Üben mit Noten Audio und Wiederholung planen - Instrumente und Spielpraxis


Üben mit Noten Audio und Wiederholung planen - Instrumente und Spielpraxis
Einleitung
Üben mit Noten, Audio und geplanter Wiederholung verbindet drei Lernwege: Du siehst Musik im Notenbild, Du hörst sie als Klang und Du spielst sie auf Deinem Musikinstrument nach. Dadurch lernst Du nicht nur einzelne Töne, sondern erkennst musikalische Muster, entwickelst ein sicheres Rhythmusgefühl und baust eine zuverlässige Spielpraxis auf.
In diesem aiMOOC übst Du, wie Tonhöhe, Notenwert, Takt, Tempo, Dynamik und Artikulation zusammenwirken. Du lernst, kurze musikalische Bausteine bewusst zu wiederholen, Fehler zu analysieren, Übezeiten sinnvoll zu planen und die Übungen auf verschiedene Instrumente zu übertragen. Die Hörbeispiele helfen Dir dabei, Noten nicht nur zu lesen, sondern innerlich zu hören und praktisch umzusetzen.
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Grundlagen: Noten sehen, hören und spielen
Notenschrift als musikalische Landkarte
Die Notenschrift zeigt Dir, welcher Ton erklingen soll, wie lange er dauert und wann er im musikalischen Ablauf erscheint. Die senkrechte Position einer Note steht für die Tonhöhe. Die Form einer Note, zum Beispiel Viertelnote, Halbe Note oder Achtelnote, zeigt die Tondauer. Der Notenschlüssel legt fest, welche Tonhöhe einer Linie oder einem Zwischenraum zugeordnet ist. Im Violinschlüssel liegt das eingestrichene g auf der zweiten Linie von unten; im Bassschlüssel wird ein tieferer Tonraum gelesen.
Merke: Notenlesen wird leichter, wenn Du nicht jede Note einzeln „buchstabierst“, sondern kleine Muster erkennst: Schritte, Sprünge, Wiederholungen, Tonleiterausschnitte, Dreiklänge, Rhythmuszellen und Pausen.
Erstes Hör- und Spielbeispiel: C-Dur-Schritte
Lies die Noten zuerst still mit. Höre dann das Beispiel. Spiele oder singe anschließend mit. Achte darauf, dass jeder Ton gleichmäßig klingt.

Übeauftrag: Spiele die Tonfolge zuerst langsam. Wiederhole sie dreimal fehlerarm. Erhöhe erst danach das Tempo. Wenn Du ein transponierendes Instrument spielst, nutze die Übung sinngemäß in Deiner Instrumentalstimme.
Rhythmus lesen und mit dem Körper vorbereiten
Bevor Du ein Stück auf dem Instrument spielst, kannst Du den Rhythmus sprechen, klatschen oder auf dem Tisch tippen. Dadurch trennst Du die rhythmische Aufgabe von der Griff-, Atem- oder Bogenbewegung. Diese Trennung macht das Üben übersichtlicher.

