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Planet Deutschland – 300 Millionen Jahre

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Planet Deutschland – 300 Millionen Jahre



Planet Deutschland – 300 Millionen Jahre


Einleitung

Stell Dir vor, Du könntest auf einen Knopf drücken und Deutschland würde sich in eine Zeitmaschine verwandeln. Plötzlich gäbe es keine Städte, keine Straßen und keine Landesgrenzen. Stattdessen würdest Du tropische Wälder, flache Meere, Wüsten, Vulkane, riesige Eisflächen und Tiere sehen, die heute längst ausgestorben sind. Genau zu so einer Reise lädt der Dokumentarfilm Planet Deutschland – 300 Millionen Jahre ein.

Der Film von Regisseur Stefan Schneider kam 2014 ins Kino. Max Moor spricht den Kommentar. Der Film zeigt mit Naturaufnahmen, Computeranimationen und nachgestellten Szenen, wie sich die Landschaften im Gebiet des heutigen Deutschlands über sehr lange Zeit verändert haben. Dabei geht es unter anderem um Gebirge, Meere, Fossilien, Dinosaurier, Vulkanismus, Eiszeiten und den Menschen.

Ganz wichtig: Vor 300 Millionen Jahren gab es Deutschland noch nicht als Staat. Wenn wir hier von „Deutschland vor 300 Millionen Jahren“ sprechen, meinen wir die Erdkrustenteile und Gesteine, die heute im Gebiet Deutschlands liegen. Diese Teile der Erdkruste waren früher an ganz anderen Stellen der Erde.

Hinweis für Erwachsene: Dieser aiMOOC ist sprachlich für Kinder ab etwa 6 Jahren vereinfacht. Der Film selbst ist ohne Altersbeschränkung freigegeben; VISION KINO empfiehlt ihn pädagogisch ab etwa 8 Jahren beziehungsweise ab der 3. Klasse. Für jüngere Kinder eignen sich besonders ausgewählte Filmausschnitte, Bilder, Gespräche und die spielerischen Aufgaben dieses aiMOOCs.

Die geologische Karte zeigt: Unter Deutschland liegen sehr unterschiedliche Gesteine. Manche sind viel älter als die Landschaft, die wir heute darüber sehen.

Der Trailer zum Film gibt Dir einen ersten Eindruck von der Zeitreise.


Das wichtigste Lernziel

Du musst nicht jede Jahreszahl auswendig lernen. Viel wichtiger ist, dass Du eine einfache Reihenfolge verstehst:

  1. Karbon: tropische Wälder und die Entstehung vieler Kohlevorkommen.
  2. Perm und Trias: Pangäa, Wüsten, Salzmeere und wechselnde Landschaften.
  3. Jura: warme Meere, Kalkablagerungen und berühmte Fossilien wie Archaeopteryx.
  4. Kreidezeit: Meere bedecken große Gebiete; auf Rügen entsteht später sichtbar werdende Schreibkreide.
  5. Erdneuzeit: Die Alpen wachsen, Gräben entstehen, Vulkane prägen Regionen.
  6. Quartär: Eiszeiten formen Norddeutschland und das Alpenvorland.
  7. Holozän: Nach der letzten Kaltzeit entstehen die heutigen Küsten, Flüsse und Landschaften weiter.


Der Film als Zeitmaschine

Der Film macht etwas Unsichtbares sichtbar: langsame Veränderung. Ein Berg wächst nicht in einem Nachmittag. Ein Meer verschwindet nicht an einem Wochenende. Gesteine entstehen oft über sehr lange Zeit. Flüsse schneiden Täler ein, Wellen nagen an Küsten, Gletscher schieben Steine mit sich, Erdplatten bewegen sich und Wind trägt Sand davon.

Eine gute Merkhilfe lautet:

Die Landschaft ist nie fertig.

Auch heute verändern Erosion, Verwitterung, Flüsse, Meereswellen, Gletscherreste, Grundwasser und Bewegungen der Erdkruste Deutschland weiter.

Auf einer Reliefkarte erkennst Du die großen heutigen Landschaftsformen: das eher flache Norddeutsche Tiefland, die Mittelgebirge und die Alpen im Süden.

Dieses Planet-Schule-Video zeigt die großen Landschaftsräume Deutschlands, die viele Spuren der Erdgeschichte tragen.


Was bedeutet „300 Millionen Jahre“?

300 Millionen Jahre sind so lang, dass unser Alltag dafür keine gute Vorstellung hat. Stell Dir ein drei Meter langes Seil vor. Das ganze Seil steht für 300 Millionen Jahre. Dann entspricht ein Meter ungefähr 100 Millionen Jahren. Die gesamte Geschichte von Städten, Autos, Schulen und Smartphones würde ganz am Ende nur einen winzigen Abschnitt einnehmen.

