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Metalloberflächen mechanisch vorbereiten - Schmied

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Metalloberflächen mechanisch vorbereiten - Schmied




Einleitung

Die fachgerechte Vorbereitung einer Metalloberfläche entscheidet darüber, ob eine nachfolgende Beschichtung, eine Schweißverbindung, eine Lötverbindung, eine Brünierung oder eine andere Oberflächenbehandlung dauerhaft funktioniert. Gerade im Schmiedehandwerk entstehen beim Erwärmen und Umformen typische Rückstände: Zunder, festgebrannte Oxidschichten, Anlassfarben, Schmiederückstände, Grate und ungleichmäßige Übergänge. Hinzu kommen möglicherweise Rost, Walzhaut, alte Beschichtungen, Schweißspritzer oder Verschmutzungen.

In diesem aiMOOC lernst Du, Metalloberflächen mit Handwerkzeugen, handgeführten Maschinen und Strahlverfahren mechanisch vorzubereiten. Der Kurs richtet sich an Auszubildende im Schmiede-, Metallbau- und Metallgestaltungsbereich. Du lernst nicht nur einzelne Werkzeuge kennen, sondern entwickelst eine fachgerechte Arbeitsstrategie: Ausgangszustand feststellen, Ziel der Oberflächenvorbereitung bestimmen, Verfahren auswählen, sicher arbeiten und das Ergebnis kontrollieren.

Beobachtungsauftrag: Achte bei Werkstattaufnahmen darauf, wie Werkstück, Werkzeug, Körperhaltung, Funkenflug und Arbeitsumgebung zusammenwirken.


Lernziele

Nach der Bearbeitung dieses Kurses kannst Du

  1. Oberflächenzustände geschmiedeter und gewalzter Werkstücke fachsprachlich beschreiben.
  2. Zunder, Rost, Walzhaut, Grat, Schweißspritzer und Altbeschichtungen voneinander unterscheiden.
  3. geeignete Handwerkzeuge, Schleifmittel, Bürsten, Vliese und Strahlverfahren auswählen.
  4. die Unterschiede zwischen Reinigen, Entzundern, Entrosten, Entgraten, Schleifen und Aufrauen erklären.
  5. eine mechanische Oberflächenvorbereitung sicher planen und durchführen.
  6. typische Fehler wie Polieren statt Aufrauen, Überhitzen, Riefenbildung oder Fremdrost vermeiden.
  7. die Oberflächenvorbereitungsgrade St 2, St 3 und die Sa-Grade grundlegend einordnen.
  8. ein Arbeitsergebnis visuell, haptisch und anhand betrieblicher Vorgaben beurteilen.


Warum Metalloberflächen vorbereitet werden

Eine metallische Oberfläche ist nach dem Schmieden selten unmittelbar für den nächsten Arbeitsgang geeignet. Mechanische Oberflächenvorbereitung verfolgt je nach Auftrag unterschiedliche Ziele. Lose Oxidschichten müssen entfernt, scharfe Kanten gebrochen, Schweißnahtübergänge egalisiert oder eine definierte Rauheit für einen Beschichtungsstoff erzeugt werden. Dabei ist zwischen Sauberkeit, Formkorrektur und Rauheitsprofil zu unterscheiden.

Eine saubere Oberfläche kann dennoch zu glatt für eine Beschichtung sein. Umgekehrt kann eine raue Oberfläche noch Staub, Fett oder lösliche Salze enthalten. Mechanische Verfahren entfernen vor allem feststoffliche Verunreinigungen und verändern die Oberflächenstruktur. Öl, Fett und manche chemischen Rückstände werden dadurch nicht zuverlässig beseitigt. Solche Verunreinigungen müssen vor oder nach der mechanischen Bearbeitung mit einem dafür vorgesehenen Reinigungsverfahren entfernt werden.


Typische Oberflächenzustände im Schmiedehandwerk

Oberflächenzustand Fachliche Bedeutung Mögliche Folge
Zunder Oxidschicht, die beim Erwärmen von Stahl in sauerstoffhaltiger Atmosphäre entsteht schlechte Haftung von Beschichtungen, Einschlüsse beim weiteren Umformen oder Schweißen
Walzhaut festhaftende Oxidschicht aus der Warmumformung beziehungsweise dem Walzen kann Unterrostung oder Haftungsprobleme verursachen
Rost Korrosionsprodukt von Eisenwerkstoffen unter Einwirkung von Feuchtigkeit und Sauerstoff Materialverlust, Narbenbildung und Beeinträchtigung des Korrosionsschutzes
Grat scharfkantiger Materialüberstand nach Trennen, Stanzen, Schmieden oder Schleifen Verletzungsgefahr und ungleichmäßige Beschichtungsdicke
Schweißspritzer erstarrte Metallpartikel im Umfeld einer Schweißnaht Störung des Erscheinungsbilds und Schwachstellen im Beschichtungsaufbau
Anlauffarbe dünne Oxidschicht infolge lokaler Erwärmung Hinweis auf Wärmeeinfluss; vor bestimmten Folgeprozessen zu entfernen
Altbeschichtung vorhandener Lack, Pulverlack, Zinküberzug oder sonstige Beschichtung muss je nach Zustand vollständig oder nur lokal entfernt werden
Fremdmetallabrieb eingetragene Partikel eines anderen Metalls kann insbesondere bei Edelstahl zu Fremdrost führen

