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Projekt Energieeffiziente Werkstatt – Druckluftverluste in der Werkstatt untersuchen

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Projekt Energieeffiziente Werkstatt – Druckluftverluste in der Werkstatt untersuchen

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Projekt Energieeffiziente Werkstatt – Druckluftverluste in der Werkstatt untersuchen


Einleitung

Zielgruppe: Ausbildung in Metalltechnik, Mechatronik und Instandhaltung. Dauer: sechs kurze Lerneinheiten von etwa 10–15 Minuten plus Projektabgabe.

Dein Auftrag: Untersuche im fiktiven Ausbildungsbetrieb „Werkstatt Nord“ mögliche Druckluftverluste. Du dokumentierst eine Skizze, sichere Prüfplanung, simulierte Messdaten, eine Berechnung und eine begründete Maßnahmenempfehlung in einem fortlaufenden Projektdossier.

Wichtig: Alle Zahlen dieses Ausbildungsfalls sind erfundene Simulationsdaten, keine Messwerte einer realen Werkstatt. Arbeite ausschließlich digital oder an einem durch die Lehrkraft freigegebenen, berührungssicheren Schulungsmodell. Keine Eingriffe in Leitungen, Druckbehälter, Kupplungen, Schutzvorrichtungen oder elektrische Anlagen. Reale Elektroarbeiten sind entsprechend qualifizierten und beauftragten Personen vorbehalten. Ein Quizresultat ist niemals eine Arbeits- oder Sicherheitsfreigabe.

Einstieg: Eine Kompressorstation stellt Druckluft bereit. Markiere im Projektdossier, wo Luft unnötig entweichen könnte.


Projektdossier: Deine fortlaufende Arbeitsmappe

Kopiere die Tabelle in Dein eigenes Dokument. Ergänze sie nach jeder Einheit. Unterscheide Beobachtung, Simulation, Berechnung und Vorschlag.

Teil Dein Nachweis Erledigt
D1 Beschriftete Systemskizze mit drei möglichen Leckstellen □
D2 Gefährdungen und sicherer digitaler Prüfplan □
D3 Prüftabelle mit Einheiten, Zuständen und Datenherkunft □
D4 Simulation, Rechenweg und Plausibilitätsprüfung □
D5 Priorisierte Maßnahmen mit Kosten-Nutzen-Abwägung □
D6 Eigene Entscheidung, Unsicherheiten und Reflexion □


Lerneinheit 1: Die Druckluftkette verstehen

Zeit: 10 Minuten. Druckluft wird energieaufwendig erzeugt, aufbereitet, gespeichert und zu Werkzeugen geleitet. Undichte Verbindungen lassen Luft ungenutzt entweichen.

Lies das vereinfachte Anlagenschema: Erzeugung → Aufbereitung → Speicher → Verteilung → Verbraucher. Die Originalgrafik enthält polnische Beschriftungen; verwende für Deine Skizze die deutschen Begriffe.

Vergleich unterschiedlicher Verdichterbauarten: Für die Leckagesuche ist vor allem der Weg der Luft bis zum Verbraucher wichtig.

Ausbildungsfall: Eine Kompressorstation versorgt einen Druckluftschrauber und eine pneumatische Spannvorrichtung. Die Werkstattleitung vermutet Verluste an Kupplung A, Steckverbindung B und Endarmatur C.

Basisauftrag (D1): Zeichne die fünf Stationen der Druckluftkette. Kennzeichne A, B und C als Verdachtsstellen, nicht als nachgewiesene Fehler.

Begründetes Feedback: Deine Skizze ist fachlich sinnvoll, wenn sie Erzeugung und Verbrauch trennt und A bis C auffindbar macht. Eine Leckage lässt sich aus einer Skizze allein noch nicht beweisen.


Lerneinheit 2: Sicher planen statt unbefugt eingreifen

Zeit: 10 Minuten. Die Gefährdungsbeurteilung geht jeder praktischen Prüfung voraus. Druckluft kann gespeicherte Energie enthalten; Schläuche können ausschlagen. Elektrische Messungen oder Anschlüsse am Kompressor gehören nicht in die eigenständige Azubi-Aufgabe.

