Zum Inhalt springen

Blended Learning mit KI - Didaktik und Schulpraxis

Aus MOOCsWiki Staging



Blended Learning mit KI - Didaktik und Schulpraxis



Einleitung

Blended Learning mit KI verbindet die didaktisch geplante Verknüpfung von Präsenzunterricht, Online-Lernen, E-Learning, Selbstlernphase, Kooperation und KI mit einer professionellen Schulpraxis. In diesem aiMOOC lernst Du, wie KI nicht als bloßer technischer Zusatz, sondern als sinnvoll eingebettetes Werkzeug für Lernprozesse, Feedback, Differenzierung, Unterrichtsplanung, Kompetenzorientierung und Leistungsbewertung eingesetzt werden kann. Der Kurs eignet sich besonders für Lehrerfortbildung, Schulentwicklung, Medienbildung und praxisnahe Fortbildungseinheiten im Format eines Lehrerfortbildungssnacks.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=BwBLSftYuD4 |500|center}}

Das Video führt in das Thema Blended Learning mit KI: Didaktik und Schulpraxis / KI in der Schule ein. Es kann als kurzer Impuls für eine Lehrerfortbildung, eine Fachkonferenz, einen pädagogischen Tag oder eine selbstorganisierte Lernphase genutzt werden. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie kann KI Lernende unterstützen, ohne pädagogische Verantwortung, Beziehung, Datenschutz und fachliche Qualität aus dem Blick zu verlieren?


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was Blended Learning im schulischen Kontext bedeutet und wie KI-Systeme lernförderlich integriert werden können. Du entwickelst ein eigenes Unterrichtsszenario, formulierst transparente Regeln für den KI-Einsatz, bewertest Chancen und Risiken und reflektierst, welche Rolle Lehrkräfte in einer KI-gestützten Lernumgebung übernehmen.

  1. Didaktik: Du kannst Lernziele, Lernaktivitäten, Medien, Feedback und Leistungsüberprüfung kohärent aufeinander beziehen.
  2. KI-Kompetenz: Du kannst grundlegende Möglichkeiten und Grenzen generativer KI beschreiben und für Lernende verständlich machen.
  3. Medienbildung: Du kannst digitale Werkzeuge nicht nur bedienen, sondern kritisch, kreativ und verantwortungsvoll einsetzen.
  4. Schulpraxis: Du kannst ein umsetzbares Blended-Learning-Szenario für Dein Fach, Deine Lerngruppe und Deine schulischen Rahmenbedingungen planen.
  5. Reflexion: Du kannst Risiken wie Halluzinationen, Bias, Datenschutz, Urheberrecht und unklare Leistungsanteile didaktisch bearbeiten.


Grundlagen: Blended Learning

Blended Learning, auch Integriertes Lernen, bezeichnet die didaktisch sinnvolle Verbindung von Präsenzphasen und digitalen Lernphasen. Entscheidend ist nicht die bloße Nutzung von Technik, sondern die Frage, welche Lernaktivität in welcher Phase den größten pädagogischen Mehrwert hat. Ein guter Blended-Learning-Kurs kombiniert persönliche Begegnung, gemeinsame Klärung, individuelle Übung, digitale Materialien, kooperative Aufgaben und regelmäßiges Feedback.

Präsenzphasen eignen sich besonders für Beziehung, Diskussion, Experiment, gemeinsame Sicherung, praktische Übungen, Beratung, Lerncoaching und soziale Aushandlung. Online-Phasen eignen sich besonders für vorbereitende Materialien, individuelle Lernpfade, Wiederholung, Übung, Recherche, kollaborative Dokumente, Erklärvideos, formative Rückmeldungen und asynchrone Vertiefung. KI kann beide Phasen unterstützen, wenn sie didaktisch klar gerahmt wird.


Typische Formen des Blended Learning

  1. Flipped Classroom: Lernende erarbeiten Grundlagen vorab mit Video, Text, Podcast oder interaktivem Material; die Präsenzzeit wird für Anwendung, Austausch, Diagnose und Vertiefung genutzt.
  2. Stationenlernen: Analoge und digitale Stationen wechseln sich ab; KI kann als Hilfekarte, Feedbackstation oder Differenzierungsangebot dienen.
  3. Projektlernen: Lernende arbeiten über mehrere Phasen an einem Produkt; KI kann Ideen, Struktur, Feedback oder Perspektivwechsel liefern.
  4. Selbstgesteuertes Lernen: Lernende wählen Tempo, Reihenfolge oder Schwierigkeitsgrad; KI kann adaptive Hinweise geben, muss aber transparent kontrolliert werden.
  5. Kooperatives Lernen: Gruppen entwickeln Ergebnisse gemeinsam; KI kann Rollen, Diskussionsimpulse oder Gegenargumente bereitstellen.


