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Bullying Prevention - Bullying and Cyberbullying (engl.)

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Bullying Prevention - Bullying and Cyberbullying (engl.)




Bullying Prevention / Bullying and Cyberbullying (engl.)

Bullying Prevention / Bullying and Cyberbullying ist ein aiMOOC für den Englischunterricht, die Medienbildung, Soziales Lernen und die Gewaltprävention. Du arbeitest mit zentralen englischen Begriffen wie bullying, cyberbullying, bystander, upstander, target, power imbalance und digital footprint. Gleichzeitig lernst Du, wie Mobbing und Cyber-Mobbing erkannt, angesprochen, dokumentiert und verhindert werden können.

Das folgende Video bildet den Einstieg. Es erklärt Bullying und Cyberbullying sachlich, verständlich und forschungsorientiert.

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Einleitung

Bullying bedeutet im schulischen Kontext nicht einfach einen einzelnen Streit, eine einmalige Beleidigung oder einen Konflikt zwischen gleich starken Personen. Bullying beschreibt ein unerwünschtes aggressives Verhalten, bei dem ein tatsächliches oder wahrgenommenes Machtungleichgewicht besteht und das wiederholt geschieht oder mit hoher Wahrscheinlichkeit wiederholt werden kann. Im Deutschen wird dafür oft der Begriff Mobbing verwendet, besonders im Zusammenhang mit Schulmobbing.

Cyberbullying ist Bullying mit digitalen Mitteln. Es kann über Smartphones, Computer, Tablets, Messenger, soziale Netzwerke, Online-Games, Foren, Chats oder E-Mail geschehen. Cyberbullying ist besonders belastend, weil digitale Inhalte sehr schnell verbreitet werden können, dauerhaft auffindbar bleiben können und Betroffene sich auch außerhalb der Schule nicht sicher fühlen. Deshalb gehören Medienkompetenz, Datenschutz, Zivilcourage und verlässliche Konfliktlösung zusammen.

Dieser aiMOOC hilft Dir, das Thema auf Englisch zu verstehen und auf Deutsch zu reflektieren. Du lernst, Situationen genau zu unterscheiden, sichere Handlungsoptionen zu entwickeln und eine respektvolle digitale und analoge Klassengemeinschaft zu stärken.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was bullying und cyberbullying bedeuten. Du kannst die Rollen target, bully, bystander und upstander unterscheiden. Du kannst typische Formen von Bullying erkennen, angemessen auf Cyberbullying reagieren, Beweise sichern, Unterstützung holen und Präventionsregeln für eine Klasse oder Lerngruppe formulieren. Außerdem kannst Du wichtige englische Begriffe in Gesprächen, Rollenspielen, Präsentationen und Schreibaufgaben verwenden.


Warum das Thema wichtig ist

Bullying verletzt Menschen körperlich, sozial und seelisch. Es kann zu Angst, Scham, Einsamkeit, sinkender Lernmotivation, Schlafproblemen, Leistungsabfall und längerfristigen Belastungen führen. Auch Personen, die mobben, und Personen, die tatenlos zusehen, sind Teil der Situation. Eine starke Schulkultur macht deutlich: Hilfe holen ist kein Petzen, sondern Verantwortung. Wer respektvoll eingreift, Inhalte nicht weiterverbreitet und Unterstützung organisiert, kann dazu beitragen, dass Bullying aufhört.


Grundbegriffe auf Englisch


Bullying

Bullying ist wiederholtes oder wahrscheinlich wiederholbares aggressives Verhalten mit einem Machtungleichgewicht. Dieses Machtungleichgewicht kann körperlich, sozial, psychologisch, digital oder durch Gruppendruck entstehen. Entscheidend ist nicht nur, was die handelnde Person behauptet, sondern auch, wie die betroffene Person die Situation erlebt und welche Folgen entstehen.

Typische Formen sind körperliche Gewalt, verbale Gewalt, soziale Ausgrenzung, Gerüchte, Demütigung, Bedrohung, das Beschädigen oder Wegnehmen von Eigentum sowie wiederholtes Bloßstellen. Nicht jeder Konflikt ist Bullying, aber jedes Bullying muss ernst genommen werden.