Sicherer Lernweg Nicht Teil dieses Kurses
Fotos und Anlagenskizzen auswerten Verschraubungen unter Druck nachziehen
Bereitgestellte Displaywerte vergleichen Schläuche oder Kupplungen unter Druck lösen
Browser-Simulation oder freigegebenes Schulungsmodell bedienen Sicherheitsventile verstellen oder überbrücken
Ergebnisse einer Fachkraft vorlegen Elektrische Abdeckungen öffnen, verdrahten oder am Netz messen

Prüfplan D2: Beschreibe Messziel, Ort, Betriebszustand, Einheiten, Datenherkunft, Aufsicht und Abbruchkriterium. Im echten Betrieb legt die verantwortliche Fachkraft Verfahren und Schutzmaßnahmen fest. Kein Luftstrahl auf Personen, keine Fingerprobe an vermuteten Lecks, keine eigenmächtige Abschaltung produktionswichtiger Systeme.

Anwendungsauftrag: Formuliere einen sicheren Weg, den Leckageverdacht ohne eigene Arbeiten an der Anlage zu untersuchen.

Begründetes Feedback: Ein tragfähiger Plan nutzt eine Datensimulation oder bereits fachgerecht installierte, zur Anzeige freigegebene Sensorik. Ein bloßer Hinweis „Vorsicht“ ersetzt keine Zuständigkeiten und Schutzmaßnahmen. Keine praktische Freigabe durch Quiz oder Kursabschluss.


Lerneinheit 3: Leckagen erkennen und dokumentieren

Zeit: 15 Minuten. Typische Verdachtsstellen sind Schlauchkupplungen, Steckanschlüsse, Ventile und Dichtungen. Fachkräfte nutzen unter anderem Ultraschall-Lecksuchgeräte. Ein akustisches Signal hilft beim Orten; eine verlässliche Angabe des Luftvolumenstroms erfordert geeignete Messung oder kalibrierte Auswertung.

Detail einer Druckluft-Schlauchkupplung: Zeichne die mögliche Dichtstelle ein. Das Foto zeigt keinen nachgewiesenen Defekt.

Transferbild aus der Raumfahrt: Ein Ultraschall-Lecksuchgerät wird eingesetzt. Das Foto ist keine Aufnahme unserer Werkstatt.

Hersteller-Video über Druckluftleckagen: Sammle Merkmale, die sich als Verdacht dokumentieren lassen. Herstellerangaben kritisch prüfen.

Hörvergleich:

Ton eines historischen Kompressors, kein Leckagebeweis. Die Lautstärke vorsichtig einstellen und Geräuscharten unterscheiden.

Simulation D3: Ein digitales Lecksuchmodell markiert A mit „deutlich“, B mit „mittel“ und C mit „schwach“. Dies sind qualitative Simulationssignale, keine Kubikmeterwerte.

Basisauftrag: Erstelle für A, B und C je einen Eintrag mit Position, Indiz, Messmethode und offener Frage.

Begründetes Feedback: Je genauer Ort und Prüfumstände dokumentiert sind, desto leichter kann eine Fachkraft später verifizieren. Signalstärke ist nicht ohne Kalibrierung gleich Leckagevolumen.


Lerneinheit 4: Messdaten lesen und vergleichen

Zeit: 15 Minuten. Ein Manometer zeigt Druck, ein Durchflussmesser den Volumenstrom. Druckverlust in der Leitung und ungenutzter Luftverbrauch sind verschiedene Größen.

Zwei Druckanzeigen an einem Kompressor. Lies die Skala aufmerksam: Ein Druckwert ersetzt keine Durchflussmessung.

Simulierte Prüfdaten: Die folgenden Werte sind didaktisch festgelegt. Die Volumenströme sind auf denselben Luft-Referenzzustand bezogen. Für die Vergleichsmessung gelten dieselben Versorgungsbedingungen.

Datensatz Vor Maßnahme Nach angenommener Maßnahme Bedingung
Volumenstrom ohne gewollte Luftnutzung 0,45 m³/min 0,12 m³/min Gleiches druckbeaufschlagtes Netz, gleiche Messstelle
Druck an der Station 7,0 bar 7,0 bar Gleiche definierte Werkzeuglast
Druck am Werkzeug 6,4 bar 6,7 bar Gleiche definierte Werkzeuglast

Die Volumenstrom- und Druckmessungen beziehen sich auf unterschiedliche, jeweils ausdrücklich genannte Betriebszustände. Sie dürfen nicht unbesehen zu einem gemeinsamen Messpunkt vermischt werden.

