Projekt Elektromobilität im Servicebetrieb – Ersatzteile für ein Elektrofahrzeug identifizieren
Projekt Elektromobilität im Servicebetrieb – Ersatzteile für ein Elektrofahrzeug identifizieren
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Projekt Elektromobilität im Servicebetrieb – Ersatzteile für ein Elektrofahrzeug identifizieren
Einleitung
Lernkurs für die Ausbildung im Kfz-Service
Schwerpunkt: Kompatibilität und Versionsstand von Ersatzteilen für Elektrofahrzeuge.
Projektziel: Du identifizierst ein geeignetes Ersatzteil, vergleichst technische Versionen und dokumentierst eine begründete Entscheidung in einem fortlaufenden Projektdossier.
Zielgruppe: Auszubildende im Kfz-Gewerbe, insbesondere Kfz-Mechatronikerinnen und Kfz-Mechatroniker.
Zeitbedarf: etwa 90 bis 120 Minuten einschließlich Projektarbeit.
Ergebnis: Ein Projektdossier mit Skizze, Fahrzeugdaten, Teilevergleich, Simulation, Prüfdaten, Quellen und begründeter Abgabe.

Werkstattumgebung: Sorgfältige Teileidentifikation beginnt mit einem eindeutigen Auftrag.
Sicherheitsgrenze: Alle Aufgaben zum Hochvoltsystem, zur Traktionsbatterie und zu Ladeanschlüssen erfolgen ausschließlich theoretisch, anhand von Unterlagen oder in einer sicheren Simulation. Du öffnest, prüfst oder bearbeitest keine realen Hochvoltsysteme. Der Kurs vermittelt keine Arbeitsfreigabe und stellt keine Befähigungsbescheinigung aus. Reale Tätigkeiten setzen die jeweils erforderliche Qualifikation, Gefährdungsbeurteilung, Herstelleranweisungen und betriebliche Fachfreigabe voraus.
Dein Ausbildungsprojekt
Der Werkstattauftrag
Du arbeitest im fiktiven Servicebetrieb E-Mobil Service Nord.
Ein Elektrofahrzeug benötigt laut simulierter Werkstattakte ein neues Ladeanschlussmodul. Der Teilekatalog enthält mehrere Ausführungen.
Deine Aufgabe: Finde die passende Teilenummer. Prüfe Bauzeit, Anschlussart, Hardware, Software und Freigabevermerk. Entscheide ausschließlich für den simulierten Fall.
Wichtig: Alle Fahrzeugdaten, Teilenummern, Softwarestände und Freigabevermerke dieses Ausbildungsfalls sind frei erfunden. Sie gelten nicht für reale Fahrzeuge oder Ersatzteile.
Projektakte A-047
| Merkmal | Simulierter Fahrzeugdatensatz |
|---|---|
| Fahrzeug | Epsilon E-42 |
| Fahrzeugart | Batterieelektrischer Pkw |
| Produktionsmonat | September 2024 |
| Fahrzeugkennung | A-047, FIN in der Schulungsakte anonymisiert |
| Ladeanschluss | CCS Combo 2 |
| Modulausführung | R2 |
| Anschlusscodierung | C2 |
| Softwarestand | LCM 4.2 |
| Auftrag | Ladeanschlussmodul anhand von Katalogdaten identifizieren |
| Arbeitsgrenze | Kein Zugang zu einem realen Hochvoltsystem |
Leitfrage: Welches Teil passt zur dokumentierten Fahrzeugausführung und darf nach den simulierten Freigabedaten ausgewählt werden?
Das fortlaufende Projektdossier
Erstelle eine Mappe oder digitale Datei mit sechs Seiten:
- Arbeitsauftrag: Fahrzeugakte und Auftragsklärung.
- Skizze: Einordnung des Ladeanschlusses.
- Ersatzteil: Vergleich der Teileversionen.
