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Phil Collins - Another Day in Paradise

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Phil Collins - Another Day in Paradise




Einleitung

„Another Day in Paradise“ ist ein 1989 veröffentlichter Song des britischen Musikers Phil Collins und die erste Single aus seinem vierten Soloalbum …But Seriously. Der Titel verbindet eine eingängige Popproduktion mit einem ernsten sozialen Thema: Obdachlosigkeit, soziale Distanz, Wegsehen und die Frage nach persönlicher wie gesellschaftlicher Verantwortung. Der Song eignet sich deshalb besonders für einen fächerverbindenden Unterricht zwischen Musik, Englisch, Ethik, Sozialkunde und Medienbildung.

Dieser aiMOOC untersucht nicht nur den Inhalt des Liedes, sondern auch die konkrete Studioaufnahme: Entstehung, zeitgeschichtlicher Kontext, Stil, Melodik, Harmonik, Rhythmik, Gesang, Instrumentierung, Arrangement, Produktion, Form, Bildsprache, Rezeption und spätere Fassungen. Vollständige geschützte Lyrics oder eine vollständige Partitur werden bewusst nicht wiedergegeben. Kurze Textzitate und die Beispiele der MediaWiki-Erweiterung Extension:Score dienen ausschließlich der Analyse; die notierten Score-Beispiele sind selbst geschaffen und keine Transkriptionen der Originalmelodie.

Phil Collins bei einem Konzert. Das auf Wikimedia Commons bereitgestellte Foto steht unter einer freien Creative-Commons-Lizenz; die Lizenzseite ist unten verlinkt.

Offizielles Musikvideo auf dem verifizierten Künstlerkanal von Phil Collins. Das Video wird nur eingebettet, nicht auf den MOOC-Server kopiert.

Lernziele: Nach der Arbeit mit diesem aiMOOC kannst Du

  1. musikalische Parameter einer Popaufnahme differenziert beschreiben und miteinander verbinden.
  2. Textinhalt und Bildsprache sinngemäß erschließen, ohne geschützte Lyrics vollständig zu reproduzieren.
  3. hörbare Merkmale einer Studioaufnahme, einer Liveaufnahme und einer Coverversion vergleichen.
  4. Quellen zu Musikgeschichte, Charts, Produktion und Medienlizenzen kritisch prüfen.
  5. erklären, wie musikalische Gestaltung und gesellschaftliche Thematik zusammenwirken können.


Steckbrief

Merkmal Information
Titel Another Day in Paradise
Interpret Phil Collins
Autor Phil Collins
Erstveröffentlichung als Single Oktober 1989
Album …But Seriously
Albumversion etwa 5:22 Minuten
Stil Popmusik, Soft Rock, Adult Contemporary
Tonales Zentrum f-Moll
Taktart 4/4-Takt
Produzenten Phil Collins und Hugh Padgham
Leadgesang, Keyboards, Schlagzeug Phil Collins
Backgroundgesang David Crosby
Bass Leland Sklar
Gitarren Dominic Miller

Die Angaben zu Tonart, Takt, Form, Besetzung und Arrangement werden unter anderem durch die musikwissenschaftliche Analyse des Songlexikons der Universität Freiburg sowie durch Release-Credits gestützt.[1][2]


Entstehungsgeschichte und zeitgeschichtlicher Kontext

Phil Collins schrieb das Stück vor dem Hintergrund von Beobachtungen obdachloser Menschen in Großbritannien und in den USA. In Darstellungen zur Entstehungsgeschichte wird besonders eine Erfahrung in Washington, D.C. hervorgehoben: Collins nahm den Kontrast zwischen Menschen ohne Unterkunft und dem politischen Zentrum der Hauptstadt als besonders auffällig wahr. Das Songlexikon führt diese Erfahrung als einen wichtigen Anstoß für die Komposition an.[1]

Der Song entstand in einer Phase, in der Collins nach dem sehr erfolgreichen, stark auf Pop und Dance orientierten Album No Jacket Required auch ernstere Themen in den Mittelpunkt stellte. …But Seriously enthält mehrere Stücke mit gesellschaftlichen oder politischen Bezügen. Another Day in Paradise wurde als erste Single ausgekoppelt und markierte dadurch programmatisch eine andere Tonlage als viele seiner früheren Solo-Hits.[3]

Für die historische Einordnung ist wichtig, nicht rückwirkend aktuelle Zahlen zur Wohnungslosigkeit auf das Jahr 1989 zu übertragen. Zeitgenössische Diskussionen in den USA und Großbritannien machten Obdachlosigkeit bereits damals deutlich sichtbar; der Song reagiert auf diese Wahrnehmung. Die im Musikvideo eingeblendeten statistischen Botschaften sind Teil der damaligen Inszenierung und sollten als historische Aussagen des Videos betrachtet werden, nicht als aktuelle Daten.


