Deutschland - aiMOOC


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Deutschland

Einleitung
Deutschland ist ein Staat in Mitteleuropa und trägt seit 1949 den amtlichen Namen Bundesrepublik Deutschland. Deutschland ist ein Bundesstaat, eine parlamentarische Demokratie, ein sozialer Rechtsstaat und Mitglied der Europäischen Union. Das Land besteht aus 16 Bundesländern. Die Hauptstadt ist Berlin. Deutschland grenzt an neun Nachbarstaaten: Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande. Durch seine Lage in der Mitte Europas ist Deutschland politisch, wirtschaftlich, kulturell und historisch eng mit vielen anderen europäischen Ländern verbunden.
Deutschland ist für Lernende ein besonders spannendes Thema, weil es viele Bereiche miteinander verbindet: Geographie, Geschichte, Politik, Wirtschaft, Kultur, Sprache, Gesellschaft, Umwelt und Europa. Wenn Du Deutschland verstehen möchtest, solltest Du nicht nur Fakten auswendig lernen, sondern Zusammenhänge erkennen: Wie beeinflusst die Geschichte die Gegenwart? Warum ist der Föderalismus wichtig? Welche Rolle spielt Deutschland in Europa? Wie hängen Demokratie, Grundgesetz, Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit und politische Beteiligung zusammen?
Steckbrief
- Staatsname: Bundesrepublik Deutschland
- Staatsform: parlamentarische Bundesrepublik
- Hauptstadt: Berlin
- Amtssprache: Deutsch
- Bundesländer: 16
- Verfassung: Grundgesetz
- Währung: Euro
- Nationalfeiertag: Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober
- Staatsoberhaupt: Bundespräsidentin oder Bundespräsident
- Regierungschef: Bundeskanzlerin oder Bundeskanzler
Geographie Deutschlands
Deutschland liegt in Mitteleuropa und verbindet verschiedene europäische Landschaftsräume. Im Norden liegen die Nordsee und die Ostsee, im Süden erheben sich die Alpen. Dazwischen befinden sich das Norddeutsche Tiefland, die Mittelgebirge und das Alpenvorland. Diese Vielfalt prägt das Klima, die Landwirtschaft, den Verkehr, die Städteentwicklung und den Tourismus.
Wichtige Flüsse sind der Rhein, die Elbe, die Donau, die Weser und die Oder. Flüsse waren über Jahrhunderte wichtige Verkehrswege, Handelsrouten und Siedlungsachsen. Viele große Städte liegen deshalb an Flüssen, zum Beispiel Köln am Rhein, Hamburg an der Elbe, Frankfurt am Main am Main und Dresden an der Elbe.
Landschaftsräume
- Norddeutsches Tiefland: Diese Region ist eher flach und wird durch Küsten, Marschen, Geestlandschaften, Seen und große landwirtschaftliche Flächen geprägt.
- Mittelgebirge: Dazu gehören zum Beispiel Harz, Schwarzwald, Bayerischer Wald, Eifel, Erzgebirge und Sauerland.
- Alpenvorland: Diese Landschaft liegt zwischen Donau und Alpen und ist durch Seen, Hügel und fruchtbare Böden geprägt.
- Alpen: Im äußersten Süden Deutschlands liegen die Bayerischen Alpen mit der Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands.
Nachbarländer und Lage in Europa
Die neun Nachbarländer Deutschlands zeigen, wie stark Deutschland mit Europa verbunden ist. Handel, Verkehr, Migration, Kultur und Politik überschreiten Grenzen. Besonders wichtig sind dabei die Beziehungen innerhalb der Europäischen Union, aber auch die Zusammenarbeit mit Nicht-EU-Staaten wie der Schweiz.
Die zentrale Lage bringt Chancen und Verantwortung mit sich. Deutschland ist ein wichtiges Transitland für Waren und Menschen. Zugleich muss das Land mit seinen Nachbarn zusammenarbeiten, etwa beim Klimaschutz, beim Schutz von Flüssen, bei der Energieversorgung, in der Sicherheitspolitik und bei wirtschaftlichen Fragen.
