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Bullying and Cyberbullying explained (engl.)

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Bullying and Cyberbullying explained (engl.)




Einleitung

Bullying and Cyberbullying explained (engl.) ist ein aiMOOC zu einem englischsprachigen Erklärvideo über Bullying, Cyberbullying, Mobbing, Cyber-Mobbing, Medienkompetenz, Empathie, Zivilcourage und sichere Reaktionsmöglichkeiten. Du lernst, wie sich gewöhnliche Konflikte von Bullying unterscheiden, welche Rollen in einer Mobbing-Situation vorkommen, warum digitale Angriffe besonders belastend sein können und wie Du verantwortungsvoll handelst, wenn Du selbst betroffen bist oder etwas beobachtest.

Das Video erklärt Bullying und Cyberbullying sachlich, verständlich und forschungsnah. In diesem aiMOOC nutzt Du das Video als Einstieg, arbeitest zentrale Begriffe heraus, prüfst Fallbeispiele und entwickelst eigene Strategien für einen respektvollen Umgang im Klassenzimmer, in Peer Groups und in digitalen Räumen. Der Kurs eignet sich für Englischunterricht, Medienbildung, Ethikunterricht, Soziales Lernen und Politische Bildung.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was Bullying und Cyberbullying bedeuten. Du kannst typische Merkmale wie Machtungleichgewicht, Wiederholung, Absicht, Schädigung und Öffentlichkeit unterscheiden. Du kannst verschiedene Formen von Mobbing erkennen, darunter körperliche, verbale, soziale und digitale Formen. Du kannst sichere Handlungsmöglichkeiten benennen: Hilfe holen, Beweise sichern, melden, blockieren, nicht zurückmobben und Betroffene unterstützen. Du kannst außerdem begründen, warum Prävention, Klassenklima, Schulkultur, Datenschutz und Digitale Zivilcourage zusammengehören.


Grundbegriffe


Bullying, Mobbing und Konflikt

Ein Konflikt ist nicht automatisch Bullying. In einem Konflikt können zwei Personen ungefähr gleich stark beteiligt sein, unterschiedliche Interessen haben und nach einer Lösung suchen. Bullying liegt vor, wenn unerwünschtes aggressives Verhalten mit einem realen oder wahrgenommenen Machtungleichgewicht verbunden ist und wiederholt vorkommt oder mit hoher Wahrscheinlichkeit wiederholt wird. Im deutschsprachigen Raum wird dafür häufig der Begriff Mobbing verwendet. Wichtig ist: Es geht nicht um einen einzelnen unfreundlichen Satz allein, sondern um ein Muster, das eine Person herabsetzt, ausgrenzt, bedroht oder verletzt.

Kernmerkmale von Bullying: Bullying ist meist absichtlich oder zumindest wissentlich verletzend, richtet sich gegen eine Person oder Gruppe, nutzt ein Machtungleichgewicht aus und kann körperliche, psychische, soziale oder schulische Folgen haben. Ein Machtungleichgewicht kann körperliche Stärke bedeuten, aber auch Beliebtheit, Gruppendruck, Zugriff auf private Informationen, technische Fähigkeiten, Anonymität, Alter, Status oder die Anzahl der Beteiligten.


Cyberbullying und Cyber-Mobbing

Cyberbullying ist Bullying, das über digitale Geräte und Plattformen stattfindet. Dazu gehören Smartphones, Computer, Tablets, Messenger, soziale Netzwerke, Foren, Online-Games, Kommentarspalten und Gruppenchats. Im Deutschen spricht man meist von Cyber-Mobbing. Cyberbullying kann Beleidigungen, Drohungen, Bloßstellungen, Gerüchte, Bildmanipulationen, Identitätsmissbrauch, Ausschluss aus Gruppen oder das Veröffentlichen privater Informationen umfassen.

Digitale Angriffe können besonders belastend sein, weil Inhalte schnell weitergeleitet werden, rund um die Uhr sichtbar sein können und für Betroffene schwer kontrollierbar sind. Gleichzeitig sind digitale Spuren oft dokumentierbar. Das ist wichtig, damit Erwachsene, Schule, Plattformen oder im Ernstfall zuständige Stellen gezielt helfen können.


