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Das Recht am eigenen Bild kennenlernen - Datenschutz - Grundschule

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Das Recht am eigenen Bild kennenlernen - Datenschutz - Grundschule



Einleitung

Willkommen! In diesem aiMOOC lernst Du das Recht am eigenen Bild kennen. Das bedeutet: Dein Bild gehört zu Dir. Andere dürfen nicht einfach Fotos oder Videos von Dir ins Internet stellen.

Du lernst auch etwas über Datenschutz. Datenschutz bedeutet: Persönliche Dinge über Dich sollen geschützt werden. Dazu gehören zum Beispiel Dein Name, Deine Adresse, Deine Telefonnummer, Deine Schule und auch Fotos von Dir.

Merksatz: Erst fragen. Dann fotografieren. Erst fragen. Dann teilen.


Für wen ist dieser Kurs?

Dieser Kurs ist für Grundschülerinnen und Grundschüler. Du kannst viele Aufgaben allein bearbeiten. Manchmal ist es gut, wenn eine Lehrkraft, ein Elternteil oder eine andere erwachsene Person dabei ist.


Was lernst Du?

  1. Recht am eigenen Bild: Du verstehst, warum Dein Foto zu Dir gehört.
  2. Datenschutz: Du erkennst persönliche Daten.
  3. Einwilligung: Du lernst, was ein klares Ja bedeutet.
  4. Privatsphäre: Du lernst, warum manche Dinge privat bleiben sollen.
  5. Internet: Du übst, vorsichtig mit Fotos, Videos und Daten umzugehen.
  6. Hilfe holen: Du weißt, was Du tun kannst, wenn ein Bild ohne Erlaubnis geteilt wurde.


Medien zum Einstieg


Video: Recht am eigenen Bild

Schau Dir das Video an. Höre gut zu. Achte auf die Frage: Darf man ein Bild einfach posten?

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=mHJeyQp8kYg |500|center}}


Video: Darf ich Bilder von anderen teilen?

In diesem Video geht es um Kinder, Videos und das Fragen vor dem Teilen.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=gxaISp7m4vE |500|center}}


Video: Datenschutz für Kinder

Dieses Video erklärt Datenschutz kindgerecht.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=L0eFzz-R_nw |500|center}}


Video: Persönliche Daten im Internet

Achte beim Schauen auf diese Frage: Welche Daten sollte ich nicht einfach verraten?

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=DcscbNVdLmI |500|center}}


Audio: Wichtige Wörter hören

Höre die Wörter an. Sprich sie danach langsam nach.

Privatsphäre

Datei:De-Privatsphäre.ogg

Kamera

Datei:De-Kamera.ogg

Foto

Datei:De-Foto.ogg


Was bedeutet das Recht am eigenen Bild?

Das Recht am eigenen Bild ist ein Persönlichkeitsrecht. Es schützt Dich. Es sagt in einfacher Sprache: Du darfst mitbestimmen, was mit Fotos und Videos von Dir passiert.

Ein Foto kann viel über Dich zeigen. Es kann zeigen, wie Du aussiehst. Es kann zeigen, wo Du bist. Es kann zeigen, mit wem Du zusammen bist. Darum ist ein Foto etwas Persönliches.


Ganz einfache Regel

  1. Fragen: Frage zuerst, bevor Du jemanden fotografierst.
  2. Zuhören: Höre auf die Antwort.
  3. Akzeptieren: Wenn jemand Nein sagt, ist Nein.
  4. Teilen: Teile ein Foto nur, wenn alle Erlaubnis gegeben haben.
  5. Hilfe holen: Frage Erwachsene, wenn Du unsicher bist.


Beispiel aus der Pause

Du spielst auf dem Schulhof. Ein Kind stolpert. Ein anderes Kind macht ein Foto. Das Foto sieht lustig aus. Aber das Kind auf dem Foto schämt sich.

Was ist richtig? Das Foto nicht teilen. Das Kind fragen. Das Bild löschen, wenn das Kind das möchte. Erwachsene um Hilfe bitten.


Beispiel aus dem Klassenchat

Ein Kind macht ein Foto von einer Freundin. Dann will es das Foto in den Klassenchat schicken. Die Freundin sagt: Nein, bitte nicht.

Was ist richtig? Das Foto bleibt privat. Es wird nicht in den Chat geschickt. Ein Nein muss ernst genommen werden.


