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Buch - Die Tragödie des Menschen - Madách, Imre

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Deutsche Übersetzung · Lesefassung

Die Tragödie des Menschen

Madách, Imre ·

Adam und Eva durchwandern unter Luzifers Führung Epochen und Zukunftsbilder der Menschheitsgeschichte. Madáchs dramatische Dichtung prüft Hoffnung, Freiheit und die Grenzen des Fortschritts in fünfzehn Szenen.

VersdramaKlasse 11–1316 Abschnitte
Imre Madách – historisches Autorenporträt, Vasárnapi Ujság 1862.
Imre Madách – historisches Autorenporträt, Vasárnapi Ujság 1862. · Urheber unbekannt · Public domain Bildquelle ↗

Deutsche Übersetzung: Lechner, Gyula (Julius von Lechner von der Lech)

Hinweise für den Unterricht
  • Historische gesellschaftliche und religiöse Vorstellungen sowie stereotype Darstellungen kritisch einordnen. Die Klassenangabe ist redaktionelle Orientierung.

Behutsam angepasste Schreibweise nach einer begrenzten Wortliste. Mehrdeutige Formen, erfasste Namen, Sprechernamen, Bühnenanweisungen, Überschriften und Anmerkungen bleiben unverändert. Keine vollständige redaktionelle Überarbeitung nach heutiger Rechtschreibung. Für wortgetreue Quellenzitate die Quellfassung wählen.

