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Aktiv und Passiv unterscheiden

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Aktiv und Passiv unterscheiden




Einleitung

Aktiv und Passiv unterscheiden gehört zu den wichtigen Grundlagen der deutschen Grammatik. Wenn Du erkennst, ob ein Satz im Aktiv oder im Passiv steht, verstehst Du besser, wer handelt, was geschieht und worauf der Satz den Blick lenkt. Das hilft Dir beim Analysieren von Sätzen, beim Textverständnis und beim eigenen Schreiben.

Im Aktiv steht meist die handelnde Person oder Sache im Mittelpunkt: Die Schülerin schreibt den Brief. Im Passiv steht dagegen oft das Geschehen oder der betroffene Gegenstand im Mittelpunkt: Der Brief wird geschrieben. Beide Sätze beschreiben eine ähnliche Situation, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Aktivsätze und Passivsätze erkennst, wie Du sie umformst und wann das Passiv sinnvoll ist. Du übst außerdem den Unterschied zwischen Vorgangspassiv und Zustandspassiv, die Rolle von Subjekt, Prädikat, Akkusativobjekt, Dativobjekt und Partizip II sowie typische Stolperstellen.


Überblick: Aktiv und Passiv


Was bedeutet Aktiv?

Das Aktiv ist die gewöhnliche Form des Verbs. In einem Aktivsatz steht meist die Person, das Tier, die Sache oder die Kraft im Vordergrund, die etwas tut, auslöst oder verursacht. In der Schulgrammatik wird das Aktiv deshalb oft Tätigkeitsform genannt.

Beispiele:

  1. Aktivsatz: Der Junge öffnet die Tür.
  2. Aktivsatz: Die Lehrerin erklärt die Aufgabe.
  3. Aktivsatz: Der Wind bewegt die Blätter.

In diesen Sätzen fragst Du: Wer oder was tut etwas? Die Antwort ist meistens das Subjekt des Satzes: der Junge, die Lehrerin, der Wind.


Was bedeutet Passiv?

Das Passiv verändert die Blickrichtung im Satz. Nicht die handelnde Person steht im Mittelpunkt, sondern das, was geschieht, oder das, was von der Handlung betroffen ist. In der traditionellen Schulgrammatik wird das Passiv oft Leideform genannt. Diese Bezeichnung passt aber nicht immer wörtlich, denn im Passiv muss niemand wirklich leiden.

Beispiele:

  1. Passivsatz: Die Tür wird geöffnet.
  2. Passivsatz: Die Aufgabe wird erklärt.
  3. Passivsatz: Die Blätter werden bewegt.

In diesen Sätzen fragst Du: Was geschieht mit der Tür, der Aufgabe oder den Blättern? Die handelnde Person kann genannt werden, muss aber nicht genannt werden.


Genus Verbi: Die Handlungsrichtung des Verbs

Der grammatische Fachbegriff für Aktiv und Passiv lautet Genus Verbi. Damit ist die Handlungsrichtung eines Verbs gemeint. Ein Verb kann also in einem Aktivsatz oder in einem Passivsatz verwendet werden.

  1. Aktiv: Die handelnde Person oder Ursache steht im Vordergrund.
  2. Passiv: Das Geschehen oder die betroffene Sache steht im Vordergrund.
  3. Genus Verbi: Grammatische Kategorie, mit der Aktiv und Passiv unterschieden werden.

Das Aktiv ist im Deutschen die Normalform. Das Passiv wird meistens mit einer Form von werden und dem Partizip II gebildet.


Satzglieder im Aktivsatz

Um Aktiv und Passiv sicher zu unterscheiden, musst Du die wichtigsten Satzglieder kennen. Besonders wichtig sind Subjekt, Prädikat und Akkusativobjekt.

Beispiel:

Die Klasse liest den Text.

  1. Subjekt: Die Klasse fragt man mit Wer oder was liest?
  2. Prädikat: liest fragt man mit Was tut die Klasse?
  3. Akkusativobjekt: den Text fragt man mit Wen oder was liest die Klasse?

Wenn ein Aktivsatz ein Akkusativobjekt hat, kann daraus häufig ein persönlicher Passivsatz gebildet werden.


Satzglieder im Passivsatz

Beim Umformen vom Aktiv ins Passiv ändert sich die Satzstruktur. Das Akkusativobjekt aus dem Aktivsatz wird im Passivsatz meist zum Subjekt. Die handelnde Person kann wegfallen oder mit von beziehungsweise durch ergänzt werden.

