Den eigenen Medienkonsum reflektieren


Den eigenen Medienkonsum reflektieren
Einleitung
Den eigenen Medienkonsum reflektieren bedeutet, dass Du bewusst überprüfst, welche Medien Du nutzt, warum Du sie nutzt, wie lange Du sie nutzt und welche Wirkung sie auf Dein Denken, Fühlen, Lernen, Schlafen, Deine Beziehungen und Deine Freizeit haben. Dabei geht es nicht darum, digitale Medien pauschal als gut oder schlecht zu bewerten. Es geht darum, eine selbstbestimmte Mediennutzung zu entwickeln: Du entscheidest möglichst bewusst, wann ein Medium Dir hilft, wann es Dich ablenkt und wann Du eine Pause brauchst.

Zum Medienkonsum gehören viele Tätigkeiten: Streaming, Gaming, Soziale Medien, Messenger, Nachrichten, Musik, Podcasts, Suchmaschinen, Künstliche Intelligenz, Fernsehen, Radio, Bücher, Zeitschriften und digitale Lernangebote. Manche Medien nutzt Du aktiv, zum Beispiel wenn Du recherchierst, ein Video produzierst oder mit anderen diskutierst. Andere Medien nutzt Du eher passiv, zum Beispiel beim endlosen Scrollen, automatischen Weitersehen oder Nebenbei-Konsum. Eine reflektierte Haltung hilft Dir, den Unterschied zu erkennen.
Die Fähigkeit, Medien sachkundig, kritisch, kreativ und verantwortungsvoll zu nutzen, wird als Medienkompetenz bezeichnet. Dazu gehören Medienwissen, Quellenkritik, Datenschutz, Kommunikation, Kreativität, Selbstregulation und die Fähigkeit, eigene Gewohnheiten zu hinterfragen. Die JIM-Studie 2025 zeigt, dass das Smartphone für Jugendliche ein zentrales Alltagsmedium ist und dass die Selbstregulation vielen schwerfällt.[1] Deshalb ist es wichtig, nicht nur über Medien zu sprechen, sondern den eigenen Umgang mit ihnen genau zu beobachten.
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Was bedeutet Medienkonsum?
Medienkonsum beschreibt, welche Medieninhalte Du aufnimmst und wie Du mit ihnen umgehst. Der Begriff umfasst nicht nur Bildschirmzeit. Es geht auch um Inhalte, Motive, Situationen, Gefühle, Gewohnheiten und Folgen. Zwei Stunden konzentrierte Recherche für ein Projekt haben eine andere Wirkung als zwei Stunden zielloses Scrollen vor dem Einschlafen. Eine reflektierte Betrachtung fragt deshalb nicht nur: Wie lange? Sie fragt auch: Was? Warum? Wann? Wozu? Mit welcher Wirkung?
Medienarten im Alltag
Medien begegnen Dir in vielen Formen. Klassische Medien wie Buch, Zeitung, Radio und Fernsehen vermitteln Informationen, Geschichten und Unterhaltung. Digitale Medien wie Smartphone, Tablet, Computer, Streamingdienst, Online-Spiel und Soziales Netzwerk sind oft interaktiv, personalisiert und ständig verfügbar. Besonders bei digitalen Plattformen beeinflussen Algorithmen, Push-Benachrichtigungen, Likes, Autoplay und Empfehlungen, was Du als Nächstes siehst. Dadurch kann es schwerer werden, bewusst aufzuhören.
Aktiver und passiver Konsum
Aktiver Medienkonsum bedeutet, dass Du mit einem Ziel handelst: Du suchst Informationen, lernst etwas, gestaltest einen Beitrag, prüfst Quellen, tauschst Dich aus oder löst ein Problem. Passiver Medienkonsum bedeutet, dass Du Dich eher treiben lässt: Du klickst weiter, obwohl Du kein klares Ziel hast, schaust automatisch das nächste Video oder bleibst in einer App, obwohl Du eigentlich etwas anderes tun wolltest. Beide Formen können angenehm sein. Entscheidend ist, ob Du sie bewusst steuerst oder ob die Mediennutzung Dich steuert.
Warum Selbstreflexion wichtig ist
Medien können Dich informieren, unterhalten, verbinden, bilden und kreativ machen. Sie können aber auch ablenken, Schlaf verkürzen, Druck erzeugen, Vergleiche verstärken oder Deine Konzentration stören. Selbstreflexion hilft Dir, die positiven Seiten zu nutzen und problematische Muster früh zu erkennen. Eine gute Frage lautet: Passt mein Medienkonsum zu dem Leben, das ich führen möchte?