Formen von Bullying und Cyberbullying


Formen von Bullying

  1. Körperliche Gewalt: Schubsen, Schlagen, Festhalten, Sachen wegnehmen oder beschädigen.
  2. Verbale Gewalt: Beleidigen, Verspotten, Drohen, Beschimpfen, Abwerten oder wiederholtes Lächerlichmachen.
  3. Soziale Ausgrenzung: Absichtlich ausschließen, ignorieren, Gruppen gegen jemanden aufbringen oder Freundschaften manipulieren.
  4. Relationale Aggression: Gerüchte verbreiten, Ruf schädigen, Beziehungen zerstören oder andere unter Druck setzen, sich abzuwenden.
  5. Diskriminierung: Angriffe wegen Herkunft, Sprache, Religion, Geschlecht, Behinderung, Aussehen, sexueller Orientierung oder anderer Merkmale.


Formen von Cyberbullying

  1. Hassrede: Abwertende oder menschenfeindliche Aussagen in Chats, Kommentaren oder Posts.
  2. Doxing: Veröffentlichen privater Daten wie Adresse, Telefonnummer oder persönlicher Bilder ohne Zustimmung.
  3. Identitätsmissbrauch: Sich online als eine andere Person ausgeben, um ihr zu schaden.
  4. Flaming: Eskalierende Beschimpfungen in digitalen Diskussionen.
  5. Digitale Ausgrenzung: Absichtliches Ausschließen aus Gruppen, Chats oder Online-Teams.
  6. Gerüchte: Falsche oder entstellte Informationen über eine Person verbreiten.
  7. Bildmanipulation: Peinliche, manipulierte oder intime Bilder teilen, bearbeiten oder androhen.
  8. Cyberstalking: Wiederholtes Nachstellen, Überwachen oder Bedrängen über digitale Kanäle.


Rollen in einer Bullying-Situation

Bullying ist selten nur eine Angelegenheit zwischen zwei Personen. Häufig gibt es ein soziales Umfeld, das die Situation verstärkt oder unterbricht. Deshalb ist Zivilcourage so wichtig. Wer sicher und verantwortungsvoll hilft, wird im Englischen oft als Upstander bezeichnet. Ein Upstander beobachtet nicht nur, sondern unterstützt Betroffene, ohne sich selbst unnötig zu gefährden.

  1. Betroffene: Personen, die angegriffen, ausgegrenzt oder bloßgestellt werden.
  2. Täter oder Aggressorinnen und Aggressoren: Personen, die verletzendes Verhalten initiieren oder fortsetzen.
  3. Mitläufer: Personen, die lachen, weiterleiten, liken oder durch Gruppendruck unterstützen.
  4. Zuschauer: Personen, die etwas bemerken, aber unsicher sind, wie sie reagieren sollen.
  5. Upstander: Personen, die sicher eingreifen, Hilfe holen, Betroffene stärken und keine verletzenden Inhalte verbreiten.


Warum Cyberbullying anders wirkt

Cyberbullying ist nicht automatisch schlimmer als Bullying vor Ort, aber es hat besondere Eigenschaften. Digitale Inhalte können gespeichert, kopiert und weitergeleitet werden. Ein Angriff kann viele Menschen erreichen, auch wenn er ursprünglich in einem kleinen Chat beginnt. Betroffene wissen oft nicht, wer alles mitliest oder wer hinter einem anonymen Profil steckt. Dadurch entsteht manchmal das Gefühl, keinen sicheren Rückzugsort zu haben. Gleichzeitig bieten digitale Systeme auch Schutzmöglichkeiten: Screenshots, Meldefunktionen, Blockieren, Privatsphäre-Einstellungen, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Unterstützung durch Vertrauenspersonen.


Warnsignale und Folgen

Bullying und Cyberbullying können das Lernen, die Gesundheit und das soziale Leben belasten. Mögliche Warnsignale sind plötzlicher Rückzug, Angst vor der Schule, Schlafprobleme, Bauch- oder Kopfschmerzen, Leistungsabfall, gereizte Stimmung, Vermeidung digitaler Geräte oder starke Nervosität nach Nachrichten. Solche Anzeichen beweisen nicht automatisch Bullying, sollten aber ernst genommen werden. Niemand ist selbst schuld daran, gemobbt zu werden.

Folgen können emotional, körperlich, sozial und schulisch sein. Betroffene können sich schämen, einsam fühlen oder Hilfe vermeiden, weil sie Angst vor weiterer Bloßstellung haben. Deshalb ist eine ruhige, glaubwürdige und respektvolle Unterstützung entscheidend. Wer betroffen ist, sollte sich an eine vertrauenswürdige erwachsene Person wenden, zum Beispiel an Eltern, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Beratungsstellen oder andere zuständige Ansprechpersonen. Bei akuter Gefahr, Erpressung, Gewaltandrohung oder Veröffentlichung sehr privater Inhalte ist sofortige Hilfe nötig.