- Simulation: Prüftabelle und Variantenentscheidung.
- Arbeitssicherheit: Gefährdungen und Freigabegrenzen.
- Dokumentation: Begründete Abgabe mit Quellen.
Halte auf jeder Seite Datum, Bearbeitungsstand und offene Fragen fest.
Lerneinheit 1: Fahrzeug und Auftrag verstehen
Zeit: 10 Minuten – Basis

Grundaufbau eines Elektrofahrzeugs. Betrachte die Baugruppen und ordne das Ladesystem funktional ein.
Ein Elektrofahrzeug besitzt unter anderem Elektromotor, Leistungselektronik, Traktionsbatterie und Ladesysteme.
Für die Ersatzteilsuche zählt nicht nur das Fahrzeugmodell. Auch Produktionszeitraum, Ausstattungsvariante und technische Änderungen können entscheidend sein.
ADAC: E-Auto laden – Ladearten und Ladestecker.
Basisauftrag: Zeichne eine vereinfachte Fahrzeugskizze. Markiere den Ladeanschluss und die Traktionsbatterie. Zeichne ausdrücklich keinen elektrischen Schalt- oder Arbeitsplan.
Dossier-Eintrag 1: Skizze und drei Identifikationsmerkmale.
Hilfe 1: Beginne mit Fahrzeugtyp und Produktionsmonat.
Hilfe 2: Nutze die Fahrzeugakte A-047 und das Übersichtsbild.
Hilfe 3: Vergleiche Modell, Produktionsmonat und Modulausführung mit den Anforderungen des Auftrags.
Feedback: Eine reine Modellbezeichnung ist nicht ausreichend. Eine gute Identifikation berücksichtigt die konkrete Ausführung und markiert noch fehlende Informationen.
Lerneinheit 2: Fahrzeugdaten richtig verwenden
Zeit: 10 Minuten – Basis

Beispiel einer Fahrzeug-Identifizierungsnummer.
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN, international VIN) dient der eindeutigen Identifikation eines Fahrzeugs. Für die Ersatzteilsuche wird sie im autorisierten Teileinformationssystem mit den Fahrzeug- und Ausstattungsdaten abgeglichen.
Ein Produktionsmonat kann für eine technische Änderung relevant sein. Eine Erstzulassung ersetzt diese Information nicht zuverlässig.
Arbeitsauftrag: Übertrage die Fahrzeugdaten aus A-047 in Dein Dossier. Kennzeichne belegte und fehlende Angaben.
| Information | Bedeutung für die Teileidentifikation |
|---|---|
| FIN | Zuordnung zum Fahrzeugdatensatz |
| Produktionsmonat | Eingrenzung eines Änderungsstands |
| Ausstattungsvariante | Unterscheidung technischer Ausführungen |
| Hardwarestand | Abgleich der Bauteilgeneration |
| Softwarestand | Prüfung möglicher Softwareabhängigkeiten |
Dossier-Eintrag 2: Fahrzeugdatenblatt mit Herkunft der Informationen.
Hilfe 1: Suche zuerst in der Fahrzeugakte.
Hilfe 2: Trenne Fahrzeugidentität von Bauteilversion.
Hilfe 3: Eine anonymisierte FIN reicht nicht für eine reale Bestellung. In diesem Kurs übernimmt der eindeutige Schulungsdatensatz A-047 diese Zuordnung.
Feedback: Richtig ist eine nachvollziehbare Datenkette. Wer ohne eindeutige Fahrzeugzuordnung bestellt, riskiert eine falsche Teileauswahl.
Lerneinheit 3: Ladeanschlüsse und Kompatibilität
Zeit: 15 Minuten – Anwendung

Verschiedene Ladeanschlüsse an einer öffentlichen Ladesäule.

Schematische Darstellung eines CCS-Combo-2-Steckers.
In Europa sind Typ 2 für Wechselstromladen und CCS Combo 2 für kombiniertes Wechselstrom- und Gleichstromladen verbreitet.
