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Der Satz-Supercharger - Deutschunterricht Klasse 5 und 6

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Der Satz-Supercharger - Deutschunterricht Klasse 5 und 6




Einleitung

Der Satz-Supercharger ist eine Lernmethode für den Deutschunterricht in Klasse 5-6, mit der Du einfache Sätze Schritt für Schritt stärker, genauer und abwechslungsreicher machst. Du lernst, wie ein Satzkern aus Subjekt und Prädikat entsteht, wie Du passende Satzglieder ergänzt, wie Du mit der Umstellprobe, Frageprobe, Ersatzprobe und Weglassprobe Satzbausteine überprüfst und wie Du Deine Texte durch gute Wortwahl, abwechslungsreiche Satzanfänge und sinnvolle Satzzeichen verbesserst.

Der Begriff Satz-Supercharger ist dabei ein Bild: Ein schwacher Satz wird wie ein Motor aufgeladen. Aus einem sehr einfachen Satz wie „Der Hund bellt.“ kann ein anschaulicher Satz werden: „Am frühen Morgen bellt der kleine Hund aufgeregt vor dem Gartenzaun, weil ein Fahrrad vorbeifährt.“ Du erkennst daran: Ein starker Satz ist nicht einfach nur länger. Er ist genauer, verständlicher und passender zur Schreibaufgabe.

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Lernziele

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Sätze untersuchst, verbesserst und bewusst gestaltest. Nach dem Kurs kannst Du erklären, warum ein Satz einen Satzkern braucht, wie Satzglieder zusammengehören und wie Du sie mit Proben erkennst. Du kannst einfache Sätze sinnvoll erweitern, Satzanfänge verändern, Hauptsätze und Nebensätze verbinden und Deine eigenen Texte überarbeiten. Außerdem übst Du, grammatische Fachbegriffe so zu verwenden, dass sie Dir beim Schreiben wirklich helfen.


Was ist der Satz-Supercharger?

Der Satz-Supercharger besteht aus mehreren Strategien, die Du beim Schreiben und Überarbeiten einsetzen kannst. Er verbindet Grammatik mit Schreibkompetenz. Grammatik ist dabei kein Selbstzweck. Sie hilft Dir, Sätze klarer zu bauen, Missverständnisse zu vermeiden und Texte lebendiger zu gestalten.

Ein guter Satz beantwortet oft mehrere wichtige Fragen: Wer oder was handelt? Was geschieht? Wann geschieht es? Wo geschieht es? Wie geschieht es? Warum geschieht es? Für wen oder was geschieht es? Je nach Schreibaufgabe brauchst Du nicht immer alle Antworten, aber Du solltest entscheiden können, welche Angaben Deinen Satz verbessern.


Vom Rohsatz zum starken Satz

Ein Rohsatz enthält nur die wichtigste Information. Er ist grammatisch oft richtig, aber noch wenig anschaulich. Der Supercharger-Satz ergänzt gezielte Informationen und macht die Aussage deutlicher.

Rohsatz Supercharger-Frage Verbesserter Satz
Die Katze springt. Wohin? Wie? Wann? Am Abend springt die schwarze Katze lautlos auf die warme Fensterbank.
Ben schreibt. Was? Wo? Warum? Ben schreibt in der Bibliothek einen spannenden Bericht, weil er sein Referat vorbereitet.
Das Mädchen lacht. Worüber? Wie? Mit wem? Das Mädchen lacht fröhlich mit seiner Freundin über den lustigen Witz.

Wichtig ist: Nicht jede Erweiterung macht einen Satz besser. Ein Satz wird besser, wenn die Ergänzungen zum Inhalt passen, die Aussage verständlicher machen und den Text nicht überladen.


Baustein 1: Der Satzkern

Der Satzkern ist das Grundgerüst eines Satzes. Für den Deutschunterricht in Klasse 5 und 6 ist besonders wichtig: Ein vollständiger Aussagesatz braucht in der Regel ein Prädikat und meistens ein Subjekt. Das Prädikat sagt, was geschieht oder was jemand tut. Das Subjekt sagt, wer oder was handelt oder von wem etwas ausgesagt wird.