Höre den Rhythmus und sprich dazu: ta ta ti-ti taaa | ta Pause ti-ti taaa.
Übeauftrag: Klatsche den Rhythmus, bis Du ihn ohne Mitlesen sicher wiedergeben kannst. Spiele ihn danach auf einem Ton Deines Instruments.
Tempo und Metronomarbeit
Das Tempo gibt an, wie schnell die Schläge aufeinanderfolgen. Ein Metronom hilft Dir, gleichmäßig zu bleiben. Wichtig ist nicht, sofort schnell zu spielen. Wichtig ist, dass Du ein stabiles Grundtempo findest, in dem Tonhöhe, Rhythmus, Haltung und Klang zusammenpassen.
Starte eine schwierige Übung in einem Tempo, in dem Du sie dreimal hintereinander sicher spielen kannst. Danach steigerst Du das Tempo in kleinen Schritten. Wenn Fehler entstehen, gehst Du wieder zurück.
Wiederholung planen statt einfach nur wiederholen
Geplante Wiederholung bedeutet: Du übst nicht endlos, sondern gezielt. Ein gutes Übesystem besteht aus kurzen Einheiten, klaren Zielen und Abständen zwischen den Wiederholungen. Besonders wirksam ist es, eine Passage nach einer Pause erneut aus dem Gedächtnis aufzubauen. So merkst Du, ob Du sie wirklich verstanden hast.
- Direktes Wiederholen: Spiele eine neue Stelle langsam drei- bis fünfmal.
- Verteiltes Üben: Wiederhole dieselbe Stelle später am Tag, am nächsten Tag und nach einigen Tagen erneut.
- Abrufübung: Decke die Noten kurz ab und versuche, Anfangston, Rhythmus oder Griffbild aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren.
- Fehleranalyse: Markiere nicht „alles“, sondern genau die Stelle, an der Tonhöhe, Rhythmus, Fingerfolge, Atem oder Klang unsicher werden.
- Transfer: Spiele die Übung in einem anderen Tempo, mit anderer Dynamik oder auf einem anderen Ton.
Übeplan für Instrumente und Spielpraxis
Die Fünf-Schritte-Methode
Eine gute Übeeinheit kann nach fünf Schritten aufgebaut werden:
- Vorbereiten: Instrument stimmen, Körperhaltung prüfen, Ziel festlegen.
- Lesen: Notenbild betrachten, Taktart, Tonart, Pausen und Wiederholungen erkennen.
- Hören: Das Beispiel anhören oder innerlich vorstellen.
- Spielen: Langsam, bewusst und in kleinen Abschnitten üben.
- Sichern: Kurze Wiederholung planen und notieren, was beim nächsten Mal zuerst geübt wird.
Üben in kleinen musikalischen Zellen
Viele schwierige Stellen werden leichter, wenn Du sie in kleine Motive zerlegst. Eine Zelle kann aus zwei Tönen, einem rhythmischen Muster oder einem Griffwechsel bestehen. Wiederhole nicht immer den ganzen Abschnitt, sondern zuerst den kleinsten unsicheren Baustein.

Übeauftrag: Spiele nur die ersten vier Achtelnoten so lange, bis sie locker sind. Setze dann den Zieltakt dazu. Erst danach spielst Du die ganze Zeile.
Wiederholung mit Variation
Wenn Du eine Stelle immer gleich wiederholst, gewöhnst Du Dich manchmal auch an Fehler. Deshalb ist Variation wichtig. Spiele eine kurze Passage leise, laut, gebunden, getrennt, langsam, etwas schneller oder mit bewusst anderem Schwerpunkt. So lernst Du die Musik flexibler.

Übeauftrag: Spiele die erste Zeile leise und die zweite kräftig. Beschreibe danach, was sich an Atem, Anschlag, Bogenführung oder Fingerbewegung verändert hat.
Hören, Nachspielen, Vergleichen
Ein wirksamer Übezyklus lautet: hören – nachspielen – vergleichen – verbessern. Du hörst das Beispiel, spielst es nach und prüfst anschließend, ob Tonhöhe, Rhythmus und Klang übereinstimmen. Bei Unsicherheit spielst Du nur den Anfang oder nur den Rhythmus.

Übeauftrag: Höre die Melodie zweimal. Singe sie auf „la“. Spiele sie anschließend auf Deinem Instrument. Markiere die Stelle, an der Du am stärksten vom Hörbeispiel abweichst.
Mehrstimmiges Hören und Zusammenspiel
Im Ensemble musst Du Deinen eigenen Part spielen und gleichzeitig auf andere Stimmen hören. Das folgende Beispiel zeigt eine Melodie mit einfacher Begleitung. Höre zuerst die Oberstimme, dann die Unterstimme, dann beide gemeinsam.

Übeauftrag: Spiele die Melodie und klopfe gleichzeitig die halben Noten der Begleitung mit dem Fuß. So verbindest Du Metrum, Hören und Spielbewegung.
Instrumente: Übestrategien übertragen
Blasinstrumente und Gesang
Bei Blasinstrumenten und Gesang ist der Atem Teil der musikalischen Planung. Notiere Atemstellen, bevor Du spielst. Eine musikalische Phrase sollte nicht zufällig enden, nur weil der Atem knapp wird. Übe schwierige Stellen zuerst mit ruhigem Luftfluss auf einem Ton, dann mit den richtigen Tonhöhen.

