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Die 5 Schreibformen Deutsch Analyse

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Die 5 Schreibformen Deutsch Analyse



Einleitung

Die 5 Schreibformen sind zentrale Schreibformen im Deutschunterricht. Sie helfen Dir, eine Schreibaufgabe richtig zu verstehen, ein passendes Schreibziel zu wählen und Deinen Text so zu gestalten, dass er zur Textsorte, zur Kommunikationssituation und zum Adressaten passt. Im Mittelpunkt stehen fünf textsortenbezogene Grundformen: informierendes Schreiben, argumentierendes Schreiben, appellierendes Schreiben, untersuchendes beziehungsweise analysierendes Schreiben und gestaltendes Schreiben. Jede Schreibform hat eine andere Funktion: Sie kann Wissen vermitteln, eine Position begründen, zu einer Handlung auffordern, einen Text untersuchen oder kreativ mit Sprache umgehen.

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Das Video „Die 5 Schreibformen / Deutsch Analyse“ eignet sich als Einstieg, Wiederholung oder Zusammenfassung. Achte beim Anschauen besonders darauf, welche Textfunktionen unterschieden werden und wie daraus konkrete Schreibhandlungen entstehen: Berichten, Beschreiben, Zusammenfassen, Analysieren, Interpretieren, Argumentieren, Erörtern, Kommentieren, Appellieren und gestaltend schreiben.

Wer eine Deutsch-Aufgabe erfolgreich bearbeiten möchte, muss nicht nur „irgendetwas schreiben“, sondern eine passende Schreibstrategie wählen. Eine Inhaltsangabe verlangt zum Beispiel sachliche Kürze, eine Erörterung verlangt begründete Argumente, eine Textanalyse verlangt genaue Beobachtungen am Text, ein Werbetext verlangt adressatenbezogene Wirkung und eine Fortsetzung einer Geschichte verlangt gestalterische Entscheidungen. Die fünf Schreibformen sind deshalb ein Werkzeugkasten für fast alle größeren Schreibaufgaben im Fach Deutsch.


Die fünf Schreibformen im Überblick

Schreibform Hauptziel Typische Textsorten und Aufgaben Leitfrage
Informierendes Schreiben Wissen sachlich, verständlich und geordnet weitergeben Bericht, Beschreibung, Inhaltsangabe, Zusammenfassung, Lexikonartikel, Protokoll Was soll jemand nach dem Lesen wissen?
Argumentierendes Schreiben Eine Position begründen, abwägen und beurteilen Erörterung, Stellungnahme, Kommentar, Leserbrief, Essay Warum ist eine Position überzeugend?
Appellierendes Schreiben Zu einer Haltung, Entscheidung oder Handlung auffordern Rede, Aufruf, Werbetext, Petition, Kampagne Was soll die Leserin oder der Leser tun, denken oder fühlen?
Untersuchendes und analysierendes Schreiben Merkmale, Aufbau, Sprache, Wirkung und Bedeutung eines Textes erklären Textanalyse, Gedichtanalyse, Szenenanalyse, Sachtextanalyse, Interpretation Wie ist der Text gemacht und welche Wirkung entsteht?
Gestaltendes Schreiben Einen Text kreativ, produktionsorientiert oder perspektivisch weiterführen Erzählung, Innerer Monolog, Tagebucheintrag, Brief, Dialog, Perspektivwechsel Wie kann ich ein Thema sprachlich passend gestalten?


Warum Schreibformen wichtig sind

Eine Schreibform ist mehr als eine äußere Form. Sie verbindet Textfunktion, Textsorte, Sprache, Aufbau und Leserorientierung. Wenn Du die Schreibform einer Aufgabe erkennst, kannst Du entscheiden, ob Du eher informieren, untersuchen, argumentieren, auffordern oder gestalten sollst. Dadurch wird Dein Text zielgerichteter und nachvollziehbarer.

