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Berichte schreiben - aiMOOC

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Berichte schreiben - aiMOOC




Einleitung

Berichte schreiben ist eine wichtige Fähigkeit in Deutsch, Medienbildung, Journalismus, Berufsschule und vielen Alltagssituationen. Ein Bericht informiert sachlich über ein Ereignis, einen Vorgang, einen Unfall, eine Beobachtung, eine Veranstaltung oder ein Ergebnis. Anders als eine Erzählung soll ein Bericht nicht spannend ausschmücken, Gefühle erzeugen oder persönliche Bewertungen vermitteln. Er beantwortet die wichtigsten W-Fragen, ordnet Informationen logisch und hilft den Lesenden, sich schnell und zuverlässig ein Bild von einem Sachverhalt zu machen.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du einen klaren, sachlichen und vollständigen Bericht planst, schreibst, überprüfst und überarbeitest. Du trainierst den Unterschied zwischen Meinung und Information, lernst typische Berichtsarten kennen und übst, aus Notizen, Beobachtungen oder Zeugenaussagen einen gut aufgebauten Text zu formulieren.

Datei:Writing and editing articles.JPG

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Was ist ein Bericht?

Ein Bericht ist eine Textsorte, die sachlich, knapp, genau und verständlich über ein reales oder überprüfbares Geschehen informiert. Ein Bericht kann mündlich oder schriftlich sein. In der Schule ist meist der schriftliche Bericht gemeint, zum Beispiel ein Unfallbericht, Zeitungsbericht, Praktikumsbericht, Versuchsbericht, Reisebericht, Erfahrungsbericht, Projektbericht oder Veranstaltungsbericht.

Ein guter Bericht beantwortet die Fragen, die Leserinnen und Leser brauchen, um das Geschehen nachzuvollziehen. Dabei stehen nicht die Gefühle der schreibenden Person im Mittelpunkt, sondern überprüfbare Informationen. Wer einen Bericht schreibt, muss auswählen, ordnen und sprachlich präzise formulieren.


Ziel eines Berichts

Das Ziel eines Berichts ist es, andere Menschen zuverlässig zu informieren. Ein Bericht soll klären, was geschehen ist, wer beteiligt war, wann und wo es geschah, wie es ablief, warum es dazu kam und welche Folgen entstanden sind. Je nach Situation kann ein Bericht auch dazu dienen, Entscheidungen vorzubereiten, Vorgänge zu dokumentieren oder Verantwortung nachvollziehbar zu machen.

Ein Bericht wird deshalb häufig in Bereichen benötigt, in denen Genauigkeit, Dokumentation und Nachvollziehbarkeit wichtig sind. Dazu gehören Schule, Polizei, Feuerwehr, Verwaltung, Journalismus, Wissenschaft, Ausbildung, Betrieb und Verein.


Bericht, Erzählung und Beschreibung unterscheiden

Ein Bericht unterscheidet sich deutlich von anderen Textsorten. Eine Erzählung gestaltet ein Erlebnis oft spannend, lebendig und subjektiv. Sie darf Gefühle, Gedanken, Ausschmückungen und wörtliche Rede enthalten. Eine Beschreibung stellt Merkmale eines Gegenstands, einer Person, eines Ortes oder eines Vorgangs dar. Ein Bericht hingegen erklärt ein Geschehen in seiner zeitlichen und sachlichen Ordnung.

  1. Bericht: sachlich, informierend, chronologisch oder logisch geordnet, ohne persönliche Wertung.
  2. Erzählung: anschaulich, spannend, persönlich, oft mit Gefühlen und ausgeschmückten Details.
  3. Beschreibung: genau, beobachtend, merkmalsorientiert, oft ohne Handlung.
  4. Kommentar: meinungsbetont, wertend, argumentierend.
  5. Nachricht: sehr kurz, aktuell, auf die wichtigsten Fakten konzentriert.


Merkmale eines guten Berichts

Ein guter Bericht ist sachlich, vollständig, verständlich, geordnet und sprachlich präzise. Die Informationen müssen stimmen, die Reihenfolge muss nachvollziehbar sein und die Sprache darf keine unnötigen Ausschmückungen enthalten.


