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Datei:Neue Deutsche Sprachlehre 1911 von Theodor Paul - Seite 259.jpg

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Beschreibung

Beschreibung
Deutsch: Buchscan: Deutsch, Theodor Paul, 1911, Deutsch wie es fehlerlos geschrieben und gesprochen wird. Neue deutsche Sprachlehre für den Selbst-Unterricht; von Theodor Paul. 1911. Verlag von Reinhold Wichert, Berlin
Datum
Quelle own book scan
Urheber Theodor Paul


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TEXT


Meitergehende Belehrungen zur Satzlehre. § 64. Bon der Ausdrucksform des Satzes (siehe Einteilung der Sätze nach ihrem Inhalt S. 215). 1. Jeder Sprechende ist durch sein Denken veranlaßt beim Aussprechen eines Satzes sein eigenes Verhältnis zum Inhalte des Satzes in zweierlei Gestalt zum Ausdruck zu bringen: , ! a) entweder muß er zum Ausdruck bringen, ob er den im Satze ausgesprochenen Gedanken für richtig hält: wir haben dann den bejahenden (p o s i tiven) Satz, b) oder er muß zum Ausdruck bringen, daß er den im Satze ausgedrückten Gedanken für unrichtig hält: wir haben, dann.den v e.r v e i n e n d e n (negativen) S atz. Ein bejahender Satz ist ein solcher, in welchem dem Subjekte der volle Inhalt der Aussage zugesprochen wird; z. B. Das Buch ist gut; ich habe es ihm gesagt. Ein verneinender Satz ist ein solcher, in dem dem Subjekte der Inhalt der Aussage abgesprochen wird; z. B. Dies Buch ist nicht gut; ich habe es ihm bestritten; er hat uns das Spielen verboten. 2. Als Verneinungsmittel dient das Umstandswörtchen nicht (verstärkt durch: durchaus nicht, keineswegs, keinesfalls, uiemals, nie, nimmermehr usw.), oder es treten ihrem Inhalte nach verneinende Zeitwörter auf, wie leugnen, übhalten, warnen, verhindern, verbieten, untersagen usw. Andere Wortverneinungsformen sind noch: die Umstandswörter: nie, niemand, nimmer, nichts, nirgends usw., die Verneinungsform des unbestimmten Geschlechtswortes: kein, die Silben: ohn-, un-, los; z. B. unangenehm, ohnmächtig, kraftlos. Doppelte oder gehäufte Verneinungen sind unlogisch; z. B. Hat keiner kein Geld nicht? § 65. Bon der Wortfolge im Satz. 1. Man kennt die a) gerade Wortfolge-----Subjekt— Prädikat, d) versetzte Wortfolge (Inversion) — Prädikat-^Subjekt.


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