Zusätzliche Modellannahme: In der Simulation werden bei der Maßnahme A rechnerisch 0,18 m³/min, bei B 0,10 m³/min und bei C 0,05 m³/min vermieden. Diese Einzelwerte sind Simulationsergebnisse, keine aus Ultraschall-Signalstärken abgelesenen Messwerte.

Anwendungsauftrag (D3): Berechne die Differenz der Volumenströme und den Druckabfall am Werkzeug vor und nach der Maßnahme. Gib stets eine Einheit an.

Begründetes Feedback: Für die Volumenströme ergibt sich 0,33 m³/min. Unter der definierten Werkzeuglast sinkt die Druckdifferenz von 0,6 auf 0,3 bar. Das allein beweist noch nicht, welcher Anschluss undicht war; andere Einflussgrößen müssen kontrolliert werden.


Lerneinheit 5: Energieverlust und Kosten simulieren

Zeit: 15 Minuten. Rechne mit den fiktiven Annahmen 1.800 vergleichbaren Druckluft-Betriebsstunden pro Jahr, 0,12 kWh elektrischer Energie pro m³ gelieferter Referenzluft und 0,25 € je kWh. Das sind keine allgemeingültigen Tarife oder Kompressorkennwerte.

Rechenweg: vermiedene Luftmenge pro Jahr = Volumenstromdifferenz × 60 min/h × Betriebsstunden. Elektrische Einsparung ≈ vermiedene Luftmenge × spezifischer Strombedarf. Kosteneinsparung ≈ elektrische Einsparung × Strompreis.

Größe Rechnung im Ausbildungsfall
Vermiedener Volumenstrom 0,45 − 0,12 = 0,33 m³/min
Jahresluftmenge 0,33 × 60 × 1.800 = 35.640 m³/Jahr
Geschätzte elektrische Energie 35.640 × 0,12 = 4.276,8 kWh/Jahr
Geschätzte Stromkosten 4.276,8 × 0,25 = 1.069,20 €/Jahr

Modellgrenze: Der Strombedarf realer Kompressoren ist von Lastzustand und Steuerung abhängig. Diese lineare Überschlagsrechnung gilt nur unter den angegebenen Annahmen und ist keine garantierte Einsparung.

Demonstration eines Druckluft-Leckage-Simulators: Vergleiche das gezeigte Prinzip mit unserer rein digitalen Modellrechnung. Keine Nachbauanleitung.

Anwendungsauftrag (D4): Wiederhole die Rechnung für 900 statt 1.800 Stunden und erläutere, warum sich das Ergebnis ändert.

Begründetes Feedback: Bei halber Vergleichszeit beträgt die Schätzung 2.138,4 kWh und 534,60 €. Wer die Stunden ohne Begründung gleich lässt, überschätzt den Nutzen. In der Praxis müssen Druckluftzustand, Stunden und elektrische Kennwerte ermittelt werden.


Lerneinheit 6: Maßnahmen auswählen und Wirkung prüfen

Zeit: 15 Minuten. Ein guter Instandhaltungsvorschlag verbindet Einsparpotenzial, Sicherheit, Aufwand und einen Vorher-Nachher-Vergleich unter gleichen Bedingungen.

Maßnahme Erwarteter Nutzen Wer entscheidet und setzt um?
Defekte Kupplung A fachgerecht prüfen und gegebenenfalls ersetzen Im Modell 0,18 m³/min vermieden Beauftragte Instandhaltung
Steckverbindung B prüfen und gegebenenfalls instand setzen Im Modell 0,10 m³/min vermieden Beauftragte Instandhaltung
Endarmatur C fachlich untersuchen Im Modell 0,05 m³/min vermieden Beauftragte Instandhaltung
Druckbedarf und Abschaltkonzept bewerten Zusätzliche mögliche Einsparung; hier nicht quantifiziert Verantwortliche Betriebs- und Fachkräfte

Praxisbeispiel zu Material- und Energieeinsparung durch digitale Dokumentation; achte darauf, wie Leckstellen systematisch erfasst werden.

Transferauftrag (D5/D6): Priorisiere A, B und C. Berücksichtige, dass ein größerer angenommener Verlust nicht automatisch eine sofortige Reparatur erlaubt, wenn Zugänglichkeit, Stillstandsrisiko oder Sicherheit dagegensprechen.

