Akkordsymbole verstehen - Akkorde und Harmonie


Akkordsymbole verstehen - Akkorde und Harmonie
Einleitung
Akkordsymbole sind eine kurze, flexible Schreibweise für Akkorde und Harmonien. Du findest sie in Lead Sheets, Songbooks, Jazz, Pop, Rock, Blues, Gospel, Musical und in vielen Unterrichtsmaterialien. Ein Akkordsymbol sagt Dir, welche Harmonie gespielt werden soll. Es sagt Dir aber meistens nicht genau, in welcher Lage, mit welchem Rhythmus, in welcher Umkehrung oder mit welchem Begleitmuster Du spielen musst. Genau darin liegt seine Stärke: Es gibt Orientierung und lässt gleichzeitig musikalische Freiheit.
Wenn über einem Takt zum Beispiel C steht, ist damit in der üblichen Pop- und Jazz-Schreibweise ein C-Dur-Akkord gemeint. Dieser Akkord besteht aus den Tönen C, E und G. Steht dort Cm, wird aus der großen Terz eine kleine Terz: C, Es und G. Steht dort C7, kommt zur Dur-Dreiklangsstruktur eine kleine Septime hinzu: C, E, G und B im deutschsprachigen Sinn, also B♭ in internationaler Schreibweise. Akkordsymbole sind daher wie eine komprimierte Sprache der Harmonielehre.
Warum Akkordsymbole wichtig sind
Wer Akkordsymbole versteht, kann Lieder schneller begleiten, Akkordfolgen analysieren, eigene Songs schreiben, mit anderen Musikerinnen und Musikern kommunizieren und Melodien harmonisieren. Du lernst dabei nicht nur einzelne Griffe auswendig, sondern erkennst, wie Grundtöne, Intervalle, Dreiklänge, Septakkorde, Umkehrungen, Slash-Akkorde und Kadenzen zusammenhängen.

Das folgende Noten- und Hörbeispiel zeigt den Unterschied zwischen einem C-Dur-Dreiklang und einem c-Moll-Dreiklang. Achte besonders auf den mittleren Ton: Die Terz entscheidet hier über den Klangcharakter.

Die Grundidee: Was steht in einem Akkordsymbol?
Ein Akkordsymbol besteht meistens aus mehreren Bausteinen. Der erste Baustein ist der Grundton. Danach folgt das Tongeschlecht wie Dur oder Moll. Anschließend können Zahlen, Zusatzzeichen oder Veränderungen stehen. Ein Schrägstrich zeigt einen besonderen Basston an.
| Baustein | Beispiel | Bedeutung |
|---|---|---|
| Grundton | C | Der Akkord ist auf dem Ton C aufgebaut. |
| Tongeschlecht | Cm | Der Buchstabe m zeigt einen Moll-Akkord an. |
| Septime | C7 | Die kleine Septime wird ergänzt. |
| Große Septime | Cmaj7 | Die große Septime wird ergänzt. |
| Zusatzton | Cadd9 | Die None wird ergänzt, ohne dass automatisch eine Septime gemeint ist. |
| Vorhalt | Csus4 | Die Terz wird durch die Quarte ersetzt oder zeitweise vertreten. |
| Veränderung | C7♭9 | Ein Akkordton wird chromatisch verändert. |
| Slash-Akkord | C/E | C-Dur wird gespielt, aber E liegt im Bass. |
In deutschsprachigen Kontexten begegnen Dir zwei Tonsysteme für Buchstabennamen. In der internationalen Pop- und Jazz-Schreibweise bedeutet B meist der Ton, der im deutschsprachigen Unterricht häufig H heißt; Bb oder B♭ entspricht dann dem deutschen B. In deutschen Materialien kann dagegen H verwendet werden. Lies deshalb immer genau, welches System im jeweiligen Notenblatt gilt.
Akkordsymbole lesen: Ein schrittweiser Weg
Du kannst jedes Akkordsymbol in einer sinnvollen Reihenfolge entschlüsseln. Frage zuerst nach dem Grundton, dann nach Dur oder Moll, dann nach zusätzlichen Tönen, danach nach veränderten Tönen und am Ende nach einem möglichen Basston hinter dem Schrägstrich. So wird aus scheinbar komplizierten Zeichen eine nachvollziehbare Bauanleitung.
- Grundton erkennen: Bei F#m7 ist F# der Grundton.
- Tongeschlecht bestimmen: Das m zeigt Moll an.
- Erweiterungen lesen: Die 7 ergänzt eine kleine Septime.
- Alterationen prüfen: Zeichen wie ♭5, #5, ♭9 oder #11 verändern bestimmte Akkordtöne.
- Bass beachten: Bei D/F# liegt F# im Bass, obwohl der Akkord D-Dur heißt.
Dreiklänge als Grundlage
Die meisten Akkordsymbole lassen sich von einem Dreiklang aus verstehen. Ein Dreiklang entsteht, wenn drei verschiedene Töne so zusammenklingen, dass sie als harmonische Einheit wahrgenommen werden. In der Grundstellung werden sie häufig als Terzschichtung beschrieben: Grundton, Terz und Quinte.
| Symbol | Name | Aufbau ab C | Klangidee |
|---|---|---|---|
| C | Dur-Dreiklang | C - E - G | hell, stabil, offen |
| Cm | Moll-Dreiklang | C - Es - G | dunkler, weicher, ernster |
| Cdim | Verminderter Dreiklang | C - Es - Ges | spannungsvoll, instabil |
| Caug | Übermäßiger Dreiklang | C - E - Gis | schwebend, offen, spannungsvoll |