Cyberbullying

Cyberbullying ist Bullying über digitale Kommunikation. Dazu gehören verletzende Nachrichten, beleidigende Kommentare, das Verbreiten von Gerüchten, das Teilen peinlicher Bilder oder Videos, das Erstellen falscher Profile, das Ausschließen aus Online-Gruppen, Doxing, gezielte Belästigung in Spielen und das Wiederveröffentlichen bereits gelöschter Inhalte. Cyberbullying kann sichtbar öffentlich oder scheinbar privat stattfinden. Auch private Nachrichten können gespeichert, weitergeleitet oder veröffentlicht werden.


Roles: target, bully, bystander, upstander

In Bullying-Situationen gibt es unterschiedliche Rollen. Das target ist die betroffene Person. Der Begriff victim wird ebenfalls verwendet, kann aber passiv klingen; target betont, dass die Person angegriffen wird, ohne sie auf eine Opferrolle zu reduzieren. Die Person, die mobbt, wird auf Englisch oft bully genannt. Ein bystander beobachtet die Situation, reagiert aber nicht oder nur indirekt. Ein upstander handelt unterstützend: Er oder sie bleibt bei der betroffenen Person, holt Hilfe, dokumentiert Vorfälle, widerspricht sicher und verbreitet verletzende Inhalte nicht weiter.


Power imbalance und repetition

Zwei Kriterien sind besonders wichtig: power imbalance und repetition. Ein Machtungleichgewicht entsteht zum Beispiel durch körperliche Überlegenheit, Beliebtheit, Gruppengröße, technische Fähigkeiten, Zugang zu privaten Informationen oder die Kontrolle über digitale Räume. Repetition bedeutet, dass Verhalten mehrfach auftritt oder so angelegt ist, dass es wiederholt wirken kann. Ein beleidigendes Bild, das einmal gepostet wurde, kann durch Teilen, Speichern und Kommentieren immer wieder verletzen.


Formen von Bullying


Physical bullying

Physical bullying umfasst körperliche Angriffe wie Schubsen, Treten, Schlagen, Festhalten, Bedrohen oder das absichtliche Beschädigen von Eigentum. In der Schule ist diese Form oft sichtbarer als andere Formen. Trotzdem wird sie manchmal verharmlost, etwa mit Aussagen wie „Das war doch nur Spaß“. Ein wichtiges Kriterium lautet: Wenn eine Person Angst hat, verletzt wird oder sich nicht frei entscheiden kann, ist es kein Spaß.


Verbal bullying

Verbal bullying umfasst Beschimpfungen, Spott, Drohungen, Bodyshaming, rassistische oder sexistische Beleidigungen, abwertende Spitznamen und wiederholte Sticheleien. Verbale Gewalt kann lange nachwirken, besonders wenn sie täglich geschieht oder von einer Gruppe unterstützt wird.


Social oder relational bullying

Social bullying oder relational bullying zielt auf Beziehungen und Zugehörigkeit. Dazu gehören Ausgrenzung, Gerüchte, das bewusste Ignorieren, das Manipulieren von Freundschaften oder das Aufrufen anderer, eine Person nicht einzuladen. Diese Form ist oft schwer zu beweisen, weil sie leise, indirekt und gruppenbezogen abläuft.


Cyberbullying tactics

Zu den typischen cyberbullying tactics gehören beleidigende Direktnachrichten, Hasskommentare, das Teilen privater Inhalte, Fake-Accounts, Screenshot-Missbrauch, öffentliche Abstimmungen über eine Person, Bloßstellen in Gruppenchats, unerwünschtes Markieren, gezieltes Ausschließen aus digitalen Gruppen und wiederholtes Melden eines Accounts ohne Grund. Besonders problematisch ist, dass viele Menschen als Publikum beteiligt sein können: Wer liked, teilt oder mitlacht, verstärkt den Schaden.


Prävention: Was schützt eine Gruppe?


