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Aktives Lesen Lernen im Deutschunterricht Klasse 5 und 6

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Aktives Lesen Lernen im Deutschunterricht Klasse 5 und 6




Einleitung

Aktives Lesen Lernen bedeutet, dass Du einen Text nicht nur still überfliegst, sondern bewusst mit ihm arbeitest. Du stellst Fragen, aktivierst Dein Vorwissen, suchst Schlüsselwörter, markierst wichtige Stellen, klärst unbekannte Wörter, fasst Abschnitte zusammen und überprüfst am Ende, ob Du den Text wirklich verstanden hast. Dieser aiMOOC richtet sich besonders an den Deutschunterricht in den Klassen 5 und 6 und unterstützt Dich dabei, beim Lesen selbstständiger, genauer und sicherer zu werden.

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Das Video führt in zentrale Themen des Deutschunterrichts ein und passt besonders gut zu diesem Kurs, weil es zeigt, wie Schülerinnen und Schüler beim Lesen, Verstehen, Üben und Wiederholen begleitet werden können. Nutze das Video als Einstieg: Notiere Dir während des Anschauens drei Tipps, die Dir beim Lesen helfen könnten.

Lesekompetenz ist eine wichtige Grundlage für fast alle Schulfächer. Wer einen Text gut versteht, kann Aufgabenstellungen genauer erfassen, Informationen aus Sachtexten entnehmen, Geschichten deuten, eigene Meinungen begründen und neues Wissen aufbauen. Aktives Lesen hilft Dir besonders dann, wenn ein Text lang, schwierig, ungewohnt oder voller neuer Begriffe ist.


Ziel des aiMOOCs

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Texte in drei Phasen bearbeitest: vor dem Lesen, während des Lesens und nach dem Lesen. Du übst geeignete Lesestrategien, arbeitest mit unterschiedlichen Textsorten, löst interaktive Aufgaben und entwickelst eigene Lernprodukte. Am Ende kannst Du einen Text nicht nur wiedergeben, sondern erklären, bewerten und mit eigenen Erfahrungen verbinden.


Was ist aktives Lesen?

Beim aktiven Lesen gehst Du planvoll vor. Du liest nicht einfach von Anfang bis Ende, sondern steuerst Dein Lesen. Das bedeutet: Du entscheidest, worauf Du achten willst, welche Stellen wichtig sind, welche Fragen offenbleiben und wie Du das Gelesene festhältst. Dadurch wird aus Lesen eine bewusste Lernstrategie.

Beim passiven Lesen nimmst Du Informationen eher auf, ohne sie direkt zu verarbeiten. Beim aktiven Lesen dagegen denkst Du mit. Du merkst, wenn Du etwas nicht verstanden hast, liest schwierige Stellen erneut, formulierst eigene Sätze und tauschst Dich mit anderen aus. So entsteht Textverständnis.


Warum aktives Lesen in Klasse 5 und 6 wichtig ist

In Klasse 5 und 6 begegnen Dir viele neue Texte: Erzählungen, Märchen, Fabeln, Gedichte, Sachtexte, Beschreibungen, Berichte, Aufgabenstellungen und erste längere Lektüren. Diese Texte unterscheiden sich in Aufbau, Sprache und Ziel. Ein Märchen liest Du anders als eine Versuchsanleitung, eine Inhaltsangabe anders als ein Gedicht.

Aktives Lesen hilft Dir, diese Unterschiede zu erkennen. Du lernst, wie Du Dich in einem Text orientierst, wie Du wichtige Informationen findest und wie Du zwischen Hauptsache und Nebensache unterscheidest. Dadurch stärkst Du nicht nur Dein Fach Deutsch, sondern auch Deine Fähigkeiten in Geschichte, Biologie, Geografie, Mathematik und anderen Fächern.


Die drei Phasen des aktiven Lesens


Vor dem Lesen: Dich auf den Text vorbereiten

Vor dem Lesen verschaffst Du Dir einen Überblick. Du schaust auf Überschrift, Bilder, Absätze, hervorgehobene Wörter, Autorin oder Autor, Textsorte und Aufgabenstellung. So entsteht eine Erwartung: Worum könnte es gehen? Was weißt Du bereits? Was möchtest Du herausfinden?

Eine gute Vorbereitung verhindert, dass Du planlos in den Text startest. Wenn Du ein Ziel hast, liest Du aufmerksamer. Bei einem Sachtext könntest Du fragen: Welche Informationen brauche ich? Bei einer Geschichte könntest Du fragen: Welche Figur verändert sich? Bei einem Gedicht könntest Du fragen: Welche Stimmung entsteht?