Das Bild zeigt eine Korrosionsstelle vor und nach dem Strahlen. Es verdeutlicht, dass nach dem Entfernen des Rosts vorhandene Narben und Materialverluste sichtbar bleiben.


Begriffe richtig verwenden

Im Werkstattalltag werden Begriffe häufig vermischt. Für eine fachgerechte Arbeitsplanung ist eine klare Sprache wichtig.

Begriff Bedeutung
Reinigen Entfernen von Schmutz, Staub, Fett, Öl oder sonstigen Verunreinigungen
Entzundern Entfernen von Zunder und Walzhaut
Entrosten Entfernen loser oder festhaftender Korrosionsprodukte
Entgraten Entfernen oder Verrunden scharfer Materialüberstände
Schleifen Spanendes Bearbeiten mit geometrisch unbestimmten Schneiden
Bürsten Bearbeiten mit Draht- oder Kunststoffborsten zum Entfernen anhaftender Schichten
Aufrauen Erzeugen einer Oberflächenstruktur zur Verbesserung der mechanischen Haftung
Strahlen Beschleunigen eines Strahlmittels auf die Oberfläche zum Reinigen, Entzundern oder Strukturieren
Polieren Glätten der Oberfläche bis zu geringer Rauheit oder hohem Glanz

Wichtig: Polieren ist nicht automatisch eine gute Vorbereitung für eine Beschichtung. Eine zu stark geglättete Oberfläche kann die Haftung verschlechtern.


Mechanische Verfahren und Werkzeuge


Handwerkzeuge

Handwerkzeuge eignen sich für kleine Flächen, schwer zugängliche Stellen, Nacharbeiten und Bereiche, in denen eine Maschine nicht sicher angesetzt werden kann.

  1. Handdrahtbürste: Entfernt lose Rost-, Zunder- und Schmutzschichten. Sie trägt nur wenig Grundwerkstoff ab.
  2. Schaber: Löst abblätternde Beschichtungen, anhaftende Rückstände oder flache Materialüberstände.
  3. Feile: Bearbeitet Kanten, Grate, Radien und kleine Formabweichungen kontrolliert.
  4. Schleifpapier: Glättet Übergänge, entfernt leichte Oxidation und erzeugt eine definierte Schleifstruktur.
  5. Entzunderungshammer: Löst spröde Zunderschichten an robusten Werkstücken. Die Oberfläche darf dabei nicht unkontrolliert beschädigt werden.

Eine Handdrahtbürste erlaubt kontrolliertes Arbeiten an Kanten und Vertiefungen. Ihre Wirkung hängt von Borstenwerkstoff, Borstenstärke, Anpressdruck und Bewegungsrichtung ab.


Rotierende Drahtbürsten

Rotierende Drahtbürsten werden auf dafür zugelassenen Maschinen eingesetzt. Topfbürsten bearbeiten Flächen, Rundbürsten eignen sich für Kanten, Profile und schmale Zonen. Gezopfte Drahtbürsten wirken aggressiver als gewellte Drahtbürsten.

Bei der Auswahl musst Du auf Werkstoff, Durchmesser, Aufnahme, maximal zulässige Drehzahl und Freigabe des Maschinenherstellers achten. Zu hoher Anpressdruck verbessert die Reinigungswirkung nicht automatisch. Er kann die Drähte stark biegen, den Verschleiß erhöhen und die Oberfläche unerwünscht glätten. Abgebrochene Drähte können mit hoher Geschwindigkeit weggeschleudert werden.

Für Edelstahl sind ausschließlich geeignete, sauber gelagerte und eindeutig gekennzeichnete Werkzeuge zu verwenden. Werkzeuge, die zuvor Baustahl bearbeitet haben, dürfen nicht für Edelstahl eingesetzt werden. Eingetragene Eisenpartikel können später Fremdrost verursachen.