Bundesländer und Föderalismus

Deutschland ist ein Bundesstaat. Das bedeutet: Die politische Macht ist zwischen dem Gesamtstaat und den 16 Bundesländern aufgeteilt. Dieses Prinzip nennt man Föderalismus. Die Bundesländer haben eigene Landesregierungen, Landtage und Zuständigkeiten. Besonders wichtig sind die Länder in der Bildungspolitik, bei der Polizei, bei Teilen der Kulturpolitik und bei der Verwaltung.
Der Föderalismus soll verhindern, dass zu viel Macht an einer Stelle konzentriert wird. Außerdem können regionale Unterschiede besser berücksichtigt werden. Ein Beispiel: Bildung ist in Deutschland Ländersache. Deshalb können Schulformen, Lehrpläne und Prüfungen je nach Bundesland unterschiedlich sein.
Die 16 Bundesländer
- Baden-Württemberg: Stuttgart
- Bayern: München
- Berlin: Berlin
- Brandenburg: Potsdam
- Bremen: Bremen
- Hamburg: Hamburg
- Hessen: Wiesbaden
- Mecklenburg-Vorpommern: Schwerin
- Niedersachsen: Hannover
- Nordrhein-Westfalen: Düsseldorf
- Rheinland-Pfalz: Mainz
- Saarland: Saarbrücken
- Sachsen: Dresden
- Sachsen-Anhalt: Magdeburg
- Schleswig-Holstein: Kiel
- Thüringen: Erfurt
Geschichte Deutschlands im Überblick
Die Geschichte Deutschlands ist komplex, weil es lange Zeit keinen einheitlichen deutschen Nationalstaat gab. Viele Jahrhunderte bestanden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands zahlreiche Herrschaften, Städte, Fürstentümer, Königreiche und geistliche Territorien. Erst 1871 entstand das Deutsche Kaiserreich als deutscher Nationalstaat.
Vom Heiligen Römischen Reich zum Nationalstaat
Das Heilige Römische Reich bestand über viele Jahrhunderte aus vielen einzelnen Territorien. Es war kein moderner Nationalstaat, sondern ein lockerer Herrschaftsverband. Nach den Napoleonischen Kriegen wurde 1815 der Deutsche Bund gegründet. Im 19. Jahrhundert wuchs die Idee eines deutschen Nationalstaats. Diese Entwicklung war eng verbunden mit Nationalismus, Liberalismus, Industrialisierung und politischen Konflikten.
1871 wurde nach dem Deutsch-Französischen Krieg das Deutsche Kaiserreich gegründet. Es war ein Bundesstaat unter preußischer Führung. Der Kaiser hatte große Macht, während demokratische Beteiligung nur begrenzt möglich war.
Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
Nach dem Ersten Weltkrieg endete 1918 die Monarchie. Die Weimarer Republik war die erste parlamentarische Demokratie in Deutschland. Sie stand jedoch unter großem Druck: wirtschaftliche Krisen, politische Gewalt, antidemokratische Bewegungen und die Folgen des Krieges schwächten die junge Demokratie.
1933 kamen die Nationalsozialisten an die Macht. Sie errichteten eine Diktatur, verfolgten politische Gegnerinnen und Gegner, zerstörten Demokratie und Rechtsstaat, betrieben rassistische Ausgrenzung und organisierten den Holocaust, den Völkermord an den europäischen Jüdinnen und Juden. Der von Deutschland begonnene Zweite Weltkrieg brachte unermessliches Leid über Europa und die Welt.
Teilung und Wiedervereinigung
Nach 1945 wurde Deutschland von den Siegermächten in Besatzungszonen aufgeteilt. 1949 entstanden zwei deutsche Staaten: die Bundesrepublik Deutschland im Westen und die Deutsche Demokratische Republik im Osten. Die Bundesrepublik entwickelte sich zu einer parlamentarischen Demokratie, die DDR zu einer sozialistischen Diktatur unter Führung der SED.
