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Sein und Zeit - Philosophie

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Sein und Zeit - Philosophie




Sein und Zeit - Philosophie


Einleitung

Sein und Zeit ist das 1927 veröffentlichte Hauptwerk von Martin Heidegger. Es erneuert die Frage nach dem Sein, indem es zunächst das menschliche Dasein untersucht. Im Mittelpunkt stehen In-der-Welt-Sein, Sorge, Zeitlichkeit, Tod, Angst, Eigentlichkeit und das gesellschaftliche Man.

Der aiMOOC führt knapp in die Grundgedanken ein, zeigt Zusammenhänge und regt zu einer kritischen Auseinandersetzung an. Er eignet sich für die gymnasiale Oberstufe und das Studium.


Lernziele

Du kannst anschließend:

  1. Seinsfrage: den Unterschied zwischen Sein und Seiendem erläutern.
  2. Daseinsanalyse: zentrale Existenzialien erklären.
  3. Zeitlichkeit: Heideggers Zeitbegriff von der Uhrzeit unterscheiden.
  4. Textanalyse: Begriffe im Zusammenhang interpretieren.
  5. Philosophische Kritik: Wirkung, Grenzen und politischen Kontext reflektieren.


Werk und Ausgangsfrage

Sein und Zeit fragt nicht zuerst, was einzelne Dinge sind, sondern was es bedeutet, dass etwas ist. Heidegger unterscheidet:

Begriff Bedeutung
Seiendes Einzelnes, das ist: Mensch, Werkzeug, Tier, Gedanke oder Institution
Sein Das Dass und Wie des Seiendseins
Seinsfrage Frage nach dem Sinn von Sein

Die traditionelle Philosophie habe diese Frage häufig als selbstverständlich behandelt. Heidegger will sie durch eine Fundamentalontologie neu stellen.


Methode: Phänomenologie und Hermeneutik

Heidegger übernimmt von Edmund Husserl die Phänomenologie, verändert sie jedoch. Phänomene sollen sich aus der gelebten Erfahrung zeigen. Zugleich ist die Untersuchung hermeneutisch, weil das Dasein sich und seine Welt immer schon versteht und auslegt.

Grundidee: Philosophieren beginnt nicht bei einem isolierten Bewusstsein, sondern beim praktischen Leben in einer bedeutsamen Welt.


Das Dasein

Dasein bezeichnet bei Heidegger nicht einfach den Menschen als biologisches Wesen. Gemeint ist das Seiende, dem es in seinem Sein um dieses Sein selbst geht. Dasein verhält sich zu Möglichkeiten und kann fragen, wer es ist und wie es leben will.


Existenz und Möglichkeit

Das Dasein besitzt nicht nur feste Eigenschaften. Es entwirft sich auf Möglichkeiten. Deshalb ist seine Seinsweise Existenz.

  1. Faktizität: Du findest Dich bereits in einer Welt, Zeit und Geschichte vor.
  2. Entwurf: Du richtest Dich auf Möglichkeiten aus.
  3. Geworfenheit: Du hast Deinen Ausgangspunkt nicht selbst gewählt.
  4. Verfallen: Du gehst häufig in alltäglichen Aufgaben und öffentlichen Deutungen auf.

Geworfenheit und Entwurf gehören zusammen: Du beginnst unter Bedingungen, kannst Dich aber zu ihnen verhalten.


In-der-Welt-Sein

In-der-Welt-Sein ist eine Einheit. Das Dasein ist kein abgeschlossenes Subjekt, das nachträglich Kontakt zu einer Außenwelt aufnimmt. Es lebt bereits in Beziehungen, Tätigkeiten, Bedeutungen und gemeinsamen Praktiken.

Ein Raum wird etwa nicht zuerst als messbare Fläche erfahren, sondern als Klassenzimmer, Zuhause, Werkstatt oder Treffpunkt.


Zuhandenheit und Vorhandenheit

Im Alltag begegnen Dinge meist als zuhanden: Ein Hammer ist etwas zum Hämmern. Erst wenn er zerbricht, fehlt oder theoretisch untersucht wird, tritt er stärker als vorhandener Gegenstand hervor.

