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Aktiv und Passiv im Deutschunterricht Klasse 5 - aiMOOC

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Aktiv und Passiv im Deutschunterricht Klasse 5 - aiMOOC



Einleitung

Aktiv und Passiv sind zwei Möglichkeiten, einen Satz zu formulieren. Im Aktiv steht meistens die Person oder Sache im Vordergrund, die etwas tut. Im Passiv steht oft im Vordergrund, was mit einer Person oder Sache geschieht. Für den Deutschunterricht in Klasse 5 ist das besonders wichtig, weil Du dadurch genauer erkennst, wie Subjekt, Prädikat, Objekt und Verb in einem Satz zusammenarbeiten.

Beispiel: Im Satz Die Klasse schmückt den Raum. steht die handelnde Gruppe am Anfang. Das ist ein Aktivsatz. Im Satz Der Raum wird von der Klasse geschmückt. steht der Raum im Mittelpunkt. Das ist ein Passivsatz. Beide Sätze beschreiben dieselbe Situation, aber sie setzen einen anderen Schwerpunkt.

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Dieses Video führt Dich in die Grundidee von Aktiv und Passiv ein. Achte beim Anschauen besonders auf drei Fragen: Wer handelt? Was geschieht? Welche Wörter verändern sich beim Umformen?


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du Aktiv und Passiv in einfachen Sätzen erkennen, erklären und sinnvoll verwenden. Du übst dabei nicht nur Grammatik, sondern auch genaues Lesen, klares Schreiben und bewusstes Formulieren.

  1. Aktiv und Passiv erkennen: Du unterscheidest Aktivsätze und Passivsätze an einfachen Beispielen.
  2. Satzglieder bestimmen: Du erkennst, welche Rolle Subjekt, Prädikat und Objekt beim Umformen spielen.
  3. Passiv bilden: Du bildest einfache Passivsätze mit dem Hilfsverb werden und dem Partizip II.
  4. Satzschwerpunkt erklären: Du erklärst, warum ein Satz im Aktiv oder im Passiv besser passt.
  5. Sachlich schreiben: Du nutzt das Passiv in kurzen Berichten, Vorgangsbeschreibungen und Regeltexten.


Grundlagen: Was bedeutet Aktiv?

Ein Satz steht im Aktiv, wenn die handelnde Person oder Sache meist deutlich im Mittelpunkt steht. Deshalb nennt man das Aktiv in der Schulgrammatik auch Tatform. Das bedeutet nicht, dass immer eine wilde Handlung passieren muss. Entscheidend ist: Der Satz zeigt in seiner normalen Form, wer oder was etwas tut oder verursacht.

Beispiele für Aktivsätze:

  1. Beispielsatz: Der Junge wirft den Ball.
  2. Beispielsatz: Die Lehrerin erklärt die Aufgabe.
  3. Beispielsatz: Die Klasse liest den Text.
  4. Beispielsatz: Mila öffnet das Fenster.

In diesen Sätzen kannst Du meistens mit der Frage Wer oder was tut etwas? das Subjekt finden. Mit der Frage Wen oder was? findest Du häufig das Akkusativobjekt. Dieses Objekt ist beim Umformen ins Passiv besonders wichtig.


Aktiv erkennen

Du erkennst einen Aktivsatz oft daran, dass die handelnde Person oder Sache als Subjekt im Satz steht. Das Verb beschreibt, was diese Person oder Sache tut.

Aktivsatz Frage nach dem Subjekt Antwort
Die Katze jagt die Maus. Wer jagt die Maus? Die Katze.
Der Hausmeister repariert die Tür. Wer repariert die Tür? Der Hausmeister.
Die Kinder sammeln Papier. Wer sammelt Papier? Die Kinder.

Merke: Im Aktiv ist die Frage Wer tut etwas? besonders hilfreich. Sie führt Dich meistens direkt zum Subjekt.


Grundlagen: Was bedeutet Passiv?

Ein Satz steht im Passiv, wenn nicht die handelnde Person im Mittelpunkt steht, sondern das, was geschieht. Das Passiv nennt man in der Schulgrammatik auch Leideform. In Klasse 5 ist vor allem das Vorgangspassiv wichtig. Es beschreibt einen Vorgang, also etwas, das passiert oder getan wird.

Beispiele für Passivsätze:

  1. Beispielsatz: Der Ball wird geworfen.
  2. Beispielsatz: Die Aufgabe wird erklärt.
  3. Beispielsatz: Der Text wird gelesen.
  4. Beispielsatz: Das Fenster wird geöffnet.