Aufmerksamkeit und Konzentration
Viele digitale Medien sind so gestaltet, dass sie Deine Aufmerksamkeit möglichst lange binden. Kurze Videos, ständig neue Posts, Nachrichten und Benachrichtigungen können dazu führen, dass Du häufig zwischen Aufgaben wechselst. Dieses Multitasking fühlt sich manchmal produktiv an, kann aber das konzentrierte Lernen erschweren. Wenn Du Deinen Medienkonsum reflektierst, prüfst Du deshalb: Wann hilft mir ein Medium beim Lernen? Wann unterbricht es mich? Welche App öffne ich automatisch, obwohl ich etwas anderes vorhatte?
Gefühle und Wohlbefinden
Medien lösen Gefühle aus: Freude, Neugier, Entspannung, Motivation, aber auch Neid, Druck, Angst, Wut oder das Gefühl, etwas zu verpassen. In sozialen Medien sieht man oft ausgewählte, bearbeitete und inszenierte Ausschnitte aus dem Leben anderer. Das kann zu unrealistischen Vergleichen führen. Reflektierter Medienkonsum bedeutet, dass Du Deine Gefühle ernst nimmst und erkennst, welche Inhalte Dir guttun und welche Dich belasten.
Schlaf und Erholung
Mediennutzung am Abend kann Erholung unterstützen, etwa durch ruhige Musik oder ein Hörbuch. Sie kann aber auch das Einschlafen erschweren, wenn Inhalte sehr spannend sind, Benachrichtigungen kommen oder Du immer weiter scrollst. Die JIM-Studie 2025 berichtet, dass ein Teil der Jugendlichen morgens oft müde ist, weil sie das Handy nachts zu spät weglegen.[2] Eine wichtige Reflexionsfrage lautet daher: Welche Medien nutze ich vor dem Schlafen, und wie wirkt sich das auf meinen nächsten Tag aus?
Beziehungen und Kommunikation
Messenger, Gaming und Soziale Medien können Freundschaften stärken, besonders wenn Menschen räumlich getrennt sind. Gleichzeitig kann ständige Erreichbarkeit Druck erzeugen. Auch Missverständnisse entstehen online schneller, weil Tonfall, Mimik und Gestik fehlen. Reflektierter Medienkonsum bedeutet, dass Du zwischen hilfreicher Kommunikation und belastender Dauerverfügbarkeit unterscheidest. Du darfst erreichbar sein, musst es aber nicht immer sein.
Medien-Tagebuch als Methode
Ein Medien-Tagebuch ist eine einfache Methode, um Deinen Medienkonsum sichtbar zu machen. Du notierst für einige Tage, welche Medien Du nutzt, wie lange Du sie nutzt, in welcher Situation Du sie nutzt und wie Du Dich danach fühlst. Dabei geht es nicht um Kontrolle von außen, sondern um Selbsterkenntnis. Oft erkennt man Muster erst, wenn man sie aufschreibt.
Beobachtungskategorien
- Zeitpunkt: Notiere, wann Du ein Medium nutzt, zum Beispiel morgens, in der Pause, beim Lernen, beim Essen oder vor dem Schlafen.
- Dauer: Schätze oder überprüfe, wie lange Du ein Medium genutzt hast.
- Anlass: Schreibe auf, warum Du begonnen hast, zum Beispiel Langeweile, Information, Entspannung, Kontakt, Lernen oder Gewohnheit.
- Inhalt: Unterscheide zwischen Nachrichten, Unterhaltung, Lernen, Gaming, Musik, Social Media, Videos oder Kommunikation.
- Wirkung: Beschreibe, wie Du Dich danach fühlst, zum Beispiel informiert, entspannt, abgelenkt, gestresst, inspiriert oder müde.
Auswertung des Medien-Tagebuchs
Nach einigen Tagen wertest Du Dein Medien-Tagebuch aus. Suche nicht nach Schuld, sondern nach Mustern. Vielleicht entdeckst Du, dass Du Dein Smartphone besonders oft öffnest, wenn Du warten musst. Vielleicht merkst Du, dass Du nach bestimmten Inhalten besser gelaunt bist und nach anderen schlechter. Vielleicht erkennst Du, dass Medien beim Lernen helfen, aber Benachrichtigungen Dich häufig unterbrechen. Aus diesen Beobachtungen kannst Du konkrete Ziele ableiten.
