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Chat vs. Mail - Deutschunterricht Klasse 5 und 6

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Chat vs. Mail - Deutschunterricht Klasse 5 und 6




Einleitung

Chat vs. Mail ist ein Thema der digitalen Kommunikation, das Dir hilft, im Alltag, in der Schule und später im Beruf passende Nachrichten zu schreiben. In Klasse 5 und 6 lernst Du, wie Du zwischen einer kurzen Chat-Nachricht und einer ausführlicheren Mail unterscheidest, wie Du höflich formulierst und wie Du private Informationen schützt. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern vor allem um Sprache, Adressatenbezug, Textsorten, Höflichkeit, Netiquette und Medienkompetenz.

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Beim Chat steht meistens der schnelle Austausch im Vordergrund. Eine E-Mail ist eher wie ein kurzer oder längerer elektronischer Brief. Beide Formen können nützlich sein, aber sie passen nicht immer zur gleichen Situation. Wer eine Lehrkraft um einen Termin bittet, eine Entschuldigung schickt oder eine Hausaufgabe als Datei sendet, nutzt meistens besser eine E-Mail. Wer einer Freundin kurz schreibt, dass man fünf Minuten später kommt, verwendet eher einen Chat.

Dieser aiMOOC zeigt Dir, wie Du Nachrichten bewusst auswählst, klar formulierst und sicher verschickst. Du lernst, worauf Du bei Betreff, Anrede, Grußformel, Rechtschreibung, Datenschutz und Anhängen achten solltest.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, worin sich Chat und E-Mail unterscheiden. Du kannst entscheiden, welches Medium zu einer bestimmten Kommunikationssituation passt. Du kannst eine höfliche und gut aufgebaute E-Mail schreiben. Außerdem kannst Du Chat-Nachrichten sprachlich überarbeiten, damit sie klarer, freundlicher und sicherer werden.

Kompetenzbereich Das lernst Du
Lesen Du erkennst Merkmale verschiedener digitaler Nachrichten.
Schreiben Du formulierst Chat-Nachrichten und E-Mails passend zu Anlass und Empfänger.
Sprache untersuchen Du vergleichst Umgangssprache, Standardsprache, Höflichkeitsformen und Abkürzungen.
Medienbildung Du beachtest Netiquette, Datenschutz und verantwortungsvolle Kommunikation.


Was ist ein Chat?

Ein Chat ist eine digitale Unterhaltung, bei der Nachrichten meist sehr schnell hin und her geschickt werden. Oft wirkt ein Chat wie ein Gespräch in geschriebener Sprache. Du kannst kurze Sätze schreiben, Fragen direkt stellen, auf Antworten reagieren und manchmal Emojis, Bilder oder Sprachnachrichten ergänzen. In der Schule wird ein Chat zum Beispiel genutzt, um sich in einer Gruppe kurz abzusprechen oder eine schnelle Information weiterzugeben.


Typische Merkmale eines Chats

  1. Schnelligkeit: Chat-Nachrichten werden meist sofort gelesen oder beantwortet.
  2. Kürze: Viele Chat-Nachrichten bestehen nur aus einem Satz oder wenigen Wörtern.
  3. Umgangssprache: Chats enthalten oft alltagssprachliche Formulierungen, Abkürzungen oder Emojis.
  4. Dialog: Mehrere kurze Nachrichten ergeben zusammen ein Gespräch.
  5. Gruppenkommunikation: In Gruppenchats können viele Personen gleichzeitig beteiligt sein.

Ein Chat kann praktisch sein, wenn Du schnell etwas klären möchtest. Er kann aber auch unübersichtlich werden, wenn viele Personen gleichzeitig schreiben oder wichtige Informationen zwischen vielen kurzen Nachrichten verloren gehen.


Beispiel für einen passenden Chat

Situation: Du möchtest Deiner Freundin sagen, dass Du nach der Schule ein paar Minuten später kommst.

Chat-Nachricht: „Ich komme etwa fünf Minuten später. Warte bitte am Eingang.“

Diese Nachricht ist kurz, verständlich und passt zur Situation. Sie enthält keine unnötigen privaten Informationen und braucht keinen formellen Aufbau.