Sicher reagieren

Eine gute Reaktion verbindet Selbstschutz, Dokumentation, Meldung und Unterstützung. Zurückbeleidigen oder öffentliches Bloßstellen kann die Situation verschärfen. Hilfreicher ist es, ruhig zu bleiben, Beweise zu sichern und Unterstützung zu aktivieren. Beweise können Screenshots, Links, Nutzernamen, Zeitpunkte, Chatverläufe und Plattformnamen sein. Dabei solltest Du keine verletzenden Inhalte unnötig weiterverbreiten. Teilen kann Betroffene zusätzlich schädigen.

  1. Stopp-Signal: Wenn es sicher ist, kurz und klar sagen, dass das Verhalten nicht okay ist.
  2. Dokumentation: Screenshots mit Datum, Uhrzeit, Nutzername und Kontext sichern.
  3. Blockieren: Kontakt beenden, wenn weitere Nachrichten Dich belasten oder gefährden.
  4. Melden: Plattform, Schule, Lehrkraft oder Vertrauensperson informieren.
  5. Unterstützung: Betroffene nicht allein lassen, zuhören und gemeinsam nächste Schritte planen.
  6. Nicht weiterleiten: Verletzende Bilder, Gerüchte oder Screenshots nicht verbreiten.
  7. Sicherheit: Bei Drohungen, Erpressung oder Gewalt sofort Erwachsene und zuständige Stellen einschalten.


Prävention in Schule und digitaler Gemeinschaft

Prävention funktioniert am besten, wenn nicht nur einzelne Personen handeln, sondern die ganze Schulgemeinschaft. Dazu gehören klare Regeln, verlässliche Meldewege, Unterricht zu Medienkompetenz, ein respektvolles Klassenklima, Beteiligung der Lernenden, Fortbildung von Lehrkräften, Zusammenarbeit mit Eltern und regelmäßige Überprüfung, ob Maßnahmen wirken. Eine Schule, die früh hinschaut, macht es Täterinnen und Tätern schwerer, Macht über andere aufzubauen.


Digitale Ethik und Verantwortung

Digitale Ethik fragt, wie wir online verantwortlich handeln. Im Zusammenhang mit Cyberbullying bedeutet das: Du respektierst Grenzen, teilst keine privaten Inhalte ohne Zustimmung, prüfst Gerüchte, schützt Passwörter, nutzt Privatsphäre-Einstellungen und meldest verletzende Inhalte. Besonders wichtig ist die Frage: Würde ich wollen, dass jemand so mit mir oder einer Person umgeht, die mir wichtig ist? Diese Perspektive stärkt Empathie und hilft, vor dem Klicken nachzudenken.


Unterrichtsidee zum Video

Nutze das Video in drei Phasen. Vor dem Anschauen sammelst Du englische Schlüsselwörter wie bullying, cyberbullying, power imbalance, bystander, upstander, reporting und support. Während des Anschauens notierst Du Beispiele, Warnsignale und Handlungsmöglichkeiten. Nach dem Anschauen vergleichst Du die Begriffe mit deutschen Entsprechungen wie Mobbing, Cyber-Mobbing, Machtungleichgewicht, Zuschauerrolle, Zivilcourage, Meldeweg und Unterstützungssystem.


Fachwortschatz Englisch-Deutsch

English Deutsch Bedeutung im Thema
Bullying Mobbing Wiederholtes verletzendes Verhalten mit Machtungleichgewicht
Cyberbullying Cyber-Mobbing Mobbing über digitale Geräte oder Plattformen
Power imbalance Machtungleichgewicht Eine Person kann sich deutlich schwerer wehren
Bystander Zuschauer Person, die etwas beobachtet, aber noch nicht hilft
Upstander aktiv helfende Person Person, die sicher unterstützt und Hilfe aktiviert
Report Meldung Plattform, Schule oder Vertrauensperson informieren
Screenshot Screenshot Bildschirmsicherung als Dokumentation
Privacy Privatsphäre Schutz persönlicher Informationen


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein zentrales Merkmal von Bullying? (Ein Machtungleichgewicht zwischen Beteiligten) (!Ein Streit zwischen gleich starken Personen) (!Eine einmalige freundliche Kritik) (!Eine zufällige Missverständnissituation)




Was bedeutet Cyberbullying? (Bullying über digitale Geräte oder Online-Plattformen) (!Ein Computervirus auf einem Schulgerät) (!Eine normale Diskussion über Medien) (!Ein freiwilliges Online-Spiel im Team)




