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Projekt Energieeffiziente Werkstatt – Ladepunkte in die Werkstattplanung integrieren

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Projekt Energieeffiziente Werkstatt – Ladepunkte in die Werkstattplanung integrieren

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Projekt Energieeffiziente Werkstatt – Ladepunkte in die Werkstattplanung integrieren

Einstieg: E-Auto am Ladepunkt. Bild: Mliu92, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.


Einleitung

Zielgruppe: Ausbildung in Kfz-Technik, Elektrotechnik und Werkstattorganisation. Umfang: sechs Lerneinheiten à 15–20 Minuten und eine Projektabgabe. Leitfrage: Wie lassen sich zwei Ladepunkte in einen Werkstattbetrieb integrieren, ohne den angenommenen Leistungsrahmen oder Abfahrtstermine zu verletzen?

Du erstellst ein fortlaufendes Projektdossier mit D1 Auftragsanalyse, D2 Stellplatzskizze, D3 Last- und Zeitdaten, D4 Simulation, D5 simulierten Prüfdaten und D6 begründeter Entscheidung. Nach jeder Einheit ergänzt Du genau ein Dossierblatt. Als Abgabe reichst Du die sechs Blätter und eine einseitige Empfehlung ein.

Sicherheitsgrenze: Du planst am Papier, am Computer oder mit ausdrücklich dafür vorgesehenen berührungssicheren Schulungsmodellen. Keine Arbeiten an Netzspannung, Ladepunkten, Fahrzeug-Hochvoltsystemen oder realen Verteilungen! Planung, Installation, elektrische Prüfung, Inbetriebnahme und Freigabe realer Anlagen erfolgen ausschließlich durch entsprechend qualifizierte und beauftragte Personen. Kein Quizresultat ist eine Arbeits- oder Betriebsfreigabe.


Ausbildungsfall: Werkstatt Nord

Fiktive Übungsdaten – keine Messwerte und keine Netzanschlusszusage: Eine Werkstatt plant zwei AC-Ladepunkte mit jeweils höchstens 11 kW. Für das Rechenmodell gilt eine Gesamtleistungsgrenze von 30 kW einschließlich übriger Werkstattverbraucher. Alle drei Fahrzeuge können im Modell AC mit 11 kW laden; Ladeverluste und Leistungsänderungen im Fahrzeug werden zunächst vernachlässigt.

Fahrzeug Ankunft Abfahrt Nachzuladende Energie Aufgabe
A – Kundenfahrzeug 08:00 10:00 16,5 kWh pünktliche Übergabe
B – Ersatzwagen 10:00 11:00 11 kWh kurzfristige Bereitstellung
C – Lieferfahrzeug 09:00 12:00 19 kWh flexible Standzeit nutzen

Dossierstart: Lege eine Datei oder Mappe mit den Abschnitten D1 bis D6 an. Trenne Vorgabe, eigene Annahme, Simulationsergebnis und offene Fachprüfung sichtbar.


Kurze Lerneinheiten


Einheit 1 – Fahrzeuge und Standzeiten (15 Minuten)

Input: Die Standzeit bestimmt, wann geladen werden kann. Ein Ladepunkt versorgt jeweils ein Fahrzeug zur selben Zeit. Berücksichtige sichere Stellplätze, Rangierwege, Zugänglichkeit und Kundenverkehr.

Wallbox-Beispiel: ZullyC3P, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Kein Montagevorschlag.

Stufe Aufgabe Begründetes Feedback zur Selbstkontrolle
Basis Markiere bei A, B und C die Standzeiten. Richtig sind A zwei Stunden, B eine Stunde und C drei Stunden; die Abfahrtszeit begrenzt jede Planung.
Anwendung Zeichne zwei Ladeplätze und die Fahrzeugbelegung als Zeitbalken. A kann 08–10 Uhr Platz 1, B 10–11 Uhr Platz 1 und C 09–12 Uhr Platz 2 nutzen; so überschneiden sich nie drei Fahrzeuge an zwei Plätzen.
Transfer Erläutere eine barrierearme und rangiersichere Position im Werkstattgrundriss. Eine Lösung ist nur nachvollziehbar, wenn Kabelwege, Verkehrsflächen und Erreichbarkeit konkret geprüft werden.