Winkelschleifer und Schleifwerkzeuge

Der fachsprachliche Begriff lautet Winkelschleifer. Die umgangssprachliche Bezeichnung „Flex“ geht auf einen Markennamen zurück. Ein Winkelschleifer kann je nach zugelassenem Einsatzwerkzeug zum Schruppen, Schleifen, Bürsten oder Polieren verwendet werden.

Lernauftrag zum Video: Notiere fünf Kontrollen, die vor dem Einschalten eines Winkelschleifers durchgeführt werden müssen.

Funken zeigen die hohe Energie des Bearbeitungsvorgangs. Sie können brennbare Stoffe entzünden und angrenzende Oberflächen beschädigen. Der Funkenflug ist deshalb bereits bei der Arbeitsplatzplanung zu berücksichtigen.


Schruppschleifscheibe

Eine Schruppschleifscheibe besitzt eine hohe Abtragsleistung. Sie wird zum Bearbeiten robuster Schweißnahtüberhöhungen, grober Unebenheiten und stärkerer Materialüberstände eingesetzt. Sie ist nicht für ein feines Oberflächenbild gedacht. Zu hoher Druck führt zu schneller Erwärmung, Riefen, unnötigem Materialverlust und erhöhter Belastung der Maschine.


Fächerschleifscheibe

Die Fächerschleifscheibe besteht aus überlappend angeordneten Schleiflamellen. Sie ermöglicht einen gleichmäßigeren Übergang zwischen grobem Abtrag und Oberflächenfinish. Grobe Körnungen tragen stärker ab, feinere Körnungen erzeugen ein feineres Schleifbild. Die geeignete Körnung richtet sich nach Ausgangszustand, Werkstoff und gefordertem Folgeprozess.


Reinigungsscheibe und Schleifvlies

Reinigungsscheiben, häufig als Clean-and-Strip- oder CSD-Scheiben bezeichnet, besitzen eine offene Struktur. Sie können Rost, Lackreste und Anlauffarben mit vergleichsweise geringem Grundwerkstoffabtrag entfernen. Schleifvlies eignet sich zum Mattieren, Reinigen und Egalisieren feiner Übergänge.

Vergleichsauftrag: Achte darauf, welche Rückstände entfernt werden und wie stark der Grundwerkstoff sichtbar bearbeitet wird.


Trennschleifscheibe ist keine Schruppscheibe

Eine Trennschleifscheibe ist für den radialen Schnitt ausgelegt. Sie darf nicht seitlich zum Flächenschleifen belastet werden. Seitlicher Druck kann zum Scheibenbruch führen.

Auf dem Schleifwerkzeug findest Du wichtige Angaben wie Abmessung, Eignung für Werkstoffe, maximal zulässige Drehzahl, Arbeitshöchstgeschwindigkeit und gegebenenfalls ein Verfallsdatum. Die zulässige Drehzahl des Werkzeugs muss mindestens so hoch sein wie die Leerlaufdrehzahl der Maschine.


Bandschleifer und stationäre Schleifmaschinen

Bandschleifer eignen sich zum Egalisieren längerer Flächen, zum Verrunden von Kanten und zur Herstellung gleichmäßiger Schleifbilder. Stationäre Maschinen erfordern eine sichere Werkstückführung. Werkstückauflagen, Schutzabdeckungen und Absaugung müssen richtig eingestellt sein. Kleine Werkstücke dürfen nicht so geführt werden, dass Finger in den Gefahrenbereich gelangen.

Lose Kleidung, Schmuck und ungesicherte lange Haare können von rotierenden Teilen erfasst werden. Handschuhe dürfen an Maschinen mit Einzugsgefahr nur verwendet werden, wenn dies nach Betriebsanweisung und Gefährdungsbeurteilung ausdrücklich zulässig ist.


Nadelentroster und mechanische Klopfwerkzeuge

Ein Nadelentroster besitzt mehrere axial bewegte Nadeln. Er eignet sich für unebene, profilierte oder schwer zugängliche Flächen sowie für starke Rost- und Zunderschichten. Das Verfahren verursacht Lärm und Hand-Arm-Schwingungen. Auf dünnen Blechen oder empfindlichen Sichtflächen kann die Oberfläche unerwünscht verformt oder stark markiert werden.


Strahlverfahren

Beim Strahlen wird ein geeignetes Strahlmittel durch Druckluft oder ein Schleuderrad beschleunigt. Das Verfahren kann Rost, Zunder und Beschichtungen entfernen und zugleich ein Rauheitsprofil erzeugen. Fachsprachlich ist der Begriff Strahlen beziehungsweise Druckluftstrahlen genauer als die pauschale Bezeichnung „Sandstrahlen“, denn in professionellen Anlagen werden unterschiedliche zugelassene Strahlmittel verwendet.