Beispiel vom Schulfest

Auf einem Schulfest machen viele Menschen Fotos. Manchmal sind andere Kinder im Hintergrund zu sehen. Trotzdem gilt: Wenn Du ein Bild ins Internet stellen willst, frage vorher. Bei Kindern müssen auch die Eltern oder Erziehungsberechtigten zustimmen.


Was ist Datenschutz?

Datenschutz schützt persönliche Daten. Persönliche Daten sind Informationen über Dich. Diese Daten gehören zu Dir.


Persönliche Daten sind zum Beispiel

  1. Name: Dein Vorname und Nachname.
  2. Adresse: Die Straße und der Ort, in dem Du wohnst.
  3. Telefonnummer: Die Nummer von Dir oder Deiner Familie.
  4. Geburtstag: Dein Geburtstag.
  5. Schule: Der Name Deiner Schule.
  6. Foto: Ein Bild, auf dem man Dich erkennen kann.
  7. Video: Ein Film, in dem man Dich sehen oder hören kann.
  8. Stimme: Deine Stimme in einer Aufnahme.
  9. Passwort: Ein geheimes Wort für ein Gerät oder eine App.
  10. Standort: Der Ort, an dem Du gerade bist.


Ganz einfache Datenschutz-Regel

Persönliche Daten sind wie ein Schatz. Du gibst sie nicht einfach weg. Du fragst vorher eine erwachsene Person, der Du vertraust.


Was bedeutet Einwilligung?

Einwilligung bedeutet: Jemand sagt freiwillig Ja. Das Ja muss klar sein.

Ein gutes Ja klingt so: Ja, Du darfst das Foto für unser Klassenplakat benutzen.

Ein schlechtes Ja klingt so: Na gut, wenn es sein muss. Das ist kein richtig freies Ja.


Ein klares Ja braucht Informationen

  1. Wer: Wer macht das Foto?
  2. Was: Was ist auf dem Foto zu sehen?
  3. Wofür: Wofür wird das Foto benutzt?
  4. Wo: Wo wird das Foto gezeigt?
  5. Wie lange: Wie lange bleibt das Foto sichtbar?
  6. Löschen: Kann das Foto später gelöscht werden?


Ja oder Nein sagen üben

Du darfst freundlich Nein sagen. Du kannst sagen:

Nein, ich möchte heute kein Foto.

Bitte lösche das Bild.

Bitte schicke das Bild nicht weiter.

Ich frage erst meine Eltern.


Privat, Klasse oder Internet?

Nicht jedes Teilen ist gleich. Ein Foto auf einem Handy ist etwas anderes als ein Foto im Internet.


Zu Hause

Ein Familienfoto im Fotoalbum bleibt oft in der Familie. Trotzdem ist Fragen nett und wichtig.


In der Klasse

Ein Foto an einer Klassenwand sehen nur wenige Menschen. Trotzdem brauchen Fotos von Kindern Erlaubnis.


Im Internet

Ein Foto im Internet kann kopiert werden. Es kann weitergeschickt werden. Manchmal sieht es jemand, den Du gar nicht kennst. Deshalb gilt: Im Internet besonders vorsichtig sein.


Erkennbar oder nicht erkennbar?

Manchmal erkennt man eine Person sofort. Manchmal erkennt man sie an anderen Dingen.


Man kann Dich erkennen an

  1. Gesicht: Dein Gesicht ist zu sehen.
  2. Haare: Deine Frisur ist sehr auffällig.
  3. Kleidung: Du trägst ein besonderes T-Shirt.
  4. Schulranzen: Dein Name steht auf dem Ranzen.
  5. Stimme: Man hört Deine Stimme.
  6. Ort: Man sieht Deine Schule oder Dein Zuhause.
  7. Freundeskreis: Menschen erkennen Dich, weil Du mit bekannten Kindern zusammen bist.


Merksatz zur Erkennbarkeit

Wenn andere Dich erkennen können, ist es ein Bild von Dir. Dann gilt das Recht am eigenen Bild.


Was ist erlaubt? Was ist nicht gut?


Gute Ideen

  1. Fragen: Frage: Darf ich ein Foto machen?
  2. Zeigen: Zeige das Foto der Person.
  3. Löschen: Lösche es, wenn die Person das möchte.
  4. Nicht posten: Stelle kein Bild ins Internet, wenn Du nicht sicher bist.
  5. Erwachsene fragen: Hole Hilfe, wenn Du unsicher bist.