Gestufte Hilfen: H1 Lies die Abfahrtszeiten. H2 Zeichne für jeden Ladepunkt eine eigene Zeile. H3 Kontrolliere jede Zeitspalte auf höchstens zwei Fahrzeuge.

Dossier D1: Fahrzeugtabelle mit markierten Zeitfenstern; D2 (Entwurf): Lage- und Zeitbalkenskizze.


Einheit 2 – Ladeart und Schnittstellen (20 Minuten)

Input: Eine Wallbox nutzt im Fall Wechselstrom (AC) und den europäischen Typ-2-Stecker. Bei Gleichstromladen (DC) sitzt die Leistungselektronik überwiegend in der Ladestation. Die tatsächliche Ladeleistung hängt auch vom Fahrzeug ab.

Typ-2-Ladekupplung: Hadhuey, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.

Vergleich CCS2 links und Typ 2 rechts: Paul Sladen, Wikimedia Commons, CC0.

Video: „Elektroauto laden einfach erklärt!“, Kanal Elektrotechnik einfach erklärt (2022). Eingebettetes YouTube-Video, keine pauschale OER-Lizenz.

Stufe Aufgabe Begründetes Feedback zur Selbstkontrolle
Basis Unterscheide AC, DC und Typ 2 in drei Stichworten. AC und DC benennen die Stromart; Typ 2 bezeichnet eine Steckverbindung, nicht automatisch eine Ladeleistung.
Anwendung Prüfe, ob eine 11-kW-Wallbox allein 11 kW Laden garantiert. Nein: Bordladegerät, Fahrzeugzustand und Steuerung können begrenzen; dokumentiere die Annahme des Übungsfalls.
Transfer Begründe, ob eine DC-Schnellladesäule hier zwingend nötig ist. Nicht zwingend: Erst Standzeit, Energiebedarf, Kosten, Platz und Netzanschluss gegenüberstellen.

Gestufte Hilfen: H1 Beachte Stromart und Stecker getrennt. H2 Vergleiche die Fahrzeugzeiten. H3 Notiere, welche Angaben ein reales Fahrzeugdatenblatt liefern müsste.

Dossier D2: Beschriftete Lage- und Funktionsskizze der zwei AC-Punkte, nur als Blockbild, niemals als Installations- oder Verdrahtungsplan.


Einheit 3 – Energie, Leistung und Lastgang (20 Minuten)

Input: Elektrische Energie ergibt sich im vereinfachten Modell aus E = P × t. Kilowatt (kW) bezeichnet Leistung, Kilowattstunde (kWh) Energie. Lastmanagement muss die zeitgleiche Gebäudelast berücksichtigen; es spart nicht automatisch Energie.

Schematischer Lastgang des deutschen Stromsystems, keine Werkstattmessung: Seisofrei, Wikimedia Commons, CC0.

Vorgegebener Stunden-Lastgang der Übungswerkstatt:

Stunde Sonstige Werkstattlast Rechnerisch für Laden frei
08–09 Uhr 19 kW 11 kW
09–10 Uhr 15 kW 15 kW
10–11 Uhr 18 kW 12 kW
11–12 Uhr 12 kW 18 kW

Rechenregel: Verfügbare Ladeleistung = 30 kW minus sonstige Werkstattlast; zusätzlich gelten höchstens 11 kW je Fahrzeug und Ladepunkt. Jede Zeile ist ein vereinfachter, konstanter Stundenwert.