Begründetes Feedback: Nach modelliertem Einsparvolumen wäre A vor B vor C plausibel. Fachlich stärker ist Deine Entscheidung, wenn Du Reparaturkosten, Betriebssicherheit, notwendige Freigaben und Nachmessung einbeziehst. Bei abweichenden Messbedingungen ist die behauptete Einsparung nicht hinreichend belegt.


Gestufte Hilfen für Dein Projektdossier

Hilfe 1 – Denkanstoß: Trenne im Dossier Verdacht, gemessene Größe und vorgeschlagene Maßnahme. Welche Daten zeigen nur einen Hinweis?

Hilfe 2 – Struktur: Für D3 benötigst Du Messstelle, Betriebszustand, Einheit, Vorherwert und Nachherwert. Für D4 benötigst Du Volumenstromdifferenz, Jahresstunden, spezifischen Strombedarf und Strompreis.

Hilfe 3 – Rechenkontrolle: Die drei Modellbeiträge A, B und C ergeben zusammen 0,33 m³/min. Die Kostenabschätzung beträgt bei 1.800 Stunden 1.069,20 €/Jahr und bei 900 Stunden die Hälfte.

Feedbackregel: Wenn ein Ergebnis abweicht, prüfe zuerst Einheiten, Vergleichsbedingungen und Annahmen; ändere nicht einfach den Wert, bis die Musterzahl erscheint.


Dossier-Abgabe: Deine eigene Entscheidung

Gib eine zusammenhängende Projektdatei ab: Systemskizze D1, Sicherheitsplan D2, Messdatentabelle D3, Simulation samt Rechenweg D4, priorisierte Maßnahmen D5 und eine eigene begründete Entscheidung D6. Ergänze eine Annahmenliste, die Datenherkunft und mindestens eine alternative Deutung der Restmenge 0,12 m³/min.

Bewertungsmaßstab: Fachliche Richtigkeit, sicherer Arbeitsplan, saubere Einheiten, nachvollziehbare Rechnung und kritische Begründung sind wichtiger als eine bestimmte Maßnahmenreihenfolge. Eine reale Durchführung bedarf unabhängig davon einer gesonderten betrieblichen Freigabe.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wodurch wird Druckluft im Betrieb erzeugt? (Durch Verdichtung von Luft im Kompressor) (!Durch Abkühlen eines Manometers) (!Durch Öffnen einer Leitung) (!Durch einen Luftfilter ohne Verdichter)




Was ist eine Leckage? (Ungewolltes Entweichen von Druckluft) (!Geplanter Hub eines Pneumatikzylinders) (!Gewollter Luftverbrauch beim Schrauben) (!Aufbereitung durch einen Lufttrockner)




Welche Größe beschreibt Luftvolumen pro Zeit? (Volumenstrom) (!Temperatur) (!Spannung) (!Schalldruck allein)




Was kann ein Ultraschallgerät bei der Lecksuche unterstützen? (Die Ortung verdächtiger Austrittsstellen) (!Die Freigabe elektrischer Arbeiten) (!Den Ersatz jeder Volumenstrommessung) (!Das gefahrlose Öffnen aller Leitungen)




Wie groß ist die Differenz zwischen 0,45 und 0,12 Kubikmetern pro Minute? (0,33 Kubikmeter pro Minute) (!0,57 Kubikmeter pro Minute) (!0,12 Kubikmeter pro Minute) (!3,30 Kubikmeter pro Minute)




Wozu müssen Vorher- und Nachherdaten vergleichbar sein? (Damit eine Veränderung sinnvoll beurteilt werden kann) (!Damit jede Leckstelle ohne Kontrolle bewiesen ist) (!Damit der Strompreis keine Rolle mehr spielt) (!Damit eine Unterweisung überflüssig wird)




Welcher Teil des Dossiers enthält die Rechnung? (D4) (!D1) (!D2) (!D6)




Was bedeutet ein Druckabfall am Werkzeug allein? (Er ist ein Hinweis und benötigt weitere Prüfung) (!Er beweist eine bestimmte defekte Kupplung) (!Er ist immer ein Fehler des Manometers) (!Er erlaubt das eigenmächtige Erhöhen des Drucks)




Wer darf über notwendige Eingriffe in die reale Anlage entscheiden? (Die zuständigen und beauftragten Fachkräfte) (!Jede Person nach einem bestandenen Quiz) (!Jede Person mit einer ausgefüllten Tabelle) (!Alle Lernenden ohne Unterweisung)




