Zum Inhalt springen

Cybermobbing - Anatomie einer digitalen Bedrohung

Aus MOOCsWiki Staging



Cybermobbing - Anatomie einer digitalen Bedrohung



Einleitung

Cybermobbing: Anatomie einer digitalen Bedrohung ist ein aiMOOC über Mobbing, Cyber-Mobbing, digitale Gewalt und verantwortliches Handeln im Netz. Du lernst, wie Mobbing und Cybermobbing entstehen, warum digitale Angriffe so verletzend sein können, welche Rollen Beteiligte einnehmen und wie Betroffene, Zuschauende, Lehrkräfte, Eltern und Schulen angemessen reagieren können. Der Kurs verbindet Medienbildung, Soziales Lernen, Ethik, Demokratiebildung und Recht.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=MYvbL_jLgaE |500|center}}

Cybermobbing ist keine harmlose Online-Streiterei. Es kann Menschen beschämen, isolieren, verängstigen und langfristig belasten. Gleichzeitig ist es kein unausweichliches Schicksal: Mit Empathie, Zivilcourage, klaren Regeln, guter Dokumentation, technischer Medienkompetenz und verlässlichen Hilfesystemen lässt sich Cybermobbing erkennen, stoppen und vorbeugen.

Wichtig: Wenn Du akut bedroht wirst, wenn intime Bilder verbreitet werden, wenn Erpressung im Spiel ist oder wenn Du Angst um Dich oder eine andere Person hast, hole sofort Hilfe bei einer vertrauten erwachsenen Person, der Schule, einer Beratungsstelle oder der Polizei. Dieser Kurs ersetzt keine persönliche Beratung und keine Rechtsberatung.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, worin der Unterschied zwischen Konflikt, Mobbing und Cyber-Mobbing besteht. Du kannst typische Formen digitaler Angriffe beschreiben, Rollen in Mobbingprozessen analysieren, Risiken digitaler Plattformen beurteilen und konkrete Schritte zum Schutz, zur Intervention und zur Prävention entwickeln. Außerdem kannst Du Fallbeispiele aus der Perspektive von Betroffenen, Täterinnen und Tätern, Mitläuferinnen und Mitläufern, Zuschauenden und Helfenden untersuchen.


Grundbegriffe


Mobbing

Mobbing bezeichnet wiederholte, gezielte und verletzende Handlungen gegen eine Person, die sich in einer unterlegenen Position befindet oder sich kaum allein wehren kann. Es geht nicht nur um einen einzelnen Streit, sondern um ein Muster aus Angriffen, Ausgrenzung, Demütigung oder Machtmissbrauch. Mobbing kann in der Schule, am Arbeitsplatz, in Gruppen, Vereinen, Familien oder im digitalen Raum auftreten.


Cybermobbing

Cyber-Mobbing ist Mobbing mithilfe digitaler Medien. Dazu gehören Angriffe über Soziale Medien, Messenger, Chats, Kommentarspalten, Spieleplattformen, E-Mail, Foren, Videoportale oder geteilte Dateien. Typisch ist, dass verletzende Inhalte schnell verbreitet, gespeichert, kopiert, kommentiert und erneut hochgeladen werden können. Dadurch kann der Druck auf Betroffene besonders groß werden.


Konflikt oder Mobbing?

Ein Konflikt ist nicht automatisch Mobbing. In einem Konflikt stehen sich meist Personen mit vergleichbarer Handlungsmacht gegenüber, die unterschiedliche Interessen haben. Bei Mobbing wiederholen sich Angriffe systematisch, es entsteht ein Machtungleichgewicht und eine Person wird zunehmend isoliert. Cybermobbing verschärft dieses Muster, weil digitale Räume rund um die Uhr erreichbar sind und ein großes Publikum entstehen kann.


Anatomie einer digitalen Bedrohung


Auslöser und Eskalation

Cybermobbing beginnt häufig mit scheinbar kleinen Handlungen: ein abwertender Kommentar, ein weitergeleiteter Screenshot, ein Gerücht in einer Gruppe oder ein heimlich aufgenommenes Bild. Entscheidend ist die Eskalation. Wenn andere mitlachen, weiterleiten, markieren, liken oder schweigen, kann aus einer einzelnen Grenzverletzung ein Mobbingprozess werden. Die digitale Umgebung verstärkt die Situation, weil Inhalte schnell verbreitet werden und die Angriffe nicht an der Klassenzimmertür enden.