Der wichtigste Unterschied zwischen Dur und Moll liegt in der Terz. Eine große Terz umfasst vier Halbtonschritte, eine kleine Terz umfasst drei Halbtonschritte. Die Quinte ist beim Dur- und Moll-Dreiklang gleich, wird aber im verminderten Akkord verkleinert und im übermäßigen Akkord vergrößert.
Leitereigene Dreiklänge in C-Dur
Aus jeder Tonleiter lassen sich auf den einzelnen Stufen eigene Akkorde bilden. In C-Dur entstehen ohne Vorzeichen die Dreiklänge C, Dm, Em, F, G, Am und Bdim beziehungsweise im deutschsprachigen System oft Hdim. Dieses Muster ist für viele Songs grundlegend.


Die römischen Ziffern zeigen die Stufen in der Tonart. Große Ziffern stehen häufig für Dur-Akkorde, kleine Ziffern für Moll-Akkorde. Dieses Denken hilft Dir, Akkordfolgen in andere Tonarten zu übertragen.
Septakkorde verstehen
Ein Septakkord ist ein Vierklang. Zum Dreiklang kommt eine Septime hinzu. In der Pop-, Jazz- und Bluespraxis sind Septakkorde besonders wichtig, weil sie mehr Spannung, Farbe und Richtung erzeugen als einfache Dreiklänge.
| Symbol | Aufbau ab C | Bedeutung |
|---|---|---|
| C7 | C - E - G - B♭ | Dur-Dreiklang mit kleiner Septime, oft dominantisch |
| Cmaj7 | C - E - G - H | Dur-Dreiklang mit großer Septime, weich und schwebend |
| Cm7 | C - Es - G - B♭ | Moll-Dreiklang mit kleiner Septime |
| Cm7♭5 | C - Es - Ges - B♭ | halbverminderter Septakkord |
| Cdim7 | C - Es - Ges - A | verminderter Septakkord mit starkem Leittoncharakter |

Wichtig ist die Ausnahme bei der 7: In vielen Akkordsymbolsystemen bedeutet 7 allein die kleine Septime. Die große Septime wird meistens mit maj7, j7 oder einem Dreieckssymbol angegeben. Deshalb ist C7 nicht dasselbe wie Cmaj7.
Erweiterungen: 6, 9, 11 und 13
Zahlen in Akkordsymbolen beziehen sich auf Stufen über dem Grundton. Nach der Oktave werden die Töne weitergezählt: Die 9 entspricht der Sekunde eine Oktave höher, die 11 der Quarte eine Oktave höher und die 13 der Sexte eine Oktave höher. In der Praxis bedeuten diese Zahlen nicht immer, dass alle dazwischenliegenden Töne vollständig gespielt werden müssen. Spielerinnen und Spieler wählen oft eine sinnvolle Lage.
| Symbol | Typische Töne ab C | Hinweis |
|---|---|---|
| C6 | C - E - G - A | Durklang mit hinzugefügter Sexte |
| Cadd9 | C - E - G - D | None ohne automatisch enthaltene Septime |
| C9 | C - E - G - B♭ - D | Dominantseptakkord mit None |
| Cmaj9 | C - E - G - H - D | Durmaj7-Akkord mit None |
| C13 | C - E - G - B♭ - D - F - A | In der Praxis oft reduziert auf wichtige Farb- und Leittöne |