Während des Lesens: Mit dem Text arbeiten

Während des Lesens bist Du besonders aktiv. Du markierst wichtige Stellen, setzt Fragezeichen an unklare Abschnitte, schreibst Randnotizen, unterstreichst Schlüsselwörter und teilst den Text in Sinnabschnitte ein. Du kannst auch kurze Zwischenüberschriften formulieren. Dadurch zwingst Du Dich, über den Inhalt nachzudenken.

Achte darauf, nicht zu viel zu markieren. Wenn fast alles bunt ist, hilft Dir die Markierung kaum noch. Markiere nur Wörter, Sätze oder Stellen, die für die Hauptaussage wirklich wichtig sind. Eine gute Markierung beantwortet die Frage: Was muss ich später wiederfinden, um den Text erklären zu können?


Nach dem Lesen: Verstehen prüfen und sichern

Nach dem Lesen überprüfst Du, ob Du den Text verstanden hast. Du kannst eine kurze Zusammenfassung schreiben, Fragen beantworten, eine Mindmap erstellen, eine Figur beschreiben, eine These formulieren oder den Text mit eigenen Erfahrungen vergleichen. Wichtig ist, dass Du nicht nur wiederholst, sondern den Sinn des Textes in eigenen Worten erklärst.

Ein guter Test lautet: Kann ich jemandem, der den Text nicht kennt, verständlich erklären, worum es geht? Wenn Dir das gelingt, hast Du den Text nicht nur gelesen, sondern verarbeitet.


Wichtige Lesestrategien


Überblick gewinnen

Beim ersten Blick auf einen Text achtest Du auf äußere Merkmale. Dazu gehören Titel, Untertitel, Bilder, Zwischenüberschriften, Absätze, Textlänge und besondere Hervorhebungen. Dieser Überblick hilft Dir, den Text einzuordnen. Du erkennst schneller, ob es sich um einen informierenden, erzählenden, beschreibenden oder argumentierenden Text handelt.


Vorwissen aktivieren

Vorwissen ist alles, was Du schon über ein Thema weißt. Wenn Du vor dem Lesen daran denkst, verknüpfst Du neue Informationen mit Bekanntem. Dadurch verstehst Du neue Inhalte leichter. Du kannst Dein Vorwissen mit Fragen aktivieren: Was weiß ich schon? Welche Wörter kenne ich? Welche Erfahrungen passen zum Thema?


Fragen stellen

Gute Leserinnen und Leser stellen Fragen. Vor dem Lesen helfen Fragen beim Zielsetzen. Während des Lesens helfen sie, aufmerksam zu bleiben. Nach dem Lesen helfen sie, das Verständnis zu überprüfen. Beispiele sind: Wer handelt? Was passiert? Warum passiert es? Welche Belege gibt es? Welche Aussage ist besonders wichtig?


Schlüsselwörter markieren

Ein Schlüsselwort ist ein Wort, das für den Sinn eines Textes besonders wichtig ist. In einem Sachtext können das Fachbegriffe sein, in einer Geschichte Namen, Orte, Gefühle oder Wendepunkte. Wenn Du Schlüsselwörter markierst, findest Du den roten Faden schneller wieder.


Unbekannte Wörter klären

Nicht jedes unbekannte Wort musst Du sofort im Wörterbuch nachschlagen. Oft hilft der Zusammenhang. Lies den Satz davor und danach. Suche Wortbausteine, bekannte verwandte Wörter oder Beispiele im Text. Erst wenn Du die Bedeutung nicht erschließen kannst und das Wort wichtig ist, schlägst Du es nach oder fragst nach.


Sinnabschnitte bilden

Ein längerer Text wird verständlicher, wenn Du ihn in Sinnabschnitte einteilst. Ein Sinnabschnitt enthält einen zusammenhängenden Gedanken. Nach jedem Abschnitt kannst Du eine kurze Zwischenüberschrift notieren. So entsteht eine Art Landkarte des Textes.


Zusammenfassen

Beim Zusammenfassen gibst Du die wichtigsten Inhalte in eigenen Worten wieder. Du lässt Beispiele, Wiederholungen und unwichtige Einzelheiten weg. Eine gute Zusammenfassung ist kürzer als der Originaltext, aber sie enthält die Hauptaussage. Für Klasse 5 und 6 ist es hilfreich, zunächst jeden Sinnabschnitt in einem Satz zusammenzufassen.


Randnotizen nutzen

Randnotizen sind kurze Hinweise am Textrand. Sie können Fragen, Vermutungen, Gefühle, Schlüsselideen oder Hinweise auf unklare Stellen enthalten. Schreibe knapp: wichtig, unklar, Figur verändert sich, Beispiel, Ursache, Folge oder Beleg. Randnotizen machen Deine Gedanken sichtbar.