Digitale Verstärker

Digitale Plattformen können Cybermobbing verstärken. Anonymität senkt bei manchen die Hemmschwelle. Viralität sorgt dafür, dass verletzende Inhalte viele Menschen erreichen. Persistenz bedeutet, dass Inhalte gespeichert und später wieder auftauchen können. Reichweite macht aus einem Angriff vor wenigen Personen einen Angriff vor einem großen Publikum. Algorithmen können besonders emotionale oder provokante Inhalte sichtbarer machen, wenn viele darauf reagieren.


Rollen im Cybermobbing

In Mobbingprozessen gibt es selten nur zwei Personen. Häufig wirken mehrere Rollen zusammen. Betroffene erleben die Angriffe. Täterinnen und Täter starten oder steuern die Attacken. Mitläuferinnen und Mitläufer verstärken sie durch Kommentare, Likes oder Weiterleitungen. Zuschauende bemerken das Geschehen, greifen aber nicht ein. Helfende sichern Beweise, widersprechen respektvoll, melden Inhalte und holen Unterstützung. Besonders wichtig ist die Rolle der Gruppe: Cybermobbing verliert Macht, wenn viele Menschen klar zeigen, dass sie Demütigung nicht akzeptieren.


Erscheinungsformen von Cybermobbing


Beleidigen, Bloßstellen und Ausgrenzen

Cybermobbing kann sehr unterschiedlich aussehen. Häufig sind Beleidigungen, Spott, verletzende Memes, abwertende Kommentare, abwertende Spitznamen, das Verbreiten von Gerüchten oder das absichtliche Ausschließen aus Chats und Gruppen. Auch das Veröffentlichen peinlicher Fotos, privater Nachrichten oder heimlich aufgenommener Videos kann Cybermobbing sein.


Identitätsmissbrauch und Täuschung

Beim Identitätsmissbrauch gibt eine Person vor, jemand anderes zu sein. Sie kann ein Fake-Profil erstellen, Nachrichten im Namen einer anderen Person versenden oder Screenshots manipulieren. Solche Handlungen zerstören Vertrauen und können Betroffene sozial stark unter Druck setzen. Auch Deepfakes und KI-generierte Bilder können eine Rolle spielen, wenn sie zur Demütigung, Täuschung oder Erpressung genutzt werden.


Doxing, Stalking und Erpressung

Doxing bedeutet, private Informationen wie Adresse, Telefonnummer, Schule, Arbeitsplatz oder intime Details ohne Zustimmung zu veröffentlichen. Cyberstalking beschreibt beharrliches digitales Nachstellen und Belästigen. Wenn Personen mit Bildern, Videos oder Informationen unter Druck gesetzt werden, kann Erpressung vorliegen. Solche Situationen sind besonders ernst und sollten nicht allein bewältigt werden.


Folgen für Betroffene und Gruppen

Cybermobbing kann körperliche, psychische, soziale und schulische Folgen haben. Betroffene berichten häufig von Angst, Scham, Schlafproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten, Rückzug, Leistungsabfall, Misstrauen und dem Gefühl, nirgends sicher zu sein. Auch Klassen und Gruppen leiden: Vertrauen geht verloren, das Lernklima verschlechtert sich und Zuschauende lernen möglicherweise, dass Wegsehen normal sei. Deshalb ist Cybermobbing nicht nur ein Problem einzelner Personen, sondern eine Aufgabe der ganzen Gemeinschaft.


Rechtliche und ethische Orientierung


Rechtliche Grundlinien

Cybermobbing ist in Deutschland kein einzelner einheitlicher Straftatbestand, aber viele Handlungen können rechtlich relevant sein. Dazu gehören je nach Fall Beleidigung, üble Nachrede, Verleumdung, Bedrohung, Nötigung, Nachstellung, Verletzungen des Rechts am eigenen Bild, Verstöße gegen Datenschutz oder das Verbreiten verbotener Inhalte. Für Lernende ist wichtig: Was online geschieht, ist nicht rechtsfrei. Digitale Handlungen können echte Folgen haben.


Ethische Leitfrage

Die wichtigste ethische Frage lautet: Würde ich wollen, dass jemand so mit mir oder über mich handelt? Wer online schreibt, postet oder weiterleitet, handelt gegenüber echten Menschen. Empathie, Menschenwürde, Privatsphäre, Respekt und Verantwortung gelten im digitalen Raum genauso wie im direkten Gespräch.