Praxisidee: Spiele die gebundenen Bögen zuerst auf einem angenehmen Ton. Übertrage danach dieselbe Atemführung auf die notierte Melodie.
Streichinstrumente
Bei Streichinstrumenten hängen Intonation, Bogenführung und Klang eng zusammen. Übe eine neue Stelle zunächst mit langsamem Bogen, gleichmäßigem Druck und klarer Saitenebene. Spiele danach denselben Abschnitt in kleinen rhythmischen Varianten.

Praxisidee: Spiele jede Viertelnote zuerst als langen Ton. Höre genau, ob die Tonhöhe stabil bleibt. Danach spielst Du die notierte Fassung im Takt.
Tasteninstrumente
Bei Klavier, Keyboard oder Akkordeon ist es wichtig, Hände getrennt und zusammen zu üben. Lies nicht nur Einzeltöne, sondern erkenne Griffbilder, Akkorde und Bewegungsrichtungen.

Praxisidee: Spiele zuerst nur die rechte Hand. Sprich dabei die Zählzeiten. Spiele danach nur die linke Hand. Setze beide Hände erst zusammen, wenn jede Hand einzeln sicher ist.
Gitarre, Ukulele und andere Zupfinstrumente
Bei Gitarre, Ukulele, Mandoline und anderen Zupfinstrumenten sind Notenlesen, Griffbrettorientierung und Anschlag eng verbunden. Nutze Noten, um Tonhöhen zu verstehen, und ergänze bei Bedarf Griffbilder oder Tabulatur.

Praxisidee: Suche jede Note zuerst langsam auf dem Griffbrett. Spiele danach denselben Ton auf einer anderen Saite, falls möglich. Vergleiche Klangfarbe und Greifweg.
Schlaginstrumente und Bodypercussion
Bei Schlaginstrumenten steht die rhythmische Genauigkeit im Mittelpunkt. Trotzdem helfen Dir Noten, Pausen, Betonungen und Form zu erkennen. Sprich Rhythmen laut, bevor Du sie spielst. Nutze Silben wie „ta“, „ti-ti“ oder „ta-ka-di-mi“, wenn sie Dir helfen.
Praxisidee: Klatsche die Viertelnoten, schnipse die Achtelnoten und stampfe die Pausen innerlich weiter. So bleibt das Metrum auch in stillen Momenten stabil.
Üben mit Wiederholungsplan
Beispiel für eine Woche Üben
Ein guter Wiederholungsplan ist kurz, realistisch und überprüfbar. Plane lieber fünf konzentrierte Minuten als zwanzig unklare Minuten. Verwende ein Übeprotokoll mit Datum, Ziel, Tempo, Schwierigkeit und nächstem Schritt.
| Tag | Ziel | Vorgehen | Kontrolle |
|---|---|---|---|
| Montag | Neue Notenzeile verstehen | Noten lesen, Rhythmus klatschen, langsam spielen | Drei sichere Durchgänge |
| Dienstag | Klang verbessern | Mit Hörbeispiel vergleichen, schwierige Töne isolieren | Aufnahme anhören |
| Mittwoch | Rhythmus stabilisieren | Mit Metronom, Körperpuls und Zählen üben | Gleichmäßiger Puls |
| Freitag | Gedächtnis prüfen | Anfang ohne Noten starten, dann mit Noten kontrollieren | Fehlerstelle markieren |
| Sonntag | Transfer | Andere Dynamik, anderes Tempo oder anderes Register | Kurze Reflexion schreiben |
Drei-Minuten-Routine für jeden Tag
Diese Routine eignet sich für fast jedes Instrument:
- Minute 1: Rhythmus sprechen, klatschen oder tippen.
- Minute 2: Tonfolge langsam spielen, nur auf sauberen Klang achten.
- Minute 3: Mit Hörbeispiel vergleichen und eine Mini-Verbesserung notieren.