Warum ist die Kostenschätzung kein garantierter Geldbetrag? (Weil sie auf Modellannahmen und Betriebsbedingungen beruht) (!Weil Druckluft keinen Strom benötigt) (!Weil Volumenstrom immer konstant sein muss) (!Weil ein höherer Druck kostenlos ist)





Memory

Leckage Ungewollter Luftaustritt
Manometer Gerät zur Druckanzeige
Volumenstrom Luftvolumen je Zeiteinheit
Ultraschall Hochfrequente akustische Schwingung
Prüfdossier Geordnete Projektdokumentation
Nachmessung Kontrolle einer erwarteten Wirkung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Funktion im Druckluftprojekt
Kompressor Erzeugung von Druckluft
Kupplung Lösbare Schlauchverbindung
Ultraschallgerät Akustische Leckageortung
Durchflussmesser Erfassung des Volumenstroms
Maßnahmenplan Reihenfolge vorgeschlagener Verbesserungen





Kreuzworträtsel

Kompressor Welche Maschine verdichtet Luft?
Leckage Wie heißt ein ungewollter Luftaustritt?
Manometer Welches Instrument zeigt Druck an?
Ultraschall Welcher hochfrequente Schall hilft beim Orten von Lecks?
Kupplung Welches Bauteil verbindet lösbar einen Luftschlauch?
Dichtung Welches Bauteil soll an einer Verbindung Luftaustritt verhindern?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Druckluft wird durch einen

erzeugt.
Eine ungewollte Austrittsstelle heißt

.
Den Luftdruck zeigt ein

an.
Die Luftmenge pro Zeit beschreibt der

.
Hochfrequente Austrittsgeräusche lassen sich mit

aufspüren.
Ein Messwert braucht immer eine passende

.
Vorher und nachher müssen die Betriebsbedingungen

sein.
Die Jahreskosten hängen unter anderem vom

ab.
Ein Reparaturvorschlag braucht eine fachliche

.
Die reale Arbeitserlaubnis erteilt niemals ein

.



Offene Aufgaben


Leicht – Basisaufgaben

  1. Druckluft: Zeichne die Luftkette für „Werkstatt Nord“ und beschrifte fünf Stationen in D1.
  2. Kompressor: Beschreibe mit eigenen Worten, weshalb ungenutzt ausströmende Luft elektrische Energie kosten kann.
  3. Manometer: Gestalte eine Bildkarte, auf der Druck und Volumenstrom klar unterschieden werden.
  4. Arbeitssicherheit: Entwickle drei konkrete Schutzregeln für einen rein digitalen Leckageauftrag.

Feedback Basis: Gute Lösungen trennen Luftweg, Druck und Menge. Ein Sicherheitsplakat ohne Zuständigkeit für reale Arbeiten ist noch unvollständig.


Standard – Anwendungsaufgaben

  1. Messprotokoll: Übertrage alle Simulationswerte mit Einheiten und Betriebszuständen in D3.
  2. Volumenstrom: Berechne die vermiedene Jahresluftmenge und lege jeden Rechenschritt in D4 offen.
  3. Energiekosten: Vergleiche 900 und 1.800 Betriebsstunden und erkläre den Kostenunterschied.
  4. Fehleranalyse: Erstelle eine digitale Fotomontage oder Skizze mit A, B und C sowie einem Vorschlag für fachliche Nachmessung.

Feedback Anwendung: Vollständig ist Deine Arbeit erst, wenn 0,33 m³/min in 35.640 m³/Jahr und unter den Modellannahmen in 1.069,20 €/Jahr überführt wird. Ein Foto allein beweist keine Undichtigkeit.


Schwer – Transferaufgaben

  1. Wirtschaftlichkeit: Entwickle einen priorisierten Maßnahmenplan mit Aufwand, Einsparannahme, Risiken und Verantwortlichkeit.
  2. Messunsicherheit: Entwirf eine Gegenhypothese zum Restverbrauch und einen diskriminierenden Prüfplan ohne eigene Anlageneingriffe.
  3. Nachhaltigkeit: Produziere ein zweiminütiges Erklärvideo für die Werkstattleitung, das Einsparpotenziale und Unsicherheiten benennt.
  4. Qualitätssicherung: Gestalte eine Vorher-Nachher-Prüfmatrix und begründe, wann eine Einsparbehauptung zurückgenommen werden müsste.

