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Bullying and Cyberbullying (engl.)

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Bullying and Cyberbullying (engl.)



Einleitung

Bullying und Cyberbullying sind Formen von Mobbing, bei denen Menschen wiederholt verletzt, ausgeschlossen, bedroht, bloßgestellt oder gedemütigt werden. Im Deutschen spricht man häufig von Mobbing, Mobbing in der Schule oder Cyber-Mobbing. Im Englischen wird oft zwischen bullying als Oberbegriff und cyberbullying als digitaler Form unterschieden. Dieser aiMOOC hilft Dir, die englischen Begriffe sicher zu verstehen, Warnsignale zu erkennen, verantwortungsvoll zu reagieren und eine respektvolle Klassengemeinschaft sowie eine sichere Digitale Kommunikation mitzugestalten.

Das Thema ist wichtig, weil Mobbing nicht nur ein einzelner Streit oder eine unfreundliche Bemerkung ist. Es geht um wiederholtes aggressives Verhalten, ein tatsächliches oder empfundenes Machtungleichgewicht und die Absicht oder Wirkung, eine andere Person zu verletzen. Cyber-Mobbing findet über Smartphone, Computer, Tablet, Soziale Medien, Messenger, Online-Spiele, Foren, Chats oder andere digitale Räume statt. Es kann sich besonders belastend anfühlen, weil Inhalte schnell geteilt werden, lange sichtbar bleiben und Betroffene auch außerhalb der Schule erreichen können.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was bullying und cyberbullying bedeuten. Du kannst den Unterschied zwischen einem Konflikt, einem schlechten Scherz und Mobbing beschreiben. Du erkennst typische Rollen wie Täter, Betroffene, Mitläufer, Zuschauer und Verteidiger. Du kannst digitale Risiken wie Anonymität, Screenshot, Privatsphäre, Online-Reputation und Digitale Spur einordnen. Außerdem entwickelst Du einen eigenen Handlungsplan, mit dem Du Betroffene unterstützen, Beweise sichern, Hilfe holen und respektvolle Kommunikation fördern kannst.


Video: Bullying: A Playbook / Bullying and Cyberbullying

Das englischsprachige Video behandelt Bullying: A Playbook / Bullying and Cyberbullying. Es erklärt Bullying und Cyberbullying klar, sachlich und forschungsorientiert. Nutze es für Dein Hör-Seh-Verstehen: Achte auf zentrale Begriffe wie bully, target, bystander, upstander, power imbalance, repeated behavior, harassment und reporting.

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Arbeitsauftrag zum Video

  1. Vorwissen aktivieren: Notiere vor dem Anschauen drei Situationen, in denen aus einem Streit Mobbing werden kann.
  2. Englische Fachbegriffe: Schreibe während des Videos mindestens acht englische Begriffe auf und ergänze jeweils eine deutsche Erklärung.
  3. Perspektivwechsel: Beschreibe nach dem Video, welche Rolle Zuschauer spielen und wie aus einem bystander ein upstander werden kann.
  4. Handlungsplan: Formuliere drei konkrete Sätze, mit denen Du einer betroffenen Person Unterstützung anbieten kannst.


Grundbegriffe


Bullying

Bullying bedeutet, dass eine Person oder Gruppe eine andere Person wiederholt angreift, erniedrigt, ausschließt oder unter Druck setzt. Typisch sind ein Machtungleichgewicht, wiederholtes Verhalten und eine Situation, in der sich die betroffene Person nur schwer allein schützen kann. Dieses Machtungleichgewicht kann körperlich, sozial, digital, emotional oder informationsbezogen sein. Wer zum Beispiel peinliche Informationen, eine große Online-Reichweite oder hohen Gruppenstatus nutzt, kann dadurch Macht über andere ausüben.