In diesen Sätzen steht nicht zuerst die Person im Mittelpunkt, die handelt. Wichtig ist der Vorgang: Der Ball wird geworfen, die Aufgabe wird erklärt, der Text wird gelesen, das Fenster wird geöffnet.


Passiv erkennen

Du erkennst das Vorgangspassiv im Präsens oft an dieser Bauweise:

werden + Partizip II

Passivsatz Hilfsverb Partizip II
Der Ball wird geworfen. wird geworfen
Die Aufgabe wird erklärt. wird erklärt
Das Bild wird gemalt. wird gemalt
Die Tür wird geschlossen. wird geschlossen

Das Hilfsverb werden verändert sich je nach Subjekt: ich werde, du wirst, er wird, wir werden, ihr werdet, sie werden. Das Partizip II steht meist am Ende des Satzes.


Das Verb im Mittelpunkt

Beim Thema Aktiv und Passiv geht es vor allem um das Verb. Es zeigt, was geschieht. Deshalb hilft Dir ein Blick auf die Wortarten, besonders auf die Verben.

Ein Verb kann in verschiedenen Formen stehen. Beim Passiv brauchst Du eine Form von werden und das Partizip II des Vollverbs. Aus öffnet wird im Passiv zum Beispiel wird geöffnet. Aus liest wird wird gelesen. Aus baut wird wird gebaut.


Aktivsatz in Passivsatz umformen

Beim Umformen hilft Dir eine einfache Schrittfolge. Sie funktioniert besonders gut bei Aktivsätzen mit einem Akkusativobjekt.

Schritt Frage Beispiel
1 Wer handelt? Die Schülerin liest den Text.
2 Was wird betroffen? den Text
3 Was steht im Passiv vorn? Der Text
4 Welche Passivform passt? wird gelesen
5 Wer handelt, wenn man es nennen will? von der Schülerin

Aus dem Aktivsatz Die Schülerin liest den Text. wird also der Passivsatz Der Text wird von der Schülerin gelesen.


Die wichtigste Umformungsregel

Bei vielen einfachen Sätzen gilt:

Akkusativobjekt im Aktivsatz wird zu Subjekt im Passivsatz.

Aktiv Passiv
Der Koch schneidet den Apfel. Der Apfel wird vom Koch geschnitten.
Die Kinder bemalen die Plakate. Die Plakate werden von den Kindern bemalt.
Der Wind öffnet die Tür. Die Tür wird vom Wind geöffnet.
Die Klasse schreibt den Test. Der Test wird von der Klasse geschrieben.

Achte auf den Artikel: Aus den Apfel wird der Apfel. Aus die Plakate bleibt im Nominativ Plural die Plakate. Das zeigt: Beim Umformen verändert sich nicht nur das Verb, sondern manchmal auch der Fall.


Aktiv und Passiv in der Gegenwart

In Klasse 5 übst Du meistens zuerst das Präsens. Das Präsens beschreibt etwas, das jetzt geschieht, allgemein gilt oder gerade erzählt wird.

Aktiv im Präsens Passiv im Präsens
Lea malt ein Bild. Ein Bild wird von Lea gemalt.
Der Hund frisst den Knochen. Der Knochen wird vom Hund gefressen.
Die Klasse sammelt Müll. Müll wird von der Klasse gesammelt.
Der Gärtner pflanzt Blumen. Blumen werden vom Gärtner gepflanzt.

Die Form im Passiv lautet im Präsens meistens: wird oder werden + Partizip II.


Aktiv und Passiv in der Vergangenheit

Auch im Präteritum kannst Du Aktiv und Passiv unterscheiden. Das Präteritum wird in Erzählungen und Berichten häufig verwendet.

Aktiv im Präteritum Passiv im Präteritum
Lea malte ein Bild. Ein Bild wurde von Lea gemalt.
Der Hund fraß den Knochen. Der Knochen wurde vom Hund gefressen.
Die Klasse sammelte Müll. Müll wurde von der Klasse gesammelt.
Der Gärtner pflanzte Blumen. Blumen wurden vom Gärtner gepflanzt.

Im Präteritum heißt die Passivform meistens: wurde oder wurden + Partizip II.


Mit oder ohne Täter?

Im Passiv kann die handelnde Person genannt werden, muss aber nicht genannt werden. Wenn sie genannt wird, nutzt man oft eine Ergänzung mit von.

Passiv ohne Täter Passiv mit Täter
Der Ball wird geworfen. Der Ball wird von Max geworfen.
Die Tür wird geschlossen. Die Tür wird von der Lehrerin geschlossen.
Das Plakat wird aufgehängt. Das Plakat wird von der Klasse aufgehängt.

