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Bullying and Self-Worth - Bullying and Cyberbullying (engl.)

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Bullying and Self-Worth - Bullying and Cyberbullying (engl.)



Einleitung

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Bullying and Self-Worth / Bullying and Cyberbullying (engl.) ist ein aiMOOC zu Mobbing, Cyber-Mobbing, Selbstwert, Medienkompetenz und Zivilcourage. Das englischsprachige Video erklärt Bullying und Cyberbullying klar, sachlich und forschungsbezogen. In diesem Lernkurs arbeitest Du mit den wichtigsten englischen Fachbegriffen, überträgst sie auf Alltagssituationen in Schule und digitalen Räumen und entwickelst konkrete Handlungsstrategien.

Bullying ist mehr als ein einzelner Streit. Es geht um wiederholtes oder potenziell wiederholtes aggressives Verhalten, bei dem ein echtes oder wahrgenommenes Machtgefälle besteht. Cyber-Mobbing findet über digitale Medien statt, zum Beispiel über Messenger, Soziale Medien, Online-Spiele, Kommentare, Bilder, Videos oder Gruppenchats. Beide Formen können das Selbstwertgefühl stark belasten, weil sie Zugehörigkeit, Sicherheit und das Bild von sich selbst angreifen.

Dieser aiMOOC ist für den Englischunterricht, Ethikunterricht, Soziales Lernen, Medienbildung und Politische Bildung geeignet. Er kann in der Schule, Ausbildung, Jugendarbeit oder im Selbststudium eingesetzt werden. Da das Thema persönliche Erfahrungen berühren kann, gilt: Niemand muss eigene Erlebnisse offenlegen. Wenn Du aktuell von Mobbing oder Cybermobbing betroffen bist, sprich mit einer vertrauten erwachsenen Person, der Schulsozialarbeit, einer Beratungsstelle oder bei akuter Gefahr mit dem Notruf.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du Bullying und Cyberbullying unterscheiden, typische Merkmale von Mobbing erklären und den Zusammenhang zwischen Mobbing und Selbstwert beschreiben. Du lernst, warum Zuschauende eine wichtige Rolle spielen, wie man sicher unterstützt und welche Schritte bei digitalen Angriffen sinnvoll sind. Außerdem übst Du englische Schlüsselbegriffe wie self-worth, power imbalance, bystander, upstander, harassment, report und block.


Gesprächsregeln und Schutz

Das Thema verlangt Respekt, Empathie und klare Grenzen. Persönliche Geschichten bleiben freiwillig. Niemand wird gedrängt, über eigene Erfahrungen zu sprechen. Abwertende Beispiele, Namen aus der Klasse, Screenshots realer Personen oder erkennbare private Inhalte werden nicht geteilt. Wenn in der Arbeit am Thema deutlich wird, dass jemand akut Unterstützung braucht, hat Schutz Vorrang vor Unterrichtsaufgaben.

  1. Freiwilligkeit: Du entscheidest, wie viel Persönliches Du einbringst.
  2. Vertraulichkeit: Erzählungen anderer werden nicht weitergegeben.
  3. Respekt: Niemand wird ausgelacht, bloßgestellt oder bewertet.
  4. Hilfe: Bei Gefahr oder anhaltender Belastung werden Erwachsene einbezogen.


Grundlagen: Was ist Bullying?

Bullying bezeichnet ein unerwünschtes aggressives Verhalten, das sich gegen eine Person richtet und mit einem Machtgefälle verbunden ist. Dieses Machtgefälle kann körperlich, sozial, psychologisch, sprachlich, digital oder gruppenbezogen sein. Eine Person kann sich zum Beispiel überlegen fühlen, weil sie mehr Unterstützerinnen und Unterstützer hat, über private Informationen verfügt, digital anonymer auftreten kann oder in einer Gruppe mehr Einfluss besitzt.