KI in der Schule verstehen

Künstliche Intelligenz bezeichnet Systeme, die Aufgaben ausführen, für die häufig menschliche Fähigkeiten wie Mustererkennung, Sprachverarbeitung, Planung oder Entscheidungsunterstützung nötig sind. Für die Schule sind besonders Generative KI, große Sprachmodelle, Chatbots, automatische Übersetzung, Bildgenerierung, adaptive Lernsysteme und Feedbacksysteme relevant. KI kann Texte entwerfen, Fragen beantworten, Beispiele erzeugen, Zusammenfassungen schreiben, Aufgaben variieren und Lernwege unterstützen.

Gleichzeitig ist KI kein Wahrheitsautomat. Generative KI berechnet wahrscheinliche Ausgaben auf Grundlage von Trainingsdaten und Eingaben. Deshalb können Ergebnisse sprachlich überzeugend wirken, aber sachlich falsch, veraltet, einseitig oder unpassend sein. Für die Schule bedeutet das: KI-Ergebnisse müssen geprüft, begründet, überarbeitet und mit fachlichen Kriterien verbunden werden.


Chancen für Unterricht und Fortbildung

KI kann Lehrkräfte bei der Vorbereitung von Materialien, Differenzierung, Ideenfindung, sprachlicher Vereinfachung, Erstellung von Übungsaufgaben, Feedbackformulierungen und Reflexionsimpulsen unterstützen. Für Lernende kann KI als Tutor, Dialogpartner, Übungscoach, Schreibfeedback, Übersetzungshilfe, Simulation, Ideengeber oder Rollenpartner hilfreich sein. Besonders wertvoll ist KI dort, wo Lernende aktiv denken, vergleichen, begründen, prüfen und überarbeiten müssen.

Eine professionelle Schulpraxis beginnt deshalb nicht mit der Frage Welches Tool nutzen wir?, sondern mit der Frage Welches Lernen soll ermöglicht werden? Erst danach werden KI-Werkzeuge, Regeln, Aufgabenformate und Bewertungsformen ausgewählt.


Grenzen und Risiken

KI kann Fehler erzeugen, Quellen erfinden, Vorurteile verstärken, sensible Daten gefährden, Abhängigkeiten fördern und unklare Leistungsanteile erzeugen. Außerdem können KI-Systeme Lernende dazu verleiten, Denkarbeit auszulagern. Deshalb brauchen Schulen klare Vereinbarungen, altersangemessene Einführung, fachliche Kriterien, transparente Aufgabenstellungen, Datenschutzprüfung und regelmäßige Reflexion über Verantwortung.


Didaktische Leitprinzipien

Guter KI-gestützter Unterricht folgt nicht dem Prinzip KI zuerst, sondern dem Prinzip Lernen zuerst. KI ist ein Werkzeug innerhalb einer Lernumgebung. Die Lehrkraft bleibt verantwortlich für Lernziele, Auswahl der Materialien, pädagogische Beziehung, Diagnose, Feedback, Prüfung, Fairness und Schutz der Lernenden.

  1. Lernzielorientierung: KI wird nur eingesetzt, wenn sie zum Lernziel passt.
  2. Transparenz: Lernende wissen, ob, wann und wie KI genutzt werden darf.
  3. Aktivierung: KI ersetzt nicht das Denken, sondern fordert es heraus.
  4. Reflexion: Lernende prüfen KI-Ausgaben anhand fachlicher Kriterien.
  5. Differenzierung: KI unterstützt unterschiedliche Lernstände, Sprachen, Interessen und Zugänge.
  6. Verantwortung: Datenschutz, Urheberrecht, Fairness und Teilhabe werden mitgedacht.
  7. Feedbackkultur: KI-Feedback wird nicht ungeprüft übernommen, sondern als Ausgangspunkt für Überarbeitung genutzt.
  8. Kompetenzorientierung: Aufgaben zielen auf Verstehen, Anwenden, Bewerten, Gestalten und Kommunizieren.


Blended-Learning-Architektur mit KI

Ein tragfähiges Blended-Learning-Szenario besteht aus klar aufeinander bezogenen Phasen. Jede Phase beantwortet eine didaktische Frage: Was machen Lernende vor der Präsenzphase, was geschieht gemeinsam im Unterricht, was wird danach vertieft und wie wird Lernen sichtbar?