Was tun bei Cybermobbing?


Sofortmaßnahmen für Betroffene

Wenn Du betroffen bist, bist Du nicht schuld. Reagiere möglichst nicht impulsiv auf Angriffe, sondern sichere Beweise. Mache Screenshots mit Datum, Uhrzeit, Profilnamen und Link. Speichere Nachrichten, aber verbreite sie nicht weiter. Blockiere und melde die beteiligten Profile. Sprich mit einer vertrauten Person, zum Beispiel Eltern, Lehrkräften, Schulsozialarbeit, Beratungsstellen oder anderen Erwachsenen. Wenn Gewalt, Drohungen, Erpressung oder intime Bilder im Spiel sind, sollte zusätzlich professionelle Hilfe eingeschaltet werden.


Was Zuschauende tun können

Zuschauende sind entscheidend. Wer schweigt, kann ungewollt zur Stabilisierung des Mobbings beitragen. Du kannst helfen, indem Du nicht likest, nicht weiterleitest, nicht mitlachst, die betroffene Person privat stärkst, Beweise sicherst, Inhalte meldest und Erwachsene informierst. Wenn Du öffentlich widersprichst, bleibe ruhig, sachlich und schützend. Das Ziel ist nicht, einen neuen Streit zu starten, sondern die Verletzung zu stoppen.


Was Schulen tun können

Schulen brauchen klare Verfahren. Dazu gehören Prävention, Klassenregeln, Ansprechpersonen, Dokumentation, Gespräche mit Beteiligten, Schutz der Betroffenen, pädagogische Konsequenzen und gegebenenfalls rechtliche Schritte. Gute Prävention stärkt das Klassenklima, trainiert Medienkompetenz, macht Hilfswege sichtbar und übt digitale Zivilcourage. Besonders wirksam ist eine Kultur, in der Lernende früh sagen können: So gehen wir hier nicht miteinander um.


Prävention: Digitale Resilienz stärken


Persönliche Schutzstrategien

Prävention beginnt mit bewusster Privatsphäre. Prüfe, wer Deine Beiträge sehen kann. Teile persönliche Daten sparsam. Überlege vor dem Posten, ob ein Inhalt später gegen Dich oder andere verwendet werden könnte. Verwende sichere Passwörter, schütze Deine Konten mit Mehr-Faktor-Authentifizierung und überlege, wem Du Bilder oder vertrauliche Informationen sendest. Digitale Vorsicht bedeutet nicht Misstrauen gegen alle, sondern Selbstschutz.


Gemeinsame Regeln

Eine Klasse, Gruppe oder Schule kann einen digitalen Verhaltenskodex entwickeln. Darin stehen Regeln für Chats, Klassenkanäle, Fotos, Screenshots, Humor, Kritik, Hilfe und Konsequenzen. Wichtig ist, dass die Regeln nicht nur an der Wand hängen, sondern regelmäßig besprochen, geübt und bei Verstößen angewendet werden. Ein guter Kodex verbindet Rechte und Pflichten: Jede Person hat das Recht auf Respekt und die Pflicht, andere nicht zu verletzen.


Fallanalyse: Vom Screenshot zur Krise

Stell Dir folgende fiktive Situation vor: In einer Klassengruppe wird ein Screenshot aus einem privaten Chat geteilt. Einige lachen, andere kommentieren abwertend, jemand erstellt ein Meme, und am nächsten Tag sprechen mehrere Personen in der Schule darüber. Die betroffene Person zieht sich zurück und sagt, sie wolle nicht mehr in die Klasse kommen.

An diesem Fall erkennst Du die Anatomie von Cybermobbing. Am Anfang steht eine Grenzverletzung: ein privater Inhalt wird ohne Zustimmung geteilt. Dann folgen Verstärkung, Publikum, Wiederholung und sozialer Druck. Für eine gute Intervention müssen Beweise gesichert, weitere Verbreitung gestoppt, die betroffene Person geschützt, die Gruppendynamik bearbeitet und die Verantwortung der Beteiligten geklärt werden.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was unterscheidet Mobbing am deutlichsten von einem einzelnen Streit? (Es handelt sich um wiederholte verletzende Handlungen mit Machtungleichgewicht) (!Es passiert immer nur zwischen zwei völlig gleich starken Personen) (!Es ist nur dann Mobbing wenn körperliche Gewalt vorkommt) (!Es ist immer nach einem Tag beendet)