Ein Song zwischen Pop und sozialem Kommentar

Der Text erzählt keine politische Programmatik und nennt keine konkrete Partei oder Gesetzesinitiative. Stattdessen konzentriert er sich auf eine alltägliche Begegnung zwischen einer hilfesuchenden Frau und einem Passanten. Dadurch wird ein gesellschaftliches Problem in einer kleinen Szene verdichtet. Der Refrain wechselt von der Beobachtung zur direkten Ansprache des Publikums. Diese Verbindung aus persönlicher Szene, moralischer Frage und leicht erinnerbarer Popstruktur erklärt einen wesentlichen Teil der Wirkung des Songs.


Inhaltserschließung und sinngemäße Übersetzung

Die vollständigen englischen Lyrics werden aus urheberrechtlichen Gründen nicht wiedergegeben. Für die Inhaltsanalyse reicht eine sinngemäße Erschließung:

In den Strophen bittet eine Frau, die offenbar auf der Straße lebt, einen vorbeigehenden Mann um Unterstützung und um einen Hinweis auf einen möglichen Schlafplatz. Der Mann reagiert nicht, vermeidet den Blickkontakt und geht weiter. Später werden körperliche Spuren ihrer Not beschrieben. Der Refrain richtet sich nicht mehr nur an die Figuren der Szene, sondern an die Hörenden und fordert dazu auf, die eigene vergleichsweise sichere Lebenssituation zu reflektieren. Ein späterer Abschnitt erweitert die Perspektive zu einer verzweifelten Frage danach, ob überhaupt jemand helfen kann.

Das zentrale kurze Originalzitat lautet: „Oh, think twice“. Es verdichtet die Aufforderung, vor dem Wegsehen noch einmal nachzudenken. Der Titel Another Day in Paradise funktioniert dabei ironisch: Für privilegierte Personen kann derselbe Tag selbstverständlich und sicher erscheinen, während eine andere Person unter existenzieller Not leidet.


Textthemen

  1. Obdachlosigkeit: Der Song macht fehlenden Wohnraum und das Leben auf der Straße sichtbar.
  2. Empathie: Im Mittelpunkt steht die Frage, ob ein Mensch die Not eines anderen wahrnimmt oder verdrängt.
  3. Soziale Ungleichheit: Der Titel setzt Sicherheit und Not bewusst gegeneinander.
  4. Verantwortung: Der Text stellt die Frage nach Handlungsmöglichkeiten, ohne ein fertiges politisches Programm vorzugeben.
  5. Wegsehen: Der Passant wird als Beispiel für Distanzierung und Vermeidung gestaltet.


Bildsprache und Erzählperspektive

Die Bildsprache arbeitet mit konkreten körperlichen und räumlichen Zeichen: Straße, Kälte, fehlender Schlafplatz, erschöpfte Füße und ein Gesicht, das lange Belastung erkennen lässt. Statt abstrakt über Armut zu sprechen, zeigt der Text einzelne sinnlich wahrnehmbare Details. Dadurch wird das Problem personalisiert.

Der Titel erzeugt einen starken Gegensatz. Das Wort Paradise bezeichnet nicht einen tatsächlichen paradiesischen Ort, sondern die Perspektive derjenigen, die über Schutz, Wohnung und Sicherheit verfügen. Diese Ironie ist ein Schlüssel zur Interpretation.

Das offizielle Musikvideo verstärkt diese Strategie. Es zeigt Collins in einer dunklen, stark reduzierten Inszenierung und kombiniert seine Performance mit dokumentarisch wirkenden Bildern von Menschen auf der Straße sowie Texteinblendungen zur Wohnungsnot. Die visuelle Ebene verhindert damit, dass der Song ausschließlich als gefällige Popballade wahrgenommen wird.

Das frei lizenzierte Commons-Foto von 2015 zeigt reale Menschen, die in Woolwich in London im Freien schlafen. Es ist kein Bild aus dem Musikvideo und keine Illustration der konkreten Songfiguren. Im Unterricht sollte es respektvoll und ohne Spekulation über die abgebildeten Personen verwendet werden.


Musikalische Analyse


Stil und Genre

Another Day in Paradise lässt sich als Pop- bzw. Soft-Rock-Song mit deutlichen Merkmalen des Adult Contemporary einordnen. Die Produktion ist weniger aggressiv als viele Rockproduktionen der 1980er Jahre und vermeidet ein übermäßig dichtes Arrangement. Stattdessen entstehen Spannung und Größe durch Klangflächen, Hall, schrittweisen Instrumentenzuwachs und eine klar wiedererkennbare Keyboard-Hook.