Modell: Vier Phasen

  1. Einstieg: Die Lerngruppe aktiviert Vorwissen, formuliert Fragen und erhält Orientierung. KI kann Begriffe erklären, Beispiele erzeugen oder Missverständnisse sichtbar machen.
  2. Erarbeitung: Lernende bearbeiten Materialien, lösen Aufgaben, vergleichen Perspektiven und dokumentieren Ergebnisse. KI kann individuelle Hilfen geben, darf aber die eigene Leistung nicht ersetzen.
  3. Anwendung: Lernende übertragen Wissen auf neue Fälle, Projekte oder Probleme. KI kann Gegenbeispiele, Rollenperspektiven oder Simulationen anbieten.
  4. Reflexion: Lernende prüfen Ergebnisse, erklären Entscheidungen, bewerten KI-Nutzung und planen nächste Schritte. KI kann Reflexionsfragen vorschlagen, aber nicht die persönliche Verantwortung übernehmen.


Präsenz und Online sinnvoll verteilen

Nicht jede Aktivität gehört in die Online-Phase. Schwierige Klärungen, ethische Debatten, Konflikte, gemeinsame Standards und individuelle Beratung profitieren oft von Präsenz. Wiederholung, Übung, Recherche, Materialstudium und vorbereitende Reflexion können gut online stattfinden. KI wird besonders dann lernwirksam, wenn sie in Aufgaben eingebunden wird, die eine sichtbare Eigenleistung verlangen.


Die Rolle der Lehrkraft

Die Lehrkraft wird durch KI nicht ersetzt. Sie wird zur Gestalterin einer Lernumgebung, in der digitale Werkzeuge, Fachlichkeit, Beziehung und Reflexion zusammenwirken. Besonders wichtig sind folgende Rollen:

  1. Lernbegleitung: Du unterstützt Lernende beim Planen, Durchhalten, Prüfen und Überarbeiten.
  2. Didaktische Reduktion: Du wählst aus, was für die Lerngruppe wesentlich, anschlussfähig und verständlich ist.
  3. Diagnose: Du erkennst Lernstände, Fehlvorstellungen und Unterstützungsbedarfe.
  4. Feedback: Du gibst Rückmeldungen, die Lernende zu konkreten nächsten Schritten führen.
  5. Moderation: Du organisierst Austausch, Kooperation, Diskussion und Präsentation.
  6. Ethik: Du thematisierst Verantwortung, Fairness, Transparenz und Grenzen von KI.
  7. Qualitätssicherung: Du prüfst KI-Ergebnisse mit fachlichen Standards und geeigneten Quellen.


KI-Kompetenz als Teil schulischer Bildung

KI-Kompetenz bedeutet mehr als Toolbedienung. Lernende sollen verstehen, wie KI grob funktioniert, wofür sie geeignet ist, wo Grenzen liegen, wie man gute Eingaben formuliert, wie man Ausgaben prüft und welche gesellschaftlichen Folgen KI haben kann. Dazu gehören funktionale, kritische, kreative und ethische Kompetenzen.

  1. Funktionale Kompetenz: KI-Werkzeuge zielgerichtet bedienen und Ergebnisse weiterverarbeiten.
  2. Kritische Kompetenz: Fehler, Verzerrungen, Scheinquellen und unangemessene Vorschläge erkennen.
  3. Kreative Kompetenz: KI als Ideengeber für eigene Produkte, Projekte und Problemlösungen nutzen.
  4. Ethische Kompetenz: Datenschutz, Urheberrecht, Fairness, Teilhabe und Verantwortung berücksichtigen.
  5. Kommunikative Kompetenz: KI-Nutzung offenlegen, begründen und gemeinsam Regeln entwickeln.


Prompting didaktisch nutzen

Ein Prompt ist eine Eingabe an ein KI-System. Gute Prompts enthalten Ziel, Kontext, Rolle, Kriterien, Format und Grenzen. Im Unterricht ist Prompting jedoch kein Selbstzweck. Entscheidend ist, dass Lernende die Ausgabe prüfen, verbessern und begründen.

Ein didaktisch brauchbarer Prompt kann folgende Elemente enthalten: Rolle, Aufgabe, Zielgruppe, Material, gewünschtes Format, Qualitätskriterien, Ton, Grenzen und Prüfschritt. Beispiel: Erkläre das Konzept Blended Learning für eine neunte Klasse in einfacher Sprache. Nenne zwei Chancen, zwei Risiken und eine Prüfaufgabe. Weise darauf hin, dass KI-Ergebnisse überprüft werden müssen.