Ein einzelner Streit zwischen gleich starken Personen ist nicht automatisch Mobbing. Ein Konflikt kann laut, unangenehm oder verletzend sein, ohne dass ein dauerhaftes Muster vorliegt. Von Mobbing spricht man eher, wenn Angriffe wiederholt auftreten, eine Person systematisch herabgesetzt wird und die betroffene Person Schwierigkeiten hat, sich allein zu schützen.


Merkmale von Bullying

  1. Aggression: Das Verhalten verletzt, bedroht, beschämt oder grenzt aus.
  2. Wiederholung: Die Handlung passiert wiederholt oder kann jederzeit erneut passieren.
  3. Machtgefälle: Eine Seite hat mehr Einfluss, Stärke, Status, Informationen oder digitale Reichweite.
  4. Schädigung: Die betroffene Person erlebt Angst, Scham, Unsicherheit, Einsamkeit oder andere Belastungen.
  5. Gruppendynamik: Mobbing wird oft durch Mitmachen, Zuschauen, Lachen, Teilen oder Schweigen verstärkt.


Formen von Bullying

Form Beschreibung Beispiel
Verbales Mobbing Verletzende Sprache, Spott, Drohungen oder beleidigende Spitznamen Jemand wird wiederholt wegen Aussehen, Herkunft, Sprache, Leistung oder Interessen beschimpft.
Soziales Mobbing Ausgrenzung, Gerüchte, Ignorieren oder Rufschädigung Eine Gruppe verabredet sich absichtlich ohne eine Person und verbreitet Gerüchte.
Körperliches Mobbing Schubsen, Schlagen, Festhalten, Bedrohen oder Beschädigen von Eigentum Eine Person wird auf dem Schulweg eingeschüchtert oder ihre Sachen werden versteckt.
Cyber-Mobbing Digitale Angriffe über Nachrichten, Bilder, Videos, Kommentare oder Profile Ein peinliches Bild wird ohne Zustimmung geteilt und mit verletzenden Kommentaren verbreitet.


Konflikt, Ärgern oder Bullying?

Es ist wichtig, nicht jeden Streit sofort als Mobbing zu bezeichnen, aber echtes Mobbing auch nicht zu verharmlosen. Entscheidend ist die Kombination aus Machtgefälle, Wiederholung und gezielter Abwertung. Ärgern kann gegenseitig sein und aufhören, wenn jemand eine Grenze setzt. Bullying überschreitet Grenzen immer wieder und nimmt der betroffenen Person Sicherheit.

Situation Typisches Merkmal Pädagogische Konsequenz
Konflikt Zwei oder mehr Personen haben unterschiedliche Interessen und können sich grundsätzlich wehren. Gespräch, Klärung, Kompromiss und faire Regeln.
Ärgern Kann kurzzeitig und gegenseitig sein, muss aber aufhören, wenn Grenzen gesetzt werden. Grenzen benennen, Entschuldigung, Reflexion.
Bullying Wiederholte Abwertung mit Machtgefälle und Belastung für die betroffene Person. Schutz, Dokumentation, Intervention, Unterstützung und klare Verantwortung.


Cyberbullying: Mobbing in digitalen Räumen

Cyberbullying oder Cyber-Mobbing nutzt digitale Kommunikationsmittel, um Menschen zu verletzen, zu bedrohen, bloßzustellen oder sozial auszuschließen. Digitale Räume verändern Mobbing: Inhalte können schnell verbreitet werden, Angriffe können rund um die Uhr stattfinden, anonyme Profile erschweren Verantwortung und ein großes Publikum kann die Beschämung verstärken.

Cyberbullying kann in Gruppenchats, Kommentaren, Direktnachrichten, Gaming-Chats, Videoplattformen oder sozialen Netzwerken stattfinden. Es kann auch dann weiterwirken, wenn die ursprüngliche Handlung kurz war, weil Inhalte gespeichert, geteilt oder erneut hochgeladen werden können. Deshalb ist digitale Verantwortung so wichtig: Wer verletzende Inhalte weiterleitet, liked oder kommentiert, kann die Wirkung verstärken.