Der Kontrast zwischen eingängiger Musik und belastendem Text ist wesentlich. Die Musik ist zugänglich genug, um ein breites Publikum zu erreichen, während der Inhalt eine unangenehme soziale Situation beschreibt. Dadurch entsteht keine reine Protestästhetik, sondern ein sozial kommentierender Mainstream-Popsong.


Tonalität, Melodie und Harmonik

Das Songlexikon analysiert die Aufnahme in f-Moll.[1] Die zentrale Keyboard-Hook besteht aus wenigen, überwiegend schrittweise geführten Tönen und motivischen Wiederholungen. Gerade die Einfachheit dieser Figur sorgt für hohen Wiedererkennungswert. Die Originalmelodie wird hier bewusst nicht notiert.

In den Strophen kehrt ein kurzer harmonischer Kreislauf um f-Moll wieder. Das Songlexikon beschreibt unter anderem Fm7, Es-Dur und b-Moll als prägende Akkordbereiche. Im Refrain ist besonders ein Bordun beziehungsweise Pedalton F auffällig: Oberhalb eines stabilen Basstons wechseln die Harmonien. Das erzeugt gleichzeitig Bewegung und einen Eindruck von Festgehaltensein.

Die Bridge bringt mit As-Dur eine deutlichere harmonische Aufhellung beziehungsweise Öffnung. Diese Veränderung fällt mit einem textlichen Perspektivwechsel zusammen. So lässt sich die Harmonik nicht nur als Begleitung, sondern als Teil der Dramaturgie hören.[1]


Score-Beispiel 1: Mollcharakter ohne Originalmelodie

Das folgende kurze Beispiel ist selbst komponiert. Es demonstriert lediglich den Klangraum von f-Moll und ist keine Transkription aus dem Song.


\relative c' {
  \key f \minor
  \time 4/4
  \tempo 4 = 102
  f4 aes c aes | f2 ees |
  des4 f aes f | c1
}

Achte beim Hören darauf, wie bereits eine Molltonart, langsame Bewegung und lange Notenwerte einen ernsten Grundcharakter unterstützen können. Daraus darf aber nicht automatisch geschlossen werden, dass Moll immer „traurig“ bedeutet; musikalische Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel vieler Parameter.


Score-Beispiel 2: Pedalton-Prinzip

Auch dieses Beispiel ist frei erfunden. Ein gleichbleibender tiefer Ton bleibt liegen, während sich darüber Akkorde verändern. Genau dieses Prinzip hilft beim Verständnis der Refrainharmonik.


\relative c' {
  \key c \minor
  \time 4/4
  <c ees g>1 |
  <c f aes>1 |
  <c ees bes'>1 |
  <c f aes>1
}

Höre im Original darauf, ob der gleichbleibende Basston für Dich eher Stabilität, Spannung oder Unausweichlichkeit erzeugt.


Rhythmus und Groove

Die Aufnahme steht im 4/4-Takt. Das Tempo liegt ungefähr im mittleren Bereich um 102 Schläge pro Minute; je nach Ausgabe oder Remaster können Messwerte geringfügig abweichen. Die rhythmische Wirkung ist dennoch nicht hektisch. Vielmehr bewegt sich der Song gleichmäßig und kontrolliert.

Das Intro beginnt reduziert. Ein elektronischer Percussionklang markiert deutlich die Zählzeiten 2 und 4; Hall vergrößert den Raum. Später ergänzen Bass Drum, Bass und weitere Schlagzeuganteile das Fundament. Das Songlexikon beschreibt im Bass ein komplementäres rhythmisches Verhalten, das die Lücken des Grundbeats füllt.[1]


Score-Beispiel 3: Akzente auf 2 und 4

Dieses selbst erstellte Rhythmusmodell zeigt nur das allgemeine Backbeat-Prinzip.


\relative c' {
  \time 4/4
  \tempo 4 = 102
  c4 c-> c c-> |
  c4 c-> c c-> |
}

Zähle beim Hören des Originals laut „1 – 2 – 3 – 4“ und achte darauf, wie die stärkeren Klangereignisse auf 2 und 4 die ruhige Vorwärtsbewegung tragen.


= Elektronischer Rhythmus und TR-808

Für die Studioaufnahme wird Phil Collins nicht nur an Schlagzeug und Keyboards geführt, sondern in verbreiteten Credits auch an einer Roland TR-808-Drummachine. Die hörbare Analyse bestätigt in jedem Fall den Einsatz elektronischer Drumklänge im Arrangement.[4]

Roland TR-808. Das Commons-Bild steht unter CC BY-SA 2.0.

Als frei lizenziertes Technik-Hörbeispiel kannst Du verschiedene TR-808-Patterns anhören. Dieses Audio stammt nicht aus dem Phil-Collins-Song und soll nur die Klangwelt des Instruments verdeutlichen.

Freie Aufnahme verschiedener TR-808-Patterns, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.


