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Diagramme lesen und interpretieren - aiMOOC

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Diagramme lesen und interpretieren - aiMOOC




Einleitung

Diagramme helfen Dir, Daten übersichtlich darzustellen, schnell zu vergleichen und begründete Aussagen zu treffen. In Mathematik der Klassen 5 und 6 lernst Du, Diagramme zu lesen, zu beschreiben und zu interpretieren. Dabei geht es nicht nur darum, einzelne Werte abzulesen. Du sollst auch erkennen, welche Aussage ein Diagramm macht, welche Informationen fehlen können und ob eine Darstellung vielleicht täuscht.

Ein Diagramm ist eine geordnete Darstellung von Daten. Häufig werden Zahlen aus einer Tabelle in ein Bild übertragen. Dadurch erkennst Du Unterschiede, Entwicklungen und Anteile oft schneller als in einer langen Liste. In diesem aiMOOC übst Du besonders das Lesen von Säulendiagrammen, Balkendiagrammen, Liniendiagrammen und Kreisdiagrammen. Du lernst außerdem, wie Du mit der MediaWiki-Extension Math einfache Rechnungen zu Diagrammen sauber darstellen kannst.

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Was ist ein Diagramm?

Ein Diagramm zeigt Daten in grafischer Form. Die Daten können aus einer Umfrage, einer Messung, einer Beobachtung oder einer Statistik stammen. Ein Diagramm soll Informationen so darstellen, dass Du sie schneller verstehen kannst.

Beispiel: Eine Klasse fragt, welches Pausenspiel am beliebtesten ist. Die Ergebnisse stehen zuerst in einer Tabelle. Wenn daraus ein Säulendiagramm entsteht, kannst Du sofort sehen, welches Spiel am häufigsten genannt wurde und welches am seltensten vorkommt.


Vom Datensatz zum Diagramm

Ein Datensatz besteht aus mehreren Einzelinformationen. In einer Klasse könnten das zum Beispiel die Lieblingsfächer, Haustiere, Körpergrößen oder Schulwege sein. Damit daraus ein Diagramm wird, werden die Daten geordnet, gezählt und beschriftet. Wichtig ist, dass Du beim Lesen immer fragst: Was wurde gezählt? Wer wurde befragt? In welcher Einheit wird gemessen?

Eine einfache Häufigkeit kannst Du mit der Math-Extension so darstellen:

Häufigkeit=Anzahl der Nennungen

Wenn 24 Kinder befragt werden und 9 Kinder Fußball wählen, dann ist 9 die absolute Häufigkeit für Fußball:

absolute Häufigkeit Fußball=9

Der Anteil lässt sich als Bruch oder Prozentzahl darstellen:

Anteil=924=38


Warum Diagramme wichtig sind

Diagramme begegnen Dir im Alltag ständig: in Nachrichten, Wetterberichten, Sporttabellen, Werbung, Schulbüchern, Internetartikeln und Präsentationen. Wer Diagramme lesen kann, versteht Informationen schneller und kann Aussagen besser überprüfen. Das ist auch wichtig für Medienkompetenz, weil Diagramme manchmal so gestaltet werden, dass sie eine bestimmte Wirkung erzeugen.


Bestandteile eines Diagramms

Ein gutes Diagramm enthält mehrere Teile, die Dir beim Lesen helfen. Fehlen diese Teile, kann die Aussage unklar werden.

  1. Titel: Der Titel sagt, worum es im Diagramm geht.
  2. Achsen: Achsen zeigen, welche Größen verglichen werden.
  3. Skala: Die Skala zeigt, in welchen Schritten gezählt oder gemessen wird.
  4. Einheit: Die Einheit zeigt, ob es um Personen, Euro, Meter, Minuten, Grad Celsius oder Prozent geht.
  5. Beschriftung: Beschriftungen erklären die Kategorien oder Werte.
  6. Legende: Eine Legende erklärt Farben, Linien oder Symbole.
  7. Quelle: Die Quelle zeigt, woher die Daten stammen.


Achsen und Skalen verstehen

Viele Diagramme haben eine waagerechte Achse und eine senkrechte Achse. Die waagerechte Achse nennt man häufig x-Achse, die senkrechte Achse y-Achse. In einem Säulendiagramm stehen auf der x-Achse oft die Kategorien, zum Beispiel Wochentage oder Sportarten. Auf der y-Achse stehen Zahlenwerte.

