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Blasinstrumente kennenlernen - Instrumente und Spielpraxis

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Blasinstrumente kennenlernen - Instrumente und Spielpraxis




Einleitung

Blasinstrumente kennenlernen – Instrumente und Spielpraxis führt Dich in die Welt der Blasinstrumente ein. Du lernst, wie ein Ton durch Atemluft, Ansatz, Rohrblatt, Mundstück oder Lippenschwingung entsteht, wie sich Holzblasinstrumente und Blechblasinstrumente unterscheiden und wie Du erste musikalische Übungen bewusst hörst, liest, spielst und reflektierst. Der aiMOOC verbindet Instrumentenkunde, Gehörbildung, Musikpraxis, Notenschrift und gemeinsames Ensemblespiel.

Datei:Flutes and clarinet berlin.jpg

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=WqFYkB_fUI8 |500|center}}


Was sind Blasinstrumente?

Blasinstrumente gehören zu den Aerophonen. Bei ihnen wird Luft in Schwingung versetzt. Diese schwingende Luft erzeugt den Ton. Entscheidend ist nicht allein das Material des Instruments, sondern vor allem die Art der Tonerzeugung. Deshalb zählt ein Saxophon trotz seines Metallkörpers zu den Holzblasinstrumenten, weil sein Ton durch ein einfaches Rohrblatt entsteht. Trompete, Horn, Posaune und Tuba gehören zu den Blechblasinstrumenten, weil die Lippen der spielenden Person im Mundstück schwingen.


Grundprinzip der Tonerzeugung

Beim Spielen eines Blasinstruments arbeiten mehrere Faktoren zusammen: Deine Atmung, die Form der Lippen, die Spannung im Mundraum, die Haltung des Körpers, die Länge der schwingenden Luftsäule und die Bauweise des Instruments. Je länger die Luftsäule ist, desto tiefer kann der Ton klingen. Je kürzer sie ist, desto höher kann der Ton werden. Bei vielen Instrumenten verändern Klappen, Ventile, Grifflöcher oder ein Zug diese Luftsäule.

  1. Luftsäule: Im Inneren des Instruments schwingt Luft.
  2. Ansatz: Lippen, Mundraum und Gesichtsmuskulatur formen den Ton.
  3. Resonanz: Das Instrument verstärkt und färbt den Klang.
  4. Artikulation: Zunge und Atem steuern Tonbeginn, Tonlänge und Klarheit.
  5. Dynamik: Die Luftführung beeinflusst Lautstärke und Klangfarbe.


Erste Atem- und Tonübung

Die folgende Übung eignet sich für Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Horn, Posaune, Euphonium oder Tuba. Achte auf einen ruhigen Atem, eine aufrechte Haltung und einen gleichmäßigen Ton. Spiele nicht laut, sondern stabil.


\relative c' {
\set Staff.midiInstrument = "flute"
\clef treble
\time 4/4
c1\p\fermata | r1 | c1\mp\fermata | r1 | c1\mf\fermata \bar "|."
}

Übe so: Atme leise ein, spiele einen langen Ton, höre das Ausklingen und bleibe danach in Ruhe. Ein sauberer Ton entsteht nicht durch Druck, sondern durch kontrollierte Luft und entspannte Aufmerksamkeit.


Holzblasinstrumente

Holzblasinstrumente bilden ihre Töne durch eine Kante oder ein Rohrblatt. Zur Familie gehören unter anderem Blockflöte, Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Saxophon. Der Name erinnert an die historische Bauweise vieler Instrumente aus Holz. Heute können Holzblasinstrumente auch aus Metall, Kunststoff oder anderen Materialien bestehen.

Datei:Clarinet.jpg


Flöteninstrumente: Luft an einer Kante

Bei Flöten entsteht der Ton, wenn ein Luftstrom auf eine Kante trifft. Bei der Blockflöte lenkt der Windkanal die Luft an die Labiumkante. Bei der Querflöte formst Du den Luftstrahl mit den Lippen selbst und richtest ihn gegen die Anblaskante. Dadurch ist die Kontrolle des Luftwinkels besonders wichtig.