Prompting als Lernaktivität

Prompting wird besonders lernwirksam, wenn Lernende verschiedene Prompts vergleichen. Sie erkennen dann, dass bessere Eingaben häufig zu brauchbareren Ergebnissen führen, dass aber auch gute Prompts keine Wahrheit garantieren. Eine sinnvolle Aufgabe lautet: Vergleiche drei KI-Antworten, markiere fachlich starke Stellen, finde Fehler und schreibe eine verbesserte Version mit Quellenprüfung.


Unterrichtsszenarien für die Schulpraxis


Szenario 1: Flipped Classroom mit KI-Fragecheck

Die Lernenden sehen zu Hause ein kurzes Video oder lesen einen Einführungstext. Anschließend formulieren sie drei Verständnisfragen und eine Transferfrage. Eine schulisch zugelassene KI kann helfen, Fragen nach Schwierigkeit zu sortieren. In der Präsenzphase werden die wichtigsten Fragen gemeinsam geklärt. Danach bearbeiten die Lernenden eine Anwendungsaufgabe, bei der sie ihre eigene Lösung mit einer KI-generierten Lösung vergleichen.


Szenario 2: Schreibkonferenz mit KI-Feedback

Lernende verfassen einen eigenen Text. Danach erhalten sie KI-Feedback zu Verständlichkeit, Struktur oder Argumentation. Wichtig ist, dass die Lernenden nicht einfach übernehmen, sondern Feedbackstellen bewerten: hilfreich, unklar, fachlich falsch, übernehmen, nicht übernehmen. Die Endfassung enthält eine kurze Reflexion darüber, wie KI genutzt wurde.


Szenario 3: Differenzierte Übungsphase

Die Lehrkraft erstellt mit KI verschiedene Schwierigkeitsstufen einer Aufgabe. Lernende wählen passende Aufgaben oder erhalten sie nach Diagnose zugeteilt. In der Präsenzphase erklärt die Lerngruppe Lösungswege. KI dient hier nicht als Ersatz für Übung, sondern als Werkzeug zur Variation und Individualisierung.


Szenario 4: Rollenbasierte Diskussion

KI erzeugt Perspektiven für eine Debatte, zum Beispiel Elternvertretung, Schulleitung, Datenschutzbeauftragte, Schülervertretung und Lehrkraft. Lernende prüfen diese Perspektiven, ergänzen eigene Argumente und führen eine moderierte Diskussion. So wird KI zum Anlass für kritisches Denken und demokratische Aushandlung.


Szenario 5: Projektlernen mit KI-Prozessportfolio

In einem Projekt dokumentieren Lernende Fragestellung, Recherche, Quellen, KI-Nutzung, Zwischenergebnisse, Feedback und Überarbeitung. Das Prozessportfolio macht sichtbar, welche Eigenleistung entstanden ist. Bewertet werden nicht nur das Endprodukt, sondern auch Planung, Begründung, Reflexion und Umgang mit KI.


Leistungsbewertung und Transparenz

KI verändert Leistungsbewertung, weil Produkte wie Texte, Präsentationen, Programmcode oder Bilder teilweise mit KI-Unterstützung entstehen können. Deshalb müssen Aufgabenstellungen deutlicher beschreiben, welche Hilfsmittel erlaubt sind, welche Eigenleistung erwartet wird und wie die Nutzung dokumentiert wird.


Transparenzstufen für KI-Nutzung

  1. Keine KI-Nutzung: Die Aufgabe wird ohne KI bearbeitet, etwa zur Diagnose individueller Basiskompetenzen.
  2. KI als Hilfsmittel: KI darf für Ideen, Struktur, sprachliche Überarbeitung oder Übung verwendet werden.
  3. KI als Feedbackpartner: KI gibt Rückmeldung, die Lernende prüfen und begründet einarbeiten.
  4. KI als Gegenstand der Analyse: KI-Ausgaben werden kritisch untersucht, verglichen und bewertet.
  5. KI als Ko-Konstruktionswerkzeug: KI wird offen in kreative oder projektorientierte Prozesse eingebunden; die Eigenleistung wird durch Portfolio, Reflexion und Präsentation sichtbar.


