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Blended Learning - aiMOOC

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Blended Learning - aiMOOC




Einleitung

Blended Learning bedeutet wörtlich „gemischtes Lernen“ und wird auf Deutsch häufig als integriertes Lernen bezeichnet. Gemeint ist eine didaktisch geplante Verbindung von Präsenzlernen und digital gestütztem Lernen. Entscheidend ist nicht, dass im Unterricht irgendwie digitale Medien vorkommen. Entscheidend ist, dass Präsenzphasen, Onlinephasen, Selbstlernzeiten, Zusammenarbeit, Rückmeldung und Leistungsüberprüfung sinnvoll aufeinander abgestimmt werden. In einem guten Blended-Learning-Kurs weißt Du, wann Du gemeinsam mit anderen lernst, wann Du selbstständig arbeitest, welche digitalen Materialien Dich unterstützen und wie Du Deinen Lernfortschritt überprüfen kannst.

Blended Learning wird in Schulen, Hochschulen, Ausbildungsbetrieben, Weiterbildungseinrichtungen und Unternehmen eingesetzt. Es kann Lernprozesse flexibler machen, individuelles Lernen erleichtern und Zusammenarbeit über Orte und Zeiten hinweg ermöglichen. Gleichzeitig verlangt es eine sorgfältige Planung: Lernende brauchen Orientierung, Lehrende brauchen ein klares didaktisches Konzept, und die Technik muss zuverlässig, zugänglich und datenschutzkonform sein.

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Grundidee des Blended Learning


Mischung statt Nebeneinander

Beim Blended Learning werden verschiedene Lernformen nicht zufällig nebeneinandergestellt, sondern zu einem zusammenhängenden Lernarrangement verbunden. Eine Unterrichtseinheit kann zum Beispiel mit einem kurzen Online-Impuls beginnen, in einer Präsenzphase durch Diskussion und Übungen vertieft werden und danach durch ein digitales Quiz, ein Lernjournal oder eine Projektaufgabe abgeschlossen werden. Die Stärke liegt in der bewussten Verbindung: Onlinephasen können Vorbereitung, Wiederholung, Recherche, Simulation, Übung oder Reflexion ermöglichen. Präsenzphasen können soziale Begegnung, direkte Kommunikation, praktisches Handeln, Diskussion, Beratung und gemeinsames Problemlösen stärken.

Ein häufiger Irrtum besteht darin, Blended Learning mit bloßem Hochladen von Arbeitsblättern auf eine Lernplattform gleichzusetzen. Das wäre nur eine digitale Ablage. Blended Learning beginnt erst dann, wenn die digitalen und analogen Elemente didaktisch aufeinander bezogen sind. Gute Planung beantwortet deshalb die Frage: Welche Lernaktivität findet aus welchem Grund online, in Präsenz, allein, kooperativ, synchron oder asynchron statt?


Präsenzlernen und Online-Lernen

Präsenzlernen bedeutet, dass Lernende und Lehrende zur gleichen Zeit an einem gemeinsamen Ort zusammenkommen. Diese Form eignet sich besonders für direkte Rückfragen, Beziehungsgestaltung, Diskussion, praktische Übungen, Experimente, Rollenspiele, Werkstattarbeit, Beratung und gemeinsame Auswertung. Präsenz ist wertvoll, wenn Körpersprache, spontane Interaktion, soziale Dynamik oder Materialien vor Ort eine wichtige Rolle spielen.

Online-Lernen kann synchron oder asynchron stattfinden. Synchrones Lernen bedeutet, dass alle gleichzeitig kommunizieren, zum Beispiel in einer Videokonferenz, einem Live-Chat oder einer gemeinsamen digitalen Schreibumgebung. Asynchrones Lernen bedeutet, dass Lernende zeitversetzt arbeiten, zum Beispiel mit Lernvideos, Texten, Podcasts, Foren, digitalen Übungen oder einem Portfolio. Asynchrone Phasen stärken Selbststeuerung und Flexibilität, benötigen aber klare Aufgaben, erreichbare Ziele und verlässliche Rückmeldung.