Das Passiv ohne Täter ist sinnvoll, wenn die handelnde Person unbekannt, unwichtig oder selbstverständlich ist. In einem Bericht heißt es zum Beispiel oft: Die Fenster wurden geöffnet. Wer sie geöffnet hat, muss dann nicht im Mittelpunkt stehen.


Warum verwendet man das Passiv?

Das Passiv ist nicht besser oder schlechter als das Aktiv. Es hat eine andere Aufgabe. Mit dem Passiv kannst Du den Blick der Lesenden lenken.

  1. Satzschwerpunkt: Du stellst das Ergebnis oder den Vorgang in den Vordergrund.
  2. Sachlichkeit: Du formulierst neutraler, zum Beispiel in Regeln oder Berichten.
  3. Unbekannter Täter: Du musst nicht sagen, wer etwas getan hat, wenn es nicht bekannt ist.
  4. Vorgangsbeschreibung: Du beschreibst, was nacheinander gemacht wird.

Beispiel für eine sachliche Formulierung: Zuerst wird das Papier gefaltet. Danach wird die Kante glatt gestrichen. Solche Sätze passen gut in eine Vorgangsbeschreibung, weil die einzelnen Arbeitsschritte im Mittelpunkt stehen.


Typische Fehler und wie Du sie vermeidest

Beim Umformen von Aktiv und Passiv passieren häufig ähnliche Fehler. Wenn Du sie kennst, kannst Du Deine Sätze besser überprüfen.

Fehler Warum ist das ein Problem? Besser
Der Ball wird werfen. Nach wird muss das Partizip II stehen. Der Ball wird geworfen.
Den Ball wird geworfen. Das frühere Akkusativobjekt wird im Passiv zum Subjekt. Der Ball wird geworfen.
Das Buch wird von Lea liest. Im Passiv steht nicht die Personalform des Vollverbs. Das Buch wird von Lea gelesen.
Der Raum ist geschmückt worden gerade. Die Satzstellung ist unklar. Der Raum ist gerade geschmückt worden.

Prüffrage: Steht im Passiv eine passende Form von werden und ein Partizip II? Wenn ja, bist Du auf einem guten Weg.


Aktiv, Passiv und Futur nicht verwechseln

Das Wort werden kann im Deutschen verschiedene Aufgaben haben. Es kann ein Passiv bilden oder eine Zukunft ausdrücken. Deshalb musst Du immer den ganzen Satz anschauen.

Satz Bedeutung Erklärung
Der Text wird gelesen. Passiv Etwas geschieht mit dem Text.
Lea wird den Text lesen. Futur Lea wird in der Zukunft lesen.
Die Tür wird geöffnet. Passiv Etwas geschieht mit der Tür.
Der Hausmeister wird die Tür öffnen. Futur Der Hausmeister wird später handeln.

Merke: Beim Passiv steht nach werden meistens ein Partizip II wie gelesen, geöffnet oder geschrieben. Beim Futur I steht am Ende meistens der Infinitiv wie lesen, öffnen oder schreiben.


Zustandspassiv als Ausblick

Neben dem Vorgangspassiv gibt es auch das Zustandspassiv. Es beschreibt eher ein Ergebnis oder einen Zustand. In Klasse 5 reicht es oft, den Unterschied an einfachen Beispielen zu erkennen.

Vorgangspassiv Zustandspassiv
Die Tür wird geschlossen. Die Tür ist geschlossen.
Das Bild wird aufgehängt. Das Bild ist aufgehängt.
Der Tisch wird gedeckt. Der Tisch ist gedeckt.

Beim Vorgangspassiv fragst Du: Was passiert gerade? Beim Zustandspassiv fragst Du: Wie ist es jetzt?


Lernstrategie: Passives Wissen aktiv machen

Der Begriff passiv kann auch in anderen Zusammenhängen vorkommen. Beim Lernen spricht man manchmal von passivem Wissen, wenn man etwas beim Lesen oder Hören wiedererkennt, es aber noch nicht sicher selbst anwenden kann. Dein Ziel in diesem aiMOOC ist: Du machst aus passivem Wissen aktives Können.

Du lernst Aktiv und Passiv am besten, wenn Du selbst Sätze umformst, Fehler suchst, eigene Beispiele sammelst und erklärst, warum eine Form besser passt.