Die Berliner Mauer wurde 1961 gebaut und wurde zum Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. 1989 führten friedliche Proteste, Reformbewegungen in Osteuropa und der Druck vieler Bürgerinnen und Bürger zum Fall der Mauer. Am 3. Oktober 1990 wurde Deutschland wiedervereinigt. Dieser Tag ist heute der Tag der Deutschen Einheit.
Politisches System

Deutschland ist eine parlamentarische Demokratie. Die politischen Grundregeln stehen im Grundgesetz. Besonders wichtig ist Artikel 1: Die Menschenwürde ist unantastbar. Daraus folgen Grundrechte wie Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit, Gleichberechtigung, Versammlungsfreiheit und der Schutz vor staatlicher Willkür.
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Grundgesetz und Rechtsstaat
Das Grundgesetz ist die Verfassung Deutschlands. Es legt fest, wie der Staat aufgebaut ist, welche Rechte die Menschen haben und welche Grenzen staatliche Macht besitzt. Deutschland ist ein Rechtsstaat. Das bedeutet: Auch der Staat muss sich an Gesetze halten. Gerichte sind unabhängig, und Bürgerinnen und Bürger können sich gegen staatliche Entscheidungen wehren.
Ein weiteres Grundprinzip ist die Gewaltenteilung. Die gesetzgebende Gewalt liegt vor allem beim Bundestag und Bundesrat. Die ausführende Gewalt liegt bei Regierung und Verwaltung. Die rechtsprechende Gewalt liegt bei unabhängigen Gerichten. Diese Aufteilung soll Machtmissbrauch verhindern.
Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung
Der Bundestag ist das direkt gewählte Parlament auf Bundesebene. Er beschließt Gesetze, kontrolliert die Regierung und wählt die Bundeskanzlerin oder den Bundeskanzler. Der Bundesrat vertritt die Bundesländer. Durch ihn wirken die Länder an der Gesetzgebung des Bundes mit. Die Bundesregierung besteht aus der Bundeskanzlerin oder dem Bundeskanzler und den Bundesministerinnen und Bundesministern.
Politische Entscheidungen entstehen häufig durch Kompromisse. In einer Demokratie ist das normal und notwendig, weil unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden müssen. Parteien, Verbände, Medien, Bürgerinitiativen und Einzelpersonen beeinflussen politische Debatten.
Demokratie und Beteiligung
Demokratie bedeutet mehr als Wahlen. Bürgerinnen und Bürger können sich informieren, diskutieren, wählen, demonstrieren, Petitionen unterstützen, sich in Parteien, Vereinen oder Initiativen engagieren und demokratische Werte im Alltag verteidigen. Eine lebendige Demokratie braucht Respekt, Kritikfähigkeit, Kompromissbereitschaft und den Schutz von Minderheiten.
Gesellschaft und Kultur
Deutschland ist eine vielfältige Gesellschaft. Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, Religionen, Sprachen, Familienformen und kulturellen Erfahrungen leben zusammen. Diese Vielfalt ist eine Chance, bringt aber auch Aufgaben mit sich. Wichtige Themen sind Integration, Inklusion, Antidiskriminierung, Gleichberechtigung, soziale Gerechtigkeit und Bildungschancen.
Sprache und Bildung
Die Amtssprache ist Deutsch. Zugleich werden in Deutschland viele weitere Sprachen gesprochen. Dazu gehören Sprachen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte, regionale Sprachen und Minderheitensprachen wie Dänisch, Sorbisch, Friesisch und Romanes.
Bildung ist in Deutschland vor allem Aufgabe der Bundesländer. Schulen, Hochschulen, Berufsausbildung und Weiterbildung spielen eine zentrale Rolle für gesellschaftliche Teilhabe. Das duale Ausbildungssystem verbindet Lernen im Betrieb mit Unterricht in der Berufsschule und gilt international als bedeutendes Modell beruflicher Bildung.