Im Deutschunterricht werden Schreibformen oft mit Operatoren verbunden. Ein Operator wie beschreibe verlangt eine andere Denk- und Schreibhandlung als analysiere, beurteile oder gestalte. Wer Operatoren sicher versteht, kann Aufgaben genauer lösen und typische Fehler vermeiden. Besonders in Klassenarbeiten, Prüfungen und im Abitur ist diese Unterscheidung wichtig, weil die Bewertung nicht nur auf Inhalt, sondern auch auf passender Schreibweise, Aufbau, Belegen und sprachlicher Genauigkeit beruht.


Schreibform 1: Informierendes Schreiben

Beim informierenden Schreiben vermittelst Du Informationen sachlich, geordnet und verständlich. Deine persönliche Meinung steht dabei nicht im Vordergrund. Wichtig sind Klarheit, Sachlichkeit, Struktur und eine passende Auswahl der Inhalte. Typische Aufgaben lauten: Fasse den Text zusammen, Beschreibe die Figur, Berichte über den Vorgang oder Erkläre den Zusammenhang.

Eine gute Zusammenfassung enthält nur Wesentliches, keine ausführlichen Beispiele und keine persönliche Wertung. Ein Bericht beantwortet häufig die W-Fragen: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Welche Folgen? Eine Beschreibung ordnet Merkmale so, dass sich Leserinnen und Leser etwas genau vorstellen können. In einer Inhaltsangabe gibst Du Handlung, Thema und zentrale Aussagen knapp und im Präsens wieder.


Merkmale des informierenden Schreibens

  1. Sachlichkeit: Du vermeidest übertriebene Wertungen und formulierst neutral.
  2. Struktur: Du ordnest Informationen logisch, zum Beispiel vom Allgemeinen zum Besonderen.
  3. Kohärenz: Deine Sätze hängen sinnvoll zusammen und führen die Lesenden durch den Text.
  4. Fachsprache: Du verwendest passende Begriffe, erklärst sie aber verständlich.
  5. Quellenarbeit: Du unterscheidest zwischen eigenen Formulierungen und übernommenen Informationen.


Schreibform 2: Argumentierendes Schreiben

Beim argumentierenden Schreiben entwickelst Du eine begründete Position. Du stellst eine These auf, erklärst sie mit Argumenten, stützt sie durch Beispiele oder Belege und kommst zu einem nachvollziehbaren Urteil. In einer Erörterung kannst Du verschiedene Seiten eines Problems abwägen. In einer Stellungnahme geht es meist stärker darum, die eigene Position klar zu vertreten. Ein Kommentar verbindet Argumentation häufig mit pointierter Sprache.

Argumentierendes Schreiben verlangt, dass Du nicht nur behauptest, sondern begründest. Eine starke Argumentation besteht aus einer klaren These, einer einleuchtenden Begründung, einem passenden Beispiel und einem Bezug zur Fragestellung. Gegenargumente solltest Du ernst nehmen, prüfen und gegebenenfalls entkräften. So wirkt Dein Text fair und überzeugend.


Aufbau einer überzeugenden Argumentation

  1. Einleitung: Du führst in Thema, Problem oder Fragestellung ein.
  2. These: Du formulierst eine klare Position.
  3. Argument: Du begründest Deine Position sachlich.
  4. Beispiel: Du machst die Begründung anschaulich.
  5. Gegenargument: Du zeigst, dass Du andere Sichtweisen kennst.
  6. Fazit: Du ziehst eine begründete Schlussfolgerung.


Schreibform 3: Appellierendes Schreiben

Beim appellierenden Schreiben willst Du Leserinnen und Leser zu einer Handlung, Entscheidung oder Haltung bewegen. Appellierende Texte können informieren und argumentieren, aber ihr Ziel ist stärker auf Wirkung gerichtet. Typische Formen sind Rede, Aufruf, Werbetext, Plakat, Petition, Kampagne oder Leserbrief mit Handlungsaufforderung.

Appellierendes Schreiben braucht eine genaue Vorstellung vom Adressaten. Du musst überlegen, wer erreicht werden soll, welches Vorwissen vorhanden ist, welche Interessen angesprochen werden und welche sprachlichen Mittel wirken können. Rhetorische Fragen, Wiederholungen, Imperative, Metaphern, direkte Anreden und einprägsame Formulierungen können die Wirkung verstärken. Dabei bleibt wichtig, dass Deine Aussagen nachvollziehbar und verantwortungsvoll sind.