\relative c'' {
\set Staff.midiInstrument = "flute"
\clef treble
\key c \major
\time 4/4
c4 d e f | g2 g | a4 g f e | d2 c \bar "|."
}

Spielimpuls: Spiele die Linie zuerst gebunden, danach mit klaren Tonanfängen. Vergleiche: Wann klingt die Melodie weicher? Wann klingt sie deutlicher?


Einfaches Rohrblatt: Klarinette und Saxophon

Bei Klarinette und Saxophon schwingt ein einzelnes Rohrblatt gegen das Mundstück. Die Zunge kann den Tonbeginn mit einer Silbe wie „ta“ oder „da“ unterstützen. Der Luftstrom sollte dabei gleichmäßig bleiben. Bei der Klarinette ist die Überblasung besonders: Sie überbläst in die Duodezime, also nicht wie viele andere Instrumente in die Oktave.

Datei:Instrument - clarinet 01.jpg

\relative c' {
\set Staff.midiInstrument = "clarinet"
\clef treble
\time 4/4
c4-. d-. e-. f-. | g2-- g-- | a4( g f e) | d2-> c \bar "|."
}

Spielimpuls: Achte auf die Unterschiede zwischen kurzen, getragenen, betonten und gebundenen Tönen. Beschreibe den Klang mit eigenen Worten.


Doppelrohrblatt: Oboe und Fagott

Bei Oboe und Fagott schwingen zwei Rohrblätter gegeneinander. Diese Instrumente reagieren sehr sensibel auf Atemdruck, Ansatz und Rohrblattqualität. Die Oboe klingt oft hell, durchdringend und ausdrucksstark. Das Fagott hat einen warmen, tiefen und manchmal humorvollen Klangcharakter.

Datei:Oboe.jpg
Datei:Bassoon.jpg

\relative c' {
\set Staff.midiInstrument = "oboe"
\clef treble
\key g \major
\time 3/4
g4\p a b | c2 b4 | a4 g fis | g2. \bar "|."
}

Hörauftrag: Stelle Dir vor, diese Melodie wird zuerst auf der Oboe und danach auf dem Fagott gespielt. Welche Wirkung hätte die höhere oder tiefere Klanglage?


Blechblasinstrumente

Blechblasinstrumente erzeugen den Ton durch schwingende Lippen im Mundstück. Die Lippen wirken wie ein Klangventil. Die Luftsäule im Rohr verstärkt bestimmte Teiltöne. Ventile oder der Zug der Posaune verändern die Rohrlänge und ermöglichen zusätzliche Tonhöhen. Zu den bekannten Blechblasinstrumenten gehören Trompete, Horn, Posaune, Euphonium, Baritonhorn und Tuba.

Datei:Trumpet 1.jpg
Datei:Ustniki-cr-tr-pz-tba.png


Mundstück, Lippen und Naturtöne

Bei Blechblasinstrumenten ist der Ansatz besonders wichtig. Eine kleine Veränderung von Lippenspannung, Luftgeschwindigkeit und Mundraum kann die Tonhöhe verändern. Ohne Ventile oder Zug entstehen zunächst Naturtöne. Diese bilden die Grundlage für Fanfaren, Signale und viele Bläserfiguren.


\relative c {
\set Staff.midiInstrument = "trumpet"
\clef bass
\time 4/4
c2\mf g' | c e | g bes | c1\fermata \bar "|."
}

Spielimpuls für Blechbläserinnen und Blechbläser: Spiele nur so hoch, wie der Ton locker ansprechbar bleibt. Ein tragfähiger Ton entsteht aus Atemführung und Resonanz, nicht aus Pressen.


Ventile und Zug

Trompete, Horn, Euphonium und Tuba verwenden meist Ventile, die zusätzliche Rohrstücke einschalten. Dadurch wird die Luftsäule länger und der Ton tiefer. Die Posaune nutzt einen beweglichen Zug. Je weiter der Zug ausgefahren wird, desto länger ist die Luftsäule und desto tiefer klingt der Ton.