Was ist eine Mail?

Eine E-Mail ist eine elektronische Nachricht, die ähnlich wie ein Brief aufgebaut sein kann. Sie eignet sich gut, wenn eine Nachricht etwas ausführlicher, übersichtlicher oder offizieller sein soll. Eine E-Mail hat meistens einen Betreff, eine Anrede, einen Hauptteil und eine Grußformel. Außerdem kannst Du Dateien als Anhang mitschicken, zum Beispiel ein Arbeitsblatt, ein Foto eines Plakats oder eine Präsentation.


Typische Merkmale einer Mail

  1. Betreff: Der Betreff sagt kurz, worum es in der Nachricht geht.
  2. Anrede: Die Mail beginnt höflich, zum Beispiel mit „Liebe Frau Schneider“ oder „Hallo Herr Müller“.
  3. Hauptteil: Der Hauptteil erklärt das Anliegen verständlich und geordnet.
  4. Grußformel: Am Ende steht ein passender Abschiedsgruß.
  5. Absender: Die empfangende Person soll erkennen können, wer geschrieben hat.
  6. Anhang: Dateien können mitgeschickt werden, sollten aber sinnvoll benannt sein.

Eine gute Mail ist klar, höflich und vollständig. Sie sollte nicht wie eine hastige Chat-Nachricht wirken, besonders wenn Du an Lehrkräfte, Vereine, Behörden oder unbekannte Personen schreibst.


Beispiel für eine passende Mail

Betreff: Frage zur Hausaufgabe in Deutsch

Nachricht:

Liebe Frau Schneider,

ich habe eine Frage zur Deutsch-Hausaufgabe. Sollen wir nur die erste Aufgabe auf Seite 42 bearbeiten oder auch die Zusatzaufgabe?

Vielen Dank und freundliche Grüße

Mila

Diese Mail ist höflich, kurz und verständlich. Sie enthält einen passenden Betreff, eine Anrede, eine klare Frage und eine Grußformel.


Chat und Mail im Vergleich

Chat und Mail sind beide Formen der digitalen Kommunikation, aber sie unterscheiden sich in Tempo, Aufbau, Sprache und Wirkung. Beim Chat ist die Nachricht oft sofort Teil eines Gesprächs. Bei der Mail wird die Nachricht häufig später gelesen und sollte deshalb vollständiger sein.

Merkmal Chat Mail
Tempo sehr schnell, oft direkt weniger sofort, oft zeitversetzt
Textlänge meistens kurz kurz bis ausführlich
Aufbau oft ohne feste Form meist mit Betreff, Anrede und Gruß
Sprache eher locker, manchmal umgangssprachlich eher geordnet, höflicher und vollständiger
Zweck schnelle Absprache, kurze Rückfrage offizielles Anliegen, Erklärung, Datei, Terminfrage
Übersichtlichkeit kann bei vielen Nachrichten unübersichtlich werden einzelne Nachricht ist gut auffindbar


Wann passt ein Chat?

Ein Chat passt gut, wenn etwas schnell geklärt werden soll und die beteiligten Personen sich bereits kennen. Du kannst einen Chat nutzen, wenn Du kurz fragst, wann sich Deine Gruppe trifft, ob jemand ein Buch mitbringt oder ob eine Information angekommen ist. Auch in einem Klassenchat kann ein Chat hilfreich sein, wenn klare Regeln gelten.


Gute Chat-Situationen

  1. Verabredung: Du teilst kurz mit, wann Du ankommst.
  2. Gruppenarbeit: Ihr stimmt schnell ab, wer welche Aufgabe übernimmt.
  3. Rückfrage: Du fragst, welche Seite im Buch gemeint ist.
  4. Erinnerung: Du erinnerst freundlich an ein Heft, ein Buch oder ein Treffen.

Ein Chat ist nicht ideal, wenn eine Nachricht sehr wichtig, sehr lang oder sehr offiziell ist. Auch Streit sollte man nicht in schnellen Chat-Nachrichten austragen, weil Missverständnisse leicht entstehen.


Wann passt eine Mail?