Aktiv: Die Klasse liest den Text.

Passiv: Der Text wird von der Klasse gelesen.

  1. Das Akkusativobjekt den Text wird zum Subjekt der Text.
  2. Das Prädikat wird zu wird gelesen.
  3. Das ursprüngliche Subjekt die Klasse wird zu einer Ergänzung mit von: von der Klasse.


Aktiv erkennen


Grundfrage beim Aktiv

Einen Aktivsatz erkennst Du oft an der Frage: Wer oder was tut etwas? Wenn das Subjekt die Handlung ausführt, verursacht oder steuert, handelt es sich meistens um einen Aktivsatz.

Beispiele:

  1. Der Gärtner pflanzt einen Baum. Frage: Wer pflanzt? Antwort: Der Gärtner.
  2. Die Kinder bauen eine Hütte. Frage: Wer baut? Antwort: Die Kinder.
  3. Der Sturm beschädigt das Dach. Frage: Was beschädigt? Antwort: Der Sturm.

Achte darauf: Aktiv bedeutet nicht immer, dass eine Person absichtlich handelt. Auch Naturkräfte, Dinge oder abstrakte Ursachen können im Aktiv als Subjekt stehen.


Aktiv ist nicht immer eine körperliche Tätigkeit

Die Bezeichnung Tätigkeitsform kann verwirren. Manche Aktivsätze beschreiben keine sichtbare Handlung, sondern einen Zustand, ein Erlebnis oder einen Vorgang.

Beispiele:

  1. Das Kind schläft.
  2. Die Schülerin versteht die Regel.
  3. Der Apfel fällt vom Baum.
  4. Das Haus steht am Fluss.

Diese Sätze stehen im Aktiv, obwohl nicht immer jemand bewusst handelt. Entscheidend ist: Sie sind nicht mit einer Passivform gebildet.


Aktivsatz mit Akkusativobjekt

Für die Umformung ins Passiv ist der Aktivsatz mit Akkusativobjekt besonders wichtig. Das Akkusativobjekt wird im persönlichen Passiv zum Subjekt.

Beispielreihe:

  1. Aktiv: Der Maler streicht die Wand.
  2. Frage nach dem Akkusativobjekt: Wen oder was streicht der Maler?
  3. Antwort: die Wand
  4. Passiv: Die Wand wird gestrichen.

Solche Sätze eignen sich besonders gut, um Aktiv und Passiv zu üben.


Passiv erkennen


Vorgangspassiv mit werden und Partizip II

Das häufigste Passiv im Deutschen ist das Vorgangspassiv. Es beschreibt einen Vorgang, also etwas, das geschieht. Du bildest es mit einer Form von werden und dem Partizip II.

Formel:

Form von werden + Partizip II

Beispiele:

  1. Der Brief wird geschrieben.
  2. Die Tür wurde geschlossen.
  3. Das Lied ist gesungen worden.
  4. Die Regel wird erklärt werden.

Das finite Verb, also die gebeugte Verbform, ist eine Form von werden. Das Partizip II steht meistens am Satzende.


Typische Formen von werden im Passiv

Beim Erkennen des Passivs helfen Dir typische Formen von werden.

Tempus Beispiel im Aktiv Beispiel im Vorgangspassiv
Präsens Die Klasse liest den Text. Der Text wird gelesen.
Präteritum Die Klasse las den Text. Der Text wurde gelesen.
Perfekt Die Klasse hat den Text gelesen. Der Text ist gelesen worden.
Plusquamperfekt Die Klasse hatte den Text gelesen. Der Text war gelesen worden.
Futur I Die Klasse wird den Text lesen. Der Text wird gelesen werden.

Wichtig ist: Im Passiv trägt die Form von werden die Zeitinformation. Das Vollverb steht als Partizip II.


Zustandspassiv mit sein und Partizip II

Neben dem Vorgangspassiv gibt es das Zustandspassiv. Es beschreibt nicht den Ablauf einer Handlung, sondern das Ergebnis oder den Zustand nach einer Handlung. Du bildest es mit einer Form von sein und dem Partizip II.

Formel:

Form von sein + Partizip II

Beispiele:

  1. Vorgangspassiv: Die Tür wird geschlossen.
  2. Zustandspassiv: Die Tür ist geschlossen.
  3. Vorgangspassiv: Der Text wird korrigiert.
  4. Zustandspassiv: Der Text ist korrigiert.