Reflexionsfrage: Was wurde in drei Minuten besser: Rhythmus, Tonhöhe, Klang, Griffwechsel, Haltung oder Konzentration?
Fehler produktiv nutzen
Ein Fehler ist ein Hinweis. Er zeigt Dir, welche Teilaufgabe noch nicht sicher ist. Frage Dich: Liegt der Fehler an der Tonhöhe, am Rhythmus, am Tempo, an der Bewegung, am Atem, am Bogen, am Anschlag, am Lesen oder an der Konzentration? Danach übst Du genau diese Teilaufgabe.
Fehlerprotokoll:
| Beobachtung | Mögliche Ursache | Übeidee |
|---|---|---|
| Ton kommt zu spät | Griffwechsel unsicher | Zwei Töne isolieren und langsam verbinden |
| Rhythmus schwankt | Puls nicht stabil | Zählen, klatschen, Metronom auf langsames Tempo |
| Klang wird hart | Zu viel Druck oder Spannung | Lockerungsübung und leise Wiederholung |
| Pause wird zu kurz | Inneres Zählen fehlt | Pausen mitzählen und Fußpuls halten |
Hörtraining mit Notenbeispielen
Tonleiter hören und erkennen
Eine Tonleiter ist eine geordnete Folge von Tönen. Wenn Du Tonleitern hörst und spielst, verbesserst Du Dein Gefühl für Tonabstände. Achte darauf, ob eine Melodie schrittweise läuft oder springt.

Hörauftrag: Höre die Tonleiter. Zeige mit der Hand die Bewegungsrichtung an. Spiele sie danach auf Deinem Instrument.
Intervalle bewusst üben
Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen. Intervalle helfen Dir, Melodien schneller zu verstehen. Ein Sekundschritt klingt eng, eine Terz klingt weiter, eine Quinte wirkt oft offen und stabil.

Hörauftrag: Höre jedes Tonpaar. Beschreibe, ob der zweite Ton nah oder weit entfernt klingt. Spiele die Paare anschließend in einem anderen Register.
Pausen als Musik verstehen
Pausen sind keine leeren Stellen. Sie strukturieren die Musik und halten das Metrum lebendig. Übe Pausen so aktiv wie Töne: Zähle innerlich weiter, atme ruhig und bereite die nächste Bewegung vor.

Hörauftrag: Klopfe den Grundschlag durchgehend. Spiele oder singe nur die notierten Töne. Prüfe, ob Du nach jeder Pause pünktlich wieder einsetzt.
Call and Response
Beim Call and Response hörst Du einen musikalischen Ruf und antwortest darauf. Diese Methode fördert Gehörbildung, Improvisation und Reaktionsfähigkeit.

Übeauftrag: Spiele den ersten Takt als Ruf. Erfinde im zweiten Takt eine eigene Antwort mit denselben Notenwerten. Wiederhole die Aufgabe mit drei verschiedenen Antworten.
Spielpraxis im Unterricht und zu Hause
Allein üben
Beim Alleinüben brauchst Du klare Ziele. Formuliere nicht „Ich übe das Stück“, sondern „Ich übe Takt 5 und 6 im Tempo 60 mit gleichmäßigem Rhythmus“. Nimm Dich gelegentlich auf. Beim Hören fallen Dir Dinge auf, die Du während des Spielens kaum bemerkst.
Partnerarbeit
In der Partnerarbeit kann eine Person spielen, während die andere Person zuhört und eine konkrete Beobachtung notiert. Gute Rückmeldungen sind genau und freundlich: „Der Rhythmus in Takt 2 war stabil“ ist hilfreicher als „gut“. „Der Einsatz nach der Pause war zu früh“ ist hilfreicher als „falsch“.
Ensemble und Klassenmusizieren
Beim Klassenmusizieren zählen gemeinsamer Puls, aufmerksames Hören und Rücksicht auf unterschiedliche Lernstände. Eine Gruppe kann dieselbe Übung auf verschiedenen Niveaus spielen: Grundton, Rhythmus, Melodie, Begleitung oder eigene Variation.