Zugangsweise Beispiel
Zuhandenheit Du schreibst mit einem Stift, ohne ihn ständig zu betrachten.
Vorhandenheit Du untersuchst Material, Gewicht und Form des Stifts.

Heidegger kritisiert damit die Annahme, theoretisches Beobachten sei unser ursprünglichster Weltzugang.


Mitsein und das Man

Dasein ist immer auch Mitsein. Andere Menschen werden nicht erst erschlossen, sondern gehören zur gemeinsamen Welt.

Das Man bezeichnet anonyme Erwartungen: „Man macht das so“, „Man denkt so“, „Man urteilt so“. Diese Alltäglichkeit ist nicht bloß schlecht. Sie ermöglicht Orientierung, kann jedoch eigene Entscheidungen verdecken.


Fürsorge

Heidegger unterscheidet Formen der Fürsorge:

  1. Einspringende Fürsorge nimmt anderen Entscheidungen ab.
  2. Vorspringende Fürsorge unterstützt andere dabei, ihre Möglichkeiten selbst zu übernehmen.

Diese Unterscheidung lässt sich auf Erziehung, Freundschaft, Pflege und politische Verantwortung übertragen.


Erschlossenheit: Befindlichkeit, Verstehen und Rede

Die Welt ist dem Dasein durch drei miteinander verbundene Strukturen erschlossen:

Existenzial Funktion
Befindlichkeit Stimmungen zeigen, wie Du Dich in Deiner Situation befindest.
Verstehen Du entwirfst Möglichkeiten des Handelns und Seins.
Rede Bedeutungen werden sprachlich gegliedert und mitgeteilt.

Stimmungen sind nicht nur private Gefühle. Sie eröffnen eine Weise, in der Welt zu sein.


Angst

Die Angst unterscheidet sich bei Heidegger von der Furcht vor etwas Bestimmtem. In der Angst verlieren vertraute Dinge vorübergehend ihre selbstverständliche Bedeutung. Das Dasein wird auf seine eigene Möglichkeit und Endlichkeit zurückgeworfen.

Angst ist deshalb philosophisch bedeutsam, aber keine Empfehlung, psychische Belastungen zu romantisieren.


Sorge als Sein des Daseins

Heidegger fasst die Grundstruktur des Daseins als Sorge zusammen. Gemeint ist nicht bloß Besorgnis. Sorge bezeichnet den Zusammenhang von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft:

  1. Schon-sein-in-der-Welt: Das Dasein ist geworfen.
  2. Sein-bei: Es beschäftigt sich mit innerweltlich Begegnendem.
  3. Sich-vorweg-sein: Es entwirft sich auf Möglichkeiten.

Sorge verbindet Faktizität, Verfallen und Existenz.


Sein zum Tode

Der Tod ist für Heidegger nicht nur ein zukünftiges Ereignis. Als unausweichliche Grenze prägt er das gegenwärtige Leben. Das Sein zum Tode bedeutet, die eigene Endlichkeit als persönliche, nicht delegierbare Möglichkeit anzuerkennen.

Die Vorwegnahme des Todes soll nicht zu Resignation führen. Sie kann verdeutlichen, dass Entscheidungen nicht unbegrenzt aufschiebbar sind.


Eigentlichkeit und Uneigentlichkeit

Eigentlichkeit bedeutet, eigene Möglichkeiten bewusst zu übernehmen. Uneigentlichkeit bezeichnet das Aufgehen in vorgegebenen Deutungen des Man.

Beide sind keine festen Persönlichkeitstypen. Das Dasein bewegt sich zwischen ihnen. Eigentlichkeit ist auch nicht automatisch moralische Güte. Ob Heideggers Analyse dennoch normative Wertungen enthält, bleibt umstritten.


Gewissen und Entschlossenheit

Der Ruf des Gewissens unterbricht die Selbstverständlichkeit des Man. Er ruft das Dasein dazu auf, die Verantwortung für sein eigenes Seinkönnen zu übernehmen.

Entschlossenheit meint dabei kein starres Durchsetzen, sondern die offene Übernahme einer konkreten Situation und ihrer Möglichkeiten.


