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AfD - aiMOOC

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AfD - aiMOOC




AfD

Die AfD ist die Abkürzung für Alternative für Deutschland. Sie ist eine politische Partei in Deutschland, wurde 2013 gegründet und ist seit 2017 im Deutschen Bundestag vertreten. Dieser aiMOOC behandelt die AfD als Gegenstand der politischen Bildung: Du lernst ihre Entstehung, zentrale Positionen, Wahlerfolge, gesellschaftliche Kontroversen, die Rolle des Verfassungsschutzes und die Bedeutung demokratischer Grundprinzipien kennen.

Ziel dieses Lernkurses ist keine Wahlempfehlung. Du sollst Informationen prüfen, Positionen einordnen, Aussagen von Parteien kritisch analysieren und begründet urteilen können. Dabei helfen Dir Quellenkritik, Medienkompetenz, Demokratiebildung und der Beutelsbacher Konsens.

Logo der Alternative für Deutschland seit 2021
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Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, wie die AfD entstanden ist, warum sie politikwissenschaftlich häufig als rechtspopulistisch bis rechtsextrem eingeordnet wird, welche Rolle sie im Parlament spielt und wie Gerichte, Medien, Forschung und politische Gegner mit ihr umgehen. Du kannst außerdem zwischen Fakten, Meinungen, Wahlprogramm-Aussagen, journalistischen Analysen und behördlichen Bewertungen unterscheiden.

  1. Parteien in Deutschland: Du beschreibst die Funktion von Parteien in einer repräsentativen Demokratie.
  2. AfD: Du ordnest Entstehung, Entwicklung und zentrale Themen der Partei ein.
  3. Rechtspopulismus: Du erkennst typische Kommunikationsmuster wie die Gegenüberstellung von „Volk“ und „Elite“.
  4. Verfassungsschutz: Du verstehst den Unterschied zwischen politischer Kritik, Beobachtung als Verdachtsfall und einem möglichen Parteiverbot.
  5. Medienkompetenz: Du vergleichst Primärquellen, journalistische Darstellungen, wissenschaftliche Analysen und offizielle Dokumente.


Grundwissen: Parteien und Demokratie

In einer Demokratie vertreten Parteien politische Interessen, entwickeln Programme, stellen Kandidatinnen und Kandidaten auf und wirken an der politischen Willensbildung mit. Das Grundgesetz schützt Parteien, weil politische Vielfalt für freie Wahlen notwendig ist. Gleichzeitig dürfen Parteien die freiheitliche demokratische Grundordnung nicht bekämpfen. Deshalb gibt es in Deutschland besondere Regeln: Parteien können nur durch das Bundesverfassungsgericht verboten werden. Behörden wie das Bundesamt für Verfassungsschutz dürfen unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen extremistische Bestrebungen beobachten.

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Politische Bildung muss bei kontroversen Themen besonders sorgfältig sein. Der Beutelsbacher Konsens ist dabei eine wichtige Orientierung: Lernende dürfen nicht überwältigt werden, kontroverse Fragen müssen als kontrovers dargestellt werden, und Du sollst befähigt werden, Deine eigene politische Interessenlage zu analysieren.


Entstehung der AfD

Die AfD wurde 2013 im Kontext der Eurokrise und der Debatten über die Eurorettungspolitik gegründet. In ihrer Anfangsphase stand die Kritik an der Europäischen Union, an Rettungspaketen und an der gemeinsamen Währung Euro im Mittelpunkt. Viele Beobachtende beschrieben die frühe AfD zunächst als euroskeptisch, liberal-konservativ und wirtschaftspolitisch marktorientiert.

Bereits in den ersten Jahren veränderte sich das Profil der Partei. Neben der Eurokritik wurden Themen wie Migration, Asylpolitik, Innere Sicherheit, Islamfeindlichkeit, Nationalismus, Familienpolitik und die Ablehnung vieler Formen von Klimaschutzpolitik wichtiger. In der politikwissenschaftlichen Literatur und in Darstellungen der Bundeszentrale für politische Bildung wird diese Entwicklung häufig als Verschiebung von einer eurokritischen Partei zu einer rechtspopulistischen bis rechtsextremen Partei beschrieben.