Beispiel Subjekt Prädikat
Mira liest. Mira liest
Der Ball rollt. Der Ball rollt
Die Kinder spielen. Die Kinder spielen

Mit der Frage „Wer oder was?“ findest Du häufig das Subjekt. Mit der Frage „Was tut jemand?“ oder „Was geschieht?“ findest Du das Prädikat. Das Prädikat enthält immer eine Verbform, die sich nach der Person und Zahl des Subjekts richtet. Diese Verbform nennt man finite Verbform.


Baustein 2: Satzglieder ergänzen

Satzglieder sind zusammengehörige Wörter oder Wortgruppen, die im Satz eine Aufgabe übernehmen. Typische Satzglieder sind Subjekt, Objekt und adverbiale Bestimmungen. Das Prädikat wird in der Schule häufig als zentraler Satzteil behandelt, auch wenn es in der Grammatik unterschiedlich eingeordnet werden kann.

Satzglied Hilfsfrage Beispiel
Subjekt Wer oder was? Die Forscherin entdeckt eine Spur.
Akkusativobjekt Wen oder was? Die Forscherin entdeckt eine Spur.
Dativobjekt Wem? Sie zeigt dem Team die Spur.
Adverbiale Bestimmung der Zeit Wann? Am Morgen untersucht sie die Spur.
Adverbiale Bestimmung des Ortes Wo? Im Wald untersucht sie die Spur.
Adverbiale Bestimmung der Art und Weise Wie? Vorsichtig untersucht sie die Spur.
Adverbiale Bestimmung des Grundes Warum? Wegen des Regens sichert sie die Spur schnell.

Mit passenden adverbialen Bestimmungen kannst Du einen Satz gezielt aufladen. Sie machen klar, wann, wo, wie oder warum etwas geschieht. Mit passenden Objekten erklärst Du genauer, worauf sich eine Handlung richtet.


Baustein 3: Die Frageprobe

Die Frageprobe hilft Dir, Satzglieder zu bestimmen. Du stellst eine Frage an den Satz und erhältst als Antwort ein Satzglied. Beispiel: „Lina malt am Nachmittag im Garten ein Bild.“ Du fragst: Wer malt? Antwort: Lina. Was malt Lina? Antwort: ein Bild. Wann malt Lina? Antwort: am Nachmittag. Wo malt Lina? Antwort: im Garten.

Die Frageprobe ist besonders nützlich, weil sie Dich zwingt, den Satz in Sinnbausteine zu zerlegen. Du untersuchst nicht nur einzelne Wörter, sondern fragst nach Wortgruppen, die gemeinsam eine Aufgabe erfüllen.


Baustein 4: Die Umstellprobe

Die Umstellprobe zeigt, welche Wörter zusammengehören. Ein Satzglied kann meistens als ganze Einheit verschoben werden. Beispiel: „Mira liest am Abend auf dem Sofa ein Buch.“ Daraus kannst Du machen: „Am Abend liest Mira auf dem Sofa ein Buch.“ Oder: „Auf dem Sofa liest Mira am Abend ein Buch.“ Die Wortgruppen „am Abend“ und „auf dem Sofa“ lassen sich jeweils zusammen verschieben. Deshalb sind sie Satzglieder.

Nicht alles darf beliebig verschoben werden. Die Wörter innerhalb einer Wortgruppe müssen oft zusammenbleiben. Aus „auf dem Sofa“ darfst Du nicht sinnvoll „dem liest Mira auf Sofa“ machen. Die Umstellprobe hilft Dir also, zusammengehörige Wörter zu erkennen.


Baustein 5: Ersatzprobe und Weglassprobe

Mit der Ersatzprobe ersetzt Du ein Satzglied durch ein anderes Wort oder eine kürzere Wortgruppe. Beispiel: „Die mutige Forscherin untersucht die geheimnisvolle Spur.“ Du kannst „Die mutige Forscherin“ durch „Sie“ ersetzen: „Sie untersucht die geheimnisvolle Spur.“ Dadurch erkennst Du, dass die Wortgruppe zusammengehört.