Rolle der Lehrperson

Im Blended Learning verändert sich die Rolle der Lehrkraft. Sie ist nicht nur Wissensvermittlerin, sondern auch Lernbegleiterin, Moderatorin, Feedbackgeberin, Kuratorin von Materialien und Gestalterin von Lernprozessen. Eine Lehrperson entscheidet, welche Inhalte erklärt werden müssen, welche Lernenden Unterstützung brauchen, wann gemeinsame Reflexion sinnvoll ist und wie Lernprodukte ausgewertet werden. Digitale Werkzeuge ersetzen die Lehrperson nicht. Sie erweitern ihre Möglichkeiten, Lernprozesse zu strukturieren, zu begleiten und sichtbar zu machen.


Rolle der Lernenden

Für Lernende bedeutet Blended Learning mehr Verantwortung. Du musst Lernzeiten einteilen, Aufgaben verstehen, digitale Werkzeuge nutzen, Fragen stellen, Ergebnisse dokumentieren und Rückmeldungen verarbeiten. Das nennt man selbstgesteuertes Lernen. Selbststeuerung entsteht jedoch nicht automatisch. Sie muss eingeübt werden. Hilfreich sind klare Lernziele, Checklisten, Beispiele, Zwischenfeedback, feste Abgabetermine, Lernpartnerinnen und Lernpartner sowie eine übersichtliche Lernplattform.


Formen und Modelle


Rotationsmodell

Beim Rotationsmodell wechseln Lernende zwischen verschiedenen Lernstationen. Eine Station kann eine Lehrkraftphase sein, eine andere eine Onlineübung, eine dritte eine Gruppenarbeit und eine vierte eine individuelle Beratungsphase. Das Modell eignet sich besonders gut, wenn eine Lerngruppe unterschiedliche Lernstände hat. Während einige Lernende digital üben, kann die Lehrkraft mit einer kleinen Gruppe gezielt wiederholen, erklären oder vertiefen.


Flipped Classroom

Der Flipped Classroom ist eine bekannte Form des Blended Learning. Die Grundidee lautet: Erklärende Inputs werden vor die Präsenzphase verlegt, zum Beispiel durch Lernvideos, Podcasts, Texte oder interaktive Materialien. Die gemeinsame Zeit wird dann für Fragen, Anwendung, Diskussion, Experimente, Schreibberatung oder Problemlösen genutzt. Dadurch wird die Präsenzzeit aktiver. Das Modell funktioniert aber nur, wenn die Vorbereitung realistisch ist und in der Präsenzphase wirklich gebraucht wird.


Flex-Modell

Im Flex-Modell arbeiten Lernende überwiegend an digitalen Lernpfaden. Die Lehrkraft unterstützt individuell, bietet kurze Inputs an und organisiert Beratung. Dieses Modell kann in Lernbüros, Selbstlernzentren, Projektphasen oder der Erwachsenenbildung eingesetzt werden. Es verlangt eine sehr klare Struktur, weil Lernende sonst den Überblick verlieren können.


Angereichertes Präsenzmodell

Beim angereicherten Präsenzmodell bleibt der Unterricht im Klassenraum der Mittelpunkt. Digitale Elemente ergänzen ihn gezielt: ein Onlinequiz zur Diagnose, eine Simulation zur Veranschaulichung, ein gemeinsames Dokument zur Gruppenarbeit, ein Lernvideo zur Wiederholung oder ein digitales Portfolio zur Reflexion. Dieses Modell ist oft ein guter Einstieg, weil es die vertraute Präsenzstruktur erhält und schrittweise digital erweitert.


Hybride Lehrveranstaltung und Hybridunterricht

Hybride Lehrveranstaltungen oder Hybridunterricht werden manchmal mit Blended Learning verwechselt. Bei einer hybriden Veranstaltung nehmen einige Personen gleichzeitig vor Ort und andere digital teil. Blended Learning ist breiter: Es beschreibt die didaktische Verbindung von Präsenz- und Onlineanteilen über den gesamten Lernprozess. Eine hybride Veranstaltung kann Teil eines Blended-Learning-Konzepts sein, ist aber nicht automatisch schon ein gutes Blended-Learning-Konzept.


Didaktische Planung


Lernziele zuerst

Ein Blended-Learning-Kurs sollte nicht mit der Frage beginnen, welches digitale Werkzeug eingesetzt wird. Er sollte mit den Lernzielen beginnen. Erst wenn klar ist, was Lernende verstehen, anwenden, beurteilen oder gestalten sollen, können passende Lernaktivitäten ausgewählt werden. Das Prinzip lautet: Ziel, Aufgabe, Methode, Medium und Prüfung müssen zusammenpassen. In der Didaktik wird dieser Zusammenhang häufig als konstruktive Abstimmung beschrieben.