Für unsere Zeitreise verwenden wir deshalb große, runde Zahlen. In der Geologie sind solche Angaben oft ungefähr. Forschende bestimmen das Alter von Gesteinen und Fossilien mit verschiedenen Methoden und verbessern ihre Angaben immer wieder.


Eine einfache Zeitleiste

Zeit vor heute Abschnitt Wie könnte das Gebiet des heutigen Deutschlands aussehen? Was bleibt als Spur?
etwa 300 Millionen Jahre Karbon Feuchtwarme Wälder wachsen nahe am Äquator. Gleichzeitig wirken Kräfte der Gebirgsbildung. Pflanzenreste werden zu Kohle; Fossilien von Pflanzen bleiben erhalten.
etwa 260 bis 200 Millionen Jahre Perm und Trias Es gibt trockene Landschaften, Salzmeere und wiederkehrende Überflutungen. Salz, Sandstein, Tonstein und Kalkstein entstehen.
etwa 200 bis 145 Millionen Jahre Jura Große Gebiete, besonders im Süden, liegen zeitweise unter warmem Flachmeer. Kalksteine und Fossilien wie Ammoniten und Archaeopteryx.
etwa 145 bis 66 Millionen Jahre Kreidezeit Meere bedecken erneut große Flächen. In Norddeutschland sinken winzige Kalkteilchen auf den Meeresboden. Die Rügener Schreibkreide ist ungefähr 70 Millionen Jahre alt.
etwa 65 bis 5 Millionen Jahre Erdneuzeit Die Alpen werden aufgefaltet und gehoben. In Teilen Deutschlands entstehen Gräben und Vulkangebiete. Alpen, Oberrheingraben, Vulkangesteine und Beckenlandschaften.
seit etwa 2,6 Millionen Jahren Eiszeitalter Mehrfach stoßen große Eismassen aus Skandinavien nach Norddeutschland vor; Alpengletscher reichen ins Vorland. Moränen, Findlinge, Seen, Sande, Kiese und breite Täler.
seit etwa 11.700 Jahren Holozän Wir leben in einer warmen Phase des Eiszeitalters. Küsten, Dünen, Watt, Flüsse und Böden verändern sich weiter. Die Landschaft Deutschlands erhält viele ihrer heutigen Formen.

Merke: Die Übergänge waren nicht wie Türen, die plötzlich auf- und zugingen. Landschaften änderten sich langsam, und verschiedene Regionen Deutschlands konnten zur gleichen Zeit ganz unterschiedlich aussehen.


Station 1: Vor rund 300 Millionen Jahren – Wälder, Kohle und Pangäa

Vor ungefähr 300 Millionen Jahren liegt das Gebiet des heutigen Deutschlands viel weiter südlich als heute, nahe am Äquator. Große Landmassen schieben sich zusammen. Daraus entsteht der Superkontinent Pangäa. „Superkontinent“ bedeutet: sehr viele heutige Kontinente waren zu einer riesigen Landmasse verbunden.

Auf dieser Darstellung siehst Du eine mögliche Lage großer Kontinentalblöcke um etwa 300 Millionen Jahre vor heute.

Die Animation des Deutschen GeoForschungsZentrums zeigt vereinfacht, wie sich Kontinente über sehr lange Zeit verschieben.


Tropische Wälder und Kohle

In Teilen Mitteleuropas wachsen damals üppige Sumpfwälder. Es gibt riesige Bärlappgewächse, Farne und andere Pflanzen, die ganz anders aussehen als viele heutige Wälder. Wenn abgestorbene Pflanzen in sauerstoffarmen Sümpfen versinken, werden sie nicht vollständig zersetzt. Neue Schichten lagern sich darüber ab. Druck und Wärme verändern das Pflanzenmaterial über Millionen Jahre zuerst zu Torf und später zu Kohle.

So hängen die uralten Wälder mit der späteren Bergbaugeschichte im Ruhrgebiet und im Saarland zusammen.

Dieses Fossil einer ausgestorbenen Pflanze stammt aus dem Oberkarbon in Deutschland. Solche Fossilien sind wie Seiten in einem sehr alten Steinbuch.

Auch dieses Pflanzenfossil aus dem Oberkarbon wurde in Deutschland gefunden.


Alte Gebirge – aber nicht dieselbe Landschaft wie heute

Um diese Zeit wirken starke Kräfte der Plattentektonik. Erdkrustenteile stoßen zusammen und bilden große Gebirge. Viele dieser uralten Gebirge werden später über Millionen Jahre wieder abgetragen. Deshalb gilt ein wichtiger Satz:

Ein Gestein kann sehr alt sein, obwohl die heutige Form des Berges viel jünger ist.

Wind, Wasser, Frost und Flüsse schleifen Gebirge ab. Später können Teile der Erdkruste erneut gehoben werden. So wird die Erdgeschichte zu einem langen Zusammenspiel von Aufbau und Abtragung.