Eine Kultur des Respekts

Prävention beginnt nicht erst, wenn ein Vorfall eskaliert. Eine Klasse, ein Verein oder eine Online-Community braucht klare gemeinsame Werte: Respekt, Empathie, Verantwortung, Privatsphäre, Gerechtigkeit und Hilfe. Diese Werte müssen im Alltag sichtbar sein. Es reicht nicht, Regeln aufzuschreiben; sie müssen besprochen, geübt, überprüft und von Erwachsenen sowie Jugendlichen vorgelebt werden.


Klassenregeln gegen Bullying

Gute Regeln sind konkret, positiv und überprüfbar. Statt nur „Seid nett“ zu sagen, kann eine Klasse vereinbaren: Wir verbreiten keine Screenshots ohne Zustimmung. Wir schließen niemanden absichtlich aus. Wir holen Hilfe, wenn jemand wiederholt verletzt wird. Wir stoppen Gerüchte, indem wir sie nicht weitererzählen. Wir unterscheiden zwischen Konflikt, Spaß, Kritik und Bullying. Wir entschuldigen uns nicht nur mit Worten, sondern ändern Verhalten.


Upstander-Verhalten trainieren

Ein upstander muss nicht heldenhaft oder riskant handeln. Sicheres Eingreifen bedeutet: nicht mitlachen, nicht weiterleiten, die betroffene Person ansprechen, Unterstützung anbieten, eine erwachsene Vertrauensperson informieren, Beweise sichern und die Gruppe daran erinnern, dass Respekt gilt. In gefährlichen Situationen gilt: Abstand halten, Hilfe holen, nicht allein eskalieren.


Digitale Schutzfaktoren

Medienkompetenz schützt nicht vollständig vor Cyberbullying, kann aber Risiken senken. Wichtige Schutzfaktoren sind sichere Passwörter, Zwei-Faktor-Authentisierung, private Profileinstellungen, bewusster Umgang mit Bildern, kritisches Prüfen von Gruppenchats, Blockieren und Melden von Accounts, respektvolle Netiquette und das Wissen, wie man Screenshots und Links als Beweise sichert. Wichtig ist: Die Verantwortung liegt nie bei der betroffenen Person allein. Wer mobbt, trägt Verantwortung für das Verhalten.


Intervention: Was tun, wenn Bullying passiert?


Erste Schritte bei Cyberbullying

Wenn Du Cyberbullying erlebst oder beobachtest, reagiere möglichst nicht mit Gegenangriffen. Sichere Beweise, bevor Inhalte verschwinden: Screenshots, Links, Benutzernamen, Datum, Uhrzeit, Plattform und kurze Beschreibung. Blockiere die angreifende Person, melde Inhalte auf der Plattform und sprich mit einer Vertrauensperson. Wenn Drohungen, Erpressung, sexualisierte Inhalte, Stalking oder die Veröffentlichung privater Daten vorkommen, braucht es sofort erwachsene Hilfe und gegebenenfalls offizielle Stellen.


Das STOP-Modell

Das STOP-Modell kann Dir helfen, handlungsfähig zu bleiben. S steht für Save evidence: Sichere Beweise. T steht für Tell a trusted adult: Informiere eine Vertrauensperson. O steht für Offer support: Unterstütze die betroffene Person. P steht für Prevent sharing: Verbreite verletzende Inhalte nicht weiter. Dieses Modell ersetzt keine professionelle Hilfe, aber es bietet eine klare erste Orientierung.


Gespräche führen

Ein gutes Gespräch beginnt nicht mit Vorwürfen, sondern mit Beobachtungen. Hilfreiche Sätze sind: „I noticed that this message hurt someone.“ „This is not okay.“ „Let’s get help.“ „Do you want me to come with you?“ In deutscher Reflexion kannst Du fragen: Was ist passiert? Wer ist betroffen? Welche Beweise gibt es? Was braucht die betroffene Person jetzt? Welche Regel wurde verletzt? Wer kann helfen? Was muss sich ändern, damit die Situation sicher wird?