Lernpfad und Orientierung

Ein Lernpfad zeigt Lernenden die Reihenfolge, Ziele, Materialien, Aufgaben und Abgaben. Gute Lernpfade sind nicht überladen. Sie enthalten klare Etappen, kurze Erklärungen, sichtbare Zwischenschritte und verständliche Kriterien. Orientierung ist besonders wichtig, weil Blended Learning mehrere Lernorte und Lernzeiten verbindet. Eine übersichtliche Struktur verhindert, dass Lernende Zeit mit Suchen statt mit Lernen verbringen.


Aktivierung und Zusammenarbeit

Blended Learning sollte Lernende aktiv machen. Sie sollen nicht nur Videos schauen oder Texte lesen, sondern Fragen entwickeln, diskutieren, Aufgaben lösen, Produkte erstellen, Rückmeldungen geben und ihr Lernen reflektieren. Kooperatives Lernen kann durch gemeinsame Dokumente, Foren, Peer-Feedback, Gruppenpräsentationen, Videokonferenzen und Präsenzphasen unterstützt werden. Wichtig ist, dass Zusammenarbeit klare Rollen, Ziele und Ergebnisse hat.


Feedback und Lernstandserhebung

Feedback ist ein zentrales Element. Digitale Tests können schnelle Rückmeldung geben, ersetzen aber nicht die qualitative Rückmeldung durch Lehrende oder Mitlernende. Sinnvoll ist eine Mischung aus Selbstkontrolle, Peer-Feedback, automatischem Feedback, Lerngesprächen und ausführlichen Kommentaren zu Lernprodukten. Eine Lernstandserhebung sollte nicht nur bewerten, sondern Lernenden helfen, den nächsten sinnvollen Schritt zu erkennen.


Barrierefreiheit und Teilhabe

Gutes Blended Learning berücksichtigt Barrierefreiheit. Materialien sollten lesbar, verständlich, möglichst geräteunabhängig und für unterschiedliche Lernvoraussetzungen nutzbar sein. Videos benötigen nach Möglichkeit Untertitel oder begleitende Texte. Aufgaben sollten klar formuliert sein. Lernende brauchen Alternativen, wenn Technik ausfällt oder wenn sie keinen stabilen Zugang haben. Teilhabe bedeutet auch, dass digitale Kompetenzen nicht vorausgesetzt, sondern aufgebaut werden.


Werkzeuge und Medien


Lernplattformen

Eine Lernplattform oder ein Learning Management System bündelt Materialien, Aufgaben, Kommunikation, Abgaben und Rückmeldungen. Bekannte Beispiele sind Moodle, ILIAS, itslearning, Canvas oder schulische Plattformen. Entscheidend ist nicht der Name des Systems, sondern die didaktische Nutzung. Eine Lernplattform sollte übersichtlich sein, klare Kursbereiche enthalten und Lernende Schritt für Schritt durch den Kurs führen.


Lernvideos und Podcasts

Lernvideos können komplexe Inhalte anschaulich erklären. Sie sind besonders hilfreich, wenn Lernende sie pausieren, zurückspulen oder mehrfach ansehen können. Gute Lernvideos sind kurz, zielgerichtet und mit einer Aufgabe verbunden. Ein Video ohne Arbeitsauftrag führt oft zu passivem Konsum. Podcasts eignen sich für Interviews, Reflexionen, Sprachlernen oder Zusammenfassungen.

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Kollaborative Werkzeuge

Digitale Werkzeuge für Zusammenarbeit ermöglichen gemeinsames Schreiben, Sammeln, Kommentieren, Planen und Präsentieren. Dazu gehören gemeinsame Dokumente, Whiteboards, Etherpads, Foren, Wikis, Pinnwände und Projektmanagement-Tools. Bei der Auswahl müssen Datenschutz, Bedienbarkeit, Altersangemessenheit und pädagogischer Zweck beachtet werden. Weniger Werkzeuge sind oft besser als zu viele. Ein klares Werkzeugkonzept entlastet Lernende und Lehrende.


