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Aktiv und Passiv 1

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Aktiv und Passiv 1



Einleitung

Aktiv und Passiv gehören in der deutschen Grammatik zum Genus Verbi des Verbs. Damit ist gemeint, aus welcher Blickrichtung ein Geschehen sprachlich dargestellt wird. Im Aktiv steht meistens die handelnde Person oder Sache im Vordergrund: Die Schülerin öffnet das Fenster. Im Passiv rückt dagegen die Handlung selbst oder das betroffene Objekt in den Mittelpunkt: Das Fenster wird geöffnet. Du lernst in diesem aiMOOC, wie Du Aktivsätze und Passivsätze erkennst, bildest, umformst und in Texten bewusst verwendest.

Das Bild zeigt modellhaft eine Satzstruktur im Aktiv. Für den Unterricht ist wichtig: Im Aktiv ist häufig das Subjekt die handelnde Größe. Diese handelnde Größe nennt man in der Sprachwissenschaft auch Agens.

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Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du Aktiv und Passiv sicher unterscheiden. Du erkennst das Vorgangspassiv und das Zustandspassiv, wandelst einfache und anspruchsvollere Sätze um und erklärst, wie sich die Aussage eines Textes durch das Passiv verändert. Außerdem lernst Du, warum das Passiv in Sachtexten, Berichten, Vorgangsbeschreibungen, Nachrichten, naturwissenschaftlichen Texten und amtlicher Sprache häufig vorkommt.


Grundwissen: Aktiv und Passiv


Was ist ein Aktivsatz?

Ein Aktivsatz ist ein Satz, in dem das Verb nicht passiviert ist. Das Subjekt steht häufig als handelnde oder verursachende Größe im Mittelpunkt. Beispiel: Der Hausmeister repariert die Tür. Hier ist der Hausmeister das Subjekt, repariert das Prädikat und die Tür das Akkusativobjekt. Die Blickrichtung lautet: Wer tut etwas?

Das Aktiv ist im Deutschen die Grundform der meisten Aussagen. Es kann eine Handlung ausdrücken, aber auch einen Zustand, eine Wahrnehmung oder ein Ereignis: Der Ball rollt. Das Kind schläft. Die Klasse liest einen Text. Deshalb bedeutet Aktiv nicht automatisch, dass jemand besonders aktiv ist. Grammatisch heißt Aktiv vor allem: Der Satz ist nicht als Passiv konstruiert.


Was ist ein Passivsatz?

Ein Passivsatz stellt die Handlung, den Vorgang oder das betroffene Objekt stärker in den Vordergrund. Beispiel: Die Tür wird repariert. Wer die Tür repariert, kann genannt werden, muss aber nicht genannt werden. Wenn die handelnde Person wichtig ist, kann sie mit einer Präpositionalgruppe ergänzt werden: Die Tür wird von dem Hausmeister repariert.

Das Bild zeigt modellhaft eine Struktur im Passiv. Im Passiv wird die Rolle des Handelnden oft zurückgenommen. Das betroffene Element, also das Patiens, kann dadurch stärker in den Vordergrund treten.


Fachbegriffe auf einen Blick

Begriff Erklärung Beispiel
Aktiv Grundform der Aussage, häufig mit handelndem Subjekt Die Autorin schreibt den Artikel.
Passiv abgeleitete Aussageform, bei der Handlung oder betroffenes Objekt im Vordergrund stehen Der Artikel wird geschrieben.
Agens handelnde oder verursachende Größe von der Autorin
Patiens betroffene Größe eines Geschehens der Artikel
Partizip II Verbform, die im Passiv gebraucht wird geschrieben, geöffnet, gebaut
Hilfsverb Verb, das zusammen mit dem Vollverb eine grammatische Form bildet werden, sein


Das Vorgangspassiv


Bildung des Vorgangspassivs

Das Vorgangspassiv beschreibt eine Handlung oder einen Ablauf. Es wird im Deutschen meistens mit dem Hilfsverb werden und dem Partizip II gebildet.