Kultur, Erinnerung und Verantwortung
Deutschland hat eine reiche Kulturlandschaft mit Literatur, Musik, Kunst, Theater, Film, Architektur, Museen und Festivals. Namen wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Käthe Kollwitz und Bertolt Brecht stehen für unterschiedliche Epochen und Ausdrucksformen.
Zur deutschen Kultur gehört auch die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus. Gedenkstätten, Schulen, Museen und öffentliche Debatten halten die Erinnerung wach. Diese Erinnerungskultur soll helfen, Menschenrechte, Demokratie und Frieden zu schützen.
Wirtschaft und Arbeit
Deutschland gehört zu den großen Volkswirtschaften der Welt. Wichtige Branchen sind Automobilindustrie, Maschinenbau, Chemische Industrie, Elektrotechnik, Informationstechnologie, Gesundheitswirtschaft, Logistik, Erneuerbare Energien und Dienstleistung. Viele Unternehmen exportieren Waren und Dienstleistungen in andere Länder.
Die Soziale Marktwirtschaft verbindet wirtschaftliche Freiheit mit sozialer Absicherung. Dazu gehören Wettbewerb, Eigentum und Unternehmertum, aber auch Sozialversicherungen, Arbeitsschutz, Tarifverträge und staatliche Regeln. Ziel ist es, wirtschaftliche Leistung und sozialen Ausgleich miteinander zu verbinden.
Strukturwandel
Deutschland befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Digitalisierung, demografischer Wandel, Klimaschutz, Migration, globale Lieferketten und internationale Krisen verändern Arbeit und Wirtschaft. Alte Industrien müssen sich erneuern, neue Berufsfelder entstehen, und lebenslanges Lernen wird wichtiger.
Ein Beispiel ist die Verkehrswende. Die deutsche Automobilindustrie muss sich auf Elektromobilität, digitale Mobilitätsdienste und klimafreundliche Produktionsweisen einstellen. Gleichzeitig entstehen Fragen nach Arbeitsplätzen, Rohstoffen, Infrastruktur und sozialer Gerechtigkeit.
Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit
Deutschland steht wie viele Länder vor großen ökologischen Herausforderungen. Dazu gehören Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Flächenverbrauch, Luftverschmutzung, Wasserbelastung und Ressourcenverbrauch. Der Umbau zu einer klimafreundlicheren Gesellschaft betrifft Energie, Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft, Industrie und Konsum.
Die Energiewende beschreibt den Übergang von fossilen Energieträgern und Kernenergie hin zu erneuerbaren Energien wie Windenergie, Solarenergie, Wasserkraft und Biomasse. Dieser Wandel ist technisch, wirtschaftlich und sozial anspruchsvoll. Er erfordert Investitionen, neue Stromnetze, Speichertechnologien, gesellschaftliche Akzeptanz und faire Lösungen für betroffene Regionen.
Deutschland in Europa und der Welt
Deutschland ist Mitglied der Europäischen Union, der Vereinten Nationen, der NATO, des Europarats und vieler weiterer internationaler Organisationen. Außenpolitik bedeutet heute nicht nur Diplomatie zwischen Staaten, sondern auch Zusammenarbeit bei Klima, Handel, Sicherheit, Menschenrechten, Migration, Gesundheit und Entwicklung.
In der Europäischen Union wirkt Deutschland an gemeinsamen Entscheidungen mit. Diese betreffen zum Beispiel Binnenmarkt, Umweltpolitik, Verbraucherschutz, Datenschutz, Landwirtschaft, Währungspolitik und Außenhandel. Deutschland profitiert von europäischer Zusammenarbeit, trägt aber auch Verantwortung für Kompromisse und Solidarität.
Wichtige Begriffe
- Bundesstaat: Ein Staat, in dem Teilstaaten eigene politische Zuständigkeiten besitzen.