Appell und Manipulation unterscheiden

Ein fairer Appell nennt Gründe, macht Ziele transparent und respektiert die Entscheidungsfreiheit der Adressatinnen und Adressaten. Manipulation dagegen arbeitet oft mit Angst, Halbwahrheiten oder einseitigen Vereinfachungen. Im Deutschunterricht lernst Du deshalb nicht nur, appellierende Texte zu schreiben, sondern auch, ihre Wirkungsabsicht kritisch zu untersuchen.


Schreibform 4: Untersuchendes und analysierendes Schreiben

Beim untersuchenden oder analysierenden Schreiben gehst Du einem Text genau auf den Grund. Du beschreibst nicht nur, was im Text steht, sondern erklärst, wie der Text aufgebaut ist, welche sprachlichen Mittel verwendet werden und welche Wirkung daraus entsteht. Zu dieser Schreibform gehören Textanalyse, Sachtextanalyse, Gedichtanalyse, Szenenanalyse, Dialoganalyse, Filmanalyse und Interpretation.

Eine gute Analyse beginnt mit einer genauen Fragestellung. Du untersuchst zum Beispiel Thema, Inhalt, Aufbau, Erzählperspektive, Figurenkonstellation, Sprache, rhetorische Mittel, Textfunktion, Argumentationsstruktur oder Wirkung. Jede Beobachtung sollte durch einen Textbeleg gestützt werden. Danach erklärst Du, was die Beobachtung bedeutet. Analyse besteht also aus drei Schritten: Beobachten, Belegen und Deuten.


Analyse statt Nacherzählung

Ein häufiger Fehler besteht darin, einen literarischen Text nur nachzuerzählen. Eine Nacherzählung beschreibt hauptsächlich den Verlauf. Eine Analyse erklärt dagegen, wie Bedeutung entsteht. Wenn Du schreibst, dass eine Figur „einsam wirkt“, solltest Du zeigen, woran man das im Text erkennt: zum Beispiel an Wortwahl, Verhalten, Raumgestaltung, Dialogen oder Erzählperspektive. Erst dadurch wird Deine Deutung nachvollziehbar.


Mini-Modell für einen Analyseabschnitt

Ein gelungener Analyseabschnitt kann nach dem Muster Aussage – Beleg – Deutung – Wirkung aufgebaut sein. Zuerst formulierst Du eine Beobachtung. Dann verweist Du auf eine konkrete Stelle. Anschließend erklärst Du die Bedeutung. Zum Schluss zeigst Du, welche Wirkung diese Gestaltung auf Leserinnen und Leser haben kann. Dieses Muster hilft Dir, nicht bei bloßen Behauptungen stehen zu bleiben.


Schreibform 5: Gestaltendes Schreiben

Beim gestaltenden Schreiben nutzt Du Sprache produktiv und kreativ. Du schreibst zum Beispiel einen inneren Monolog, einen Tagebucheintrag, einen Brief, eine Fortsetzung, einen Dialog, eine Szene, eine Erzählung oder einen Perspektivwechsel. Obwohl gestaltendes Schreiben kreativ ist, ist es nicht beliebig. Deine Gestaltung muss zum Ausgangstext, zur Figur, zur Situation, zur Sprachebene und zur Aufgabenstellung passen.

Gestaltendes Schreiben zeigt oft, ob Du einen Text wirklich verstanden hast. Wenn Du aus Sicht einer Figur einen inneren Monolog schreibst, musst Du ihre Gefühle, Gedanken, Ziele und Konflikte aus dem Ausgangstext ableiten. Wenn Du eine Szene fortsetzt, musst Du Handlung, Atmosphäre und Sprache stimmig weiterführen. Häufig wird deshalb zusätzlich eine Reflexion verlangt, in der Du Deine gestalterischen Entscheidungen begründest.