Wichtige Stationen der Parteigeschichte

Zeitraum Entwicklung Bedeutung
2013 Gründung der AfD Protest gegen Eurorettungspolitik und Kritik an der europäischen Währungsunion
2014 Einzug ins Europäische Parlament Erster größerer Wahlerfolg auf europäischer Ebene
2015 bis 2016 Stärkere Fokussierung auf Fluchtmigration, Asylpolitik und nationale Identität Profilwandel in Richtung Rechtspopulismus
2017 Einzug in den Deutschen Bundestag Die AfD wird bundespolitisch dauerhaft sichtbar
2021 Erneuter Einzug in den Bundestag Starke regionale Unterschiede, besonders hohe Ergebnisse in Teilen Ostdeutschlands
2024 Hohe Ergebnisse bei der Europawahl und mehreren Landtagswahlen Verstärkte Debatten über Rechtsextremismus, Proteste und politische Abgrenzung
2025 Bundestagswahl mit deutlichem Stimmenzuwachs Die AfD wird nach Zweitstimmen und Sitzen zweitstärkste Kraft im Bundestag
2025 bis 2026 Juristische Auseinandersetzungen um Verfassungsschutz-Einstufungen Unterschied zwischen Verdachtsfall, behördlicher Bewertung und endgültiger gerichtlicher Klärung wird wichtig


Politische Einordnung

Die AfD bezeichnet sich selbst als demokratische Oppositionspartei und als Alternative zu etablierten Parteien. Viele Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler, journalistische Analysen und die Bundeszentrale für politische Bildung ordnen sie jedoch als rechtspopulistisch ein; Teile der Partei und einzelne Landesverbände werden zudem als rechtsextrem bewertet. Für die politische Bildung ist wichtig: Eine solche Einordnung muss auf überprüfbaren Aussagen, Programmen, Strategien, Netzwerken, Gerichtsentscheidungen und behördlichen Bewertungen beruhen.


Rechtspopulismus

Rechtspopulismus verbindet häufig eine national orientierte Politik mit einer stark vereinfachenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite steht ein angeblich einheitlicher „Volkswille“, auf der anderen Seite werden „Eliten“, Medien, Parteien, Gerichte oder internationale Institutionen als Gegner dargestellt. Typisch sind zugespitzte Sprache, emotionale Mobilisierung, starke Freund-Feind-Schemata und die Behauptung, nur die eigene Partei vertrete „das Volk“.

Bei der AfD zeigt sich rechtspopulistische Kommunikation unter anderem in der Kritik an „Altparteien“, an EU-Institutionen, an öffentlich-rechtlichen Medien, an Migration und an Teilen der Klimapolitik. Diese Kommunikationsweise kann politisch wirksam sein, weil sie komplexe Probleme vereinfacht und starke Gefühle anspricht. Gleichzeitig birgt sie Risiken für eine sachliche demokratische Debatte.


Rechtsextremismus und Verfassungsschutz

Rechtsextremismus richtet sich gegen zentrale Prinzipien des Grundgesetzes, zum Beispiel gegen die Menschenwürde, die Gleichheit vor dem Gesetz, den Schutz von Minderheiten, die Volkssouveränität oder den demokratischen Pluralismus. Der Verfassungsschutz prüft, ob es tatsächliche Anhaltspunkte für solche Bestrebungen gibt.

Die AfD ist seit mehreren Jahren Gegenstand rechtlicher und verfassungsschutzbezogener Auseinandersetzungen. 2024 bestätigte das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD als rechtsextremistischen Verdachtsfall beobachten darf. 2025 teilte das Bundesamt öffentlich eine Hochstufung der Gesamtpartei zu einer gesichert rechtsextremistischen Bestrebung mit. Gegen diese Hochstufung klagte die AfD. 2026 entschied das Verwaltungsgericht Köln im Eilverfahren, dass das Bundesamt die AfD vorerst nicht als gesichert rechtsextremistisch einstufen und behandeln darf, solange das Hauptsacheverfahren nicht entschieden ist. Die Beobachtung als rechtsextremistischer Verdachtsfall ist davon zu unterscheiden.

Wichtig ist: Eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz ist kein Parteiverbot. Ein Parteiverbot kann nur das Bundesverfassungsgericht aussprechen. Dafür gelten sehr hohe Hürden, weil Parteien für die demokratische Willensbildung besonders geschützt sind.


Themen und Positionen

Parteien vertreten politische Programme. Diese Programme sind Primärquellen: Sie zeigen, was eine Partei selbst behauptet und fordert. Für eine kritische Analyse musst Du sie mit unabhängigen Quellen, wissenschaftlichen Studien, Faktenchecks, Gerichtsentscheidungen und journalistischen Recherchen vergleichen.