Geeignete Prüfungsformate

Sinnvolle Prüfungsformate setzen stärker auf Prozess, Begründung, Transfer und mündliche Verteidigung. Dazu gehören Lernportfolio, Kolloquium, Präsentation mit Nachfragen, praktische Demonstration, kommentierte Quellenarbeit, Reflexionsbericht, Projektdokumentation und Vergleich mehrerer Lösungswege. Reine Reproduktionsaufgaben verlieren an Aussagekraft, wenn KI unkontrolliert genutzt werden kann.


Datenschutz, Recht und Verantwortung

Beim Einsatz von KI in der Schule müssen Datenschutz, Datensparsamkeit, Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Jugendschutz, Barrierefreiheit und schulische Vorgaben beachtet werden. Besonders wichtig ist: Keine personenbezogenen Daten, keine sensiblen Schülerdaten, keine Leistungsdaten und keine vertraulichen Dokumente in nicht geprüfte KI-Systeme eingeben. Nutze bevorzugt schulisch freigegebene Lösungen und kläre Zuständigkeiten mit Schulleitung, Datenschutzbeauftragten und Träger.


Praktische Schutzregeln

  1. Datensparsamkeit: Gib nur ein, was für die Aufgabe nötig ist.
  2. Anonymisierung: Verwende keine Namen, Adressen, Fotos oder identifizierbaren Daten.
  3. Quellenprüfung: Prüfe Fakten, Fachbegriffe und Zitate mit verlässlichen Quellen.
  4. Transparenz: Lege offen, wann und wofür KI genutzt wurde.
  5. Fairness: Achte darauf, dass Lernende ohne privaten Zugang zu KI nicht benachteiligt werden.
  6. Barrierefreiheit: Nutze KI auch, um Sprache, Struktur und Zugänge inklusiver zu gestalten.
  7. Verantwortung: Die letzte Entscheidung trifft ein Mensch, nicht das KI-System.


Qualität von KI-gestützten Lernaufgaben

Eine gute KI-Aufgabe lässt sich nicht vollständig durch Kopieren einer KI-Antwort lösen. Sie fordert Lernende auf, zu vergleichen, anzuwenden, zu begründen, zu gestalten, zu prüfen oder zu reflektieren. Je höher die kognitive Aktivierung, desto eher kann KI lernförderlich eingebunden werden.


Merkmale guter Aufgaben

  1. Kognitive Aktivierung: Die Aufgabe verlangt Denken, Entscheiden und Begründen.
  2. Produktorientierung: Es entsteht ein sichtbares Ergebnis, zum Beispiel ein Text, Plakat, Modell, Erklärvideo oder Unterrichtsbaustein.
  3. Prozessorientierung: Zwischenschritte, Feedback und Überarbeitung werden sichtbar.
  4. Kriterienorientierung: Lernende kennen Qualitätskriterien.
  5. Reflexionsanteil: Lernende erklären, wie sie KI genutzt und geprüft haben.
  6. Transfer: Die Aufgabe wird auf einen neuen Kontext angewendet.


Lehrerfortbildungssnack: 45-Minuten-Ablauf

Dieser Ablauf eignet sich für eine kompakte schulinterne Fortbildung. Er kann in einer Fachschaft, einem Medienteam, einer Steuergruppe oder einer Lehrkräfte-Konferenz eingesetzt werden.

  1. Einstieg: Sieh Dir das Video an oder nutze einen Ausschnitt als Impuls. Notiere eine Chance und eine Sorge.
  2. Austausch: Vergleiche Deine Notizen mit einer Kollegin oder einem Kollegen. Formuliert eine gemeinsame Leitfrage.
  3. Mini-Input: Klärt die Begriffe Blended Learning, generative KI, Prompt, Feedback und Transparenz.
  4. Praxisphase: Entwickle eine Unterrichtsphase, in der KI eine klar begrenzte Rolle übernimmt.
  5. Prüfschleife: Kontrolliere Datenschutz, Lernzielbezug, Eigenleistung und Bewertbarkeit.
  6. Transfer: Vereinbare einen kleinen Erprobungsschritt für die nächste Unterrichtswoche.


Checkliste für die Planung

  1. Lernziel: Ist klar, was die Lernenden am Ende können sollen?
  2. Phase: Ist entschieden, was online, was präsent und was hybrid passiert?
  3. KI-Rolle: Ist festgelegt, ob KI erklärt, übt, Feedback gibt, simuliert oder analysiert wird?
  4. Eigenleistung: Können Lernende zeigen, was sie selbst verstanden und entschieden haben?
  5. Transparenz: Gibt es klare Regeln zur Offenlegung der KI-Nutzung?
  6. Datenschutz: Werden keine personenbezogenen oder sensiblen Daten eingegeben?
  7. Gerechtigkeit: Haben alle Lernenden vergleichbare Zugänge und Alternativen?
  8. Feedback: Gibt es menschliches Feedback und nicht nur KI-Rückmeldungen?
  9. Reflexion: Wird die KI-Nutzung selbst zum Lerngegenstand?
  10. Evaluation: Wird nach der Durchführung überprüft, was lernförderlich war?