Bei erweiterten Akkorden ist das genaue Voicing entscheidend. Ein Gitarrenakkord, ein Klavierakkord und ein Bläsersatz können dasselbe Symbol unterschiedlich umsetzen und trotzdem harmonisch richtig sein.
Sus-Akkorde und Add-Akkorde
Sus kommt von suspended und bedeutet, dass die Terz durch einen Vorhaltston ersetzt oder aufgeschoben wird. Bei Csus4 wird statt E der Ton F verwendet. Bei Csus2 wird statt E der Ton D verwendet. Dadurch entsteht ein offener Klang, der häufig in Pop, Rock, Filmmusik und Kirchenmusik genutzt wird.

Add bedeutet, dass ein Ton hinzugefügt wird, ohne dass automatisch eine Septime mitgemeint ist. Cadd9 enthält also C, E, G und D. C9 enthält dagegen in der Regel auch die kleine Septime. Dieser Unterschied ist wichtig, weil add9 meistens offener und weniger dominantisch klingt als 9.
Alterationen: Spannung gezielt verändern
Alterationen verändern bestimmte Akkordtöne chromatisch. Typische Zeichen sind ♭5, #5, ♭9, #9 oder #11. Solche Klänge findest Du besonders im Jazz, Blues, Funk, Soul, in Filmmusik und in harmonisch reicheren Pop-Songs.
| Symbol | Idee | Wirkung |
|---|---|---|
| C7♭9 | C7 mit erniedrigter None | starke Spannung zur Auflösung |
| C7#9 | C7 mit erhöhter None | bluesig, rau, farbig |
| C7♭5 | C7 mit erniedrigter Quinte | instabil, dominantisch |
| C7#5 | C7 mit erhöhter Quinte | schwebend, drängend |
| Cmaj7#11 | Durmaj7 mit erhöhter Undezime | offen, lydisch, hell |

Alterationen sind keine zufälligen Dekorationen. Sie erzeugen Richtung. Ein G7♭9 möchte zum Beispiel oft nach Cm oder C aufgelöst werden, weil mehrere Töne eine starke Spannung zum Zielakkord bilden.
Slash-Akkorde: Akkord und Bass getrennt lesen
Ein Slash-Akkord besteht aus einem Akkord vor dem Schrägstrich und einem Basston nach dem Schrägstrich. C/E bedeutet: Spiele einen C-Dur-Akkord, aber setze E in den Bass. Das ist kein Wahlzeichen und bedeutet nicht C oder E. Slash-Akkorde sind sehr nützlich, um Basslinien zu führen, Umkehrungen zu notieren oder harmonische Mehrdeutigkeit zu erzeugen.

Ein typisches Pop-Beispiel ist eine absteigende Basslinie: C - G/B - Am - Am/G - F - C/E - Dm - G. Die Akkordsymbole zeigen Dir dabei nicht nur die Harmonie, sondern auch eine melodische Bewegung im Bass.

Akkordfolgen und harmonische Funktionen
Harmonien werden erst im Verlauf einer Akkordfolge richtig lebendig. In der Funktionstheorie unterscheidet man häufig drei Grundfunktionen: Tonika, Subdominante und Dominante. Die Tonika wirkt wie ein Zentrum, die Subdominante öffnet den Klangraum, und die Dominante erzeugt Spannung zurück zur Tonika.

Eine der wichtigsten Kadenzen in Dur ist I - IV - V - I. In C-Dur heißt sie C - F - G - C. Mit einem Dominantseptakkord wird daraus C - F - G7 - C. Die kleine Septime im G7-Akkord verstärkt den Wunsch nach Auflösung.