Kompatibilität bedeutet mehr als eine äußerlich ähnliche Form. Bei realen Ersatzteilen sind sämtliche vom Hersteller festgelegten Merkmale und Freigabebedingungen zu beachten.
ElecTrip / E.ON Drive: Typ 2 und CCS erklärt.
Der simulierte Teilekatalog
| Teilenummer | Hardware | Codierung | Geltungsbereich | Katalogstatus |
|---|---|---|---|---|
| LA-210 | R1 | C1 | Bis Juli 2024 | Nicht für R2 freigegeben |
| LA-220 | R2 | C2 | Ab August 2024, LCM 4.2 | Durch LA-221 ersetzt |
| LA-221 | R2 | C2 | Ab August 2024, LCM 4.2 | Nachfolger mit simuliertem Freigabevermerk F-17 |
| LA-230 | R3 | C3 | Ab Januar 2025, LCM 5.x | Nicht für R2 freigegeben |
| LA-240 | AC-Variante | Andere Ausführung | Nur Typ-2-Variante | Nicht passend zum dokumentierten CCS2-Auftrag |
Alle Angaben dieser Tabelle sind ausschließlich Lernsimulationsdaten.
Anwendungsauftrag: Vergleiche die fünf Kandidaten. Markiere den geeigneten Kandidaten und begründe, weshalb die anderen ausgeschlossen werden.
Dossier-Eintrag 3: Vergleichstabelle mit einer Entscheidung pro Teil.
Hilfe 1: Beginne mit der Anschlussart.
Hilfe 2: Vergleiche anschließend R2, C2 und LCM 4.2.
Hilfe 3: Prüfe die dokumentierte Ersetzungskette LA-220 zu LA-221 und den simulierten Freigabevermerk F-17.
Begründetes Feedback: Für den beschriebenen Simulationsdatensatz ist LA-221 die passende Auswahl. LA-210 und LA-230 besitzen abweichende Hardware beziehungsweise Codierung. LA-240 entspricht einer anderen Anschlussvariante. LA-220 ist laut Übungskatalog durch LA-221 ersetzt. In der Realität muss eine Teilenachfolge anhand gültiger Herstellerinformationen geprüft werden; die neuere Nummer allein beweist keine Austauschbarkeit.
Lerneinheit 4: Versionsstand und Prüfdaten simulieren
Zeit: 15 Minuten – Anwendung
Ein Softwarestand oder eine Hardwarerevision kann die Austauschbarkeit von Bauteilen beeinflussen. Ob dies im Einzelfall gilt, bestimmen die gültigen Herstellerunterlagen.
Deine Simulation arbeitet nur mit vorgegebenen Daten. Es werden keine Spannungen gemessen, keine Geräte angeschlossen und keine Fahrzeuge verändert.
Simulation S-01: Datenabgleich
| Prüfmerkmal | Fahrzeugakte | Kandidat LA-221 | Simulationsergebnis |
|---|---|---|---|
| Anschlussvariante | CCS Combo 2 | CCS Combo 2 | Übereinstimmung |
| Produktionszeitraum | September 2024 | Ab August 2024 | Übereinstimmung |
| Hardwareausführung | R2 | R2 | Übereinstimmung |
| Anschlusscodierung | C2 | C2 | Übereinstimmung |
| Softwarestand | LCM 4.2 | LCM 4.2 | Übereinstimmung |
| Dokumentierte Freigabe | Erforderlich | F-17 im Übungsfall vorhanden | Übereinstimmung im Simulator |
Simuliertes Prüfergebnis: LA-221 erfüllt die vorgegebenen Auswahlbedingungen.
Wichtig: Das Ergebnis ist keine reale Einbau-, Bestell- oder Arbeitsfreigabe.
Simulation S-02: Was passiert bei einer Änderung?