Digitale Übungsformate

Digitale Übungen können Wiederholung, Diagnose und Selbstkontrolle unterstützen. Beispiele sind Quizformate, Lernkarten, Simulationen, interaktive Videos, Zuordnungsaufgaben, Lückentexte oder Programmierumgebungen. Automatisches Feedback ist hilfreich für grundlegende Fertigkeiten. Für komplexe Leistungen wie Argumentieren, Gestalten, Experimentieren oder Bewerten braucht es ergänzend menschliche Rückmeldung.


Chancen und Grenzen


Chancen

Blended Learning kann Lernprozesse flexibler und individueller machen. Lernende können Inhalte in ihrem Tempo wiederholen, unterschiedliche Materialien nutzen und Lernprodukte digital dokumentieren. Lehrende können Lernstände leichter sichtbar machen und Präsenzzeit gezielter für Austausch, Anwendung und Unterstützung einsetzen. Außerdem kann Blended Learning die Medienkompetenz stärken, weil digitale Werkzeuge nicht nur konsumiert, sondern produktiv und kritisch verwendet werden.


Grenzen und Risiken

Blended Learning ist kein Selbstläufer. Ohne klare Struktur können Lernende überfordert werden. Zu viele Plattformen, unklare Aufgaben, fehlendes Feedback oder technische Probleme können Lernmotivation schwächen. Auch soziale Ungleichheit spielt eine Rolle, wenn Lernende unterschiedliche Geräte, Internetzugänge oder Arbeitsplätze haben. Datenschutz, Urheberrecht, Barrierefreiheit und digitale Erschöpfung müssen mitgedacht werden.


Qualitätsmerkmale

Ein gutes Blended-Learning-Konzept hat erkennbare Lernziele, einen klaren Lernpfad, sinnvolle Präsenz- und Onlinephasen, aktivierende Aufgaben, regelmäßiges Feedback, transparente Bewertungskriterien und technische Verlässlichkeit. Es fördert Beziehung, Kommunikation und Selbststeuerung. Es nutzt digitale Medien nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel für besseres Lernen.


Beispiel: Eine Blended-Learning-Einheit planen

Eine Unterrichtseinheit zum Thema Nachhaltigkeit könnte als Blended-Learning-Szenario so aussehen: Zuerst bearbeiten Lernende online ein kurzes Erklärvideo und beantworten Diagnosefragen. Danach sammeln sie in einem gemeinsamen Dokument Beispiele aus ihrem Alltag. In der Präsenzphase vergleichen sie ihre Ergebnisse, klären Begriffe und entwickeln Forschungsfragen. Anschließend recherchieren Gruppen online Daten, führen Interviews oder dokumentieren Beobachtungen. In einer weiteren Präsenzphase präsentieren sie Zwischenergebnisse und erhalten Feedback. Am Ende erstellen sie ein digitales Portfolio, in dem sie Fachwissen, Quellen, Reflexion und ein eigenes Handlungsprojekt verbinden. Dieses Beispiel zeigt: Die Qualität entsteht durch die Verbindung der Phasen, nicht durch ein einzelnes Tool.


Begriffe im Überblick

  1. Blended Learning: Didaktisch geplante Verbindung von Präsenzlernen und digital gestütztem Lernen.
  2. E-Learning: Lernen mit digitalen Medien, häufig über Internet, Lernplattformen oder digitale Materialien.
  3. Präsenzunterricht: Gemeinsames Lernen an einem Ort zur gleichen Zeit.
  4. Synchrones Lernen: Lernen und Kommunizieren zur gleichen Zeit, zum Beispiel im Klassenraum oder in einer Videokonferenz.
  5. Asynchrones Lernen: Zeitversetztes Lernen, zum Beispiel mit Lernvideos, Foren oder digitalen Aufgaben.
  6. Flipped Classroom: Modell, bei dem Input vor der Präsenzphase vorbereitet wird und die gemeinsame Zeit für Anwendung genutzt wird.
  7. Lernplattform: Digitaler Kursraum für Materialien, Aufgaben, Kommunikation, Abgaben und Feedback.
  8. Selbstgesteuertes Lernen: Fähigkeit, eigene Lernprozesse zu planen, durchzuführen und zu reflektieren.
  9. Feedback: Rückmeldung, die Lernenden hilft, ihre Leistung zu verstehen und nächste Schritte zu planen.
  10. Medienkompetenz: Fähigkeit, Medien sachgerecht, kritisch, kreativ und verantwortungsvoll zu nutzen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Blended Learning im Kern? (Kombination von Präsenzlernen und Online Lernen) (!Unterricht ausschließlich mit Büchern) (!Lernen ohne Lehrperson) (!Videokonferenzen ohne Aufgaben)