Gesang

Phil Collins trägt die Strophen vergleichsweise direkt und erzählerisch vor. Der Gesang steht deutlich im Vordergrund, während die Begleitung in diesen Abschnitten zurückgenommen bleibt. Dadurch erhält der Text die Funktion eines berichtenden Erzählers.

Im Refrain kommt David Crosby als zweite Stimme hinzu. Das ist für genau diese Studioaufnahme besonders wichtig: Crosby singt nicht einfach einen anonymen Background-Chor, sondern bildet eine klar wahrnehmbare zweite Gesangslinie. Das Songlexikon beschreibt, dass seine Stimme relativ präsent gemischt ist, sich aber wegen der ähnlichen Klangfarbe gut mit Collins verbindet.[1]

David Crosby. Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0.

Die Zweistimmigkeit verstärkt aus analytischer Sicht das kommunikative Prinzip des Refrains: Eine Aufforderung, die inhaltlich an mehrere Menschen gerichtet ist, erscheint musikalisch nicht mehr als einzelne Stimme.


Instrumentierung

Die belegten Studiocredits nennen:

  1. Phil Collins: Leadgesang, Keyboards und Schlagzeug; zusätzlich wird die TR-808 genannt.
  2. David Crosby: Backgroundgesang.
  3. Leland Sklar: Bass.
  4. Dominic Miller: elektrische und klassische Gitarre.
  5. Hugh Padgham: Co-Produktion; bei Album- und Release-Credits außerdem eng mit Engineering und Mix verbunden.

[2][5]

Leland Sklar, Bassist der Studioaufnahme. Foto: Glenn Francis, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.

Dominic Miller, Gitarrist der Aufnahme, hier bei Pori Jazz 2006. Wikimedia Commons, CC BY 2.0.


Arrangement und Klangdramaturgie

Das Arrangement entwickelt sich schrittweise:

  1. Das Intro beginnt atmosphärisch und reduziert. Elektronische Flächen und ein ansteigender Synthesizerklang bereiten den Einsatz des Beats vor.
  2. In den Strophen wird die Instrumentierung zurückgenommen, damit der Leadgesang verständlich und unmittelbar bleibt.
  3. Der Refrain erweitert vor allem die Gesangsebene durch David Crosby; die Instrumentierung bleibt im Kern erstaunlich stabil.
  4. In der Bridge verändert sich die Harmonik, und die Gitarren erhalten durch pulsierende Achtel deutlich mehr Bewegung.
  5. Nach einem weiteren Strophen- und Refrainabschnitt endet die Albumfassung im Fade-out.

Diese Form zeigt, dass der Song seine Dramaturgie nicht über spektakuläre Breaks aufbaut. Veränderungen entstehen eher durch Klangfarbe, Stimmzahl, harmonische Verschiebung und Intensität.[1]


Produktion

Phil Collins und Hugh Padgham produzierten die Aufnahme gemeinsam.[2] Padgham war bereits zuvor ein wichtiger Partner von Collins. Für Another Day in Paradise ist besonders der Umgang mit Raum auffällig: elektronische Percussion und einzelne Klangereignisse erhalten viel Hall, während der Gesang relativ direkt und verständlich bleibt.

Die Produktion kombiniert elektronische und akustische beziehungsweise elektrisch verstärkte Instrumente. Der Song klingt dadurch typisch für die späten 1980er Jahre, ohne ausschließlich auf Synthesizer zu setzen. Bass und Gitarren spielen eine wichtige organische Rolle; gleichzeitig strukturieren Keyboards und elektronische Drums das Klangbild.


Mindestens fünf belegte Besonderheiten dieser konkreten Aufnahme

Besonderheit Beleg und Bedeutung
David Crosby als markante zweite Stimme Die Studiocredits nennen Crosby ausdrücklich als Backgroundsänger. Im Refrain entsteht dadurch eine hörbare Zweistimmigkeit, die das Klangbild von einer reinen Collins-Solostimme unterscheidet.[1][2]
Elektronische Drumklänge neben Collins' Schlagzeug Das Songlexikon beschreibt den elektronischen Drum-Sound, während verbreitete Personallisten zusätzlich die Roland TR-808 nennen. Besonders die stark verhallten Schläge auf 2 und 4 prägen den Beginn der Aufnahme.[1][4]
Pedalton F im Refrain Über einem weitgehend stabilen F im Bass wechseln die Harmonien. Dieses Bordunprinzip erzeugt harmonische Spannung, ohne den Grundton ständig zu verlassen.[1]
Gitarrenwechsel in der Bridge Dominic Millers Gitarren sind zuvor eher füllend. In der Bridge treten pulsierende Achtel stärker hervor und erhöhen die Energie.[1]
Unterschiedliche Längen von Album- und Singlefassung Das Songlexikon nennt für die Albumfassung etwa 5:22 Minuten und für eine Singlefassung etwa 4:47 Minuten. Für einen Hörvergleich ist deshalb wichtig, genau anzugeben, welche Ausgabe verwendet wird.[1]

Diese Punkte beziehen sich nicht allgemein auf „einen Phil-Collins-Sound“, sondern auf dokumentierte oder höranalytisch belegte Merkmale dieser Aufnahme.


