Bildschirmzeit beim Fortnite Spielen planen - Medienbalance - Medienbildung


Bildschirmzeit beim Fortnite Spielen planen - Medienbalance - Medienbildung
Bildschirmzeit beim Fortnite Spielen planen - Medienbalance - Medienbildung
Einleitung
Bildschirmzeit beim Fortnite Spielen planen - Medienbalance - Medienbildung bedeutet: Du lernst, wie Du Fortnite, Gaming, Bildschirmzeit, Medienbalance und Medienkompetenz bewusst miteinander verbindest. Es geht nicht darum, digitale Spiele grundsätzlich schlecht zu finden. Es geht darum, dass Du Dein Spielen so planst, dass Schlaf, Schule, Freundschaft, Bewegung, Familie, Kreativität und Erholung nicht zu kurz kommen.

Viele Kinder und Jugendliche spielen Fortnite, weil es spannend, sozial, kreativ und herausfordernd ist. Gleichzeitig ist das Spiel so gestaltet, dass man leicht länger bleibt als geplant: Eine Runde folgt auf die nächste, Freunde sind online, es gibt Belohnungen, neue Inhalte, Wettbewerbe, Chats und Kaufangebote. Deshalb brauchst Du nicht nur Reaktionsgeschwindigkeit im Spiel, sondern auch Selbstregulation im Alltag.
Dieser aiMOOC unterstützt Dich dabei, einen fairen, realistischen und überprüfbaren Medienzeitplan zu entwickeln. Du lernst, wie Du Deine Spielzeit einschätzt, klare Regeln formulierst, Pausen einbaust, Streit vermeidest und Deine eigene Mediennutzung reflektierst.
Was ist Fortnite?
Fortnite ist ein digitales Spiel des Unternehmens Epic Games. Besonders bekannt ist der Modus Battle Royale, in dem Spielende gegeneinander antreten und versuchen, möglichst lange im Spiel zu bleiben. Daneben gibt es kreative, soziale und weitere spielerische Modi. Für diesen aiMOOC ist wichtig: Fortnite ist nicht nur ein Spiel gegen den Computer, sondern oft ein Online-Spiel mit anderen Menschen, Teams, Chat, Wettbewerben und wechselnden Ereignissen.

Für die Medienbildung ist Fortnite interessant, weil sich daran viele Fragen gut untersuchen lassen: Wie entstehen Motivation und Druck? Wie wirkt eine Spielrunde auf Zeitgefühl und Stimmung? Welche Rolle spielen Freunde? Wie erkennst Du Kaufanreize? Wie gehst Du mit Chat, Datenschutz und Konflikten um? Und wie kannst Du Deine Spielzeit so planen, dass Du Spaß hast, ohne Kontrolle über Deine Zeit zu verlieren?
Warum Bildschirmzeit geplant werden sollte
Bildschirmzeit meint die Zeit, die Du vor digitalen Geräten verbringst. Dazu gehören Smartphone, Tablet, Computer, Konsole, Fernsehen, Streaming, Social Media, Lernplattform und Computerspiel. Nicht jede Bildschirmzeit ist gleich: Eine digitale Hausaufgabe ist etwas anderes als ein stundenlanges Spiel ohne Pause. Trotzdem beansprucht jede Bildschirmzeit Aufmerksamkeit, Augen, Körperhaltung, Schlafrhythmus und Zeit.

Beim Fortnite-Spielen kann Zeitplanung besonders schwierig sein, weil eine Runde unterschiedlich lange dauert und soziale Faktoren stark wirken. Vielleicht sagst Du: „Nur noch eine Runde.“ Wenn diese Runde aber direkt in die nächste übergeht, wird daraus schnell eine Stunde mehr. Deshalb ist ein guter Plan nicht nur eine Zahl in Minuten, sondern eine Verbindung aus Uhrzeit, Rundenlimit, Pausenregel, Ende-Signal und Ersatzaktivität.
Gute Planung schützt Deine Freiheit. Wenn Du vorher entscheidest, wann Du spielst, musst Du nicht mitten im Spiel unter Stress verhandeln. Du kannst entspannter spielen, weil klar ist, wann Schluss ist und was danach kommt.