Stufe Aufgabe Begründetes Feedback zur Selbstkontrolle
Basis Berechne die Energie bei 11 kW für eine Stunde. 11 kWh; Leistung und Energie dürfen nicht verwechselt werden.
Anwendung Ermittle die verfügbare Ladeleistung für 09–10 Uhr. 15 kW für beide Punkte zusammen, weil 30 minus 15 gleich 15 ist.
Transfer Erkläre, warum zwei nominelle 11-kW-Punkte nicht durchgehend 22 kW abgeben dürfen. Bei 19 kW sonstiger Last wären 41 kW Gesamtleistung erreicht; das überschreitet die Fallgrenze um 11 kW.

Gestufte Hilfen: H1 Unterstreiche die Einheiten. H2 Subtrahiere die Werkstattlast von 30. H3 Prüfe immer zusätzlich die Obergrenze je Ladepunkt.

Dossier D3: Lasttabelle, beschriftetes Zeit-Leistungs-Diagramm und offene Annahmen.


Einheit 4 – Lastmanagement simulieren (20 Minuten)

Input: Statisches Lastmanagement reserviert ein festes Leistungsbudget fürs Laden. Dynamisches passt das Budget an die übrige Gebäudelast an. Die folgende Zuordnung ist eine Modelllösung, keine Steuerungs- oder Installationsanleitung.

Prinzipdarstellung von Energie- und Datenverbindungen, kein Schaltplan: MarcoBalo, Wikimedia Commons, CC0.

Video: „E-Autos zuhause laden? Lastmanagement!“, ADAC (2023). Übertrage die Konzepte kritisch vom Wohnhaus auf die Werkstatt; YouTube-Einbettung ist keine freie Nachnutzungslizenz.

Sichere Simulation: Nutze eine Tabellenkalkulation oder Karten mit Stundenwerten; keine echten Ladepunkte anschließen. Setze in jeder Zeile Fahrzeugleistung nur während der jeweiligen Standzeit ein.

Zeit A B C Summe Laden Mit Werkstattlast
08–09 11 kW 0 kW 0 kW 11 kW 30 kW
09–10 5,5 kW 0 kW 9,5 kW 15 kW 30 kW
10–11 0 kW 11 kW 1 kW 12 kW 30 kW
11–12 0 kW 0 kW 8,5 kW 8,5 kW 20,5 kW

Modellergebnis: A erhält 16,5 kWh, B 11 kWh und C 19 kWh – jeweils vor Abfahrt. Die Rechnung setzt konstante mittlere Leistung pro Stunde ohne Ladeverluste voraus.

Vergleich: Ein statisches Budget von 11 kW über alle vier Stunden liefert höchstens 44 kWh statt der benötigten 46,5 kWh. Bei Vorrang für A und B fehlen C in einem möglichen statischen Plan 2,5 kWh.

Stufe Aufgabe Begründetes Feedback zur Selbstkontrolle
Basis Prüfe die Gesamtleistung 10–11 Uhr. 18 + 11 + 1 = 30 kW; die Modellgrenze wird eingehalten.
Anwendung Baue die Tabelle selbst nach und visualisiere die Ladeanteile. Prüfe Summen pro Stunde und pro Fahrzeug; nur beides zusammen belegt die Erfüllung.
Transfer Erhöhe testweise die sonstige Last von 10–11 Uhr auf 25 kW. Was folgt? Es bleiben 5 kW fürs Laden; B benötigt aber in genau dieser Stunde 11 kWh. Die Vorgaben sind dann nicht gleichzeitig erfüllbar, eine Umplanung ist nötig.

Gestufte Hilfen: H1 Prüfe jede Tabellenzeile. H2 Addiere je Fahrzeug die vier Stundenenergien. H3 Bei Konflikten zuerst harte Termine und Leistungsgrenzen kontrollieren.

Dossier D4: Screenshot oder Tabellenblatt der Simulation, Vergleich statisch/dynamisch und ein Störfallszenario.


Einheit 5 – Simulierte Prüfdaten bewerten (15 Minuten)

Input: Prüfwerte sind nur aussagekräftig mit Sollwert, Herkunft, Einheit und Bewertung. Modelltests ersetzen weder die elektrische Erstprüfung noch eine normgerechte Dokumentation durch Fachpersonal.