Eine Skala muss gleichmäßig sein. Wenn die y-Achse in Schritten von 5 steigt, müssen alle Abstände gleich groß sein:

0,5,10,15,20,25

Eine ungleichmäßige oder abgeschnittene Skala kann die Wirkung eines Diagramms verändern. Deshalb solltest Du immer prüfen, ob die Skala bei 0 beginnt und ob die Abstände gleich sind.


Werte ablesen

Beim Ablesen suchst Du zuerst die passende Kategorie und gehst dann bis zum dargestellten Wert. Bei einem Säulendiagramm schaust Du, wie hoch die Säule reicht. Bei einem Liniendiagramm suchst Du den Punkt auf der Linie. Bei einem Kreisdiagramm vergleichst Du die Anteile der Kreissektoren.

Beispiel: Wenn die Säule für "Radfahren" bis zur Zahl 12 reicht, dann lautet die Aussage: 12 Personen haben Radfahren gewählt.


Wichtige Diagrammarten


Säulendiagramm

Ein Säulendiagramm stellt Werte durch senkrechte Säulen dar. Je höher eine Säule ist, desto größer ist der Wert. Säulendiagramme eignen sich gut, wenn Du verschiedene Kategorien vergleichen möchtest, zum Beispiel Lieblingsobst, Verkehrsmittel oder Ergebnisse einer Klassensprecherwahl.

Beispielhafte Daten:

Pausenspiel Anzahl der Stimmen
Fußball 14
Fangen 9
Seilspringen 6
Tischtennis 11

Aus dieser Tabelle kannst Du erkennen, dass Fußball die meisten Stimmen erhalten hat. Die Differenz zwischen Fußball und Seilspringen beträgt:

146=8

Das bedeutet: Fußball wurde von 8 Kindern mehr gewählt als Seilspringen.


Balkendiagramm

Ein Balkendiagramm funktioniert ähnlich wie ein Säulendiagramm, aber die Balken liegen waagerecht. Es ist besonders übersichtlich, wenn Kategorien lange Namen haben. Zum Beispiel lassen sich Lieblingsbücher, Schulwege oder Freizeitbeschäftigungen gut in einem Balkendiagramm darstellen.

Ein Balkendiagramm liest Du von links nach rechts. Der längste Balken zeigt den größten Wert, der kürzeste Balken den kleinsten Wert.


Liniendiagramm

Ein Liniendiagramm zeigt Entwicklungen. Die Werte werden als Punkte eingetragen und mit Linien verbunden. Dadurch erkennst Du, ob etwas steigt, fällt oder gleich bleibt. Liniendiagramme eignen sich besonders für Messwerte über eine Zeit, zum Beispiel Temperaturen, Besucherzahlen oder Trainingszeiten.

Wenn die Temperatur von Montag bis Mittwoch steigt, dann zeigt die Linie nach oben. Wenn sie danach sinkt, zeigt die Linie nach unten. Eine gleichbleibende Temperatur wird durch eine waagerechte Linie dargestellt.

Eine Veränderung kannst Du berechnen:

Veränderung=neuer Wertalter Wert

Wenn die Temperatur von 12 Grad Celsius auf 18 Grad Celsius steigt, gilt:

1812=6

Die Temperatur ist also um 6 Grad Celsius gestiegen.


Kreisdiagramm

Ein Kreisdiagramm zeigt Anteile an einem Ganzen. Der ganze Kreis steht für 100 Prozent. Ein halber Kreis steht für 50 Prozent, ein Viertelkreis für 25 Prozent. Kreisdiagramme eignen sich, wenn Du Verteilungen zeigen möchtest, zum Beispiel Lieblingsfächer in einer Klasse oder Anteile verschiedener Verkehrsmittel auf dem Schulweg.

Wenn ein Viertel der Klasse mit dem Fahrrad zur Schule kommt, kannst Du das so darstellen:

14=25%

Ein Kreisdiagramm ist weniger geeignet, wenn sehr viele kleine Anteile dargestellt werden. Dann wird es unübersichtlich.


Tabelle und Diagramm vergleichen

Eine Tabelle zeigt Daten sehr genau. Ein Diagramm zeigt Muster und Vergleiche oft schneller. Beide Darstellungen haben Vorteile. Beim Interpretieren ist es sinnvoll, die Tabelle und das Diagramm gemeinsam zu nutzen.