Was Erwachsene tun sollten

Lehrkräfte, Eltern, Schulsozialarbeit und andere Erwachsene sollten Betroffene ernst nehmen, Vorfälle dokumentieren, Schutz herstellen, Beteiligte getrennt anhören, die Gruppe pädagogisch begleiten und die Situation nachverfolgen. Pauschales Wegsehen, Beschämung der betroffenen Person oder reine Strafe ohne Veränderungsarbeit reichen oft nicht aus. Wirksam ist ein gemeinsames Vorgehen der Schulgemeinschaft: klare Regeln, schnelle Reaktion, Unterstützung der Betroffenen, Arbeit mit den verursachenden Personen und Stärkung der Zuschauerinnen und Zuschauer.


Englisch lernen mit dem Thema


Useful vocabulary

  1. Bullying: repeated aggressive behaviour with a power imbalance
  2. Cyberbullying: bullying that happens through digital devices and online spaces
  3. Target: a person who is being bullied
  4. Bully: a person who bullies someone
  5. Bystander: a person who sees what happens but does not help
  6. Upstander: a person who helps safely and responsibly
  7. Power imbalance: a situation in which one side has more power
  8. Digital footprint: traces a person leaves online
  9. Privacy settings: tools that control who can see content
  10. Report: to inform a platform, school or trusted adult about harmful behaviour


Classroom phrases

  1. I need help: Use this when you want support from an adult or a friend.
  2. Please do not share this: Use this when private content is being spread.
  3. This is not okay: Use this to set a clear boundary.
  4. Let us report it: Use this when a platform or school should be informed.
  5. I can stay with you: Use this to support a target safely.
  6. We should save evidence: Use this before messages or posts disappear.


Videoarbeit zum Einstieg

Vor dem Anschauen notierst Du drei Wörter, die Du mit bullying verbindest. Während des Videos achtest Du auf Definitionen, Beispiele und Hilfsstrategien. Nach dem Anschauen formulierst Du in zwei Sprachen eine kurze Erklärung: auf Englisch für die Begriffe und auf Deutsch für die Reflexion. Achte besonders darauf, den Unterschied zwischen conflict und bullying zu erklären.

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Fallbeispiele und Analyse


Fall 1: Der Gruppenchat

Eine Schülerin wird in einem Klassenchat wiederholt mit bearbeiteten Bildern verspottet. Einige Personen posten lachende Emojis, andere schreiben nichts. Die betroffene Person verlässt den Chat, wird aber am nächsten Tag in der Schule weiter ausgelacht. Hier liegen mehrere Merkmale von Cyberbullying vor: Wiederholung, Publikum, Demütigung, digitale Verbreitung und soziale Folgen in der Schule. Sinnvolle Reaktionen sind Beweise sichern, Inhalte nicht teilen, Unterstützung anbieten, den Vorfall melden und eine erwachsene Vertrauensperson einbeziehen.


Fall 2: Der angebliche Spaß

Ein Schüler wird täglich mit einem Spitznamen gerufen, den er nicht mag. Die anderen sagen, es sei nur ein Witz. Wenn er sich wehrt, wird er als empfindlich dargestellt. Die Frage lautet nicht, ob die Gruppe es lustig findet, sondern ob die Handlung wiederholt verletzt, ob ein Machtungleichgewicht besteht und ob die betroffene Person frei Nein sagen kann. Wenn die Antwort darauf Ja lautet, muss die Situation gestoppt werden.


Fall 3: Die Zuschauerrolle

Eine Person beobachtet in einem Online-Spiel, wie ein Teammitglied beleidigt und ausgeschlossen wird. Sie möchte helfen, hat aber Angst, selbst Ziel zu werden. Sicheres Upstander-Verhalten kann bedeuten: nicht mitbeleidigen, die betroffene Person privat unterstützen, Chatverläufe sichern, die Meldefunktion nutzen, das Spiel verlassen und eine erwachsene Person oder Moderation informieren.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein zentrales Merkmal von Bullying? (Wiederholtes aggressives Verhalten mit Machtungleichgewicht) (!Ein einmaliger Streit zwischen gleich starken Personen) (!Jede Meinungsverschiedenheit in einer Klasse) (!Jede kritische Rückmeldung einer Lehrkraft)