Beschriftete Typ-2-Darstellung, nur zur Orientierung: Chris828, Wikimedia Commons, CC0. Nicht zum Verdrahten verwenden.

Beispiel-Datensatz – ausschließlich simuliert:

Prüfzeit Simulierte Gesamtladeleistung Simulierte Gesamtlast Sollgrenze Bewertung
08:30 11 kW 30 kW höchstens 30 kW erfüllt
09:30 15 kW 30 kW höchstens 30 kW erfüllt
10:30 12 kW 30 kW höchstens 30 kW erfüllt
11:30 8,5 kW 20,5 kW höchstens 30 kW erfüllt
Störtest 10:30 mit 25 kW Werkstattlast, unverändertem Ladeplan 12 kW 37 kW höchstens 30 kW nicht erfüllt

Achtung: Im Störtest sind 25 + 12 = 37 kW. Nur im Simulator ist der Fall absichtlich fehlerhaft. Dokumentiere eine sichere Planänderung; teste niemals durch reale Überlastung. Bei Kommunikationsfehlern ist das sichere Fehlerverhalten der tatsächlichen Technik durch Fachpersonal und Herstellerangaben festzulegen.

Stufe Aufgabe Begründetes Feedback zur Selbstkontrolle
Basis Markiere die Zeile mit Grenzwertverletzung. Der Störtest ist nicht erfüllt, weil 37 größer als 30 ist.
Anwendung Ergänze im Protokoll Soll, Ist, Zeit, Einheit und Datenquelle. Ohne diese Angaben ist ein scheinbar guter Wert nicht überprüfbar.
Transfer Schlage bei fehlenden oder widersprüchlichen Daten eine Maßnahme vor. Korrekt ist: Simulation stoppen oder als unbewertet kennzeichnen, Daten plausibilisieren und das Konzept vor fachlicher Entscheidung nacharbeiten.

Gestufte Hilfen: H1 Vergleiche Ist und Soll. H2 Kennzeichne die Datenquelle als „Simulation“. H3 Unterscheide Fehlernachweis und technische Freigabe.

Dossier D5: Prüfdatentabelle, Fehlerprotokoll und dokumentierte Konsequenz. Keine realen Messungen durch Lernende.


Einheit 6 – Fachgrenzen, Entscheidung und Abgabe (20 Minuten)

Input: Vor einer realen Umsetzung sind Anschluss, Schutzkonzept, Leitungsführung, Netzbetreiberpflichten und Betriebsorganisation fachlich zu klären. Nach § 19 Absatz 2 NAV sind Ladeeinrichtungen vor Inbetriebnahme mitzuteilen; übersteigt ihre Summen-Bemessungsleistung 12 kVA je elektrischer Anlage, ist vorherige Netzbetreiberzustimmung nötig. Für neue nicht öffentlich zugängliche, steuerbare Ladeeinrichtungen im Niederspannungsnetz über 4,2 kW sind außerdem die einschlägigen §-14a-EnWG-Regeln zu beachten. Die Fachplanung orientiert sich insbesondere an DIN VDE 0100-722; Schutzmaßnahmen und reale Prüfung legt qualifiziertes Personal fest.

Foto einer AC-Ladestation als Diskussionsanlass für Wege und Aufstellort: Matti Blume, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.

Fachliche Einordnung des Falls: Zwei nominell 11-kW-Ladepunkte müssen hinsichtlich ihrer Summen-Bemessungsleistung und der zustimmungspflichtigen Anschlussauslegung beurteilt werden; ein Softwarelimit ersetzt keine Netzbetreiberzustimmung. Ob und wie § 14a EnWG im konkreten Betrieb greift, klären Fachbetrieb und Netzbetreiber. Die 30-kW-Grenze ist nur eine Übungsvorgabe.