Darstellung Vorteil Nachteil
Tabelle genaue Einzelwerte Muster sind manchmal schwer erkennbar
Diagramm schneller Überblick genaue Werte sind manchmal schwer abzulesen


Diagramme Schritt für Schritt lesen

Beim Lesen eines Diagramms hilft Dir eine feste Reihenfolge. So übersiehst Du wichtige Informationen nicht.

  1. Titel lesen: Worum geht es?
  2. Quelle prüfen: Woher stammen die Daten?
  3. Achsen und Einheiten beachten: Was wird gezählt oder gemessen?
  4. Skala prüfen: In welchen Schritten steigen die Werte?
  5. Werte ablesen: Welche Zahlen gehören zu welchen Kategorien?
  6. vergleichen: Was ist am größten, am kleinsten, gleich oder auffällig?
  7. interpretieren: Welche Aussage lässt sich daraus begründen?


Beschreiben statt raten

Beim Beschreiben eines Diagramms sollst Du Dich auf die sichtbaren Daten beziehen. Eine gute Beschreibung enthält genaue Werte und Vergleichswörter.

Ungenau: Viele Kinder mögen Fußball.

Genauer: Fußball wurde von 14 Kindern gewählt und ist damit das beliebteste Pausenspiel in der Umfrage.

Interpretation: Die Klasse könnte beim nächsten Sporttag ein Fußballangebot einplanen, weil Fußball in dieser Umfrage besonders häufig genannt wurde.


Vergleiche formulieren

Für Vergleiche brauchst Du mathematische Begriffe wie Maximum, Minimum, Differenz, Summe und Mittelwert. Du kannst zum Beispiel sagen:

  1. Maximum: Der größte Wert ist 14.
  2. Minimum: Der kleinste Wert ist 6.
  3. Differenz: Der Unterschied zwischen 14 und 6 beträgt 8.
  4. Summe: Insgesamt wurden 14+9+6+11=40 Stimmen gezählt.
  5. Mittelwert: Der Durchschnittswert beträgt 404=10 Stimmen pro Spiel.


Diagramme interpretieren

Interpretieren bedeutet, dass Du aus den Daten eine begründete Aussage ableitest. Dabei darfst Du nicht einfach etwas erfinden. Deine Interpretation muss zu den Daten passen.

Beispiel: In einer Umfrage wählen 14 Kinder Fußball, 11 Tischtennis, 9 Fangen und 6 Seilspringen. Eine passende Interpretation lautet: Ballspiele sind in dieser Klasse besonders beliebt. Diese Aussage ist begründet, weil Fußball und Tischtennis zusammen viele Stimmen erhalten haben.

Eine unpassende Interpretation wäre: Alle Kinder spielen jeden Tag Fußball. Das steht nicht im Diagramm. Das Diagramm zeigt nur die Antworten aus einer bestimmten Umfrage.


Aussage, Begründung und Grenze

Eine gute Interpretation besteht aus drei Teilen:

  1. Aussage: Was fällt auf?
  2. Begründung: Mit welchen Daten kannst Du das zeigen?
  3. Grenze: Was kann man aus dem Diagramm nicht sicher wissen?

Beispiel:

Aussage: Fahrradfahren ist in der Klasse ein häufig genutzter Schulweg.

Begründung: Im Diagramm ist der Wert für Fahrrad höher als die Werte für Bus und Auto.

Grenze: Das Diagramm zeigt nicht, warum die Kinder das Fahrrad nutzen.


Typische Fehler beim Interpretieren

Manche Fehler passieren beim Lesen von Diagrammen besonders häufig. Du kannst sie vermeiden, wenn Du genau hinschaust.

  1. Einheit vergessen: 12 kann 12 Kinder, 12 Minuten oder 12 Prozent bedeuten.
  2. Skala falsch lesen: Nicht jeder Strich steht automatisch für 1.
  3. Titel übergehen: Ohne Titel weißt Du nicht genau, worum es geht.
  4. Legende ignorieren: Farben oder Linien können verschiedene Gruppen bedeuten.
  5. Zu viel behaupten: Ein Diagramm zeigt nur die Daten, die erhoben wurden.
  6. Wirkung verwechseln: Eine hohe Säule wirkt stark, aber Du musst den Zahlenwert prüfen.