Station 2: Wüsten, Salzmeere und die Trias

Nach dem Karbon verändert sich das Klima. Im Perm gibt es in Mitteleuropa zeitweise sehr trockene Gebiete. Später dringt Meerwasser in große Becken ein. Verdunstet viel Wasser, bleiben Salze zurück. Solche uralten Salzablagerungen liegen heute an vielen Stellen tief unter Nord- und Mitteldeutschland.

In der Trias wechseln trockene Landzeiten und Meereszeiten. Die drei bekannten Gesteinsfolgen Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper erzählen davon.

Buntsandstein entstand überwiegend aus Sand, der zu Sandstein verfestigt wurde. Muschelkalk entstand in einer Zeit, in der ein flaches Meer viele Gebiete überdeckte. Im Keuper wechselten Land, Flüsse, Seen und flache Meeresbereiche.


Sand wird Stein

Sandkörner können sich Schicht für Schicht ablagern. Werden sie tief begraben, drücken jüngere Schichten auf sie. Mineralische Stoffe können die Körner miteinander „verkleben“. So wird aus lockerem Sand Sandstein.

Später kann Wasser den Sandstein wieder angreifen. Es nutzt Klüfte und weichere Stellen. Über sehr lange Zeit entstehen Felswände, Türme und Schluchten.

Das Elbsandsteingebirge zeigt besonders eindrucksvoll, wie Gestein und Erosion gemeinsam eine Landschaft formen.


Station 3: Jura – als Süddeutschland Meer war

Vor ungefähr 200 Millionen Jahren dringt ein Meer nach Mitteleuropa vor. Im Jura liegen große Teile Süddeutschlands lange Zeit unter einem warmen, flachen Meer. Am Meeresboden lagern sich Schlamm, Kalk und Reste von Lebewesen ab. Daraus entstehen später mächtige Gesteinsschichten.

Vor ungefähr 150 Millionen Jahren gibt es im Gebiet der heutigen Fränkischen und Schwäbischen Alb Riffe, Lagunen und flache Meeresbereiche. Besonders berühmt sind die sehr feinen Kalksteine von Solnhofen.

Das Terra-X-Video erklärt, wie Kalkstein entstehen kann und warum in Gesteinen Spuren früheren Lebens stecken.


Fossilien – Nachrichten aus einer verschwundenen Welt

Ein Fossil ist ein erhaltener Rest, Abdruck oder eine Spur eines Lebewesens aus früheren Erdzeitaltern. Das kann ein Knochen sein, eine Muschel, ein Blattabdruck, ein Fußabdruck oder sogar eine versteinerte Spur.

Fossilien entstehen nur unter günstigen Bedingungen. Ein Tier, das nach seinem Tod schnell mit feinem Schlamm bedeckt wird, hat eine bessere Chance, Spuren zu hinterlassen als ein Tier, dessen Reste an der Oberfläche liegen und schnell zerfallen.

In den Solnhofener Plattenkalken wurden außergewöhnlich viele und gut erhaltene Fossilien entdeckt.


Archaeopteryx – ein berühmter Fund aus Bayern

Archaeopteryx lebte im Oberjura vor ungefähr 150 Millionen Jahren. Fossilien zeigen Federn, Flügel, Zähne, einen langen knöchernen Schwanz und weitere Merkmale. Deshalb ist Archaeopteryx besonders wichtig für die Erforschung der Entwicklung der Vögel aus theropoden Dinosauriern.

Das Berliner Archaeopteryx-Exemplar ist eines der bekanntesten Fossilien der Welt.


Dinosaurierspuren in Deutschland

Nicht nur Knochen können fossil werden. Auch Fußspuren können erhalten bleiben. Im heutigen Niedersachsen wurden in Münchehagen versteinerte Dinosaurierfährten entdeckt. Sie zeigen, dass Dinosaurier tatsächlich über Böden liefen, die heute zu Deutschland gehören.

Eine Spur ist wie ein eingefrorener Augenblick: Das Tier selbst ist verschwunden, aber sein Schritt blieb im Gestein erhalten.


Station 4: Kreidezeit – ein Meer schreibt weiße Felsen

In der Kreidezeit liegt Norddeutschland zeitweise unter Meerwasser. Winzige Lebewesen im Meer tragen Kalkplättchen. Nach ihrem Tod sinken unzählige dieser winzigen Kalkteilchen auf den Meeresboden. Über sehr lange Zeit entstehen daraus mächtige Kreideschichten.

Die berühmte Schreibkreide auf Rügen ist ungefähr 70 Millionen Jahre alt.

Die weißen Kreidefelsen auf Rügen bestehen aus Gestein, das am Grund eines urzeitlichen Meeres entstand.

Forscherblick: Ein einzelnes winziges Kalkteilchen wirkt unbedeutend. Aber Milliarden und Abermilliarden solcher Teilchen können zusammen eine mächtige Gesteinsschicht bilden. Erdgeschichte entsteht oft aus unzähligen kleinen Vorgängen.