Typische Formen von Cyberbullying

  1. Belästigung: Wiederholte beleidigende, bedrohende oder abwertende Nachrichten.
  2. Bloßstellung: Teilen peinlicher Bilder, Videos, Audios oder Screenshots ohne Zustimmung.
  3. Impersonation: Auftreten unter falscher Identität oder Erstellen eines Fake-Profils.
  4. Exclusion: Gezieltes Ausschließen aus Gruppen, Chats, Spielen oder sozialen Räumen.
  5. Gerüchte: Verbreiten falscher Behauptungen, um den Ruf einer Person zu schädigen.
  6. Doxing: Veröffentlichen privater Daten wie Adresse, Telefonnummer oder Schule.
  7. Dogpiling: Viele Personen greifen eine Person gleichzeitig online an.


Warum Cyberbullying besonders belastend sein kann

Cyberbullying kann sich anfühlen, als gäbe es keinen sicheren Ort. Während Mobbing auf dem Schulhof zeitlich begrenzt sein kann, erreicht digitales Mobbing Betroffene oft zu Hause, nachts oder am Wochenende. Das Smartphone, das eigentlich Verbindung ermöglichen soll, wird dann zum Auslöser von Stress. Außerdem können digitale Inhalte dauerhaft wirken, auch wenn sie später gelöscht werden.

Ein weiterer Faktor ist die Enthemmung im Netz. Manche Menschen schreiben online Dinge, die sie einer Person nicht direkt ins Gesicht sagen würden. Anonymität, Gruppendruck, Likes und die Geschwindigkeit digitaler Kommunikation können Empathie verringern. Gerade deshalb brauchen digitale Gemeinschaften klare Regeln, Verantwortungsübernahme und mutige Unterstützung.


Self-Worth: Selbstwert trotz Abwertung

Self-Worth bedeutet, dass ein Mensch sich grundsätzlich als wertvoll erlebt. Dieser Wert hängt nicht davon ab, wie beliebt jemand ist, wie viele Likes eine Person bekommt, wie sie aussieht, welche Noten sie schreibt oder ob andere sie anerkennen. Ein stabiler Selbstwert bedeutet nicht, sich immer stark zu fühlen. Er bedeutet, auch in schwierigen Situationen zu wissen: Ich verdiene Respekt und Hilfe.

Bullying greift oft genau diesen inneren Wert an. Wiederholte Beleidigungen, Ausgrenzung oder öffentliche Beschämung können dazu führen, dass Betroffene die Aussagen der Täterinnen und Täter innerlich übernehmen. Deshalb ist es wichtig, klar zu unterscheiden: Die Verantwortung für Mobbing liegt nicht bei der betroffenen Person. Kleidung, Aussehen, Herkunft, Sprache, Geschlecht, Religion, Behinderung, sexuelle Orientierung, Interessen, Noten oder Persönlichkeit rechtfertigen niemals Mobbing.


Mögliche Folgen für Betroffene

Mobbing und Cybermobbing können sehr unterschiedlich wirken. Manche Betroffene werden traurig, ängstlich oder wütend. Andere ziehen sich zurück, vermeiden Schule, verlieren Konzentration oder wirken gereizt. Auch Schlafprobleme, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder Leistungsabfall können auftreten. Diese Reaktionen sind keine Schwäche, sondern mögliche Stressfolgen einer belastenden Situation.

Wichtig ist: Selbstwert kann wieder gestärkt werden. Dazu gehören sichere Beziehungen, professionelle Unterstützung, klare Grenzen, Erfolgserlebnisse, Selbstfürsorge und das Erleben, nicht allein zu sein. Ein Satz wie Ignoriere es einfach reicht nicht aus, wenn Mobbing systematisch ist. Betroffene brauchen Schutz, glaubwürdige Unterstützung und konkrete Schritte.