Diagramme kritisch prüfen

Diagramme können richtig sein und trotzdem eine bestimmte Wirkung erzeugen. Deshalb ist kritisches Lesen wichtig. Besonders bei Werbung, Politik, Nachrichten und Social Media solltest Du prüfen, wie ein Diagramm gestaltet ist.


Abgeschnittene Achsen

Wenn eine Achse nicht bei 0 beginnt, wirken Unterschiede oft größer, als sie wirklich sind. Ein Unterschied von 2 Stimmen kann riesig aussehen, wenn die Achse erst bei 20 beginnt. Darum prüfst Du immer den Anfang der Skala.

Beispiel: Zwei Werte sind 21 und 23. Die echte Differenz beträgt:

2321=2

Wenn die y-Achse aber erst bei 20 beginnt, kann der Unterschied im Bild sehr groß wirken. Mathematisch bleibt er trotzdem 2.


Unpassende Diagrammarten

Nicht jede Diagrammart passt zu jeder Frage. Ein Liniendiagramm ist gut für Entwicklungen, aber nicht immer gut für einzelne Kategorien. Ein Kreisdiagramm ist gut für Anteile, aber unübersichtlich bei sehr vielen Kategorien. Ein Säulendiagramm ist gut für Vergleiche, zeigt aber Entwicklungen manchmal weniger deutlich als ein Liniendiagramm.


Fehlende Quelle

Ohne Quelle weißt Du nicht, wer die Daten erhoben hat. Eine Klassenumfrage mit 24 Kindern sagt etwas über diese Klasse aus, aber nicht automatisch über alle Kinder in Deutschland. Eine gute Interpretation beachtet deshalb die Größe und Art der Datenerhebung.


Rechnen mit Diagrammen

Beim Interpretieren brauchst Du oft einfache Rechnungen. Die MediaWiki-Extension Math hilft, mathematische Zusammenhänge übersichtlich zu schreiben.


Differenz berechnen

Die Differenz zeigt den Unterschied zwischen zwei Werten.

Differenz=größerer Wertkleinerer Wert

Beispiel:

1811=7

Der Unterschied beträgt 7.


Summe berechnen

Die Summe zeigt, wie viele Werte zusammengezählt werden.

Summe=6+9+11+14=40

Wenn die Werte Stimmen einer Umfrage sind, wurden insgesamt 40 Stimmen gezählt.


Mittelwert berechnen

Der Mittelwert ist ein Durchschnitt. Du addierst alle Werte und teilst durch die Anzahl der Werte.

Mittelwert=Summe der WerteAnzahl der Werte

Beispiel:

404=10

Der Mittelwert beträgt 10.


Anteil berechnen

Ein Anteil beschreibt, welcher Teil eines Ganzen zu einer Kategorie gehört.

Anteil=TeilGanzes

Wenn 12 von 24 Kindern mit dem Fahrrad fahren, gilt:

1224=12=50%


Beispielaufgabe: Schulweg-Diagramm auswerten

Stell Dir vor, eine Klasse befragt 30 Kinder nach ihrem Schulweg.

Schulweg Anzahl der Kinder
Zu Fuß 8
Fahrrad 12
Bus 7
Auto 3


Schrittweise Auswertung

Titel der möglichen Darstellung: Schulwege der Klasse 6a

Größter Wert: Fahrrad mit 12 Kindern

Kleinster Wert: Auto mit 3 Kindern

Differenz zwischen Fahrrad und Auto:

123=9

Gesamtzahl:

8+12+7+3=30

Anteil der Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer:

1230=25=40%

Interpretation: Das Fahrrad ist in dieser Klasse der häufigste Schulweg. Das Auto spielt in dieser Umfrage eine deutlich kleinere Rolle. Man kann aber nicht sicher sagen, warum das so ist. Mögliche Gründe wie Entfernung, Sicherheit oder Wetter wurden nicht abgefragt.


Sprache beim Diagramm-Interpretieren

Für eine gute Diagrammbeschreibung brauchst Du genaue Formulierungen. Nutze Wörter, die Vergleiche und Entwicklungen klar ausdrücken.

  1. Vergleich: größer als, kleiner als, gleich groß wie, doppelt so viel wie, halb so viel wie
  2. Entwicklung: steigt, sinkt, bleibt gleich, schwankt, erreicht den höchsten Wert
  3. Begründung: denn, weil, daran erkennt man, das zeigt sich an
  4. Einschränkung: nicht sicher erkennbar, die Daten zeigen nicht, die Ursache bleibt offen


Satzbausteine

Das Diagramm zeigt ...