Was bedeutet Cybermobbing? (Mobbing mithilfe digitaler Medien) (!Ein freundlicher Austausch in einem Klassenchat) (!Ein technischer Fehler in einer App) (!Ein einmaliger sachlicher Widerspruch)




Warum kann Cybermobbing besonders belastend sein? (Weil Angriffe schnell verbreitet werden und jederzeit erreichbar sein können) (!Weil digitale Angriffe nie gespeichert werden) (!Weil nur Erwachsene davon betroffen sein können) (!Weil alle Plattformen automatisch jeden Angriff verhindern)




Welche Handlung hilft Betroffenen häufig als erster Schritt? (Beweise sichern und eine vertraute Person informieren) (!Verletzende Inhalte möglichst oft weiterleiten) (!Allein bleiben und niemandem davon erzählen) (!Sofort mit noch stärkeren Beleidigungen antworten)




Welche Rolle können Zuschauende positiv übernehmen? (Sie können nicht mitmachen, melden und Unterstützung holen) (!Sie können Gerüchte verbreiten) (!Sie können Beleidigungen liken) (!Sie können Screenshots zur Unterhaltung teilen)




Was ist Doxing? (Veröffentlichen privater Informationen ohne Zustimmung) (!Das höfliche Fragen nach einer Hausaufgabe) (!Das Löschen eines alten Profils) (!Das Erstellen eines sicheren Passworts)




Welche Aussage zur Verantwortung im Netz ist richtig? (Online-Handlungen können echte Folgen für Menschen haben) (!Im Internet gelten keine Regeln des Zusammenlebens) (!Anonyme Beleidigungen verletzen niemanden) (!Weiterleiten ist immer harmlos)




Was gehört zu einer guten Prävention in der Schule? (Klare Regeln, Ansprechpersonen und ein gutes Klassenklima) (!Keine Gespräche über digitale Medien) (!Wegsehen bei ersten Warnzeichen) (!Nur Strafen ohne Aufarbeitung)




Was bedeutet das Recht am eigenen Bild im Kern? (Bilder einer Person dürfen nicht beliebig ohne Zustimmung veröffentlicht werden) (!Jedes Bild aus einem Chat darf frei gepostet werden) (!Nur berühmte Personen haben Bildrechte) (!Bilder sind nie Teil von Cybermobbing)




Welche Haltung stärkt digitale Zivilcourage? (Respekt zeigen, Betroffene unterstützen und Grenzen setzen) (!Mitlachen um selbst nicht aufzufallen) (!Provokationen verstärken) (!Private Informationen sammeln und verbreiten)





Memory

Cybermobbing Digitale Form wiederholter Schikanen
Screenshot Beweis einer digitalen Handlung
Doxing Veröffentlichung privater Daten
Blockieren Technische Schutzmaßnahme
Zivilcourage Eingreifen statt Wegsehen
Privatsphäre Schutz persönlicher Informationen
Empathie Mitgefühl mit Betroffenen
Klassenkodex Gemeinsame Regeln für den Umgang





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Beweise sichern Screenshot
Grenzen setzen Zivilcourage
Private Daten schützen Privatsphäre
Verletzende Inhalte melden Plattformregel
Hilfe holen Vertrauensperson
Nicht weiterleiten Verantwortung






Kreuzworträtsel

Beleidigung Welche Form digitaler Gewalt kann durch abwertende Beschimpfungen entstehen?
Screenshot Womit kann eine digitale Nachricht als Beweis gesichert werden?
Empathie Welche Fähigkeit hilft, die Gefühle anderer Menschen zu beachten?
Blockieren Welche technische Maßnahme verhindert weitere direkte Kontakte über ein Profil?
Zeugen Wer kann wichtige Beobachtungen zu einem Mobbingfall beitragen?
Privatsphaere Welcher Schutzbereich betrifft persönliche Daten und private Informationen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Cybermobbing ist eine Form von

im digitalen Raum. Ein einzelner Streit wird erst dann zum Mobbing, wenn sich verletzende Handlungen