Die Fünf-Schritt-Lesemethode

Eine bekannte Methode für aktives Lesen ist die Fünf-Schritt-Lesemethode. Sie eignet sich besonders für Sachtexte, kann aber auch bei anderen Texten helfen.

  1. Überblick: Lies Überschrift, Zwischenüberschriften, Bilder und hervorgehobene Wörter.
  2. Frage: Formuliere Fragen an den Text.
  3. Lesen: Lies den Text gründlich und markiere wichtige Stellen.
  4. Klären: Erkläre unbekannte Wörter und schwierige Sätze.
  5. Zusammenfassen: Formuliere die wichtigsten Aussagen in eigenen Worten.

Die Methode ist kein starres Gesetz. Sie ist ein Werkzeugkasten. Je nach Text kannst Du einzelne Schritte ausführlicher oder kürzer anwenden.


Aktives Lesen verschiedener Textsorten


Erzählende Texte

Bei erzählenden Texten achtest Du besonders auf Figuren, Ort, Zeit, Handlung und Konflikt. Frage Dich: Wer ist wichtig? Was verändert sich? Welche Gefühle haben die Figuren? Welche Stelle ist der Wendepunkt? Bei Geschichten ist es oft wichtig, zwischen ausdrücklich Gesagtem und Andeutungen zu unterscheiden.


Sachtexte

Bei Sachtexten geht es um Informationen, Zusammenhänge und Fachbegriffe. Achte auf Definitionen, Beispiele, Ursachen, Folgen und Vergleiche. Stelle Dir nach jedem Abschnitt die Frage: Welche Information ist neu? und Wie hängt sie mit dem Thema zusammen?


Gedichte

Bei Gedichten liest Du nicht nur auf Inhalt, sondern auch auf Klang, Rhythmus, Bilder und Stimmung. Achte auf wiederholte Wörter, ungewöhnliche Formulierungen, Reim, Vers und Strophe. Lies ein Gedicht am besten mehrmals, auch laut. Beim ersten Lesen geht es um den Eindruck, beim zweiten um Einzelheiten.


Aufgabenstellungen

Auch Aufgabenstellungen müssen aktiv gelesen werden. Markiere Operatoren wie beschreibe, erkläre, vergleiche, begründe oder beurteile. Diese Wörter sagen Dir, was Du tun sollst. Viele Fehler entstehen nicht, weil der Text nicht verstanden wurde, sondern weil die Aufgabe zu schnell gelesen wurde.


Strategien gegen Leseschwierigkeiten


Wenn Du den roten Faden verlierst

Halte kurz an und frage Dich: Worum ging es im letzten Absatz? Lies den Abschnitt erneut und formuliere einen Satz dazu. Suche nach wiederholten Wörtern oder Namen. Oft zeigen sie, worum es im Text gerade geht.


Wenn ein Satz zu lang ist

Lange Sätze kannst Du in kleinere Teile zerlegen. Suche zuerst das Verb und die wichtigste Aussage. Dann prüfst Du Ergänzungen: Wer handelt? Was passiert? Wann, wo, warum oder wie passiert es? So wird ein schwieriger Satz übersichtlicher.


Wenn zu viele neue Wörter vorkommen

Markiere nicht jedes unbekannte Wort sofort. Entscheide zuerst, ob das Wort für das Textverständnis wichtig ist. Wenn ja, nutze den Zusammenhang, Wortbausteine oder ein Wörterbuch. Lege eine persönliche Wortschatzliste an und schreibe zu jedem neuen Wort einen Beispielsatz.


Wenn Du beim Lesen unkonzentriert wirst

Lies in kurzen Abschnitten. Setze Dir ein klares Ziel: Ich lese jetzt einen Absatz und fasse ihn in einem Satz zusammen. Wechsle bei längeren Texten zwischen stillem Lesen, lautem Lesen, Markieren und Gespräch. Bewegungspausen und ein ruhiger Arbeitsplatz können ebenfalls helfen.


Aktives Lesen im gemeinsamen Lernen

Leseförderung ist nicht nur Einzelarbeit. Viele Strategien funktionieren besonders gut im Austausch mit anderen. Beim Partnerlesen liest eine Person vor, die andere hört mit und unterstützt. In einer Lesekonferenz vergleichen mehrere Lernende ihre Markierungen, Fragen und Zusammenfassungen. Beim reziproken Lesen übernehmen Lernende Rollen wie Fragensteller, Zusammenfasserin, Begriffsklärer oder Vorhersagerin.