Beispiel: Unterrichtsbaustein für jedes Fach

Thema: Eine komplexe Frage aus Deinem Fach verstehen, bearbeiten und reflektieren.

Phase 1 Online: Lernende erhalten einen kurzen Einführungstext und formulieren drei Fragen. Optional lassen sie sich von KI Begriffe erklären, dokumentieren aber die Eingabe und prüfen die Antwort.

Phase 2 Präsenz: Die Lerngruppe sortiert Fragen, klärt Missverständnisse und entwickelt Kriterien für eine gute Antwort.

Phase 3 Online oder Präsenz: Lernende erstellen eine eigene Lösung. KI darf als Feedbackpartner genutzt werden, aber nicht als alleinige Lösung.

Phase 4 Präsenz: Lernende präsentieren Ausschnitte, begründen Entscheidungen und erklären, wie sie KI-Ergebnisse geprüft haben.

Phase 5 Reflexion: Lernende schreiben kurz: Was hat KI geholfen? Wo war KI falsch oder oberflächlich? Was habe ich selbst gelernt?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt Blended Learning am treffendsten? (Die didaktisch sinnvolle Verbindung von Präsenzlernen und Online Lernen) (!Den vollständigen Ersatz von Unterricht durch Lernvideos) (!Die spontane Nutzung beliebiger Apps im Unterricht) (!Ein Prüfungsformat ohne Lehrkraft)




Welche Frage sollte bei KI im Unterricht zuerst gestellt werden? (Welches Lernen soll ermöglicht werden) (!Welches Tool ist am neuesten) (!Wie kann man alle Aufgaben automatisieren) (!Wie ersetzt KI die Lehrkraft)




Warum müssen KI Ergebnisse geprüft werden? (Weil sie sachlich falsch oder einseitig sein können) (!Weil KI immer absichtlich täuscht) (!Weil KI grundsätzlich keine Sprache erzeugen kann) (!Weil alle KI Antworten verboten sind)




Welche Rolle passt besonders gut zu KI in einer Lernphase? (Feedbackpartner für überarbeitbare Entwürfe) (!Geheimer Ersatz für eigene Leistungen) (!Automatische Note ohne Prüfung) (!Unkontrollierter Speicher für Schülerdaten)




Was gehört zu einer transparenten KI Nutzung? (Offenlegen wann und wofür KI verwendet wurde) (!KI Nutzung grundsätzlich verschweigen) (!Alle Prompts nach der Abgabe löschen) (!Nur das Endprodukt bewerten)




Welche Aufgabe ist besonders KI geeignet und lernwirksam? (Vergleiche eine eigene Lösung mit einer KI Lösung und begründe Verbesserungen) (!Lasse die KI die komplette Hausarbeit schreiben) (!Kopiere die erste Antwort ohne Prüfung) (!Gib persönliche Daten der Klasse ein)




Was ist ein Prompt? (Eine Eingabe oder Anweisung an ein KI System) (!Ein Beamer im Klassenraum) (!Eine Abschlussprüfung) (!Ein digitales Klassenbuch)




Welche Schutzregel ist beim KI Einsatz zentral? (Keine personenbezogenen Daten in ungeprüfte KI Systeme eingeben) (!Alle Schülerdaten zur besseren Antwort hochladen) (!Passwörter mit der Klasse teilen) (!KI Antworten ohne Quellenprüfung veröffentlichen)




Welche Präsenzaktivität ist im Blended Learning besonders wichtig? (Gemeinsame Klärung von Fragen und fachliche Diskussion) (!Stilles Kopieren von KI Antworten) (!Das alleinige Anschauen langer Videos) (!Das Abschalten jeder Rückmeldung)




Was macht eine gute KI gestützte Aufgabe aus? (Sie verlangt Prüfen Begründen Anwenden oder Reflektieren) (!Sie lässt sich vollständig durch Kopieren lösen) (!Sie enthält keine Kriterien) (!Sie verbietet jede Überarbeitung)