Songform

Die Grundform lässt sich als Folge aus Intro, narrativen Strophenblöcken, wiederkehrendem Refrain, Bridge und abschließendem Refrain mit Fade-out beschreiben. Anders als bei einem streng schematischen Popsong sind vor allem die Übergänge wichtig: Die Keyboard-Hook verbindet Formteile, und das Arrangement verändert sich oft graduell statt abrupt.

Eine mögliche Hörskizze lautet:

Formteil Hörmerkmal Funktion
Intro Klangflächen, elektronische Percussion, Hook-Vorbereitung Atmosphäre und Erwartung
Strophe zurückgenommene Begleitung, Leadgesang im Vordergrund Erzählung
Refrain zweistimmiger Gesang, Pedalton Appell und Wiedererkennung
erneute Strophen-/Refrainfolge motivische Wiederaufnahme Vertiefung
Bridge harmonische Öffnung, pulsierende Gitarren Perspektiv- und Intensitätswechsel
Schluss erneuter Refrain, Fade-out Nachwirkung statt abruptem Ende


Hörleitfaden

Nutze das offizielle Musikvideo oben oder eine legal verfügbare Albumfassung. Arbeite in mehreren Durchgängen:

  1. Erster Durchgang – Gesamtwirkung: Notiere drei Adjektive für Klang und Stimmung, ohne bereits zu erklären, warum Du sie gewählt hast.
  2. Zweiter Durchgang – Rhythmus: Klatsche die Zählzeiten 2 und 4 mit und achte auf die Raumwirkung der Percussion.
  3. Dritter Durchgang – Bass und Harmonik: Höre darauf, ob sich im Refrain ein stabiler Basston gegen wechselnde Akkorde behauptet.
  4. Vierter Durchgang – Stimmen: Markiere den Moment, an dem David Crosbys zweite Stimme den Leadgesang erweitert.
  5. Fünfter Durchgang – Bridge: Vergleiche die Gitarrenbewegung dort mit den Strophen.
  6. Sechster Durchgang – Form: Erstelle eine eigene Zeitleiste der Formteile und prüfe sie in einem zweiten Hördurchgang.


Original, Livefassung und Coverversion


Studioaufnahme und Serious-Tour-Livefassung 1990

Eine offizielle Veröffentlichung der Serious Tour 1990 ist auf Serious Hits… Live! dokumentiert. Die Live-Credits nennen eine deutlich größere Besetzung als im Studio: unter anderem Brad Cole an Keyboards, Chester Thompson an Schlagzeug/Perkussion, Daryl Stuermer an Gitarre, Leland Sklar am Bass, zusätzliche Sängerinnen und Sänger sowie Bläser.[6][7]

Hörbare Unterschiede: Die Livefassung wirkt durch die größere Bandbreite an Instrumenten und Stimmen körperlicher und konzertanter. Die Studioversion ist stärker auf kontrollierte Klangflächen, präzise Raumgestaltung und die charakteristische Kombination aus elektronischem Beat, Bass, Gitarre und Crosby-Harmonie fokussiert. In der Livefassung entsteht dagegen mehr Ensemble-Energie; einzelne Parts können rhythmisch freier und dynamisch breiter wirken.

Die Liveaufnahme dauert in der offiziellen Veröffentlichung ungefähr 5:37 Minuten und ist damit etwas länger als die Album-Studiofassung.[6]


Coverversion von Brandy und Ray J 2001

Brandy und Ray J veröffentlichten 2001 eine R&B-Version des Songs. Die Official Charts Company weist für diese Fassung einen Platz 5 in den britischen Singles-Charts aus.[8]

Hörbare Unterschiede: In der Coverversion wird der Text auf zwei Leadstimmen verteilt. Brandy und Ray J wechseln sich ab und ergänzen mehr R&B-typische Verzierungen, Ad-libs und dichter geschichtete Vocalparts. Der Groove wirkt stärker programmiert und stärker am zeitgenössischen R&B der frühen 2000er Jahre orientiert. Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt vom zurückgenommenen Erzählen der Collins-Fassung zu einer stärker vokal geprägten Interpretation.

Ein Vergleich zeigt: Ein Cover kann denselben Text und dieselbe Grundkomposition behalten, aber durch Besetzung, Gesangsstil, Groove, Klanggestaltung und Produktionsästhetik eine neue Bedeutungsebene erzeugen.