Deutsch · Abschnitt 2 von 16

1. Scene

1
Erste Scene.
Vorlage S. 3
2
Im Himmel. Der Herr mit Glorienschein umgeben auf seinem Throne Knieende Engelscharen. Die vier Erzengel stehen neben dem Throne. Großer Strahlenglanz.
Vorlage S. 3
3
CHOR DER ENGEL.
Vorlage S. 3
4
Gott sei gepriesen, Ehre dem Allmächt'gen,
Vorlage S. 3
5
Der allem, was vorhanden, Dasein gab;
Vorlage S. 3
6
Ein Wort von ihm schuf Himmel, Erde, Welten,
Vorlage S. 3
7
Von seinem Blick hängt auch das Ende ab.
Vorlage S. 3
8
Er ist der Weisheit, Kraft und Wonne Fülle,
Vorlage S. 3
9
Uns überstrahlt der Abglanz nur davon;
Vorlage S. 3
10
Und froh des reichen Anteils knieen dankbar
Vorlage S. 3
11
Anbetend wir um seinen hohen Thron.
Vorlage S. 3
12
Der Urgedanke ist zur That geworden,
Vorlage S. 3
13
Das hehre Schöpfungswerk, es ist vollbracht;
Vorlage S. 3
14
Von allem, was da lebt und webt, erwartet
Vorlage S. 3
15
Nun würd'gen Zoll des Schöpfers Herrschermacht.
Vorlage S. 3
16
DER HERR.
Vorlage S. 3
17
Das Meisterwerk ist fertig, und ist gut.
Vorlage S. 3
18
Es geht nun seinen Gang, der Schöpfer ruht.
Vorlage S. 3
19
Äonen wirbelt's um die Achse fort,
Vorlage S. 3
20
Bis abgenützt ein Radzahn hemmt den Lauf.
Vorlage S. 3
21
Auf also, meine Weltengeister, auf,
Vorlage S. 3
22
Flink tretet euern ew'gen Reigen an!
Vorlage S. 3
23
Wie ihr im Flug einhersaust mir zu Füßen,
Vorlage S. 3
24
Will ich nun schau'n und mich ergötzen dran.
Vorlage S. 3
25
Die Genien der Welten stürmen, einfache und doppelte Sternenkugeln verschiedener Größe und Farbe vor sich herrollend, am Throne vorbei. Leise Sphärenmusik.
Vorlage S. 3
26
CHOR DER ENGEL.
Vorlage S. 3
27
Sieh' in seines Glanzes Dünkel
Vorlage S. 3
28
Hier den Feuerball im Kreise,
Vorlage S. 3
29
Ganz bescheid'nem Sternenhäuflein
Vorlage S. 3
30
Dient er unbewußterweise.
Vorlage S. 3
31
Jener winz'ge Stern hingegen,
Vorlage S. 3
32
Der dort blinzelt, wie ein Lichtlein,
Vorlage S. 3
33
Mag für Millionen eine
Vorlage S. 3
34
Unermesslich große Welt sein.
Vorlage S. 3
35
Mächtig suchen sich zwei Globen
Vorlage S. 3
36
Anzuziehen, abzustoßen;
Vorlage S. 3
37
Aber dieser Kampf ist's eben,
Vorlage S. 3
38
Der sie lenket als Genossen.
Vorlage S. 3
39
Donnernd saust ein Fixstern nieder,
Vorlage S. 3
40
Und der Anblick macht dich beben,
Vorlage S. 3
41
Während drauf unzähl'ge Wesen
Vorlage S. 3
42
Ruhig und zufrieden leben.
Vorlage S. 3
43
Jenes anspruchslose Flämmchen
Vorlage S. 3
44
Gilt dereinst als Stern der Liebe.
Vorlage S. 3
45
Gott behüt's zum Trost der Menschen
Vorlage S. 3
46
Im bewegten Weltgetriebe.
Vorlage S. 3
47
Dort die Wiege künft'ger Welten,
Vorlage S. 3
48
Hier der Sarg des Wurmbenagten;
Vorlage S. 3
49
Eitlen Thoren eine Mahnung,
Vorlage S. 3
50
Mächt'ger Zuspruch dem Verzagten.
Vorlage S. 3
51
Ein Komet droht, dass er nimmer
Vorlage S. 3
52
Weiser Ordnung sich bequeme;
Vorlage S. 3
53
Doch, kaum hat der Herr gesprochen,
Vorlage S. 3
54
Wird sein Irrweg zum Systeme. –
Vorlage S. 3
55
Komm, du Weltgeist jung und lieblich,
Vorlage S. 3
56
Dessen Rund stets Wechsel leidet,
Vorlage S. 3
57
Bald hellstrahlend, bald in Trauer,
Vorlage S. 3
58
Heut' grün, morgen weiß gekleidet.
Vorlage S. 3
59
Dich begleitet Himmelssegen.
Vorlage S. 3
60
Immer vorwärts ohne Zagen!
Vorlage S. 3
61
Auf dir werden sich im Wettkampf
Vorlage S. 3
62
Mächtige Ideen jagen,
Vorlage S. 3
63