Was bedeutet Cyberbullying? (Bullying über digitale Geräte und Online-Räume) (!Ein technisches Problem mit dem WLAN) (!Ein Computerspiel ohne Chatfunktion) (!Eine normale Diskussion über Medien)




Welche Rolle beschreibt ein upstander? (Eine Person, die sicher hilft und Unterstützung organisiert) (!Eine Person, die nur zusieht) (!Eine Person, die verletzende Inhalte weiterleitet) (!Eine Person, die Gerüchte erfindet)




Warum können Screenshots bei Cyberbullying wichtig sein? (Sie können Beweise sichern) (!Sie machen Beleidigungen automatisch harmlos) (!Sie ersetzen jedes Gespräch mit Erwachsenen) (!Sie löschen Inhalte auf allen Plattformen)




Was ist ein power imbalance? (Ein Machtungleichgewicht zwischen Beteiligten) (!Ein gerechter Kompromiss) (!Eine zufällige Sitzordnung) (!Eine harmlose Gruppenarbeit)




Welche Handlung verstärkt Cyberbullying häufig? (Verletzende Inhalte liken oder weiterleiten) (!Eine Vertrauensperson informieren) (!Die betroffene Person unterstützen) (!Beweise sichern und melden)




Was unterscheidet Bullying oft von einem normalen Konflikt? (Wiederholung und ungleiche Macht) (!Gleiche Verantwortung aller Beteiligten) (!Ein einmaliger sachlicher Streit) (!Eine faire Diskussion mit Regeln)




Was ist ein digital footprint? (Die Spuren, die eine Person online hinterlässt) (!Ein Schuhabdruck im Klassenraum) (!Ein kaputtes Ladekabel) (!Ein Passwort aus vier Buchstaben)




Welche Reaktion ist bei Cyberbullying sinnvoll? (Nicht zurückbeleidigen, Beweise sichern und Hilfe holen) (!Sofort öffentlich zurückschlagen) (!Alle Nachrichten ohne Dokumentation löschen) (!Die betroffene Person allein lassen)




Was ist das Ziel von Bullying Prevention? (Eine sichere und respektvolle Gemeinschaft stärken) (!Betroffene zum Schweigen bringen) (!Konflikte grundsätzlich verbieten) (!Digitale Medien vollständig abschaffen)





Memory

Bullying wiederholtes aggressives Verhalten
Cyberbullying digitale Belästigung
Target betroffene Person
Bystander beobachtende Person
Upstander helfende Person
Digital footprint digitale Spur





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Save evidence Beweise sichern
Tell a trusted adult Vertrauensperson informieren
Offer support Unterstützung anbieten
Prevent sharing verletzende Inhalte nicht verbreiten
Report content Inhalte melden






Kreuzworträtsel

Empathy Welche Fähigkeit hilft, Gefühle anderer wahrzunehmen und respektvoll zu handeln?
Respect Welcher englische Begriff steht für achtungsvollen Umgang?
Screenshot Was kann als digitaler Beweis bei Cyberbullying dienen?
Bystander Wie heißt eine beobachtende Person auf Englisch?
Upstander Wie heißt eine helfend eingreifende Person auf Englisch?
Repetition Welcher englische Begriff beschreibt Wiederholung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Bullying beschreibt ein unerwünschtes aggressives Verhalten mit einem erkennbaren oder wahrgenommenen

. Es wird mehrfach ausgeübt oder kann sich mit hoher Wahrscheinlichkeit

. Cyberbullying findet über digitale

und Online-Räume statt. Ein bystander beobachtet eine Situation ohne aktiv zu

. Ein upstander unterstützt sicher und holt bei Bedarf

. Bei Cyberbullying sollten Beweise gesichert und verletzende Inhalte nicht

werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Wortschatzkarte: Erstelle eine zweisprachige Karte mit zehn englischen Begriffen zum Thema Bullying Prevention und jeweils einem Beispielsatz.
  2. Video-Notizen: Schaue das Einstiegsvideo an und notiere fünf Aussagen, die Du für besonders wichtig hältst.
  3. Respekt-Regel: Formuliere drei Klassenregeln gegen Bullying auf Englisch und erkläre sie auf Deutsch.
  4. Upstander-Satz: Schreibe fünf kurze englische Sätze, mit denen Du eine betroffene Person sicher unterstützen kannst.