Datei:Bb trumpet in parts.jpg

\relative c' {
\set Staff.midiInstrument = "trombone"
\clef bass
\time 4/4
c4 d e f | g2 e | f4 e d c | c1 \bar "|."
}

Praxisauftrag: Beobachte bei einem Video oder im Unterricht, ob ein Instrument Ventile, Klappen, Grifflöcher oder einen Zug verwendet. Erkläre, wie damit Tonhöhen verändert werden.


Instrumente im Vergleich


Holz oder Blech? Entscheidend ist die Tonerzeugung

Die Einteilung in Holzbläser und Blechbläser kann am Anfang verwirrend sein. Merke Dir: Es geht nicht nur um das sichtbare Material. Das Saxophon ist meist aus Metall, gehört aber wegen seines einfachen Rohrblatts zu den Holzblasinstrumenten. Eine Querflöte ist heute oft aus Metall, wird aber durch eine Anblaskante gespielt und gehört ebenfalls zu den Holzblasinstrumenten.

Instrument Familie Tonerzeugung Typische Rolle
Querflöte Holzblasinstrument Luftstrom an einer Kante Bewegliche Melodien, helle Klangfarben
Klarinette Holzblasinstrument Einfaches Rohrblatt Weicher bis kräftiger Klang, großer Tonumfang
Oboe Holzblasinstrument Doppelrohrblatt Ausdrucksstarke Melodien, klarer Klang
Fagott Holzblasinstrument Doppelrohrblatt Tiefe Linien, warme Klangfarbe
Saxophon Holzblasinstrument Einfaches Rohrblatt Jazz, Blasorchester, Pop, klassische Musik
Trompete Blechblasinstrument Lippenschwingung im Mundstück Signale, Melodien, rhythmische Akzente
Horn Blechblasinstrument Lippenschwingung im Mundstück Weiche Übergänge, orchestrale Klangflächen
Posaune Blechblasinstrument Lippenschwingung und Zug Kräftige Linien, Glissandi, tiefe Stimmen
Tuba Blechblasinstrument Lippenschwingung im Mundstück Bassfundament im Ensemble


Artikulation: Wie beginnt ein Ton?

Artikulation beschreibt, wie ein Ton beginnt, verbunden wird und endet. Im Bläserunterricht sind Silben wie „ta“, „da“, „du“ oder „tu“ hilfreich. Entscheidend ist, dass die Zunge den Luftstrom nicht blockiert, sondern den Tonbeginn formt. Ein gebundener Ton wirkt weich, ein kurzer Ton wirkt klar, ein Akzent wirkt energisch.


\relative c'' {
\set Staff.midiInstrument = "clarinet"
\clef treble
\time 4/4
c4^\markup { "kurz" }-. d-. e-. f-. |
g4^\markup { "getragen" }-- a-- b-- c-- |
c4^\markup { "Akzent" }-> b-> a-> g-> |
f4( e d c) \bar "|."
}

Übe so: Sprich zuerst die Silben rhythmisch, klatsche dann den Rhythmus und spiele anschließend die Töne. Dadurch verbindest Du Rhythmus, Sprache und Instrumentalspiel.


Spielpraxis: Vom ersten Ton zum Ensemble


Körperhaltung und Atemführung

Eine gute Körperhaltung hilft dem Ton. Sitze oder stehe aufrecht, ohne steif zu werden. Die Schultern bleiben locker. Der Atem fließt tief und ruhig. Beim Ausatmen soll die Luft gleichmäßig strömen. Besonders wichtig ist, nicht vor jedem Ton neu zu drücken. Der Ton soll auf dem Atem „tragen“.

  1. Vorbereitung: Instrument aufbauen, Noten bereitlegen, Körper ausrichten.
  2. Einatmung: Ruhig, geräuscharm und rechtzeitig atmen.
  3. Tonbeginn: Zunge und Luft gemeinsam einsetzen.
  4. Klangkontrolle: Auf Tonhöhe, Lautstärke und Stabilität hören.
  5. Reflexion: Nach dem Spielen benennen, was gelungen ist und was verbessert werden kann.