Zeitlichkeit

Die Zeitlichkeit ist der Sinn der Sorge. Heidegger versteht Zeit nicht zuerst als Abfolge messbarer Jetztpunkte. Dasein ist zeitlich, weil es aus einer Gewesenheit kommt, sich auf Zukunft entwirft und gegenwärtig handelt.

Zeitdimension Existenziale Bedeutung
Zukunft Entwurf auf Möglichkeiten
Gewesenheit Übernahme der Geworfenheit
Gegenwart Umgang mit der aktuellen Welt

Diese drei Dimensionen heißen Ekstasen der Zeitlichkeit. Sie bestehen nicht getrennt, sondern bilden eine Einheit. Die messbare Uhrzeit ist für Heidegger eine abgeleitete Form der Zeit.


Geschichtlichkeit

Weil Dasein zeitlich ist, ist es auch geschichtlich. Es übernimmt Möglichkeiten aus einer gemeinsamen Vergangenheit. Wiederholung bedeutet nicht Kopie, sondern eine neue Aneignung überlieferter Möglichkeiten.


Aufbau und Unvollständigkeit des Werkes

Das veröffentlichte Werk enthält eine Einleitung sowie zwei Abschnitte des angekündigten ersten Teils. Weitere Abschnitte und der geplante zweite Teil erschienen nicht in der vorgesehenen Form.

Teil Schwerpunkt
Einleitung Aufgabe, Methode und Vorrang der Seinsfrage
Erster Abschnitt Vorbereitende Fundamentalanalyse des Daseins
Zweiter Abschnitt Dasein, Zeitlichkeit und Geschichtlichkeit
Nicht ausgeführte Teile Weitere Ausarbeitung von Zeit und Sein sowie Destruktion der Ontologiegeschichte

Die Unvollständigkeit beeinflusst bis heute die Interpretation.


Wirkung und Kritik

Sein und Zeit prägte Existenzphilosophie, Hermeneutik, Phänomenologie, Dekonstruktion, Theologie, Literaturwissenschaft und Psychotherapie. Bedeutende Auseinandersetzungen finden sich unter anderem bei Hannah Arendt, Jean-Paul Sartre, Hans-Georg Gadamer, Emmanuel Levinas, Maurice Merleau-Ponty und Jacques Derrida.

Kritisiert werden unter anderem:

  1. die schwer zugängliche Begriffssprache,
  2. unklare normative Gehalte der Eigentlichkeit,
  3. die begrenzte Ausarbeitung von Körper, Geschlecht und gesellschaftlicher Macht,
  4. die Frage, ob Mitsein und Ethik ausreichend entwickelt werden,
  5. das Verhältnis von Heideggers Denken zu seiner politischen Biografie.


Politischer und ethischer Kontext

Sein und Zeit erschien 1927. Heidegger trat 1933 der NSDAP bei und wurde Rektor der Universität Freiburg. Seine Verstrickung in den Nationalsozialismus und antisemitische Passagen in später veröffentlichten Aufzeichnungen gehören unverzichtbar zur kritischen Auseinandersetzung.

Eine sachgerechte Lektüre vermeidet zwei Verkürzungen: Weder darf philosophische Bedeutung politische Verantwortung verdecken, noch ersetzt biografische Kritik die genaue Prüfung philosophischer Argumente.


Begriffe im Überblick

Begriff Kurzdefinition
Dasein Seiende, das sich zu seinem eigenen Sein verhält
Existenzial Grundstruktur des Daseins
In-der-Welt-Sein ursprüngliche Einheit von Dasein und Weltbezug
Geworfenheit Vorgefundensein in nicht selbst gewählten Bedingungen
Entwurf Ausrichtung auf Möglichkeiten
Verfallen Aufgehen in Alltag und öffentlicher Auslegung
Das Man anonyme gesellschaftliche Normalität
Sorge einheitliche Grundstruktur des Daseins
Sein zum Tode existenzieller Bezug auf die eigene Endlichkeit
Zeitlichkeit Einheit von Zukunft, Gewesenheit und Gegenwart


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Frage steht im Zentrum von Sein und Zeit? (Die Frage nach dem Sinn von Sein) (!Die Frage nach dem Aufbau der Materie) (!Die Frage nach dem besten Staat) (!Die Frage nach mathematischer Gewissheit)