Sachlichkeit

Sachlichkeit bedeutet, dass Du neutral formulierst. Du schreibst nicht, was Du fühlst, vermutest oder bewertest, sondern was Du belegen oder aus zuverlässigen Quellen entnehmen kannst. Formulierungen wie „zum Glück“, „leider“, „total schlimm“, „bestimmt“, „wahrscheinlich“ oder „ich fand“ passen nur dann in einen Bericht, wenn sie als Aussage einer Quelle gekennzeichnet werden. Sonst wirken sie wertend oder unsicher.

Nicht sachlich: Der rücksichtslose Radfahrer raste völlig verrückt um die Ecke.

Sachlich: Der Radfahrer fuhr nach Angaben zweier Zeugen mit hoher Geschwindigkeit um die Ecke.


Genauigkeit

Genauigkeit bedeutet, dass wichtige Angaben nicht fehlen. Ein Bericht sollte möglichst konkrete Informationen enthalten. Statt „neulich“ schreibst Du besser „am Montag, dem 3. Juni“. Statt „irgendwo in der Schule“ schreibst Du „im Flur vor Raum 204“. Statt „viele Leute“ schreibst Du, wenn bekannt, „etwa 30 Personen“.

Genaue Angaben helfen, Missverständnisse zu vermeiden. Besonders bei Unfallberichten, Praktikumsberichten oder wissenschaftlichen Berichten ist Genauigkeit entscheidend.


Vollständigkeit

Ein Bericht ist vollständig, wenn alle wichtigen W-Fragen beantwortet werden. Nicht jede Frage ist in jedem Bericht gleich wichtig. Bei einem Unfallbericht sind Ort, Zeit, Beteiligte, Ablauf und Folgen besonders wichtig. Bei einem Praktikumsbericht sind Tätigkeiten, Lernfortschritte und Arbeitsabläufe zentral. Bei einem Versuchsbericht sind Material, Durchführung, Beobachtung und Ergebnis entscheidend.


Verständlichkeit

Ein Bericht soll so geschrieben sein, dass die Zielgruppe ihn versteht. Verwende klare Sätze, passende Fachbegriffe und eine sinnvolle Reihenfolge. Sehr lange Schachtelsätze erschweren das Verstehen. Fachbegriffe sind sinnvoll, wenn sie nötig sind und erklärt werden.


Nachvollziehbare Reihenfolge

Viele Berichte folgen einer Chronologie, also der zeitlichen Reihenfolge des Geschehens. Manchmal ist eine sachlogische Ordnung besser, etwa bei einem Praktikumsbericht oder Projektbericht. Wichtig ist, dass die Lesenden den Ablauf ohne Sprünge verstehen.


Die W-Fragen

Die W-Fragen sind ein zentrales Werkzeug beim Schreiben eines Berichts. Sie helfen Dir, Informationen zu sammeln, zu ordnen und Lücken zu erkennen.


Die wichtigsten W-Fragen

  1. Wer: Wer war beteiligt? Wer hat etwas getan? Wer war betroffen?
  2. Was: Was ist geschehen? Was wurde beobachtet?
  3. Wann: Wann ist es geschehen? Datum, Uhrzeit, Zeitraum.
  4. Wo: Wo ist es geschehen? Ort, Raum, Strecke, Einrichtung.
  5. Wie: Wie lief das Geschehen ab? In welcher Reihenfolge?
  6. Warum: Warum geschah es? Welche Ursachen sind bekannt?
  7. Welche Folgen: Welche Ergebnisse, Schäden, Reaktionen oder Konsequenzen gab es?
  8. Quelle: Woher stammen die Informationen? Eigene Beobachtung, Zeugin, Dokument, Messung oder Interview.


W-Fragen als Schreibhilfe

Vor dem Schreiben kannst Du eine Tabelle anlegen. In die linke Spalte kommen die W-Fragen, in die rechte Spalte Deine Informationen. Wenn eine Antwort fehlt, musst Du entscheiden, ob Du recherchieren, nachfragen oder die Lücke im Bericht transparent machen musst. Du darfst fehlende Informationen nicht erfinden.

Beispiel: Wenn Du nicht weißt, warum ein Unfall geschah, schreibst Du nicht „wegen Unachtsamkeit“, sondern „Die Ursache war zunächst unklar“ oder „Nach Angaben der Schulleitung wurde die Ursache noch geprüft“.