Standard

  1. Fallanalyse: Untersuche ein erfundenes Fallbeispiel und entscheide begründet, ob es sich um Konflikt, Streit, Bullying oder Cyberbullying handelt.
  2. Plakatgestaltung: Gestalte ein digitales oder analoges Präventionsplakat mit dem Titel Be an upstander.
  3. Chat-Regeln: Entwickle für einen Klassenchat zehn Regeln, die Privatsphäre, Respekt und Meldewege berücksichtigen.
  4. Interview: Befrage eine Lehrkraft, Schulsozialarbeit oder Vertrauensperson dazu, wie an Deiner Schule mit Mobbing umgegangen wird.


Schwer

  1. Präventionskonzept: Entwickle ein Konzept für eine Projektwoche zu Bullying Prevention mit Zielen, Ablauf, Materialien und Auswertung.
  2. Rollenspiel: Schreibe ein realistisches Rollenspiel mit den Rollen target, bully, bystander, upstander und trusted adult.
  3. Medienanalyse: Analysiere, wie ein Film, eine Serie, ein Spiel oder ein soziales Netzwerk Bullying darstellt, und bewerte die Darstellung kritisch.
  4. Peer-Education: Plane eine kurze Unterrichtseinheit für jüngere Lernende, in der Du Cyberbullying erklärst und sichere Hilfewege einübst.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Erkläre an einem neuen Beispiel, warum nicht jeder Konflikt Bullying ist, aber jedes Bullying eine verantwortliche Reaktion verlangt.
  2. Handlungsplan: Entwickle einen Schritt-für-Schritt-Plan für eine Person, die Cyberbullying in einem Gruppenchat beobachtet.
  3. Perspektivwechsel: Beschreibe dieselbe Situation aus Sicht eines targets, eines bystanders und eines upstanders und zeige, wie sich Verantwortung verändert.
  4. Regelbewertung: Prüfe eine vorhandene Klassenregel gegen Cyberbullying und verbessere sie so, dass sie konkret, fair und überprüfbar wird.
  5. Präventionsstrategie: Vergleiche technische Maßnahmen wie Blockieren mit sozialen Maßnahmen wie Vertrauensgesprächen und erkläre, warum beides zusammenwirken sollte.
  6. Ethikfrage: Begründe, warum das Weiterleiten eines verletzenden Screenshots auch dann problematisch ist, wenn man ihn nicht selbst erstellt hat.


Lernnachweis

  1. Portfolio: Sammle Deine wichtigsten Ergebnisse aus Wortschatzarbeit, Videoanalyse, Fallanalyse und Präventionsaufgabe in einem Lernportfolio.
  2. Produkt: Reiche ein eigenes Präventionsprodukt ein, zum Beispiel Plakat, Audio, Video, Präsentation, Leitfaden oder Klassenchat-Regelwerk.
  3. Reflexion: Schreibe eine persönliche Reflexion darüber, welche Rolle bystanders haben und wie Du selbst sicher zum upstander werden kannst.
  4. Feedback: Gib einer anderen Arbeit konstruktives Feedback mit den Kriterien Verständlichkeit, Sachlichkeit, Schutz der Betroffenen und Umsetzbarkeit.


Quellen und Vertiefung

  1. CDC: Bullying und Youth Violence Prevention
  2. StopBullying.gov: What Is Cyberbullying
  3. StopBullying.gov: Report Cyberbullying
  4. UNESCO: School violence and bullying
  5. Wikimedia Commons: Bully Free Zone
  6. Wikimedia Commons: Cyber Bullying Hurts
  7. Wikimedia Commons: Against cyberbullying




OERs zum Thema



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