Formel: Vorgangspassiv = Form von werden + Partizip II

Zeitform Aktiv Vorgangspassiv
Präsens Die Klasse schreibt einen Test. Ein Test wird geschrieben.
Präteritum Die Klasse schrieb einen Test. Ein Test wurde geschrieben.
Perfekt Die Klasse hat einen Test geschrieben. Ein Test ist geschrieben worden.
Plusquamperfekt Die Klasse hatte einen Test geschrieben. Ein Test war geschrieben worden.
Futur I Die Klasse wird einen Test schreiben. Ein Test wird geschrieben werden.

Beim Perfekt und Plusquamperfekt des Vorgangspassivs steht worden, nicht geworden: Der Text ist überarbeitet worden. Das Wort geworden verwendest Du bei einer Veränderung oder beim Zustandspassiv in anderen Zusammenhängen, zum Beispiel: Der Text ist besser geworden.


Beispiele für das Vorgangspassiv

Aktivsatz Passivsatz Wirkung
Die Feuerwehr löscht den Brand. Der Brand wird gelöscht. Die Handlung steht im Mittelpunkt.
Die Redaktion prüft die Meldung. Die Meldung wird geprüft. Das Ergebnis der Prüfung wird wichtiger.
Ein Techniker installiert das Programm. Das Programm wird installiert. Die handelnde Person ist unwichtig.
Viele Menschen nutzen die App. Die App wird von vielen Menschen genutzt. Das betroffene Objekt steht am Satzanfang.


Das Zustandspassiv


Bildung des Zustandspassivs

Das Zustandspassiv beschreibt keinen laufenden Vorgang, sondern einen Zustand als Ergebnis einer vorherigen Handlung. Es wird mit dem Hilfsverb sein und dem Partizip II gebildet.

Formel: Zustandspassiv = Form von sein + Partizip II

Vorgang Zustand Unterschied
Die Tür wird geschlossen. Die Tür ist geschlossen. Beim Vorgang passiert etwas, beim Zustand ist das Ergebnis erreicht.
Das Fenster wird geöffnet. Das Fenster ist geöffnet. Beim Vorgang beobachtest Du die Handlung, beim Zustand das Ergebnis.
Der Brief wird geschrieben. Der Brief ist geschrieben. Beim Zustand ist die Handlung abgeschlossen.

Das Zustandspassiv kann manchmal wie ein Adjektiv wirken. Der Satz Die Tür ist offen beschreibt eine Eigenschaft. Der Satz Die Tür ist geöffnet kann einen Zustand als Ergebnis einer Handlung ausdrücken. In der Textanalyse musst Du deshalb immer auf den Zusammenhang achten.


Aktiv in Passiv umwandeln


Schritt-für-Schritt-Methode

Um einen Aktivsatz in einen Passivsatz umzuwandeln, gehst Du systematisch vor.

  1. Prädikat bestimmen: Suche zuerst das Verb oder die Verbgruppe.
  2. Satzglieder erkennen: Bestimme Subjekt, Akkusativobjekt, Dativobjekt und weitere Ergänzungen.
  3. Akkusativobjekt prüfen: In vielen Fällen wird das Akkusativobjekt des Aktivsatzes zum Subjekt des Passivsatzes.
  4. Zeitform beibehalten: Das Passiv muss in derselben Zeitform stehen wie der Aktivsatz.
  5. Partizip II bilden: Setze das Vollverb ins Partizip II.
  6. Agens ergänzen: Nenne die handelnde Person nur, wenn sie wichtig ist.

Beispiel: Die Gärtnerin pflanzt den Baum. Das Akkusativobjekt den Baum wird im Passiv zum Subjekt: Der Baum wird von der Gärtnerin gepflanzt.


Umformung in Tabellenform

Schritt Frage Beispiel
Ausgangssatz Was steht im Aktiv? Die Reporterin interviewt den Bürgermeister.
Objekt suchen Wen oder was interviewt sie? den Bürgermeister
Neues Subjekt bilden Wer oder was wird interviewt? der Bürgermeister
Passivform bilden Welche Form von werden passt? wird interviewt
Agens ergänzen Wer handelt? von der Reporterin
Ergebnis Wie lautet der Passivsatz? Der Bürgermeister wird von der Reporterin interviewt.