Medienbalance statt Medienverbot
Medienbalance bedeutet, dass digitale Medien einen passenden Platz im Alltag haben. Es geht nicht um ein starres Verbot, sondern um ein Gleichgewicht. Ein ausgewogener Tag enthält unterschiedliche Bereiche: Lernen, Bewegung, Schlaf, Ernährung, Familienzeit, Freizeit, Freundschaft, Kreativität und Mediennutzung.

Eine gute Frage lautet nicht nur: „Wie lange darf ich Fortnite spielen?“ Eine bessere Frage lautet: „Was soll heute auf jeden Fall noch Platz haben?“ Wenn Hausaufgaben, Essen, Schlaf, Bewegung und echte Begegnungen gesichert sind, kann Gaming ein entspannter Teil des Tages sein. Wenn Fortnite aber regelmäßig wichtige Lebensbereiche verdrängt, ist die Balance gestört.
Medienbalance heißt auch: Du darfst Freude an digitalen Spielen haben und gleichzeitig lernen, Stopp-Punkte ernst zu nehmen. Das ist eine wichtige Fähigkeit für die digitale Gesellschaft, weil viele Apps, Spiele und Plattformen Deine Aufmerksamkeit möglichst lange binden wollen.
Orientierung für Bildschirmzeit
Für Kinder und Jugendliche werden häufig Orientierungswerte empfohlen. Solche Werte sind keine mathematischen Gesetze und keine Diagnose. Sie helfen aber, über Medienzeiten zu sprechen. Für jüngere Kinder werden eher kürzere Zeiten empfohlen, für ältere Jugendliche mehr Eigenverantwortung. Bei Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren wird häufig empfohlen, freie Bildschirmzeit klar abzusprechen, spätestens am Abend zu begrenzen und auf einen ausgewogenen Alltag zu achten.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen freier Bildschirmzeit und notwendiger Bildschirmzeit. Wenn Du am Tablet eine schulische Präsentation erstellst, ist das nicht dasselbe wie eine zusätzliche Fortnite-Runde. Trotzdem solltest Du auch bei Lernzeit Pausen machen, Dich bewegen und nicht direkt vor dem Schlafengehen an hellen Bildschirmen hängen.
Ein sinnvoller Fortnite-Plan kann zum Beispiel so aussehen: Erst Pflichten erledigen, dann ein festes Spielzeitfenster nutzen, danach eine klare Schlussroutine einhalten. Noch besser ist ein Plan mit Wochenkonto. Dann kannst Du lernen, Deine Zeit selbst einzuteilen: Wer am Montag alles verbraucht, hat später weniger übrig. Wer klug plant, kann entspannter spielen.
Besonderheiten von Fortnite für die Zeitplanung
Fortnite hat mehrere Eigenschaften, die Deine Bildschirmzeit beeinflussen können. Dazu gehören Spielrunden, Teamabsprachen, Belohnungssysteme, saisonale Ereignisse, kreative Inhalte, Ranglisten, Chat, kosmetische Gegenstände und Kaufangebote. Diese Elemente können Spaß machen, aber auch Druck erzeugen.
Die deutsche USK bewertet Fortnite mit einer Altersfreigabe ab 12 Jahren. Eine Altersfreigabe bedeutet jedoch nicht automatisch, dass jedes Kind ab 12 Jahren ohne Begleitung spielen sollte. Sie sagt vor allem, ab welchem Alter ein Spiel nach gesetzlichen Kriterien freigegeben ist. Für Familien, Schule und Jugendarbeit bleibt zusätzlich wichtig, ob Spielzeit, Kommunikation, Kaufanreize, Datenschutz und Verhalten im Chat gut begleitet werden.
Ein Planungsmodell für Deine Fortnite-Zeit
Ein hilfreiches Modell ist MABS: Messen, Absprechen, Begrenzen, Stärken.
- Messen: Prüfe ehrlich, wie viel Zeit Du tatsächlich mit Fortnite, Videos über Fortnite, Streams, Chats und Updates verbringst.
- Absprechen: Vereinbare mit Eltern, Erziehungsberechtigten oder Bezugspersonen klare Regeln, die verständlich und überprüfbar sind.
- Begrenzen: Lege fest, wann Du startest, wann Du endest, wie viele Runden möglich sind und welche Pause danach folgt.
- Stärken: Plane bewusst Alternativen ein, die Dir guttun, zum Beispiel Sport, Musik, Lesen, Treffen mit Freunden, Kreativprojekte oder Schlaf.