Der Quintenzirkel als Orientierung
Der Quintenzirkel hilft Dir, Tonarten, Vorzeichen, Dominanten, Subdominanten und verwandte Akkorde zu verstehen. Bewegst Du Dich im Uhrzeigersinn, gehst Du in Quinten aufwärts. Gegen den Uhrzeigersinn gehst Du häufig in Quarten aufwärts beziehungsweise Quinten abwärts. Viele Akkordfolgen im Jazz, Pop und in klassischer Harmonik nutzen solche Bewegungen.

Besonders wichtig ist die ii-V-I-Verbindung. In C-Dur heißt sie Dm7 - G7 - Cmaj7. Sie führt über eine vorbereitende Mollstufe zur Dominante und dann zur Tonika. Diese Verbindung ist eine Grundlage vieler Jazzstandards und auch in Pop, Soul und Filmmusik zu finden.

Voicings: Ein Symbol, viele Möglichkeiten
Ein Akkordsymbol legt den Tonvorrat fest, aber nicht jede genaue Lage. Beim Klavier kannst Du denselben Akkord eng, weit, hoch, tief, mit Verdopplungen oder ohne Grundton spielen. Auf der Gitarre bestimmt die Griffmöglichkeit oft die Lage. In einer Band kann der Bass den Grundton übernehmen, während Piano oder Gitarre Terz, Septime und Farbtöne betonen.

Ein professionelles Voicing ist oft nicht das mit den meisten Tönen, sondern das mit der klarsten Funktion. In einer Bandbegleitung reichen manchmal zwei Töne: die Terz und die Septime. Sie zeigen, ob ein Akkord Dur oder Moll ist und welche Spannung er besitzt.
Typische Akkordsymbole in der Praxis
| Symbol | Aussprache | Grundidee | Beispielhafte Töne ab C |
|---|---|---|---|
| C | C-Dur | Dur-Dreiklang | C - E - G |
| Cm | c-Moll | Moll-Dreiklang | C - Es - G |
| C7 | C sieben | Dominantseptakkord | C - E - G - B♭ |
| Cmaj7 | C major sieben | Dur mit großer Septime | C - E - G - H |
| Cm7 | c-Moll sieben | Moll mit kleiner Septime | C - Es - G - B♭ |
| Csus4 | C sus vier | Terz durch Quarte ersetzt | C - F - G |
| Cadd9 | C add neun | Dur mit zusätzlicher None | C - E - G - D |
| C/E | C über E | C-Dur mit E im Bass | E - C - E - G |
| Cdim | C vermindert | kleine Terz plus verminderte Quinte | C - Es - Ges |
| Caug | C übermäßig | große Terz plus übermäßige Quinte | C - E - Gis |
Häufige Fehler beim Lesen von Akkordsymbolen
Ein häufiger Fehler ist, die Zahl 7 mit der großen Septime zu verwechseln. C7 enthält normalerweise die kleine Septime, Cmaj7 die große Septime. Ein zweiter Fehler besteht darin, Slash-Akkorde als zwei Alternativen zu lesen. D/F# bedeutet nicht, dass Du D oder F# spielen darfst, sondern dass F# im Bass liegt. Ein dritter Fehler ist, jedes Symbol mit allen theoretisch möglichen Tönen zu überladen. In vielen musikalischen Situationen ist ein reduziertes Voicing klarer, rhythmischer und stilistisch passender.
Akkordsymbole auf Instrumente übertragen
Auf dem Klavier kannst Du Akkordsymbole sehr direkt in Töne übersetzen. Du bestimmst zuerst den Grundton, suchst Terz und Quinte, ergänzt bei Bedarf Septime oder Zusatzton und entscheidest dann über eine angenehme Lage. Auf der Gitarre arbeitest Du oft mit Griffbildern, Barrégriffen, offenen Saiten und verkürzten Voicings. Auf Ukulele, Keyboard, Bass oder in einem Ensemble gelten dieselben harmonischen Prinzipien, aber die praktische Umsetzung ist unterschiedlich.
Vom Symbol zur musikalischen Begleitung
Ein Akkordsymbol ist noch keine fertige Begleitung. Du brauchst zusätzlich Rhythmus, Dynamik, Artikulation, Stilistik und ein passendes Muster. Aus C - Am - F - G kann eine ruhige Ballade, ein Pop-Refrain, ein Reggae-Groove oder ein Rock-Riff entstehen. Die Harmonie ist gleich, aber die musikalische Gestaltung verändert den Charakter vollständig.