Dynamik: Leise und laut bewusst gestalten

Dynamik meint die Lautstärke in der Musik. Auf Blasinstrumenten ist sie eng mit Luftmenge, Luftgeschwindigkeit und Klangvorstellung verbunden. Ein leiser Ton soll nicht kraftlos sein. Ein lauter Ton soll nicht schrill oder gepresst klingen.


\relative c'' {
\set Staff.midiInstrument = "flute"
\clef treble
\time 4/4
c4\p\< d e f\! | g2\f\> e\! | d4\mp e f g | c,1\p \bar "|."
}

Hörauftrag: Spiele die Übung zuerst ohne Lautstärkeunterschiede und danach mit den Zeichen. Beschreibe, welche Version musikalischer wirkt.


Ruf und Antwort

Beim Ruf-und-Antwort-Prinzip spielt eine Person eine kurze Phrase, eine andere antwortet. Diese Methode eignet sich gut für Anfängergruppen, weil alle genau zuhören müssen. Sie stärkt Gehörbildung, Rhythmusgefühl und musikalische Reaktion.


\relative c'' {
\set Staff.midiInstrument = "trumpet"
\clef treble
\time 4/4
c4 d e g | r2 r4 r |
g4 e d c | r2 r4 r |
c4 e g c | g4 e d c \bar "|."
}

Partnerarbeit: Eine Person spielt den ersten Takt, die andere erfindet eine passende Antwort. Achtet darauf, dass Frage und Antwort rhythmisch zusammenpassen.


Kleine Melodie in Buchstabennotation

Manche Lernende finden über Buchstaben einen leichten Einstieg in Tonhöhen und Takte. Die folgende kurze Melodie kann als Hör- und Leseübung verwendet werden. Übertrage sie anschließend in normale Notenschrift oder spiele sie auf Deinem Instrument.


X:1
T:Ruf und Antwort
M:4/4
L:1/4
K:C
C D E G | G E D C | C E G c | c G E C |]


Transponierende Instrumente verstehen

Einige Blasinstrumente sind transponierende Instrumente. Bei einer B-Klarinette oder B-Trompete klingt der notierte Ton C tatsächlich als B. Deshalb stehen in Ensemble-Noten manchmal andere Tonarten als in der klingenden Partitur. Das ist kein Fehler, sondern eine Notationshilfe für das jeweilige Instrument.


\version "2.24.0"
\header { tagline = ##f }
melodie = \relative c' { \key c \major \time 4/4 c4 d e f | g2 c, | }
bstimme = \transpose c d \relative c' { \key c \major \time 4/4 c4 d e f | g2 c, | }
\score {
<<
\new Staff \with { instrumentName = "klingend" midiInstrument = "flute" } \melodie
\new Staff \with { instrumentName = "B-Stimme" midiInstrument = "clarinet" } \bstimme
>>
\layout { }
\midi { \tempo 4 = 88 }
}

Denkfrage: Warum kann es für ein Ensemble sinnvoll sein, dass nicht alle denselben notierten Ton spielen, obwohl am Ende derselbe klingende Akkord entstehen soll?


Mini-Ensemble für vier Blasinstrumente

Die folgende Übung zeigt eine einfache vierstimmige Struktur. Die Stimmen können mit echten Instrumenten, Schulinstrumenten, gesungenen Silben oder digitalen Klängen geübt werden. Wichtig ist, dass jede Stimme ihre Aufgabe kennt: Melodie, Gegenbewegung, Begleitung und Bass.