Welche Funktion hat eine Präsenzphase besonders häufig? (Austausch und direkte Rückmeldung ermöglichen) (!Nur Dateien speichern) (!Alle Lernenden voneinander trennen) (!Ausschließlich automatische Tests auswerten)




Was kennzeichnet den Flipped Classroom? (Input wird vor der Präsenzphase vorbereitet) (!Alle Aufgaben werden ohne Vorbereitung gelöst) (!Die Lehrkraft verzichtet auf Feedback) (!Lernende arbeiten nur schriftlich auf Papier)




Was bedeutet asynchrones Lernen? (Lernende arbeiten zeitversetzt) (!Alle lernen immer zur gleichen Zeit) (!Alle sitzen im selben Raum) (!Lernen findet ohne Materialien statt)




Warum ist Feedback im Blended Learning wichtig? (Es macht Lernfortschritte sichtbar) (!Es ersetzt alle Lernziele) (!Es verhindert Zusammenarbeit) (!Es macht Aufgaben überflüssig)




Wozu dient eine Lernplattform in einem Blended Learning Kurs? (Sie bündelt Materialien Aufgaben und Kommunikation) (!Sie ersetzt jedes Gespräch) (!Sie verhindert Selbstkontrolle) (!Sie macht Präsenzphasen unnötig)




Welches Planungsprinzip ist besonders wichtig? (Lernziele Aufgaben und Prüfung passen zusammen) (!Technik wird vor Lernzielen ausgewählt) (!Alle Aufgaben sind gleich schwer) (!Präsenzphasen werden zufällig verteilt)




Was ist ein Risiko schlecht geplanten Blended Learnings? (Orientierungslosigkeit durch zu viele Werkzeuge) (!Zu klare Lernziele) (!Zu viel verständliches Feedback) (!Zu gute Abstimmung der Lernphasen)




Welche Kompetenz brauchen Lernende im Blended Learning besonders? (Selbststeuerung) (!Abschreiben) (!Passivität) (!Ablenkung)




Wann ist eine Onlinephase besonders sinnvoll? (Wenn Inhalte vorbereitet vertieft oder reflektiert werden) (!Wenn Kommunikation grundsätzlich vermieden werden soll) (!Wenn Lernziele unbekannt bleiben sollen) (!Wenn alle Ergebnisse verschwinden sollen)





Memory

Präsenzphase Direkter Austausch
Onlinephase Ortsunabhängiges Lernen
Flipped Classroom Input vor der Stunde
Lernplattform Materialien und Aufgaben
Feedback Rückmeldung zum Lernfortschritt
Lernpfad Strukturierter Weg durch den Kurs





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Präsenzphase Direkte Zusammenarbeit im Klassenraum
Onlinephase Selbstständige digitale Bearbeitung
Flipped Classroom Vorbereitung des Inputs vor der Stunde
Feedback Rückmeldung zum Lernprozess
Lernplattform Zentraler digitaler Kursraum






Kreuzworträtsel

Rotation Welches Modell lässt Lernende planvoll zwischen Lernstationen wechseln?
Feedback Welche Rückmeldung hilft beim Erkennen des Lernfortschritts?
Praesenz Welche Phase ermöglicht direkte Begegnung im selben Raum?
Asynchron Wie nennt man Lernen das nicht gleichzeitig stattfinden muss?
Selbststeuerung Welche Fähigkeit hilft beim Planen des eigenen Lernens?
Kooperation Welche Arbeitsform verbindet gemeinsames Planen und Unterstützen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Blended Learning verbindet

und digital gestütztes Lernen zu einem didaktischen Gesamtkonzept. Eine Onlinephase kann besonders gut zur

von Inhalten genutzt werden. In der Präsenzphase stehen häufig Austausch, Anwendung und

im Mittelpunkt. Beim Flipped Classroom wird der erklärende Input vor die

verlegt. Asynchrones Lernen bedeutet, dass Lernende nicht zur gleichen

arbeiten müssen. Eine Lernplattform hilft dabei, Materialien, Aufgaben und Kommunikation an einem