Auf der waagerechten Achse stehen ...

Auf der senkrechten Achse wird ... angegeben.

Der höchste Wert liegt bei ...

Der kleinste Wert beträgt ...

Der Unterschied zwischen ... und ... beträgt ...

Eine mögliche Erklärung ist ..., aber das Diagramm beweist diese Erklärung nicht.


Mini-Projekt: Diagramm aus Klassendaten

Du kannst selbst ein Diagramm erstellen. Befrage dazu Deine Klasse zu einer einfachen Frage, zum Beispiel: Welches Obst isst Du am liebsten? Zähle die Antworten, erstelle eine Tabelle und zeichne daraus ein Diagramm. Danach schreibst Du eine kurze Interpretation.

Eine gute Projektlösung enthält:

  1. eine klare Fragestellung
  2. eine übersichtliche Tabelle
  3. ein passendes Diagramm
  4. eine Beschreibung mit genauen Werten
  5. eine Interpretation mit Begründung
  6. einen Hinweis, was die Daten nicht zeigen


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wozu dient ein Diagramm besonders? (Zur übersichtlichen Darstellung von Daten) (!Zum Verstecken von Daten) (!Zum Ersetzen aller Rechnungen) (!Zum Schreiben eines Aufsatzes)




Was zeigt die Skala in einem Diagramm? (Die Einteilung der Zahlenwerte) (!Den Namen der befragten Person) (!Die Farbe des Hintergrunds) (!Die Überschrift des Arbeitsblatts)




Welche Diagrammart eignet sich besonders für Entwicklungen über eine Zeit? (Liniendiagramm) (!Kreisdiagramm) (!Bilderrätsel) (!Wortliste)




Was bedeutet ein ganzer Kreis im Kreisdiagramm meistens? (Die gesamte Menge) (!Nur den größten Wert) (!Immer genau zehn Personen) (!Die Überschrift des Diagramms)




Was solltest Du zuerst lesen, wenn Du ein Diagramm untersuchst? (Den Titel) (!Die Seitenzahl) (!Die Schriftart) (!Den Namen des Hefts)




Was beschreibt die Differenz zweier Werte? (Den Unterschied zwischen ihnen) (!Die Summe aller Werte) (!Die Farbe der Säulen) (!Die Quelle der Daten)




Warum ist eine Legende wichtig? (Sie erklärt Farben oder Symbole) (!Sie vergrößert automatisch die Werte) (!Sie ersetzt die Achsen) (!Sie macht jede Rechnung unnötig)




Was ist eine passende Interpretation? (Eine begründete Aussage zu den Daten) (!Eine frei erfundene Geschichte) (!Eine Zahl ohne Zusammenhang) (!Eine Abschrift der Überschrift)




Was kann ein Problem bei einer abgeschnittenen Achse sein? (Unterschiede wirken größer) (!Alle Werte werden automatisch falsch) (!Das Diagramm wird zu einer Tabelle) (!Die Legende verschwindet)




Welche Angabe brauchst Du, um Zahlen richtig zu verstehen? (Die Einheit) (!Die Papierfarbe) (!Die Uhrzeit der Bearbeitung) (!Die Sitzordnung der Klasse)





Memory

Säulendiagramm Vergleich von Kategorien
Liniendiagramm Entwicklung über Zeit
Kreisdiagramm Anteile an einem Ganzen
Skala Einteilung der Werte
Legende Erklärung von Farben
Maximum größter Wert
Minimum kleinster Wert
Differenz Unterschied zweier Werte





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Titel Worum es im Diagramm geht
Achse Orientierung für Kategorien und Werte
Skala Gleichmäßige Einteilung der Zahlen
Einheit Bedeutung der Zahlwerte
Quelle Herkunft der Daten




...