Merke: Beim Vorgangspassiv fragst Du: Was geschieht? Beim Zustandspassiv fragst Du: Wie ist der Zustand?


Das Passiv ohne Täterangabe

Oft wird im Passiv nicht gesagt, wer etwas tut. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn die handelnde Person unbekannt, unwichtig oder absichtlich nicht genannt wird.

Beispiele:

  1. Das Fenster wurde geöffnet.
  2. Die Hausaufgaben werden kontrolliert.
  3. Die Straße wird gesperrt.

Diese Formulierungen kommen häufig in Berichten, Sachtexten, Nachrichten, Anleitungen und Verwaltungssprache vor.


Täterangabe mit von und durch

Wenn die handelnde Person oder Ursache genannt werden soll, kannst Du sie im Passiv ergänzen. Häufig verwendet man von oder durch.

Ergänzung Verwendung Beispiel
von + Dativ Person, Gruppe, Institution oder handelnde Ursache Der Text wird von der Lehrerin erklärt.
durch + Akkusativ Mittel, Ursache oder Auslöser Das Dach wurde durch den Sturm beschädigt.

In vielen Schulsätzen ist von die passende Ergänzung, wenn eine Person handelt: Der Kuchen wird von der Mutter gebacken.


Aktiv in Passiv umformen


Die Vier-Schritte-Methode

Mit dieser Methode kannst Du viele Aktivsätze sicher ins Passiv umformen.

  1. Akkusativobjekt finden: Frage Wen oder was?
  2. Akkusativobjekt zum neuen Subjekt machen.
  3. Prädikat ins Passiv setzen: passende Form von werden + Partizip II.
  4. Handelnde Person bei Bedarf mit von oder durch ergänzen.

Beispiel:

Schritt Satzteil
Aktivsatz Die Schülerin löst die Aufgabe.
Akkusativobjekt die Aufgabe
Neues Subjekt Die Aufgabe
Passivform wird gelöst
Passivsatz Die Aufgabe wird von der Schülerin gelöst.


Beispiele für Umformungen

Aktiv Passiv
Der Koch schneidet das Gemüse. Das Gemüse wird vom Koch geschnitten.
Die Polizei sperrte die Straße. Die Straße wurde von der Polizei gesperrt.
Der Verlag hat das Buch veröffentlicht. Das Buch ist vom Verlag veröffentlicht worden.
Die Klasse wird den Versuch durchführen. Der Versuch wird von der Klasse durchgeführt werden.

Beim Umformen bleibt die Zeitform erhalten. Aus Präsens wird Präsens, aus Präteritum wird Präteritum, aus Perfekt wird Perfekt.


Passiv mit Modalverben

Auch mit Modalverben wie müssen, können, dürfen, sollen, wollen und mögen kann ein Passivsatz gebildet werden. Dann steht am Ende des Satzes meist werden.

Beispiele:

  1. Aktiv: Die Schüler müssen den Text lesen.
  2. Passiv: Der Text muss gelesen werden.
  3. Aktiv: Man kann die Aufgabe lösen.
  4. Passiv: Die Aufgabe kann gelöst werden.
  5. Aktiv: Die Gruppe soll das Plakat gestalten.
  6. Passiv: Das Plakat soll gestaltet werden.


Vom Passiv zurück ins Aktiv

Auch die Rückumformung ist möglich. Dafür fragst Du: Wer oder was handelt? Wenn der Täter im Passivsatz genannt ist, wird er im Aktivsatz wieder zum Subjekt.

Beispiel:

  1. Passiv: Der Text wird von der Klasse gelesen.
  2. Täterangabe: von der Klasse
  3. Aktiv: Die Klasse liest den Text.

Wenn kein Täter genannt ist, musst Du eine passende Person oder ein unbestimmtes Subjekt ergänzen.

  1. Passiv: Der Raum wird geputzt.
  2. Aktiv möglich: Jemand putzt den Raum.
  3. Aktiv möglich: Die Reinigungskraft putzt den Raum.


Schwierige Fälle und Stolperstellen


Werden ist nicht immer Passiv

Das Wort werden ist ein wichtiges Signal, aber es bedeutet nicht automatisch Passiv. Es kann auch als Vollverb oder zur Bildung des Futur I verwendet werden.

Satz Erklärung
Ich werde müde. werden ist hier ein Vollverb und beschreibt eine Veränderung.
Ich werde morgen lernen. werde lernen ist Futur I im Aktiv.
Der Text wird gelesen. wird gelesen ist Vorgangspassiv.