Freude, Leid, Schön, Hässlich wechseln,
Vorlage S. 3
64
Gleichwie Sommer, Winter fallen;
Vorlage S. 3
65
Doch vereinen Licht und Schatten,
Vorlage S. 4
66
Gottes Zorn und Wohlgefallen.
Vorlage S. 4
67
Die Schutzgeister der Gestirne sind vorübergezogen.
Vorlage S. 4
68
ERZENGEL GABRIEL.
Vorlage S. 4
69
Der du den wüsten Raum gemessen,
Vorlage S. 4
70
Indem du ihn mit Stoff erfüllet,
Vorlage S. 4
71
Wodurch sich Größe und Entfernung
Vorlage S. 4
72
Hat auf dein weises Wort enthüllet,
Vorlage S. 4
73
Hosanna dir, Gedanke!
Vorlage S. 4
74
Wirft sich nieder.
Vorlage S. 4
75
ERZENGEL MICHAEL.
Vorlage S. 4
76
Die du das ewig Wandelbare
Vorlage S. 4
77
Mit dem Beständigen vermähltest,
Vorlage S. 4
78
Indem für Zeit und Ewigkeiten
Vorlage S. 4
79
Du Art und Einzelwesen wähltest,
Vorlage S. 4
80
Dir keusche Kraft, Hosanna!
Vorlage S. 4
81
Wirft sich nieder.
Vorlage S. 4
82
ERZENGEL RAFAEL.
Vorlage S. 4
83
Die du zur Quelle frischer Freuden
Vorlage S. 4
84
Bewusstsein gabst dem trägen Stoffe,
Vorlage S. 4
85
Dass deiner Weisheit teilhaft werde
Vorlage S. 4
86
Die weite Welt und Segen hoffe,
Vorlage S. 4
87
Hosanna dir, o Güte!
Vorlage S. 4
88
Wirft sich nieder.
Vorlage S. 4
89
Pause.
Vorlage S. 4
90
DER HERR.
Vorlage S. 4
91
Und Lucifer du schweigst, stehst mürrisch da,
Vorlage S. 4
92
Kannst nicht ein Wort zu meinem Lobe finden!
Vorlage S. 4
93
Vielleicht gefällt dir nicht, was ich erschuf?
Vorlage S. 4
94
LUCIFER.
Vorlage S. 4
95
Was sollte mir gefallen dran? Dass ein'ge
Vorlage S. 4
Imre Madách – historisches Autorenporträt, Vasárnapi Ujság 1862.
Kontextbild zum Werk. Imre Madách – historisches Autorenporträt, Vasárnapi Ujság 1862. · Urheber unbekannt · Public domain Bildquelle ↗
96
Urstoffe mit je andern Eigenschaften,
Vorlage S. 4
97
Zu größern kleinern Kügelchen geknetet,
Vorlage S. 4
98
Einander haschen, jagen, und sich schließlich
Vorlage S. 4
99
In ein paar Würmern zu Bewusstsein aufbläh'n,
Vorlage S. 4
100
Bis alles gar, gesättigt, abgekühlt,
Vorlage S. 4
101
Doch nur die tote Schlacke übrig bleibt.
Vorlage S. 4
102
Die Eigenschaften dieser Stoffe hast du
Vorlage S. 4
103
Vielleicht in ihnen selber nicht vermutet;
Vorlage S. 5
104
Und wenn, so kannst du sie gewiss nicht ändern.
Vorlage S. 5
105
Guckt einmal ihren richtigen Gebrauch
Vorlage S. 5
106
Der Chemiker dir ab, so macht er's auch.
Vorlage S. 5
107
Als Koch und Kellner hast du da den Menschen
Vorlage S. 5
108
An deinen großen Schöpfungsherd gestellt,
Vorlage S. 5
109
Und duldest, dass er dir ins Handwerk pfusche.
Vorlage S. 5
110
Nun sudelt er und dünkt sich einen Gott.
Vorlage S. 5
111
Hat er die Suppe ordentlich versalzen,
Vorlage S. 5
112
Das Bier verschüttet, angebrannt den Braten,
Vorlage S. 5
113
Dann wirst du in zu spätem Zorn erglüh'n,
Vorlage S. 5
114
Und konntest doch von einem Dilettanten
Vorlage S. 5
115
Voraussichtlich nichts besseres erwarten.
Vorlage S. 5
116
Wozu am Ende deine ganze Schöpfung?
Vorlage S. 5
117
Schaffst dir ein selbstverherrlichendes Loblied,
Vorlage S. 5
118
Fügst es in einen schlechten Leierkasten,
Vorlage S. 5
119
Und wirst es nimmer satt, dass diese Weise
Vorlage S. 5
120
Dich für und für in einem Atem preise.
Vorlage S. 5
121
Schickt sich für einen ernsten Greis, wie du,
Vorlage S. 5
122
Ein Spiel, wie's Kinderherzen nur erfreut?
Vorlage S. 5
123
Wo seinen Herrn mit Staub vermengt ein Funke
Vorlage S. 5
124