Stufe Aufgabe Begründetes Feedback zur Selbstkontrolle
Basis Nenne eine offene Netz- und eine offene Sicherheitsfrage. Richtig sind z. B. zulässige Anschlussleistung und erforderliches Schutzkonzept; beides ist nicht aus der Simulation ableitbar.
Anwendung Vergleiche statisches und dynamisches Budget für die Falltermine. Dynamisch erfüllt im Idealmodell alle drei Ladeziele; statisch mit 11 kW Budget nicht.
Transfer Empfiehl eine Variante samt Voraussetzungen und Gegenargument. Eine belastbare Empfehlung nennt Nutzen, Grenzen, fachliche Nachweise und den verbleibenden Entscheidungsbedarf.

Gestufte Hilfen: H1 Trenne Modell und Realität. H2 Prüfe Fristen, Lastlimit und Fachpflichten. H3 Formuliere „empfohlen unter der Voraussetzung, dass …“.

Dossier D6 – eigene Abgabe: Einseitige Entscheidung mit Stellplatzskizze, Ladeplan, Simulation, simulierten Prüfdaten, zwei fachlichen Quellen, Mediennachweisen, Risiken, Alternativvorschlag und klarer Kennzeichnung „keine technische Freigabe“.


Bewertungsraster für die eigene Projektabgabe

Kriterium Erkennbar an
Planung Standzeiten, Wege und zwei Ladepunkte stimmen zusammen.
Rechnung Energie je Fahrzeug und Gesamtleistung je Zeitfenster sind richtig.
Nachweise Simulation und Prüfdaten sind reproduzierbar und gekennzeichnet.
Urteil Entscheidung berücksichtigt Grenzen, Störfall und Gegenargument.
Sicherheit und Quellen Fachvorbehalt, geprüfte Fachquellen und Medienlizenzen sind dokumentiert.

Feedbackregel: Eine stimmige Rechnung ist noch keine umsetzbare Elektroplanung. Fehlen fachliche Freigaben oder belastbare Eingangsdaten, bleibt das Ergebnis ein begründeter Planungsvorschlag.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Einheit bezeichnet elektrische Leistung? (Kilowatt) (!Kilowattstunde) (!Kilometer) (!Liter)




Wie viel Energie liefert eine konstante Leistung von elf Kilowatt in einer Stunde im Idealmodell? (Elf Kilowattstunden) (!Eine Kilowattstunde) (!Zweiundzwanzig Kilowattstunden) (!Dreißig Kilowattstunden)




Welches Fahrzeug muss im Fall um zehn Uhr abfahren? (Fahrzeug A) (!Fahrzeug B) (!Fahrzeug C) (!Alle Fahrzeuge)




Wie hoch ist die übrige Werkstattlast von neun bis zehn Uhr? (Fünfzehn Kilowatt) (!Neunzehn Kilowatt) (!Zwölf Kilowatt) (!Dreißig Kilowatt)




Welches Gesamtleistungslimit gilt nur für das Rechenmodell? (Dreißig Kilowatt) (!Elf Kilowatt) (!Zwei Kilowatt) (!Fünfzig Kilowatt)




Welche Ladeleistung steht von zehn bis elf Uhr bei achtzehn Kilowatt Werkstattlast rechnerisch zur Verfügung? (Zwölf Kilowatt) (!Achtzehn Kilowatt) (!Zweiundzwanzig Kilowatt) (!Dreißig Kilowatt)




Warum genügt das statische Ladebudget von elf Kilowatt nicht für alle Ziele? (Die verfügbare Gesamtenergie ist zu gering) (!Alle Fahrzeuge kommen gleichzeitig an) (!Das Laden ist nur nachts zulässig) (!Die Werkstatt braucht keinen Strom)




Welche Information berücksichtigt dynamisches Lastmanagement zusätzlich? (Die aktuelle übrige Gebäudelast) (!Die Fahrzeugfarbe) (!Den Fahrzeughersteller allein) (!Nur die Parkplatznummer)




Wer darf reale Elektroarbeiten durchführen? (Entsprechend qualifizierte und beauftragte Personen) (!Alle nach bestandenem Quiz) (!Alle Auszubildenden ohne Aufsicht) (!Beliebige Werkstattkunden)