Kriterien für bewussten Medienkonsum
Bewusster Medienkonsum entsteht, wenn Du Qualität, Zweck, Dauer, Wirkung und Verantwortung berücksichtigst. Eine hohe Bildschirmzeit ist nicht automatisch problematisch, und eine kurze Nutzung ist nicht automatisch sinnvoll. Entscheidend ist, ob die Nutzung zu Deinen Zielen, Werten und Bedürfnissen passt.
Zweck
Frage Dich vor der Nutzung: Was möchte ich gerade erreichen? Möchtest Du lernen, Dich entspannen, Kontakt halten, kreativ sein, Dich informieren oder nur eine kurze Pause machen? Wenn Du den Zweck kennst, kannst Du leichter entscheiden, wann genug ist. Ohne Zweck übernehmen oft Gewohnheit, Langeweile oder Plattformdesign die Steuerung.
Qualität der Inhalte
Nicht alle Inhalte sind gleich wertvoll. Gute Inhalte können erklären, inspirieren, unterhalten, verbinden und zum Denken anregen. Problematische Inhalte können täuschen, manipulieren, Angst schüren, unrealistische Körperbilder verbreiten oder Vorurteile verstärken. Achte deshalb auf Quellen, Autorenschaft, Werbung, Influencer-Marketing, Desinformation, Bildbearbeitung und Clickbait.
Wirkung auf Dich
Ein zentrales Kriterium ist die Wirkung: Fühlst Du Dich nach der Nutzung klarer, ruhiger, informierter oder kreativer? Oder fühlst Du Dich leer, gehetzt, wütend, müde oder unzufrieden? Diese Frage ist persönlich. Derselbe Inhalt kann auf verschiedene Menschen unterschiedlich wirken. Reflektierter Medienkonsum bedeutet, Deine eigene Wirkung ernst zu nehmen.
Verantwortung gegenüber anderen
Mediennutzung betrifft nicht nur Dich. Wenn Du Inhalte teilst, kommentierst oder bewertest, beeinflusst Du andere Menschen. Respektvolle Netiquette, Schutz der Privatsphäre, sorgfältiges Teilen von Informationen und das Vermeiden von Cybermobbing gehören zu verantwortungsvoller Medienkompetenz. Bevor Du etwas teilst, frage Dich: Ist es wahr? Ist es fair? Darf ich es teilen? Kann es jemandem schaden?
Strategien für mehr Medienbalance
Medienbalance bedeutet, dass digitale und analoge Aktivitäten in einem gesunden Verhältnis stehen. Es geht nicht um völligen Verzicht, sondern um bewusste Entscheidungen. Du kannst Medien so gestalten, dass sie Dich unterstützen, statt Dich dauerhaft abzulenken.
Praktische Strategien
- Benachrichtigungen: Schalte unnötige Push-Nachrichten aus, damit Du weniger unterbrochen wirst.
- Bildschirmzeit: Nutze App-Timer oder Bildschirmzeit-Auswertungen, um Deine Gewohnheiten sichtbar zu machen.
- Medienfreie Zeit: Lege Zeiten ohne Smartphone fest, zum Beispiel beim Essen, beim Lernen oder vor dem Schlafen.
- Medienfreier Ort: Bestimme Orte, an denen Geräte Pause haben, zum Beispiel Bett, Esstisch oder Lernplatz.
- Single-Tasking: Bearbeite eine Aufgabe ohne paralleles Scrollen, Chatten oder Video-Schauen.
- Reflexion: Prüfe regelmäßig, welche Apps Dir guttun und welche Dich eher belasten.
- Alternative: Plane bewusst Alternativen wie Sport, Musik, Lesen, Gespräche, Natur, Kreativität oder Schlaf.
- Mediennutzungsvertrag: Vereinbare Regeln mit Familie, Klasse oder Lerngruppe, die für alle nachvollziehbar sind.
SMARTe Medienziele
Ein gutes Ziel ist konkret, realistisch und überprüfbar. Statt zu sagen: Ich will weniger am Handy sein, kannst Du formulieren: Ich lege mein Smartphone an drei Schultagen dieser Woche ab 21 Uhr außerhalb meines Zimmers ab und notiere morgens, wie ausgeschlafen ich mich fühle. Solche Ziele sind leichter umzusetzen, weil Du genau weißt, was Du tun willst.