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Mini-Strategie zum Üben
Nimm Dir täglich eine kleine Akkordfolge und analysiere sie. Schreibe zu jedem Symbol die Töne auf, spiele den Grundakkord, probiere eine Umkehrung, ergänze ein einfaches Begleitmuster und singe oder spiele eine kurze Melodie darüber. So verbindest Du Theorie, Gehörbildung, Notation und praktisches Musizieren.
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Zusammenfassung
Akkordsymbole sind eine kompakte Sprache für Harmonie. Du liest sie vom Grundton aus, unterscheidest Dur, Moll, vermindert und übermäßig, erkennst Septimen und Zusatztöne, beachtest Alterationen und deutest Slash-Akkorde als Bassangaben. Wer Akkordsymbole sicher versteht, kann Lieder begleiten, Akkordfolgen analysieren, in Tonarten denken, Voicings gestalten und eigene Musik harmonisch bewusster entwickeln.
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Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was bedeutet das Akkordsymbol C ohne Zusatz in der üblichen Pop- und Jazz-Schreibweise? (C-Dur) (!c-Moll) (!C vermindert) (!C mit kleiner Septime)
Welcher Ton entscheidet beim Vergleich von C und Cm über Dur oder Moll? (Die Terz) (!Der Grundton) (!Die Oktave) (!Der Taktstrich)
Welche Töne bilden den C-Dur-Dreiklang? (C E G) (!C Es G) (!C F G) (!C E B)
Was bedeutet Cm? (Ein c-Moll-Akkord) (!Ein C-Dur-Akkord) (!Ein C-Dur-Akkord mit None) (!Ein C-Dur-Akkord mit E im Bass)
Was bedeutet die 7 in C7 meistens? (Die kleine Septime) (!Die große Septime) (!Die Quarte) (!Die Oktave)
Welches Symbol steht typisch für C-Dur mit großer Septime? (Cmaj7) (!C7) (!Csus4) (!Cdim)
Was bedeutet C/E? (C-Dur mit E im Bass) (!C oder E) (!c-Moll mit E im Bass) (!E-Dur mit C im Bass)
Was beschreibt ein Akkordsymbol meistens nicht genau? (Die genaue Lage und den Rhythmus der Begleitung) (!Den Grundton des Akkords) (!Das Akkordgeschlecht) (!Den Basston bei Slash-Akkorden)
Was geschieht bei Csus4 typischerweise? (Die Terz wird durch die Quarte ersetzt) (!Die Quinte wird entfernt) (!Die Septime wird erniedrigt) (!Der Grundton wird verdoppelt)
Welche Akkordfolge ist in C-Dur eine ii-V-I-Verbindung? (Dm7 G7 Cmaj7) (!C F G) (!Am F C G) (!C G Am F)
Memory
| Grundton | Namensgeber des Akkords |
| Terz | Entscheidet oft über Dur oder Moll |
| Quinte | Stabiler Rahmen vieler Dreiklänge |
| Septime | Vierter Ton vieler Jazz- und Pop-Akkorde |
| Slash-Akkord | Akkord mit besonderem Basston |
| Sus4 | Terz wird durch Quarte ersetzt |
| Add9 | None wird ohne automatische Septime ergänzt |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| C | Dur-Dreiklang |
| Cm | Moll-Dreiklang |
| C7 | Dominantseptakkord |
| Cmaj7 | Dur-Akkord mit großer Septime |
| C/E | Slash-Akkord |
| Csus4 | Vorhaltsakkord |
Kreuzworträtsel
| Grundton | Wie heißt der Ton, nach dem ein Akkord meist benannt wird? |
| Terz | Welches Intervall entscheidet oft über Dur oder Moll? |
| Quinte | Welches Intervall bildet mit Grundton und Terz den klassischen Dreiklang? |
| Septime | Welcher vierte Akkordton prägt viele Jazz- und Pop-Akkorde? |
| Slashakkord | Wie nennt man einen Akkord mit besonderem Basston hinter einem Schrägstrich? |
| Dominante | Welche Funktion erzeugt in der klassischen Kadenz starke Spannung zur Tonika? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Akkordtagebuch: Schreibe eine Woche lang jeden Tag drei Akkordsymbole aus einem Lied auf und notiere daneben die Akkordtöne.
- Dur und Moll hören: Spiele oder höre C und Cm und beschreibe mit eigenen Worten, wie sich der Klangcharakter verändert.
- Akkordkarten: Gestalte Lernkarten zu C, Cm, C7, Cmaj7, Csus4 und C/E mit Symbol, Tönen und kurzer Erklärung.
- Liedbegleitung: Suche ein einfaches Lied mit drei oder vier Akkorden und begleite es mit einem gleichmäßigen Grundschlag.
Standard
- Akkordanalyse: Analysiere eine Strophe eines Popsongs und markiere Grundton, Tongeschlecht, Septimen und Slash-Akkorde.
- Transposition: Übertrage die Akkordfolge C - Am - F - G in zwei andere Tonarten und erkläre Dein Vorgehen.
- Voicing-Vergleich: Spiele denselben Akkord auf Klavier, Gitarre oder digitalem Instrument in drei verschiedenen Lagen und vergleiche die Wirkung.
- Basslinie gestalten: Erfinde eine Akkordfolge mit mindestens zwei Slash-Akkorden, bei der der Bass schrittweise auf- oder absteigt.
Schwer
- Harmonisierung: Schreibe zu einer einfachen Melodie eigene Akkordsymbole und begründe, warum sie zur Melodie passen.
- Jazzverbindung: Komponiere eine kurze achtaktige Folge mit mindestens zwei ii-V-I-Verbindungen und notiere die Funktionen.
- Arrangement: Erstelle ein Klassenarrangement mit Bass, Akkordinstrument, Melodieinstrument und Rhythmusgruppe auf Grundlage von Akkordsymbolen.
- Stilvergleich: Gestalte dieselbe Akkordfolge als Ballade, Rockgroove und Jazz-Waltz und beschreibe, welche musikalischen Parameter Du verändert hast.