Prüfe deshalb immer: Steht hinter der Form von werden ein Partizip II? Geht es darum, dass mit etwas etwas geschieht?


Dativobjekte bleiben Dativobjekte

Nicht jedes Objekt wird im Passiv zum Subjekt. Besonders wichtig ist das Dativobjekt. Ein Dativobjekt bleibt im Passiv normalerweise Dativobjekt.

Beispiel:

  1. Aktiv: Die Ärztin hilft dem Kind.
  2. Passiv: Dem Kind wird geholfen.

Hier wird dem Kind nicht zu das Kind. Die Form bleibt Dativ. Deshalb klingt der Satz Das Kind wird geholfen standardsprachlich falsch.


Unpersönliches Passiv

Manche Verben haben kein Akkusativobjekt, können aber trotzdem ein unpersönliches Passiv bilden. Dann steht oft es am Satzanfang oder der Satz beginnt mit einer anderen Ergänzung.

Beispiele:

  1. Es wird getanzt.
  2. Hier wird gearbeitet.
  3. In der Halle wurde laut gelacht.

Hier gibt es kein neues persönliches Subjekt. Der Satz betont nur, dass eine Handlung stattfindet.


Nicht jedes Verb passt gut ins Passiv

Nicht alle Verben lassen sich sinnvoll ins Passiv setzen. Verben wie haben, besitzen, bekommen, kosten, wissen oder reine Zustandsverben bilden oft kein gewöhnliches Vorgangspassiv.

Beispiele:

  1. Aktiv: Sie besitzt ein Fahrrad. Ein gewöhnliches Passiv klingt unpassend.
  2. Aktiv: Der Rucksack wiegt fünf Kilogramm. Ein Vorgangspassiv ist hier nicht sinnvoll.
  3. Aktiv: Er kennt die Antwort. Ein normales Vorgangspassiv wirkt ungebräuchlich.

Bei solchen Sätzen hilft die Bedeutungsprobe: Gibt es eine Handlung, die an einem Objekt vollzogen wird? Wenn nicht, ist ein Vorgangspassiv oft nicht möglich oder nicht sinnvoll.


Vorgang oder Zustand?

Viele Lernende verwechseln Vorgangspassiv und Zustandspassiv. Achte auf das Hilfsverb.

Satz Form Bedeutung
Das Fenster wird geöffnet. Vorgangspassiv Jemand öffnet das Fenster gerade oder grundsätzlich.
Das Fenster ist geöffnet. Zustandspassiv Das Fenster befindet sich im Zustand offen.
Der Brief wird geschrieben. Vorgangspassiv Der Schreibvorgang geschieht.
Der Brief ist geschrieben. Zustandspassiv Der Brief ist fertig.


Wann verwendet man das Passiv?


Passiv in Sachtexten

Das Passiv ist in Sachtexten besonders nützlich. Dort steht häufig nicht eine Person im Mittelpunkt, sondern ein Vorgang, ein Ergebnis oder eine Regel.

Beispiele:

  1. Das Wasser wird erhitzt.
  2. Der Versuch wird dreimal wiederholt.
  3. Die Ergebnisse werden in einer Tabelle notiert.

Solche Formulierungen wirken sachlich und konzentrieren sich auf den Ablauf.


Passiv in Berichten und Nachrichten

In Berichten und Nachrichten wird das Passiv verwendet, wenn noch nicht klar ist, wer gehandelt hat, oder wenn das Ereignis wichtiger ist als die handelnde Person.

Beispiele:

  1. Die Straße wurde am Morgen gesperrt.
  2. Mehrere Häuser wurden beschädigt.
  3. Die Entscheidung wurde gestern bekannt gegeben.

Das Passiv kann also Informationen ordnen: Es setzt das Ereignis an den Anfang und rückt den Täter in den Hintergrund.


Passiv in Anleitungen

Auch in Anleitungen, Experimenten und Protokollen ist das Passiv häufig.

Beispiele:

  1. Zuerst wird das Glas mit Wasser gefüllt.
  2. Dann wird die Lösung vorsichtig erhitzt.
  3. Anschließend werden die Beobachtungen notiert.

Dadurch wirkt der Text neutral und konzentriert sich auf die Handlungsschritte.


Merkhilfen


Drei Fragen zum Unterscheiden

Mit diesen drei Fragen kannst Du Aktiv und Passiv schnell prüfen.