Kreuzworträtsel

Titel Wie heißt die Überschrift eines Diagramms?
Achse Welche Linie hilft beim Zuordnen von Kategorien und Zahlen?
Skala Wie nennt man die gleichmäßige Einteilung der Werte?
Legende Was erklärt Farben und Symbole im Diagramm?
Daten Wie nennt man die gesammelten Informationen?
Trend Wie nennt man eine erkennbare Entwicklung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Diagramm stellt

übersichtlich dar. Der

zeigt, worum es im Diagramm geht. Die

hilft beim Ablesen der Zahlenwerte. Eine

erklärt Farben oder Symbole. Ein

eignet sich gut zum Vergleichen von Kategorien. Ein

zeigt Entwicklungen über eine Zeit. Ein

stellt Anteile an einem Ganzen dar. Beim Interpretieren formulierst Du eine

und begründest sie mit Daten. Die

beschreibt den Unterschied zwischen zwei Werten. Eine abgeschnittene

kann Unterschiede größer wirken lassen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Diagramm-Beschreibung: Suche in einem Schulbuch oder einer Zeitung ein einfaches Diagramm und schreibe drei Sätze dazu: Worum geht es, welcher Wert ist am größten und welcher Wert ist am kleinsten?
  2. Achsen erkennen: Zeichne ein leeres Koordinatensystem mit zwei Achsen und beschrifte es für eine Umfrage zu Lieblingssportarten.
  3. Werte ablesen: Erstelle eine kleine Tabelle mit vier Kategorien und lies daraus jeweils den größten, kleinsten und zweitgrößten Wert ab.
  4. Diagramm-Wortschatz: Gestalte eine Lernkarte mit den Begriffen Titel, Achse, Skala, Einheit und Legende.


Standard

  1. Klassenauswertung: Befrage mindestens zehn Personen zu einer einfachen Frage und stelle die Ergebnisse als Säulendiagramm dar.
  2. Diagrammvergleich: Stelle dieselben Daten einmal als Tabelle und einmal als Diagramm dar und erkläre, welche Darstellung Dir schneller hilft.
  3. Interpretation schreiben: Schreibe zu einem Diagramm eine Beschreibung mit mindestens fünf genauen Zahlenangaben und einer begründeten Interpretation.
  4. Skalenprüfung: Zeichne zwei Diagramme mit denselben Daten, aber unterschiedlichen Skalen, und erkläre die unterschiedliche Wirkung.


Schwer

  1. Kritische Diagrammanalyse: Suche ein Diagramm aus dem Internet oder aus einer Zeitung und prüfe, ob Titel, Quelle, Einheit, Skala und Legende vollständig sind.
  2. Kreisdiagramm-Projekt: Erstelle aus Umfragedaten ein Kreisdiagramm und berechne mindestens zwei Anteile als Bruch und Prozentzahl.
  3. Mathematische Auswertung: Berechne zu einem Datensatz Summe, Maximum, Minimum, Differenz und Mittelwert und erkläre, was diese Werte bedeuten.
  4. Präsentation Diagramme: Erstelle eine kurze Präsentation, in der Du ein Diagramm vorstellst, eine Interpretation formulierst und eine Grenze der Aussage benennst.



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Lernkontrolle

  1. Diagrammwahl begründen: Du erhältst Daten zu Temperaturen einer Woche, Lieblingsfächern einer Klasse und Anteilen von Verkehrsmitteln. Entscheide jeweils, welche Diagrammart passend ist, und begründe Deine Entscheidung.
  2. Fehler finden: Untersuche ein Diagramm, bei dem die y-Achse nicht bei 0 beginnt. Erkläre, wie sich dadurch die Wirkung verändert und ob die Zahlen trotzdem richtig sein können.
  3. Daten interpretieren: Schreibe zu einem Schulweg-Diagramm eine Aussage, eine Begründung mit Zahlen und eine Grenze der Aussage.
  4. Transferaufgabe Umfrage: Plane eine eigene Umfrage, mit der Deine Schule eine Entscheidung verbessern könnte. Beschreibe, welche Daten Du erhebst und wie Du sie darstellst.
  5. Vergleich zweier Klassen: Zwei Klassen wurden nach ihrem Lieblingsobst gefragt. Vergleiche die Ergebnisse, nenne Gemeinsamkeiten und Unterschiede und formuliere eine mögliche Erklärung.
  6. Medienkritik: Erkläre, warum Diagramme in Werbung oder Nachrichten überzeugend wirken können und welche Prüffragen Dir helfen, nicht vorschnell zu glauben.




OERs zum Thema



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Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du ein Diagramm mit Titel, Achsen, Skala, Einheit und Legende untersuchen. Du kannst Werte ablesen, einfache Rechnungen wie Differenz, Summe, Mittelwert und Anteil durchführen und Deine Aussagen mit Daten begründen. Außerdem kannst Du erklären, warum ein Diagramm manchmal täuschend wirken kann und wie Du es kritisch prüfst.


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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