Ein guter Plan enthält konkrete Formulierungen. Nicht: „Ich spiele weniger.“ Besser: „Ich spiele am Dienstag und Donnerstag von 17:00 bis 18:00 Uhr Fortnite, beende die laufende Runde spätestens um 18:05 Uhr und lege danach das Gerät weg.“ Noch besser ist ein Plan mit Ersatzhandlung: „Nach dem Spielen trinke ich etwas, bewege mich zehn Minuten und mache dann Hausaufgaben oder Familienzeit.“
Beispiel für einen ausgewogenen Wochenplan
Ein Wochenplan soll realistisch sein. Er funktioniert nur, wenn er zu Schule, Familie, Hobbys und Schlaf passt. Ein Beispiel kann so aussehen:
- Montag: Keine Fortnite-Zeit, weil Hausaufgaben, Sport und früher Schlaf Vorrang haben.
- Dienstag: Fortnite von 17:00 bis 18:00 Uhr, danach Pause ohne Bildschirm.
- Mittwoch: Kein Fortnite, aber 30 Minuten kreatives digitales Projekt oder Lernvideo.
- Donnerstag: Fortnite von 17:30 bis 18:30 Uhr, nur nach erledigten Pflichten.
- Freitag: Längeres Spielzeitfenster nach Absprache, wenn die Woche gut organisiert war.
- Samstag: Flexible Medienzeit mit Wochenkonto, aber mit Bewegung und Offline-Zeit.
- Sonntag: Kurze Medienzeit am Nachmittag, abends bildschirmfreie Vorbereitung auf die Woche.
Dieser Plan ist nur ein Beispiel. Entscheidend ist, dass Du die wichtigsten Lebensbereiche zuerst einplanst und Fortnite nicht automatisch die freie Zeit übernimmt.
Pausen, Körper und Schlaf
Beim Spielen konzentrierst Du Dich stark. Dein Körper sitzt oft lange, die Augen schauen auf kurze Distanz, Hände und Schultern sind angespannt. Deshalb gehören Pausen zu einem guten Gaming-Plan. Eine Pause ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Teil von Gesundheit und Selbstfürsorge.
Sinnvolle Pausen können kurz sein: aufstehen, Schultern lockern, Fenster öffnen, Wasser trinken, die Augen in die Ferne schauen, ein paar Schritte gehen. Besonders wichtig ist Schlaf. Wer spät spielt, kann innerlich noch sehr aktiviert sein. Dann fällt Einschlafen schwerer. Deshalb ist ein fester Abstand zwischen Gaming und Schlafengehen sinnvoll.
Kommunikation in Familie und Schule
Viele Konflikte entstehen nicht, weil jemand Fortnite grundsätzlich verbieten will, sondern weil Regeln unklar sind. Wenn Du mitten in einer Teamrunde plötzlich aufhören sollst, fühlt sich das unfair an. Wenn Erwachsene aber gar nicht wissen, wie lange eine Runde dauern kann, reagieren sie vielleicht ungeduldig. Deshalb ist Kommunikation wichtig.
Ein guter Mediennutzungsvertrag beschreibt Regeln so, dass alle sie verstehen. Dazu gehören Startzeit, Endzeit, Pausen, Wochenkonto, Schulpflichten, Schlafenszeit, Umgang mit In-App-Käufen, Chatregeln, Datenschutz und Konsequenzen. Konsequenzen sollten vorher bekannt sein und nicht als Überraschungsstrafe kommen.
Auch in der Schule kann das Thema sinnvoll besprochen werden. Es geht um Medienbildung, Jugendmedienschutz, Verbraucherbildung, Gesundheitsbildung, Soziales Lernen und Demokratiebildung. Wer über Gaming spricht, spricht auch über Fairness, Regeln, Gruppendruck, Werbung, Daten, Geld und Verantwortung.
Kaufanreize und digitale Verantwortung
Fortnite ist grundsätzlich kostenlos spielbar, enthält aber Kaufmöglichkeiten. Dazu gehören zum Beispiel kosmetische Gegenstände, virtuelle Währung oder zeitlich begrenzte Angebote. Für die Medienbildung ist wichtig: Ein kostenloser Einstieg bedeutet nicht, dass kein Geld eine Rolle spielt. Spiele können Aufmerksamkeit und Kaufinteresse erzeugen.