Wenn Mediennutzung problematisch wird
Problematisch kann Mediennutzung werden, wenn Du wichtige Aufgaben, Schlaf, Essen, Bewegung, Freundschaften oder Schule dauerhaft vernachlässigst, weil Du nicht aufhören kannst. Warnzeichen können Kontrollverlust, starke Unruhe ohne Medium, Konflikte, Rückzug oder deutliche Leistungseinbrüche sein. In solchen Fällen ist es sinnvoll, mit einer vertrauten Person, Lehrkraft, Schulsozialarbeit, Beratungsstelle oder medizinischer Fachperson zu sprechen. Hilfe zu suchen ist ein Zeichen von Stärke.
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Medienkompetenz und Quellenkritik
Wer Medien reflektiert nutzt, prüft auch Informationen. Online können richtige, falsche, veraltete, satirische, manipulierte und werbliche Inhalte nebeneinanderstehen. Quellenkritik hilft Dir, glaubwürdige Informationen zu erkennen. Besonders bei Nachrichten, Gesundheit, Politik, Konflikten, KI-generierten Inhalten und emotionalen Posts solltest Du sorgfältig prüfen.
Die Fünf-Fragen-Prüfung
- Autorenschaft: Wer hat den Inhalt erstellt und welche Interessen könnten dahinterstehen?
- Quelle: Wo wurde die Information veröffentlicht und ist die Quelle bekannt oder überprüfbar?
- Beleg: Werden überprüfbare Daten, Dokumente, Fachleute oder Primärquellen genannt?
- Aktualität: Von wann ist der Inhalt und passt das Datum zur Behauptung?
- Absicht: Soll der Inhalt informieren, unterhalten, verkaufen, provozieren oder manipulieren?
Datenschutz und digitaler Fußabdruck
Jede digitale Handlung kann Spuren hinterlassen. Dazu gehören Suchanfragen, Likes, Kommentare, Standortdaten, Fotos, Chatverläufe, Cookies und App-Berechtigungen. Der digitale Fußabdruck beeinflusst, welche Werbung Du siehst, welche Inhalte Dir vorgeschlagen werden und welche Informationen über Dich verfügbar sind. Reflektierter Medienkonsum bedeutet deshalb auch, bewusst mit Daten umzugehen.
Fragen zum Datenschutz
- Privatsphäre: Welche Informationen über mich sind öffentlich sichtbar?
- App-Berechtigung: Welche App darf auf Kamera, Mikrofon, Kontakte oder Standort zugreifen?
- Passwort: Sind meine Passwörter sicher und unterschiedlich?
- Foto: Habe ich die Zustimmung anderer Personen, bevor ich Bilder teile?
- Tracking: Weiß ich, welche Daten Plattformen sammeln und wofür sie genutzt werden?
Kreative Mediennutzung
Medienkompetenz bedeutet nicht nur Konsum, sondern auch Gestaltung. Du kannst Medien nutzen, um eigene Ideen auszudrücken: durch Podcast, Video, Blog, Fotografie, Erklärfilm, Präsentation, Comic, Wiki, Interview oder Digitale Collage. Wer selbst Medien produziert, versteht besser, wie Auswahl, Perspektive, Schnitt, Ton, Bild und Sprache Wirkung erzeugen.
Vom Konsum zur Gestaltung
Wenn Du einen eigenen Medienbeitrag erstellst, triffst Du viele Entscheidungen: Welche Informationen sind wichtig? Welche Quelle ist verlässlich? Welches Bild passt? Welche Musik darf ich verwenden? Wie spreche ich mein Publikum an? Dadurch lernst Du, Medien nicht nur zu konsumieren, sondern kritisch zu gestalten. Diese Erfahrung stärkt Deine Medienkompetenz.
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Reflexionsbogen
Du kannst Deinen Medienkonsum regelmäßig mit diesen Leitfragen überprüfen. Die Antworten müssen nicht perfekt sein. Wichtig ist, dass Du ehrlich beobachtest und kleine Veränderungen ausprobierst.
- Nutzungsdauer: Welche Medien nutze ich an einem normalen Schultag am längsten?
- Nutzungsmotiv: Warum greife ich meistens zum Smartphone?
- Gewohnheit: Welche App öffne ich automatisch?
- Gefühl: Wie fühle ich mich vor, während und nach der Nutzung?
- Lernen: Welche Medien helfen mir wirklich beim Lernen?
- Ablenkung: Welche Medien unterbrechen mich häufig?
- Schlaf: Nutze ich Medien kurz vor dem Einschlafen?