Station 5: Die Alpen wachsen

Die Alpen gehören zu den geologisch jungen großen Gebirgen Europas. Ihre Entstehung hängt mit der Bewegung großer Erdplatten und kleinerer Krustenblöcke zusammen. Vereinfacht gesagt bewegten sich Teile der afrikanischen Platte und dazwischenliegende Krustenbereiche gegen Europa. Gesteinsschichten wurden zusammengeschoben, gefaltet, übereinandergeschoben und gehoben.

Die Zugspitze ist der höchste Berg Deutschlands. Ihre Gesteine erzählen von Meeren und Gebirgsbildung.

Das Terra-X-plus-Video erklärt die Entstehung der Alpen anschaulich.


Muscheln auf Bergen?

Wenn Du in einem Kalkstein hoch in den Alpen Reste von Meerestieren findest, ist das kein Zauber. Das Gestein entstand einst in einem Meer. Erst viel später wurde es durch Bewegungen der Erdkruste in ein Gebirge eingebaut und angehoben.

Das ist eine der schönsten Ideen der Geologie:

Ein Berg kann aus Gestein bestehen, das früher Meeresboden war.


Station 6: Vulkane und Einschläge verändern Landschaften

Deutschland liegt heute nicht an einer großen aktiven Plattengrenze. Trotzdem gibt es Spuren jüngeren Vulkanismus. Besonders bekannt ist die Vulkaneifel. Der Laacher See liegt in einer Caldera, also einer großen vulkanischen Einbruchsmulde, die sich nach einem sehr starken Ausbruch bildete.

Von oben erkennt man die rundliche Form des Laacher Sees besonders gut.

Basaltisches Vulkangestein aus der Osteifel zeigt, dass Magma aus dem Erdinneren an die Oberfläche gelangen und zu Gestein erstarren kann.


Ein Besucher aus dem Weltall: das Nördlinger Ries

Nicht jede runde Landschaftsform ist vulkanisch. Das Nördlinger Ries in Bayern entstand vor ungefähr 15 Millionen Jahren durch den Einschlag eines Asteroiden. Der Einschlag veränderte in Sekunden eine ganze Region.

Die Reliefkarte lässt die große, fast runde Struktur des Ries-Kraters erkennen.

Vergleiche: Ein Vulkan wird von Kräften aus dem Erdinneren gespeist. Ein Einschlagskrater entsteht durch einen Körper aus dem Weltraum. Die Formen können ähnlich wirken, aber ihre Ursachen sind verschieden.


Station 7: Eiszeiten – Gletscher als Landschaftsbauer

Seit ungefähr 2,6 Millionen Jahren leben wir im Quartär, einem Eiszeitalter mit kalten und warmen Phasen. Während besonders kalter Zeiten wachsen riesige Eisschilde.

In Norddeutschland stoßen Gletscher aus Skandinavien weit nach Süden vor. Im Süden fließen große Gletscher aus den Alpen ins Alpenvorland. Das Eis bewegt sich langsam, aber es kann gewaltige Mengen Gestein mitnehmen.

Terra X plus zeigt, wie Gletscher Deutschland formten.

Das Video von SRF Kids erklärt die letzte Eiszeit besonders kindgerecht.


Findlinge – Steine auf Reisen

Ein Gletscher kann große Felsblöcke über viele Kilometer transportieren. Schmilzt das Eis, bleibt der Stein liegen. Solche großen fremden Blöcke nennt man Findlinge.

Der „Alte Schwede“ an der Elbe in Hamburg ist ein Findling und ein sichtbarer Zeuge der Eiszeit.


Moränen, Seen und Schmelzwasser

Gletscher schieben und tragen Sand, Kies und Steine. An ihrem Rand oder unter dem Eis werden diese Materialien abgelagert. Solche Ablagerungen heißen Moränen. Wenn große Toteisblöcke im Boden langsam schmelzen, können Senken entstehen. Schmelzwasser gräbt Rinnen und transportiert Sand und Kies.

Moränen im Allgäu zeigen, wie Gletscher der letzten Kaltzeit Material im Alpenvorland ablagerten.

Das Eis ist weg, aber seine Formen bleiben. Viele Hügel, Seen, Findlinge, Sandflächen und breite Täler in Deutschland sind ohne die Eiszeiten nicht zu verstehen.


Station 8: Nordsee, Ostsee und Wattenmeer – junge Landschaften

Nach dem Höhepunkt der letzten Kaltzeit wird es wärmer. Große Eismassen schmelzen und der Meeresspiegel steigt. Küsten verschieben sich. Die heutige Nordsee und Ostsee entwickeln ihre Formen erst sehr spät in der Erdgeschichte.

An der Nordseeküste bauen Ebbe, Flut, Strömungen, Wind und Sedimente die Landschaft ständig um. Das Wattenmeer ist daher eine besonders junge und dynamische Landschaft.

