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Bildergeschichte Deutschunterricht Klasse 5 und 6

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Bildergeschichte Deutschunterricht Klasse 5 und 6



Einleitung

Eine Bildergeschichte ist eine besondere Form der Erzählung: Eine Reihe von Bildern zeigt wichtige Stationen einer Handlung, und Du verwandelst diese Bildfolge in einen zusammenhängenden, spannenden und sprachlich genauen Text. Im Deutschunterricht der Klasse 5 und Klasse 6 lernst Du dabei nicht nur, was auf den Bildern zu sehen ist. Du übst auch, zwischen den Bildern logisch zu ergänzen, Gefühle und Gedanken der Figuren auszudrücken, eine passende Überschrift zu finden und Deine Geschichte sinnvoll aufzubauen.

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In diesem aiMOOC lernst Du Schritt für Schritt, wie Du eine Bildergeschichte planst, schreibst, überarbeitest und präsentierst. Du arbeitest mit Bildfolgen, Erzählperspektive, Zeitform, Spannungsaufbau, wörtlicher Rede und anschaulichen Verben sowie Adjektiven. Ziel ist, dass Deine Leserinnen und Leser die Bilder nicht nur verstehen, sondern die Geschichte lebendig miterleben.


Was ist eine Bildergeschichte?

Eine Bildergeschichte erzählt eine Handlung mithilfe einer geordneten Bildfolge. Die Bilder zeigen meist nicht jeden einzelnen Moment, sondern nur ausgewählte Schlüsselszenen. Deshalb musst Du genau beobachten und sinnvoll ergänzen. Zwischen zwei Bildern können kurze Zeitspannen, Ortswechsel, Gespräche, Gefühle oder kleine Ursachen und Folgen liegen. Gerade diese Zwischenräume machen das Schreiben interessant.

Eine gelungene Bildergeschichte bleibt nah an den Bildern, erfindet aber passende Details hinzu. Du darfst also Gedanken, Geräusche, Gerüche, Gefühle und Gespräche ergänzen, solange sie zur dargestellten Handlung passen. Wichtig ist, dass Deine Geschichte nicht wie eine Bildbeschreibung klingt. Statt „Auf Bild eins sieht man …“ erzählst Du besser direkt: „Am Samstagnachmittag schlich Mia neugierig in den Garten, weil sie hinter dem Zaun ein seltsames Rascheln gehört hatte.“


Merkmale einer Bildergeschichte

  1. Bildfolge: Die Bilder stehen in einer sinnvollen Reihenfolge und zeigen wichtige Handlungsschritte.
  2. Figur: Personen, Tiere oder erfundene Wesen handeln, reagieren und erleben etwas.
  3. Ort: Die Handlung spielt an einem oder mehreren erkennbaren Schauplätzen.
  4. Zeit: Die Geschichte hat einen zeitlichen Ablauf, zum Beispiel einen Nachmittag, einen Schultag oder einen Ausflug.
  5. Konflikt: Oft entsteht ein Problem, Missverständnis, Unfall, Geheimnis oder überraschendes Ereignis.
  6. Höhepunkt: An einer besonders spannenden Stelle entscheidet sich, wie die Geschichte weitergeht.
  7. Schluss: Die Handlung wird aufgelöst und endet sinnvoll, lustig, überraschend oder nachdenklich.


Bilder genau lesen

Bevor Du schreibst, musst Du die Bilder wie eine Detektivin oder ein Detektiv untersuchen. Achte nicht nur auf die Hauptfiguren, sondern auch auf kleine Hinweise im Hintergrund. Ein umgekippter Eimer, eine offene Tür, dunkle Wolken oder ein erschrockener Gesichtsausdruck können wichtig für die Handlung sein. Gute Beobachtung hilft Dir, die Geschichte logisch und spannend zu erzählen.


Die W-Fragen als Hilfen

  1. Wer: Welche Figuren kommen vor und welche Beziehung haben sie zueinander?
  2. Wo: An welchem Ort spielt die Handlung?
  3. Wann: Zu welcher Tageszeit, Jahreszeit oder Situation passt die Bildfolge?
  4. Was: Was passiert in jedem Bild?
  5. Warum: Welche Ursachen könnten die Handlungen haben?
  6. Wie: Wie fühlen sich die Figuren und wie reagieren sie?
  7. Welche Folge: Was verändert sich durch das Ereignis?