Aufbau eines Berichts

Ein schulischer Bericht besteht meistens aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. Diese Gliederung hilft Dir, wichtige Informationen sinnvoll zu ordnen.


Einleitung

Die Einleitung beantwortet knapp die wichtigsten Grundfragen. Sie nennt meist, wer beteiligt war, was passiert ist, wann und wo es geschah. Die Einleitung soll die Lesenden schnell orientieren.

Beispiel: Am Dienstag, dem 12. März, kam es gegen 10.15 Uhr auf dem Schulhof der Musterschule zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Schülern auf Fahrrädern.


Hauptteil

Der Hauptteil beschreibt den Ablauf genauer. Hier ordnest Du die Ereignisse in der richtigen Reihenfolge. Du erklärst, wie es zu dem Ereignis kam, welche Handlungen nacheinander geschahen und welche Informationen aus Quellen vorliegen. Der Hauptteil ist der ausführlichste Teil des Berichts.

Beispiel: Nach Aussagen mehrerer Mitschüler fuhr ein Schüler aus Richtung Fahrradständer auf den Hof. Gleichzeitig lief eine Gruppe aus dem Eingang der Sporthalle. Ein zweiter Schüler bog mit seinem Fahrrad nach links ab. Dabei berührten sich die Lenker der beiden Fahrräder.


Schluss

Der Schluss beschreibt die Folgen, Ergebnisse oder nächsten Schritte. Dazu gehören Verletzungen, Schäden, Reaktionen, Maßnahmen oder offene Fragen. Der Schluss darf keine persönliche Moral enthalten. Er bleibt sachlich.

Beispiel: Beide Schüler wurden von der Pausenaufsicht betreut. Einer der Schüler klagte über Schmerzen am Knie. Die Eltern wurden informiert. Die Fahrräder wurden am Nachmittag überprüft.


Sprache und Stil

Die Sprache eines Berichts ist sachlich, klar und präzise. Du vermeidest Übertreibungen, Vermutungen und emotionale Ausschmückungen. Du schreibst so, dass die Informationen im Mittelpunkt stehen.


Zeitform

In der Schule wird ein Bericht meist im Präteritum geschrieben, weil über etwas Vergangenes berichtet wird. Wenn ein Ergebnis bis in die Gegenwart wirkt, kann auch das Perfekt oder Präsens vorkommen.

Präteritum: Die Klasse besuchte am Freitag das Rathaus.

Perfekt: Die Ergebnisse sind anschließend in einer Ausstellung gezeigt worden.

Präsens: Der Bericht zeigt, welche Aufgaben die Auszubildenden übernahmen.


Sachliche Verben

Verwende genaue Verben. Statt „machen“ kannst Du oft präziser schreiben: beobachten, durchführen, notieren, prüfen, befragen, dokumentieren, auswerten, feststellen, melden, sichern, vergleichen, untersuchen oder abschließen.

Ungenau: Die Gruppe machte einen Versuch.

Genau: Die Gruppe führte einen Versuch zur Wasserverdunstung durch.


Keine persönliche Meinung

Ein Bericht enthält normalerweise keine persönliche Meinung. Statt „Ich fand den Ausflug sehr spannend“ schreibst Du, was tatsächlich geschah: „Die Klasse besuchte drei Stationen, an denen Experimente zur Energiegewinnung durchgeführt wurden.“ Wenn eine Bewertung nötig ist, muss sie begründet und klar als Einschätzung erkennbar sein. In vielen schulischen Berichten gehört die Bewertung jedoch nicht in den Bericht, sondern in eine Reflexion.


Direkte und indirekte Rede

In Berichten können Aussagen von Beteiligten vorkommen. Dann musst Du deutlich machen, wer etwas gesagt hat. Häufig nutzt man die indirekte Rede.

Direkte Rede: Die Zeugin sagte: „Der Bus kam zu spät.“

Indirekte Rede: Die Zeugin erklärte, der Bus sei zu spät gekommen.

Direkte Rede kann in journalistischen Berichten verwendet werden, sollte aber sparsam bleiben. Für schulische Berichte ist die indirekte Rede oft passender.