Fall A: Die Softwareversion bleibt LCM 4.2 und die simulierte Freigabe F-17 ist vorhanden.
Fall B: Im Fahrzeugdatensatz steht plötzlich LCM 5.0, ohne zugehörige Freigabe.
Fall C: Eine Lieferantenkarte bezeichnet LA-230 als „neuestes Modell“, nennt aber keine passende Herstellerfreigabe.
Dein Auftrag: Entscheide für jeden Fall zwischen „Auswahl im Simulator begründbar“ und „Auswahl stoppen und klären“.
Dossier-Eintrag 4: Drei Entscheidungen mit Begründung und Verweis auf die verwendeten Daten.
Hilfe 1: Ein abweichender Datenstand erzeugt Prüfbedarf.
Hilfe 2: Eine Lieferantenaussage ersetzt nicht die fahrzeugbezogene Herstellerfreigabe.
Hilfe 3: A ist unter den Simulationsannahmen begründbar. Bei B und C fehlen ausreichende Freigabeinformationen.
Feedback: Bei A sind die dokumentierten Kriterien erfüllt. Bei B ist die Softwarekompatibilität ungeklärt. Bei C ist die behauptete Austauschbarkeit unbelegt. Deshalb müssen B und C gestoppt und fachlich geklärt werden.
Lerneinheit 5: Arbeitssicherheit und Fachfreigabe
Zeit: 10 Minuten – Transfer

NTSB-Grafik: Position und beispielhafter Aufbau einer Hochvolt-Traktionsbatterie.
Historisches Ausstellungsfoto eines Traktionsbatterie-Pakets – nur zur theoretischen Betrachtung.
Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen benötigen eine tätigkeitsbezogene Gefährdungsbeurteilung, ausreichende Qualifikation und betriebliche Organisation.
Die DGUV Information 209-093 beschreibt unter anderem das Qualifikationsstufenmodell für den Servicebereich sowie Anforderungen an fachkundige und unterwiesene Personen.
Die jeweils erforderliche Qualifikation hängt von der konkreten Tätigkeit ab. Zusätzlich gelten die aktuellen Herstelleranweisungen und die Entscheidung der verantwortlichen Fachpersonen.
ADAC: Sicherheit und Hochvoltsysteme beim Elektroauto.
Transferauftrag: Ein Auszubildender schlägt vor, zur Bestätigung der Teilenummer einen realen Ladeanschluss auszubauen. Begründe, weshalb dies keine Aufgabe dieses Kurses ist.
Dossier-Eintrag 5: Sicherheitsentscheidung mit den Stichworten Gefährdung, Qualifikation, Herstellerinformation und Fachfreigabe.
Hilfe 1: Ein physisch zugängliches Teil ist nicht automatisch sicher bearbeitbar.
Hilfe 2: Die Identifikation lässt sich hier anhand der Simulationsunterlagen durchführen.
Hilfe 3: Verweise auf DGUV 209-093, die betriebliche Gefährdungsbeurteilung und die Notwendigkeit einer tätigkeitsbezogenen Freigabe.
Feedback: Der Ausbau wäre keine zulässige Lernhandlung. Eine korrekte Teileidentifikation ersetzt weder den Qualifikationsnachweis noch die sicherheitstechnische Freigabe für reale Arbeiten.
Aktualitätsprüfung: Die über die DGUV bereitgestellte deutschsprachige Information 209-093 trägt das Ausgabedatum August 2021. Der Quellenstand wurde am 11. Oktober 2026 geprüft. Vor jeder realen Tätigkeit sind der dann geltende Regelwerksstand, mögliche Ergänzungen, betriebliche Zuständigkeiten und Herstellerfreigaben erneut zu kontrollieren.
Lerneinheit 6: Begründete Ersatzteilentscheidung
Zeit: 15 Minuten – Transfer
Dein Ergebnis soll eine fachliche Entscheidung dokumentieren, keine praktische Reparatur durchführen.