Vom Bild zur Handlung

Eine Bildergeschichte entsteht nicht, indem Du jedes Bild einzeln beschreibst. Stattdessen verbindest Du die Bilder zu einer Handlung. Dabei helfen Dir Übergänge. Wenn in einem Bild ein Kind einen Ball schießt und im nächsten Bild eine Fensterscheibe zerbrochen ist, musst Du den Zusammenhang erzählen: Der Ball flog zu hoch, prallte gegen das Fenster, und plötzlich klirrte die Scheibe. So entsteht aus einzelnen Bildern eine zusammenhängende Geschichte.


Aufbau einer Bildergeschichte

Eine Bildergeschichte hat wie viele Erzählungen eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss. Diese drei Teile helfen Dir, Deine Ideen zu ordnen und den roten Faden nicht zu verlieren.


Einleitung

In der Einleitung führst Du knapp in die Situation ein. Du nennst die wichtigsten Figuren, den Ort und den Anfang der Handlung. Die Einleitung soll neugierig machen, aber noch nicht alles verraten. Eine gute Einleitung beantwortet meistens: Wer ist beteiligt? Wo spielt die Geschichte? Wann beginnt sie? Was ist die Ausgangssituation?

Beispiel: An einem windigen Herbstnachmittag wollte Ben nur schnell seinen Drachen auf der Wiese steigen lassen. Doch schon nach wenigen Minuten merkte er, dass dieser Nachmittag anders werden würde als geplant.


Hauptteil

Im Hauptteil erzählst Du die Ereignisse in der richtigen Reihenfolge. Hier wird die Handlung genauer, lebendiger und spannender. Du zeigst, was die Figuren tun, was sie sagen, was sie denken und wie sich die Situation verändert. Der Hauptteil führt zum Höhepunkt der Geschichte. Dort wird die Spannung am größten.


Schluss

Der Schluss löst die Situation auf. Er zeigt, wie das Problem endet, was die Figuren gelernt haben oder welche Überraschung bleibt. Ein guter Schluss passt zur Bildfolge und wirkt nicht plötzlich abgebrochen. Manchmal ist der Schluss lustig, manchmal erleichternd, manchmal nachdenklich.


Erzähltechnik


Erzählperspektive

Die meisten Bildergeschichten werden in der Er-/Sie-Form geschrieben. Dann erzählst Du von außen: „Lena öffnete vorsichtig die Tür.“ Du kannst aber auch in der Ich-Erzählung schreiben, wenn die Aufgabe es erlaubt: „Ich öffnete vorsichtig die Tür.“ Wichtig ist, dass Du die Perspektive nicht ständig wechselst.


Zeitform

Im Deutschunterricht wird die Bildergeschichte häufig im Präteritum geschrieben, weil sie eine abgeschlossene Handlung erzählt. Typische Formen sind: ging, sah, rief, fiel, erschrak, bemerkte. In wörtlicher Rede darfst Du dagegen das Präsens verwenden, weil die Figuren direkt sprechen: „Pass auf, der Ball fliegt zum Fenster!“


Wörtliche Rede

Wörtliche Rede macht Deine Geschichte lebendiger. Sie zeigt, was Figuren sagen, rufen, flüstern oder fragen. Setze sie gezielt ein, nicht in jedem Satz. Achte auf die Zeichensetzung: „Komm schnell her!“, rief Tim. Oder: Mia fragte: „Hast du das Geräusch auch gehört?“


Gedanken und Gefühle

Bilder zeigen oft nur Gesichter und Körperhaltungen. Du darfst daraus passende Gefühle ableiten. Eine Figur kann erschrecken, sich freuen, Angst bekommen, wütend werden oder erleichtert sein. Schreibe nicht nur: „Er hatte Angst.“ Anschaulicher ist: „Sein Herz klopfte schneller, und er wagte kaum zu atmen.“


Sprache einer guten Bildergeschichte

Eine gute Bildergeschichte benutzt abwechslungsreiche, genaue und passende Sprache. Vermeide Wiederholungen wie „dann … dann … dann“. Nutze stattdessen Satzanfänge und Verbindungswörter, die den Ablauf deutlich machen: zuerst, kurz darauf, plötzlich, währenddessen, zum Glück, schließlich.


Anschauliche Verben

Statt immer „gehen“, „sagen“ und „machen“ zu verwenden, kannst Du genauere Verben einsetzen. Eine Figur kann schleichen, rennen, stolpern, murmeln, jubeln, stottern, flüstern, protestieren, entdecken oder untersuchen. Solche Verben helfen den Lesenden, sich die Handlung besser vorzustellen.