Eine E-Mail passt gut, wenn Dein Anliegen genauer erklärt werden soll oder wenn Du an eine Person schreibst, mit der Du nicht so locker kommunizierst. Das betrifft zum Beispiel Lehrkräfte, die Schulsozialarbeit, ein Sekretariat, eine Trainerin, einen Verein oder eine Bibliothek.


Gute Mail-Situationen

  1. Entschuldigung: Du erklärst, warum Du nicht teilnehmen kannst.
  2. Terminfrage: Du fragst höflich nach einem Gespräch oder einer Abgabe.
  3. Anhang: Du sendest ein Dokument, ein Bild oder eine Präsentation.
  4. Offizielle Anfrage: Du bittest um Informationen zu einer Veranstaltung.
  5. Zusammenfassung: Du fasst Ergebnisse einer Gruppenarbeit übersichtlich zusammen.

Eine Mail zeigt, dass Du Dir Zeit genommen hast. Deshalb solltest Du auf Rechtschreibung, vollständige Sätze und einen respektvollen Ton achten.


Sprache im Chat

Die Sprache im Chat ist oft näher an gesprochener Sprache. Das bedeutet: Viele Menschen schreiben kürzer, spontaner und lockerer. Trotzdem gilt auch im Chat: Die Nachricht soll verständlich und freundlich sein. Abkürzungen, Emojis und Ausrufezeichen können hilfreich sein, aber sie können auch missverstanden werden. Besonders in Klassengruppen solltest Du überlegen, ob alle Deine Nachricht verstehen.


Chat-Sprache verbessern

Eine sehr kurze Nachricht kann unhöflich wirken, obwohl sie vielleicht gar nicht so gemeint ist.

Ungünstig Besser Warum?
„Schick Mathe“ „Kannst Du mir bitte die Mathe-Aufgabe schicken?“ Die bessere Nachricht ist höflicher und genauer.
„Was soll das???“ „Ich verstehe die Nachricht nicht. Kannst Du es bitte erklären?“ Die bessere Nachricht vermeidet Streit und bleibt sachlich.
„KA“ „Ich weiß es leider nicht.“ Die bessere Nachricht ist verständlicher.


Sprache in der Mail

In einer E-Mail solltest Du meistens vollständige Sätze schreiben. Die Sprache darf freundlich und einfach sein, aber sie sollte nicht schlampig wirken. Besonders wichtig sind ein klarer Betreff, eine passende Anrede und eine höfliche Grußformel.


Aufbau einer guten Mail

  1. Empfänger: Prüfe, ob die Adresse richtig ist.
  2. Betreff: Schreibe kurz, worum es geht.
  3. Anrede: Beginne höflich und passend.
  4. Einleitung: Nenne kurz den Anlass Deiner Nachricht.
  5. Hauptteil: Erkläre Dein Anliegen verständlich.
  6. Schluss: Bitte um Antwort, bedanke Dich oder fasse zusammen.
  7. Grußformel: Beende die Mail freundlich.
  8. Anhang: Prüfe, ob die Datei wirklich angehängt ist.


Beispiel: Chat wird zu Mail

Chat-Version: „Hi, ich check die Aufgabe nicht. Was müssen wir machen?“

Mail-Version:

Liebe Frau Schneider,

ich habe eine Frage zur Aufgabe im Deutschbuch auf Seite 42. Ich bin mir nicht sicher, ob wir nur die Tabelle ausfüllen oder auch einen eigenen Text schreiben sollen.

Könnten Sie mir das bitte noch einmal erklären?

Viele Grüße

Mila

Die Mail-Version ist höflicher, genauer und für eine Lehrkraft besser einzuordnen.


Betreff, Anrede und Grußformel

Der Betreff ist bei einer Mail besonders wichtig. Er hilft der empfangenden Person, die Nachricht schnell zu verstehen und später wiederzufinden. Ein guter Betreff ist kurz und genau. „Hallo“ ist kein guter Betreff, weil man nicht erkennt, worum es geht. Besser ist zum Beispiel „Frage zur Deutsch-Hausaufgabe“ oder „Entschuldigung für den 12. März“.