  1. Wer oder was tut etwas? Wenn das Subjekt handelt, ist es meistens Aktiv.
  2. Was geschieht mit dem Subjekt? Wenn das Subjekt betroffen ist, ist es häufig Passiv.
  3. Gibt es eine Form von werden oder sein mit Partizip II? Dann kann es Vorgangspassiv oder Zustandspassiv sein.


Aktiv-Passiv-Probe

Setze den Satz gedanklich um.

Beispiel:

  1. Satz: Der Ball wird geworfen.
  2. Frage: Kann ich einen Täter ergänzen? Der Ball wird von dem Kind geworfen.
  3. Aktivprobe: Das Kind wirft den Ball.
  4. Ergebnis: Der ursprüngliche Satz ist Passiv.


Mini-Merksatz

Aktiv fragt: Wer tut etwas? Passiv fragt: Was geschieht mit etwas?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was steht im Aktivsatz meist im Mittelpunkt? (Die handelnde Person oder Sache) (!Das Ergebnis einer abgeschlossenen Handlung) (!Immer ein unbekannter Täter) (!Immer ein Zustand)




Welche Form ist ein Vorgangspassiv? (Der Text wird gelesen) (!Der Text liest) (!Der Text ist lang) (!Der Text wird morgen lesen)




Woraus wird im persönlichen Passiv meistens das neue Subjekt? (Aus dem Akkusativobjekt) (!Aus dem Prädikat) (!Aus dem Dativobjekt) (!Aus der Zeitangabe)




Welche Frage hilft besonders beim Erkennen eines Aktivsatzes? (Wer oder was tut etwas) (!Wohin geht die Zeitangabe) (!Wie viele Wörter hat der Satz) (!Welche Satzzeichen stehen am Ende)




Welche Wortgruppe bildet meistens das Vorgangspassiv? (Form von werden und Partizip II) (!Form von haben und Infinitiv) (!Form von sein und Infinitiv) (!Form von gehen und Adjektiv)




Welche Form ist ein Zustandspassiv? (Die Tür ist geschlossen) (!Die Tür wird geschlossen) (!Die Tür schließt jemand) (!Die Tür wird schließen)




Wie lautet der Passivsatz zu Die Lehrerin erklärt die Regel im Präsens? (Die Regel wird von der Lehrerin erklärt) (!Die Regel erklärt die Lehrerin) (!Die Lehrerin wird die Regel erklären) (!Die Regel ist die Lehrerin erklärt)




Was geschieht mit dem Dativobjekt beim Passiv meistens? (Es bleibt Dativobjekt) (!Es wird immer Subjekt) (!Es wird immer Akkusativobjekt) (!Es verschwindet immer)




Welche Ergänzung passt oft zu einer handelnden Person im Passiv? (von mit Dativ) (!durch mit Genitiv) (!wegen mit Nominativ) (!für mit Nominativ)




Warum verwendet man Passiv häufig in Sachtexten? (Weil der Vorgang im Mittelpunkt steht) (!Weil es keine Verben enthält) (!Weil es immer kürzer ist) (!Weil es nur in Gedichten vorkommt)





Memory

Aktiv Wer tut etwas
Passiv Was geschieht mit etwas
Vorgangspassiv werden und Partizip II
Zustandspassiv sein und Partizip II
Akkusativobjekt wird oft zum Subjekt
Täterangabe von oder durch
Dativobjekt bleibt im Dativ





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Aktivsatz Handelnde Person steht im Vordergrund
Passivsatz Geschehen steht im Vordergrund
Vorgangspassiv Handlung läuft ab
Zustandspassiv Ergebnis ist wichtig
Partizip II gelesene Verbform im Passiv
Täterangabe kann mit von ergänzt werden






Kreuzworträtsel

Agens Wie nennt man die handelnde oder auslösende Rolle in einem Satz?
Patiens Wie nennt man die betroffene Rolle in einem Satz?
Werden Welches Hilfsverb bildet meistens das Vorgangspassiv?
Partizip Welche Verbform steht im Passiv neben dem Hilfsverb?
Subjekt Welches Satzglied steht im Passiv oft aus dem früheren Akkusativobjekt?
Dativ Welcher Fall bleibt bei dem Kind wird geholfen erhalten?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Satz im

stellt häufig die handelnde Person oder Sache in den Mittelpunkt. Ein Satz im

betont dagegen, was mit einer Person oder Sache geschieht. Das häufigste Passiv im Deutschen heißt