Klassenauftrag: Eine Gruppe spielt nur den Grundpuls, eine Gruppe die Melodie, eine Gruppe die Bassbewegung. Danach tauscht Ihr die Rollen.
Übewerkstatt: Aufgaben mit Noten und Audio
Aufgabe 1: Rhythmusbaustein sichern
Durchführung: Höre den Rhythmus. Klatsche ihn. Spiele ihn auf einem Ton. Schreibe danach eine eigene Variante mit einer Pause.
Aufgabe 2: Melodie mit Wiederholung lernen

Durchführung: Teile die Melodie in zwei Hälften. Übe jede Hälfte getrennt. Spiele dann die Verbindung zwischen Takt 2 und Takt 3 besonders langsam.
Aufgabe 3: Dynamik bewusst gestalten

Durchführung: Spiele jede Zeile mit anderer Lautstärke. Notiere, welche Lautstärke auf Deinem Instrument am schwersten kontrollierbar ist.
Aufgabe 4: Artikulation vergleichen

Durchführung: Vergleiche getrennte und gebundene Spielweise. Erkläre, was sich körperlich verändert.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was zeigt die senkrechte Position einer Note im Notensystem? (Die Tonhöhe) (!Die Lautstärke) (!Die Instrumentenfamilie) (!Die Übedauer)
Was beschreibt ein Notenwert? (Die Dauer eines Tons oder einer Pause) (!Die Farbe eines Instruments) (!Die Größe eines Notenblatts) (!Die Anzahl der Saiten)
Wozu hilft ein Metronom beim Üben besonders? (Zu einem gleichmäßigen Grundpuls) (!Zu schöneren Notennamen) (!Zum schnelleren Stimmen aller Instrumente) (!Zum Auswendiglernen von Liedtexten)
Welche Übestrategie ist bei einer schwierigen Stelle besonders sinnvoll? (Die Stelle in kleine Abschnitte zerlegen) (!Immer nur das ganze Stück schnell spielen) (!Fehler ignorieren) (!Nur die leichteste Stelle wiederholen)
Was bedeutet verteiltes Üben? (Wiederholungen mit zeitlichen Abständen planen) (!Alle Übungen ohne Pause direkt hintereinander spielen) (!Nur vor Auftritten üben) (!Ein Stück ausschließlich auswendig spielen)
Warum ist Hören beim Notenüben wichtig? (Man kann Klang, Rhythmus und Tonhöhe vergleichen) (!Man braucht dann keine Noten mehr) (!Man muss das Instrument nicht stimmen) (!Man kann Pausen weglassen)
Was ist ein Intervall? (Der Abstand zwischen zwei Tönen) (!Eine besonders schnelle Note) (!Ein anderes Wort für Taktstrich) (!Eine Art von Instrumentenkoffer)
Was solltest Du tun, wenn beim schnellen Spielen viele Fehler entstehen? (Das Tempo reduzieren und die Fehlerstelle isolieren) (!Noch schneller spielen) (!Die Stelle überspringen) (!Nur lauter spielen)
Was ist beim Üben von Pausen wichtig? (Den inneren Puls weiterführen) (!Den Takt neu beginnen) (!Das Tempo jedes Mal ändern) (!Die nächste Note zufällig einsetzen)
Welche Rückmeldung ist beim Partnerüben besonders hilfreich? (Eine genaue Beobachtung zu einer konkreten Stelle) (!Ein allgemeines Urteil ohne Beispiel) (!Nur Lob ohne Bezug zur Musik) (!Eine möglichst schnelle Bewertung)
Memory
| Viertelnote | ein Schlag im Vierertakt |
| Metronom | gleichmäßiger Puls |
| Intervall | Abstand zwischen Tönen |
| Pause | bewusstes Weiterzählen |
| Übeplan | Wiederholung mit Ziel |
| Dynamik | Lautstärke gestalten |
| Artikulation | gebunden oder getrennt spielen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Vorbereiten | Instrument stimmen und Ziel festlegen |
| Lesen | Taktart und Notenbild erfassen |
| Hören | Klangvorstellung entwickeln |
| Spielen | Langsam und kontrolliert üben |
| Sichern | Wiederholung planen und Ergebnis notieren |
Kreuzworträtsel
| Tonleiter | Wie heißt eine geordnete Folge von Tönen innerhalb einer Tonart? |
| Metronom | Welches Hilfsmittel gibt einen gleichmäßigen Puls vor? |
| Rhythmus | Wie nennt man die zeitliche Ordnung von Tönen und Pausen? |
| Intervall | Wie heißt der Abstand zwischen zwei Tönen? |
| Dynamik | Welcher Begriff beschreibt die Lautstärke in der Musik? |
| Takt | Wie heißt die regelmäßige Gliederung von Schlägen in der Musik? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Rhythmus klatschen: Wähle eine kurze Notenzeile und klatsche den Rhythmus dreimal. Nimm Dich auf und prüfe, ob der Puls gleichmäßig bleibt.
- Notennamen finden: Schreibe die Notennamen einer einfachen Melodie unter die Noten und markiere Schrittbewegungen und Sprünge.
- Mini-Übeplan: Plane für drei Tage jeweils fünf Minuten Üben. Notiere Ziel, Tempo und Wiederholungszahl.
- Hörvergleich: Höre ein kurzes Beispiel, singe es nach und beschreibe, welche Stelle Dir leicht oder schwer gefallen ist.
Standard
- Fehlerstelle analysieren: Suche in einem Stück eine unsichere Stelle. Beschreibe, ob das Problem bei Tonhöhe, Rhythmus, Bewegung, Klang oder Konzentration liegt.
- Variation üben: Spiele eine kurze Melodie leise, laut, gebunden und getrennt. Vergleiche die Wirkung schriftlich.
- Partnerfeedback: Übe mit einer anderen Person. Eine Person spielt, die andere gibt eine konkrete Rückmeldung zu Rhythmus, Klang oder Einsatz.
- Instrumentenvergleich: Übertrage eine Notenübung auf zwei verschiedene Instrumente oder Klangquellen und vergleiche Spielgefühl und Klangfarbe.
Schwer
- Eigene Hörübung erstellen: Entwickle eine acht Takte lange Übung mit Wiederholung, Pause und dynamischer Veränderung. Spiele sie ein oder notiere sie sauber.
- Übeprotokoll auswerten: Führe eine Woche lang ein Übeprotokoll und erkläre, welche Wiederholungsabstände für Dich am besten funktioniert haben.
- Ensemble-Arrangement: Erstelle aus einer einfachen Melodie drei Rollen: Grundpuls, Melodie und Begleitung. Probiere das Arrangement mit einer Gruppe aus.
- Lernvideo gestalten: Produziere ein kurzes Erklärvideo, in dem Du zeigst, wie man eine schwierige Notenstelle mit Hören, langsamem Spielen und Wiederholung lernt.