Cyberbullying

Cyberbullying oder Cyber-Mobbing ist Mobbing mit digitalen Technologien. Es kann über Soziale Medien, Messenger, Online-Spiele, E-Mail, Chatrooms, Foren, Kommentarspalten oder geteilte Bilder und Videos stattfinden. Cyberbullying umfasst zum Beispiel beleidigende Nachrichten, falsche Gerüchte, Bloßstellung, Drohungen, unerlaubtes Teilen privater Inhalte, Fake-Profile, Ausgrenzung aus Gruppen oder das Nachahmen einer fremden Identität.


Bullying ist nicht dasselbe wie ein Konflikt

Ein Konflikt entsteht oft zwischen Personen mit ungefähr ähnlicher Macht. Beide Seiten können ihre Sicht äußern, Grenzen setzen und Lösungen suchen. Bei Mobbing ist das anders: Eine Seite ist wiederholt Ziel von Angriffen und erlebt sich häufig als hilflos, isoliert oder ausgeliefert. Deshalb reicht es nicht, nur zu sagen: „Klärt das unter euch.“ Erwachsene, Schule und Gruppe müssen Verantwortung übernehmen.


Formen von Bullying


Verbales Bullying

Verbale Gewalt kann aus Beschimpfungen, Spott, abwertenden Spitznamen, Drohungen, sexualisierten Kommentaren, rassistischen Bemerkungen oder ständigen Demütigungen bestehen. Auch scheinbar kleine Bemerkungen können stark verletzen, wenn sie wiederholt auftreten und von einer Gruppe bestätigt werden.


Soziales oder relationales Bullying

Soziale Ausgrenzung bedeutet, dass Beziehungen gezielt beschädigt werden. Dazu gehören absichtliches Ausschließen, Gerüchte, Schweigen als Strafe, öffentliche Bloßstellung oder die Aufforderung an andere, mit einer Person nicht mehr befreundet zu sein. Diese Form ist oft schwer sichtbar, aber für Betroffene sehr belastend.


Körperliches Bullying

Körperliche Gewalt umfasst Schubsen, Treten, Schlagen, Anspucken, Festhalten, Drohen, Wegnehmen oder Beschädigen von Gegenständen. Auch „nur Spaß“ ist keine Entschuldigung, wenn Grenzen verletzt werden und die betroffene Person sich nicht sicher fühlt.


Digitales Bullying

Cyber-Mobbing kann rund um die Uhr stattfinden. Ein verletzender Kommentar, ein Bild oder ein Screenshot kann weitergeleitet, gespeichert und erneut veröffentlicht werden. Dadurch entsteht eine Digitale Spur. Wer digitale Räume nutzt, trägt Verantwortung für Datenschutz, Privatsphäre, Einwilligung und respektvolle Kommunikation.


Typische Formen von Cyberbullying

  1. Harassment: Wiederholte verletzende, beleidigende oder bedrohende Nachrichten.
  2. Flaming: Öffentliche Beschimpfungen oder eskalierende Streitgespräche in Chats und Kommentaren.
  3. Denigration: Verbreiten falscher Gerüchte, um den Ruf einer Person zu beschädigen.
  4. Impersonation: Auftreten unter fremdem Namen oder Nutzung eines Fake-Profils, um jemandem zu schaden.
  5. Exclusion: Absichtliches Ausschließen aus digitalen Gruppen, Spielen oder Chats.
  6. Outing: Veröffentlichung privater Informationen, Bilder oder Nachrichten ohne Zustimmung.
  7. Doxing: Sammeln und Veröffentlichen persönlicher Daten, um Druck auszuüben.
  8. Cyberstalking: Wiederholtes digitales Verfolgen, Kontrollieren oder Einschüchtern.


Rollen in einer Bullying-Situation

Bei Mobbing gibt es selten nur zwei Beteiligte. Häufig wirkt die ganze Gruppe mit. Eine betroffene Person wird angegriffen oder ausgeschlossen. Eine oder mehrere Personen starten die Angriffe. Andere unterstützen, lachen, teilen Inhalte, schweigen oder greifen ein. Gerade Zuschauer haben Macht: Sie können Mobbing verstärken, wenn sie mitmachen, oder stoppen helfen, wenn sie Hilfe holen, nicht weiterleiten, widersprechen und Betroffene unterstützen.