Entscheidungsweg
SIMULIERTER SERVICEAUFTRAG
|
Fahrzeugdaten
|
Teilekatalog
|
Hardware + Software
|
Dokumentierte Freigabe
|
Plausibilitätsprüfung
|
BEGRÜNDETE ENTSCHEIDUNG
Verwende die Skizze als Orientierung. Ergänze in Deinem Dossier einen eigenen Entscheidungsbaum mit einem „Stopp und Rückfrage“-Zweig.
Muster einer begründeten Abgabe
Fahrzeug: Epsilon E-42, Schulungsakte A-047.
Gesuchtes Teil: Ladeanschlussmodul CCS Combo 2.
Simulierte Auswahl: LA-221.
Begründung: Produktionszeitraum, Hardware R2, Codierung C2 und Software LCM 4.2 stimmen mit den Katalogangaben überein. Der simulierte Freigabevermerk F-17 dokumentiert die Nachfolge von LA-220.
Vorbehalt: Ausschließlich theoretisches Simulationsergebnis. Keine Aussage zur Kompatibilität eines realen Fahrzeugs.
Dossier-Eintrag 6: Eigene Abgabe mit Teilenummer, Vergleich, Prüfdaten, Quellen, Unsicherheiten und Sicherheitsgrenze.
Bewertungsraster
| Kriterium | Erfüllt, wenn ... |
|---|---|
| Fahrzeugidentifikation | Der zugrunde liegende Datensatz eindeutig benannt wird |
| Kompatibilität | Anschlussart und technische Merkmale abgeglichen werden |
| Versionsstand | Hardware, Software und Ersetzungskette bewertet werden |
| Prüfdaten | Soll-Ist-Vergleiche nachvollziehbar dokumentiert sind |
| Fachfreigabe | Simulation und reale Arbeitsfreigabe klar getrennt werden |
| Begründung | Entscheidungen durch konkrete Belege gestützt werden |
| Quellen und Medienrechte | Herkunft, Autor und Lizenz überprüfbar angegeben sind |
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Womit beginnt eine zuverlässige Ersatzteilsuche? (Mit der eindeutigen Identifikation des Fahrzeugs) (!Mit der Auswahl des billigsten Teils) (!Mit dem Vergleich der Verpackungsfarbe) (!Mit dem Einbau eines beliebigen Moduls)
Warum ist der Produktionsmonat relevant? (Weil technische Änderungen von der Bauzeit abhängen können) (!Weil jedes Fahrzeug monatlich neue Teile benötigt) (!Weil die Erstzulassung immer den Produktionsmonat bestätigt) (!Weil der Produktionsmonat die Softwareversion festlegt)
Welches Modul ist im unveränderten Übungsfall A-047 passend? (LA-221) (!LA-210) (!LA-230) (!LA-240)
Was bedeutet eine dokumentierte Teilenachfolge? (Dass die Austauschbarkeit nach ihren Bedingungen geprüft werden muss) (!Dass jedes neue Teil automatisch passt) (!Dass Hardwareversionen bedeutungslos werden) (!Dass keine Fahrzeugidentifikation mehr erforderlich ist)
Was beschreibt der Hardwarestand? (Die technische Ausführung eines Bauteils) (!Den Namen des Fahrzeughalters) (!Den Verkaufspreis des Ersatzteils) (!Die Laufzeit der Fahrzeugversicherung)
Wie gehst Du mit einem ungeklärten Softwarestand um? (Du stoppst die Auswahl und klärst die Kompatibilität) (!Du ignorierst die Softwareversion) (!Du bestellst grundsätzlich die höchste Teilenummer) (!Du übernimmst ungeprüft die Lieferantenwerbung)
Welche Bedeutung hat der Freigabevermerk F-17? (Er ist ein ausdrücklich fiktiver Freigabebeleg der Simulation) (!Er erlaubt Hochvoltarbeiten im echten Betrieb) (!Er ersetzt jede Herstellerinformation) (!Er bestätigt eine bestandene Fachkundeprüfung)
Was gehört zu einer nachvollziehbaren Prüftabelle? (Sollwert, Istwert, Ergebnis und Datenquelle) (!Nur die gewünschte Teilenummer) (!Nur das Foto des Lieferanten) (!Nur die Preisangabe)
Welche Tätigkeit ist in diesem Lernkurs zulässig? (Die theoretische Teileauswahl in einer sicheren Simulation) (!Das Öffnen einer realen Traktionsbatterie) (!Das Abklemmen eines realen Hochvoltanschlusses) (!Die Spannungsprüfung an freiliegenden Hochvoltkomponenten)
Was ist bei der Nachnutzung eines Commons-Bildes zu beachten? (Die konkrete Lizenz und die erforderliche Namensnennung) (!Nur die Bildauflösung) (!Nur die Dateigröße) (!Nur das Veröffentlichungsjahr)
Memory
Verbinde Begriffe mit ihrer Bedeutung.