Die Wirkung hängt von Strahlmittelart, Korngröße, Kornform, Härte, Auftreffwinkel, Abstand, Geschwindigkeit und Bearbeitungsdauer ab. Kantige Strahlmittel schneiden stärker und erzeugen meist ein ausgeprägteres Rauheitsprofil. Runde Strahlmittel wirken eher hämmernd. Glasperlen können ein gleichmäßiges, seidenmattes Erscheinungsbild erzeugen. Das konkrete Strahlmittel muss zum Werkstoff, zur Anlage, zur geforderten Oberfläche und zum nachfolgenden Beschichtungssystem passen.

Freistrahlen darf nur in dafür vorgesehenen Bereichen mit geeigneter Einhausung, Lüftung, Stauberfassung und persönlicher Schutzausrüstung erfolgen. Alte Beschichtungen können gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten. Vor dem Entfernen unbekannter Altbeschichtungen ist deshalb eine betriebliche Klärung beziehungsweise Schadstoffbewertung erforderlich.


Auswahl des passenden Verfahrens

Die Wahl des Verfahrens beginnt nicht beim Werkzeugregal, sondern beim Arbeitsauftrag.

Ausgangssituation Geeignetes Verfahren Begründung
Lockerer Zunder an einem robusten Schmiedeteil Handdrahtbürste, rotierende Bürste oder geeigneter Nadelentroster Rückstände werden entfernt, ohne sofort große Flächen abzuschleifen
Grober Grat an einer massiven Kante Feile, Bandschleifer oder geeignetes Schleifwerkzeug kontrollierter Materialabtrag und Formkorrektur
Schweißnahtübergang an einem Geländerbauteil Schruppschleifscheibe für Grobabtrag, danach Fächerschleifscheibe stufenweiser Aufbau verhindert tiefe Riefen
Dünne Altbeschichtung auf Stahl Reinigungsscheibe oder geeignetes Schleifvlies vergleichsweise geringer Abtrag des Grundwerkstoffs
Stark verrostete, großflächige Stahlkonstruktion Strahlen in geeigneter Anlage gleichmäßige Reinigung und definierbares Rauheitsprofil
Edelstahloberfläche mit Anlauffarben ausschließlich freigegebene Edelstahlwerkzeuge und geeignetes Vlies Vermeidung von Fremdeisen und unerwünschten Kratzern
Komplexe Ornamente mit Vertiefungen Handbürste, kleine Rundbürste, Nadelentroster oder Strahlen bessere Erreichbarkeit als mit flächigen Schleifscheiben


Werkstoffbezogene Auswahl

Unlegierter Stahl verträgt meist robuste mechanische Verfahren. Trotzdem darf nur so viel Grundwerkstoff wie nötig abgetragen werden.

Edelstahl benötigt getrennte, saubere Werkzeuge. Kohlenstoffstahlpartikel auf der Oberfläche können Fremdrost verursachen. Schleifmittel müssen für Edelstahl zugelassen sein.

Aluminium ist weich und kann durch ungeeignete Schleifmittel zusetzen oder verschmieren. Aluminiumstaub ist brennbar. Bearbeitung, Absaugung und Reinigung müssen nach betrieblicher Gefährdungsbeurteilung erfolgen.

Magnesium erzeugt besonders reaktionsfähige Stäube. Arbeiten daran erfordern spezielle Fachkunde, geeignete Anlagen und festgelegte Löschmittel. Eine Bearbeitung ohne eindeutige betriebliche Freigabe ist nicht zulässig.

Kupfer und Messing können verschmieren und sichtbare Richtungsstrukturen annehmen. Das Schleifmittel muss auf den weichen Werkstoff abgestimmt werden.


Fachgerechter Arbeitsablauf


1. Arbeitsauftrag und Ziel klären

Zuerst stellst Du fest, was nach der mechanischen Vorbereitung folgen soll. Eine Oberfläche für eine transparente Schutzschicht benötigt ein anderes Erscheinungsbild als eine Fläche für eine dickschichtige Korrosionsschutzbeschichtung. Zeichnung, Arbeitsplan, Beschichtungsdatenblatt und betriebliche Vorgaben haben Vorrang.


2. Werkstoff und Ausgangszustand feststellen

Prüfe Werkstoff, Bauteildicke, Form, Kanten, Vertiefungen und vorhandene Beschichtungen. Unbekannte Altbeschichtungen dürfen nicht ohne Klärung abgeschliffen oder gestrahlt werden. Beschichtungen älterer Bauteile können problematische Pigmente oder Schwermetalle enthalten.