Aus dem All erkennt man die verzweigten Wasserläufe und flachen Bereiche des Wattenmeers.

Beobachtungsidee: Eine Küstenkarte ist kein Bild für die Ewigkeit. Sandbänke, Priele, Dünen und Inselränder können sich verändern.


Gesteine – das Gedächtnis der Erde

Gesteine sind keine zufälligen Steinhaufen. Sie verraten, welche Prozesse früher an einem Ort wirkten. Für den Anfang reichen drei große Gruppen:

  1. Sedimentgesteine entstehen aus abgelagertem Material. Beispiele sind Sandstein und Kalkstein.
  2. Magmatische Gesteine entstehen, wenn geschmolzenes Gestein abkühlt. Basalt ist ein Beispiel.
  3. Metamorphe Gesteine entstehen, wenn vorhandene Gesteine durch hohen Druck und hohe Temperatur umgewandelt werden. Gneis ist ein Beispiel.

Der Gesteinskreislauf zeigt: Gesteine können zerbrechen, verwittern, abgelagert, versenkt, umgewandelt, aufgeschmolzen und wieder neu gebildet werden.


Drei einfache Gesteinsgeschichten

Sandstein: Erst gibt es Sand. Der Sand wird abgelagert, begraben und verfestigt. Später hebt sich das Gestein und wird von Wasser und Wind wieder abgetragen.

Kalkstein: Im Meer sammeln sich Kalkschalen, Kalkschlamm oder chemisch gebildeter Kalk. Daraus wird Gestein. Später kann dieser Kalkstein hoch in einem Gebirge liegen.

Basalt: Magma steigt auf, tritt als Lava aus oder erstarrt nahe der Oberfläche. Beim Abkühlen wird daraus dunkles Vulkangestein.


Fossilien – Spuren früheren Lebens

Fossilien helfen uns, alte Lebensräume zu erkennen. Ein Fossil erzählt jedoch nicht allein die ganze Geschichte. Forschende vergleichen viele Funde, die Gesteinsschicht, in der sie liegen, und weitere Spuren.

  1. Ein Pflanzenfossil kann auf einen früheren Wald hinweisen.
  2. Ein Ammonit kann zeigen, dass dort früher Meer war.
  3. Ein Dinosaurierfußabdruck zeigt, dass ein Dinosaurier über eine damals weiche Oberfläche lief.
  4. Winzige Kalkschalen können einen früheren Meeresboden aufbauen.
  5. Pollen können Hinweise auf frühere Pflanzen und Klimabedingungen geben.

Forscherregel: Ein Fund ist ein Hinweis. Viele passende Hinweise ergeben ein besseres Bild der Vergangenheit.


Gebirge, Meere und Eis – drei große Landschaftsbauer


Gebirge

Gebirge können entstehen, wenn Erdplatten und Krustenblöcke gegeneinander bewegt werden. Gestein wird gefaltet, überschoben und gehoben. Gleichzeitig tragen Wasser, Eis und Schwerkraft das Gebirge wieder ab. Deshalb wirken Aufbau und Abtragung immer zusammen.


Meere

Meere lagern Schlamm, Sand, Kalk und Reste von Lebewesen ab. Wenn sich Meeresspiegel und Erdkruste verändern, kann aus einem Meeresboden später Land werden. Deshalb findet man Meeresfossilien mitten in Deutschland und sogar in Gebirgen.


Eis

Gletscher schleifen Fels, transportieren Steine und lagern Material ab. Nach ihrem Abschmelzen bleiben Formen zurück, die wir heute als Hügel, Täler, Seen, Findlinge und Moränen erkennen können.


Deutschland-Orte aus der geologischen Zeitreise

Der Film verbindet Erdgeschichte mit Orten, die Du heute besuchen oder auf einer Karte suchen kannst.

  1. Ruhrgebiet: Kohle erinnert an Pflanzenwelten des Karbons.
  2. Schwäbische Alb: Kalksteine und Fossilien erzählen von Jurameeren.
  3. Solnhofen: Plattenkalke bewahrten außergewöhnliche Fossilien.
  4. Rügen: Kreidefelsen zeigen Ablagerungen eines Meeres der späten Kreidezeit.
  5. Alpen: Gefaltete und gehobene Gesteine zeigen die Wirkung der Plattentektonik.
  6. Elbsandsteingebirge: Sandstein und Erosion formen Felslandschaften.
  7. Vulkaneifel: Maare, Basalt, Tuff und der Laacher See erinnern an Vulkanismus.
  8. Nordfriesland und Wattenmeer: Wind, Gezeiten und Sedimente formen eine junge Küstenlandschaft.
  9. Rhein: Flüsse transportieren Sedimente und schneiden sich in Landschaften ein.
  10. Schwarzwald: Alte Gesteine und jüngere Hebungen zeigen, dass Gesteinsalter und Landschaftsalter verschieden sein können.