Du solltest wissen, wer in Deiner Familie Käufe erlauben darf, ob Zahlungsdaten gespeichert sind, ob Ausgaben begrenzt werden und wie Werbung oder Angebote auf Dich wirken. Eine gute Regel lautet: Käufe nie spontan aus Druck, Ärger, Gruppenzwang oder Angst, etwas zu verpassen. Erst warten, prüfen, absprechen.
Chat, Datenschutz und Fair Play
Fortnite kann Kommunikation mit anderen Spielenden ermöglichen. Das kann Teamwork fördern, aber auch Risiken haben: Beleidigungen, Druck, Kontakt durch Fremde, private Fragen, unangenehme Inhalte oder Ausgrenzung. Deshalb gehören Datenschutz, Privatsphäre und Netiquette in jeden Fortnite-Plan.
Gute Chatregeln sind einfach: Gib keine privaten Daten weiter. Teile keine Adresse, Schule, Telefonnummer, Passwörter oder Zahlungsinformationen. Blockiere und melde belästigendes Verhalten. Sprich mit einer Vertrauensperson, wenn etwas komisch, bedrohlich oder peinlich wirkt. Fair Play bedeutet auch, andere nicht zu beleidigen, nicht zu betrügen und Niederlagen auszuhalten.
Warnsignale für fehlende Medienbalance
Nicht jede lange Spielphase ist automatisch problematisch. Kritisch wird es, wenn Fortnite regelmäßig andere wichtige Bereiche verdrängt oder Du das Gefühl hast, nicht mehr frei entscheiden zu können. Warnsignale können sein: Du schläfst zu wenig, vernachlässigst Schule, lügst über Spielzeiten, wirst sehr gereizt beim Aufhören, denkst fast nur noch ans Spiel, gibst ungeplant Geld aus oder verlierst Interesse an anderen Aktivitäten.
Solche Warnsignale sind kein Grund für Scham. Sie sind ein Hinweis, Hilfe und Struktur zu suchen. Sprich mit Eltern, Vertrauenslehrkräften, Schulsozialarbeit, Beratungsstellen oder anderen verlässlichen Personen. Medienkompetenz heißt auch, rechtzeitig Unterstützung anzunehmen.
Quellen und Orientierung
- klicksafe: Bildschirmzeiten und Medienzeit für Kinder und Jugendliche: https://www.klicksafe.de/bildschirm-und-medienzeit-was-ist-fuer-kinder-in-ordnung/bildschirmzeiten-bei-kindern-von-12-16-jahren
- SCHAU HIN!: Medienzeiten vereinbaren und Wochenkontingente planen: https://www.schau-hin.info/grundlagen/medienzeiten-feste-bildschirmzeiten-fuer-kinder-vereinbaren
- USK: Altersfreigabe und Hinweise zu Fortnite: https://usk.de/usktitle/58032/
- Mediennutzungsvertrag: Regeln gemeinsam erstellen: https://www.mediennutzungsvertrag.de/
- JIM-Studie: Jugend, Information, Medien: https://mpfs.de/studie/jim-studie-2025/
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was bedeutet Medienbalance beim Fortnite-Spielen? (Fortnite hat einen passenden Platz neben Schlaf Schule Bewegung und sozialen Kontakten) (!Fortnite wird immer komplett verboten) (!Fortnite darf nur nachts gespielt werden) (!Fortnite ersetzt Hausaufgaben und Hobbys)
Warum ist ein Wochenkonto für Spielzeit hilfreich? (Man lernt die eigene Medienzeit über mehrere Tage einzuteilen) (!Man muss nie wieder Pausen machen) (!Man darf unbegrenzt spielen wenn Freunde online sind) (!Man kann Altersfreigaben ignorieren)
Welche Altersfreigabe hat Fortnite in Deutschland grundsätzlich? (Ab 12 Jahren) (!Ab 6 Jahren) (!Ab 16 Jahren) (!Ab 18 Jahren)
Was gehört zu einem guten Ende einer Fortnite-Spielzeit? (Ein vorher vereinbarter Stopp-Punkt mit kurzer Übergangszeit) (!Ein spontanes Weiterspielen bis niemand mehr online ist) (!Ein Streit über jede einzelne Runde) (!Ein heimliches Starten neuer Spielrunden)