Beispiele für gute Betreffzeilen

  1. Hausaufgabe: Frage zur Deutsch-Hausaufgabe
  2. Termin: Bitte um Gesprächstermin
  3. Anhang: Präsentation zur Gruppenarbeit
  4. Entschuldigung: Entschuldigung für die Sportstunde
  5. Rückmeldung: Rückfrage zum Lesetagebuch


Passende Anreden

Die Anrede hängt davon ab, wem Du schreibst. An Freundinnen und Freunde kannst Du lockerer schreiben. An Lehrkräfte und andere Erwachsene schreibst Du höflicher.

Empfänger Mögliche Anrede
Freundin oder Freund Hallo Ben,
Lehrkraft Liebe Frau Schneider,
unbekannte Person Sehr geehrte Damen und Herren,
Verein oder Bibliothek Guten Tag,


Netiquette: fair und respektvoll schreiben

Netiquette bedeutet: Du verhältst Dich in der digitalen Kommunikation respektvoll, fair und verantwortungsvoll. Das gilt sowohl im Chat als auch in der E-Mail. Weil man beim Schreiben Mimik, Gestik und Tonfall oft nicht sieht oder hört, können Nachrichten leicht falsch verstanden werden. Deshalb ist es wichtig, freundlich, klar und sachlich zu formulieren.


Wichtige Regeln der Netiquette

  1. Respekt: Schreibe nichts, was andere beleidigt, bloßstellt oder verletzt.
  2. Klarheit: Formuliere so, dass andere Dich verstehen können.
  3. Geduld: Nicht jede Person kann sofort antworten.
  4. Privatsphäre: Teile keine privaten Daten, Bilder oder Nachrichten ohne Erlaubnis.
  5. Sachlichkeit: Kläre Streit nicht mit Beschimpfungen oder vielen Ausrufezeichen.
  6. Verantwortung: Überlege vor dem Senden, ob Deine Nachricht so stehen bleiben kann.


Datenschutz und Sicherheit

Beim Schreiben von Chats und Mails solltest Du auf Datenschutz achten. Private Informationen wie Adresse, Telefonnummer, Passwörter, Fotos, Noten oder Gesundheitsdaten gehören nicht in ungeschützte Gruppenchats. Auch Screenshots von Nachrichten können problematisch sein, wenn andere Personen nicht zugestimmt haben.


Sicher kommunizieren

  1. Passwort: Gib Dein Passwort niemals in Chats oder Mails weiter.
  2. Privatadresse: Veröffentliche keine Adresse oder Telefonnummer in Gruppen.
  3. Foto: Frage um Erlaubnis, bevor Du Bilder anderer Personen verschickst.
  4. Anhang: Öffne keine unbekannten Dateien, wenn Du der Quelle nicht vertraust.
  5. Empfänger: Prüfe, ob Du an die richtige Person schreibst.
  6. Weiterleitung: Leite private Nachrichten nicht einfach weiter.


Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest

Viele Fehler entstehen, weil Nachrichten zu schnell abgeschickt werden. Eine kurze Pause vor dem Senden hilft oft. Lies Deine Nachricht noch einmal und frage Dich: Ist sie verständlich? Ist sie freundlich? Ist sie vollständig? Ist sie für die richtige Person bestimmt?

Fehler Problem Besser
Kein Betreff in der Mail Die Nachricht ist schwer einzuordnen. Einen klaren Betreff schreiben.
Nur ein Wort im Chat Die Nachricht kann unhöflich wirken. Eine kurze, vollständige Frage formulieren.
Zu viele private Informationen Datenschutz kann verletzt werden. Nur notwendige Informationen teilen.
Unklare Abkürzungen Andere verstehen die Nachricht vielleicht nicht. Wörter ausschreiben oder kurz erklären.
Nachricht im Ärger senden Streit kann größer werden. Erst durchatmen, dann sachlich schreiben.


Schreibstrategie: Erst denken, dann senden

Eine hilfreiche Strategie ist die Senden-Checkliste. Sie funktioniert für Chat und Mail. Bevor Du auf „Senden“ klickst, überprüfst Du Deine Nachricht.