Selbstwert stärkende Strategien

  1. Selbstmitgefühl: Sprich mit Dir selbst so, wie Du mit einer guten Freundin oder einem guten Freund sprechen würdest.
  2. Unterstützungsnetz: Suche Menschen, die Dir glauben, zuhören und mit Dir handeln.
  3. Grenzen: Du darfst sagen, dass etwas nicht in Ordnung ist, und Dich schützen.
  4. Realitätsprüfung: Frage Dich, ob verletzende Aussagen Fakten sind oder Angriffe.
  5. Kompetenzerleben: Tue Dinge, bei denen Du Dich wirksam, kreativ, lernfähig oder verbunden fühlst.
  6. Medienbalance: Pausen von belastenden digitalen Räumen können helfen, wieder Abstand zu gewinnen.


Rollen in Bullying-Situationen

Bullying ist selten nur eine Sache zwischen zwei Personen. Oft entsteht eine Gruppendynamik, in der verschiedene Rollen wirken. Diese Rollen sind veränderbar. Wer einmal zugeschaut hat, kann lernen, sicher zu unterstützen. Wer selbst verletzt hat, kann Verantwortung übernehmen und Hilfe suchen, um Verhalten zu ändern.

Rolle Bedeutung Verantwortung
Betroffene Person Die Person, die abgewertet, bedroht oder ausgegrenzt wird. Sie trägt keine Schuld am Mobbing und hat Anspruch auf Schutz.
Bully Die Person oder Gruppe, die verletzt, bedroht oder ausgrenzt. Sie muss Verantwortung übernehmen und das Verhalten stoppen.
Bystander Personen, die die Situation beobachten. Sie können durch Schweigen, Lachen oder Teilen verstärken oder durch Hilfe schützen.
Upstander Personen, die sicher eingreifen oder Unterstützung organisieren. Sie handeln nicht heldenhaft um jeden Preis, sondern überlegt, solidarisch und sicher.
Vertrauensperson Erwachsene oder Peers, die helfen können. Sie hören zu, nehmen ernst, dokumentieren und unterstützen Schutzmaßnahmen.


Bystander werden zu Upstandern

Ein Bystander ist nicht automatisch schuld, aber Zuschauen hat Wirkung. Wenn verletzende Kommentare geliked, geteilt oder mit Lachen begleitet werden, fühlt sich die angreifende Person bestätigt. Wenn hingegen jemand widerspricht, Unterstützung anbietet, Hilfe holt oder Beweise sichert, kann die Dynamik unterbrochen werden.

Eine hilfreiche Merkhilfe sind fünf sichere Handlungsmöglichkeiten: direkt ansprechen, ablenken, Hilfe delegieren, später unterstützen und dokumentieren. Nicht jede Situation erlaubt direktes Eingreifen. Sicherheit geht vor. Ein Upstander handelt nicht allein gegen eine große Gruppe, wenn dadurch Gefahr entsteht, sondern sucht Verbündete und erwachsene Hilfe.


Handlungsstrategien gegen Bullying und Cyberbullying

Bei Mobbing braucht es eine Mischung aus persönlicher Unterstützung, klaren Regeln und institutionellem Handeln. Einzelne Betroffene sollen das Problem nicht allein lösen müssen. Schulen, Familien, Gruppenleitungen und Plattformen tragen Verantwortung, sichere Räume zu schaffen.


Der SAFE-Plan

Schritt Bedeutung Konkretes Handeln
Sicher bleiben Schutz hat Vorrang. Entferne Dich aus gefährlichen Situationen, blockiere Kontakte und bleibe nicht allein.
Ansprechen Vertraute Personen einbeziehen. Sprich mit Lehrkraft, Schulsozialarbeit, Eltern, Ausbilderin, Ausbilder oder Beratungsstelle.
Fakten sichern Vorfälle nachvollziehbar machen. Sichere Datum, Uhrzeit, Namen, Links, Screenshots und Nachrichten.
Eingreifen lassen Verantwortung teilen. Melde Inhalte, nutze schulische Verfahren und fordere konkrete Schutzmaßnahmen.