So arbeitest Du mit dem Film


Vor dem Anschauen

  1. Forscherfrage: Suche Deutschland auf einer Weltkarte. Überlege, ob ein Landstück immer an derselben Stelle der Erde bleiben muss.
  2. Steinsammlung: Lege drei unterschiedliche Steine nebeneinander und beschreibe Farbe, Körnung, Härte und Form.
  3. Zeitvorstellung: Lege ein drei Meter langes Seil aus und erkläre: Ein Meter steht ungefähr für 100 Millionen Jahre.


Während des Anschauens

  1. Meeresdetektiv: Achte auf Szenen, in denen ein Gebiet des heutigen Deutschlands unter Wasser liegt.
  2. Gebirgsdetektiv: Suche Hinweise auf Faltung, Hebung, Vulkanismus oder Einschläge.
  3. Eisdetektiv: Achte darauf, welche Landschaftsspuren Gletscher hinterlassen.
  4. Fossiliendetektiv: Sammle Beispiele für Fossilien oder Spuren ausgestorbener Lebewesen.


Nach dem Anschauen

  1. Lieblingsstation: Wähle eine Zeitstation und erkläre sie mit einem Bild und drei Sätzen.
  2. Vorher-Nachher: Zeichne denselben Ort zweimal: einmal in einer früheren Erdzeit und einmal heute.
  3. Beweisstück: Erkläre, welches Gestein oder Fossil besonders gut zeigt, dass Deutschland früher anders aussah.


Langfristige Landschaftsveränderung verstehen

Eine Landschaft verändert sich, wenn innere und äußere Kräfte zusammenwirken.

Innere Kräfte kommen aus dem Erdinneren. Dazu gehören Bewegungen der Erdplatten, Gebirgsbildung, Vulkanismus und Erdbeben.

Äußere Kräfte wirken an der Oberfläche. Dazu gehören Wasser, Wind, Eis, Frost, Temperaturwechsel und die Schwerkraft.

Ein Beispiel: Zuerst hebt sich ein Gebirge. Dann greifen Regen, Frost, Bäche und Gletscher das Gestein an. Bruchstücke werden in Täler transportiert. Flüsse tragen Sand weiter. Schließlich landet ein Teil des Materials in einem See oder Meer. Dort kann daraus ein neues Sedimentgestein entstehen.

So hängt fast alles miteinander zusammen.


Was wir heute noch sehen können

Die Erdgeschichte ist nicht nur unter der Erde versteckt. Viele Spuren liegen direkt vor unseren Augen:

  1. Weiße Kreidefelsen auf Rügen erinnern an ein uraltes Meer.
  2. Kalksteine auf der Schwäbischen und Fränkischen Alb erinnern an Jurameere.
  3. Kohleflöze im Ruhrgebiet erinnern an Pflanzenwelten des Karbons.
  4. Findlinge in Norddeutschland erinnern an Gletscher.
  5. Moränen im Alpenvorland erinnern an frühere Eisränder.
  6. Basalt und Tuff in der Eifel erinnern an Vulkanismus.
  7. Die Alpen erinnern an die Kollision und Verformung von Erdkruste.
  8. Das Wattenmeer zeigt, dass Landschaft auch heute ständig neu geformt wird.


Mediengalerie: genauer hinschauen

Frage zum Bild: Warum hat die Karte so viele Farben? Jede Farbe steht für andere Gesteine oder geologische Einheiten.

Frage zum Bild: Welche Teile des Tieres kannst Du im Gestein erkennen?

Frage zum Bild: Wie kann ein früherer Meeresboden heute eine hohe Steilküste bilden?

Frage zum Bild: Welche Form fällt Dir aus der Luft besonders auf?

Frage zum Bild: Wie könnte ein so großer Stein an seinen heutigen Ort gekommen sein?

Frage zum Bild: Welche Spuren von Wasserbewegung kannst Du erkennen?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was meinen wir mit Deutschland vor 300 Millionen Jahren? (Das Gebiet und die Erdkrustenteile die heute zu Deutschland gehören) (!Der damalige deutsche Staat) (!Eine Stadt die schon Deutschland hieß) (!Eine Insel mit heutigen Grenzen)




Was kann aus abgestorbenen Pflanzen in alten Sümpfen über sehr lange Zeit entstehen? (Kohle) (!Glas) (!Plastik) (!Salz aus dem Meer)




Was ist Pangäa? (Ein früherer Superkontinent) (!Ein Gletscher in Bayern) (!Ein Vulkan in der Eifel) (!Ein heutiges Meer)




Was zeigt ein Fossil? (Einen erhaltenen Rest Abdruck oder eine Spur früheren Lebens) (!Eine Wettervorhersage) (!Eine moderne Straßenkarte) (!Einen frisch gewachsenen Kristall aus Zucker)