Warum sollte Fortnite nicht direkt vor dem Schlafengehen gespielt werden? (Weil Spannung Licht und Aktivierung das Einschlafen erschweren können) (!Weil Spiele nachts grundsätzlich gelöscht werden) (!Weil alle Runden nachts kürzer sind) (!Weil man dann automatisch besser schläft)
Was sind Kaufanreize in einem Spiel? (Angebote die zum Ausgeben von Geld oder virtueller Währung motivieren) (!Regeln für mehr Bewegung) (!Pausen zwischen zwei Hausaufgaben) (!Hinweise auf ausreichenden Schlaf)
Welche Chatregel ist besonders wichtig? (Keine privaten Daten an Fremde weitergeben) (!Die eigene Adresse für Teamtreffen posten) (!Passwörter mit guten Mitspielern teilen) (!Beleidigungen als normale Spielsprache akzeptieren)
Was ist ein Spielzeitfenster? (Ein vorher festgelegter Zeitraum zum Spielen) (!Eine zufällige Spielpause ohne Plan) (!Ein neues Level im Spiel) (!Ein Kaufangebot im Shop)
Was bedeutet Selbstregulation beim Gaming? (Die eigene Spielzeit wahrnehmen steuern und begrenzen können) (!Jede Regel anderer Personen ablehnen) (!Nur dann aufhören wenn der Akku leer ist) (!Fortnite immer als wichtigste Aufgabe behandeln)
Was kann ein Warnsignal für fehlende Medienbalance sein? (Fortnite verdrängt regelmäßig Schlaf Schule oder Freundschaften) (!Man spielt gelegentlich mit Freunden) (!Man macht nach dem Spielen eine Pause) (!Man spricht offen über Spielregeln)
Memory
| Bildschirmzeit | Zeit vor digitalen Geräten |
| Medienbalance | Ausgewogener Alltag mit und ohne Medien |
| Wochenkonto | Spielzeit über mehrere Tage einteilen |
| Stopp-Punkt | Vorher vereinbartes Ende |
| Pause | Erholung für Körper und Aufmerksamkeit |
| Kaufanreiz | Motivation zum Geldausgeben |
| Datenschutz | Schutz persönlicher Informationen |
| Fair Play | Respektvolles Verhalten im Spiel |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Schlaf | Erholung |
| Hausaufgaben | Pflichtzeit |
| Fortnite | Freie Medienzeit |
| Sport | Bewegungszeit |
| Familienessen | Medienfreie Zeit |
Kreuzworträtsel
| Balance | Wie nennt man ein gutes Gleichgewicht zwischen Medienzeit und anderen Lebensbereichen? |
| Pausen | Was sollte regelmäßig zwischen längeren Spielphasen eingeplant werden? |
| Schlaf | Welcher Bereich leidet besonders häufig unter zu spätem Spielen? |
| Wochenkonto | Wie heißt ein Zeitmodell bei dem Spielzeit über mehrere Tage verteilt wird? |
| Jugendschutz | Welcher Bereich beschäftigt sich mit altersgerechter und sicherer Mediennutzung? |
| Reflexion | Wie nennt man das bewusste Nachdenken über das eigene Verhalten? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Bildschirmzeit-Tagebuch: Notiere drei Tage lang ehrlich, wann Du Fortnite spielst, wann Du Videos oder Streams zu Fortnite anschaust und wie Du Dich danach fühlst.
- Pausenregel: Entwickle eine einfache Pausenregel für Dein Gaming, zum Beispiel nach jeder längeren Spielphase aufstehen, trinken und die Augen entspannen.
- Stopp-Satz: Formuliere einen Satz, mit dem Du einer Gruppe freundlich sagen kannst, dass Du nach der aktuellen Runde aufhörst.
- Medienfreie Zone: Suche zu Hause oder in der Schule einen Ort, der für bestimmte Zeiten bildschirmfrei bleiben kann, und begründe Deine Wahl.
Standard
- Wochenkonto: Erstelle einen Wochenplan für Fortnite, Schule, Schlaf, Bewegung und Offline-Freizeit. Begründe, warum Dein Plan realistisch ist.