- Beziehung: Fördert oder stört meine Mediennutzung echte Gespräche?
- Privatsphäre: Welche Daten gebe ich preis?
- Veränderung: Welche kleine Regel möchte ich eine Woche lang testen?
Quellen
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was bedeutet es, den eigenen Medienkonsum zu reflektieren? (Die eigene Mediennutzung bewusst zu beobachten und zu bewerten) (!Alle digitalen Medien grundsätzlich zu vermeiden) (!Nur die tägliche Bildschirmzeit zu zählen) (!Medien nur für schulische Aufgaben zu nutzen)
Welche Frage gehört besonders zur Reflexion des Medienkonsums? (Warum nutze ich dieses Medium gerade) (!Wie kann ich möglichst viele Apps gleichzeitig öffnen) (!Welche Plattform hat die grellsten Farben) (!Wie kann ich jede Benachrichtigung sofort beantworten)
Was beschreibt Medienkompetenz am besten? (Medien sachkundig, kritisch, kreativ und verantwortungsvoll nutzen) (!Medien ohne Nachdenken möglichst lange verwenden) (!Nur technische Geräte reparieren können) (!Nie Unterhaltungsvideos anschauen)
Warum kann ein Medien-Tagebuch hilfreich sein? (Es macht Gewohnheiten und Muster sichtbar) (!Es ersetzt alle Gespräche über Medien) (!Es verbietet automatisch alle Apps) (!Es bewertet jeden Menschen gleich)
Was ist ein Beispiel für aktiven Medienkonsum? (Eine Quelle prüfen und Informationen für ein Projekt auswerten) (!Endlos scrollen ohne Ziel) (!Ein Video automatisch weiterlaufen lassen) (!Eine App aus Langeweile öffnen und nicht mehr stoppen)
Welche Aussage zur Bildschirmzeit ist am sinnvollsten? (Neben der Dauer sind Zweck, Inhalt und Wirkung wichtig) (!Je mehr Bildschirmzeit, desto besser ist das Lernen immer) (!Jede Minute am Bildschirm ist gleich schädlich) (!Nur die Uhrzeit entscheidet über die Qualität)
Was kann helfen, Ablenkung beim Lernen zu verringern? (Unnötige Benachrichtigungen ausschalten) (!Alle Chats parallel geöffnet lassen) (!Autoplay dauerhaft aktivieren) (!Das Smartphone direkt neben das Heft legen)
Welche Frage gehört zur Quellenkritik? (Wer hat die Information veröffentlicht) (!Wie laut ist das Video) (!Wie bunt ist das Vorschaubild) (!Wie schnell kann ich den Beitrag teilen)
Was ist ein digitaler Fußabdruck? (Spuren, die durch digitale Aktivitäten entstehen) (!Ein besonderer Schuh für Computerarbeit) (!Ein Fehler auf dem Bildschirm) (!Ein ausgedrucktes Passwort)
Wann kann Mediennutzung problematisch werden? (Wenn Schlaf, Lernen, Beziehungen oder Pflichten dauerhaft darunter leiden) (!Wenn man eine Lernplattform nutzt) (!Wenn man ein Hörbuch hört) (!Wenn man eine Nachricht sorgfältig prüft)
Memory
| Medien-Tagebuch | Gewohnheiten sichtbar machen |
| Quellenkritik | Informationen prüfen |
| Bildschirmzeit | Nutzungsdauer beobachten |
| Push-Nachricht | Aufmerksamkeit unterbrechen |
| Medienbalance | Bewusstes Verhältnis finden |
| Datenschutz | Persönliche Informationen schützen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Medien-Tagebuch | Eigene Nutzung beobachten |
| Quellenkritik | Glaubwürdigkeit prüfen |
| Autoplay | Automatisches Weitersehen |
| Benachrichtigung | Unterbrechung der Aufmerksamkeit |
| Medienfreie Zeit | Bewusste Pause vom Gerät |
Kreuzworträtsel
| Bildschirmzeit | Wie nennt man die Dauer, die jemand vor digitalen Geräten verbringt? |
| Algorithmus | Was sortiert auf Plattformen häufig Inhalte und Empfehlungen? |
| Quellenkritik | Welche Fähigkeit hilft beim Prüfen von Informationen? |
| Schlaf | Was kann durch späte Mediennutzung beeinträchtigt werden? |
| Werbung | Was versucht oft, Aufmerksamkeit zu gewinnen und Kaufentscheidungen zu beeinflussen? |
| Balance | Welches Ziel beschreibt ein gesundes Verhältnis zwischen Medien und anderen Aktivitäten? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Medien-Tagebuch: Führe drei Tage lang ein einfaches Medien-Tagebuch und notiere Zeitpunkt, Medium, Dauer und Gefühl nach der Nutzung.