Lernkontrolle
- Analyse einer Akkordfolge: Erkläre an einer vorgegebenen Folge wie C - G/B - Am - F, welche Funktion die Slash-Akkorde oder Bassbewegungen für den musikalischen Zusammenhang haben.
- Transfer in eine andere Tonart: Übertrage eine bekannte Akkordfolge in eine neue Tonart und begründe, welche Stufen gleich bleiben.
- Voicing-Entscheidung: Wähle für eine Bandsituation passende Voicings aus und erkläre, warum Du bestimmte Töne weglässt oder betonst.
- Hörvergleich: Vergleiche C7, Cmaj7 und Cm7 hörend und beschreibe, welche Spannung oder Farbe Du jeweils wahrnimmst.
- Songwriting-Aufgabe: Entwickle eine achttaktige Akkordfolge mit Tonika, Subdominante, Dominante und mindestens einem erweiterten Akkord.
- Fehlerdiagnose: Korrigiere eine fehlerhafte Akkorddeutung, zum Beispiel wenn C/E als C oder E gelesen wurde, und formuliere eine verständliche Regel dazu.
Lernnachweis
- Fachbegriffe: Du kannst Grundton, Terz, Quinte, Septime, Tongeschlecht, Alteration, Voicing und Slash-Akkord erklären.
- Symboldeutung: Du kannst einfache und erweiterte Akkordsymbole in konkrete Akkordtöne übersetzen.
- Musizierpraxis: Du kannst eine Akkordfolge auf einem Instrument oder mit digitalem Werkzeug begleiten.
- Analyse: Du kannst in einem Lied Akkordfunktionen, Kadenzen und Bassbewegungen erkennen.
- Transfer: Du kannst Akkordfolgen in andere Tonarten übertragen und die Stufen benennen.
- Gestaltung: Du kannst aus Akkordsymbolen eine stilistisch passende Begleitung entwickeln.
- Reflexion: Du kannst begründen, warum verschiedene Voicings trotz gleichem Akkordsymbol unterschiedlich wirken.
OERs zum Thema
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