Mit der Weglassprobe überprüfst Du, ob ein Satzteil für den Kernsatz unbedingt nötig ist. Beispiel: „Am Nachmittag spielt Tom im Park Fußball.“ Wenn Du „am Nachmittag“ weglässt, bleibt „Tom spielt im Park Fußball.“ Der Satz ist immer noch grammatisch möglich. Trotzdem kann die Zeitangabe wichtig sein, wenn der Text genau erzählen soll, wann etwas passiert.


Baustein 6: Satzarten und Satzzeichen

Ein guter Text besteht nicht nur aus Aussagesätzen. Du kannst unterschiedliche Satzarten verwenden, damit Dein Text lebendiger wird. Ein Aussagesatz informiert: „Der Wind rauscht in den Bäumen.“ Ein Fragesatz fragt nach etwas: „Warum rauscht der Wind so laut?“ Ein Aufforderungssatz fordert zu etwas auf: „Schließ das Fenster!“ Ein Ausrufesatz drückt ein starkes Gefühl aus: „Wie laut der Sturm ist!“

Die Satzzeichen helfen den Lesenden, Deinen Text richtig zu verstehen. Am Ende eines Aussagesatzes steht ein Punkt. Am Ende einer Frage steht ein Fragezeichen. Bei starken Ausrufen oder Befehlen kann ein Ausrufezeichen stehen. Zwischen Hauptsatz und Nebensatz steht in der Regel ein Komma.


Baustein 7: Hauptsatz und Nebensatz

Ein Hauptsatz kann meist allein stehen: „Lena öffnet das Fenster.“ Ein Nebensatz ist von einem anderen Satz abhängig: „weil es im Zimmer warm ist“. Verbunden entsteht ein sinnvoller Satz: „Lena öffnet das Fenster, weil es im Zimmer warm ist.“

Nebensätze können Sätze genauer machen. Sie erklären zum Beispiel Gründe, Zeiten oder Bedingungen. Häufige Einleitewörter sind Konjunktionen wie „weil“, „dass“, „wenn“, „obwohl“ oder „als“. In vielen Nebensätzen steht die finite Verbform am Ende: „weil es im Zimmer warm ist“. Das Komma zeigt die Grenze zwischen Hauptsatz und Nebensatz.


Baustein 8: Satzanfänge variieren

Wenn viele Sätze gleich beginnen, wirkt ein Text eintönig. Vergleiche: „Ich ging in den Wald. Ich hörte ein Geräusch. Ich blieb stehen. Ich sah eine Eule.“ Das ist verständlich, aber wenig abwechslungsreich. Besser: „Am Abend ging ich in den Wald. Plötzlich hörte ich ein Geräusch. Erschrocken blieb ich stehen. Zwischen den Ästen sah ich eine Eule.“

Du kannst Satzanfänge variieren, indem Du eine Zeitangabe, Ortsangabe, Artangabe, ein Gefühl oder einen Nebensatz an den Anfang stellst. Wichtig ist, dass der Satz grammatisch richtig bleibt. Im deutschen Aussagesatz steht die finite Verbform meistens an zweiter Stelle.


Baustein 9: Präzise Wörter wählen

Ein Satz wird stärker, wenn die Wortwahl genau ist. Das gilt besonders für Verben, Adjektive und Nomen. Statt „gehen“ kannst Du je nach Situation „schleichen“, „rennen“, „stolpern“, „wandern“ oder „stapfen“ schreiben. Statt „sagen“ passen manchmal „flüstern“, „rufen“, „fragen“, „antworten“ oder „murmeln“.

Präzise Wörter machen Bilder im Kopf. Sie helfen den Lesenden, sich eine Situation vorzustellen. Gleichzeitig solltest Du nicht zu viele schmückende Wörter verwenden. Ein Satz wird nicht besser, wenn jedes Nomen drei Adjektive bekommt. Gute Wortwahl ist genau, passend und sparsam.