Berichtsarten

Berichte begegnen Dir in vielen Lebensbereichen. Die Grundidee bleibt gleich: sachlich informieren. Je nach Zweck ändern sich aber Aufbau, Schwerpunkt und Sprache.


Unfallbericht

Ein Unfallbericht dokumentiert einen Unfall möglichst genau. Wichtig sind Ort, Zeit, Beteiligte, Ablauf, Ursache, Schäden, Verletzungen, Zeugen und Maßnahmen. Ein Unfallbericht darf keine Schuldzuweisungen enthalten, wenn diese nicht belegt sind.


Zeitungsbericht

Ein Zeitungsbericht informiert über ein aktuelles Ereignis. Er beantwortet die W-Fragen und stellt den Sachverhalt in einen Zusammenhang. Er kann Hintergrundinformationen, Zitate und Folgen enthalten. Im Unterschied zum Kommentar bleibt der Bericht wertungsfrei.


Praktikumsbericht

Ein Praktikumsbericht beschreibt Tätigkeiten, Arbeitsbereiche, Beobachtungen und Lernfortschritte während eines Praktikums. Er verbindet sachliche Beschreibung mit geordneter Dokumentation. In manchen Praktikumsberichten gibt es zusätzlich eine persönliche Reflexion. Diese sollte klar vom sachlichen Bericht getrennt werden.


Versuchsbericht

Ein Versuchsbericht dokumentiert ein Experiment. Typische Bestandteile sind Fragestellung, Material, Durchführung, Beobachtung, Ergebnis und Auswertung. Er ist besonders in Naturwissenschaften wichtig, weil andere Personen den Versuch nachvollziehen oder wiederholen können sollen.


Projektbericht

Ein Projektbericht beschreibt Ziele, Planung, Durchführung, Ergebnisse und Schwierigkeiten eines Projekts. Er wird in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf häufig genutzt. Wichtig ist, dass nicht nur das Endergebnis, sondern auch der Arbeitsprozess nachvollziehbar wird.


Veranstaltungsbericht

Ein Veranstaltungsbericht informiert über eine Veranstaltung, zum Beispiel ein Schulfest, eine Exkursion, einen Vortrag, einen Wettbewerb oder eine Theateraufführung. Er sollte nicht nur sagen, dass die Veranstaltung „schön“ war, sondern konkret beschreiben, was stattfand, wer beteiligt war und welche Ergebnisse oder Reaktionen es gab.


Vom Notizzettel zum fertigen Bericht

Ein Bericht entsteht selten sofort perfekt. Gute Berichte entstehen in mehreren Schritten: Informationen sammeln, auswählen, ordnen, schreiben, prüfen und überarbeiten.


Informationen sammeln

Zuerst sammelst Du Fakten. Du kannst eigene Beobachtungen notieren, Beteiligte befragen, Fotos auswerten, Protokolle lesen oder Messwerte nutzen. Dabei solltest Du Quelle und Zeitpunkt notieren. So kannst Du später nachvollziehen, woher Deine Angaben stammen.


Informationen auswählen

Nicht jede Information gehört in den Bericht. Entscheidend ist, ob sie für das Verständnis wichtig ist. Unwichtige Details, Gefühle, Spekulationen und Ausschmückungen werden gestrichen. Ein Bericht ist nicht möglichst lang, sondern möglichst klar und vollständig.


Informationen ordnen

Ordne Deine Informationen nach Zeitfolge oder Sachlogik. Eine einfache Methode ist die Dreiteilung: Einleitung mit Grundinformationen, Hauptteil mit Ablauf, Schluss mit Folgen. Bei komplexen Berichten kann eine Zwischenüberschrift helfen.


Rohfassung schreiben

In der Rohfassung formulierst Du den Bericht vollständig aus. Achte auf sachliche Sprache, klare Sätze und die passende Zeitform. Die Rohfassung muss noch nicht perfekt sein. Wichtig ist, dass der Inhalt vollständig und geordnet vorliegt.