Digitale Beweissicherung

Bei Cyberbullying ist Dokumentation wichtig. Sichere Screenshots, Chatverläufe, Links, Profilnamen, Zeiten und Beschreibungen. Verändere die Belege möglichst nicht. Teile beschämende Inhalte nicht weiter, sondern bewahre sie geschützt auf und zeige sie nur Menschen, die helfen können. Wenn Drohungen, Erpressung, sexualisierte Inhalte, private Daten oder Gewalt im Spiel sind, müssen Erwachsene und gegebenenfalls zuständige Stellen eingeschaltet werden.


Was Betroffene tun können

  1. Hilfe holen: Sprich frühzeitig mit einer Person, der Du vertraust.
  2. Dokumentation: Sammle Beweise, ohne verletzende Inhalte weiterzuverbreiten.
  3. Blockieren: Begrenze den Kontakt, wenn es Deine Sicherheit erhöht.
  4. Melden: Nutze Meldefunktionen von Plattformen und schulische Beschwerdewege.
  5. Nicht allein bleiben: Suche Verbündete, die Dich begleiten.
  6. Selbstfürsorge: Achte auf Schlaf, Bewegung, Pausen, Essen, soziale Nähe und beruhigende Routinen.


Was Mitschülerinnen und Mitschüler tun können

Wer Mobbing beobachtet, kann viel bewirken. Du musst nicht perfekt reagieren. Wichtig ist, nicht mitzumachen und Betroffene nicht allein zu lassen. Schon eine private Nachricht wie Ich habe gesehen, was passiert ist. Du bist nicht allein. kann entlasten. Noch wirksamer ist es, gemeinsam Unterstützung zu organisieren und Erwachsene einzubeziehen.

  1. Nicht verstärken: Keine Likes, keine Weiterleitungen, kein Lachen über abwertende Inhalte.
  2. Solidarität: Betroffene ansprechen und fragen, welche Unterstützung sie wünschen.
  3. Delegieren: Lehrkräfte, Schulsozialarbeit oder andere Verantwortliche informieren.
  4. Dokumentieren: Beweise sichern, wenn es sicher und sinnvoll ist.
  5. Kultur verändern: In Gruppen Regeln für respektvolle digitale Kommunikation entwickeln.


Englisch: Key Vocabulary

Das Video ist englischsprachig. Die folgenden Begriffe helfen Dir, den Inhalt zu verstehen und darüber zu sprechen.

English Deutsch Erklärung
bullying Mobbing Wiederholtes aggressives Verhalten mit Machtgefälle.
cyberbullying Cyber-Mobbing Mobbing über digitale Kommunikationsmittel.
self-worth Selbstwert Grundgefühl, als Mensch wertvoll zu sein.
power imbalance Machtgefälle Ungleichgewicht von Stärke, Status, Einfluss oder Kontrolle.
bystander Zuschauer Person, die eine Situation beobachtet.
upstander unterstützende Person Person, die sicher hilft oder Hilfe organisiert.
harassment Belästigung Wiederholte verletzende, bedrohende oder aufdringliche Handlungen.
to report Melden Einen Vorfall an Plattform, Schule oder verantwortliche Personen weitergeben.
to block Blockieren Digitalen Kontakt begrenzen oder verhindern.
privacy settings Privatsphäre-Einstellungen Einstellungen, die steuern, wer Inhalte sehen oder Kontakt aufnehmen kann.