Baustein 10: Sätze überarbeiten

Starke Sätze entstehen oft nicht sofort. Gute Schreibende überarbeiten ihre Texte. Dabei kannst Du wie in einer Werkstatt vorgehen: Zuerst findest Du den Satzkern. Dann prüfst Du, ob wichtige Informationen fehlen. Danach ergänzt Du passende Satzglieder, verbesserst die Wortwahl, veränderst Wiederholungen und kontrollierst Satzzeichen.

Eine hilfreiche Überarbeitungsfrage lautet: „Was soll der Satz leisten?“ Soll er informieren, Spannung erzeugen, eine Figur beschreiben, eine Handlung erklären oder eine Meinung begründen? Je genauer Du das Ziel kennst, desto besser kannst Du entscheiden, welche Supercharger-Bausteine Du brauchst.


Die Supercharger-Methode in fünf Schritten

  1. Satzkern: Suche zuerst Subjekt und Prädikat, damit Du weißt, worum es im Satz grundsätzlich geht.
  2. Frageprobe: Stelle passende W-Fragen, zum Beispiel Wer, Was, Wann, Wo, Wie oder Warum.
  3. Satzglieder: Ergänze nur die Angaben, die den Satz wirklich genauer, spannender oder verständlicher machen.
  4. Satzanfang: Prüfe, ob mehrere Sätze gleich beginnen, und stelle einzelne Satzglieder sinnvoll um.
  5. Überarbeitung: Kontrolliere Wortwahl, Satzzeichen, Kommas und die Verständlichkeit des ganzen Textes.


Beispiele für den Satz-Supercharger

Schreibziel Einfacher Satz Supercharger-Satz
Spannung erzeugen Es war dunkel. Hinter dem verlassenen Haus wurde es plötzlich so dunkel, dass Tim kaum noch den Weg erkennen konnte.
Genau beschreiben Das Auto fuhr. Das rote Auto fuhr langsam über die nasse Straße und spritzte Wasser an den Bordstein.
Handlung erklären Sara ging nach Hause. Sara ging nach Hause, weil sie ihr Sportzeug für das Training vergessen hatte.
Gefühl zeigen Jonas wartete. Nervös wartete Jonas vor der Klassentür auf das Ergebnis des Vorlesewettbewerbs.
Bericht sachlich machen Die Klasse besuchte das Museum. Am Dienstag besuchte die Klasse 6b das Stadtmuseum, um mehr über das Leben im Mittelalter zu erfahren.


Häufige Fehlerfallen

  1. Endlossatz: Ein Satz wird zu lang, wenn zu viele Informationen ohne klare Struktur aneinandergereiht werden.
  2. Wiederholung: Ein Text wirkt eintönig, wenn viele Sätze mit demselben Wort beginnen.
  3. Füllwörter: Wörter wie „irgendwie“, „sehr“ oder „total“ machen einen Satz oft nicht genauer.
  4. Kommafehler: Zwischen Hauptsatz und Nebensatz fehlt häufig das Komma.
  5. Verbstellung: Im Nebensatz steht die finite Verbform oft am Ende, im Hauptsatz steht sie im Aussagesatz meist an zweiter Stelle.
  6. Überladung: Zu viele Adjektive oder Angaben können einen Satz unübersichtlich machen.


Mini-Werkstatt: Einen Satz verbessern

Nimm den Satz: „Der Junge läuft.“ Frage zuerst: Wer läuft? Der Junge. Was tut er? Er läuft. Jetzt kannst Du gezielt ergänzen. Wann läuft er? „Nach der Schule“. Wo läuft er? „über den Pausenhof“. Wie läuft er? „atemlos“. Warum läuft er? „weil der Bus gleich abfährt“. Daraus entsteht: „Nach der Schule läuft der Junge atemlos über den Pausenhof, weil der Bus gleich abfährt.“

Du kannst nun prüfen: Ist der Satz klar? Ist er zu lang? Passt die Begründung? Ist das Komma richtig? Klingt der Satz besser als der Rohsatz? Genau diese Fragen machen aus Grammatik eine Schreibstrategie.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Frage hilft Dir meistens, das Subjekt zu finden? (Wer oder was) (!Wann) (!Wie) (!Warum)