Kriterien für gestaltende Texte

  1. Textverständnis: Deine Gestaltung passt zum Ausgangstext und widerspricht ihm nicht ohne Begründung.
  2. Perspektive: Du hältst die gewählte Erzähl- oder Figurenperspektive durch.
  3. Sprachstil: Wortwahl, Satzbau und Ton passen zur Figur, Situation und Textsorte.
  4. Kreativität: Du entwickelst eine eigenständige, aber nachvollziehbare Idee.
  5. Reflexion: Du kannst erklären, warum Du bestimmte Entscheidungen getroffen hast.


Schreibformen und Textsorten

Textsorten sind Gruppen von Texten mit wiederkehrenden Merkmalen. Eine Textsorte kann häufig einer Schreibform zugeordnet werden, aber die Grenzen sind nicht immer starr. Eine Rede kann appellierend sein, enthält aber oft auch Informationen und Argumente. Ein Kommentar ist argumentierend, arbeitet aber manchmal mit appellierenden Elementen. Eine Interpretation ist analysierend, kann aber zu einem begründeten Urteil führen. Deshalb solltest Du immer die konkrete Aufgabenstellung beachten.

Textsorte Häufige Schreibform Typische Merkmale
Inhaltsangabe Informierendes Schreiben knapp, sachlich, Präsens, keine Wertung
Bericht Informierendes Schreiben W-Fragen, sachliche Reihenfolge, klare Fakten
Erörterung Argumentierendes Schreiben These, Argumente, Beispiele, Gegenargumente, Fazit
Rede Appellierendes Schreiben Anrede, rhetorische Mittel, klare Botschaft, Handlungsziel
Textanalyse Analysierendes Schreiben Untersuchung von Inhalt, Aufbau, Sprache und Wirkung
Interpretation Analysierendes Schreiben Deutung von Bedeutung, Motiven, Figuren und Zusammenhängen
Innerer Monolog Gestaltendes Schreiben Ich-Perspektive, Gedankenfluss, Gefühle, Figurenbindung
Dialog Gestaltendes Schreiben Figurenrede, Konflikt, Situation, Untertext


Operatoren erkennen

Operatoren zeigen, welche Denkleistung erwartet wird. Viele Schreibprobleme entstehen, weil Operatoren falsch verstanden werden. Wenn in einer Aufgabe analysiere steht, reicht eine Inhaltsangabe nicht aus. Wenn beurteile verlangt wird, musst Du ein begründetes Urteil formulieren. Wenn gestalte verlangt wird, musst Du kreativ schreiben und zugleich textbezogen bleiben.

Operator Schreibhandlung Passende Schreibform
beschreibe Merkmale geordnet darstellen informierend
fasse zusammen Wesentliche Inhalte knapp wiedergeben informierend
erkläre Zusammenhänge verständlich machen informierend oder analysierend
analysiere Aufbau, Sprache, Inhalt und Wirkung untersuchen analysierend
interpretiere Bedeutung begründet deuten analysierend
erörtere Argumente abwägen und eine Position entwickeln argumentierend
beurteile Ein begründetes Urteil formulieren argumentierend
nimm Stellung Eine eigene Position begründet vertreten argumentierend
verfasse einen Aufruf Zu einer Handlung auffordern appellierend
gestalte Einen Text produktiv und passend umformen oder fortsetzen gestaltend


Schreibprozess: Von der Aufgabe zum fertigen Text

Gutes Schreiben ist ein Prozess. Du planst, formulierst, prüfst und überarbeitest. Besonders bei längeren Schreibaufgaben lohnt es sich, nicht sofort loszuschreiben. Eine kurze Planung hilft Dir, die passende Schreibform, den Aufbau und die wichtigsten Inhalte festzulegen.

  1. Aufgabenanalyse: Unterstreiche Operator, Thema, Textsorte, Adressat und gewünschte Leistung.
  2. Schreibziel: Entscheide, ob Du informieren, argumentieren, appellieren, analysieren oder gestalten sollst.
  3. Materialauswertung: Markiere wichtige Aussagen, Belege, sprachliche Mittel oder Informationen.
  4. Gliederung: Ordne Deine Gedanken in Einleitung, Hauptteil und Schluss oder in eine passende Textstruktur.
  5. Formulieren: Schreibe adressatenbezogen, sachlich oder wirkungsvoll, je nach Schreibform.
  6. Überarbeitung: Prüfe Inhalt, Aufbau, Belege, Sprache, Rechtschreibung und Aufgabenbezug.