Treffende Adjektive

Adjektive beschreiben Dinge, Figuren und Stimmungen. Verwende sie sinnvoll: ein dunkler Flur, ein zerknitterter Zettel, ein neugieriger Blick, ein lautes Krachen. Zu viele Adjektive können die Geschichte aber überladen. Wähle deshalb nur solche, die wirklich etwas zur Stimmung oder Handlung beitragen.


Spannende Satzanfänge

  1. Zeitangabe: Am nächsten Morgen bemerkte …
  2. Ortangabe: Hinter dem Schuppen raschelte …
  3. Gefühl: Erleichtert atmete sie auf, als …
  4. Geräusch: Plötzlich klirrte es laut …
  5. Gedanke: Ob das wirklich eine gute Idee war, fragte sich …


Vom Plan zum fertigen Text

Ein guter Text entsteht selten auf Anhieb. Du brauchst eine kurze Planung, einen ersten Entwurf und eine gründliche Überarbeitung. Dieser Prozess hilft Dir, Deine Geschichte klarer, spannender und sprachlich besser zu machen.


Schritt 1: Bildfolge untersuchen

Betrachte jedes Bild genau. Notiere zu jedem Bild wenige Stichwörter: Figuren, Ort, Handlung, Gefühle und mögliche Gedanken. Markiere den Moment, der wahrscheinlich der Höhepunkt ist.


Schritt 2: Erzählplan schreiben

Lege fest, was in Einleitung, Hauptteil und Schluss stehen soll. Überlege Dir eine passende Überschrift, die neugierig macht, aber nicht alles verrät. Plane auch, wo Du wörtliche Rede einsetzen möchtest.


Schritt 3: Geschichte ausformulieren

Schreibe den Text zusammenhängend. Verbinde die Bilder mit Übergängen. Achte darauf, dass die Handlung logisch bleibt und die Gefühle der Figuren nachvollziehbar sind. Schreibe nicht „auf Bild zwei“, sondern erzähle die Handlung direkt.


Schritt 4: Überarbeiten

Lies Deinen Text laut vor. Prüfe, ob die Reihenfolge stimmt, ob der Höhepunkt spannend genug ist und ob der Schluss passt. Verbessere Wiederholungen, unklare Sätze und Rechtschreibfehler. Ein Text wird durch Überarbeitung fast immer besser.


Beispiel: Aus einem Bildimpuls erzählen

Stell Dir eine Bildfolge vor: Ein Junge sieht im Park einen kleinen Hund ohne Halsband. Dann beginnt es zu regnen. Der Junge sucht Schutz unter einem Baum, während der Hund zittert. Schließlich bringt der Junge den Hund zum Fundbüro, wo sich die Besitzerin erleichtert meldet.

Aus dieser Bildfolge könnte eine Geschichte entstehen, in der der Junge zuerst unsicher ist, dann Verantwortung übernimmt und am Ende stolz ist, weil er geholfen hat. Wichtig ist dabei, dass Du nicht nur die Bilder aufzählst, sondern Gefühle, Entscheidungen und Folgen erzählst.


Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest

  1. Bildbeschreibung statt Erzählung: Schreibe nicht nur, was man sieht, sondern erzähle, was passiert.
  2. Reihenfolge durcheinander: Halte Dich an die Bildfolge und ergänze nur logisch passende Ereignisse.
  3. Zeitform wechselt: Bleibe überwiegend im Präteritum, wenn die Aufgabe nichts anderes verlangt.
  4. Höhepunkt fehlt: Baue Spannung auf und zeige den wichtigsten Moment deutlich.
  5. Schluss ist zu kurz: Löse die Situation sinnvoll auf.
  6. Sprache ist eintönig: Verwende abwechslungsreiche Verben, Satzanfänge und passende Adjektive.


Checkliste für Deine Bildergeschichte

  1. Überschrift: Macht sie neugierig und passt sie zur Handlung?
  2. Einleitung: Sind Figuren, Ort und Ausgangssituation klar?
  3. Hauptteil: Werden alle wichtigen Bilder in richtiger Reihenfolge erzählt?
  4. Höhepunkt: Ist der spannendste Moment deutlich erkennbar?
  5. Schluss: Wird die Geschichte sinnvoll abgeschlossen?
  6. Zeitform: Ist die Geschichte überwiegend im Präteritum geschrieben?
  7. Wörtliche Rede: Wird sie passend und korrekt eingesetzt?
  8. Sprache: Sind Verben, Adjektive und Satzanfänge abwechslungsreich?
  9. Rechtschreibung: Wurde der Text sorgfältig kontrolliert?
  10. Leserwirkung: Können andere die Geschichte gut verstehen und miterleben?