Was enthält das Prädikat immer? (eine Verbform) (!ein Adjektiv) (!ein Fragezeichen) (!eine Überschrift)




Was zeigt die Umstellprobe besonders gut? (welche Wörter als Satzglied zusammengehören) (!welche Wörter falsch geschrieben sind) (!welche Wörter sich reimen) (!welche Wörter immer großgeschrieben werden)




Welche Angabe beantwortet die Frage Wo? (eine Ortsangabe) (!eine Zeitangabe) (!eine Begründung) (!eine wörtliche Rede)




Was ist ein Nebensatz? (ein abhängiger Teilsatz) (!ein allein stehender Buchtitel) (!ein Satz ohne Verb) (!ein besonders kurzer Hauptsatz)




Welches Satzzeichen steht am Ende einer direkten Frage? (Fragezeichen) (!Punkt) (!Komma) (!Doppelpunkt)




Was macht einen Satz häufig genauer und anschaulicher? (passende Angaben und präzise Verben) (!möglichst viele Füllwörter) (!immer derselbe Satzanfang) (!fehlende Satzzeichen)




Welche Probe kann ein Satzglied durch ein anderes Wort ersetzen? (Ersatzprobe) (!Reimprobe) (!Abschreibprobe) (!Leseprobe)




Welche Aussage passt zur Satzanfangsvariation? (Sätze beginnen nicht immer gleich) (!Alle Sätze beginnen mit Ich) (!Jeder Satz beginnt mit einem Komma) (!Der Satzanfang ist unwichtig)




Was ist beim Supercharger wichtig? (Ergänzungen müssen zum Schreibziel passen) (!Jeder Satz muss möglichst lang sein) (!Alle Adjektive sind immer nötig) (!Kommas darf man weglassen)





Memory

Satzkern Subjekt und Prädikat
Frageprobe W-Fragen an den Satz
Umstellprobe Verschieben zusammengehöriger Wörter
Adverbiale Angabe zu Zeit Ort Art oder Grund
Nebensatz abhängiger Teilsatz
Konjunktion Bindewort zwischen Sätzen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Satzkern Wer handelt und was geschieht
Ortsangabe Wo etwas geschieht
Zeitangabe Wann etwas geschieht
Artangabe Wie etwas geschieht
Begründung Warum etwas geschieht






Kreuzworträtsel

Subjekt Wie nennt man den Satzteil, nach dem Du mit Wer oder was fragst?
Prädikat Wie nennt man den verbalen Kern des Satzes?
Objekt Wie nennt man eine Ergänzung, nach der Du zum Beispiel mit Wen oder Wem fragst?
Adverbial Wie nennt man eine Angabe zu Zeit Ort Art oder Grund?
Nebensatz Wie nennt man einen abhängigen Teilsatz?
Komma Welches Satzzeichen trennt häufig Nebensatz und Hauptsatz?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der Satz-Supercharger hilft Dir, einfache Sätze gezielt

. Die wichtigste Grundlage eines vollständigen Satzes ist der

. Das Prädikat enthält immer eine

. Mit der Frage Wer oder was findest Du häufig das

. Mit der Frageprobe bestimmst Du passende

. Die Umstellprobe zeigt, welche Wörter im Satz

. Eine Zeitangabe beantwortet die Frage

. Eine Ortsangabe beantwortet die Frage

. Ein Nebensatz ist ein

Teilsatz. Zwischen Hauptsatz und Nebensatz steht häufig ein

. Präzise Verben machen einen Satz

. Abwechslungsreiche Satzanfänge verhindern, dass ein Text

wirkt. Beim Überarbeiten prüfst Du, ob ein Satz zum

passt.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Satzkern-Detektiv: Schreibe fünf einfache Sätze aus einem Buch, einem Arbeitsblatt oder einem eigenen Text ab und markiere jeweils Subjekt und Prädikat.
  2. Fragen-Fächer: Wähle drei kurze Sätze und stelle zu jedem Satz die Fragen Wer, Was, Wann, Wo, Wie und Warum.
  3. Satzanfang-Kartei: Sammle zehn verschiedene Satzanfänge, mit denen Du eine Geschichte abwechslungsreicher beginnen kannst.
  4. Bildbeschreibung: Beschreibe ein Bild mit fünf Sätzen und lade jeden Satz mit mindestens einer passenden Zeit-, Orts- oder Artangabe auf.