Senden-Checkliste

  1. Anlass: Weiß ich, warum ich schreibe?
  2. Medium: Passt Chat oder Mail besser?
  3. Empfänger: Schreibe ich an die richtige Person?
  4. Ton: Klingt meine Nachricht freundlich und respektvoll?
  5. Inhalt: Ist alles Wichtige enthalten?
  6. Sprache: Sind Rechtschreibung und Satzzeichen passend?
  7. Datenschutz: Enthält die Nachricht keine unnötigen privaten Informationen?
  8. Anhang: Ist die Datei angehängt und sinnvoll benannt?


Merkkasten

Merke
Chat eignet sich für schnelle, kurze und eher lockere Absprachen.
Mail eignet sich für geordnete, höfliche und oft wichtigere Nachrichten.
In beiden Formen gilt: Schreibe respektvoll, verständlich und sicher.
Lies Deine Nachricht vor dem Senden noch einmal.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wofür eignet sich ein Chat besonders gut? (Für eine schnelle kurze Absprache) (!Für eine lange offizielle Bewerbung) (!Für ein vollständiges Referat) (!Für ein gedrucktes Plakat)




Welcher Bestandteil gehört besonders typisch zu einer E-Mail? (Betreff) (!Nickname) (!Sprechblase) (!Like)




Was bedeutet Netiquette? (Respektvolle Regeln für Kommunikation im Netz) (!Eine App zum Schreiben von Hausaufgaben) (!Ein besonders schnelles Passwort) (!Ein Dateiformat für Bilder)




Welche Nachricht passt am besten zu einer Lehrkraft? (Liebe Frau Schneider, ich habe eine Frage zur Hausaufgabe.) (!Schick mal Lösung) (!Was geht Aufgabe) (!Keine Ahnung was das soll)




Warum ist ein Betreff in einer Mail wichtig? (Er zeigt kurz das Thema der Nachricht) (!Er ersetzt die Anrede vollständig) (!Er macht den Anhang kleiner) (!Er verhindert jede Antwort)




Welche Information solltest Du nicht in einen Klassenchat schreiben? (Dein Passwort) (!Den Treffpunkt für eine Gruppenarbeit) (!Eine freundliche Erinnerung) (!Eine kurze Rückfrage zur Hausaufgabe)




Was ist ein Anhang bei einer E-Mail? (Eine mitgeschickte Datei) (!Eine besonders lange Anrede) (!Ein Emoji am Ende) (!Eine falsche Adresse)




Welche Formulierung ist im Chat am freundlichsten? (Kannst Du mir bitte die Seite nennen?) (!Seite jetzt) (!Sag endlich) (!Was soll das)




Wann ist eine E-Mail besser als ein Chat? (Wenn Du eine höfliche Anfrage mit genauer Erklärung schreibst) (!Wenn Du nur ein Emoji senden willst) (!Wenn Du im Sekundenrhythmus antworten möchtest) (!Wenn Du nur ein einzelnes Wort schreiben willst)




Was solltest Du vor dem Senden einer Nachricht prüfen? (Ob Empfänger, Ton und Inhalt passen) (!Ob möglichst viele Ausrufezeichen enthalten sind) (!Ob die Nachricht möglichst unklar ist) (!Ob private Daten anderer Personen ergänzt wurden)





Memory

Chat schnelle Absprache
Mail elektronischer Brief
Betreff Thema der Nachricht
Anrede höflicher Beginn
Anhang mitgeschickte Datei
Netiquette respektvolles Verhalten





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Kommunikationssituation
Chat Kurze schnelle Rückfrage
Mail Höfliche ausführliche Anfrage
Betreff Kurze Inhaltsangabe
Anrede Freundlicher Beginn
Datenschutz Schutz privater Informationen






Kreuzworträtsel

Betreff Wie heißt die kurze Themenzeile einer E-Mail?
Anrede Wie heißt der höfliche Beginn einer Nachricht?
Anhang Wie heißt eine Datei, die mit einer Mail verschickt wird?
Chat Wie heißt eine schnelle digitale Unterhaltung?
Mail Wie nennt man einen elektronischen Brief kurz?
Netiquette Wie nennt man respektvolle Regeln für Kommunikation im Netz?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein

eignet sich besonders für kurze und schnelle Absprachen. Eine

ist eher wie ein elektronischer Brief. Der

zeigt kurz, worum es in einer Mail geht. Eine höfliche Nachricht beginnt oft mit einer