Memory

Blended Learning Verbindung von Präsenzunterricht und Online Lernen
Prompt Eingabe an ein KI System
Feedback Rückmeldung für die nächste Verbesserung
Datenschutz Schutz personenbezogener Informationen
Differenzierung Anpassung an unterschiedliche Lernstände
Portfolio Dokumentation von Lernprozess und Eigenleistung
Bias Verzerrung in Daten oder Ergebnissen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Flipped Classroom Vorbereitung online und Anwendung in Präsenz
KI Feedback Rückmeldung prüfen und überarbeiten
Transparenz KI Nutzung offenlegen
Datensparsamkeit Nur notwendige Informationen eingeben
Portfolio Lernweg und Eigenleistung dokumentieren
Transferaufgabe Wissen in einem neuen Kontext anwenden





Kreuzworträtsel

Didaktik Wie nennt man die Wissenschaft vom Lehren und Lernen?
Prompt Wie heißt eine Eingabe an ein KI System?
Feedback Was hilft Lernenden durch Rückmeldung bei der Verbesserung?
Datenschutz Welcher Schutzbereich ist bei Schülerdaten besonders wichtig?
Reflexion Wie nennt man das bewusste Nachdenken über Lernen und KI Nutzung?
Lernpfad Wie nennt man eine geplante Abfolge individueller Lernschritte?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Blended Learning verbindet

und digitale Lernphasen zu einer didaktisch geplanten Lernumgebung. KI kann Lernende unterstützen, wenn sie nicht das Denken ersetzt, sondern

gibt, Fragen anregt und Differenzierung ermöglicht. Eine gute KI Aufgabe verlangt, dass Lernende Ergebnisse prüfen, begründen und

. Beim Einsatz in der Schule dürfen keine personenbezogenen Daten in ungeprüfte Systeme eingegeben werden, weil

zentral ist. Für faire Leistungsbewertung müssen Lehrkräfte festlegen, welche Hilfen erlaubt sind und wie die

sichtbar wird. Besonders lernwirksam ist KI, wenn sie mit klaren Kriterien, menschlicher Begleitung und einer transparenten

verbunden wird.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffskarte: Erstelle eine Begriffskarte zu Blended Learning, KI, Prompt, Feedback und Datenschutz und erkläre jeden Begriff in einem Satz.
  2. Videoimpuls: Sieh Dir das eingebundene Video an und notiere drei Aussagen, die für Deine Schule sofort relevant sind.
  3. Promptvergleich: Formuliere zwei Prompts für dieselbe Unterrichtsidee und vergleiche, welche Eingabe zu einer hilfreicheren KI Antwort führt.
  4. Schutzregel: Entwirf fünf einfache Klassenregeln für den verantwortungsvollen KI Einsatz.


Standard

  1. Unterrichtsplanung: Entwickle eine 45-minütige Unterrichtsstunde, in der eine Onlinephase, eine Präsenzphase und eine KI unterstützte Feedbackphase sinnvoll verbunden sind.
  2. Differenzierung: Erstelle zu einem Fachthema drei Aufgabenvarianten mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und beschreibe, wie KI bei der Erstellung helfen kann.
  3. KI Reflexion: Lasse eine KI eine Musterlösung erzeugen, prüfe sie fachlich und schreibe eine kommentierte Verbesserung.
  4. Transparenzvereinbarung: Entwickle eine Vorlage, mit der Lernende offenlegen, ob und wie sie KI bei einer Aufgabe genutzt haben.


Schwer

  1. Schulentwicklung: Entwirf ein Konzept für eine schulinterne Vereinbarung zum KI Einsatz mit Regeln für Unterricht, Hausaufgaben, Prüfungen, Datenschutz und Fortbildung.
  2. Leistungsbewertung: Entwickle ein Bewertungsraster für ein Projekt, bei dem KI als Feedbackpartner erlaubt ist und Eigenleistung sichtbar bleiben muss.
  3. Fortbildungssnack: Plane eine 45-minütige Mikrofortbildung für Dein Kollegium mit Einstieg, Praxisphase, Reflexion und Transferauftrag.
  4. Forschendes Lernen: Untersuche in einer kleinen Erprobung, ob KI Feedback die Überarbeitung von Schülertexten verbessert, und dokumentiere Grenzen der Aussagekraft.