Gemeinsames Lesen hilft Dir, weil Du merkst, dass andere manchmal andere Stellen wichtig finden. Dadurch lernst Du, Deine eigene Deutung zu begründen. Ein Satz wie Ich denke das, weil im Text steht... ist beim Austausch besonders wichtig.


Beispiel: So arbeitest Du aktiv mit einem kurzen Sachtext

Stell Dir vor, Du liest einen Sachtext über Bienen. Die Überschrift lautet: Warum Bienen für Menschen wichtig sind. Vor dem Lesen notierst Du: Bienen machen Honig, bestäuben Blüten, leben in Staaten. Dann formulierst Du eine Frage: Warum sind Bienen auch für Obst und Gemüse wichtig?

Während des Lesens markierst Du Wörter wie Bestäubung, Nahrungspflanzen, Bienenvolk und Umwelt. Neben einen schwierigen Satz schreibst Du: Zusammenhang zwischen Bienen und Ernte. Nach dem Lesen fasst Du zusammen: Bienen sind wichtig, weil sie viele Pflanzen bestäuben und dadurch helfen, dass Früchte entstehen. So hast Du den Text aktiv bearbeitet.


Merksatz

Aktives Lesen heißt: Du bereitest Dich vor, denkst während des Lesens mit und sicherst danach Dein Verständnis.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet aktives Lesen am besten? (Einen Text bewusst mit Fragen, Markierungen und eigenen Gedanken bearbeiten) (!Einen Text möglichst schnell ohne Pause überfliegen) (!Nur die Überschrift lesen und den Rest erraten) (!Jeden Satz auswendig lernen)




Welche Handlung passt besonders gut vor dem Lesen? (Vorwissen aktivieren und ein Leseziel setzen) (!Eine Inhaltsangabe abschreiben) (!Alle unbekannten Wörter ignorieren) (!Den letzten Satz zuerst auswendig lernen)




Was ist ein Schlüsselwort? (Ein Wort, das für den Sinn des Textes besonders wichtig ist) (!Ein Wort, das immer am Satzanfang steht) (!Ein Wort, das besonders lang ist) (!Ein Wort, das nur in Gedichten vorkommt)




Warum sollte man nicht zu viel markieren? (Weil sonst Wichtiges nicht mehr von Unwichtigem zu unterscheiden ist) (!Weil Markieren grundsätzlich verboten ist) (!Weil nur die Überschrift markiert werden darf) (!Weil Markierungen das Lesen immer verlangsamen)




Welche Frage hilft beim Lesen einer Geschichte besonders? (Welche Figur verändert sich und warum) (!Wie viele Buchstaben hat der Titel) (!Welche Farbe hat das Papier) (!Wie viele Seiten hat das Buch insgesamt)




Was hilft beim Verstehen eines langen Satzes? (Den Satz in kleinere Sinnteile zerlegen) (!Den Satz überspringen) (!Nur das erste Wort beachten) (!Alle Satzzeichen entfernen)




Welche Strategie passt besonders gut nach dem Lesen? (Den Text in eigenen Worten zusammenfassen) (!Den Text ungelesen weglegen) (!Nur die Seitenzahl notieren) (!Alle Wörter alphabetisch ordnen)




Was zeigt eine gute Randnotiz? (Einen kurzen Gedanken oder eine Frage zum Text) (!Eine zufällige Zeichnung ohne Bezug) (!Eine vollständige Abschrift des Textes) (!Nur den Namen der Lehrkraft)




Worauf achtest Du bei einer Aufgabenstellung besonders? (Auf Operatoren wie erkläre, vergleiche oder begründe) (!Auf die Farbe der Tinte) (!Auf die Länge des Arbeitsblatts) (!Auf die Reihenfolge der Vornamen in der Klasse)




Was ist das Ziel einer Zusammenfassung? (Die wichtigsten Inhalte kurz und in eigenen Worten wiedergeben) (!Jedes Wort des Textes abschreiben) (!Nur die eigene Meinung ohne Textbezug schreiben) (!Den Text länger machen als das Original)





Memory

Vorwissen Bekanntes vor dem Lesen aktivieren
Randnotiz Kurzer Gedanke am Textrand
Schlüsselwort Besonders wichtiges Wort im Text
Sinnabschnitt Zusammenhängender Teil eines Textes
Zusammenfassung Hauptinhalt in eigenen Worten
Lesefrage Ziel für das genaue Lesen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Lesehandlung
Vor dem Lesen Ziel setzen und Vorwissen aktivieren
Während des Lesens Fragen stellen und Schlüsselstellen markieren
Nach dem Lesen Zusammenfassen und Verständnis prüfen
Bei schwierigen Wörtern Bedeutung aus dem Zusammenhang klären
Beim Austausch Ergebnisse begründen und vergleichen




...