| Fahrzeugidentifikation | Eindeutige Zuordnung zum Fahrzeug |
| Teilenummer | Kennzeichnung eines Ersatzteilartikels |
| Hardwarestand | Technische Bauteilausführung |
| Softwarestand | Version eines Programmsystems |
| Ersetzungskette | Dokumentierte Folge von Teilenummern |
| Fachfreigabe | Autorisierte Entscheidung durch zuständige Fachpersonen |
| Prüftabelle | Dokumentierter Abgleich von Anforderungen und Befunden |
Drag and Drop
Ordne die Arbeitsschritte ihren Ergebnissen zu.
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Fahrzeugakte | Fahrzeugidentität |
| Teilekatalog | Ersatzteilkandidaten |
| Versionsvergleich | Technische Übereinstimmung |
| Freigabeprüfung | Dokumentierte Zulässigkeit |
| Prüfprotokoll | Nachvollziehbarer Soll-Ist-Abgleich |
| Projektbericht | Begründete Abschlussentscheidung |
Kreuzworträtsel
| Teilenummer | Wie heißt die Kennzeichnung eines Ersatzteilartikels? |
| Software | Was wird durch einen Programmversionsstand beschrieben? |
| Freigabe | Wie heißt die autorisierte Zustimmung zu einer bestimmten Handlung? |
| Bauzeit | Welcher zeitliche Bezug kann technische Ausführungen unterscheiden? |
| Codierung | Welche Eigenschaft kennzeichnet im Übungskatalog die Anschlussvariante? |
| Kompatibilitaet | Wie heißt die fachlich belegte Vereinbarkeit von Fahrzeug und Teil? |
LearningApps
Suche ergänzende Übungen zu Elektromobilität und Ersatzteilen. Die folgenden Suchergebnisse sind externe Lernangebote und nicht Bestandteil der verbindlichen Fallakte.
Lückentext
Offene Aufgaben
Die folgenden zwölf Aufgaben bauen auf Deinem Projektdossier auf.
Leicht – Basis
- Elektroauto: Zeichne ein einfaches Elektrofahrzeug und beschrifte fünf wichtige Baugruppen. Verwende eine geprüfte Bildquelle als Orientierung.
- Fahrzeug-Identifizierungsnummer: Erstelle ein Datenblatt zum simulierten Fahrzeug und erläutere die Bedeutung der Fahrzeugidentität.
- Ladestecker: Vergleiche Typ 2 und CCS Combo 2 anhand der eingebundenen Medien. Halte zwei Unterschiede fest.
- Ersatzteil: Gestalte drei Lernkarten zu Teilenummer, Hardwarestand und Softwarestand mit jeweils einem eigenen Beispiel.
Standard – Anwendung
- Ersatzteilkatalog: Vergleiche alle fünf simulierten Teilekandidaten und dokumentiere ihre Eignung für A-047.