Beispiel: Eine Aufgabe richtig einordnen

Aufgabe: Analysiere, wie in einem Sachtext über soziale Medien die Leserinnen und Leser von der Bedeutung digitaler Pausen überzeugt werden.

Diese Aufgabe verlangt vor allem analysierendes Schreiben, weil Du untersuchen sollst, wie der Text wirkt. Gleichzeitig berührt sie argumentierendes Schreiben, weil der Sachtext selbst wahrscheinlich Argumente enthält. Du solltest also nicht einfach Deine Meinung zu sozialen Medien schreiben. Stattdessen untersuchst Du Inhalt, Argumentationsweise, Sprache, Beispiele, rhetorische Mittel und mögliche Wirkung auf die Lesenden. Erst im Schluss kannst Du zusammenfassend bewerten, wie überzeugend die Darstellung ist, wenn die Aufgabenstellung das erlaubt.


Häufige Fehler und bessere Strategien

Häufiger Fehler Warum das problematisch ist Bessere Strategie
Du erzählst den Text nur nach. Die Analyseleistung fehlt. Beobachtung, Beleg und Deutung verbinden.
Du schreibst Deine Meinung ohne Begründung. Die Argumentation bleibt schwach. These, Begründung, Beispiel und Schlussfolgerung ausarbeiten.
Du verwendest keine Textbelege. Deine Aussagen wirken unbegründet. Wichtige Stellen knapp zitieren oder genau verweisen.
Du beachtest den Adressaten nicht. Der Text passt nicht zur Kommunikationssituation. Sprache, Ton und Informationen an die Zielgruppe anpassen.
Du vermischst Schreibformen unkontrolliert. Der Text verliert sein Ziel. Vor dem Schreiben die Hauptschreibform festlegen.
Du überarbeitest nicht. Fehler und Unklarheiten bleiben stehen. Eine Checkliste für Inhalt, Aufbau, Sprache und Rechtschreibung nutzen.


Checkliste für Deinen eigenen Text

  1. Aufgabenbezug: Habe ich den Operator und die geforderte Schreibform beachtet?
  2. Textsorte: Entspricht mein Text den typischen Merkmalen der geforderten Textsorte?
  3. Struktur: Gibt es eine nachvollziehbare Einleitung, einen geordneten Hauptteil und einen passenden Schluss?
  4. Belege: Habe ich bei Analysen und Interpretationen konkrete Textstellen genutzt?
  5. Argumentation: Sind These, Begründung und Beispiel klar miteinander verbunden?
  6. Adressatenorientierung: Passt meine Sprache zur Zielgruppe und Situation?
  7. Sprachrichtigkeit: Habe ich Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung geprüft?
  8. Überarbeitung: Habe ich unklare Stellen, Wiederholungen und ungenaue Formulierungen verbessert?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Schreibform steht im Mittelpunkt, wenn Du sachlich Wissen weitergibst? (Informierendes Schreiben) (!Gestaltendes Schreiben) (!Appellierendes Schreiben) (!Ungeordnetes Schreiben)




Welche Schreibform nutzt Du vor allem bei einer Erörterung? (Argumentierendes Schreiben) (!Beschreibendes Zeichnen) (!Gestaltendes Schreiben) (!Abschreibendes Schreiben)




Welche Schreibform will Leserinnen und Leser besonders zu einer Handlung oder Haltung bewegen? (Appellierendes Schreiben) (!Informierendes Schreiben) (!Nacherzählendes Schreiben) (!Zufälliges Schreiben)




Welche Schreibform brauchst Du vor allem bei einer Gedichtanalyse? (Analysierendes Schreiben) (!Appellierendes Schreiben) (!Tagebuchschreiben) (!Berichtendes Schreiben)