Bystander und Upstander

Ein bystander beobachtet eine Situation, greift aber nicht ein. Das kann aus Unsicherheit, Angst oder Gruppendruck passieren. Ein upstander übernimmt Verantwortung. Das bedeutet nicht, sich selbst in Gefahr zu bringen. Ein upstander kann eine betroffene Person ansprechen, Hilfe bei einer Lehrkraft holen, verletzende Inhalte melden, Screenshots sichern oder deutlich sagen, dass Abwertung nicht in Ordnung ist.


Warum Cyberbullying besonders belastend sein kann

Cyberbullying hat besondere Merkmale. Es kann persistent sein, weil digitale Geräte fast immer erreichbar sind. Es kann permanent wirken, weil Inhalte gespeichert, geteilt und später wieder sichtbar werden. Es kann public sein, weil viele Menschen Kommentare, Bilder oder Videos sehen. Es kann anonymous erscheinen, wenn Täterinnen oder Täter sich hinter Profilnamen verstecken. Diese Merkmale verändern die Wirkung: Ein Angriff endet nicht automatisch mit dem Schultag.


Folgen für Betroffene, Beteiligte und Gruppe

Mobbing kann Selbstwertgefühl, Konzentration, Schlaf, Lernmotivation, Schulbesuch, Freundschaften und Psychische Gesundheit beeinträchtigen. Betroffene können Angst, Scham, Wut, Traurigkeit oder Hilflosigkeit erleben. Auch Personen, die andere mobben, können langfristig Probleme mit Empathie, Verantwortung, Regelverhalten und Beziehungen entwickeln. Zuschauerinnen und Zuschauer können sich schuldig, unsicher oder machtlos fühlen. Deshalb ist Prävention immer Aufgabe der ganzen Gemeinschaft.


Schutzfaktoren und Prävention

Gute Prävention beginnt, bevor etwas passiert. Wichtig sind klare Klassenregeln, eine vertrauensvolle Beziehung zu Erwachsenen, respektvolle Kommunikation, Medienkompetenz, Schutz der Privatsphäre, faire Konfliktlösungen und eine Kultur, in der Hilfeholen nicht als Petzen gilt. Eine starke Klassengemeinschaft macht deutlich: Niemand wird ausgelacht, ausgeschlossen oder bloßgestellt.


Klassenvereinbarung gegen Bullying

  1. Respekt: Wir sprechen über andere so, dass sie nicht gedemütigt werden.
  2. Einwilligung: Wir teilen keine Bilder, Chats oder privaten Informationen ohne Zustimmung.
  3. Zivilcourage: Wir schauen nicht weg, sondern holen Hilfe und unterstützen Betroffene.
  4. Verantwortung: Wir liken, kommentieren oder teilen keine verletzenden Inhalte.
  5. Wiedergutmachung: Wir übernehmen Verantwortung, wenn wir Grenzen verletzt haben.


Was Du tun kannst, wenn Du betroffen bist

Wenn Du betroffen bist, bist Du nicht schuld. Wichtig ist, nicht allein zu bleiben. Sprich mit einer vertrauten Person, zum Beispiel mit Eltern, einer Lehrkraft, Schulsozialarbeit, Vertrauenslehrkraft, Beratungsstelle oder einer Freundin oder einem Freund. Bewahre Beweise auf, zum Beispiel Screenshots, Links, Uhrzeiten, Profilnamen und Nachrichten. Antworte nicht mit Gegenbeleidigungen. Blockiere und melde verletzende Inhalte auf der Plattform. Bei Gefahr, Drohung oder strafbaren Inhalten muss sofort Hilfe geholt werden.


Hilfe in Deutschland

  1. Nummer gegen Kummer: Kinder und Jugendliche können unter 116 111 anonym und kostenlos Beratung erhalten.
  2. JUUUPORT: Jugendliche können vertrauliche Online-Beratung zu Cyber-Mobbing und anderen Online-Problemen nutzen.
  3. Schule: Vertrauenslehrkraft, Klassenleitung, Schulsozialarbeit und Schulleitung sind wichtige Ansprechpersonen.
  4. Notfall: Bei unmittelbarer Gefahr oder schweren Drohungen muss sofort Hilfe durch Erwachsene und zuständige Stellen geholt werden.