Von-Phrase und Durch-Phrase

Im Passivsatz kannst Du die handelnde Person oder Ursache ergänzen. Für Personen, Gruppen und konkrete Handelnde verwendest Du meistens von: Der Roman wird von der Klasse gelesen. Für Mittel, Ursachen oder auslösende Umstände verwendest Du häufig durch: Die Straße wird durch den Sturm blockiert. Beide Formen sind Präpositionalgruppen und keine neuen Subjekte.


Grenzen und Stolpersteine


Nicht jeder Satz lässt sich gleich gut passivieren

Viele transitive Verben mit Akkusativobjekt lassen sich gut ins Passiv setzen: Jemand öffnet die Tür. wird zu Die Tür wird geöffnet. Manche Verben bilden aber kein übliches Passiv oder nur ein unpersönliches Passiv. Verben wie haben, besitzen, bekommen oder kennen werden in der Standardsprache nicht einfach in ein normales Vorgangspassiv umgeformt.


Das Dativobjekt bleibt Dativobjekt

Bei Verben mit Dativobjekt wird das Dativobjekt im gewöhnlichen Vorgangspassiv nicht einfach zum Nominativ-Subjekt. Beispiel: Die Ärztin hilft dem Patienten. Daraus wird: Dem Patienten wird geholfen. Nicht korrekt wäre: Der Patient wird geholfen. Der Dativ bleibt also erhalten.


Unpersönliches Passiv

Ein unpersönliches Passiv ist möglich, wenn kein neues Subjekt aus einem Akkusativobjekt entsteht. Beispiel: Die Menschen tanzen. wird zu Es wird getanzt. Häufig kann das Platzhalter-es wegfallen, wenn ein anderes Satzglied am Anfang steht: Auf dem Fest wird getanzt. Solche Formen findest Du oft in Regeln, Berichten und Hinweisen: Hier wird nicht geraucht.


Passiv und Verantwortung

Das Passiv kann sachlich wirken, aber auch Verantwortung verschleiern. Der Satz Fehler wurden gemacht nennt nicht, wer Fehler gemacht hat. Der Aktivsatz Die Projektgruppe machte Fehler benennt die Verantwortlichen deutlicher. In politischer Bildung, Medienbildung und Textanalyse ist deshalb wichtig: Frage immer, wer handelt, wer betroffen ist und wer im Satz unsichtbar bleibt.

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Sprachliche Wirkung


Wann ist das Passiv sinnvoll?

Das Passiv ist sinnvoll, wenn die Handlung wichtiger ist als die handelnde Person. Das ist besonders in Versuchsbeschreibungen, Protokollen, Anleitungen, Zeitungsartikeln und Sachtexten der Fall. Beispiel: Die Lösung wird erhitzt. In einem naturwissenschaftlichen Versuch ist oft nicht entscheidend, wer die Lösung erhitzt, sondern was mit ihr geschieht.


Wann ist das Aktiv besser?

Das Aktiv ist meist klarer, direkter und lebendiger. Es eignet sich besonders, wenn Du Verantwortung zeigen, Handlungen genau zuordnen oder Texte verständlicher machen möchtest. Beispiel: Der Stadtrat beschloss die neue Regelung ist eindeutiger als Die neue Regelung wurde beschlossen. Guter Stil bedeutet nicht, Passiv immer zu vermeiden. Guter Stil bedeutet, die passende Form bewusst zu wählen.