Useful phrases

English phrase Deutsche Bedeutung Einsatz
Please stop. This is not okay. Bitte hör auf. Das ist nicht in Ordnung. Grenze setzen, wenn es sicher ist.
I need help with a bullying situation. Ich brauche Hilfe in einer Mobbing-Situation. Gespräch mit einer Vertrauensperson beginnen.
I saved screenshots. Ich habe Screenshots gesichert. Belege erklären.
Can we report this together? Können wir das gemeinsam melden? Unterstützung organisieren.
You are not alone. Du bist nicht allein. Betroffene stärken.
I do not want to share this. Ich möchte das nicht weiterleiten. Digitale Verantwortung zeigen.


Videoarbeit

Nutze das Video nicht nur zum Anschauen, sondern als Ausgangspunkt für Analyse, Sprache und Handlung. Arbeite mit Notizen, ohne private Erfahrungen offenlegen zu müssen.


Vor dem Video

  1. Vorwissen: Schreibe drei Wörter auf, die Du mit Bullying verbindest.
  2. Selbstwert: Formuliere einen Satz, der erklärt, warum Likes nicht den Wert eines Menschen bestimmen.
  3. Medienkompetenz: Überlege, warum digitale Räume Mobbing verstärken können.


Während des Videos

  1. Hörverstehen: Notiere fünf englische Begriffe, die im Video wichtig sind.
  2. Inhaltsanalyse: Markiere Aussagen, die Bullying von einem normalen Konflikt unterscheiden.
  3. Handlungswissen: Achte auf Hinweise, wie Betroffene oder Bystander reagieren können.


Nach dem Video

  1. Zusammenfassung: Erkläre in fünf Sätzen, was das Video über Bullying und Self-Worth aussagt.
  2. Transfer: Übertrage eine Handlungsempfehlung auf eine Situation in einem Gruppenchat.
  3. Reflexion: Beschreibe, wie eine Klasse eine Kultur schaffen kann, in der Abwertung nicht belohnt wird.


Prävention in Schule und digitaler Gemeinschaft

Prävention bedeutet mehr als einzelne Regeln. Es geht um eine Kultur, in der Menschenwürde, Respekt und Zugehörigkeit sichtbar gelebt werden. Gute Prävention verbindet klare Konsequenzen bei Grenzverletzungen mit Bildung, Beziehung und Beteiligung. Lernende sollten wissen, an wen sie sich wenden können, welche Meldewege es gibt und wie digitale Plattformen verantwortungsvoll genutzt werden.


Bausteine einer Anti-Bullying-Kultur

  1. Klassenklima: Eine Klasse entwickelt gemeinsame Regeln für Sprache, Chats und Konflikte.
  2. Partizipation: Lernende werden an Schutzkonzepten beteiligt.
  3. Verlässlichkeit: Erwachsene reagieren nicht verharmlosend, sondern zeitnah und klar.
  4. Wiedergutmachung: Wer verletzt hat, übernimmt Verantwortung, ohne dass Betroffene zu Versöhnung gedrängt werden.
  5. Medienbildung: Datenschutz, Meldefunktionen, Privatsphäre und digitale Ethik werden regelmäßig geübt.
  6. Inklusion: Unterschiede werden nicht als Angriffsfläche, sondern als Teil gemeinsamer Vielfalt verstanden.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche drei Merkmale sind typisch für Bullying? (Unerwünschtes aggressives Verhalten, Machtgefälle und Wiederholung) (!Ein einmaliger Streit, gleiche Stärke und schnelle Klärung) (!Humor, Zufall und gegenseitiges Einverständnis) (!Meinungsverschiedenheit, Diskussion und Kompromiss)




Was bedeutet Cyberbullying? (Mobbing über digitale Medien) (!Ein freundlicher Austausch in sozialen Medien) (!Das sichere Speichern eigener Passwörter) (!Ein Lernvideo über Mediengestaltung)




Was beschreibt Self-Worth am besten? (Das Grundgefühl, als Mensch wertvoll zu sein) (!Die Anzahl der Likes auf einem Profil) (!Die Schulnote in einem einzelnen Test) (!Die technische Qualität eines Smartphones)