Was ist ein typisches Merkmal argumentierenden Schreibens? (Thesen werden mit Gründen und Beispielen gestützt) (!Es werden nur Gefühle ohne Begründung gesammelt) (!Der Text wird ohne Aufbau geschrieben) (!Alle Aussagen bleiben unbelegt)




Was gehört zu einer guten Analyse? (Beobachtung, Beleg und Deutung) (!Meinung, Abschrift und Rätsel) (!Titel, Werbung und Preis) (!Reim, Lautstärke und Farbe)




Welche Textsorte ist besonders typisch für gestaltendes Schreiben? (Innerer Monolog) (!Lexikonartikel) (!Unfallbericht) (!Sachliche Zusammenfassung)




Was zeigt ein Operator in einer Deutschaufgabe an? (Die erwartete Denk- und Schreibhandlung) (!Die Länge des Heftes) (!Die Farbe des Stiftes) (!Die Sitzordnung im Klassenraum)




Welche Frage passt besonders gut zum appellierenden Schreiben? (Was soll die Zielgruppe tun oder denken) (!Welche Fakten müssen neutral erklärt werden) (!Welche Textstelle soll nur abgeschrieben werden) (!Welche Wörter sollen alphabetisch sortiert werden)




Warum ist Überarbeitung beim Schreiben wichtig? (Sie verbessert Inhalt, Aufbau, Sprache und Aufgabenbezug) (!Sie ersetzt das Lesen der Aufgabe) (!Sie macht Belege überflüssig) (!Sie verhindert jede eigene Idee)





Memory

Informieren Sachlich Wissen weitergeben
Argumentieren Eine Position begründen
Appellieren Zu einer Handlung auffordern
Analysieren Aufbau und Wirkung untersuchen
Gestalten Kreativ und textbezogen schreiben
Operator Arbeitsauftrag erkennen
Beleg Aussage am Text stützen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Bericht Informierendes Schreiben
Erörterung Argumentierendes Schreiben
Aufruf Appellierendes Schreiben
Gedichtanalyse Analysierendes Schreiben
Innerer Monolog Gestaltendes Schreiben
These Argumentation
Textbeleg Analyse
Zielgruppe Appell
Perspektivwechsel Gestaltung
Zusammenfassung Information






Kreuzworträtsel

Textsorte Wie nennt man eine Gruppe von Texten mit gemeinsamen Merkmalen?
Analyse Welche Schreibhandlung untersucht Inhalt, Aufbau, Sprache und Wirkung?
Appell Wie heißt eine sprachliche Aufforderung zu einer Handlung oder Haltung?
These Wie nennt man eine klare Behauptung in einer Argumentation?
Beleg Was stützt eine Aussage durch einen Hinweis auf den Text?
Deutung Wie nennt man die begründete Erklärung einer Bedeutung?
Adressat Wie nennt man die Person oder Gruppe, an die ein Text gerichtet ist?
Kohaerenz Wie nennt man den sinnvollen Zusammenhang eines Textes?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Schreibform verbindet Textziel, Aufbau und Sprache zu einer passenden

. Beim informierenden Schreiben steht die sachliche Weitergabe von

im Mittelpunkt. Beim argumentierenden Schreiben brauchst Du eine klare

. Ein starkes Argument wird durch ein passendes

gestützt. Appellierendes Schreiben richtet sich besonders an einen bestimmten

. In einer Analyse verbindest Du Beobachtung, Beleg und

. Gestaltendes Schreiben bleibt kreativ, muss aber zum

passen. Ein Operator zeigt Dir, welche Leistung in der Aufgabe

wird. Eine gute Überarbeitung prüft Inhalt, Aufbau und

. Die fünf Schreibformen helfen Dir, Schreibaufgaben im Fach

gezielt zu lösen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Schreibformen erkennen: Sammle fünf Aufgabenstellungen aus Deinem Deutschbuch oder aus Arbeitsblättern und ordne jede Aufgabe einer der fünf Schreibformen zu.
  2. Operatoren markieren: Unterstreiche in zehn Deutschaufgaben die Operatoren und schreibe daneben, welche Schreibhandlung jeweils verlangt wird.
  3. Textsorte-Steckbrief: Erstelle einen Steckbrief zu einer Textsorte, zum Beispiel Bericht, Inhaltsangabe, Erörterung, Rede oder Innerer Monolog.
  4. Schreibziel erklären: Wähle eine Schreibform aus und erkläre in eigenen Worten, woran man sie erkennt und wozu sie dient.