Überarbeiten

Beim Überarbeiten prüfst Du Inhalt, Aufbau, Sprache und Rechtschreibung. Lies den Bericht so, als würdest Du das Ereignis nicht kennen. Kannst Du alles verstehen? Fehlen Informationen? Gibt es Wertungen? Ist die Reihenfolge logisch? Stimmen Zeitform und Satzbau?

Datei:EFFECTIVE REPORT WRITING.pdf


Checkliste für Deinen Bericht

  1. Thema: Ist klar, worüber berichtet wird?
  2. W-Fragen: Sind die wichtigsten W-Fragen beantwortet?
  3. Einleitung: Werden Ereignis, Ort, Zeit und Beteiligte knapp genannt?
  4. Hauptteil: Ist der Ablauf verständlich und geordnet?
  5. Schluss: Werden Folgen, Ergebnisse oder Maßnahmen genannt?
  6. Sachlichkeit: Enthält der Text keine unbegründeten Wertungen?
  7. Genauigkeit: Sind Datum, Uhrzeit, Orte, Namen und Zahlen möglichst genau?
  8. Quellenangabe: Ist erkennbar, woher wichtige Informationen stammen?
  9. Zeitform: Wird überwiegend das Präteritum verwendet?
  10. Sprache: Sind die Sätze klar, präzise und gut lesbar?
  11. Rechtschreibung: Wurden Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik geprüft?


Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest


Fehler 1: Zu erzählerisch schreiben

Viele Berichte klingen zunächst wie Erzählungen. Sie enthalten Spannung, Gefühle oder Ausschmückungen. Das passt nicht zur Textsorte. Streiche Wörter, die bewerten oder dramatisieren, und ersetze sie durch genaue Beobachtungen.

Zu erzählerisch: Plötzlich geschah etwas Schreckliches.

Berichtend: Gegen 13.20 Uhr stürzte ein Schüler auf der Treppe zwischen dem ersten und zweiten Stock.


Fehler 2: Wichtige Angaben vergessen

Wenn W-Fragen fehlen, bleibt der Bericht unklar. Prüfe deshalb nach dem Schreiben jede W-Frage einzeln. Markiere im Text, wo die Antwort steht. Fehlt eine Antwort, recherchiere oder formuliere die Lücke ehrlich.


Fehler 3: Schuld zuweisen statt berichten

Ein Bericht soll nicht voreilig urteilen. Formulierungen wie „weil er nicht aufgepasst hatte“ sind nur erlaubt, wenn dies sicher belegt ist. Besser ist: „Die Ursache wurde nicht eindeutig geklärt“ oder „Nach Angaben der Aufsichtsperson achtete der Schüler nicht auf den Gegenverkehr.“


Fehler 4: Unklare Reihenfolge

Wenn Ereignisse durcheinander stehen, verstehen Lesende den Ablauf nicht. Nutze Zeitangaben und Verknüpfungen wie zunächst, danach, anschließend, währenddessen, schließlich und daraufhin.


Fehler 5: Umgangssprache verwenden

Umgangssprache wirkt ungenau. Ersetze Wörter wie „mega“, „krass“, „voll“, „halt“, „irgendwie“ oder „Sache“ durch genaue Formulierungen.

Umgangssprachlich: Dann war die Sache irgendwie vorbei.

Sachlich: Danach beendete die Lehrkraft die Übung und informierte die Schulleitung.


Beispiel: Aus Notizen wird ein Bericht


Notizen

  1. Datum: Mittwoch, 8. Mai.
  2. Zeit: 9.35 Uhr.
  3. Ort: Schulhof, Nähe Basketballkorb.
  4. Beteiligte: Klasse 7b, Sportlehrerin, zwei Schüler.
  5. Ereignis: Zusammenstoß beim Basketballspiel.
  6. Ablauf: Schüler A lief zum Korb, Schüler B sprang zum Ball, beide stießen zusammen.
  7. Folgen: Schüler A hatte Nasenbluten, Schüler B blieb unverletzt, Spiel wurde unterbrochen.
  8. Maßnahmen: Sportlehrerin leistete Erste Hilfe, Sekretariat informierte Eltern.


Ausformulierter Bericht

Am Mittwoch, dem 8. Mai, kam es gegen 9.35 Uhr auf dem Schulhof der Musterschule während des Sportunterrichts der Klasse 7b zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Schülern. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Basketballkorbs.