In welchem Gestein wurden berühmte Archaeopteryx-Fossilien gefunden? (In Solnhofener Plattenkalk) (!In jungem Beton) (!In Asphalt) (!In Strandplastik)




Woraus besteht die berühmte weiße Kreide auf Rügen? (Aus sehr feinem Kalkgestein) (!Aus gefrorenem Schnee) (!Aus weißer Farbe) (!Aus Kochsalz)




Was half bei der Entstehung der Alpen? (Bewegungen und Zusammenstoßen von Erdkrustenteilen) (!Das Bauen von Straßen) (!Das Pflanzen von Wäldern) (!Das tägliche Steigen der Nordsee)




Was ist ein Findling? (Ein großer Stein der von einem Gletscher transportiert wurde) (!Ein Tier das Fossilien sucht) (!Eine Wolke über einem Gebirge) (!Ein Boot im Wattenmeer)




Welche Landschaft entsteht durch Ebbe Flut Strömungen und Sedimente besonders sichtbar? (Das Wattenmeer) (!Der Mond) (!Die Sahara) (!Ein Fußballplatz)




Welcher Satz fasst die Erdgeschichte Deutschlands besonders gut zusammen? (Die Landschaft verändert sich ständig) (!Deutschland sah immer genauso aus wie heute) (!Nur Menschen können Landschaften verändern) (!Gesteine entstehen immer in wenigen Tagen)





Memory

Karbonwald Kohle
Jurameer Archaeopteryx
Rügen Kreidefelsen
Alpen Gebirgsbildung
Eiszeit Findling
Vulkaneifel Basalt
Pangäa Superkontinent
Wattenmeer Gezeiten





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Kohlewald Karbon
Salzmeer Perm
Archaeopteryx Jura
Rügener Schreibkreide Kreidezeit
Alpenhebung Erdneuzeit
Findlinge und Moränen Eiszeitalter






Kreuzworträtsel

Karbon In welcher Erdzeit entstanden viele der Kohlevorkommen aus uralten Pflanzenresten?
Fossil Wie heißt ein erhaltener Rest Abdruck oder eine Spur früheren Lebens?
Gletscher Welche große Eismasse kann Steine transportieren und Landschaften abschleifen?
Kalkstein Welches Gestein entstand vielfach in früheren Meeren und baut Teile der Alb und Alpen auf?
Pangaea Wie heißt der frühere Superkontinent in lateinischer Schreibweise ohne Umlaut?
Erosion Wie heißt die Abtragung von Boden und Gestein durch Wasser Wind Eis oder Schwerkraft?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Vor ungefähr 300 Millionen Jahren lag das Gebiet des heutigen Deutschlands viel näher am

.
Aus Pflanzenresten alter Sumpfwälder konnte über sehr lange Zeit

entstehen.
Viele heutige Kontinente waren früher im Superkontinent

verbunden.
Im Jura lagen große Teile Süddeutschlands zeitweise unter einem warmen

.
Ein erhaltener Rest Abdruck oder eine Spur früheren Lebens heißt

.
Der berühmte Archaeopteryx wurde in Kalksteinen aus der Gegend von

gefunden.
Die weißen Felsen von Rügen bestehen aus ungefähr 70 Millionen Jahre alter

.
Die Alpen entstanden durch Bewegungen und Zusammenpressen von Teilen der

.
Ein großer von Eis transportierter Stein heißt

.
Vom Gletscher abgelagertes Material kann eine

bilden.
Dunkles Gestein aus abgekühlter Lava kann

sein.
An der Nordseeküste formen Ebbe und Flut das

ständig weiter.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Urzeitbild: Male einen Ort im heutigen Deutschland so, wie er im Karbon, Jura oder in einer Eiszeit ausgesehen haben könnte. Beschrifte mindestens drei Dinge.
  2. Steindetektiv: Suche draußen drei verschiedene Steine. Fotografiere oder zeichne sie und beschreibe Farbe, Oberfläche und Körnung.
  3. Fossiliengeschichte: Erfinde eine kurze Bildergeschichte darüber, wie eine Muschel vom lebenden Tier zum Fossil werden könnte.
  4. Zeitseil: Lege mit Hilfe eines Erwachsenen ein drei Meter langes Seil als 300-Millionen-Jahre-Zeitlinie aus und markiere Karbon, Jura, Kreidezeit, Eiszeit und heute.


Standard

  1. Deutschland unter Wasser: Suche auf einer Karte Rügen, Solnhofen und die Schwäbische Alb. Erkläre mit eigenen Worten, warum dort Gesteine aus früheren Meeren vorkommen.
  2. Gletscherexperiment: Schiebe einen Eiswürfel mit kleinen Sandkörnern über weiche Knete oder Erde. Beobachte Spuren und vergleiche sie vorsichtig mit der Arbeit eines echten Gletschers.
  3. Filmprotokoll: Wähle drei Szenen aus dem Film. Notiere jeweils Zeitabschnitt, Landschaft, Tier oder Pflanze und eine sichtbare Veränderung.
  4. Gesteinskreislauf-Modell: Baue mit Papierkarten ein Modell aus Verwitterung, Ablagerung, Verfestigung, Druck, Wärme, Schmelzen und Abkühlen. Zeige, wie ein Gestein in ein anderes übergehen kann.