Was Du tun kannst, wenn Du zuschaust

Wenn Du Mobbing bemerkst, musst Du nicht perfekt reagieren. Aber Du kannst etwas tun. Teile keine verletzenden Inhalte. Lache nicht mit. Frage die betroffene Person, ob sie Unterstützung möchte. Hole Hilfe, wenn die Situation nicht sicher ist. Dokumentiere digitale Angriffe, wenn die betroffene Person einverstanden ist oder wenn Beweise dringend gebraucht werden. Setze ein klares Zeichen: Respekt gilt online und offline.


Englische Schlüsselbegriffe

  1. bullying: Wiederholtes aggressives Verhalten mit Machtungleichgewicht.
  2. cyberbullying: Bullying mit digitalen Technologien.
  3. target: Person, die Ziel der Angriffe ist.
  4. bully: Person, die andere wiederholt angreift oder demütigt.
  5. bystander: Person, die eine Situation beobachtet.
  6. upstander: Person, die verantwortungsvoll unterstützt oder Hilfe holt.
  7. power imbalance: Ungleiches Verhältnis von Macht, Status, Wissen oder Kontrolle.
  8. harassment: Wiederholte verletzende oder bedrohende Kontaktaufnahme.
  9. reporting: Weitergeben eines Problems an Plattform, Schule oder Hilfeeinrichtung.
  10. digital footprint: Spuren, die Handlungen und Inhalte im Netz hinterlassen.


Fallbeispiele


Fallbeispiel 1: Der Klassenchat

In einem Klassenchat wird ein bearbeitetes Bild einer Schülerin geteilt. Einige schreiben lachende Kommentare. Andere bleiben still, obwohl sie merken, dass die Schülerin am nächsten Tag nicht in die Schule kommen will. Hier geht es nicht um einen harmlosen Scherz, sondern um digitale Bloßstellung, Gruppendruck und fehlende Einwilligung. Eine sinnvolle Reaktion wäre: nicht weiterleiten, Screenshot als Beweis sichern, die betroffene Person unterstützen und eine vertrauenswürdige erwachsene Person informieren.


Fallbeispiel 2: Das Online-Spiel

Ein Schüler wird in einem Online-Spiel wiederholt beleidigt und aus dem Team ausgeschlossen. Andere sagen: „Ist doch nur ein Spiel.“ Für den Betroffenen ist die Situation aber real. Wenn Ausschluss, Beschimpfung und Machtmissbrauch wiederholt auftreten, kann daraus Cyber-Mobbing werden. Eine hilfreiche Reaktion ist, die Spielregeln und Meldefunktionen zu nutzen, nicht mitzumachen und außerhalb des Spiels Unterstützung zu suchen.


Fallbeispiel 3: Gerüchte in der Schule

Eine Gruppe verbreitet das Gerücht, eine Person habe private Nachrichten über andere geschrieben. Niemand prüft, ob es stimmt. Die Person wird ignoriert, ausgelacht und nicht mehr eingeladen. Das ist soziales Mobbing, weil Beziehungen gezielt beschädigt werden. Wichtig sind Faktenklärung, Schutz der betroffenen Person, klare Grenzen gegen Gerüchte und eine gemeinsame Lösung mit Schule und Gruppe.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein zentrales Merkmal von Bullying? (Wiederholtes aggressives Verhalten mit Machtungleichgewicht) (!Ein einmaliger Streit zwischen gleich starken Personen) (!Eine sachliche Diskussion über verschiedene Meinungen) (!Ein Missverständnis ohne Folgen)




Was bedeutet Cyberbullying? (Bullying mit digitalen Technologien) (!Ein technischer Fehler in einem Chat) (!Eine freiwillige Pause von sozialen Medien) (!Ein Computerspiel mit Teamregeln)