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Europapolitik

Die AfD entstand aus Kritik an der Eurorettungspolitik. Bis heute kritisiert sie eine vertiefte europäische Integration und betont nationale Souveränität. Sie stellt Kompetenzen der Europäischen Union infrage und fordert mehr Entscheidungsrechte für den deutschen Nationalstaat. In der politischen Debatte wird dies als EU-Skepsis bezeichnet. Kritikerinnen und Kritiker warnen, dass ein Rückbau europäischer Zusammenarbeit wirtschaftliche und außenpolitische Folgen hätte.


Migration und Asyl

Migration und Asylpolitik gehören seit 2015 zu den wichtigsten Themen der AfD. Die Partei fordert eine starke Begrenzung von Zuwanderung, strengere Abschiebungen und eine restriktive Asylpolitik. Kritisiert wird dabei häufig, dass Sprache und Konzepte der Partei Menschen mit Migrationsgeschichte ausgrenzen oder pauschal problematisieren können. Besonders umstritten sind Begriffe wie „Remigration“, weil sie je nach Verwendung auch gegen Menschen mit deutschem Pass und Migrationsgeschichte gerichtet verstanden werden können.


Klima und Energie

Die AfD kritisiert viele Maßnahmen der deutschen Klimapolitik und lehnt zentrale Elemente der Energiewende ab. Sie fordert unter anderem eine stärkere Nutzung konventioneller Energieträger und steht dem Ausbau erneuerbarer Energien kritisch gegenüber. Diese Position steht in deutlichem Gegensatz zum wissenschaftlichen Konsens, dass der menschengemachte Klimawandel real ist und erhebliche politische, wirtschaftliche und soziale Folgen hat.


Familien- und Gesellschaftspolitik

In der Familienpolitik vertritt die AfD ein traditionelles Familienbild. Sie betont Ehe, Familie und nationale Identität. Kritikerinnen und Kritiker sehen darin eine Abwertung vielfältiger Lebensformen, etwa von LGBTQIA+-Personen oder nicht-traditionellen Familienmodellen. Für die politische Bildung ist hier wichtig, zwischen legitimen Wertdebatten, diskriminierenden Aussagen und verfassungsrechtlich geschützten Grundrechten zu unterscheiden.


Innenpolitik und Sicherheit

Die AfD stellt Fragen der inneren Sicherheit, Kriminalitätsbekämpfung und Grenzkontrolle stark in den Mittelpunkt. Sie verbindet diese Themen häufig mit Migration. In einer demokratischen Analyse muss geprüft werden, welche Aussagen durch Daten belegt sind, wo Einzelfälle verallgemeinert werden und wie Sprache politische Wahrnehmungen beeinflusst.


AfD im Parlament

Plenarsaal des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude
Plenarsaal des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude

Seit 2017 ist die AfD im Deutschen Bundestag vertreten. Nach der Bundestagswahl 2025 erhielt sie 20,8 Prozent der Zweitstimmen und 152 Sitze. Damit wurde sie bei dieser Wahl zweitstärkste Kraft. In der laufenden Wahlperiode können sich Fraktions- und Sitzverhältnisse durch Austritte, Mandatsverzichte oder Nachrückverfahren verändern; deshalb ist bei aktuellen Zahlen immer ein Blick auf offizielle Bundestagsquellen sinnvoll.

Im Bundestag bringt die AfD Anträge ein, hält Reden, arbeitet in Ausschüssen und nimmt an parlamentarischen Debatten teil. Andere Parteien grenzen sich auf Bundesebene in der Regel von einer Zusammenarbeit ab. Diese Abgrenzung wird häufig als Brandmauer bezeichnet. Gemeint ist eine politische Strategie, keine formale Regel des Grundgesetzes.


Wählerschaft und regionale Unterschiede

Die AfD erzielt regional unterschiedliche Wahlergebnisse. Besonders stark war sie in den vergangenen Jahren in mehreren ostdeutschen Bundesländern, konnte aber bei der Bundestagswahl 2025 auch in westdeutschen Regionen zulegen. Die Wählerschaft ist nicht einheitlich. Wahlforschung nennt verschiedene Motive: Unzufriedenheit mit etablierten Parteien, Sorgen über Migration, wirtschaftliche Unsicherheit, Misstrauen gegenüber Institutionen, Protestwahl, nationale Orientierung oder Zustimmung zu konkreten Programmpunkten.