Welche Aussage gilt nach einem fehlerfreien Quiz? (Es liegt keine technische Freigabe vor) (!Die Anlage darf sofort in Betrieb gehen) (!Ein Prüfprotokoll wird überflüssig) (!Der Netzbetreiber muss nicht informiert werden)





Memory

Standzeit Zeitraum zwischen Ankunft und Abfahrt
Ladepunkt Anschluss für ein gleichzeitig ladendes Fahrzeug
Kilowatt Einheit der Leistung
Kilowattstunde Einheit der Energie
Lastgang Zeitlicher Verlauf der Leistungsaufnahme
Dynamisches Lastmanagement Anpassung an die übrige Gebäudelast
Projektdossier Nachvollziehbare Sammlung der Planungsergebnisse





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Standzeit Zeitfenster
Energiebedarf Ladeziel
Belegungsplan Stellplatzzuordnung
Lastmanagement Leistungsbegrenzung
Prüfprotokoll Ergebnisdokumentation





Kreuzworträtsel

Standzeit Wie heißt der Zeitraum zwischen Ankunft und Abfahrt eines Fahrzeugs?
Kilowatt Welche Einheit beschreibt elektrische Leistung?
Lastgang Wie heißt der zeitliche Verlauf einer Leistungsaufnahme?
Wallbox Wie heißt eine kompakte Wandladestation?
Ladepunkt Wie heißt der Anschluss für ein gleichzeitig ladendes Fahrzeug?
Messreihe Wie heißt eine geordnete Folge dokumentierter Messwerte?





LearningApps

Die Suche führt zu externen Lernangeboten; deren Inhalte und Lizenzen sind separat zu prüfen. Ergebnisse ersetzen keinen Sicherheitsnachweis.


Lückentext

Vervollständige den Text.
Die verfügbare Zeit zwischen Ankunft und Abfahrt heißt

.
Die Einheit elektrischer Leistung ist das

.
Elektrische Energie wird häufig in

angegeben.
Die beiden Ladepunkte sind im Übungsfall auf je

Kilowatt begrenzt.
Die angenommene Gesamtleistungsgrenze beträgt

Kilowatt.
Fahrzeug A benötigt im Modell

Kilowattstunden.
Fahrzeug B fährt um

Uhr wieder ab.
Fahrzeug C benötigt

Kilowattstunden.
Von neun bis zehn Uhr stehen insgesamt

Kilowatt Ladeleistung zur Verfügung.
Das

Lastmanagement berücksichtigt Änderungen der Werkstattlast.
Für die Übung werden die Prüfdaten durch eine

erzeugt.
Bei der realen Umsetzung ist die elektrische

fachlich nachzuweisen.
Ein erfolgreiches Quiz ersetzt keine technische

.



Offene Aufgaben


Leicht

  1. Standzeit: Erstelle drei farbige Zeitbalken für A, B und C und erläutere die Übergabetermine.
  2. Typ-2-Stecker: Beschrifte auf einem Foto die Steckverbindung und grenze sie sprachlich von der Ladeleistung ab.
  3. Elektrische Leistung: Zeichne ein Bild, das kW und kWh anschaulich unterscheidet.
  4. Projektdokumentation: Gestalte das Deckblatt des Dossiers mit Quellenfeld und Kennzeichnung „Übungsfall“.


Standard

  1. Werkstattplanung: Erstelle eine maßstabsähnliche Stellplatzskizze mit sicheren Wegen, ohne reale Installationsdetails vorzugeben.
  2. Lastgang: Überführe die vier Stundenwerte in ein Diagramm und kommentiere die Spitzen.
  3. Tabellenkalkulation: Simuliere die zwei Ladepunkte, dokumentiere Formeln und überprüfe alle Abfahrtstermine.
  4. Qualitätssicherung: Erstelle ein Soll-Ist-Protokoll mit einer absichtlich fehlerhaften Simulationszeile.