Kreuzworträtsel

Strategie Wie nennt man einen planvollen Weg, um einen Text besser zu verstehen?
Vorwissen Was aktivierst Du vor dem Lesen, wenn Du an Bekanntes denkst?
Markieren Wie heißt das Hervorheben wichtiger Wörter im Text?
Randnotiz Wie nennt man kurze Gedanken am Textrand?
Absatz Wie nennt man einen Textabschnitt mit zusammengehörigen Sätzen?
Lesefluss Wie heißt das flüssige Lesen ohne häufiges Stocken?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Beim aktiven Lesen setzt Du Dir vor dem Lesen ein

und aktivierst Dein

. Während des Lesens markierst Du wichtige

und notierst Fragen oder Gedanken als

. Schwierige Wörter klärst Du mithilfe des

. Nach dem Lesen formulierst Du eine

in eigenen Worten und prüfst dadurch Dein

. Eine gute Lesestrategie hilft Dir, zwischen

und Nebensache zu unterscheiden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Lesetagebuch: Wähle einen kurzen Text und schreibe nach jedem Abschnitt einen Satz auf, der den Inhalt zusammenfasst.
  2. Schlüsselwort: Markiere in einem Sachtext zehn Schlüsselwörter und erkläre fünf davon in eigenen Worten.
  3. Vorwissen: Erstelle vor dem Lesen eines Textes eine kleine Mindmap mit allem, was Du schon über das Thema weißt.
  4. Randnotiz: Lies eine kurze Geschichte und schreibe an mindestens fünf Stellen eine Randnotiz mit Frage, Gefühl oder Vermutung.


Standard

  1. Sinnabschnitt: Teile einen Sachtext in Sinnabschnitte ein und formuliere zu jedem Abschnitt eine passende Zwischenüberschrift.
  2. Lesestrategie: Erstelle ein Lernplakat mit den drei Phasen des aktiven Lesens und jeweils zwei konkreten Tipps.
  3. Partnerlesen: Lies mit einer Partnerin oder einem Partner einen Text und vergleicht anschließend Eure Markierungen.
  4. Aufgabenstellung: Sammle zehn Operatoren aus Deutschaufgaben und erkläre zu jedem Operator, was genau zu tun ist.


Schwer

  1. Lesekonferenz: Organisiere in einer Gruppe eine Lesekonferenz zu einer Kurzgeschichte und dokumentiere unterschiedliche Deutungen mit Textbelegen.
  2. Sachtextanalyse: Untersuche einen anspruchsvolleren Sachtext und erstelle daraus eine übersichtliche Lernkarte mit Definitionen, Beispielen und Zusammenhängen.
  3. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video, in dem Du die Fünf-Schritt-Lesemethode an einem Beispieltext erklärst.
  4. Interview: Befrage Mitschülerinnen, Mitschüler, Eltern oder Lehrkräfte zu ihren besten Lesestrategien und werte die Antworten in einem kurzen Bericht aus.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Du bekommst einen unbekannten Sachtext. Erkläre, welche drei Lesestrategien Du vor, während und nach dem Lesen einsetzen würdest und begründe Deine Auswahl.
  2. Textvergleich: Vergleiche eine Geschichte und einen Sachtext. Zeige, warum Du beim Lesen unterschiedliche Strategien brauchst.
  3. Fehleranalyse: Eine Schülerin markiert fast jeden Satz eines Textes. Erkläre, warum das problematisch ist, und entwickle eine bessere Markierregel.
  4. Begründung: Wähle eine schwierige Textstelle aus und erkläre Schritt für Schritt, wie Du ihre Bedeutung erschlossen hast.
  5. Anwendung: Lies eine Aufgabenstellung aus einem anderen Fach und zeige, wie aktives Lesen Dir hilft, die Aufgabe richtig zu bearbeiten.
  6. Reflexion: Beschreibe eine persönliche Leseschwierigkeit und entwickle einen konkreten Plan, wie Du sie mit passenden Strategien verbessern kannst.


Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis erstellst Du ein persönliches Leseportfolio. Es enthält einen bearbeiteten Text mit Markierungen, eine Liste wichtiger Schlüsselwörter, mindestens fünf Randnotizen, eine kurze Zusammenfassung und eine Reflexion. In der Reflexion erklärst Du, welche Strategie Dir am meisten geholfen hat und wobei Du noch üben möchtest.




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