Für eine faire Analyse ist wichtig, Wählerinnen und Wähler nicht pauschal zu beschimpfen. Gleichzeitig dürfen rechtsextreme Inhalte, diskriminierende Sprache oder Angriffe auf demokratische Institutionen nicht verharmlost werden. Demokratie braucht beides: sachliche Auseinandersetzung und klare Orientierung an Menschenwürde und Grundrechten.


Medien, Sprache und Social Media

Die AfD nutzt klassische Medien, eigene Kanäle und Soziale Medien intensiv. Rechtspopulistische Kommunikation funktioniert oft über Zuspitzung, Provokation und starke Emotionen. Dadurch entstehen Aufmerksamkeit und Reichweite. Algorithmen sozialer Plattformen können besonders polarisierende Inhalte verstärken, weil empörende oder konfliktgeladene Beiträge häufig viele Reaktionen erzeugen.

Du solltest politische Inhalte deshalb immer mit folgenden Fragen prüfen: Wer spricht? Welche Quelle wird genannt? Werden Zahlen belegt? Werden Gruppen pauschal abgewertet? Wird Angst erzeugt? Wird zwischen Meinung und Tatsache unterschieden? Welche Interessen verfolgt die Quelle?


Kontroversen und demokratische Streitkultur

Die AfD ist eine der umstrittensten Parteien der Bundesrepublik. Kontroversen betreffen unter anderem Aussagen von Funktionären, Kontakte in rechtsextreme Milieus, die Jugendorganisation, Begriffe wie „Remigration“, den Umgang mit Minderheiten, Angriffe auf Medien und Justiz sowie Debatten über mögliche Verbotsverfahren.

Demokratische Streitkultur bedeutet nicht, jede Position als gleichwertig zu behandeln. Sie bedeutet, dass Argumente geprüft, Menschen nicht entwürdigt, Minderheiten geschützt und Institutionen respektiert werden. Das Grundgesetz erlaubt harte politische Kritik, setzt aber Grenzen, wenn die freiheitliche demokratische Grundordnung bekämpft wird.


AfD und Schule

Im Unterricht darf die AfD nicht als bloßes Schlagwort behandelt werden. Du sollst lernen, politische Aussagen selbstständig zu untersuchen. Dabei helfen drei Grundsätze:

  1. Sachlichkeit: Aussagen müssen mit überprüfbaren Quellen verglichen werden.
  2. Kontroversität: Politisch umstrittene Fragen müssen als umstritten erkennbar bleiben.
  3. Wertebindung: Die Menschenwürde und die freiheitliche demokratische Grundordnung sind nicht beliebig relativierbar.

Ein guter Unterricht zur AfD verbindet Wissen über Parteien, Analyse von Sprache, Prüfung von Quellen, Urteilsbildung und demokratische Handlungskompetenz.


Methoden: So analysierst Du eine Partei

Schritt Leitfrage Beispiel
Quelle bestimmen Ist es ein Wahlprogramm, ein Interview, eine Gerichtsentscheidung, ein journalistischer Beitrag oder eine wissenschaftliche Analyse? Ein Parteiprogramm zeigt Selbstbeschreibung, aber keine unabhängige Bewertung.
Aussage prüfen Ist die Aussage belegbar? Zahlen zu Kriminalität, Migration oder Wahlen müssen mit amtlichen Statistiken verglichen werden.
Sprache untersuchen Werden Gruppen abgewertet oder pauschal dargestellt? Begriffe können politisch mobilisieren und zugleich ausgrenzen.
Kontext beachten Wann und warum wurde die Aussage gemacht? Wahlkampf, Talkshow, Parteitag und Gerichtsdokument haben unterschiedliche Funktionen.
Urteil bilden Welche Folgen hätte die Forderung für Demokratie, Grundrechte und Zusammenleben? Politische Forderungen müssen an Grundgesetz, Menschenwürde und Rechtsstaat gemessen werden.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wofür steht die Abkürzung AfD? (Alternative für Deutschland) (!Allianz für Demokratie) (!Arbeitsgemeinschaft freier Deutscher) (!Aktion für Deutschland)




Welches Thema war bei der Gründung der AfD besonders wichtig? (Eurorettungspolitik) (!Digitalisierung der Schulen) (!Mietpreisbremse) (!Pflegeversicherung)




Seit welchem Jahr ist die AfD im Deutschen Bundestag vertreten? (2017) (!2005) (!2013) (!2025)




Was bezeichnet Rechtspopulismus besonders häufig? (Eine Gegenüberstellung von Volk und Elite) (!Eine Herrschaft ohne Wahlen) (!Eine ausschließlich wirtschaftliche Theorie) (!Eine neutrale Verwaltungsform)