- Technische Zeichnung: Entwirf eine übersichtliche Skizze des Entscheidungswegs von der Fahrzeugidentifikation zur Teileauswahl.
- Qualitätssicherung: Erstelle ein Soll-Ist-Prüfprotokoll und kennzeichne ausdrücklich die Herkunft sämtlicher Simulationswerte.
- Fachgespräch: Führe ein Interview mit einer zuständigen Fachperson aus Teilevertrieb oder Werkstattorganisation über Informationsquellen und Freigabeprozesse. Keine praktischen Hochvoltarbeiten.
Schwer – Transfer
- Versionsverwaltung: Entwickle einen zweiten fiktiven Fahrzeugdatensatz mit abweichender Softwareversion. Prüfe, weshalb die erste Teileentscheidung nicht einfach übertragen werden darf.
- Fehleranalyse: Entwirf ein Fallbeispiel, in dem eine vermeintlich passende Teilenummer wegen fehlender Freigabe abgelehnt werden muss. Begründe die Entscheidung.
- Projektmanagement: Gestalte einen digitalen Entscheidungsbaum mit Prüfpunkten, Dokumentationspflichten und einem Eskalationsweg.
- Medienkompetenz: Produziere ein kurzes Erklärvideo oder eine Bildpräsentation zur sicheren Ersatzteilidentifikation. Verwende nur eigene oder rechtlich zulässige Medien und dokumentiere alle Quellen.


Gestufte Hilfen und begründetes Feedback
| Aufgabenniveau | Erste Hilfe | Erweiterte Hilfe | Begründetes Feedback |
|---|---|---|---|
| Basis | Fahrzeugakte und Bilder vergleichen | Datenblatt mit FIN, Bauzeit und Variante erstellen | Die Identifikation ist nachvollziehbar, wenn jeder Eintrag einem belegten Datensatz zugeordnet werden kann. |
| Anwendung | Teilemerkmale tabellarisch abgleichen | Ausschlussgründe für jeden Kandidaten ergänzen | Eine geeignete Auswahl benötigt übereinstimmende Merkmale und einen gültigen Freigabebeleg. |
| Transfer | Neue Versionsabweichung markieren | Entscheidung mit Stopp- und Rückfrageweg modellieren | Bei fehlenden oder widersprüchlichen Informationen ist der begründete Bestellstopp fachlich besser als eine unbelegte Freigabe. |
Selbstkontrolle: Prüfe nach jeder Einheit, welche Aussage belegt, welche nur simuliert und welche noch offen ist.
Lernkontrolle
Bearbeite die Aufgaben schriftlich oder in einer kurzen Präsentation. Die Begründung ist wichtiger als das bloße Nennen von Begriffen.
- Kompatibilität: Ein Ersatzteil ist äußerlich identisch, besitzt aber eine andere Hardwareausführung. Entwickle einen nachvollziehbaren Prüf- und Entscheidungsweg.
- Softwareupdate: Der Softwarestand eines Fahrzeugs ändert sich nach der ursprünglichen Ersatzteilauswahl. Erkläre, welche Informationen erneut geprüft werden müssen.
- Qualitätssicherung: Zwei Teilekataloge liefern widersprüchliche Angaben. Beschreibe, wie Du die Quellen bewertest und wie Du bis zur Klärung vorgehst.
- Arbeitssicherheit: Ein Serviceauftrag ist eilig, die zuständige Hochvolt-Fachperson aber nicht verfügbar. Begründe die fachlich angemessene Reaktion.
- Kundenkommunikation: Erkläre einer Kundin oder einem Kunden verständlich, weshalb ein neueres Ersatzteil nicht automatisch besser oder kompatibel ist.
- Dokumentation: Bewerte zwei fiktive Projektdossiers, von denen eines nur eine Teilenummer und das andere auch Fahrzeugdaten, Versionsvergleich, Quellen und offene Freigaben enthält. Begründe, welches professionell nutzbar ist.