Differenzierung: Klasse 5 und Klasse 6

In Klasse 5 liegt der Schwerpunkt oft darauf, die Bildfolge richtig zu verstehen, eine einfache Handlung aufzubauen und in ganzen Sätzen zu erzählen. In Klasse 6 werden die Anforderungen meist erweitert: Die Geschichte soll sprachlich abwechslungsreicher sein, innere Vorgänge genauer zeigen, Spannung gezielter aufbauen und wörtliche Rede sicherer verwenden. In beiden Klassen ist wichtig, dass Du planst, schreibst und überarbeitest.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist eine Bildergeschichte? (Eine Erzählung, die aus einer Bildfolge entwickelt wird) (!Eine Liste von einzelnen Bildbeschreibungen) (!Ein Gedicht mit Reimen zu Bildern) (!Ein Sachtext über berühmte Maler)




Welche Aufgabe hat die Einleitung einer Bildergeschichte? (Sie führt Figuren, Ort und Ausgangssituation ein) (!Sie löst das Problem vollständig auf) (!Sie enthält nur wörtliche Rede) (!Sie fasst die Rechtschreibregeln zusammen)




Welche Zeitform wird im Deutschunterricht häufig für Bildergeschichten verwendet? (Präteritum) (!Futur II) (!Plusquamperfekt in jedem Satz) (!Imperativ)




Was gehört besonders in den Hauptteil einer Bildergeschichte? (Die Entwicklung der Handlung bis zum Höhepunkt) (!Nur die Überschrift) (!Eine Erklärung aller Grammatikregeln) (!Eine Liste der verwendeten Farben)




Warum ist der Höhepunkt wichtig? (Er ist der spannendste oder entscheidende Moment der Handlung) (!Er steht immer im ersten Satz) (!Er ersetzt den Schluss) (!Er darf nichts mit den Bildern zu tun haben)




Was macht wörtliche Rede in einer Bildergeschichte? (Sie macht Figuren und Situationen lebendiger) (!Sie verhindert jeden Dialog) (!Sie ersetzt die Einleitung) (!Sie macht die Bildfolge überflüssig)




Welche Formulierung passt besser zu einer Erzählung als zu einer Bildbeschreibung? (Plötzlich rutschte der Junge auf der nassen Wiese aus) (!Auf dem zweiten Bild sieht man einen Jungen) (!Im Bild befinden sich drei Gegenstände) (!Die Zeichnung hat einen hellen Hintergrund)




Was solltest Du vor dem Schreiben zuerst tun? (Die Bilder genau betrachten und Stichwörter sammeln) (!Sofort den Schluss abschreiben) (!Alle Bilder ignorieren) (!Nur die Überschrift farbig gestalten)




Welche Aussage zur Überarbeitung ist richtig? (Durch Überarbeitung wird der Text verständlicher und genauer) (!Überarbeitung ist nur bei sehr kurzen Texten nötig) (!Überarbeitung bedeutet, alle Adjektive zu löschen) (!Überarbeitung ersetzt die Planung vollständig)




Welche Überschrift ist für eine spannende Bildergeschichte meist geeignet? (Ein Titel, der neugierig macht und zur Handlung passt) (!Ein Titel, der das Ende vollständig verrät) (!Ein Titel ohne Bezug zur Geschichte) (!Ein Titel, der nur aus Satzzeichen besteht)





Memory

Einleitung Beginn der Situation
Hauptteil Entwicklung der Handlung
Höhepunkt Spannendster Moment
Schluss Auflösung der Geschichte
Präteritum Vergangenheitsform des Erzählens
Wörtliche Rede Direkte Figurenäußerung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Bildfolge untersuchen Planungsbeginn
Erzählplan erstellen Textaufbau
Geschichte schreiben Ausformulierung
Text laut lesen Überarbeitung
Endfassung abgeben Präsentation






Kreuzworträtsel

Bildfolge Wie nennt man die geordnete Reihe von Bildern?
Einleitung Welcher Teil führt Figuren und Ort ein?
Hoehepunkt Wie heißt der spannendste Moment einer Geschichte?
Praeteritum Welche Vergangenheitsform wird häufig zum Erzählen genutzt?
Dialog Wie nennt man ein Gespräch zwischen Figuren?
Schluss Welcher Teil löst die Handlung auf?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Bildergeschichte entsteht aus einer geordneten