. Die

hilft dabei, im Netz respektvoll zu kommunizieren. Beim

achtest Du darauf, private Informationen zu schützen. Eine Datei, die Du mit einer Mail verschickst, nennt man

. Vor dem Senden solltest Du prüfen, ob der richtige

ausgewählt ist.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Chat-Regeln: Formuliere fünf einfache Regeln für einen freundlichen Klassenchat.
  2. Betreff: Schreibe zu fünf vorgegebenen Situationen passende Betreffzeilen für E-Mails.
  3. Anrede: Sammle drei lockere und drei höfliche Anreden und erkläre, wann sie passen.
  4. Emoji: Erkläre an drei Beispielen, wann ein Emoji hilfreich sein kann und wann es missverstanden werden könnte.


Standard

  1. E-Mail schreiben: Schreibe eine höfliche Mail an eine Lehrkraft, in der Du eine Frage zu einer Hausaufgabe stellst.
  2. Chat überarbeiten: Überarbeite fünf unhöfliche Chat-Nachrichten so, dass sie freundlich und klar klingen.
  3. Kommunikationsvergleich: Erstelle eine Tabelle, in der Du Chat und Mail nach Tempo, Aufbau, Sprache und Zweck vergleichst.
  4. Datenschutz: Entwickle ein Plakat mit Tipps, welche Informationen nicht in einen Gruppenchat gehören.


Schwer

  1. Rollenspiel: Spielt in Gruppen eine Situation nach, in der ein Missverständnis im Chat entsteht, und löst es durch eine sachliche Mail.
  2. Medienkritik: Untersuche einen fiktiven Klassenchat und markiere Stellen, an denen Netiquette oder Datenschutz verletzt werden.
  3. Schreibprojekt: Verfasse eine kleine Anleitung für jüngere Schülerinnen und Schüler mit dem Titel „Erst denken, dann senden“.
  4. Interview: Befrage eine Lehrkraft oder eine erwachsene Person, wann sie Chat und wann sie Mail verwendet, und stelle die Ergebnisse vor.



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Lernkontrolle

  1. Situationsentscheidung: Entscheide für fünf Alltagssituationen, ob Chat oder Mail besser passt, und begründe Deine Wahl jeweils mit mindestens zwei Argumenten.
  2. Adressatenbezug: Schreibe dieselbe Information einmal an eine Freundin und einmal an eine Lehrkraft und erkläre die Unterschiede in Sprache und Aufbau.
  3. Konfliktlösung: Erkläre, warum ein Streit im Chat schnell eskalieren kann, und entwickle einen besseren Kommunikationsweg.
  4. Datenschutzbewertung: Beurteile eine Beispielnachricht danach, ob sie private Informationen enthält, die nicht geteilt werden sollten.
  5. Textüberarbeitung: Überarbeite eine unklare Mail so, dass Betreff, Anrede, Anliegen, Schluss und Grußformel passend sind.


Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis erstellst Du ein kleines Kommunikationsportfolio. Es enthält eine gute Chat-Nachricht, eine gute Mail, eine überarbeitete problematische Nachricht und eine kurze Reflexion. In der Reflexion erklärst Du, woran man erkennt, ob Chat oder Mail besser passt. Bewertet werden nicht nur richtige Fachbegriffe, sondern vor allem Deine Begründungen, Deine sprachliche Gestaltung und Dein verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Nachrichten.

Bereich Erwartung
Inhalt Du erklärst die Unterschiede zwischen Chat und Mail sachlich richtig.
Sprache Du formulierst verständlich, höflich und adressatengerecht.
Medienkompetenz Du beachtest Netiquette, Datenschutz und passende Kommunikationswege.
Reflexion Du begründest Deine Entscheidungen nachvollziehbar.




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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

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Hamburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

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Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

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Rheinland-Pfalz

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