und wird mit einer Form von werden und dem

gebildet. Beim Umformen vom Aktiv ins Passiv wird das

oft zum neuen Subjekt. Eine handelnde Person kann im Passiv mit

ergänzt werden. Das

beschreibt eher ein Ergebnis oder einen Zustand. Ein

bleibt beim Passiv normalerweise im Dativ.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Aktivsatz: Schreibe fünf einfache Aktivsätze aus Deinem Schulalltag auf und markiere jeweils das Subjekt und das Prädikat.
  2. Passivsatz: Suche in einem Zeitungsartikel oder Online-Nachrichtentext drei Passivsätze und erkläre, woran Du sie erkennst.
  3. Satzglieder: Zerlege den Satz Die Klasse gestaltet ein Plakat in Subjekt, Prädikat und Akkusativobjekt.
  4. Merkhilfe: Gestalte eine kleine Lernkarte mit dem Merksatz Aktiv fragt: Wer tut etwas? Passiv fragt: Was geschieht mit etwas?


Standard

  1. Umformung: Forme zehn Aktivsätze mit Akkusativobjekt in Passivsätze um und achte darauf, die Zeitform beizubehalten.
  2. Vorgangspassiv: Schreibe ein kurzes Versuchsprotokoll mit mindestens fünf Sätzen im Vorgangspassiv.
  3. Zustandspassiv: Beschreibe einen Klassenraum nach dem Aufräumen mit mindestens sechs Sätzen im Zustandspassiv.
  4. Textvergleich: Schreibe einen kurzen Bericht einmal im Aktiv und einmal stärker im Passiv und vergleiche die Wirkung der beiden Versionen.


Schwer

  1. Stiluntersuchung: Untersuche einen Sachtext und erkläre, warum dort Aktiv oder Passiv verwendet wird.
  2. Dativobjekt: Sammle fünf Verben mit Dativobjekt und bilde dazu Passivsätze wie Dem Kind wird geholfen.
  3. Fehleranalyse: Erstelle eine Liste typischer Fehler beim Passiv und verbessere zu jedem Fehler einen Beispielsatz.
  4. Erklärvideo: Plane ein zweiminütiges Erklärvideo, in dem Du Aktiv, Vorgangspassiv und Zustandspassiv mit eigenen Beispielen erklärst.



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Lernkontrolle

  1. Satzanalyse: Erkläre an zwei selbst gewählten Beispielsätzen, wie sich die Rolle des Subjekts im Aktiv und im Passiv verändert.
  2. Textwirkung: Vergleiche die Wirkung der Sätze Die Schulleitung verschob den Termin und Der Termin wurde verschoben und erkläre, warum die zweite Form anders wirkt.
  3. Umformung: Forme einen kurzen Unfallbericht vom Aktiv ins Passiv um und begründe, welche Informationen dadurch stärker in den Vordergrund rücken.
  4. Grammatiktransfer: Erkläre, warum der Satz Dem Patienten wird geholfen korrekt ist, aber Der Patient wird geholfen standardsprachlich falsch ist.
  5. Sachtext: Schreibe eine kurze Anleitung mit mindestens fünf Passivsätzen und markiere die Formen von werden und die Partizipien.
  6. Sprachbewusstsein: Entscheide bei fünf eigenen Sätzen, ob Aktiv oder Passiv passender ist, und begründe Deine Entscheidung jeweils mit der Textabsicht.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zu Aktiv und Passiv unterscheiden solltest Du zeigen, dass Du die Formen nicht nur benennen, sondern auch sinnvoll anwenden kannst.

  1. Begriffsklärung: Du erklärst die Begriffe Aktiv, Passiv, Vorgangspassiv, Zustandspassiv und Genus Verbi mit eigenen Worten.
  2. Erkennen: Du erkennst Aktiv- und Passivsätze in fremden Texten sicher und begründest Deine Entscheidung.
  3. Umformen: Du formst Aktivsätze mit Akkusativobjekt korrekt ins Passiv um und behältst die Zeitform bei.
  4. Satzglieder: Du bestimmst Subjekt, Prädikat, Akkusativobjekt und Dativobjekt in Beispielsätzen.
  5. Stilwirkung: Du erklärst, warum das Passiv in Sachtexten, Berichten, Anleitungen oder Protokollen verwendet wird.
  6. Fehlerkorrektur: Du erkennst typische Fehler wie falsche Dativumformungen und verbesserst sie.
  7. Anwendung: Du verfasst einen eigenen kurzen Text, in dem Aktiv und Passiv bewusst eingesetzt werden.




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Weitere Medien zum Lernen

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