\version "2.24.0"
\header { title = "Mini-Ensemble: Bläsergruß" tagline = ##f }
flute = \relative c'' { \key c \major \time 4/4 c4 d e g | a2 g | e4 f g e | d2 c | }
clarinet = \relative c' { \key c \major \time 4/4 e4 f g e | f2 e | c4 d e c | b2 c | }
horn = \relative c' { \key c \major \time 4/4 g2 c | d c | g2 c | g c | }
tuba = \relative c { \key c \major \time 4/4 c2 c | f c | a f | g c | }
\score {
<<
\new Staff \with { instrumentName = "Flöte" midiInstrument = "flute" } \flute
\new Staff \with { instrumentName = "Klarinette" midiInstrument = "clarinet" } \clarinet
\new Staff \with { instrumentName = "Horn" midiInstrument = "french horn" } \horn
\new Staff \with { instrumentName = "Tuba" midiInstrument = "tuba" } { \clef bass \tuba }
>>
\layout { }
\midi { \tempo 4 = 96 }
}

Ensembleauftrag: Markiere in jeder Stimme die wichtigste Aufgabe. Wer trägt die Melodie? Wer stabilisiert den Rhythmus? Wer bildet das Fundament?


Instrumentenwahl und Übestrategien


Welches Blasinstrument passt zu mir?

Die Wahl eines Instruments hängt von Klangvorlieben, Körpergröße, musikalischem Umfeld, Unterrichtsmöglichkeiten und persönlicher Motivation ab. Für jüngere Lernende eignen sich oft Blockflöte, kindgerechte Querflöten, leichte Klarinetten, Kornett oder kleinere Tubenmodelle. Entscheidend ist eine gute Beratung durch Lehrkräfte, Musikschule oder Ensembleleitung. Ein Instrument soll sich erreichbar, interessant und klanglich anziehend anfühlen.


Richtig üben

Gutes Üben ist kurz, regelmäßig und aufmerksam. Zehn konzentrierte Minuten mit klarer Aufgabe sind oft wertvoller als eine lange, unkonzentrierte Übezeit. Beginne mit Atem und Ton, übe danach Technik, dann Musikstücke und am Ende eine kleine freie Improvisation. Nimm Dich gelegentlich auf und höre nicht nach Fehlern, sondern nach Entwicklungsmöglichkeiten.

  1. Warm-up: Langer Ton, ruhiger Atem, lockere Haltung.
  2. Technik: Tonleiter, Artikulation, Finger oder Ventile langsam üben.
  3. Musikstück: Kurze Abschnitte wiederholen und musikalisch gestalten.
  4. Improvisation: Mit wenigen Tönen eigene Motive erfinden.
  5. Reflexion: Eine Sache notieren, die morgen besser werden soll.


Pflege und verantwortungsvolles Musizieren

Blasinstrumente brauchen Pflege. Feuchtigkeit sollte nach dem Spielen entfernt werden. Rohrblätter müssen trocknen und geschützt aufbewahrt werden. Mundstücke sollten regelmäßig gereinigt werden. Spiele mit Rücksicht auf andere, achte auf Lautstärke und mache Pausen. Besonders in kleinen Räumen können laute Blechblasinstrumente das Gehör belasten. Verantwortungsvolles Musizieren bedeutet, dass Klang, Gesundheit und Gemeinschaft zusammengehören.


Medien zur Vertiefung

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=ILofg4V4eYg |500|center}}

Datei:Baroque repro trumpet.jpeg

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=yPa05zUinvc |500|center}}


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wodurch entsteht bei Blechblasinstrumenten der Grundton? (Schwingende Lippen) (!Schlag auf das Mundstück) (!Zupfen einer Saite) (!Reiben eines Bogens)




Welches Instrument gehört trotz Metallkörper zu den Holzblasinstrumenten? (Saxophon) (!Trompete) (!Posaune) (!Tuba)




Wie entsteht der Ton bei einer Querflöte? (Luft trifft auf eine Anblaskante) (!Ein Rohrblatt schlägt gegen ein Mundstück) (!Ein Fell wird in Schwingung versetzt) (!Eine Saite wird mit einem Bogen gestrichen)




Welches Instrument verwendet ein Doppelrohrblatt? (Oboe) (!Klarinette) (!Trompete) (!Posaune)




Welche Aufgabe haben Ventile bei vielen Blechblasinstrumenten? (Sie verändern die Rohrlänge) (!Sie spannen ein Fell) (!Sie zupfen eine Saite) (!Sie stimmen ein Rohrblatt)