3. Verunreinigungen entfernen

Fett, Öl und grober Schmutz müssen mit einem geeigneten Reinigungsverfahren entfernt werden. Werden fettige Rückstände direkt geschliffen, können sie auf der Oberfläche verteilt oder in Schleifmittel und Poren eingearbeitet werden.


4. Arbeitsplatz vorbereiten

Entferne brennbare Stoffe aus dem Funkenbereich. Schütze Nachbararbeitsplätze mit geeigneten Abschirmungen. Prüfe Beleuchtung, Lüftung, Absaugung, elektrische Leitungen und sichere Ablagemöglichkeiten. Das Werkstück muss fest eingespannt oder auf andere Weise gegen Verrutschen gesichert sein.


5. Maschine und Einsatzwerkzeug prüfen

Kontrolliere Maschine, Schutzhaube, Zusatzhandgriff, Schalter, Anschlussleitung beziehungsweise Akku, Aufnahmeflansch und Einsatzwerkzeug. Beschädigte oder abgelaufene Schleifwerkzeuge dürfen nicht verwendet werden. Durchmesser, Aufnahme, Werkstoffeignung und zulässige Drehzahl müssen zur Maschine passen.


6. Probefläche bearbeiten

Bearbeite zuerst eine kleine, unauffällige Stelle. Prüfe Abtragsleistung, Schleifbild, Erwärmung und erreichbare Sauberkeit. Die Probefläche hilft, falsche Körnung, zu hohen Druck oder ein ungeeignetes Verfahren frühzeitig zu erkennen.


7. Systematisch bearbeiten

Arbeite mit gleichmäßigen, überlappenden Bahnen. Vermeide langes Verweilen an einer Stelle. Hoher Anpressdruck ersetzt kein scharfes, geeignetes Werkzeug. Verschlissene Schleifmittel erhöhen Wärme, Kraftbedarf und Unfallgefahr.


8. Staub und Rückstände entfernen

Nach der Bearbeitung müssen Schleifstaub, Strahlmittel und lose Partikel vollständig entfernt werden. Staub darf nicht durch trockenes Kehren oder unkontrolliertes Abblasen aufgewirbelt werden. Verwende die im Betrieb festgelegte Absaug- und Reinigungsmethode.


9. Ergebnis kontrollieren und dokumentieren

Kontrolliere die Fläche bei ausreichender Beleuchtung. Achte auf Restrost, Zunder, glänzend polierte Stellen, tiefe Riefen, scharfe Kanten, Schleifbrand, Staub und Fremdpartikel. Vergleiche das Ergebnis mit Referenzmustern, Arbeitsplan oder Beschichtungsvorgabe.


10. Folgeprozess zeitnah durchführen

Eine frisch vorbereitete Stahloberfläche kann schnell erneut oxidieren. Zwischen Vorbereitung und Grundierung beziehungsweise weiterem Prozess sollen daher nur die betriebs- und produktspezifisch zulässigen Zeiten liegen. Berührungen mit bloßen Händen können Fett und Salze auf die Fläche übertragen.


Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Mechanische Oberflächenbearbeitung verbindet mehrere Gefährdungen: rotierende Werkzeuge, Scheibenbruch, Rückschlag, Funkenflug, scharfe Kanten, Lärm, Vibrationen, Staub und heiße Oberflächen.


Technische und organisatorische Maßnahmen

  1. Verwende nur Maschinen und Einsatzwerkzeuge, für die Du unterwiesen bist.
  2. Beachte Betriebsanleitung, Betriebsanweisung und Gefährdungsbeurteilung.
  3. Nutze Schutzhaube und Zusatzhandgriff entsprechend der vorgesehenen Verwendung.
  4. Spanne das Werkstück sicher ein und halte den Winkelschleifer mit beiden Händen.
  5. Erfasse Staub möglichst direkt an der Entstehungsstelle.
  6. Trenne Arbeitsbereiche durch Funken- und Sichtschutz ab.
  7. Entferne brennbare Stoffe und kläre die Brandwache nach betrieblicher Regelung.
  8. Lege laufende oder nachlaufende Maschinen nur an einem sicheren Platz ab.
  9. Trenne die Maschine vor Werkzeugwechsel und Reinigung sicher von der Energieversorgung.


Persönliche Schutzausrüstung

Je nach Gefährdungsbeurteilung gehören dazu eine allseitig anliegende Schutzbrille, gegebenenfalls ein Gesichtsschutz, Gehörschutz, Sicherheitsschuhe und funkenbeständige Arbeitskleidung. Atemschutz ersetzt keine wirksame Absaugung, kann aber als ergänzende Maßnahme erforderlich sein. Handschuhe müssen für Verfahren und Maschine geeignet sein. Bei Einzugsgefahr an offen rotierenden Maschinenteilen ist besondere Vorsicht erforderlich.