Was bezeichnet Heidegger als Dasein? (Das Seiende, das sich zu seinem eigenen Sein verhält) (!Ein beliebiges vorhandenes Ding) (!Eine rein biologische Tierart) (!Eine zeitlose Idee außerhalb der Welt)




Was bedeutet In-der-Welt-Sein? (Dasein lebt ursprünglich in bedeutsamen Weltbezügen) (!Das Bewusstsein befindet sich räumlich in einem Behälter) (!Die Welt entsteht erst durch Naturwissenschaft) (!Der Mensch ist vollständig von anderen getrennt)




Wann begegnet ein Werkzeug vor allem als zuhanden? (Wenn es im praktischen Gebrauch funktioniert) (!Wenn nur sein Gewicht gemessen wird) (!Wenn es im Museum ausgestellt ist) (!Wenn es als chemische Substanz analysiert wird)




Was bezeichnet das Man? (Anonyme öffentliche Erwartungen und Deutungen) (!Eine bestimmte politische Partei) (!Ein einzelnes moralisches Vorbild) (!Die biologische Gattung Mensch)




Was meint Sorge bei Heidegger? (Die einheitliche Grundstruktur des Daseins) (!Nur ein Gefühl starker Besorgnis) (!Eine medizinische Diagnose) (!Eine Methode der Zeitmessung)




Wodurch unterscheidet sich Angst von Furcht? (Angst richtet sich nicht auf einen bestimmten Gegenstand) (!Angst ist immer körperlich ungefährlich) (!Angst betrifft nur zukünftige Ereignisse) (!Angst ist mit Freude identisch)




Was bedeutet Sein zum Tode? (Die eigene Endlichkeit als Möglichkeit zu übernehmen) (!Den Tod möglichst früh herbeizuführen) (!Jede Zukunftsplanung abzulehnen) (!Nur biologische Sterbevorgänge zu messen)




Was gehört zu Heideggers ursprünglicher Zeitlichkeit? (Zukunft Gewesenheit und Gegenwart) (!Sekunde Minute und Stunde) (!Raum Masse und Geschwindigkeit) (!These Antithese und Synthese)




Warum gilt Sein und Zeit als unvollendet? (Angekündigte Werkteile wurden nicht ausgeführt) (!Das Buch besitzt kein Vorwort) (!Der Text endet mitten in einem Wort) (!Die erste Ausgabe hatte keinen Autorennamen)





Memory

Dasein Verhält sich zu seinem eigenen Sein
Geworfenheit Vorgefundene Lebensbedingungen
Entwurf Ausrichtung auf Möglichkeiten
Zuhandenheit Praktischer Werkzeuggebrauch
Man Öffentliche Durchschnittlichkeit
Sorge Grundstruktur der Existenz
Endlichkeit Begrenztheit durch den Tod
Zeitlichkeit Einheit zeitlicher Ekstasen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Bedeutung
Seiendes Etwas, das ist
Sein Dass und Wie des Seiendseins
Befindlichkeit Stimmungsmäßige Erschlossenheit
Verstehen Entwurf von Möglichkeiten
Rede Gliederung und Mitteilung von Bedeutungen
Eigentlichkeit Übernahme eigener Möglichkeiten
Geschichtlichkeit Zeitliche Aneignung von Überlieferung






Kreuzworträtsel

Dasein Wie nennt Heidegger das Seiende, dem es um sein eigenes Sein geht?
Sorge Wie heißt die einheitliche Grundstruktur des Daseins?
Geworfenheit Welcher Begriff bezeichnet die nicht selbst gewählten Ausgangsbedingungen?
Zeitlichkeit Was bildet nach Heidegger den Sinn der Sorge?
Zuhandenheit Wie heißt die Seinsweise eines praktisch gebrauchten Werkzeugs?
Eigentlichkeit Wie heißt die bewusste Übernahme eigener Möglichkeiten?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Heideggers Hauptwerk erschien im Jahr