Rezeption und Bedeutung

Another Day in Paradise wurde international sehr erfolgreich. In Großbritannien erreichte die Single Platz 2 der offiziellen Singles-Charts.[9] Bei den Grammy Awards 1991 gewann die Aufnahme den Preis für Record of the Year.[10] Bei den BRIT Awards 1990 wurde Phil Collins unter anderem für die Best British Single ausgezeichnet.[11]

Gleichzeitig war der Song umstritten. Kritiker stellten die Frage, ob ein sehr wohlhabender Popstar glaubwürdig über Armut und Obdachlosigkeit singen könne oder ob die Darstellung das Leid anderer für ein erfolgreiches Produkt nutze. Collins wies die Vorstellung zurück, Wohlstand bedeute automatisch, soziale Not nicht wahrnehmen zu können. Diese Kontroverse ist didaktisch interessant, weil sie unterschiedliche Ebenen trennt: Absicht des Künstlers, Wirkung des Werks, gesellschaftliche Position des Künstlers und tatsächliche politische oder soziale Handlung sind nicht dasselbe.

Für die Analyse solltest Du deshalb nicht entscheiden, ob Collins „moralisch recht“ hatte, sondern prüfen, welche Argumente und Belege verschiedene Positionen verwenden.


Bedeutung im Werk von Phil Collins

Der Song gehört zu den bekanntesten Solowerken von Phil Collins und markiert innerhalb seiner Diskografie einen wichtigen Schwerpunktwechsel. Das Album …But Seriously präsentierte Collins stärker mit ernsten gesellschaftlichen Themen. Dass gerade Another Day in Paradise als erste Single ausgewählt wurde, machte diese Veränderung öffentlich sichtbar.[3]

Gleichzeitig bleiben typische Elemente seiner Produktionsästhetik erhalten: starke rhythmische Kontrolle, sorgfältige Raumgestaltung, auffällige Schlagzeug- und Drumcomputerklänge, gut erkennbare Hooks und eine sehr klare Popform. Der Song ist daher weder ein vollständiger Bruch mit früheren Arbeiten noch einfach eine Wiederholung früherer Hits.


Medienkompetenz und Urheberrecht

Dieser aiMOOC unterscheidet drei Medienarten:

Medium Nutzung Rechtlicher bzw. lizenzbezogener Hinweis
Wikimedia-Commons-Bilder direkt eingebunden nur Dateien mit auf Commons ausgewiesener freier Lizenz
Wikimedia-Commons-Audio direkt eingebunden TR-808-Beispiel unter CC BY-SA; nicht aus dem Song
YouTube-Videos über die Video-Extension eingebettet offizielle Uploads der jeweiligen Künstlerkanäle; keine lokale Kopie des Videos
Lyrics nur Inhaltsparaphrase und ein sehr kurzes Zitat keine vollständige Wiedergabe geschützter Songtexte
Partitur nur selbst erstellte Analysebeispiele keine vollständige oder längere Transkription der Originalmelodie

Bei einer Weiterverwendung solltest Du die jeweilige Commons-Dateiseite erneut öffnen und die dort genannten Urheber- und Lizenzangaben übernehmen. Lizenzen und Plattformverfügbarkeit können sich ändern.


Mediennachweise

  1. Phil Collins Berlin.jpg – Wikimedia Commons, CC BY 2.0.
  2. Sleeping rough on Christmas Day morning – Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0.
  3. Roland TR-808 (large).png – Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0.
  4. 808patterns 01.ogg – Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.
  5. David Crosby 1995.jpg – Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0.
  6. Leland Sklar 2017.jpg – Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 beziehungsweise alternativ GFDL laut Dateiseite.
  7. Dominic Miller and Sting at PoriJazz 2006-1.jpg – Wikimedia Commons, CC BY 2.0.
  8. Phil Collins – Another Day In Paradise, Official Music Video – offizieller Phil-Collins-Kanal.
  9. Another Day in Paradise – Live from the Serious Tour 1990 – offizieller Phil-Collins-Kanal.
  10. Brandy, Ray J – Another Day In Paradise, Official Video – offizieller Brandy-Kanal.


Quellen und Nachweise

  1. Songlexikon – Encyclopedia of Songs: Another Day in Paradise – musikwissenschaftliche Analyse, Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Universität Freiburg.
  2. MusicBrainz: Another Day in Paradise – Release- und Besetzungsdaten.
  3. Grammy Awards 1991 – offizieller Award-Nachweis.
  4. Official Charts: Phil Collins – Another Day in Paradise – britische Chartdaten.
  5. BRIT Awards 1990 – offizieller Award-Nachweis.
  6. Rhino: Serious Hits… Live! – offizielle Veröffentlichung und Trackliste der Livefassung.
  7. Official Charts: Brandy & Ray J – britische Chartdaten der Coverfassung.
  8. Wikipedia: Another Day in Paradise – Überblick und weiterführende Nachweise.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Auf welchem Album erschien „Another Day in Paradise“? (…But Seriously) (!Face Value) (!No Jacket Required) (!Both Sides)