Merkkasten

Begriff Kurze Erklärung Beispiel
Aktiv Die handelnde Person oder Sache steht oft im Mittelpunkt. Die Klasse schmückt den Raum.
Passiv Der Vorgang oder das Betroffene steht oft im Mittelpunkt. Der Raum wird geschmückt.
Hilfsverb Ein Verb, das bei der Bildung einer Verbform hilft. wird
Partizip II Verbform, die im Passiv gebraucht wird. geschmückt
Täterergänzung Ergänzung, die im Passiv die handelnde Person nennt. von der Klasse


Übungsweg für Klasse 5

Arbeite in drei Schritten. Lies zuerst den Satz, markiere dann die wichtigen Satzglieder und forme erst danach um. So vermeidest Du viele Fehler.

  1. Schritt 1: Unterstreiche das Prädikat und frage: Was geschieht?
  2. Schritt 2: Markiere das Subjekt und frage: Wer oder was handelt?
  3. Schritt 3: Suche das Akkusativobjekt und frage: Wen oder was?
  4. Schritt 4: Setze das frühere Objekt im Passiv an den Anfang.
  5. Schritt 5: Bilde die Form mit werden und Partizip II.
  6. Schritt 6: Ergänze den Täter mit von, wenn er wichtig ist.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was steht im Aktiv meistens im Vordergrund? (Die handelnde Person oder Sache) (!Nur das Ergebnis) (!Immer der Ort) (!Immer die Zeit)




Welche Form ist ein Passivsatz? (Der Ball wird geworfen) (!Der Ball wirft) (!Max wirft den Ball) (!Max wird den Ball werfen)




Woraus besteht das Vorgangspassiv im Präsens meistens? (werden und Partizip II) (!sein und Infinitiv) (!haben und Subjekt) (!werden und Infinitiv)




Was wird beim Umformen oft zum Subjekt des Passivsatzes? (Das Akkusativobjekt des Aktivsatzes) (!Das Prädikat des Aktivsatzes) (!Die Zeitangabe des Aktivsatzes) (!Die Ortsangabe des Aktivsatzes)




Welche Frage hilft Dir häufig, das Akkusativobjekt zu finden? (Wen oder was) (!Wer oder was) (!Wann) (!Warum)




Welche Passivform passt zu Die Kinder lesen das Buch? (Das Buch wird von den Kindern gelesen) (!Das Buch wird von den Kindern lesen) (!Die Kinder werden das Buch lesen) (!Das Buch liest die Kinder)




Was zeigt die Ergänzung mit von im Passiv häufig an? (Wer die Handlung ausführt) (!Wann die Handlung geschieht) (!Wo die Handlung geschieht) (!Wie lang der Satz ist)




Welche Form ist das Partizip II von schreiben? (geschrieben) (!schreiben) (!schreibt) (!schrieb)




Welche Aussage zum Passiv ist richtig? (Im Passiv steht oft der Vorgang im Mittelpunkt) (!Im Passiv muss immer der Täter am Satzanfang stehen) (!Im Passiv gibt es nie ein Verb) (!Im Passiv darf kein Subjekt stehen)




Welche Form ist Passiv im Präteritum? (Die Tür wurde geschlossen) (!Die Tür wird schließen) (!Die Tür schloss) (!Die Tür wird geschlossen werden)





Memory

Aktivsatz Handelnde Person im Vordergrund
Passivsatz Vorgang im Vordergrund
Hilfsverb Form von werden
Partizip II Verbform wie gelesen
Akkusativobjekt Frage wen oder was
Täterergänzung Angabe mit von





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Die Schülerin öffnet das Fenster Aktiv
Das Fenster wird geöffnet Passiv
Der Ball wird gefangen Passiv
Die Mannschaft fängt den Ball Aktiv
Das Heft wird eingesammelt Passiv
Die Lehrerin sammelt das Heft ein Aktiv






Kreuzworträtsel

Aktiv Wie heißt die Form, in der die handelnde Person oft im Vordergrund steht?
Passiv Wie heißt die Form, in der der Vorgang oft im Vordergrund steht?
Subjekt Welches Satzglied beantwortet oft die Frage wer oder was?
Objekt Welches Satzglied wird beim Umformen häufig zum neuen Subjekt?
werden Welches Hilfsverb brauchst Du häufig für das Vorgangspassiv?
Partizip Wie heißt die Verbform in Wörtern wie gelesen oder geöffnet?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Satz steht im

, wenn die handelnde Person oder Sache meistens im Mittelpunkt steht.
Im

steht häufig im Mittelpunkt, was mit jemandem oder etwas geschieht.
Das Vorgangspassiv im Präsens wird mit dem Hilfsverb

gebildet.
Zum Hilfsverb kommt im Passiv das

des Vollverbs.
Beim Umformen wird das Akkusativobjekt häufig zum neuen

des Passivsatzes.
Mit der Ergänzung

kann man im Passiv nennen, wer die Handlung ausführt.
Der Satz Der Ball wird geworfen ist ein Beispiel für das