Nachäfft – kein Konterfei, ein Zerrbild nur –
Vorlage S. 5
125
Bestimmung, Willensfreiheit sich bekriegen,
Vorlage S. 5
126
Und von gesundem Sinne keine Spur.
Vorlage S. 5
127
DER HERR.
Vorlage S. 5
128
Dir ziemt nur Huldigung und nicht Kritik.
Vorlage S. 5
129
LUCIFER.
Vorlage S. 5
130
Ich kann nur geben, was mein Wesen birgt.
Vorlage S. 5
131
Auf die Engel zeigend.
Vorlage S. 5
132
Sattsam lobhudelt dies Gelichter dich.
Vorlage S. 5
133
Die können sich den Aufwand auch gestatten;
Vorlage S. 5
134
Du zeugtest sie ja, wie das Licht den Schatten,
Vorlage S. 5
135
Seit jeher aber existire ich.
Vorlage S. 5
136
DER HERR.
Vorlage S. 5
137
Wie unverschämt! Hat dich nicht Stoff erzeugt?
Vorlage S. 5
138
Wo war dein Reich, wo deine Macht vorher?
Vorlage S. 5
139
LUCIFER.
Vorlage S. 6
140
Dasselbe könnt' ich fragen auch von dir.
Vorlage S. 6
141
DER HERR.
Vorlage S. 6
142
Seit Urbeginn der Zeiten ward geplant
Vorlage S. 6
143
Und lebt' in mir, was nun geworden ist.
Vorlage S. 6
144
LUCIFER.
Vorlage S. 6
145
Empfandst du nicht die schauerliche Leere,
Vorlage S. 6
146
Die alles Werden hat gehemmt so lang,
Vorlage S. 6
147
Und immer hemmend dich zu schaffen zwang?
Vorlage S. 6
148
War dieses Hindernis nicht Lucifer,
Vorlage S. 6
149
Der Geist, der stets verneint von altersher?
Vorlage S. 6
150
Hast mich besiegt, denn mein Geschick gebeut
Vorlage S. 6
151
Im Kampf' zu unterliegen allezeit,
Vorlage S. 6
152
Doch neugekräftigt wieder zu erstehn.
Vorlage S. 6
153
Du zeugtest Stoff, und da gewann ich Spielraum,
Vorlage S. 6
154
Beim hellen Leben steht der blasse Tod,
Vorlage S. 6
155
Verstimmung folgt dem Glücke, Licht wirft Schatten,
Vorlage S. 6
156
Die Hoffnung hat den Zweifel zum Gefährten.
Vorlage S. 6
157
Du siehst, wo du bist, bin gewiss auch ich.
Vorlage S. 6
158
Und der ich so dich kenne, soll dir huld'gen?
Vorlage S. 6
159
DER HERR.
Vorlage S. 6
160
Ha, aus den Augen mir, abtrünn'ger Geist!
Vorlage S. 6
161
Könnt' dich vernichten wohl, doch thu' ich's nicht.
Vorlage S. 6
162
Magst ringen los von allen Geistesbanden,
Vorlage S. 6
163
Im Staube niedrig, ein verpönter Wicht;
Vorlage S. 6
164
Und so gehaßt, verstoßen und verlassen
Vorlage S. 6
165
Sollst reuevoll zur Einsicht kommen erst,
Vorlage S. 6
166
Dass du umsonst an deiner Kette zerrst,
Vorlage S. 6
167
Mit Gott im Kampfe nimmer Fuß wirst fassen.
Vorlage S. 6
168
LUCIFER.
Vorlage S. 6
169
Ach nein, so leicht stößt du mich nicht von hinnen,
Vorlage S. 6
170
Wie schnödes Werkzeug, unbrauchbar geworden!
Vorlage S. 6
171
Selbander schufen wir, drum fordere
Vorlage S. 6
172
Ich meinen Anteil.
Vorlage S. 6
173
DER HERR
Vorlage S. 7
174
spottend.
Vorlage S. 7
175
Gut, du sollst ihn haben.
Vorlage S. 7
176
Auf Erden dort, im Paradiese, sieh',
Vorlage S. 7
177
Zwei schlanke Bäume. Ich verfluche sie,
Vorlage S. 7
178
Dann nimm dir beide hin, sie seien dein.
Vorlage S. 7
179
LUCIFER.
Vorlage S. 7
180
Karg mißt du deine Gaben zu, wahrhaftig!
Vorlage S. 7
181
Je nun, du bist ja ein gar großer Herr,
Vorlage S. 7
182
Und denkst, mir muss ein Fußbreit Raum genügen.
Vorlage S. 7
183
Hat die Verneinung nur den kleinsten Halt,
Vorlage S. 7
184
Hebt deine Welt sie aus den Angeln bald.
Vorlage S. 7
185
Bricht auf.
Vorlage S. 7
186
CHOR DER ENGEL.
Vorlage S. 7
187
Aus Gottes Angesicht, Verruchter, fort!
Vorlage S. 7
188
Heil dem Gesetzesquell, Heil unserm Hort!
Vorlage S. 7