Besondere Gefahren

Rückschlag: Verklemmt oder verhakt sich ein Werkzeug, kann die Maschine schlagartig ausbrechen. Eine sichere Körperposition, beidhändige Führung und geeignete Maschinentechnik verringern das Risiko.

Scheibenbruch: Falsche Drehzahl, Beschädigung, falsche Montage oder seitliche Belastung einer Trennscheibe können zum Bruch führen.

Funkenflug: Funken können Kleidung, Staubablagerungen, Verpackungen, Holz, Lösemittel oder Gase entzünden.

Metallstaub: Feine Stäube belasten die Atemwege. Stäube von Aluminium, Magnesium und anderen Metallen können unter bestimmten Bedingungen brennbar oder explosionsfähig sein.

Altbeschichtungen: Beim Schleifen können gefährliche Stoffe freigesetzt werden. Ohne geklärten Beschichtungsaufbau darf nicht begonnen werden.

Lärm und Vibrationen: Lange Einsatzzeiten können Gehör und Hand-Arm-System belasten. Geeignete Maschinen, scharfe Werkzeuge, Arbeitszeitbegrenzung und Gehörschutz sind wichtige Maßnahmen.


Qualitätskontrolle


Sichtprüfung

Die Oberfläche wird ohne Vergrößerung bei ausreichender Beleuchtung beurteilt. Lose Schichten, Restrost, Staub, Öl, Fett und unerwünschte Riefen dürfen entsprechend der Vorgabe nicht vorhanden sein. Kanten und Vertiefungen benötigen besondere Aufmerksamkeit.


Tastprüfung

Mit einem sauberen, geeigneten Prüfmittel oder einem Handschuh kannst Du Grate, scharfe Übergänge und ungleichmäßige Rauheit feststellen. Eine vorbereitete Oberfläche darf nicht mit bloßen Händen verunreinigt werden.


Rauheit und Oberflächenprofil

Rauheit beschreibt die feinen geometrischen Abweichungen der Oberfläche. Beim Strahlen entsteht ein Profil aus Spitzen und Tälern. Das Profil muss zum Beschichtungssystem passen. Ein zu geringes Profil kann die Haftung vermindern, ein zu grobes Profil kann zu unzureichender Abdeckung der Spitzen führen.


Vorbereitungsgrade nach DIN EN ISO 8501-1

Die Norm dient der visuellen Beurteilung von Stahloberflächen. Sie unterscheidet unter anderem Rostgrade des Ausgangszustands und Vorbereitungsgrade nach verschiedenen Verfahren.

Kurzzeichen Grundlegende Bedeutung
St 2 Gründliche Reinigung mit Hand- und Maschinenwerkzeugen; schlecht haftender Zunder, Rost, Beschichtungen und Fremdstoffe werden entfernt
St 3 Sehr gründliche Reinigung mit Hand- und Maschinenwerkzeugen; die Oberfläche wird wesentlich intensiver bearbeitet und zeigt einen vom metallischen Untergrund herrührenden Glanz
Sa 1 Leichtes Strahlen
Sa 2 Gründliches Strahlen
Sa 2½ Sehr gründliches Strahlen; nur geringe Spuren oder Verfärbungen dürfen entsprechend der Normbeschreibung verbleiben
Sa 3 Strahlen bis zu einer visuell gleichmäßig metallisch sauberen Oberfläche

Die Bezeichnungen sind keine frei interpretierbaren Werkstattnoten. Für eine verbindliche Bewertung müssen die vollständigen Normbeschreibungen, Vergleichsbilder und vertraglichen Anforderungen verwendet werden.

Für Schweißnähte, Kanten und andere Oberflächenunregelmäßigkeiten ist außerdem DIN EN ISO 8501-3 relevant. Scharfe Kanten, Poren, Schweißspritzer und unregelmäßige Nahtübergänge können die Schutzdauer einer Beschichtung beeinträchtigen.