Welche Institution kann in Deutschland eine Partei verbieten? (Bundesverfassungsgericht) (!Bundeskanzleramt) (!Bundestagsfraktion) (!Bundespolizei)




Was ist ein Ziel des Beutelsbacher Konsenses? (Lernende sollen nicht politisch überwältigt werden) (!Lehrkräfte sollen nur eine Partei behandeln) (!Wahlen sollen im Unterricht ersetzt werden) (!Parteiprogramme sollen verboten werden)




Was bestätigte das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen 2024 zur AfD? (Die Beobachtung als rechtsextremistischer Verdachtsfall) (!Das Verbot der Partei) (!Die Auflösung des Bundestages) (!Die Abschaffung des Grundgesetzes)




Welche Rolle spielte die AfD nach der Bundestagswahl 2025? (Sie wurde zweitstärkste Kraft im Bundestag) (!Sie bildete allein die Bundesregierung) (!Sie verfehlte den Einzug in den Bundestag) (!Sie trat nicht zur Wahl an)




Wie heißt die 2025 gegründete neue Jugendorganisation der AfD? (Generation Deutschland) (!Junge Union) (!Jusos) (!Grüne Jugend)




Was ist bei der Analyse politischer Aussagen besonders wichtig? (Quellen vergleichen und Fakten von Meinungen trennen) (!Nur Überschriften lesen) (!Nur Parteiplakate auswerten) (!Unbelegte Behauptungen übernehmen)





Memory

AfD Alternative für Deutschland
Eurokritik Gründungsthema
Bundestag Parlament
Verdachtsfall Verfassungsschutz
Populismus Volk gegen Elite
Beutelsbacher Konsens politische Bildung
Brandmauer Abgrenzungsstrategie





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Parteiprogramm Selbstbeschreibung einer Partei
Gerichtsentscheidung rechtliche Prüfung
Verfassungsschutz Beobachtung extremistischer Bestrebungen
Quellenkritik Prüfung von Herkunft und Zuverlässigkeit
Grundgesetz demokratische und rechtsstaatliche Ordnung






Kreuzworträtsel

Demokratie Welche Staatsform beruht auf Volkssouveränität und freien Wahlen?
Bundestag In welchem Bundesorgan sitzt die AfD seit 2017 als Fraktion?
Migration Welches Politikfeld wurde seit 2015 besonders wichtig für die AfD?
Populismus Wie nennt man eine politische Kommunikationsweise, die ein einheitliches Volk gegen Eliten stellt?
Grundgesetz Welche Verfassung schützt Menschenwürde und Demokratie in Deutschland?
Verfassungsschutz Welche Behörde beobachtet extremistische Bestrebungen in Deutschland?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Die AfD wurde im Jahr

gegründet. In ihrer Anfangszeit stand besonders die Kritik an der

im Mittelpunkt. Seit 2017 ist die Partei im

vertreten. Später wurden Themen wie

und innere Sicherheit besonders wichtig. Der Verfassungsschutz beobachtet die AfD auf Bundesebene als rechtsextremistischen

. Eine Hochstufung zur gesichert rechtsextremistischen Bestrebung ist nach einer Eilentscheidung vorläufig bis zum

rechtlich offen. Politische Bildung orientiert sich am

. Bei kontroversen Themen ist

besonders wichtig. Jede demokratische Bewertung muss die

und das Grundgesetz berücksichtigen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffscheck AfD: Erstelle ein Glossar mit zehn Begriffen wie AfD, Partei, Bundestag, Populismus, Verfassungsschutz, Grundgesetz, Demokratie, Migration, Quelle und Meinung.
  2. Quellenvergleich: Vergleiche eine kurze Selbstdarstellung der AfD mit einem Lexikonartikel und markiere Unterschiede in Sprache und Schwerpunkt.
  3. Plakatbeschreibung: Beschreibe ein Wahlplakat der AfD sachlich, ohne es zu bewerten, und unterscheide Bild, Text, Farbe und Botschaft.
  4. Demokratiefrage: Erkläre in fünf Sätzen, warum Parteien für eine Demokratie wichtig sind.