Welches gesellschaftliche Thema steht im Zentrum des Songs? (Obdachlosigkeit) (!Weltraumforschung) (!Profisport) (!Tourismus)




Wer singt in der Studioaufnahme die zusätzliche Backgroundstimme? (David Crosby) (!Peter Gabriel) (!Eric Clapton) (!Sting)




Wer spielte den Bass der Studioaufnahme? (Leland Sklar) (!Chester Thompson) (!Daryl Stuermer) (!Steve Winwood)




Welche Tonart nennt die musikwissenschaftliche Songanalyse für die Aufnahme? (f-Moll) (!C-Dur) (!A-Dur) (!d-Moll)




Welche Taktart prägt den Song? (4/4-Takt) (!3/4-Takt) (!5/4-Takt) (!7/8-Takt)




Welche Funktion hat David Crosbys Stimme besonders im Refrain? (Sie erweitert den Gesang zur Mehrstimmigkeit) (!Sie ersetzt das Schlagzeug) (!Sie übernimmt ein Gitarrensolo) (!Sie spricht einen Nachrichtentext)




Was geschieht im Arrangement der Bridge besonders deutlich? (Die Gitarren erhalten mehr pulsierende Bewegung) (!Alle Instrumente verstummen vollständig) (!Der Takt wechselt dauerhaft in drei Viertel) (!Ein großes Orchester übernimmt die Melodie)




Welche Auszeichnung erhielt die Aufnahme bei den Grammy Awards 1991? (Record of the Year) (!Best Opera Recording) (!Best Jazz Solo) (!Best Spoken Word Album)




Warum werden die Score-Beispiele in diesem aiMOOC nicht aus der Originalmelodie transkribiert? (Sie sollen Analyseprinzipien zeigen ohne eine geschützte Partitur zu reproduzieren) (!Die Originalaufnahme enthält keine Melodie) (!Phil Collins verwendete überhaupt keine Tonhöhen) (!MediaWiki kann keine Noten darstellen)





Memory

Phil Collins Leadgesang, Keyboards und Schlagzeug
David Crosby Backgroundgesang
Leland Sklar Bass
Dominic Miller Gitarren
Hugh Padgham Co-Produktion
f-Moll tonales Zentrum
Pedalton stabiler Basston unter wechselnden Harmonien
Fade-out allmählich ausgeblendeter Schluss





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Strophe erzählerischer Leadgesang mit zurückgenommener Begleitung
Refrain mehrstimmiger Gesang und auffälliges Pedaltonprinzip
Bridge harmonische Öffnung und stärker pulsierende Gitarren
Studiofassung kontrollierte Klangflächen und gezielte Raumgestaltung
Livefassung größere Bandbesetzung und konzertantere Dynamik




...


Kreuzworträtsel

Crosby Welcher Musiker singt die zusätzliche Backgroundstimme der Studioaufnahme?
Sklar Wie lautet der Nachname des Bassisten Leland?
Miller Wie lautet der Nachname des Gitarristen Dominic?
Padgham Wie lautet der Nachname des Co-Produzenten Hugh?
Fadeout Wie nennt man einen Schluss, bei dem die Lautstärke allmählich ausgeblendet wird?
Obdachlosigkeit Welches gesellschaftliche Kernthema behandelt der Song?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
„Another Day in Paradise“ erschien 1989 auf dem Album

. Das tonale Zentrum der Aufnahme liegt in

. Die Taktart ist ein

. Im Refrain ergänzt

den Leadgesang. Den Bass spielte

. Die Gitarren stammen von

. Phil Collins produzierte die Aufnahme gemeinsam mit

. Ein wichtiges Thema des Textes ist

. Die Albumfassung endet mit einem

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Hörprotokoll: Höre die Studiofassung einmal vollständig und notiere fünf Klangmerkmale. Ordne jedes Merkmal anschließend einem Parameter wie Rhythmus, Stimme, Harmonik, Instrumentierung oder Produktion zu.
  2. Titelanalyse: Erkläre in 150 bis 200 Wörtern, warum der Titel als ironischer Gegensatz verstanden werden kann. Verwende keine längeren Original-Lyrics.
  3. Medienvergleich: Vergleiche das offizielle Musikvideo mit einem frei lizenzierten Commons-Foto zum Thema Wohnungslosigkeit. Beschreibe, wie beide Medien Aufmerksamkeit lenken.
  4. Instrumentenkunde: Recherchiere die Roland TR-808 und erkläre in einer selbst gestalteten Infografik, was eine Drummachine von einem akustischen Schlagzeug unterscheidet.