<inputbox>

type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>


Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferanalyse: Vergleiche zwei Unterrichtsszenarien, eines mit unklarer KI Nutzung und eines mit transparenter KI Nutzung. Begründe, welches Szenario lernförderlicher und fairer ist.
  2. Fallberatung: Eine Schülerin gibt einen sehr guten Text ab, kann aber zentrale Begriffe mündlich nicht erklären. Entwickle ein pädagogisch angemessenes Vorgehen, das Lernen, Fairness und Vertrauen berücksichtigt.
  3. Didaktische Entscheidung: Entscheide für ein Fachthema, welche Lernphase online, welche in Präsenz und welche mit KI Unterstützung stattfinden soll. Begründe Deine Auswahl mit Lernzielen.
  4. Risikobewertung: Analysiere ein KI gestütztes Unterrichtsprojekt im Hinblick auf Datenschutz, Bias, Eigenleistung, Teilhabe und fachliche Qualität.
  5. Aufgabenumbau: Wandle eine reine Reproduktionsaufgabe so um, dass sie trotz KI Nutzung anspruchsvoll bleibt und Transfer, Begründung und Reflexion verlangt.
  6. Fortbildungstransfer: Entwickle aus dem Lehrerfortbildungssnack drei konkrete nächste Schritte für Dein Kollegium und begründe, wie die Wirksamkeit überprüft werden kann.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur KI Begriffe erklären kannst, sondern ein didaktisch begründetes, rechtlich sensibles und praktisch umsetzbares Unterrichtsszenario entwickelst. Der Lernnachweis sollte zeigen, dass Du Lernziele, Lernaktivitäten, Medienwahl, KI Rolle, Datenschutz, Feedback, Leistungsbewertung und Reflexion sinnvoll miteinander verbindest.

  1. Unterrichtsentwurf: Ein Blended-Learning-Szenario mit klaren Phasen, Lernzielen und KI Rolle.
  2. Promptdokumentation: Beispiele für verwendete Prompts mit kurzer Begründung und Prüfung der Ergebnisse.
  3. Transparenzregel: Eine verständliche Vereinbarung zur Offenlegung von KI Nutzung.
  4. Bewertungsraster: Kriterien, die Eigenleistung, Prozess, Produkt und Reflexion sichtbar machen.
  5. Reflexionsbericht: Eine Einschätzung zu Chancen, Grenzen, Risiken und nächsten Entwicklungsschritten.
  6. Praxisbezug: Eine konkrete Anpassung an Fach, Jahrgangsstufe, Lerngruppe und schulische Rahmenbedingungen.




OERs zum Thema

  1. KMK: Handlungsempfehlung zum Umgang mit KI in schulischen Bildungsprozessen
  2. Europäische Kommission: Ethical guidelines for educators on using AI and data
  3. UNESCO: Guidance for generative AI in education and research
  4. Europäische Union: AI Act und vertrauenswürdige KI
  5. Wikimedia Commons: Blended-Learning-Framework
  6. Wikimedia Commons: Generative AI Use Flowchart



Links


Weiterführende Reflexionsfragen

  1. Lernkultur: Wie verändert KI die Erwartungen an Hausaufgaben, Unterrichtsgespräche und Prüfungen?
  2. Gerechtigkeit: Wie kann Deine Schule verhindern, dass private KI Zugänge zu Bildungsungleichheit führen?
  3. Fachlichkeit: Welche fachlichen Denkweisen dürfen auf keinen Fall an KI ausgelagert werden?
  4. Kooperation: Welche Vereinbarungen braucht ein Kollegium, damit Lernende nicht in jedem Fach andere Regeln erhalten?
  5. Mündlichkeit: Wie können Gespräche, Präsentationen und Kolloquien helfen, Verstehen sichtbar zu machen?
  6. Verantwortung: Welche Entscheidungen müssen weiterhin bei Lehrkräften, Lernenden und Schule bleiben?


Qualitätskriterien für Deinen eigenen KI-Unterricht

  1. Passung: KI passt zum Lernziel und ist kein Selbstzweck.
  2. Verständlichkeit: Die Aufgabenstellung ist für Lernende klar.
  3. Sichtbarkeit: Eigenleistung und Lernprozess werden dokumentiert.
  4. Prüfbarkeit: Ergebnisse werden anhand fachlicher Kriterien kontrolliert.
  5. Teilhabe: Alle Lernenden haben faire Zugangsmöglichkeiten.
  6. Sicherheit: Datenschutz und schulische Vorgaben werden eingehalten.
  7. Reflexion: KI Nutzung wird besprochen und bewertet.
  8. Nachhaltigkeit: Die Unterrichtsidee lässt sich wiederholen, verbessern und im Kollegium teilen.


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

<inputbox>

type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>