Keine guten Ideen

  1. Heimlich fotografieren: Mache kein heimliches Foto.
  2. Peinliches Bild: Teile kein peinliches Bild.
  3. Wut: Poste kein Foto, wenn Du wütend bist.
  4. Druck machen: Überrede niemanden zu einem Foto.
  5. Weiterleiten: Leite kein Bild weiter, wenn Du keine Erlaubnis hast.


Was tun, wenn ein Bild von Dir ohne Erlaubnis geteilt wurde?

Bleib ruhig. Du bist nicht schuld. Hole Hilfe.


Deine Hilfe-Kette

  1. Stopp: Schreibe oder sage: Bitte lösche das Bild.
  2. Sichern: Mache mit Hilfe einer erwachsenen Person einen Screenshot.
  3. Erwachsene: Sprich mit Eltern, Lehrkraft oder Schulsozialarbeit.
  4. Melden: Nutze mit Erwachsenen die Meldefunktion der App.
  5. Löschen: Bitte darum, dass das Bild gelöscht wird.
  6. Trösten: Rede mit jemandem, wenn Du traurig bist.


Satz zum Merken

Ich habe ein Recht auf mein Bild. Bitte lösche das Foto.


Kleine Übungen im Kurs


Übung 1: Daumen-Regel

Lies die Sätze. Zeige mit dem Daumen.

  1. Daumen hoch: Das ist fair.
  2. Daumen zur Seite: Ich bin unsicher.
  3. Daumen runter: Das ist nicht fair.

Satz A: Ich frage, bevor ich ein Foto mache.

Satz B: Ich poste ein Foto von einem Kind, das Nein gesagt hat.

Satz C: Ich lösche ein Foto, weil sich jemand darauf nicht wohlfühlt.

Satz D: Ich schicke ein Bild nur an Personen, denen ich vertraue.


Übung 2: Ampel-Spiel

Nutze die Farben einer Ampel.

  1. Grün: Das ist meistens in Ordnung.
  2. Gelb: Erst nachfragen.
  3. Rot: Nicht machen.

Fall 1: Du fotografierst nur Deinen Hund.

Fall 2: Du fotografierst Deine Freundin und willst das Bild posten.

Fall 3: Du teilst ein peinliches Bild aus dem Klassenchat.

Fall 4: Du machst ein Foto vom Tafelbild ohne Kinder darauf.


Übung 3: Mein sicherer Satz

Schreibe einen Satz auf, mit dem Du Nein sagen kannst.

Beispiel: Bitte mache kein Foto von mir.


Mini-Wörterbuch


Wichtige Wörter einfach erklärt

  1. Recht: Eine wichtige Regel, die Menschen schützt.
  2. Bild: Ein Foto, ein Video oder eine Zeichnung von einer Person.
  3. Eigenes Bild: Ein Bild, auf dem Du zu erkennen bist.
  4. Datenschutz: Regeln, die persönliche Daten schützen.
  5. Persönliche Daten: Informationen über Dich.
  6. Privatsphäre: Ein Bereich, der nur Dir gehört.
  7. Einwilligung: Ein klares und freiwilliges Ja.
  8. Posten: Etwas ins Internet stellen.
  9. Teilen: Etwas an andere schicken.
  10. Löschen: Etwas entfernen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet das Recht am eigenen Bild? (Ich darf mitbestimmen, was mit Fotos von mir passiert) (!Jeder darf jedes Foto von mir posten) (!Nur Erwachsene haben ein Recht am Bild) (!Fotos gehören immer der Schule)




Was solltest Du tun, bevor Du ein Foto von einem Kind machst? (Fragen) (!Schnell posten) (!Heimlich fotografieren) (!Das Bild weiterleiten)




Was sind persönliche Daten? (Name, Adresse und Foto) (!Nur Spielsachen) (!Nur Lieblingsfarben) (!Nur Hausaufgaben)




Was bedeutet Einwilligung? (Ein klares freiwilliges Ja) (!Ein heimliches Foto) (!Ein schneller Klick) (!Ein peinliches Bild)




Was solltest Du tun, wenn ein Kind Nein zu einem Foto sagt? (Das Nein akzeptieren) (!Trotzdem fotografieren) (!Das Kind auslachen) (!Das Foto heimlich posten)




Warum ist ein Foto im Internet besonders vorsichtig zu behandeln? (Es kann kopiert und weitergeschickt werden) (!Es verschwindet immer sofort) (!Es kann niemand sehen) (!Es ist kein persönliches Datum)




Welche Aussage ist fair? (Ich lösche ein Foto, wenn die Person das möchte) (!Ich poste peinliche Bilder) (!Ich leite Bilder ohne Fragen weiter) (!Ich fotografiere heimlich)