Warum ist ein Machtgefälle bei Bullying wichtig? (Weil die betroffene Person sich schwer allein schützen kann) (!Weil beide Seiten immer gleich verantwortlich sind) (!Weil es nur um körperliche Stärke geht) (!Weil ein Streit dadurch automatisch gelöst wird)




Welche Handlung ist bei Cyberbullying sinnvoll? (Beweise sichern und Hilfe holen) (!Verletzende Inhalte weiterleiten) (!Alle Nachrichten sofort löschen und niemandem etwas sagen) (!Mit noch härteren Beleidigungen antworten)




Was ist ein Bystander? (Eine Person, die eine Mobbing-Situation beobachtet) (!Eine Person, die immer die Schulleitung ist) (!Ein digitales Passwort) (!Eine App zum Bearbeiten von Bildern)




Was macht ein Upstander? (Eine Person unterstützt sicher oder organisiert Hilfe) (!Eine Person schaut weg und lacht mit) (!Eine Person verbreitet Gerüchte weiter) (!Eine Person löscht Beweise anderer Personen)




Welche Aussage vermeidet Schuldumkehr? (Die Verantwortung für Mobbing liegt bei den Personen, die mobben) (!Betroffene müssen sich einfach stärker anpassen) (!Mobbing passiert nur, wenn jemand empfindlich ist) (!Wer Hilfe holt, macht die Situation immer schlimmer)




Warum kann Cyberbullying besonders belastend sein? (Weil Inhalte schnell verbreitet werden und dauerhaft wirken können) (!Weil digitale Nachrichten nie gespeichert werden können) (!Weil online immer alle anonym bleiben müssen) (!Weil Cyberbullying nur in der Schule passiert)




Was gehört zu respektvoller digitaler Kommunikation? (Keine verletzenden Inhalte teilen oder liken) (!Private Daten anderer veröffentlichen) (!Screenshots zur Bloßstellung weiterleiten) (!Abwertende Kommentare mit Emojis verstärken)





Memory

Bullying Wiederholtes aggressives Verhalten mit Machtgefälle
Cyberbullying Mobbing über digitale Medien
Self-Worth Grundgefühl des eigenen Wertes
Bystander Person, die eine Situation beobachtet
Upstander Person, die sicher unterstützt
Screenshot Gesicherter digitaler Nachweis
Empathy Fähigkeit, Gefühle anderer wahrzunehmen
Privacy Settings Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Beweise sichern Vorfälle nachvollziehbar machen
Melden Plattform oder Schule informieren
Blockieren Kontakt begrenzen
Unterstützen Betroffene nicht allein lassen
Reflektieren Eigene Rolle prüfen




...


Kreuzworträtsel

Respekt Welche Haltung schützt Beziehungen online und offline?
Empathie Wie heißt die Fähigkeit, Gefühle anderer wahrzunehmen?
Screenshot Welcher digitale Nachweis kann beleidigende Nachrichten dokumentieren?
Selbstwert Welcher Begriff beschreibt das Gefühl des eigenen Wertes?
Zivilcourage Wie heißt mutiges Eintreten für andere in schwierigen Situationen?
Netiquette Wie nennt man Regeln für respektvolles Verhalten im Netz?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Bullying ist mehr als ein einzelner Streit, weil es meist ein

gibt. Wenn abwertende Nachrichten oder Bilder über digitale Kanäle verbreitet werden, spricht man von

. Der Begriff

beschreibt das Grundgefühl, als Mensch wertvoll zu sein. Wer online angegriffen wird, sollte Belege wie

sichern. Eine beobachtende Person kann zum

werden, wenn sie sicher unterstützt. Entscheidend ist, frühzeitig

zu holen und Betroffene nicht allein zu lassen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffskarten: Gestalte fünf Karten mit englischen Begriffen aus dem Video und erkläre sie auf Deutsch.
  2. Video-Notizen: Fasse das Video in zehn kurzen Sätzen zusammen und markiere die drei wichtigsten Aussagen.
  3. Netiquette: Formuliere fünf Regeln für einen respektvollen Klassenchat.
  4. Mutmach-Satz: Schreibe drei unterstützende Sätze, die eine betroffene Person stärken können, ohne falsche Versprechen zu machen.