.
Der Satz Die Tür ist geschlossen beschreibt eher einen

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Aktiv-Sätze sammeln: Sammle zehn Aktivsätze aus Deinem Schulalltag, zum Beispiel aus dem Klassenraum, der Pause oder dem Sportunterricht, und unterstreiche jeweils das Verb.
  2. Passiv-Sätze erkennen: Suche in einem kurzen Sachtext fünf Sätze mit wird oder werden und entscheide, ob sie wirklich im Passiv stehen.
  3. Satzkarten gestalten: Schreibe fünf Aktivsätze auf Karten und gestalte dazu passende Passivkarten, sodass andere Lernende Paare finden können.
  4. Mini-Erklärung aufnehmen: Erkläre in einer kurzen Audioaufnahme, woran Du einen einfachen Passivsatz erkennst.


Standard

  1. Umformungswerkstatt: Forme zwölf Aktivsätze in Passivsätze um und markiere farbig, welches Satzglied sich verändert hat.
  2. Vorgangsbeschreibung schreiben: Beschreibe in acht bis zehn Sätzen, wie ein Pausenbrot vorbereitet wird, und verwende dabei mindestens fünf Passivsätze.
  3. Fehlerdetektiv: Erstelle sechs falsche Passivsätze, verbessere sie anschließend selbst und erkläre jeweils den Fehler.
  4. Partnerinterview: Befrage eine Mitschülerin oder einen Mitschüler, wann Aktivsätze und wann Passivsätze besser klingen, und fasse die Antworten in einem kurzen Text zusammen.


Schwer

  1. Bericht überarbeiten: Schreibe einen kurzen Unfallbericht zuerst im Aktiv und überarbeite ihn danach so, dass er sachlicher und passender klingt.
  2. Sprachvergleich untersuchen: Vergleiche zwei kurze Texte, einen erzählenden Text und einen Sachtext, und erkläre, in welchem Text mehr Passivsätze vorkommen und warum.
  3. Lernplakat entwickeln: Gestalte ein Lernplakat mit einer Umformungsregel, drei Beispielen, zwei Warnhinweisen und einer eigenen Merkhilfe.
  4. Erklärvideo planen: Plane ein zweiminütiges Erklärvideo zu Aktiv und Passiv mit Drehbuch, Beispielsätzen und einer kurzen Übungsaufgabe für die Klasse.



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Lernkontrolle

  1. Satzschwerpunkt begründen: Erkläre an zwei Beispielen, wie sich die Wirkung eines Satzes verändert, wenn Du ihn vom Aktiv ins Passiv setzt.
  2. Sachtext verbessern: Überarbeite einen kurzen Text über Klassenregeln so, dass er sachlicher klingt, und begründe Deine sprachlichen Entscheidungen.
  3. Fehleranalyse: Untersuche fünf fehlerhafte Umformungen und erkläre genau, ob der Fehler beim Subjekt, beim Verb oder beim Partizip II liegt.
  4. Perspektive wechseln: Schreibe eine Szene aus dem Schulalltag einmal aus Sicht der handelnden Person und einmal im Passiv aus Sicht des betroffenen Gegenstands.
  5. Regel anwenden: Entwickle eine eigene Schrittfolge zum Umformen von Aktiv in Passiv und teste sie an drei neuen Beispielen.
  6. Transferaufgabe: Entscheide für einen Bericht, eine Erzählung und eine Anleitung, ob Aktiv oder Passiv besser passt, und begründe Deine Entscheidung mit der Textsorte.


Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis erstellst Du ein kleines Portfolio mit drei Teilen. Erstens sammelst Du fünf eigene Aktivsätze und formst sie korrekt ins Passiv um. Zweitens schreibst Du eine kurze Vorgangsbeschreibung mit mindestens fünf Passivsätzen. Drittens erklärst Du in eigenen Worten, warum das Passiv in sachlichen Texten nützlich sein kann.

Kriterium Erwartung
Fachbegriffe Du verwendest Aktiv, Passiv, Subjekt, Objekt, Hilfsverb und Partizip II passend.
Umformung Du bildest Passivsätze mit einer passenden Form von werden und dem richtigen Partizip II.
Erklärung Du erklärst nicht nur die Form, sondern auch die Wirkung des Satzes.
Sprache Deine Sätze sind verständlich, vollständig und richtig geschrieben.
Überarbeitung Du kontrollierst Deine Beispiele und verbesserst Fehler nachvollziehbar.




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