Lernnachweis
Für Deinen Lernnachweis reichst Du ein vollständiges Projektdossier A-047 ein.
- Deckblatt mit exaktem Projekttitel und Bearbeitungsdatum.
- Eigene Fahrzeug- und Baugruppenskizze.
- Dokumentierte Fahrzeugidentifikation und Auftragseinordnung.
- Vollständiger Vergleich der fünf Ersatzteilkandidaten.
- Simuliertes Prüfprotokoll mit Soll-Ist-Daten.
- Begründete Entscheidung einschließlich ausgeschlossener Teile.
- Sicherheitsbewertung mit eindeutiger Abgrenzung zu realen Hochvoltarbeiten.
- Quellenverzeichnis und dokumentierte Medienrechte.
- Kurze Reflexion über Unsicherheiten, Versionsänderungen und notwendige Fachfreigaben.
Bewertung: Entscheidend sind fachliche Nachvollziehbarkeit, sichere Entscheidungsgrenzen, Quellenqualität und eigenständige Begründung. Dieser Lernnachweis ist kein Qualifikationsnachweis für Arbeiten an Hochvoltsystemen.
OERs zum Thema
Fachquellen
DGUV – Qualifizierung für Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen
Offizielle Grundlage zur tätigkeitsbezogenen Qualifizierung und sicherheitstechnischen Organisation im Service. Vor realen Tätigkeiten den aktuellen Stand prüfen.
Europäische Union – Zugang zu Reparaturinformationen
Insbesondere Artikel 61 behandelt den Zugang unabhängiger Marktteilnehmer zu Fahrzeug-, Diagnose-, Reparatur- und Wartungsinformationen. Zugangsbedingungen und besondere Sicherheitsanforderungen bleiben zu beachten.
Wikipedia – Elektroauto
Ergänzend:
Wikipedia dient zur allgemeinen Orientierung und ersetzt keine aktuellen herstellerspezifischen Teile- oder Freigabeinformationen.
Bildquellen und Medienrechte
Die folgenden Dateien wurden auf Wikimedia Commons anhand ihrer Dateibeschreibungen und Lizenzangaben geprüft.
| Eingebundene Datei | Urheber | Lizenz |
|---|---|---|
| Car workshop tools.jpg | ProjectManhattan | CC BY-SA 3.0 |
| Electric car diagram.svg | Ian Furst | CC BY-SA 4.0 |
| Vin Sample.jpg | SipleDailyUser | CC BY-SA 4.0 |
| E-Auto-Ladesäule PS-Speicher.jpg | Jacek Rużyczka | CC BY-SA 4.0 |
| IEC 62196 Type 2 CCS Combo 2.svg | Mliu92 | CC BY-SA 4.0 |
| Graphic-working.jpg | National Transportation Safety Board, Christy Spangler | Gemeinfrei in den USA, US-Bundesregierung |
| BMW i3 Battery Pack.JPG | RudolfSimon | CC BY-SA 3.0 |
Bei Bearbeitungen sind die jeweiligen Lizenzbedingungen, gegebenenfalls die Kennzeichnung von Änderungen und die erforderliche Weitergabe unter gleicher Lizenz zu beachten.
Videomedien:
Die Videos stammen von benannten YouTube-Kanälen und sind als externe Wiedergaben eingebunden. Sie werden nicht als offen lizenzierte OER ausgegeben. Die jeweiligen Nutzungs- und Einbettungsbedingungen sind zu beachten. Eine Übernahme oder Bearbeitung des Videomaterials ist damit nicht automatisch erlaubt.
Quellenstand: 11. Oktober 2026. Die Aktualität von Herstellerunterlagen, Sicherheitsregeln, Medienverfügbarkeit und Freigaben muss bei einer erneuten Nutzung geprüft werden.
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