Lernkontrolle
- Transfer auf ein neues Stück: Wähle eine unbekannte kurze Notenzeile und entwickle einen Übeplan mit Lesen, Hören, Spielen und Sichern.
- Fehlerdiagnose: Erkläre anhand einer konkreten Übesituation, wie Du erkennst, ob ein Fehler rhythmisch, motorisch oder klanglich verursacht ist.
- Vergleich von Übemethoden: Vergleiche das mehrfache Durchspielen eines ganzen Stücks mit dem gezielten Üben kleiner Abschnitte.
- Pausen verstehen: Zeige an einem Beispiel, warum Pausen musikalisch aktiv gestaltet werden müssen.
- Ensemblefähigkeit: Beschreibe, wie ein gemeinsamer Puls, Zuhören und klare Einsätze das Zusammenspiel verbessern.
- Wiederholung begründen: Erkläre, warum Wiederholungen mit zeitlichen Abständen nachhaltiger sein können als eine lange Übeeinheit ohne Pause.
Lernnachweis
Für einen guten Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du Noten lesen, hören, spielen und reflektieren kannst. Wichtig sind nicht nur richtige Töne, sondern auch ein nachvollziehbarer Übeprozess.
- Notenlesen: Du kannst Tonhöhen, Notenwerte, Pausen, Taktart und Wiederholungszeichen in einer kurzen Übung erklären.
- Hörvergleich: Du kannst eine notierte Melodie anhören, nachspielen und Abweichungen erkennen.
- Spielpraxis: Du kannst eine vorbereitete Passage sicher, langsam und musikalisch sinnvoll auf Deinem Instrument oder mit Deiner Stimme ausführen.
- Übeplanung: Du kannst einen realistischen Wiederholungsplan mit Zielen, Zeiten und Kontrollpunkten erstellen.
- Reflexion: Du kannst beschreiben, welche Übestrategie Dir geholfen hat und was Du beim nächsten Mal verbessern möchtest.
- Transferleistung: Du kannst eine bekannte Übestrategie auf eine neue musikalische Stelle übertragen.
OERs zum Thema
Links
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THE MONKEY DANCE





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