- Lieblingsmedium: Beschreibe Dein Lieblingsmedium und erkläre, was Dir daran guttut und was Dich manchmal stört.
- Benachrichtigungen: Prüfe auf Deinem Gerät, welche Apps Benachrichtigungen senden, und entscheide, welche Du ausschalten würdest.
- Medienfreie Pause: Plane eine medienfreie Pause von mindestens dreißig Minuten und beschreibe danach, wie sie sich angefühlt hat.
Standard
- Bildschirmzeit: Werte eine Woche lang Deine Bildschirmzeit aus und unterscheide zwischen Lernen, Kommunikation, Unterhaltung und ziellosem Scrollen.
- Quellenkritik: Vergleiche zwei Online-Beiträge zum gleichen Thema und bewerte, welcher Beitrag glaubwürdiger ist.
- Medienbalance: Entwickle einen persönlichen Wochenplan, der Mediennutzung, Schlaf, Bewegung, Lernen und Freizeit in ein ausgewogenes Verhältnis bringt.
- Interview: Befrage drei Personen unterschiedlichen Alters zu ihren Mediengewohnheiten und vergleiche die Ergebnisse mit Deinen eigenen Gewohnheiten.
Schwer
- Selbstexperiment: Führe ein siebentägiges Experiment durch, bei dem Du eine konkrete Medienregel testest, und werte die Wirkung auf Konzentration, Stimmung und Schlaf aus.
- Erklärvideo: Produziere ein kurzes Erklärvideo über reflektierten Medienkonsum und achte auf Quellen, Bildrechte, Sprache und Zielgruppe.
- Diskussion: Organisiere eine Klassendiskussion zur Frage, ob Schulen handyfreie Zeiten einführen sollten, und dokumentiere verschiedene Argumente.
- Medienprojekt: Entwickle eine Kampagne für mehr Medienbalance an Deiner Schule, zum Beispiel mit Plakaten, Podcast, Umfrage oder Social-Media-Beitrag.

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Lernkontrolle
- Fallanalyse: Analysiere einen Fall, in dem eine Schülerin beim Lernen ständig durch Nachrichten abgelenkt wird, und entwickle drei begründete Lösungsvorschläge.
- Transfer: Übertrage die Methode des Medien-Tagebuchs auf einen anderen Lebensbereich, zum Beispiel Ernährung, Sport oder Schlaf, und erkläre Gemeinsamkeiten.
- Bewertung: Beurteile, ob eine hohe Bildschirmzeit immer problematisch ist, und begründe Deine Antwort mit Zweck, Inhalt und Wirkung der Nutzung.
- Quellenprüfung: Wende die Fünf-Fragen-Prüfung auf einen aktuellen Online-Beitrag an und entscheide, ob Du ihn teilen würdest.
- Perspektivwechsel: Schreibe aus Sicht einer App-Entwicklerin, einer Lehrkraft und eines Jugendlichen, welche Interessen sie beim Thema Medienkonsum haben.
- Handlungsplan: Entwirf einen realistischen Plan für eine Person, die abends zu lange am Smartphone bleibt und morgens müde ist.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Fakten wiedergibst, sondern Deine eigene Mediennutzung untersuchst, begründet bewertest und konkrete Veränderungen ableitest.
- Medien-Tagebuch: Du legst eine nachvollziehbare Beobachtung Deines Medienkonsums vor.
- Auswertung: Du erkennst Muster, Auslöser, Wirkungen und mögliche Probleme.
- Quellenkritik: Du kannst digitale Informationen anhand klarer Kriterien prüfen.
- Datenschutz: Du erklärst, wie digitale Spuren entstehen und wie man persönliche Daten schützt.
- Reflexion: Du formulierst eigene Ziele für einen bewussteren Medienkonsum.
- Transfer: Du überträgst Deine Erkenntnisse auf Schule, Familie, Freundschaften und Freizeit.
- Produkt: Du erstellst ein eigenes Medienprodukt, zum Beispiel Plakat, Podcast, Video, Präsentation oder Bericht.
- Selbsteinschätzung: Du beschreibst ehrlich, was gut gelungen ist und was Du weiter verbessern möchtest.
OERs zum Thema
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