Schwer

  1. Geotop-Exkursion: Besuche mit einer erwachsenen Begleitperson ein Geotop, Naturkundemuseum oder einen Steinbruch mit Besucherangebot. Dokumentiere drei Spuren der Erdgeschichte.
  2. Landschaftsvergleich: Vergleiche Rügen, die Alpen und das Wattenmeer. Erkläre, welche Prozesse jede Landschaft aufgebaut haben und welche sie heute wieder verändern.
  3. Forscherinterview: Führe ein Interview mit einer Person aus Geologie, Paläontologie, Geografie oder Museumspädagogik. Frage, wie Forschende herausfinden, wie eine Landschaft früher aussah.
  4. Eigener Erklärfilm: Produziere einen zwei- bis vierminütigen Erklärfilm mit Zeichnungen, Modellen oder Stop-Motion. Zeige darin mindestens vier Stationen der 300-Millionen-Jahre-Zeitreise in richtiger Reihenfolge.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Meer auf dem Berg: Erkläre, wie ein Kalkstein mit Meeresfossilien heute hoch in einem Gebirge liegen kann. Verbinde Ablagerung im Meer, Bewegung der Erdkruste und Hebung.
  2. Stein auf Reisen: Du findest in Norddeutschland einen riesigen Felsblock, dessen Gesteinsart aus Skandinavien stammt. Entwickle eine Erklärung dafür, wie er dorthin gekommen sein könnte.
  3. Zwei Landschaftsbauer: Vergleiche einen Gletscher und einen Fluss. Erkläre jeweils, wie sie Gestein abtragen, transportieren und ablagern.
  4. Rügen-Rätsel: Die Kreidefelsen bestehen aus Material eines früheren Meeresbodens. Erkläre, welche Veränderungen nötig waren, damit dieser Meeresboden heute als Steilküste sichtbar ist.
  5. Film und Wirklichkeit: Wähle eine Computeranimation aus dem Film. Erkläre, welche echten Belege Forschende brauchen, um so eine vergangene Landschaft wissenschaftlich zu rekonstruieren.
  6. Landschaft der Zukunft: Wähle Wattenmeer, Alpen oder einen Fluss. Beschreibe begründet, wie sich dieser Ort langfristig weiter verändern könnte, ohne eine genaue Vorhersage zu behaupten.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Planet Deutschland – 300 Millionen Jahre ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe aufsagst, sondern Zusammenhänge erklären kannst.

  1. Zeitleiste: Du kannst Karbon, Jura, Kreidezeit, Erdneuzeit, Eiszeiten und heute in eine einfache Reihenfolge bringen.
  2. Plattentektonik: Du kannst erklären, dass sich Erdkrustenteile bewegen und dadurch die Lage von Kontinenten und Gebirgen verändert wird.
  3. Meere in Deutschland: Du kannst an mindestens zwei Beispielen zeigen, dass Gebiete Deutschlands früher Meeresboden waren.
  4. Fossilien: Du kannst erklären, was Fossilien sind und welche Informationen sie über frühere Lebensräume liefern.
  5. Gesteine: Du kannst Sandstein, Kalkstein und Basalt einfachen Entstehungswegen zuordnen.
  6. Eiszeitspuren: Du kannst Findlinge und Moränen als Spuren früherer Gletscher erklären.
  7. Landschaftswandel: Du kannst an einem Beispiel zeigen, dass Aufbau und Abtragung gleichzeitig oder nacheinander wirken.
  8. Filmkompetenz: Du kannst zwischen Naturaufnahme, nachgestellter Szene und Computeranimation unterscheiden und erklären, warum Filme solche Mittel nutzen.
  9. Transfer: Du kannst eine heutige Landschaft betrachten und sinnvolle Fragen zu ihrer Entstehung stellen.




OERs zum Thema


Freie und seriöse Vertiefung

  1. Wikipedia: Geologie Deutschlands – Überblick über die geologische Entwicklung Deutschlands.
  2. VISION KINO: Planet Deutschland – 300 Millionen Jahre – Filminformationen und pädagogische Anknüpfungspunkte.
  3. filmportal.de – Angaben zum Dokumentarfilm.
  4. Deutsche Film- und Medienbewertung – Filmbeschreibung und Jurybegründung.
  5. Bayerisches Landesamt für Umwelt: Solnhofener Plattenkalke – Informationen zu Jura, Fossilien und Archaeopteryx.
  6. Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie: Erdgeschichte von Niedersachsen – Informationen zu Meeren, Gesteinen und Eiszeitspuren.


Verknüpfte Lernbereiche


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