. Digitale Angriffe können besonders belastend sein, weil Inhalte schnell eine große

bekommen. Wer betroffen ist, sollte Beweise sichern und eine

informieren. Zuschauende helfen, wenn sie verletzende Inhalte nicht

. Das Veröffentlichen privater Daten ohne Zustimmung nennt man

. Der Schutz persönlicher Informationen gehört zur digitalen

. In der Schule helfen klare Regeln und ein gutes

. Rechtlich können Beleidigung, Bedrohung oder Verletzungen am eigenen Bild

haben. Digitale Zivilcourage bedeutet, Betroffene zu unterstützen und klare

zu setzen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffskarte Cybermobbing: Erstelle eine übersichtliche Begriffskarte mit den Begriffen Mobbing, Cyber-Mobbing, Privatsphäre, Screenshot, Blockieren und Zivilcourage.
  2. Hilfekarte: Gestalte eine kleine Hilfekarte für Mitschülerinnen und Mitschüler mit fünf konkreten Schritten, die Betroffene bei Cybermobbing gehen können.
  3. Chatregel: Formuliere zehn faire Regeln für einen Klassenchat und erkläre zu drei Regeln, warum sie wichtig sind.
  4. Perspektivwechsel: Schreibe einen kurzen inneren Monolog aus Sicht einer betroffenen Person und zeige, welche Unterstützung ihr helfen würde.


Standard

  1. Fallanalyse: Analysiere ein fiktives Fallbeispiel zu Cybermobbing und markiere Auslöser, Verstärker, Rollen, Wendepunkte und mögliche Hilfeschritte.
  2. Klassenkodex: Entwickle mit einer Gruppe einen digitalen Klassenkodex mit Regeln, Meldewegen, Schutzmaßnahmen und Konsequenzen.
  3. Interviewprojekt: Führe ein Interview mit einer Lehrkraft, Schulsozialarbeiterin, einem Schulsozialarbeiter oder einer Beratungsstelle über Prävention und Hilfe bei Cybermobbing.
  4. Mediencheck: Untersuche die Privatsphäre-Einstellungen einer Plattform und erstelle eine Anleitung, wie Jugendliche ihre Sichtbarkeit und Kontaktmöglichkeiten begrenzen können.


Schwer

  1. Präventionskampagne: Plane eine Kampagne gegen Cybermobbing für Deine Schule mit Plakat, Kurzvideo, Chatregel und Präsentation.
  2. Interventionskonzept: Entwerfe ein schulinternes Handlungskonzept für einen Cybermobbingfall vom ersten Hinweis bis zur Nachsorge.
  3. Podcast Cybermobbing: Produziere eine Podcastfolge, in der Du Ursachen, Rollen, Folgen und Hilfswege anhand eines fiktiven Falls erklärst.
  4. Forschungsprojekt Medienkultur: Entwickle eine anonyme Umfrage zur digitalen Kommunikationskultur in Deiner Lerngruppe und leite daraus konkrete Verbesserungsmaßnahmen ab.



<inputbox>

type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>


Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fallbewertung: Beurteile einen fiktiven Chatverlauf und entscheide begründet, ob es sich um Konflikt, Streit, Mobbing oder Cybermobbing handelt.
  2. Handlungsplan: Entwickle einen realistischen Drei-Tage-Plan für eine betroffene Person, der Schutz, Beweissicherung, Gesprächspartner und Meldeschritte enthält.
  3. Rollenanalyse: Erkläre, wie Zuschauende, Mitläuferinnen und Mitläufer den Verlauf eines Cybermobbingfalls verändern können.
  4. Rechtsbewusstsein: Ordne verschiedene digitale Handlungen möglichen rechtlichen und ethischen Problemfeldern zu und begründe Deine Entscheidungen.
  5. Transferaufgabe Prävention: Übertrage die Erkenntnisse des Kurses auf eine neue Plattform oder App und formuliere fünf Regeln für sichere und respektvolle Nutzung.
  6. Reflexion Verantwortung: Schreibe eine begründete Stellungnahme zu der Aussage: Wer nur zuschaut, hat trotzdem Einfluss auf Cybermobbing.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du ein Portfolio. Es enthält eine Fallanalyse, eine Hilfekarte, eine Reflexion zur eigenen digitalen Verantwortung und ein Präventionsprodukt für eine Lerngruppe. Bewertet werden fachliche Richtigkeit, Perspektivübernahme, konkrete Handlungsfähigkeit, respektvolle Sprache und die sinnvolle Nutzung von Medienkompetenz.




OERs zum Thema



Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

<inputbox>

type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>