- Föderalismus: Die Aufteilung staatlicher Aufgaben zwischen Bund und Ländern.
- Grundgesetz: Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland.
- Rechtsstaat: Ein Staat, in dem Recht und Gesetz auch die staatliche Macht binden.
- Demokratie: Eine Herrschaftsform, in der politische Macht vom Volk ausgeht.
- Soziale Marktwirtschaft: Wirtschaftsordnung, die Wettbewerb mit sozialer Absicherung verbindet.
- Wiedervereinigung: Der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990.
- Europäische Union: Staatenverbund europäischer Länder mit gemeinsamen Institutionen und Regeln.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Wie lautet der amtliche Staatsname Deutschlands? (Bundesrepublik Deutschland) (!Deutsches Königreich) (!Republik Berlin) (!Bundesstaat Europa)
Wie viele Bundesländer hat Deutschland? (16) (!9) (!12) (!27)
Welche Stadt ist die Hauptstadt Deutschlands? (Berlin) (!München) (!Hamburg) (!Frankfurt am Main)
Welches Dokument ist die Verfassung Deutschlands? (Grundgesetz) (!Bundesordnung) (!Reichsakte) (!Europavertrag)
Was bedeutet Föderalismus in Deutschland? (Die Macht ist zwischen Bund und Ländern aufgeteilt) (!Alle Entscheidungen trifft nur die Bundesregierung) (!Die Bundesländer haben keine politischen Aufgaben) (!Deutschland wird von einer einzigen Stadt regiert)
Welcher Fluss fließt durch Köln? (Rhein) (!Oder) (!Weser) (!Isar)
Wann ist der Tag der Deutschen Einheit? (3. Oktober) (!1. Januar) (!8. Mai) (!24. Dezember)
Welche Institution wird direkt von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt? (Bundestag) (!Bundesregierung) (!Bundesverfassungsgericht) (!Bundesrat)
Welche Landschaft liegt im Süden Deutschlands? (Alpen) (!Wattenmeer) (!Lüneburger Heide) (!Spreewald)
Welche Wirtschaftsordnung prägt Deutschland? (Soziale Marktwirtschaft) (!Planwirtschaft ohne Wettbewerb) (!Feudale Grundherrschaft) (!Kolonialwirtschaft)
Memory
| Grundgesetz | Verfassung Deutschlands |
| Bundestag | Gewähltes Parlament |
| Bundesrat | Vertretung der Bundesländer |
| Föderalismus | Aufteilung der Macht |
| Berlin | Hauptstadt Deutschlands |
| Rhein | Wichtiger Fluss |
| Wiedervereinigung | 3. Oktober 1990 |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Berlin | Hauptstadt |
| Grundgesetz | Verfassung |
| Bundestag | Parlament |
| Bundesrat | Ländervertretung |
| Rhein | Fluss |
| Zugspitze | Höchster Berg |
...
Kreuzworträtsel
| Berlin | Wie heißt die Hauptstadt Deutschlands? |
| Rhein | Welcher große Fluss fließt durch Köln? |
| Bundestag | Wie heißt das direkt gewählte Parlament auf Bundesebene? |
| Grundgesetz | Wie heißt die Verfassung Deutschlands? |
| Alpen | Welches Gebirge liegt im Süden Deutschlands? |
| Demokratie | Welche Herrschaftsform beruht auf der Mitwirkung des Volkes? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Deutschlandkarte: Zeichne eine Karte Deutschlands und markiere Berlin, die Nordsee, die Ostsee, den Rhein, die Donau und die Alpen.
- Bundesländer-Steckbrief: Wähle ein Bundesland aus und erstelle einen Steckbrief mit Hauptstadt, Landschaft, Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten.
- Begriffserklärung: Erkläre die Begriffe Demokratie, Grundgesetz, Bundesland und Hauptstadt in eigenen Worten.
- Deutschland im Alltag: Sammle fünf Beispiele, an denen Du im Alltag erkennst, dass Deutschland mit Europa verbunden ist.