Welche Handlung ist ein Beispiel für soziales Bullying? (Jemanden absichtlich aus einer Gruppe ausschließen) (!Eine Hausaufgabe vergessen) (!Eine Spielregel gemeinsam ändern) (!Eine Präsentation vor der Klasse halten)




Warum kann Cyberbullying besonders belastend sein? (Inhalte können schnell geteilt und lange sichtbar bleiben) (!Digitale Nachrichten verschwinden immer sofort) (!Online-Kommunikation ist grundsätzlich ungefährlich) (!Alle Profile sind immer eindeutig erkennbar)




Was ist ein upstander? (Eine Person, die verantwortungsvoll hilft oder Hilfe holt) (!Eine Person, die verletzende Inhalte weiterleitet) (!Eine Person, die absichtlich wegschaut) (!Eine Person, die Gerüchte sammelt)




Welche Reaktion ist bei Cyberbullying sinnvoll? (Beweise sichern und eine vertrauenswürdige Person informieren) (!Mit Gegenbeleidigungen antworten) (!Die Inhalte an möglichst viele weiterleiten) (!Das Passwort mit der Gruppe teilen)




Was schützt die Privatsphäre anderer? (Bilder und Nachrichten nur mit Zustimmung teilen) (!Private Chats ohne Nachfrage veröffentlichen) (!Fremde Profile zum Spaß nachmachen) (!Peinliche Fotos als Druckmittel nutzen)




Was unterscheidet einen Konflikt häufig von Bullying? (Bei Bullying gibt es wiederholte Angriffe und Machtungleichgewicht) (!Bei Bullying sind immer alle gleich stark) (!Bei Bullying geht es nur um ein einzelnes Missverständnis) (!Bei Bullying gibt es nie Zuschauer)




Was bedeutet digital footprint? (Die Spuren, die Handlungen und Inhalte im Netz hinterlassen) (!Ein kaputter Bildschirm) (!Ein geheimes Passwort) (!Ein Sportabzeichen)




Welche Aussage passt zu respektvoller Online-Kommunikation? (Ich schreibe nur, was die Würde anderer achtet) (!Ich darf alles posten, wenn es viele Likes bringt) (!Ich leite verletzende Inhalte weiter, wenn sie lustig wirken) (!Ich benutze Fake-Profile, um andere zu testen)





Memory

Bullying Wiederholtes aggressives Verhalten mit Machtungleichgewicht
Cyberbullying Mobbing über digitale Technologien
Bystander Beobachtet eine Situation ohne einzugreifen
Upstander Unterstützt Betroffene und holt Hilfe
Digital footprint Spuren von Handlungen und Inhalten im Netz
Harassment Wiederholte verletzende Kontaktaufnahme
Impersonation Auftreten unter fremdem Namen
Exclusion Absichtliches Ausschließen aus einer Gruppe





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Bystander Beobachtet eine Situation
Upstander Greift unterstützend ein
Screenshot Sichert digitale Beweise
Privatsphäre Schützt persönliche Informationen
Machtungleichgewicht Kennzeichnet viele Mobbing-Situationen
Reporting Meldet verletzende Inhalte






Kreuzworträtsel

Empathie Welche Fähigkeit hilft, Gefühle anderer wahrzunehmen?
Respekt Welches Grundprinzip gilt online und offline?
Beweise Was solltest Du bei Cyberbullying sichern?
Melden Was kannst Du bei verletzenden Inhalten auf Plattformen tun?
Gruppe Wo spielen Zuschauerrollen oft eine große Rolle?
Screenshot Was kann digitale Angriffe dokumentieren?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Bullying ist mehr als ein einzelner Streit, weil es wiederholtes aggressives Verhalten mit einem

beschreibt.
Cyberbullying findet mit Hilfe digitaler

statt.
Ein bystander beobachtet eine Situation, während ein

aktiv unterstützt oder Hilfe holt.
Bei verletzenden Nachrichten solltest Du nicht mit Gegenbeleidigungen reagieren, sondern

sichern.
Private Bilder und Nachrichten dürfen nur mit klarer

geteilt werden.
Eine starke Klassengemeinschaft braucht Regeln, Vertrauen und gegenseitigen