Was beschreibt Artikulation beim Blasinstrumentenspiel? (Art des Tonbeginns und der Tonverbindung) (!Farbe des Instrumentenkoffers) (!Länge des Notenständers) (!Material des Notenhefts)




Welches Instrument verändert die Tonhöhe mit einem Zug? (Posaune) (!Klarinette) (!Oboe) (!Blockflöte)




Was ist für einen stabilen langen Ton besonders wichtig? (Gleichmäßige Atemführung) (!Schnelles Umblättern) (!Starkes Pressen der Lippen) (!Unruhige Körperhaltung)




Warum zählt die Klarinette zu den Holzblasinstrumenten? (Sie nutzt ein einfaches Rohrblatt) (!Sie hat immer einen Holzkoffer) (!Sie wird mit einem Bogen gespielt) (!Sie besitzt einen Schallbecher aus Stoff)




Was bedeutet Dynamik in der Musik? (Lautstärke gestalten) (!Instrument zerlegen) (!Notenständer einstellen) (!Rohrblatt trocknen)





Memory

Querflöte Anblaskante
Klarinette Einfaches Rohrblatt
Oboe Doppelrohrblatt
Trompete Lippenschwingung
Posaune Zug
Tuba Bassfundament
Artikulation Tonbeginn
Dynamik Lautstärke





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Flöte Luft an einer Kante
Klarinette Einfaches Rohrblatt
Fagott Doppelrohrblatt
Trompete Lippen im Mundstück
Posaune Beweglicher Zug
Tuba Tiefe Bassstimme






Kreuzworträtsel

Klarinette Welches Holzblasinstrument nutzt ein einfaches Rohrblatt und hat einen großen Tonumfang?
Trompete Welches hohe Blechblasinstrument wird oft für Signale und Fanfaren verwendet?
Fagott Welches tiefe Holzblasinstrument besitzt ein Doppelrohrblatt?
Posaune Welches Blechblasinstrument verändert die Tonhöhe mit einem Zug?
Mundstueck Wie nennt man den Ansatzteil, an dem Blechbläserinnen und Blechbläser die Lippen ansetzen?
Atmung Was muss beim Blasinstrumentenspiel ruhig und gleichmäßig geführt werden?





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Lückentext

Vervollständige den Text.

Blasinstrumente gehören zu den

. Bei Holzblasinstrumenten entsteht der Ton durch eine Kante oder ein

. Bei Blechblasinstrumenten schwingen die

im Mundstück. Eine Querflöte gehört zu den

. Das Saxophon zählt wegen seiner Tonerzeugung nicht zu den Blechblasinstrumenten, sondern zu den

. Die Posaune verändert Tonhöhen mit einem

. Trompete und Tuba verwenden häufig

. Ein gleichmäßiger Ton braucht ruhige

. Die Art des Tonbeginns nennt man

. Laut und leise in der Musik nennt man

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Instrumenten-Steckbrief: Wähle ein Blasinstrument aus und erstelle einen Steckbrief mit Bild, Familie, Tonerzeugung, Klangbeschreibung und einem bekannten Einsatzbereich.
  2. Klangwörter: Höre drei verschiedene Blasinstrumente und sammle passende Adjektive für ihren Klang, zum Beispiel hell, weich, scharf, warm oder dunkel.
  3. Atemübung: Entwickle eine kurze Atemübung für die Klasse und erkläre, warum sie beim Blasinstrumentenspiel hilft.
  4. Instrumentenordnung: Sortiere zehn Instrumente in Holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente und andere Instrumentengruppen und begründe Deine Entscheidungen.


Standard

  1. Hörvergleich: Vergleiche Klarinette, Oboe und Saxophon in kurzen Hörbeispielen und beschreibe Unterschiede in Tonbeginn, Klangfarbe und Wirkung.
  2. Bläserinterview: Interviewe eine Person, die ein Blasinstrument spielt, und frage nach Übealltag, Lieblingsstück, Herausforderungen und Tipps für Anfängerinnen und Anfänger.
  3. Notenpraxis: Spiele oder singe eine der Notenübungen aus diesem aiMOOC und dokumentiere, was beim zweiten Versuch besser gelang als beim ersten.
  4. Mini-Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video, in dem Du erklärst, warum das Saxophon zu den Holzblasinstrumenten gehört.