Standard
- Föderalismus-Analyse: Untersuche, warum Bildung in Deutschland vor allem Aufgabe der Bundesländer ist, und nenne Vor- und Nachteile.
- Historischer Zeitstrahl: Erstelle einen Zeitstrahl von 1871 bis heute mit mindestens acht wichtigen Stationen der deutschen Geschichte.
- Demokratie-Projekt: Entwickle ein Plakat, das zeigt, wie Jugendliche sich demokratisch beteiligen können.
- Wirtschaft im Wandel: Recherchiere eine Branche in Deutschland und erkläre, wie Digitalisierung oder Klimaschutz sie verändert.
Schwer
- Deutschland und Europa: Schreibe einen argumentierenden Text darüber, warum Deutschland von der Europäischen Union profitiert und welche Verantwortung daraus entsteht.
- Erinnerungskultur: Vergleiche zwei Formen des Erinnerns an den Nationalsozialismus, zum Beispiel Gedenkstätte und Schulprojekt.
- Nachhaltigkeit: Entwickle ein Konzept, wie Deine Schule klimafreundlicher werden kann, und begründe Deine Maßnahmen.
- Politische Entscheidung: Simuliere eine Bundestagsdebatte zu einem aktuellen gesellschaftlichen Thema und achte auf Rollen, Interessen und Kompromisse.

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Lernkontrolle
- Föderalismus beurteilen: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum die Aufteilung von Macht zwischen Bund und Ländern demokratisch sinnvoll sein kann, aber auch Konflikte erzeugt.
- Geschichte und Gegenwart verbinden: Zeige, wie die Erfahrungen von Diktatur, Krieg und Teilung das heutige politische Selbstverständnis Deutschlands beeinflussen.
- Demokratie übertragen: Entwickle für eine fiktive Schule demokratische Regeln, die an Grundrechte, Gewaltenteilung und Beteiligung erinnern.
- Europa analysieren: Erkläre, warum nationale Entscheidungen in Deutschland häufig europäische Folgen haben und warum europäische Entscheidungen den Alltag in Deutschland beeinflussen.
- Nachhaltigkeit bewerten: Beurteile eine konkrete Maßnahme der Energiewende danach, ob sie ökologisch wirksam, wirtschaftlich tragfähig und sozial gerecht ist.
- Gesellschaft reflektieren: Beschreibe, wie Vielfalt in Deutschland Zusammenleben bereichern kann und welche Aufgaben daraus für Politik, Schule und Medien entstehen.
Lernnachweis
- Portfolio: Sammle Deine Ergebnisse aus Karte, Steckbrief, Zeitstrahl, Analyse und Reflexion in einem Lernportfolio.
- Reflexion: Schreibe eine persönliche Reflexion darüber, welcher Aspekt Deutschlands für Dich neu, überraschend oder besonders wichtig war.
- Transfer: Vergleiche Deutschland mit einem anderen Land und erkläre mindestens drei Gemeinsamkeiten und drei Unterschiede in Politik, Geographie oder Gesellschaft.
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Zusammenfassung
Deutschland ist ein demokratischer, föderaler und sozialer Rechtsstaat in Mitteleuropa. Das Land besteht aus 16 Bundesländern und ist stark in Europa eingebunden. Seine Landschaften reichen von Küsten über Mittelgebirge bis zu den Alpen. Die Geschichte Deutschlands ist geprägt von Nationalstaatsbildung, Demokratieversuchen, Diktatur, Krieg, Teilung und Wiedervereinigung. Das Grundgesetz schützt die Menschenwürde, die Grundrechte und die demokratische Ordnung. Wirtschaftlich ist Deutschland stark industrialisiert und international vernetzt. Gesellschaftlich ist es vielfältig und steht vor wichtigen Zukunftsaufgaben wie Klimaschutz, Digitalisierung, sozialer Gerechtigkeit und demokratischer Beteiligung.
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