zu bündeln. Gute Planung beginnt nicht mit der Technik, sondern mit den

. Damit Blended Learning gelingt, brauchen Lernende Orientierung und

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffsplakat: Gestalte ein übersichtliches Plakat, das die Begriffe Blended Learning, Präsenzlernen, Online-Lernen, synchron und asynchron mit eigenen Beispielen erklärt.
  2. Lernvideoanalyse: Sieh Dir ein kurzes Lernvideo zu einem Unterrichtsthema an und notiere, welche Aufgabe vor, während und nach dem Video sinnvoll wäre.
  3. Werkzeugcheck: Wähle eine Lernplattform oder ein digitales Werkzeug aus und beschreibe in fünf Sätzen, wofür es im Unterricht hilfreich sein kann.
  4. Lernjournal: Schreibe eine kurze Reflexion darüber, wann Du lieber allein digital lernst und wann Du persönliche Zusammenarbeit brauchst.


Standard

  1. Blended-Learning-Plan: Entwickle für ein Unterrichtsthema Deiner Wahl einen Lernpfad mit einer Onlinephase, einer Präsenzphase und einer Auswertungsphase.
  2. Flipped-Classroom-Aufgabe: Erstelle eine Aufgabe, bei der Lernende einen Input zu Hause vorbereiten und in der Präsenzphase ein Problem lösen.
  3. Feedbackbogen: Entwirf einen kurzen Feedbackbogen, mit dem Lernende nach einer Onlinephase ihren Lernstand einschätzen können.
  4. Medienvergleich: Vergleiche ein Lernvideo, einen Fachtext und eine Präsenzdiskussion und begründe, welche Form für welches Lernziel geeignet ist.


Schwer

  1. Kursdesign: Plane eine komplette Blended-Learning-Unterrichtseinheit mit Lernzielen, Materialien, Sozialformen, Zeitplan, Feedback und Leistungsnachweis.
  2. Qualitätsanalyse: Untersuche einen bestehenden Onlinekurs oder eine Lernplattform anhand von Kriterien wie Orientierung, Aktivierung, Barrierefreiheit, Datenschutz und Feedback.
  3. Interviewprojekt: Führe ein Interview mit einer Lehrkraft, Ausbilderin oder einem Lernenden über Erfahrungen mit Blended Learning und werte die Aussagen strukturiert aus.
  4. Transferprojekt: Entwickle ein Konzept, wie Blended Learning in Deiner Schule, Deinem Ausbildungsbetrieb oder Deiner Hochschule verbessert werden könnte.



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Lernkontrolle

  1. Didaktische Entscheidung: Begründe an einem konkreten Lernziel, welche Teile einer Unterrichtseinheit online und welche in Präsenz stattfinden sollten.
  2. Problemfall analysieren: Eine Lerngruppe nutzt drei Plattformen, erhält kaum Feedback und verpasst Abgabetermine. Analysiere die Ursachen und entwickle Verbesserungen.
  3. Modellvergleich: Vergleiche Rotationsmodell und Flipped Classroom im Hinblick auf Selbststeuerung, Zusammenarbeit und Rolle der Lehrkraft.
  4. Transferaufgabe: Übertrage ein traditionelles Unterrichtsthema in ein Blended-Learning-Szenario und erkläre, warum Deine Phasenfolge lernwirksam ist.
  5. Kritische Bewertung: Diskutiere, unter welchen Bedingungen Blended Learning soziale Teilhabe stärkt und wann es Ungleichheiten vergrößern kann.


Lernnachweis

  1. Portfolio: Sammle Deinen Lernpfad, eigene Notizen, ein Lernprodukt, Feedback und eine Reflexion in einem Portfolio.
  2. Präsentation: Stelle Dein Blended-Learning-Konzept vor und erkläre, wie Präsenz- und Onlinephasen zusammenwirken.
  3. Reflexion: Beurteile schriftlich, welche Kompetenzen Du beim selbstgesteuerten Lernen eingesetzt hast und welche Du weiterentwickeln möchtest.
  4. Peer-Feedback: Gib einer anderen Person kriteriengeleitet Rückmeldung zu ihrem Kursdesign und überarbeite danach Dein eigenes Konzept.
  5. Transferleistung: Entwickle eine Verbesserungsidee für einen realen Lernkontext und begründe sie mit didaktischen Qualitätsmerkmalen.




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