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Wortschatzkarte: Erstelle eine zweisprachige Karte mit zehn englischen Begriffen aus dem Video und kurzen deutschen Erklärungen.
  2. Gefühlsbarometer: Zeichne oder beschreibe, wie sich eine betroffene Person in einer Mobbing-Situation fühlen könnte.
  3. Stopp-Satz: Formuliere fünf respektvolle Sätze, mit denen Du verletzendes Verhalten unterbrechen kannst.
  4. Hilfenetz: Zeichne ein Netz aus mindestens fünf Personen oder Stellen, an die Du Dich bei Bullying wenden könntest.


Standard

  1. Fallanalyse: Wähle eines der Fallbeispiele und untersuche Rollen, Machtungleichgewicht, digitale Risiken und mögliche Lösungen.
  2. Klassenchat-Regeln: Entwickle zehn Regeln für einen fairen Klassenchat und begründe die drei wichtigsten Regeln.
  3. Interview: Befrage eine erwachsene Vertrauensperson, wie Schule bei Mobbing helfen kann, und fasse die Antworten anonym zusammen.
  4. Poster: Gestalte ein Anti-Bullying-Poster mit einem englischen Slogan und einer deutschen Erklärung.


Schwer

  1. Präventionskonzept: Entwickle ein Konzept für eine Schulaktion gegen Bullying und Cyberbullying mit Ziel, Ablauf, Rollen und Auswertung.
  2. Medienanalyse: Untersuche, wie ein Film, ein Artikel oder ein Social-Media-Beitrag Bullying darstellt, und bewerte die Darstellung kritisch.
  3. Peer-Beratung: Entwirf einen Leitfaden für Schülerinnen und Schüler, die Betroffene unterstützen möchten, ohne sich selbst zu gefährden.
  4. Debatte: Bereite eine Debatte zur Frage vor, ob Schulen auch bei Cyberbullying außerhalb der Schulzeit eingreifen sollten.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Erkläre an einem selbst erfundenen Beispiel, wann ein Konflikt zu Bullying wird und welche Hinweise dafür entscheidend sind.
  2. Handlungsplan: Entwickle einen konkreten Ablaufplan für den Fall, dass in einem Klassenchat ein verletzendes Bild geteilt wird.
  3. Perspektivwechsel: Schreibe drei kurze Tagebucheinträge aus Sicht einer betroffenen Person, eines bystanders und eines upstanders.
  4. Regelprüfung: Prüfe eine bestehende Klassenregel darauf, ob sie vor Cyberbullying schützt, und verbessere sie.
  5. Ethik-Aufgabe: Begründe, warum das Weiterleiten eines beleidigenden Screenshots auch dann problematisch ist, wenn man ihn nicht selbst erstellt hat.
  6. Schulgemeinschaft: Entwickle drei Maßnahmen, mit denen eine Klasse Mobbing langfristig vorbeugen kann.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du ein kurzes Portfolio mit drei Bestandteilen. Erstens erklärst Du die Begriffe bullying, cyberbullying, bystander und upstander in eigenen Worten. Zweitens analysierst Du ein Fallbeispiel mit Blick auf Rollen, Machtungleichgewicht, Folgen und Handlungsmöglichkeiten. Drittens formulierst Du einen persönlichen Anti-Bullying-Kodex mit fünf Regeln für Schule und digitale Räume. Der Lernnachweis soll zeigen, dass Du Zusammenhänge verstehst und verantwortungsvoll handeln kannst.




Quellen und Beratung

  1. StopBullying.gov: What Is Bullying
  2. StopBullying.gov: What Is Cyberbullying
  3. UNICEF: Cyberbullying: What is it and how to stop it
  4. Wikipedia: Mobbing
  5. Wikipedia: Cyber-Mobbing
  6. Nummer gegen Kummer: Cybermobbing-Beratung
  7. JUUUPORT: Hilfe bei Cybermobbing und Online-Problemen


OERs zum Thema





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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
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Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

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  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
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Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

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Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

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