Merksätze

  1. Aktiv: Das Subjekt steht häufig als handelnde Größe im Vordergrund.
  2. Vorgangspassiv: Eine Handlung oder ein Ablauf wird betont.
  3. Zustandspassiv: Ein Ergebniszustand wird betont.
  4. Partizip II: Diese Verbform brauchst Du für beide Passivarten.
  5. Agens: Die handelnde Person kann im Passiv genannt werden, muss aber nicht genannt werden.
  6. Textwirkung: Passiv kann sachlich wirken, aber auch Verantwortung verdecken.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Aussage beschreibt einen Aktivsatz am besten? (Das Subjekt steht häufig als handelnde Größe im Vordergrund) (!Das Verb steht immer am Satzende) (!Der Satz enthält immer das Wort von) (!Das Objekt ist immer unbekannt)




Womit wird das Vorgangspassiv im Deutschen meistens gebildet? (werden und Partizip II) (!sein und Infinitiv) (!haben und Partizip I) (!können und Akkusativ)




Welche Form ist ein Vorgangspassiv? (Der Brief wird geschrieben) (!Der Brief ist lang) (!Der Brief liegt auf dem Tisch) (!Der Brief gefällt mir)




Welche Form ist ein Zustandspassiv? (Die Tür ist geschlossen) (!Die Tür schließt laut) (!Die Tür wird geschlossen) (!Die Tür kann schließen)




Was geschieht beim typischen Umformen vom Aktiv ins Passiv? (Das Akkusativobjekt wird zum Subjekt des Passivsatzes) (!Das Subjekt bleibt immer Subjekt) (!Jedes Dativobjekt wird zum Akkusativobjekt) (!Das Verb verschwindet vollständig)




Welche Frage hilft beim Erkennen des Agens? (Wer oder was handelt oder verursacht etwas) (!Wie lang ist der Satz) (!Welche Farbe hat das Nomen) (!Steht ein Komma im Satz)




Welche Aussage zum Dativ im Passiv ist richtig? (Der Dativ bleibt normalerweise Dativ) (!Der Dativ wird immer Nominativ) (!Der Dativ wird immer Genitiv) (!Der Dativ verschwindet immer)




Welche Form ist richtig im Perfekt des Vorgangspassivs? (Der Text ist verbessert worden) (!Der Text ist verbessert geworden) (!Der Text hat verbessert worden) (!Der Text wird verbessert gewesen)




Wann ist das Passiv besonders sinnvoll? (Wenn die Handlung wichtiger ist als die handelnde Person) (!Wenn ein Satz keine Verben enthalten soll) (!Wenn immer Umgangssprache entstehen soll) (!Wenn das Subjekt besonders betont werden soll)




Welche Wirkung kann Passiv in Texten haben? (Es kann sachlich wirken und Handelnde ausblenden) (!Es macht jeden Satz automatisch falsch) (!Es erzeugt immer wörtliche Rede) (!Es ersetzt alle Nomen durch Verben)





Memory

Aktivsatz Handelnde Größe im Vordergrund
Vorgangspassiv Handlung im Ablauf
Zustandspassiv Ergebniszustand
Agens Verursacher der Handlung
Patiens Betroffene Größe
Partizip II Verbform wie geschrieben
Von-Phrase Nennung der handelnden Person





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Beschreibung
Aktiv handelnde Größe steht oft im Vordergrund
Vorgangspassiv werden und Partizip II
Zustandspassiv sein und Partizip II
Agensangabe von oder durch
Dativpassiv Dativ bleibt Dativ
Unpersönliches Passiv es wird getanzt






Kreuzworträtsel

Aktiv Wie heißt die Verbform, in der die handelnde Größe häufig im Vordergrund steht?
Passiv Wie heißt die Verbform, bei der Handlung oder betroffenes Objekt stärker betont werden?
Agens Wie heißt die handelnde oder verursachende Größe mit Fachwort?
Patiens Wie heißt die betroffene Größe eines Ereignisses mit Fachwort?
Werden Welches Hilfsverb bildet meist das Vorgangspassiv?
Partizip Welche Verbform steht im Passiv nach dem Hilfsverb?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Im

steht oft die handelnde Person im Vordergrund. Im

wird die Handlung oder das betroffene Objekt stärker betont. Das Vorgangspassiv wird meist mit dem Hilfsverb