Nach Angaben der Sportlehrerin lief ein Schüler zum Korb, um einen Ball anzunehmen. Gleichzeitig sprang ein zweiter Schüler in Richtung des Balls. Dabei stießen beide Schüler zusammen. Der Unterricht wurde sofort unterbrochen.

Ein Schüler bekam Nasenbluten und wurde von der Sportlehrerin erstversorgt. Der zweite Schüler blieb nach bisherigen Angaben unverletzt. Anschließend informierte das Sekretariat die Eltern des verletzten Schülers.


Analyse des Beispiels

Der Beispielbericht nennt Ort, Zeit, Beteiligte und Ereignis bereits in der Einleitung. Der Hauptteil beschreibt den Ablauf in zeitlicher Reihenfolge. Der Schluss nennt Folgen und Maßnahmen. Der Text verzichtet auf Schuldzuweisungen und persönliche Wertungen. Dadurch wirkt er sachlich und nachvollziehbar.


Berichte in digitalen Medien

Berichte erscheinen heute nicht nur in Zeitungen oder Schulheften, sondern auch auf Webseiten, in Blogs, in Online-Zeitungen, in Schulportalen, in Projektplattformen und in sozialen Medien. Gerade online ist es wichtig, Informationen sorgfältig zu prüfen. Nicht jeder Text, der wie ein Bericht aussieht, ist neutral. Manche Texte vermischen Bericht, Meinung und Werbung.

Wenn Du digitale Quellen nutzt, achte auf Autorin oder Autor, Veröffentlichungsdatum, Herausgeber, Belege, Bildquellen und mögliche Interessen. Ein guter Bericht macht seine Informationsgrundlage transparent.


Berichte mit KI-Unterstützung reflektiert schreiben

Künstliche Intelligenz kann beim Planen, Strukturieren und Überarbeiten eines Berichts helfen. Du kannst KI zum Beispiel bitten, W-Fragen aus Notizen zu sortieren, eine Checkliste zu erstellen oder einen Text auf sachliche Sprache zu prüfen. Trotzdem bleibst Du verantwortlich. Eine KI kann Informationen erfinden, falsch gewichten oder unpassend formulieren. Deshalb musst Du Fakten prüfen, Quellen kontrollieren und den Text selbst verstehen.

Sinnvoll ist KI-Unterstützung vor allem in drei Phasen: beim Sammeln von Strukturideen, beim Überarbeiten der Verständlichkeit und beim Finden von neutraleren Formulierungen. Nicht sinnvoll ist es, einen Bericht ungeprüft erstellen zu lassen, wenn Du die Fakten nicht kennst.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das wichtigste Ziel eines Berichts? (Sachlich über ein Ereignis oder einen Vorgang informieren) (!Eine erfundene Geschichte spannend erzählen) (!Die eigene Meinung möglichst deutlich vertreten) (!Möglichst viele Gefühle beschreiben)




Welche Zeitform wird in schulischen Berichten meistens verwendet? (Präteritum) (!Futur) (!Imperativ) (!Konjunktiv ohne Anlass)




Welche Frage gehört zu den typischen W-Fragen eines Berichts? (Wo ist es geschehen) (!Wie fühlt sich die Autorin) (!Warum ist meine Meinung richtig) (!Welche Pointe passt am besten)




Was gehört normalerweise nicht in einen sachlichen Bericht? (Persönliche Wertungen ohne Beleg) (!Zeitangaben) (!Ortsangaben) (!Folgen des Ereignisses)




Welche Aussage beschreibt den Hauptteil eines Berichts am besten? (Er stellt den Ablauf genauer und geordnet dar) (!Er enthält nur die Überschrift) (!Er ersetzt die W-Fragen vollständig) (!Er besteht aus einer persönlichen Bewertung)




Was sollte im Schluss eines Berichts stehen? (Folgen, Ergebnisse oder Maßnahmen) (!Eine frei erfundene Fortsetzung) (!Ein Werbeslogan) (!Eine absichtliche Übertreibung)




Welche Formulierung ist für einen Bericht am sachlichsten? (Der Schüler stürzte gegen 10.20 Uhr auf der Treppe) (!Der Schüler flog total schlimm hin) (!Alle waren bestimmt sehr geschockt) (!Das war der peinlichste Moment des Tages)