Typische Fehler und ihre Vermeidung

Fehler Mögliche Ursache Korrektur
Oberfläche bleibt fleckig ungeeignetes Werkzeug oder ungleichmäßige Bahnen Probefläche anlegen und Bearbeitung systematisch überlappen
Tiefe Schleifriefen zu grobe Körnung, hoher Druck oder langes Verweilen feinere abgestufte Bearbeitung und geringerer Druck
Oberfläche ist spiegelnd glatt Drahtbürste oder Schleifmittel hat poliert statt aufgeraut geeignetes Schleifmittel verwenden und Rauheit prüfen
Beschichtung löst sich Reststaub, Fett, Zunder oder falsches Rauheitsprofil Reinigungsfolge und Sollvorgaben kontrollieren
Edelstahl zeigt später Rostpunkte Werkzeugkontamination durch Baustahl getrennte Edelstahlwerkzeuge verwenden und sauber lagern
Werkstück verzieht sich lokale Überhitzung oder zu starke Bearbeitung dünner Bereiche kurze Bahnen, geringere Belastung und geeignetes Verfahren
Schleifscheibe verschleißt ungewöhnlich schnell falsche Scheibe, zu hoher Druck oder falscher Anstellwinkel Werkzeugdaten und Anwendung prüfen
Starke Staubbelastung fehlende oder unwirksame Erfassung Absaugung prüfen und staubarmes Verfahren wählen


Praxisbeispiel: Geschmiedetes Torband vorbereiten

Ein geschmiedetes Torband soll grundiert und anschließend lackiert werden. Auf der Oberfläche befinden sich Zunder, einzelne Roststellen, ein Grat am Loch und ein ungleichmäßiger Übergang an einer Schweißstelle.

  1. Prüfe Zeichnung, Beschichtungsanforderung und Werkstoff.
  2. Entferne Öl und Schmierstoffe mit dem vorgesehenen Reinigungsverfahren.
  3. Entgrate das Loch mit Feile oder geeignetem Schleifwerkzeug.
  4. Löse groben Zunder zunächst mit einer Drahtbürste oder einem geeigneten Entzunderungsverfahren.
  5. Egalisiere den Schweißnahtübergang stufenweise, ohne die Naht unzulässig zu schwächen.
  6. Bearbeite Vertiefungen und Ornamente mit passenden kleinen Werkzeugen.
  7. Entferne Schleifstaub mit der vorgesehenen Absaug- und Reinigungsmethode.
  8. Prüfe Kanten, Restzunder, Rauheit und Sauberkeit.
  9. Schütze die vorbereitete Fläche vor Feuchtigkeit und Handkontakt.
  10. Führe die Grundierung innerhalb der zulässigen Zeit aus.


Fachliche Grundlagen und Quellen

  1. BGHM: Arbeitsschutz Kompakt – Winkelschleifer
  2. DGUV Information 209-002: Schleifen
  3. Wikipedia: Reinheitsgrad und Oberflächenvorbereitungsgrad von Stahl
  4. Wikipedia: Winkelschleifer
  5. Wikipedia: Strahlen und Sandstrahlen


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Schicht entsteht beim Erwärmen von Stahl in sauerstoffhaltiger Atmosphäre? (Zunder) (!Schleifvlies) (!Kühlschmierstoff) (!Grundierung)




Was muss vor dem mechanischen Bearbeiten einer öligen Stahloberfläche geschehen? (Die Oberfläche muss mit einem geeigneten Verfahren entfettet werden) (!Die Oberfläche muss sofort poliert werden) (!Die Oberfläche muss mit Wasser benetzt werden) (!Die Oberfläche muss zuerst lackiert werden)




Welches Werkzeug entfernt lose Rost- und Zunderschichten mit geringem Grundwerkstoffabtrag? (Drahtbürste) (!Trennschleifscheibe) (!Spiralbohrer) (!Gewindeschneider)




Welche Aussage zur Trennschleifscheibe ist richtig? (Sie darf nicht seitlich zum Flächenschleifen belastet werden) (!Sie ersetzt immer eine Schruppschleifscheibe) (!Sie darf ohne Schutzhaube verwendet werden) (!Ihre zulässige Drehzahl ist ohne Bedeutung)




Was bezeichnet der Vorbereitungsgrad St 3? (Eine sehr gründliche Reinigung mit Hand- und Maschinenwerkzeugen) (!Eine chemische Entfettung ohne Werkzeug) (!Eine Hochglanzpolitur) (!Eine galvanische Beschichtung)




Wofür steht die Kennzeichnung Sa bei der Stahloberflächenvorbereitung? (Für einen Vorbereitungsgrad nach dem Strahlen) (!Für eine Feilenhiebart) (!Für eine Schweißposition) (!Für eine Härteprüfmethode)




Warum werden für Edelstahl getrennte Werkzeuge verwendet? (Um Fremdeisen und späteren Fremdrost zu vermeiden) (!Um den Edelstahl magnetisch zu machen) (!Um die Wärmeleitfähigkeit zu erhöhen) (!Um das Werkstück weicher zu glühen)