Standard

  1. Parteiprogramm analysieren: Wähle ein Thema aus einem AfD-Wahlprogramm und prüfe, welche Forderung aufgestellt wird, welche Begründung genannt wird und welche Folgen denkbar wären.
  2. Medienanalyse: Vergleiche zwei Medienberichte über dieselbe AfD-Kontroverse und untersuche Überschrift, Wortwahl, Quellen und Perspektive.
  3. Verfassungsschutz verstehen: Erstelle ein Schaubild, das Verdachtsfall, gesichert extremistische Bestrebung, Parteiverbot und Gerichtsverfahren voneinander unterscheidet.
  4. Wahldaten auswerten: Analysiere Wahlergebnisse der AfD in zwei Bundesländern und formuliere drei mögliche Erklärungsfragen, ohne vorschnelle Urteile zu fällen.


Schwer

  1. Demokratische Streitkultur: Entwickle Regeln für eine Podiumsdiskussion über die AfD, die kontroverse Positionen zulässt und zugleich Menschenwürde und Sachlichkeit schützt.
  2. Populismus untersuchen: Analysiere eine Rede oder einen Social-Media-Beitrag der AfD auf typische populistische Muster wie Elitenkritik, Vereinfachung, Emotionalisierung und Wir-gegen-sie-Sprache.
  3. Transfer Grundrechte: Prüfe eine migrationspolitische Forderung der AfD anhand von Grundrechten, Rechtsstaatlichkeit und möglichen gesellschaftlichen Folgen.
  4. Unterrichtsprojekt: Plane eine Unterrichtseinheit zur AfD nach dem Beutelsbacher Konsens mit Input, Quellenarbeit, Diskussion, Reflexion und Lernkontrolle.



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Lernkontrolle

  1. Urteilskompetenz: Erkläre, warum eine Partei zugleich demokratisch gewählt sein kann und dennoch vom Verfassungsschutz beobachtet werden darf.
  2. Quellenkompetenz: Du findest eine zugespitzte Behauptung über Migration in einem sozialen Netzwerk. Beschreibe ein Prüfverfahren mit mindestens vier Schritten.
  3. Grundrechte: Beurteile, welche Rolle Menschenwürde, Gleichheit und Meinungsfreiheit spielen, wenn über kontroverse Parteien diskutiert wird.
  4. Politische Kommunikation: Vergleiche sachliche Kritik, Polemik und Diskriminierung anhand selbst gewählter Beispiele aus der politischen Sprache.
  5. Parteiverbot: Erkläre, warum ein Parteiverbot in Deutschland hohe Hürden hat und welche demokratischen Gründe dafürsprechen.
  6. Transferaufgabe: Entwickle eine Checkliste, mit der Du jede politische Partei kritisch analysieren kannst, nicht nur die AfD.


Lernnachweis

Der Lernnachweis zeigt, dass Du nicht nur Fakten wiedergeben kannst, sondern politische Aussagen prüfst, Quellen vergleichst und ein begründetes Urteil entwickelst. Er enthält keine externen Medien, sondern eigene Arbeitsergebnisse.

  1. Portfolio: Sammle ein Glossar, eine Quellenanalyse, eine Programmanalyse und eine persönliche Reflexion zu Deinem Lernprozess.
  2. Quellenanalyse: Vergleiche eine Primärquelle der AfD mit einer unabhängigen Analyse und beschreibe Unterschiede in Sprache, Ziel und Belegen.
  3. Urteilstext: Schreibe einen begründeten Kommentar zur Frage, wie eine Demokratie mit rechtspopulistischen Parteien umgehen sollte.
  4. Diskussionsbeitrag: Bereite einen sachlichen Beitrag für eine Klassendebatte vor, der Fakten, Grundrechte und Gegenargumente berücksichtigt.
  5. Reflexion: Beschreibe, wie sich Deine Einschätzung nach der Quellenarbeit verändert, differenziert oder bestätigt hat.




OERs zum Thema


Quellen und weiterführende Informationen

  1. Bundeszentrale für politische Bildung: Kompakter Überblick zur AfD
  2. Bundeszentrale für politische Bildung: Etappen der Parteigeschichte der AfD
  3. Bundeszentrale für politische Bildung: Handwörterbuch des politischen Systems
  4. Die Bundeswahlleiterin: Ergebnisse der Bundestagswahl 2025
  5. Deutscher Bundestag: Sitzverteilung
  6. Verwaltungsgericht Köln: Eilentscheidung zur AfD-Einstufung
  7. Wikimedia Commons: AfD Logo 2021
  8. Wikimedia Commons: Deutscher Bundestag Plenarsaal
  9. ZDF und funk: Das Wahlprogramm der AfD erklärt
  10. bpb: Demokratie – Wer entscheidet, wie es läuft?



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  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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