Nach dem Lesen

Dein Blick auf das Kapitel

10er-QuizZitate verstehen · Zusammenhänge erkennen · Lernpunkte sammeln10 Fragen

Eine Antwort ist jeweils richtig. Lies den Textbeleg aufmerksam. Bei einer falschen Antwort kannst du es erneut versuchen.

Angemeldet zählen richtige Antworten für deinen Lernstand. Als Gast übst du ohne Kontopunkte.

Je Frage sind beim ersten Versuch 10 Punkte möglich, danach 5, 3 oder 1. Bereits gelöste Fragen bleiben zum Üben verfügbar.

1. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Von allem, was da lebt und webt, …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

3. Was bedeutet »Selbander« in diesem Ausschnitt? »Selbander schufen wir, drum fordere«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle nachlesen ↗

4. Welcher Ausschnitt kennzeichnet eine Aussage ausdrücklich als Möglichkeit oder Vermutung? Achte auf die Formulierung; entscheide nicht, ob die Aussage tatsächlich wahr ist.

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗

5. Welche Sprecherangabe gehört im Kapitel zu diesen Worten? »Als Koch und Kellner hast du da den Menschen«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

6. In welcher Reihenfolge stehen diese drei Ausschnitte im Kapitel? Gemeint ist ihre Reihenfolge im Text, nicht die Zeit der erzählten Ereignisse. A: »Auf also, meine Weltengeister, auf, Flink tretet euern ew'gen Reigen an!« B: »War dieses Hindernis nicht Lucifer, Der Geist, der stets verneint von altersher?« C: »Die du zur Quelle frischer Freuden Bewusstsein gabst dem trägen Stoffe, Dass deiner Weisheit teilhaft werde Die weite Welt und Segen hoffe, Hosanna dir, o Güte!«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗ Textstelle 7 ↗ Textstelle 8 ↗ Textstelle 9 ↗

7. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Schickt sich für einen …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

9. Welche Sprecherangabe gehört im Kapitel zu diesen Worten? »Und so gehaßt, verstoßen und verlassen Sollst reuevoll zur Einsicht kommen erst, Dass du umsonst an deiner Kette zerrst,«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗

10. Wie geht dieser Textausschnitt im Kapitel unmittelbar weiter? Ergänze den genauen Wortlaut. »Ach nein, so leicht stößt du mich …«

Eine Antwort ist richtig.

Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗ Textstelle 3 ↗ Textstelle 4 ↗ Textstelle 5 ↗ Textstelle 6 ↗
Aufgaben zum TextVerstehen, begründen und mit Textstellen arbeiten · ohne Punkte

1. Ordne diese Textstelle in den Zusammenhang ein: »Von seinem Blick hängt auch das Ende ab«. Was geschieht oder wird hier besprochen? Erkläre in drei bis fünf Sätzen auch, was davor und danach wichtig ist.

Impulse zur Selbstprüfung

Lies die verlinkte Stelle mit ihrer Umgebung. Trenne ausdrücklich Gesagtes von Vermutungen.

  • Situation oder Gedanke verständlich erklärt
  • Mindestens ein passender Textbeleg
  • Eigene Formulierungen statt bloßer Abschrift
Textstelle nachlesen ↗

2. Vergleiche die beiden Ausschnitte: »Von seinem Blick hängt auch das Ende ab« und »Dann nimm dir beide hin, sie seien dein.«. Welche Entwicklung, Gemeinsamkeit oder Spannung erkennst du? Begründe mit beiden Textstellen.

Impulse zur Selbstprüfung

Auch eine gleichbleibende Haltung ist ein mögliches Ergebnis. Erfinde keine Entwicklung, wenn sie sich aus dem Text nicht belegen lässt.

  • Beide Ausschnitte im Zusammenhang gelesen
  • Eine Gemeinsamkeit oder einen Unterschied erläutert
  • Deutung und wörtlichen Beleg unterschieden
Textstelle 1 ↗ Textstelle 2 ↗

3. Untersuche die sprachliche Wirkung dieses Ausschnitts: »Als Koch und Kellner hast du da den Menschen«. Wähle ein auffälliges Wort, ein Bild oder eine Formulierung. Erkläre seine Wirkung und begründe eine mögliche andere Lesart.

Impulse zur Selbstprüfung

Es gibt nicht nur eine richtige Interpretation. Prüfe beide Lesarten am Kapitel und benenne, was offen bleibt.

  • Sprachliches Merkmal am Wortlaut benannt
  • Wirkung als begründete Deutung formuliert
  • Alternative Lesart oder Grenze der Deutung erklärt
Textstelle nachlesen ↗
Kreativ schreibenDrei Anregungen in drei Niveaustufen · ohne Punkte

Wähle die Anregung, die zu dir passt. Deine eigene Fassung bleibt klar vom Originaltext getrennt.