Warum sind Quellen in einem Bericht wichtig? (Sie zeigen, woher Informationen stammen) (!Sie ersetzen die Rechtschreibung) (!Sie machen den Bericht automatisch spannend) (!Sie erlauben jede Vermutung)




Welche Textsorte ist im Unterschied zum Bericht meist meinungsbetont? (Kommentar) (!Unfallbericht) (!Versuchsbericht) (!Praktikumsbericht)




Was ist beim Überarbeiten eines Berichts besonders wichtig? (W-Fragen, Sachlichkeit, Reihenfolge und Sprache prüfen) (!Möglichst viele Ausrufezeichen ergänzen) (!Alle Fakten durch Vermutungen ersetzen) (!Die Einleitung vollständig streichen)





Memory

Einleitung Grundinformationen
Hauptteil Ablauf
Schluss Folgen
Sachlichkeit Keine Wertung
Quelle Herkunft der Information
Präteritum Vergangenheitsform
W-Fragen Orientierung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Einleitung Wer, was, wann und wo
Hauptteil Genauer Ablauf
Schluss Folgen und Maßnahmen
Quelle Herkunft der Information
Sachlichkeit Neutrale Sprache




...


Kreuzworträtsel

Sachlichkeit Wie nennt man die neutrale und wertungsfreie Sprache eines Berichts?
Einleitung Welcher Teil nennt die wichtigsten Grundinformationen?
Hauptteil Welcher Teil beschreibt den Ablauf genauer?
Schluss Welcher Teil nennt Folgen oder Maßnahmen?
Quelle Was zeigt die Herkunft einer Information?
Praeteritum Welche Vergangenheitsform wird in Schulberichten häufig verwendet?





LearningApps

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Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Bericht informiert sachlich über ein

oder einen Vorgang. In der Einleitung werden meist die wichtigsten

kurz beantwortet. Der Hauptteil beschreibt den

genauer und in einer sinnvollen Reihenfolge. Im Schluss werden die

oder Maßnahmen genannt. Ein Bericht vermeidet persönliche

und nutzt möglichst genaue Angaben zu Ort, Zeit und Beteiligten. Häufig wird ein schulischer Bericht im

geschrieben. Wer Informationen übernimmt, sollte die

beachten und keine unsicheren Vermutungen als Tatsache darstellen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. W-Fragen sammeln: Notiere zu einem kleinen Ereignis aus Deinem Schulalltag die Antworten auf Wer, Was, Wann, Wo, Wie, Warum und Welche Folgen.
  2. Bericht erkennen: Suche in einer Zeitung oder auf einer seriösen Nachrichtenseite einen Bericht und markiere sachliche Informationen in einer Farbe.
  3. Wertungen streichen: Formuliere fünf wertende Sätze so um, dass sie sachlich in einen Bericht passen.
  4. Einleitung schreiben: Schreibe zu den Notizen eines erfundenen Schulereignisses nur die Einleitung eines Berichts.


Standard

  1. Unfallbericht verfassen: Schreibe aus vorgegebenen Stichpunkten einen vollständigen Unfallbericht mit Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  2. Zeitungsbericht untersuchen: Analysiere einen Zeitungsbericht nach W-Fragen, Aufbau, Quellen und Sprache.
  3. Interview nutzen: Befrage eine Person zu einem Ereignis und schreibe daraus einen sachlichen Kurzbericht.
  4. Bericht überarbeiten: Überarbeite einen absichtlich fehlerhaften Bericht und begründe Deine Änderungen.