Standard

  1. Supercharger-Werkstatt: Überarbeite einen kurzen Rohtext aus sechs einfachen Sätzen, indem Du Satzglieder ergänzt, Satzanfänge variierst und präzisere Verben verwendest.
  2. Umstellprobe-Training: Schreibe sechs Sätze auf und stelle in jedem Satz ein anderes Satzglied an den Anfang, ohne die Bedeutung wesentlich zu verändern.
  3. Dialog verbessern: Schreibe einen kurzen Dialog zwischen zwei Figuren und ergänze Erzählsätze, die Gefühle, Orte und Handlungen genauer zeigen.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video oder eine Tonaufnahme, in der Du die Frageprobe und die Umstellprobe an zwei Beispielsätzen erklärst.


Schwer

  1. Schreibkonferenz: Leite in einer Kleingruppe eine Schreibkonferenz, in der Ihr die Sätze eines Textes mit einer Supercharger-Checkliste verbessert.
  2. Satzanalyse: Untersuche einen Absatz aus einem Jugendbuch und erkläre, wie Satzanfänge, Satzlängen und Satzzeichen die Wirkung des Textes beeinflussen.
  3. Grammatik-Lernplakat: Gestalte ein Lernplakat, das Subjekt, Prädikat, Objekt, Adverbiale Bestimmung, Hauptsatz und Nebensatz mit eigenen Beispielen erklärt.
  4. Eigener Lernbaustein: Entwickle eine Übungsaufgabe für jüngere Lernende, bei der sie einen Rohsatz mit passenden Angaben, Verben und Satzzeichen verbessern.



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Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis sammelst Du eigene Beispiele, Überarbeitungen und Erklärungen. Wichtig ist nicht nur, dass Du Fachbegriffe nennen kannst. Du sollst zeigen, dass Du sie beim Schreiben sinnvoll nutzt.

  1. Portfolio: Lege eine kleine Sammlung aus drei Rohsätzen, drei überarbeiteten Supercharger-Sätzen und kurzen Erklärungen zu Deinen Entscheidungen an.
  2. Partnerfeedback: Gib einer Mitschülerin oder einem Mitschüler Rückmeldung zu Satzkern, Satzgliedern, Satzanfängen und Verständlichkeit.
  3. Selbsteinschätzung: Schreibe auf, welche Supercharger-Strategie Dir besonders hilft und welche Du noch üben möchtest.
  4. Überarbeitungsversion: Bewahre eine erste und eine überarbeitete Version eines kurzen Textes auf und markiere die wichtigsten Verbesserungen.
  5. Fachwort-Nutzung: Erkläre mindestens fünf Fachbegriffe an eigenen Beispielsätzen.


Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Du erhältst einen sehr einfachen Text über einen Schulausflug und überarbeitest ihn so, dass er anschaulicher, genauer und abwechslungsreicher wird; anschließend begründest Du drei Deiner Änderungen.
  2. Analyseaufgabe: Erkläre an einem selbst gewählten Satz, welche Satzglieder Du erkennst und mit welchen Proben Du sie überprüft hast.
  3. Vergleichsaufgabe: Vergleiche zwei Versionen desselben Satzes und beurteile, welche Version besser zu einer spannenden Erzählung passt.
  4. Überarbeitungsaufgabe: Finde in einem kurzen Text drei eintönige Satzanfänge, verändere sie und erkläre, warum der Text dadurch flüssiger wirkt.
  5. Begründungsaufgabe: Entscheide, ob ein langer Satz besser geteilt oder mit einem Nebensatz verbunden werden sollte, und begründe Deine Entscheidung mit Verständlichkeit und Wirkung.
  6. Reflexionsaufgabe: Beschreibe, wie Dir Grammatik beim Schreiben hilft, und nenne ein konkretes Beispiel aus Deiner eigenen Textarbeit.




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  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
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Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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