. In der Einleitung werden wichtige

und der Ort vorgestellt. Im Hauptteil entwickelt sich die

bis zum Höhepunkt. Die Geschichte wird häufig im

geschrieben. Wörtliche Rede macht Gespräche zwischen Figuren

. Am Ende löst der Schluss das zentrale

sinnvoll auf. Vor der Endfassung solltest Du Deinen Text sorgfältig

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Bildfolge beschreiben: Wähle eine kurze Bildfolge mit drei Bildern und notiere zu jedem Bild fünf Stichwörter zu Figuren, Ort, Handlung und Gefühl.
  2. Überschrift finden: Erfinde zu einer vorgegebenen Bildergeschichte drei verschiedene Überschriften und begründe, welche am neugierigsten macht.
  3. Gefühle darstellen: Schreibe zu einer Figur aus einer Bildfolge drei Sätze, die zeigen, wie sie sich fühlt, ohne das Gefühl direkt zu nennen.
  4. Satzanfänge sammeln: Erstelle eine Liste mit zehn abwechslungsreichen Satzanfängen, die Du in einer Bildergeschichte verwenden kannst.


Standard

  1. Erzählplan erstellen: Plane eine Bildergeschichte mit Einleitung, Hauptteil, Höhepunkt und Schluss, bevor Du den ganzen Text schreibst.
  2. Wörtliche Rede einsetzen: Schreibe einen Dialog zwischen zwei Figuren aus einer Bildfolge und achte auf die Zeichensetzung.
  3. Text überarbeiten: Tausche Deinen Entwurf mit einer Partnerin oder einem Partner und verbessert gegenseitig Wiederholungen, unklare Stellen und langweilige Verben.
  4. Perspektive wechseln: Schreibe einen kurzen Abschnitt zuerst in der Er-Form und danach in der Ich-Form. Vergleiche, wie sich die Wirkung verändert.


Schwer

  1. Eigene Bildergeschichte gestalten: Zeichne oder fotografiere eine Bildfolge mit mindestens fünf Stationen und schreibe dazu eine vollständige Geschichte.
  2. Spannung aufbauen: Überarbeite eine einfache Bildergeschichte so, dass der Höhepunkt durch Gedanken, Geräusche, Verzögerung und wörtliche Rede spannender wird.
  3. Medienprojekt planen: Erstelle aus Deiner Bildergeschichte ein kurzes Hörspiel oder Video und achte darauf, dass Stimme, Geräusche und Pausen zur Handlung passen.
  4. Schreibkonferenz durchführen: Organisiere in einer Gruppe eine Schreibkonferenz, in der jede Geschichte nach Aufbau, Sprache, Spannung und Verständlichkeit besprochen wird.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Bildfolge: Du erhältst eine unbekannte Bildfolge. Erkläre zuerst mündlich die vermutete Handlung und schreibe danach eine passende Geschichte mit klarem Höhepunkt.
  2. Vergleich Aufgabe: Vergleiche zwei Versionen derselben Bildergeschichte und begründe, welche Version spannender, verständlicher und sprachlich gelungener ist.
  3. Überarbeitungsaufgabe: Überarbeite einen fehlerhaften Text so, dass aus einer reinen Bildbeschreibung eine lebendige Erzählung wird.
  4. Perspektivaufgabe: Schreibe denselben Höhepunkt aus Sicht zweier verschiedener Figuren und erkläre, wie sich dadurch die Wirkung verändert.
  5. Begründungsaufgabe: Wähle aus mehreren möglichen Schlussvarianten die passendste aus und begründe Deine Entscheidung mit Hinweisen aus der Bildfolge.
  6. Gestaltungsaufgabe: Entwickle zu einer Alltagssituation eine eigene Bildfolge und erkläre, welche Bilder für Einleitung, Hauptteil, Höhepunkt und Schluss stehen.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du eine vollständige eigene Bildergeschichte zu einer Bildfolge oder zu selbst gestalteten Bildern. Gib zusätzlich einen kurzen Erzählplan ab. Deine Arbeit wird nicht nur nach Rechtschreibung bewertet, sondern vor allem danach, ob Du die Bilder genau verstanden, eine logische Handlung entwickelt, Spannung aufgebaut und Deine Geschichte sprachlich überarbeitet hast.

  1. Inhalt: Die Handlung passt zur Bildfolge und ergänzt fehlende Zwischenschritte logisch.
  2. Aufbau: Einleitung, Hauptteil, Höhepunkt und Schluss sind klar erkennbar.
  3. Sprache: Verben, Adjektive, Satzanfänge und wörtliche Rede sind abwechslungsreich und passend.
  4. Überarbeitung: Der Text wurde kontrolliert, verbessert und sauber präsentiert.
  5. Reflexion: Du erklärst kurz, welche Stelle Dir besonders gelungen ist und was Du beim nächsten Mal verbessern möchtest.




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