Welche Handlung ist bei Cyberbullying meistens sinnvoll? (Beweise sichern und eine Vertrauensperson informieren) (!Zurückbeleidigen und alles öffentlich posten) (!Alle Nachrichten sofort weiterleiten) (!So tun als wäre nichts passiert)




Was beschreibt ein Upstander? (Eine Person die Betroffene sicher unterstützt) (!Eine Person die verletzende Inhalte liked) (!Eine Person die Gerüchte weiterleitet) (!Eine Person die absichtlich wegschaut)




Warum kann Cyberbullying besonders belastend sein? (Inhalte können schnell verbreitet und gespeichert werden) (!Online-Nachrichten verschwinden immer sofort) (!Digitale Angriffe erreichen nie andere Personen) (!Betroffene können alles jederzeit vollständig kontrollieren)




Welche Aussage zu Konflikten und Bullying stimmt? (Nicht jeder Konflikt ist Bullying) (!Jeder Streit ist automatisch Bullying) (!Bullying ist immer nur körperliche Gewalt) (!Cyberbullying kann nur in E-Mails vorkommen)




Was gehört zu sicherer Dokumentation? (Screenshots mit Kontext und Zeitpunkt sichern) (!Beleidigungen ohne Kontext sammeln und verändern) (!Private Bilder zur Warnung weiterverbreiten) (!Gerüchte in neue Gruppen kopieren)




Welche Rolle spielt Empathie in der Prävention? (Sie hilft die Wirkung des eigenen Handelns auf andere zu verstehen) (!Sie macht Meldewege überflüssig) (!Sie ersetzt klare Regeln vollständig) (!Sie bedeutet dass man alles akzeptieren muss)




Welche Form kann Cyberbullying annehmen? (Das Verbreiten falscher Gerüchte in einem Gruppenchat) (!Das gemeinsame Lernen mit einer Lern-App) (!Das höfliche Nachfragen nach Hausaufgaben) (!Das freiwillige Teilen eines eigenen Fotos)




Was sollte eine Schulgemeinschaft gegen Bullying fördern? (Klare Regeln sichere Meldewege und ein respektvolles Klima) (!Unklare Zuständigkeiten und Schweigen) (!Wettbewerb um die meisten Likes) (!Weiterleitung peinlicher Inhalte als Warnung)





Memory

Bullying Repeated aggressive behavior with power imbalance
Cyberbullying Harmful behavior through digital platforms
Upstander Safe support for a targeted person
Bystander Person who observes a situation
Documentation Saving evidence such as screenshots
Privacy Protection of personal information
Reporting Informing a trusted adult or platform





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Sichere Reaktion
Blockieren Kontakt beenden
Melden Zuständige Stelle informieren
Dokumentieren Beweise sichern
Unterstützen Betroffene stärken
Nicht weiterleiten Schaden nicht vergrößern
Hilfe holen Vertrauensperson einbeziehen





Kreuzworträtsel

Bullying English term for repeated aggressive behavior with power imbalance
Cyberbullying English term for bullying through digital media
Empathy Ability to understand another person’s feelings
Screenshot Digital image that can document harmful messages
Upstander Person who supports safely instead of only watching
Privacy Protection of personal information online





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Bullying ist nicht dasselbe wie jeder Streit, denn es umfasst ein reales oder wahrgenommenes

.
Ein Verhalten kann Bullying sein, wenn es wiederholt vorkommt oder mit hoher Wahrscheinlichkeit

wird.
Cyberbullying findet über digitale Geräte oder

statt.
Ein Upstander bleibt nicht passiv, sondern unterstützt Betroffene auf

Weise.
Wer verletzende Inhalte weiterleitet, kann den Schaden für Betroffene

.
Screenshots können helfen, Vorfälle nachvollziehbar zu

.
Privatsphäre-Einstellungen schützen persönliche Informationen und verringern manche

.
Eine gute Schulkultur braucht klare Regeln, Meldewege und

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffscheck: Erstelle eine zweispaltige Tabelle mit zehn englischen Begriffen aus dem Video und passenden deutschen Erklärungen. Formuliere jede Erklärung in einem eigenen Satz.
  2. Gefühlsbarometer: Beschreibe in einem kurzen Text, wie sich eine betroffene Person fühlen könnte, wenn ein peinliches Bild ohne Zustimmung geteilt wird. Achte auf respektvolle Sprache.
  3. Netiquette: Formuliere fünf Regeln für einen fairen Klassenchat. Jede Regel soll erklären, welches Verhalten erwünscht ist und warum.
  4. Hilfesatz: Schreibe drei kurze Sätze, mit denen ein Upstander eine betroffene Person unterstützen kann, ohne die Situation zu verschlimmern.