Wen kannst Du um Hilfe bitten, wenn ein Bild ohne Erlaubnis geteilt wurde? (Eltern oder Lehrkraft) (!Nur fremde Menschen im Internet) (!Niemanden) (!Nur den Klassenchat)




Was ist ein gutes Passwort? (Ein geheimes Passwort, das ich nicht weitergebe) (!Mein Vorname) (!Meine Straße) (!Mein Geburtsdatum)




Was ist eine gute Regel für den Klassenchat? (Keine Bilder ohne Erlaubnis schicken) (!Alle Bilder sofort weiterleiten) (!Peinliche Fotos sammeln) (!Nie Erwachsene fragen)





Memory

Recht am eigenen Bild Mein Foto gehört zu mir
Datenschutz Persönliche Daten schützen
Einwilligung Klares freiwilliges Ja
Privatsphäre Mein geschützter Bereich
Klassenchat Erst fragen dann teilen
Screenshot Bild vom Bildschirm
Melden Hilfe in der App holen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Fragen Vor dem Foto
Zuhören Antwort ernst nehmen
Einwilligung Klares Ja
Nicht teilen Bei Nein
Hilfe holen Bei Problemen





Kreuzworträtsel

Einwilligung Wie heißt ein klares freiwilliges Ja?
Datenschutz Was schützt persönliche Daten?
Kamera Womit kann man Fotos machen?
Foto Was kann ein Bild von Dir sein?
Privat Wie nennt man etwas, das nicht alle sehen sollen?
Respekt Was zeigst Du, wenn Du ein Nein akzeptierst?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Foto von mir gehört zu meinem

. Bevor ich ein Foto von einem anderen Kind mache, soll ich

. Wenn ein Kind Nein sagt, muss ich das Nein

. Persönliche Daten wie Name, Adresse und Foto schützt der

. Ein klares freiwilliges Ja nennt man

. Im Internet können Fotos leicht

werden. Wenn ein Bild ohne Erlaubnis geteilt wurde, hole ich

. Meine Privatsphäre ist ein Bereich, der zu

gehört.




Wahr oder falsch

Aussage Richtig oder falsch?
Ich darf Nein zu einem Foto sagen. Richtig
Ich darf ein peinliches Bild aus dem Klassenchat weiterleiten. Falsch
Ein Foto kann ein persönliches Datum sein. Richtig
Passwörter darf man allen Kindern geben. Falsch
Wenn ich unsicher bin, frage ich Erwachsene. Richtig





Sortieraufgabe: Erst fragen, dann teilen

Ordne die Schritte zu. Was passiert?
Überlegen Ist jemand zu erkennen?
Fragen Darf ich das Foto benutzen?
Antwort hören Ja oder Nein ernst nehmen
Entscheiden Nur bei Erlaubnis teilen
Löschen Bei Nein oder Unsicherheit entfernen





Offene Aufgaben


Leicht

  1. Mein Nein-Satz: Schreibe drei Sätze auf, mit denen Du freundlich Nein zu einem Foto sagen kannst.
  2. Foto-Regel-Bild: Male ein Schild mit der Regel Erst fragen, dann fotografieren.
  3. Datenschatz: Zeichne eine Schatzkiste und schreibe fünf persönliche Daten hinein, die geschützt werden sollen.
  4. Emoji-Gefühle: Male drei Gesichter und zeige, wie sich ein Kind fühlen kann, wenn ein Bild geteilt wird.


Standard

  1. Klassenchat-Regeln: Erstelle mit einer Partnerin oder einem Partner fünf faire Regeln für den Klassenchat.
  2. Rollenspiel: Spiele eine Szene nach, in der ein Kind ein Foto machen möchte und vorher fragt.
  3. Interview: Frage eine erwachsene Person, warum Fotos von Kindern nicht einfach ins Internet gehören.
  4. Ampelplakat: Gestalte ein Plakat mit grünen, gelben und roten Beispielen zum Teilen von Fotos.