.
Die leitende Frage richtet sich auf den Sinn von

.
Das sich selbst verstehende Seiende nennt Heidegger

.
Der ursprüngliche Weltbezug heißt

.
Praktisch verwendete Dinge begegnen als

.
Nicht selbst gewählte Lebensbedingungen heißen

.
Die Ausrichtung auf Möglichkeiten nennt Heidegger

.
Anonyme öffentliche Erwartungen fasst der Begriff

.
Die Grundstruktur des Daseins heißt

.
Die philosophisch bedeutsame Grundstimmung ist die

.
Der Bezug auf die eigene Endlichkeit heißt Sein zum

.
Die Einheit von Zukunft, Gewesenheit und Gegenwart bildet die

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffsnetz: Gestalte ein Schaubild mit Dasein, Welt, Sorge, Tod und Zeitlichkeit.
  2. Alltagsanalyse: Beschreibe eine Situation, in der ein Werkzeug zuerst zuhanden und später vorhanden begegnet.
  3. Das Man: Sammle fünf typische Sätze mit „man“ und untersuche ihre soziale Wirkung.
  4. Zeitprotokoll: Vergleiche einen Tag lang erlebte Zeit mit gemessener Uhrzeit.


Standard

  1. Textinterpretation: Analysiere einen kurzen Abschnitt aus Sein und Zeit und erläutere drei Schlüsselbegriffe.
  2. Philosophischer Dialog: Schreibe ein Gespräch zwischen Dasein und dem Man über eine schwierige Entscheidung.
  3. Medienprojekt: Produziere ein Erklärvideo zur Struktur von Geworfenheit, Entwurf und Verfallen.
  4. Fallanalyse: Untersuche eine Bildungs-, Pflege- oder Freundschaftssituation mit Heideggers Formen der Fürsorge.


Schwer

  1. Vergleichende Philosophie: Vergleiche Heideggers Zeitlichkeit mit dem Zeitbegriff von Augustinus, Kant oder Bergson.
  2. Kritische Erörterung: Prüfe, ob Eigentlichkeit als ethischer Maßstab verstanden werden kann.
  3. Rezeptionsanalyse: Untersuche eine Kritik von Emmanuel Levinas, Hannah Arendt oder Jean-Paul Sartre an Heidegger.
  4. Forschungsprojekt: Entwickle eine begründete Position zum Verhältnis zwischen Heideggers Philosophie und seiner politischen Biografie.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Smartphone und Zuhandenheit: Erkläre, wie ein technischer Defekt den Wechsel von Zuhandenheit zu Vorhandenheit sichtbar macht.
  2. Berufswahl und Geworfenheit: Analysiere, wie Herkunft, Möglichkeiten und eigene Entscheidungen zusammenwirken.
  3. Soziale Medien und das Man: Prüfe, ob Trends und Empfehlungsalgorithmen die öffentliche Durchschnittlichkeit verstärken.
  4. Endlichkeit und Verantwortung: Erörtere, wie das Wissen um begrenzte Lebenszeit Entscheidungen verändern kann.
  5. Zeitdruck: Vergleiche Heideggers Zeitlichkeit mit einem ausschließlich durch Termine bestimmten Zeitverständnis.
  6. Kritische Lektüre: Entwickle Kriterien dafür, wie ein bedeutendes Werk eines politisch belasteten Autors gelesen werden sollte.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis sind wichtig:

  1. Du verwendest die Grundbegriffe sachlich korrekt.
  2. Du erklärst Zusammenhänge statt nur Definitionen wiederzugeben.
  3. Du unterscheidest Sein, Seiendes und Dasein.
  4. Du erläuterst Sorge aus Geworfenheit, Entwurf und Verfallen.
  5. Du grenzt Zeitlichkeit von bloßer Uhrzeit ab.
  6. Du wendest Begriffe auf neue Situationen an.
  7. Du belegst Interpretationen an Textstellen.
  8. Du reflektierst Wirkung, Kritik und politischen Kontext.
  9. Du formulierst eine eigenständige philosophische Position.




Quellen und Vertiefung

  1. Sein und Zeit in der deutschsprachigen Wikipedia
  2. Martin Heidegger in der Stanford Encyclopedia of Philosophy
  3. Martin Heidegger im Deutschen Historischen Museum
  4. Freie Medien zu Martin Heidegger auf Wikimedia Commons


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