Standard

  1. Formanalyse: Erstelle eine Zeitleiste der Studioaufnahme mit Intro, Strophen, Refrains, Bridge und Schluss. Begründe Grenzstellen durch hörbare Veränderungen.
  2. Coververgleich: Vergleiche die Collins-Fassung mit Brandy und Ray J. Untersuche Gesangsaufteilung, Groove, Klangfarbe, Vocal-Verzierungen und Gesamteindruck.
  3. Quellenkritik: Vergleiche die Angaben von Songlexikon, Wikipedia, MusicBrainz und einer offiziellen Award- oder Chartquelle. Markiere, welche Informationen Primär-, Sekundär- oder Datenbankcharakter haben.
  4. Eigene Produktion: Produziere mit einem Musikprogramm einen 20- bis 30-sekündigen Loop mit ruhigem 4/4-Beat, Pedalton und zwei sich verändernden Klangflächen. Verwende keine Melodie aus dem Original.


Schwer

  1. Wort-Ton-Analyse: Untersuche, wie Mehrstimmigkeit, Pedalton und Bridge den Wechsel von Erzählung zu Appell musikalisch unterstützen. Belege jede Aussage durch eine konkrete Hörbeobachtung.
  2. Rezeptionsdebatte: Stelle zwei begründete Positionen zur Kontroverse um einen wohlhabenden Popstar als Sänger über Obdachlosigkeit gegenüber. Trenne Werk, Künstlerbiografie, öffentliche Rezeption und gesellschaftliche Wirkung.
  3. Feldforschung: Führe ein Interview mit einer lokalen Fachstelle für Wohnungslosenhilfe. Frage nach heutigen Ursachen, Hilfsangeboten und problematischen Darstellungen in Medien. Veröffentliche keine personenbezogenen Daten hilfesuchender Personen.
  4. Mini-Dokumentation: Produziere ein drei- bis fünfminütiges Videoessay über den Song. Verwende nur selbst erstelltes Material, frei lizenzierte Medien und kurze rechtlich zulässige Zitate. Dokumentiere alle Quellen und Lizenzen im Abspann.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Analyse statt Aufzählung: Erkläre, warum der Refrain trotz weitgehend stabiler Instrumentierung als Steigerung gegenüber der Strophe wahrgenommen werden kann. Beziehe Gesang, Harmonik und Produktion ein.
  2. Transfer Rhythmus: Entwickle für einen neuen, selbst erfundenen Song einen 4/4-Beat, der ebenfalls stark auf 2 und 4 wirkt. Begründe, wie Du durch Klangfarbe und Hall eine andere Stimmung als bei Collins erzeugst.
  3. Transfer Harmonik: Erfinde vier Akkorde über einem gleichbleibenden Pedalton. Beschreibe, wie sich Spannung und Stabilität verändern, wenn der Basston gleich bleibt.
  4. Medienethik: Formuliere drei Kriterien dafür, wie reale Menschen in Notlagen in einem Musikvideo oder Unterrichtsmaterial respektvoll dargestellt werden können.
  5. Versionsvergleich: Erkläre an mindestens drei hörbaren Kriterien, wie die Livefassung von 1990 aus derselben Komposition eine andere musikalische Erfahrung erzeugt.
  6. Quellenbewertung: Du findest im Internet zwei widersprüchliche Angaben zur Instrumentierung. Entwickle ein Verfahren, mit dem Du entscheidest, welche Angabe besser belegt ist.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du nicht nur Fakten wiedergeben, sondern musikalische und gesellschaftliche Zusammenhänge analysieren kannst. Wichtig sind:

  1. eine korrekte Einordnung von Veröffentlichung, Album, Besetzung und Produktion.
  2. eine nachvollziehbare Beschreibung von Tonalität, Takt, Rhythmus, Melodiecharakter, Harmonik, Form und Arrangement.
  3. mindestens drei belegte Besonderheiten der konkreten Studioaufnahme.
  4. eine sinngemäße Inhaltserschließung des englischen Textes ohne vollständige Lyrics.
  5. eine Erklärung der Titelironie und der sozialen Themen.
  6. ein begründeter Vergleich von Studio-, Live- oder Coverfassung.
  7. der reflektierte Umgang mit der Rezeption und der Kontroverse um die Perspektive des Künstlers.
  8. die korrekte Angabe von Quellen und Medienlizenzen.
  9. die Fähigkeit, zwischen frei lizenziertem Material, offiziellem Streaming-Embed und urheberrechtlich geschütztem Werk zu unterscheiden.
  10. eine eigene Transferleistung, zum Beispiel Analyse, Produktion, Videoessay, Interview oder Medienprojekt.




OERs zum Thema

Der folgende Wikipedia-Artikel bietet einen ergänzenden Überblick. Wikipedia ist eine offene Sekundärquelle; wichtige Detailangaben sollten mit den dort genannten Original- oder Fachquellen gegengeprüft werden.



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