gebildet. Danach steht das

II des Vollverbs. Das Zustandspassiv beschreibt ein Ergebnis und nutzt häufig

als Hilfsverb. Die handelnde Person kann in einer Passivform mit

angeschlossen werden. Mit

wird häufig ein Mittel oder eine Ursache genannt. Bei manchen Verben bleibt der

im Passiv erhalten. Das Passiv kann Texte sachlicher wirken lassen, aber auch

verschleiern.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Aktivsatz: Schreibe fünf kurze Aktivsätze aus Deinem Alltag und markiere jeweils Subjekt, Prädikat und Objekt.
  2. Passivsatz: Forme drei Deiner Aktivsätze in das Vorgangspassiv um und erkläre, was sich an der Blickrichtung verändert.
  3. Zustandspassiv: Fotografiere oder beschreibe drei Zustände in Deinem Klassenzimmer und formuliere passende Sätze im Zustandspassiv.
  4. Merksatz: Gestalte eine kleine Lernkarte mit den Formeln für Vorgangspassiv und Zustandspassiv.


Standard

  1. Zeitform: Wandle einen Aktivsatz in fünf Zeitformen ins Vorgangspassiv um und überprüfe besonders die Formen mit worden.
  2. Textanalyse: Suche in einem Sachtext fünf Passivsätze und erkläre, warum die Autorin oder der Autor diese Form gewählt haben könnte.
  3. Schreibstil: Schreibe einen kurzen Bericht zuerst im Aktiv und danach mit mehreren Passivformen. Vergleiche die Wirkung beider Versionen.
  4. Agens: Erstelle eine Tabelle mit Passivsätzen ohne Agens, mit von-Phrase und mit durch-Phrase.


Schwer

  1. Medienbildung: Untersuche eine Nachricht oder Pressemitteilung auf Passivformen und bewerte, ob dadurch Verantwortung klar benannt oder verdeckt wird.
  2. Sprachkritik: Schreibe einen Kommentar zum Satz Fehler wurden gemacht und erkläre, warum diese Formulierung kritisch betrachtet werden kann.
  3. Unterrichtsprojekt: Entwickle ein Erklärvideo, in dem Du Aktiv, Vorgangspassiv und Zustandspassiv mit eigenen Beispielen erklärst.
  4. Transfer: Vergleiche die Verwendung des Passivs in einem literarischen Text und einem naturwissenschaftlichen Protokoll.



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Lernkontrolle

  1. Umformung: Forme einen kurzen Bericht über einen Unfall so um, dass einmal die handelnden Personen und einmal die Vorgänge im Mittelpunkt stehen. Erkläre anschließend die unterschiedliche Wirkung.
  2. Textwirkung: Analysiere einen Abschnitt aus einem Schulbuch oder einer Nachricht und untersuche, ob Passivformen eher sachlich informieren oder Verantwortung ausblenden.
  3. Grammatikbegründung: Erkläre an drei Beispielen, warum das Akkusativobjekt im Passiv häufig zum Subjekt wird, das Dativobjekt aber erhalten bleibt.
  4. Stilentscheidung: Entscheide für fünf vorgegebene Kommunikationssituationen, ob Aktiv oder Passiv geeigneter ist, und begründe Deine Entscheidung.
  5. Fehleranalyse: Korrigiere fehlerhafte Passivsätze und erkläre jeweils, ob der Fehler bei Hilfsverb, Partizip II, Kasus oder Zeitform liegt.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis zeigst Du, dass Du Aktiv und Passiv nicht nur erkennst, sondern bewusst verwenden kannst. Wichtig sind eine sichere Unterscheidung von Vorgangspassiv und Zustandspassiv, korrekte Formen mit werden, sein und Partizip II, der richtige Umgang mit Dativobjekten, die Beachtung der Zeitformen und eine begründete Einschätzung der Textwirkung. Besonders überzeugend ist Dein Lernnachweis, wenn Du eigene Beispiele bildest, Fehler erklären kannst und in einem fremden Text beurteilst, warum Aktiv oder Passiv verwendet wurde.




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