Niveau 1 · Einstieg

1. Schreibe zu diesem Textausschnitt 5–8 eigene Sätze: »Gott sei gepriesen, Ehre dem Allmächt'gen,«. Wähle eine Person, einen Gegenstand oder einen Gedanken daraus. Schreibe aus einer neuen Sicht. Satzanfänge helfen: „Ich bemerke …“, „Ich frage mich …“, „Als Nächstes …“.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Übernimm mindestens zwei passende Einzelheiten aus dem Kapitel.
  • Trenne ein wörtliches Zitat deutlich von deinem eigenen Text.
  • Kennzeichne deine Ergänzungen als erfunden.
Textstelle nachlesen ↗

Niveau 2 · Vertiefung

2. Verwandle den folgenden Ausschnitt in einen Brief, Tagebucheintrag oder kurzen Dialog: »Hat er die Suppe ordentlich versalzen,«. Entscheide, wer sich an wen richtet. Schreibe etwa 120–180 Wörter. Bei einem Sachtext kann ein lernender Mensch einem anderen die Idee erklären.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die neue Textform und die gewählte Stimme sind erkennbar.
  • Mindestens zwei Aussagen oder Ereignisse bleiben mit dem Kapitel vereinbar.
  • Ergänze einen kurzen Kommentar: Was hast du übernommen, was bewusst erfunden?
Textstelle nachlesen ↗

Niveau 3 · Gestaltung

3. Schreibe ausgehend vom Kapitelende eine alternative Fortsetzung oder eine Szene mit einer Gegenposition: »Heil dem Gesetzesquell, Heil unserm Hort!«. Entwickle etwa 200–300 Wörter. Bei einem Sachtext kannst du ein Streitgespräch über eine These gestalten. Begründe anschließend in 3–5 Sätzen deine Entscheidungen mit zwei kurzen Zitaten aus dem Kapitel.

Impulse zur Selbstprüfung

Mehrere Lösungen sind möglich. Prüfe deinen Text an den Kriterien oder besprich ihn mit anderen. Diese Aufgabe gibt keine automatisch bewerteten Punkte.

  • Die Fortsetzung oder Gegenposition knüpft nachvollziehbar an konkrete Textstellen an.
  • Zwei genaue Zitate begründen die Gestaltung; Schlussfolgerungen werden als eigene Deutung markiert.
  • Der neue Text ist ausdrücklich eine eigene Bearbeitung und wird nicht dem Originalautor zugeschrieben.
Textstelle nachlesen ↗

Ausgabe, Herkunft und Rechte

Autor und namentlich belegte historische Übersetzung sind nach den geprüften Lebensdaten in Deutschland gemeinfrei. TextGrid stellt Struktur und Metadaten unter CC BY 3.0 DE bereit.

Die Tragödie des Menschen

Madách, Imre: Die Tragödie des Menschen. Aus dem Ungarischen übersetzt von Julius von Lechner von der Lech, Leipzig: Verlag Philipp Reclam jun., 1888. Madách, Imre 3- Leipzig

Das Werk Die Tragödie des Menschen von Madách, Imre ist eine Abwandlung des Datenbestandes der Digitalen Bibliothek von TextGrid, www.editura.de und wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

Quelltext und Ausgabe ↗ · CC BY 3.0 DE Lizenz

Originalsprache · Ungarisch

Vollständiger ungarischer Werktext in 15 Szenen nach der unveränderten Wikisource-Quellrevision99774. Alle Szenen einschließlich der Schlussworte sind vorhanden. Die digitale Quelle nennt keine eindeutig bestimmte historische Druckausgabe; daher wird keine Satzparität zur deutschen Lechner-Übersetzung behauptet. Historische Schreibweisen und sichtbare Quellzeichen bleiben erhalten. Moderne Webseiten-Navigation und externe Links sind außerhalb des Werktextes.

Madách, Imre; Wikisource. Wikisource contributors, CC BY-SA4.0.

Autorschaft und Ausgabe: Madách, Imre

Originaltext und Ausgabe ↗ · Wikisource · Lizenz und Nutzungsbedingungen

Die Fassungen folgen den jeweils angegebenen Quellen; ihre Gliederung kann abweichen.

Welche Änderungen enthält die Lesefassung?

Explizite Wortliste statt allgemeiner Such-und-Ersetz-Regeln. Jede Änderung ist mit Kapitel, Absatz, Quellposition und Regel dokumentiert. Erfasste Namen und bekannte mehrdeutige Formen bleiben ausgespart; dies ist keine automatische vollständige Namenserkennung. Grundlage für s/ss/ß: Amtliches Regelwerk 2024, §§ 2, 5 und 25. Die unveränderte Quellfassung bleibt verfügbar.