- Mediennutzungsvertrag: Entwirf gemeinsam mit einer anderen Person fünf faire Regeln für Fortnite-Zeit, Chat, Käufe, Pausen und Schlafenszeit.
- Kaufanreiz-Analyse: Untersuche ein Beispiel für einen digitalen Kaufanreiz in einem Spiel und erkläre, welche Gefühle oder Entscheidungen dadurch beeinflusst werden können.
- Interview zur Medienbalance: Befrage zwei Personen unterschiedlichen Alters, wie sie Bildschirmzeit planen, und vergleiche die Antworten.
Schwer
- Fortnite-Debatte: Bereite eine Pro-und-Kontra-Debatte zur Frage vor, ob Fortnite in der Schule als Thema der Medienbildung behandelt werden sollte.
- Medienbalance-Projekt: Entwickle eine Kampagne für Deine Klasse mit Plakat, Kurzvideo oder Präsentation zum Thema „Gaming mit Plan“.
- Daten und Selbstregulation: Werte Dein eigenes Bildschirmzeit-Tagebuch aus und formuliere drei konkrete Veränderungen, die Du eine Woche lang testest.
- Beratungsszenario: Schreibe ein Beratungsgespräch zwischen einer jugendlichen Person, Eltern und Schulsozialarbeit, in dem ein fairer Fortnite-Plan entsteht.


Lernkontrolle
- Fallanalyse Medienbalance: Eine Person spielt täglich länger Fortnite als geplant, schläft zu wenig und streitet häufig mit den Eltern. Analysiere die Situation und entwickle einen fairen Lösungsplan.
- Transfer Wochenkonto: Übertrage das Wochenkonto-Prinzip auf eine andere digitale Gewohnheit, zum Beispiel Social Media, Streaming oder Smartphone-Nutzung.
- Regelprüfung: Beurteile drei unterschiedliche Fortnite-Regeln danach, ob sie klar, fair, überprüfbar und alltagstauglich sind.
- Perspektivwechsel: Schreibe aus Sicht einer spielenden Person und aus Sicht eines Elternteils, warum ein Stopp mitten in einer Runde schwierig sein kann.
- Medienethik: Erkläre, warum Kaufanreize, Chatverhalten und Datenschutz nicht nur private Themen sind, sondern auch mit Verantwortung in der digitalen Gesellschaft zu tun haben.
- Handlungsplan: Entwickle einen persönlichen Drei-Schritte-Plan, der Dir hilft, bei Gruppendruck trotzdem zur vereinbarten Zeit aufzuhören.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu Bildschirmzeit beim Fortnite Spielen planen - Medienbalance - Medienbildung ist wichtig, dass Du nicht nur Fakten wiedergeben kannst. Du sollst zeigen, dass Du Deine eigene Mediennutzung reflektierst, Regeln begründen und auf Alltagssituationen übertragen kannst.
- Begriffe erklären: Du kannst die Begriffe Bildschirmzeit, Medienbalance, Wochenkonto, Stopp-Punkt, Kaufanreiz, Datenschutz und Fair Play verständlich erklären.
- Eigenes Verhalten reflektieren: Du kannst Deine eigene Fortnite-Zeit beobachten und daraus sinnvolle Schlussfolgerungen ziehen.
- Plan erstellen: Du kannst einen realistischen Wochenplan mit Schule, Schlaf, Bewegung, Freizeit und Fortnite entwickeln.
- Regeln begründen: Du kannst erklären, warum Regeln zu Spielzeit, Chat, Käufen und Pausen sinnvoll sind.
- Konflikte lösen: Du kannst Vorschläge machen, wie Jugendliche und Erwachsene bei Streit um Gaming-Zeit fair miteinander sprechen können.
- Transfer leisten: Du kannst die Idee der Medienbalance auf andere digitale Angebote übertragen.
OERs zum Thema
Weitere freie und pädagogische Materialien
- klicksafe: Informationen zu Bildschirmzeit, Mediennutzung und Jugendmedienschutz.
- SCHAU HIN!: Hinweise für Familien zur Vereinbarung von Medienzeiten.
- Mediennutzungsvertrag: Werkzeug zum gemeinsamen Erstellen von Regeln.
- USK: Informationen zu Altersfreigaben und Risiken digitaler Spiele.
- JIM-Studie: Daten zur Mediennutzung Jugendlicher in Deutschland.
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