Standard

  1. Schreibformen vergleichen: Vergleiche eine Inhaltsangabe und eine Textanalyse zu demselben literarischen Text und erkläre die Unterschiede.
  2. Argumentation entwickeln: Schreibe eine kurze Stellungnahme zu der Frage, ob Hausaufgaben durch Lernzeiten in der Schule ersetzt werden sollten.
  3. Appell gestalten: Entwirf einen Aufruf für eine schulische Aktion, zum Beispiel Umweltschutz, Leseförderung oder respektvollen Umgang.
  4. Analyseabschnitt schreiben: Analysiere einen kurzen Textauszug nach dem Muster Aussage, Beleg, Deutung und Wirkung.


Schwer

  1. Schreibportfolio: Erstelle ein Portfolio mit fünf kurzen Texten, in dem jede Schreibform einmal vorkommt, und füge eine Reflexion über Deine Entscheidungen hinzu.
  2. Materialgestütztes Schreiben: Recherchiere drei seriöse Materialien zu einem aktuellen Thema und verfasse daraus einen informierend-argumentierenden Text.
  3. Produktionsorientierte Interpretation: Schreibe aus der Perspektive einer literarischen Figur einen inneren Monolog und begründe anschließend Deine Gestaltung.
  4. Schreibberatung: Analysiere einen fremden Schülertext anonymisiert nach Kriterien der passenden Schreibform und formuliere konkrete Überarbeitungsvorschläge.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Schreibformwahl: Du erhältst eine unbekannte Aufgabenstellung. Begründe, welche Schreibform im Zentrum steht, welche Nebenformen vorkommen können und wie Du Deinen Text aufbauen würdest.
  2. Analyse und Argumentation verbinden: Untersuche einen kurzen Kommentar auf seine Argumentationsweise und beurteile anschließend, ob die Argumente überzeugend sind.
  3. Adressatenorientierung prüfen: Vergleiche zwei appellierende Texte zu demselben Thema und erkläre, welcher Text seine Zielgruppe besser erreicht.
  4. Textsortenwechsel gestalten: Wandle eine sachliche Meldung in einen appellierenden Aufruf um und erkläre, welche sprachlichen Mittel Du verändert hast.
  5. Fehlerdiagnose: Lies einen Schülertext, der die geforderte Schreibform verfehlt, und entwickle einen Überarbeitungsplan mit mindestens vier konkreten Schritten.
  6. Schreibprozess reflektieren: Beschreibe, wie Planung, Formulierung und Überarbeitung bei einer komplexen Deutschaufgabe zusammenwirken.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zu den fünf Schreibformen ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe auswendig kannst, sondern Schreibformen in echten Aufgaben anwenden und begründen kannst.

  1. Fachbegriffe: Du verwendest zentrale Begriffe wie Textsorte, Textfunktion, Operator, These, Argument, Beleg, Deutung und Adressat sicher.
  2. Aufgabenanalyse: Du erkennst Operatoren und leitest daraus die passende Schreibform ab.
  3. Textproduktion: Du verfasst eigene Texte, die zur jeweiligen Schreibform passen.
  4. Textanalyse: Du belegst Aussagen am Text und erklärst deren Wirkung.
  5. Argumentationskompetenz: Du entwickelst begründete Positionen und gehst mit Gegenargumenten um.
  6. Adressatenorientierung: Du passt Sprache, Inhalt und Wirkung an Zielgruppe und Situation an.
  7. Überarbeitungskompetenz: Du nutzt Rückmeldungen und Checklisten, um Texte gezielt zu verbessern.
  8. Reflexion: Du kannst erklären, warum Du bestimmte Schreibentscheidungen getroffen hast.




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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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