Schwer

  1. Projektbericht erstellen: Dokumentiere ein eigenes Klassenprojekt mit Ziel, Planung, Durchführung, Ergebnis und Auswertung.
  2. Bericht und Kommentar vergleichen: Wähle ein aktuelles Thema und schreibe zuerst einen sachlichen Bericht, danach einen kurzen Kommentar. Vergleiche beide Texte.
  3. Quellen prüfen: Vergleiche zwei unterschiedliche Darstellungen desselben Ereignisses und entscheide, welche Informationen für einen Bericht zuverlässig sind.
  4. Multimedialer Bericht: Erstelle einen Bericht mit Text, eigenen Fotos oder Skizzen und einer kurzen Quellenübersicht. Achte auf Datenschutz und Bildrechte.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Unfallbericht: Du erhältst drei widersprüchliche Zeugenaussagen zu einem Schulhofunfall. Entscheide, welche Informationen Du sicher verwenden kannst, welche Du kennzeichnen musst und welche Du weglässt.
  2. Textsortenvergleich: Vergleiche einen Bericht, eine Erzählung und einen Kommentar zum gleichen Ereignis. Erkläre, wie sich Ziel, Sprache und Aufbau unterscheiden.
  3. Quellenbewertung: Prüfe einen Online-Text darauf, ob er eher Bericht, Meinung oder Werbung ist. Begründe Deine Entscheidung mit sprachlichen Merkmalen.
  4. Überarbeitungskompetenz: Überarbeite einen unsachlichen Bericht so, dass er neutral, genau und vollständig wird. Erkläre mindestens fünf Änderungen.
  5. Bericht planen: Entwickle aus ungeordneten Notizen eine sinnvolle Gliederung für einen Bericht und begründe Deine Reihenfolge.
  6. Praxisbezug: Beschreibe eine Situation aus Beruf, Verein oder Schule, in der ein Bericht wichtig sein kann. Erkläre, welche Folgen ungenaue oder wertende Formulierungen dort haben könnten.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis verfasst Du einen vollständigen Bericht zu einem realen oder realistisch erfundenen Ereignis. Der Bericht muss eine klare Überschrift, eine sachliche Einleitung, einen geordneten Hauptteil und einen passenden Schluss enthalten. Außerdem musst Du Deine Informationsquellen angeben und eine kurze Überarbeitungsliste beifügen.

  1. Pflichtteil Bericht: Schreibe einen Bericht mit mindestens 250 Wörtern zu einem Ereignis aus Schule, Praktikum, Verein oder Alltag.
  2. Pflichtteil W-Fragen: Füge eine Tabelle oder Liste hinzu, in der Du zeigst, welche W-Fragen im Bericht beantwortet werden.
  3. Pflichtteil Überarbeitung: Markiere drei Stellen, die Du überarbeitet hast, und erkläre, warum die neue Formulierung sachlicher oder genauer ist.
  4. Pflichtteil Reflexion: Erkläre kurz, welche Informationen besonders schwer zu ordnen waren und wie Du damit umgegangen bist.
  5. Bewertungskriterien: Bewertet werden Vollständigkeit, Sachlichkeit, Genauigkeit, Aufbau, Sprachrichtigkeit und nachvollziehbare Quellenangaben.




OERs zum Thema

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Links


Zentrale Begriffe

  1. Bericht: Eine sachliche Textsorte, die über ein Ereignis oder einen Vorgang informiert.
  2. W-Fragen: Hilfsfragen, mit denen wichtige Informationen gesammelt und geprüft werden.
  3. Sachlichkeit: Neutrale, genaue und nicht wertende Darstellung.
  4. Chronologie: Zeitliche Reihenfolge eines Geschehens.
  5. Quelle: Herkunft einer Information, zum Beispiel Beobachtung, Aussage, Dokument oder Messwert.
  6. Präteritum: Vergangenheitsform, die häufig in Berichten verwendet wird.
  7. Überarbeitung: Prüfung und Verbesserung eines Textes nach Inhalt, Aufbau, Sprache und Rechtschreibung.
  8. Quellenkritik: Bewertung, ob Informationen zuverlässig, vollständig und passend sind.


Weiterführende Lernbereiche

  1. Deutschunterricht: Berichte schreiben, Textsorten unterscheiden und Sprache bewusst verwenden.
  2. Journalismus: Ereignisse recherchieren, prüfen und sachlich darstellen.
  3. Medienbildung: Digitale Quellen bewerten und Informationen verantwortungsvoll nutzen.
  4. Berufsorientierung: Praktikumsberichte, Projektberichte und Dokumentationen erstellen.
  5. Naturwissenschaften: Versuchsberichte schreiben und Beobachtungen nachvollziehbar dokumentieren.


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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THE MONKEY DANCE



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The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
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  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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THE MONKEY DANCE



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  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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