Standard

  1. Fallanalyse: Untersuche ein erfundenes Fallbeispiel zu Cyberbullying. Markiere Merkmale wie Machtungleichgewicht, Wiederholung, Öffentlichkeit und mögliche Folgen.
  2. Rollenanalyse: Zeichne ein Rollenmodell mit Betroffenen, Täterinnen und Tätern, Mitläufern, Zuschauenden und Upstandern. Erkläre zu jeder Rolle eine verantwortungsvolle Handlung.
  3. Präventionsplakat: Gestalte ein Poster oder digitales Bild mit einer klaren Anti-Bullying-Botschaft. Verwende keine echten Namen und keine verletzenden Beispiele.
  4. Meldeweg-Check: Recherchiere an Deiner Schule, welche Ansprechpersonen und Meldewege es bei Mobbing gibt. Stelle die Ergebnisse als übersichtlichen Ablaufplan dar.


Schwer

  1. Whole-School-Approach: Entwickle ein Konzept, wie eine Schule Bullying und Cyberbullying vorbeugen kann. Berücksichtige Regeln, Unterricht, Beratung, Elternarbeit und Evaluation.
  2. Interviewprojekt: Führe ein respektvolles Interview mit einer Fachperson aus Schulsozialarbeit, Beratung, Medienpädagogik oder Prävention. Erstelle daraus einen kurzen Bericht.
  3. Videoanalyse: Analysiere das englischsprachige Video fachlich und sprachlich. Erkläre, welche Begriffe besonders wichtig sind und wie sie im Deutschen angemessen übersetzt werden.
  4. Kampagne: Plane eine kleine Aufklärungskampagne für Deine Klasse oder Schule. Entwirf Ziel, Zielgruppe, Botschaft, Medienformat, Zeitplan und Kriterien für Erfolg.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernnachweis

  1. Portfolio: Sammle Deine Ergebnisse aus Begriffscheck, Fallanalyse und Handlungsplan in einem Lernportfolio. Markiere, welche Begriffe Du sicher erklären kannst und wo Du noch Fragen hast.
  2. Fallbegründung: Bearbeite ein neues Fallbeispiel und begründe schriftlich, ob es sich um Konflikt, Bullying oder Cyberbullying handelt. Nutze mindestens drei Kriterien aus dem aiMOOC.
  3. Handlungskompetenz: Formuliere einen sicheren Reaktionsplan für Betroffene und einen zweiten Reaktionsplan für Upstander. Begründe jeweils, warum die Schritte Schutz und Unterstützung fördern.
  4. Reflexion: Schreibe eine persönliche Reflexion darüber, wie Du in digitalen Gruppen verantwortungsvoll handeln kannst. Beziehe Empathie, Datenschutz und Meldewege ein.
  5. Präsentation: Stelle Deine wichtigsten Erkenntnisse in drei Minuten vor. Verzichte auf echte Namen und verwende nur respektvolle, erfundene Beispiele.


Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Konflikt oder Bullying: Vergleiche zwei erfundene Situationen. Begründe, welche eher ein Konflikt und welche eher Bullying ist. Nutze die Merkmale Machtungleichgewicht, Wiederholung und Schädigung.
  2. Handlungsplan Cyberbullying: Entwickle einen sicheren Schritt-für-Schritt-Plan für eine Person, die in einem Gruppenchat beleidigt und bloßgestellt wird. Erkläre, warum jeder Schritt sinnvoll ist.
  3. Perspektivwechsel: Schreibe aus Sicht eines Bystanders, wie aus passivem Zuschauen verantwortungsvolles Handeln werden kann. Achte auf Selbstschutz und Unterstützung.
  4. Präventionskonzept Klasse: Entwirf drei konkrete Maßnahmen für ein respektvolles Klassenklima. Beschreibe, wie die Klasse überprüfen kann, ob die Maßnahmen wirken.
  5. Digitale Ethik: Beurteile die Aussage: „Ein Like ist doch keine Beteiligung.“ Nimm begründet Stellung und beziehe Verantwortung, Öffentlichkeit und Wirkung auf Betroffene ein.




OERs zum Thema



Quellen und weiterführende Informationen

  1. CDC: Bullying
  2. StopBullying.gov: What Is Bullying
  3. StopBullying.gov: What Is Cyberbullying
  4. UNESCO: School violence and bullying
  5. Wikimedia Commons: Cyberbullying
  6. Wikimedia Commons: Bullying


Links


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