Schwer

  1. Lastmanagement: Untersuche ein alternatives statisches Budget und belege rechnerisch, welche Ladeziele verfehlt werden.
  2. Szenarioanalyse: Verändere die Werkstattlast von 10–11 Uhr auf 25 kW und entwickle eine begründete organisatorische Alternative.
  3. Risikobeurteilung: Entwirf ein Ablaufdiagramm zum Umgang mit fehlenden Daten oder Kommunikationsausfall – nur auf organisatorischer Ebene.
  4. Nachhaltigkeit: Vergleiche zwei Werkstattkonzepte hinsichtlich Energieverlusten, Betriebsablauf und möglicher CO2-Wirkung; kennzeichne, welche Daten dafür noch fehlen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Projektentscheidung: Erkläre an Deinem Dossier, weshalb der dynamische Plan im Idealmodell funktioniert und warum daraus keine reale Umsetzungsfreigabe folgt.
  2. Szenarioanalyse: Ein Fahrzeug kommt 30 Minuten später. Prüfe die Termine neu und nenne die wichtigste fehlende Information.
  3. Fehleranalyse: Identifiziere eine unplausible Simulationszeile und zeige, wie der Fehler die Empfehlung verändern würde.
  4. Interessenkonflikt: Die Werkstattleitung fordert eine zusätzliche Wallbox. Begründe, welche Informationen vor einer Entscheidung fehlen.
  5. Arbeitsschutz: Trenne ausdrücklich Tätigkeiten für Lernende im Simulationsraum von Tätigkeiten des beauftragten Elektrofachpersonals.
  6. Quellenkritik: Vergleiche die Aussage eines Lernvideos mit einer amtlichen oder normnahen Quelle und bewerte, was davon für den Werkstattfall belastbar ist.


Lernnachweis

Abzugeben sind D1 bis D6 plus eine einseitige eigene Empfehlung. Die Lehrkraft bewertet:

  1. Die korrekte Analyse aller drei Standzeiten und die nachvollziehbare Stellplatzskizze.
  2. Einen rechnerisch geprüften Lastgang mit Einheiten, Obergrenzen und Ladezielen.
  3. Eine reproduzierbare Simulation einschließlich statischem Vergleich und verändertem Belastungsfall.
  4. Simulierte Prüfdaten mit Soll, Ist, Quelle, Bewertung und Fehlerreaktion.
  5. Eine begründete Entscheidung mit Alternativen, Fachfragen, Sicherheitsgrenzen und Quellenprüfung.
  6. Korrekte Bildnachweise und die Unterscheidung von freien Commons-Medien und eingebetteten YouTube-Videos.

Wichtig: Die Lernkontrolle und das Dossier dokumentieren nur die Lernleistung. Sie ersetzen weder Fachplanung noch vorgeschriebene Prüfung oder eine Freigabe.


OERs zum Thema

Fachquellen (geprüfte Einstiegslinks; vor realer Planung auf aktuellen Stand prüfen):

  1. § 19 NAV – Mitteilung und Zustimmung bei Ladeeinrichtungen.
  2. Bundesnetzagentur: Steuerbare Verbrauchseinrichtungen – Anwendungsbereich und netzorientierte Steuerung.
  3. Bundesnetzagentur: Netzanschluss – Ladeeinrichtungen und Netzfragen.
  4. DKE: FAQ zu DIN VDE 0100-722 – normnahe Erläuterungen, nicht der vollständige Normtext.
  5. ADAC: Lastmanagement – statische und dynamische Konzepte.

Medienrechte: Die bei den Abbildungen angegebenen Commons-Dateiseiten benennen jeweils Urheber und Lizenz. CC BY-SA verlangt Namensnennung, Lizenzhinweis und Beachtung der Weitergabebedingungen bei Bearbeitungen; CC0 erlaubt besonders freie Nachnutzung. Die zwei YouTube-Videos werden nur über den Player eingebettet und nicht als frei lizenzierte OER ausgegeben. Eigene Skizzen und Diagramme als eigene Arbeiten kennzeichnen.

Wikipedia-Grundlage (zur Vertiefung, nicht als Ersatz für Normen):



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