Schwer

  1. Fotoprojekt ohne Gesichter: Mache oder plane Fotos für ein Klassenprojekt, auf denen keine Kinder erkennbar sind.
  2. Erklärvideo: Plane ein kurzes Video mit der Botschaft Mein Bild gehört zu mir.
  3. Schulfest-Regeln: Entwickle einfache Foto-Regeln für ein Schulfest und erkläre sie der Klasse.
  4. Hilfe-Karte: Erstelle eine kleine Karte mit Schritten, wenn ein Bild ohne Erlaubnis geteilt wurde.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fall Pausenhof: Ein Kind macht ein Foto von einem Streit. Erkläre, warum Teilen keine gute Idee ist und was das Kind stattdessen tun soll.
  2. Fall Schulfest: Auf einem Bild sind viele Kinder zu sehen. Entscheide, ob das Bild in den Klassenchat darf. Begründe Deine Meinung.
  3. Fall Klassenchat: Ein peinliches Bild wird weitergeleitet. Entwickle eine Hilfe-Kette mit mindestens vier Schritten.
  4. Fall Gruppenarbeit: Deine Gruppe möchte ein Plakat mit Fotos erstellen. Plane eine faire Lösung, bei der sich alle Kinder wohlfühlen.
  5. Fall Internet: Ein Kind sagt: Im Internet sieht das Foto doch niemand. Erkläre, warum dieser Satz nicht stimmt.
  6. Transferaufgabe: Vergleiche ein Foto im Familienalbum mit einem Foto auf einer öffentlichen Webseite. Was ist anders?
  7. Regel-Erklärung: Erkläre einem jüngeren Kind die Regel Erst fragen, dann posten mit einem eigenen Beispiel.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis kannst Du zeigen, dass Du die wichtigsten Regeln verstanden hast.

  1. Begriffserklärung: Erkläre die Wörter Recht am eigenen Bild, Datenschutz, Einwilligung und Privatsphäre in einfachen Sätzen.
  2. Alltagsbeispiel: Beschreibe eine Situation aus Schule oder Freizeit, in der man vor einem Foto fragen muss.
  3. Entscheidung: Begründe, warum ein Bild geteilt werden darf oder nicht geteilt werden darf.
  4. Hilfekette: Nenne Schritte, die helfen, wenn ein Foto ohne Erlaubnis geteilt wurde.
  5. Produkt: Zeige ein Plakat, eine Hilfe-Karte, ein Rollenspiel, ein Audio oder ein kurzes Video zum Thema.
  6. Reflexion: Schreibe oder erzähle, was Du in Zukunft beim Fotografieren anders machen möchtest.




Checkliste: Bin ich foto-fair?

  1. Ich frage: Ich frage, bevor ich ein Foto mache.
  2. Ich höre zu: Ich nehme Ja und Nein ernst.
  3. Ich teile vorsichtig: Ich schicke Fotos nicht einfach weiter.
  4. Ich schütze Daten: Ich verrate keine persönlichen Daten.
  5. Ich hole Hilfe: Ich spreche mit Erwachsenen, wenn etwas schiefgeht.
  6. Ich bin freundlich: Ich lache niemanden wegen eines Bildes aus.
  7. Ich lösche: Ich lösche ein Bild, wenn es jemand nicht möchte.


Merksätze für die Klasse

  1. Mein Bild gehört zu mir: Ich darf mitbestimmen.
  2. Dein Bild gehört zu Dir: Ich respektiere andere.
  3. Erst fragen dann posten: Ohne Erlaubnis kein Teilen.
  4. Nein heißt Nein: Ein Nein ist wichtig.
  5. Privat bleibt privat: Nicht alles gehört ins Internet.
  6. Hilfe holen ist stark: Niemand muss ein Problem allein lösen.


Quellen und Hilfen für Erwachsene

  1. Kunsturhebergesetz: Das Recht am eigenen Bild steht in Deutschland vor allem im Kunsturhebergesetz.
  2. Datenschutz-Grundverordnung: Die Datenschutz-Grundverordnung schützt personenbezogene Daten.
  3. Schule: Bei Fotos und Videos in der Schule sind Einwilligung, Persönlichkeitsrecht und Datenschutz besonders wichtig.
  4. Kinderrechte: Kinder haben ein Recht auf Schutz, Achtung und Beteiligung.
  5. Medienbildung: Gute Medienbildung hilft Kindern, sicher und fair mit Fotos und Daten umzugehen.


OERs zum Thema



Links


Zusammenfassung

Das Recht am eigenen Bild schützt Dich. Du darfst mitbestimmen, was mit Fotos und Videos von Dir passiert. Auch andere Kinder haben dieses Recht. Darum gilt: Erst fragen, dann fotografieren. Erst fragen, dann teilen. Datenschutz hilft, persönliche Daten zu schützen. Wenn ein Bild ohne Erlaubnis geteilt wurde, holst Du Hilfe. Das ist mutig und richtig.


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
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  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
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