Feedback Transfer: Überzeugende Entscheidungen nennen Alternativen, Grenzen der Daten, Verantwortlichkeiten und einen prüfbaren Wirksamkeitsnachweis. „Größtes Leck zuerst“ ist allein noch keine ausreichende Fachbegründung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Systemdenken: Erkläre, wie eine Undichtigkeit gleichzeitig Energiebedarf, Werkzeugversorgung und Kompressorlaufzeit beeinflussen kann.
  2. Versuchsplanung: Beurteile einen Vorher-Nachher-Vergleich, bei dem sich der Betriebsdruck geändert hat. Entwirf einen besseren Vergleich.
  3. Dateninterpretation: Erkläre, warum ein starkes Ultraschallsignal ohne Kalibrierung keine genaue Luftmengenangabe liefert.
  4. Wirtschaftlichkeit: Prüfe, ob der Austausch von A trotz der höchsten modellierten Einsparung bei einem teuren Produktionsstillstand sofort sinnvoll wäre.
  5. Sicherheitstechnik: Entwirf die Rollenverteilung zwischen lernender Person, Ausbilderin oder Ausbilder und beauftragter Instandhaltung.
  6. Transfer: Entwickle ein Verfahren, wie Du eine unerwartet hohe Restmenge nach angenommener Reparatur überprüfen würdest.


Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis zählt das eigene Projektdossier mit folgenden Bestandteilen:

  1. Systemverständnis: eine beschriftete Skizze der Druckluftkette mit Verdachtsstellen.
  2. Sicherheit: eine nachvollziehbare Gefährdungsbetrachtung mit klaren Zuständigkeiten.
  3. Prüfqualität: Datenherkunft, Betriebszustände, Messstellen und Einheiten.
  4. Simulation: erkennbar gekennzeichnete Modellwerte und eigene Auswertung.
  5. Berechnung: vollständiger, plausibilisierter Rechenweg einschließlich Annahmen.
  6. Maßnahmen: Prioritäten, Alternativen, Aufwand, Nutzen und Wirksamkeitsprüfung.
  7. Eigenleistung: begründete Entscheidung, Reflexion und Umgang mit Unsicherheit.

Bewertungshinweis: Quiz, Memory und Lückentext dienen der Lernstandsdiagnose. Sie berechtigen nicht zu Arbeiten an einer realen Anlage und ersetzen keine betriebliche Beauftragung oder Fachfreigabe.


OERs zum Thema

Fachquellen:

  1. U.S. Department of Energy: Improving Compressed Air System Performance, 3. Auflage, besonders „Compressed Air System Leaks“ und „Pressure Drop“.
  2. Deutsche Energie-Agentur: Energieeffizienz-Leitfaden, Abschnitt Druckluftanlagen.
  3. EnergieSchweiz: Druckluftanlage optimieren, Praxisbeispiele zum Energiesparen.
  4. DGUV Vorschrift 3, Qualifikation und Verantwortung bei elektrischen Anlagen.
  5. VDI ZRE: Material und Energie sparen durch Apps, dokumentierte Praxisanwendung.

Medien- und Rechteprüfung (Wikimedia Commons):

  1. KompressorStation.png: Hullernuc, CC BY-SA 3.0.
  2. Uproszczony schemat blokowy systemu sprężonego powietrza.jpg: Kdarek561, CC BY-SA 3.0.
  3. Compressor Types.png: Mbeychok, CC BY-SA 3.0.
  4. Aa pneumaticdrill hosecoupling 01.jpg: Anthony Appleyard, CC BY-SA 3.0.
  5. Chris Cassidy works with a ultrasonic leak detector on ISS.jpg: NASA, als gemeinfrei in den USA gekennzeichnet.
  6. Pressure gauges on a compressor.jpg: Techsawa, CC0 1.0.
  7. WWS Aircompressor.ogg: Torsten Nilsson / Work With Sounds, CC BY 4.0.

Videonachweise: Atlas Copco verlinkt das Video zur Leckage; Analyze HSE verlinkt die Simulator-Demonstration; VDI ZRE verweist auf die dokumentierte Praxisanwendung. YouTube-Videos sind hier lediglich eingebettet; eine freie Nachnutzungslizenz wird für sie nicht behauptet. Bei Weiterverwendung von Commons-Medien Namensnennung, Lizenzlink und gegebenenfalls Änderungsvermerk beachten.


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