Schwer

  1. Ensemble-Arrangement: Schreibe eine einfache vierstimmige Begleitung für ein kurzes Lied und verteile die Aufgaben auf Melodie, Gegenstimme, Harmonie und Bass.
  2. Transposition: Erkläre an einem eigenen Beispiel, warum B-Klarinette oder B-Trompete anders notiert werden als sie klingen.
  3. Klangexperiment: Untersuche mit Flaschen, Strohhalmen oder selbst gebauten Röhren, wie Luftsäulen unterschiedliche Tonhöhen erzeugen.
  4. Konzertkritik: Besuche ein Konzert, eine Probe oder ein Online-Konzert mit Bläsern und schreibe eine reflektierte Kritik zu Klang, Zusammenspiel und Instrumentenrollen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Instrumentenentscheidung: Begründe, welches Blasinstrument für eine Anfängergruppe in Klasse 5 geeignet wäre, wenn Kosten, Lautstärke, Körpergröße und Motivation berücksichtigt werden müssen.
  2. Klang und Bauweise: Erkläre an zwei Beispielen, warum das Material eines Instruments nicht immer über seine Instrumentenfamilie entscheidet.
  3. Ensembleanalyse: Beschreibe, welche Aufgaben Flöte, Klarinette, Trompete und Tuba in einem kleinen Ensemble übernehmen könnten und wie sie sich gegenseitig ergänzen.
  4. Übeplan: Entwickle einen Wochenplan für eine Anfängerin oder einen Anfänger, der Atem, Ton, Artikulation, Notenlesen und freies Spiel sinnvoll verbindet.
  5. Problemlösen: Ein Ton klingt gepresst und unsicher. Erkläre mögliche Ursachen und schlage konkrete Verbesserungen vor.
  6. Transferaufgabe: Vergleiche die Tonerzeugung eines Blasinstruments mit einem Alltagsgegenstand, bei dem Luft hörbar schwingt, und erkläre Gemeinsamkeiten und Unterschiede.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Instrumentennamen auswendig kennst, sondern Zusammenhänge erklären und musikalisch anwenden kannst.

  1. Fachwissen: Du kannst Holzblasinstrumente und Blechblasinstrumente nach ihrer Tonerzeugung unterscheiden.
  2. Hörkompetenz: Du kannst Klangfarben beschreiben und Instrumente anhand typischer Merkmale vergleichen.
  3. Spielpraxis: Du kannst eine einfache Übung mit Atemkontrolle, Artikulation und Dynamik gestalten.
  4. Notation: Du kannst kurze Notenbeispiele lesen, rhythmisch erfassen und musikalisch umsetzen.
  5. Reflexion: Du kannst eigene Fortschritte benennen und sinnvolle nächste Übeschritte formulieren.
  6. Transfer: Du kannst erklären, wie Bauweise, Luftsäule, Ansatz und Spieltechnik den Klang beeinflussen.
  7. Präsentation: Du kannst ein Instrument oder eine Instrumentengruppe verständlich vorstellen und mit einem Beispiel veranschaulichen.




OERs zum Thema


Weitere freie Lern- und Medienquellen

  1. Wikimedia Commons: Freie Bilder, Grafiken und Audiodateien zu Holzblasinstrumenten und Blechblasinstrumenten.
  2. Wikipedia: Grundlagenartikel zu Blasinstrument, Holzblasinstrument, Blechblasinstrument, Aerophon und einzelnen Instrumenten.
  3. Planet Schule: Unterrichtsmaterialien zur Instrumentenkunde und zum Orchester.
  4. Musikschule: Lokale Musikschulen bieten oft Instrumentenvorstellungen, Schnupperstunden und Ensembleprojekte an.



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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

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Mecklenburg-Vorpommern

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  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

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Rheinland-Pfalz

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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