Standard

  1. Fallanalyse: Entwickle ein anonymes Fallbeispiel zu Cyberbullying und untersuche Rollen, Machtgefälle und mögliche Hilfen.
  2. Interview: Befrage eine Vertrauensperson aus Schule oder Jugendarbeit zu Meldewegen und Schutzmaßnahmen gegen Mobbing.
  3. Infografik: Erstelle eine Infografik zum SAFE-Plan und erkläre jeden Schritt mit einem Beispiel.
  4. Rollenspiel: Entwerfe ein kurzes Rollenspiel, in dem ein Bystander sicher zum Upstander wird.


Schwer

  1. Präventionskampagne: Plane eine Kampagne für eine Schule oder Jugendgruppe mit Plakat, Chat-Regeln und kurzer Präsentation.
  2. Schutzkonzept: Vergleiche bestehende Schulregeln mit den Anforderungen an digitale Schutzräume und formuliere Verbesserungsvorschläge.
  3. Forschungsprojekt: Untersuche anonym, welche Regeln Lernende für faire Online-Kommunikation wichtig finden, und werte die Ergebnisse aus.
  4. Peer-Mediation: Entwickle ein Konzept, wie geschulte Peers bei Konflikten unterstützen können, ohne Mobbing zu verharmlosen.



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Lernkontrolle

  1. Fallentscheidung: Erkläre an einem neuen Beispiel, ob es sich um Konflikt, Ärgern oder Bullying handelt, und begründe Deine Entscheidung mit Machtgefälle, Wiederholung und Wirkung.
  2. Perspektivwechsel: Schreibe einen kurzen Text aus Sicht einer betroffenen Person, eines Bystanders und einer Vertrauensperson. Zeige, welche Handlungsmöglichkeiten jede Rolle hat.
  3. Präventionsplan: Entwickle für einen Klassenchat einen Plan mit Regeln, Meldewegen und Maßnahmen, falls jemand abgewertet wird.
  4. Digitale Beweissicherung: Beschreibe, wie Du bei beleidigenden Nachrichten Beweise sichern würdest, ohne die betroffene Person zusätzlich bloßzustellen.
  5. Selbstwert und Unterstützung: Erkläre, warum Selbstwert nicht allein durch positives Denken gestärkt wird, sondern sichere Beziehungen und konkrete Hilfe braucht.
  6. Transfer: Übertrage den SAFE-Plan auf eine Situation in einem Online-Spiel und zeige, welche Schritte sofort und welche später sinnvoll sind.


Lernnachweis

Der Lernnachweis besteht aus einem kurzen Portfolio. Es enthält Deine Video-Notizen, eine Begriffsliste, eine Fallanalyse, eine eigene Handlungsstrategie und eine Reflexion zu Self-Worth. Bewertet werden nicht persönliche Erfahrungen, sondern fachliche Genauigkeit, respektvolle Sprache, nachvollziehbare Begründungen und die Fähigkeit, Wissen auf neue Situationen zu übertragen.

  1. Portfolio: Sammle drei Arbeitsergebnisse aus diesem aiMOOC und überarbeite sie sprachlich sauber.
  2. Reflexionsbericht: Erkläre, was Du über die Rolle von Bystandern gelernt hast und wie sich eine Gruppe verändern kann.
  3. Transferaufgabe: Wende den SAFE-Plan auf ein neues Beispiel an und begründe jeden Schritt.
  4. Sprachkompetenz: Nutze mindestens acht englische Schlüsselbegriffe korrekt in einem erklärenden Text.




OERs zum Thema



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Schulfach+

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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Bremen

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  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
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Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

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