Welche Maßnahme hat beim Schleifstaub Vorrang? (Der Staub wird möglichst an der Entstehungsstelle erfasst) (!Der Staub wird mit Druckluft im Raum verteilt) (!Der Staub wird trocken zusammengefegt) (!Der Staub bleibt bis zum Arbeitsende liegen)




Wozu dient eine Probefläche? (Zur Prüfung von Werkzeugwirkung Abtrag und Schleifbild) (!Zur Erhöhung der Leerlaufdrehzahl) (!Zur Aufbewahrung verschlissener Scheiben) (!Zur Verringerung der Werkstückdicke ohne Kontrolle)




Warum soll eine frisch vorbereitete Stahloberfläche zeitnah weiterbehandelt werden? (Weil sie erneut oxidieren oder verunreinigt werden kann) (!Weil Stahl nach dem Schleifen flüssig wird) (!Weil die Oberfläche dauerhaft ölbeständig wird) (!Weil das Werkstück seine Legierung verliert)





Memory

Zunder Oxidschicht nach starker Erwärmung
Drahtbürste Entfernen loser anhaftender Schichten
Fächerschleifscheibe Egalisieren von Übergängen
Schleifvlies Feine Reinigung und Mattierung
Nadelentroster Bearbeiten unebener profilierter Flächen
Strahlen Reinigen und Rauheitsprofil erzeugen
St 3 Sehr gründliche Werkzeugreinigung
Sa 2½ Sehr gründliches Strahlen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Arbeitsaufgabe
Drahtbürste Lose Rost- und Zunderschichten entfernen
Fächerschleifscheibe Schweißnahtübergang egalisieren
Reinigungsscheibe Altbeschichtung mit geringem Grundwerkstoffabtrag lösen
Strahlen Großflächig entrosten und aufrauen
Schleifvlies Feines gleichmäßiges Oberflächenbild herstellen
Nadelentroster Profilierte und schwer zugängliche Bereiche bearbeiten




...


Kreuzworträtsel

Zunder Welche Oxidschicht entsteht beim Erwärmen von Stahl?
Rauheit Welche Oberflächeneigenschaft unterstützt die mechanische Haftung?
Absaugung Welche technische Einrichtung erfasst Schleifstaub?
Drahtbuerste Welches Werkzeug entfernt lose Rostschichten mit Borsten?
Strahlen Welches Verfahren beschleunigt ein Mittel auf die Oberfläche?
Funkenflug Welche Brandgefahr entsteht häufig beim Schleifen von Stahl?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Beim Erwärmen von Stahl kann sich eine Oxidschicht bilden, die als

bezeichnet wird. Öl und Fett müssen vor dem Schleifen mit einem geeigneten Verfahren

werden. Eine rotierende

eignet sich zum Lösen anhaftender Rost- und Zunderschichten. Eine Trennschleifscheibe darf nicht zum seitlichen

verwendet werden. Der Vorbereitungsgrad

bezeichnet eine sehr gründliche Reinigung mit Hand- und Maschinenwerkzeugen. Beim Strahlen entsteht neben der Reinigung häufig ein definiertes

. Werkzeuge für Edelstahl müssen getrennt gelagert werden, damit kein

übertragen wird. Schleifstaub soll möglichst direkt an der Entstehungsstelle durch eine

erfasst werden. Vor der Bearbeitung des gesamten Werkstücks hilft eine

bei der Werkzeugauswahl. Nach der Bearbeitung werden Sauberkeit, Kanten und Oberflächenbild durch eine

geprüft.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Werkzeug-Steckbrief: Erstelle einen Steckbrief zu Handdrahtbürste, Fächerschleifscheibe oder Schleifvlies. Nenne Aufbau, Einsatzbereich, Grenzen und Schutzmaßnahmen.
  2. Oberflächen-Fotodokumentation: Fotografiere mit Erlaubnis drei unterschiedliche Metalloberflächen in der Werkstatt und beschreibe Zunder, Rost, Grat oder Schleifbild mit Fachbegriffen.
  3. Sicherheitsplakat: Gestalte ein Plakat mit den wichtigsten Kontrollen vor dem Einsatz eines Winkelschleifers.
  4. Medienanalyse: Analysiere eines der eingebundenen Videos. Notiere richtige Arbeitsweisen und Punkte, die Du im Betrieb zusätzlich prüfen würdest.


Standard

  1. Vergleichsprobe: Bearbeite gleichartige Stahlproben mit Drahtbürste, Fächerschleifscheibe und Reinigungsscheibe. Vergleiche Abtrag, Zeitbedarf, Rauheit und Oberflächenbild.
  2. Arbeitsplan: Erstelle einen vollständigen Arbeitsplan für die mechanische Vorbereitung eines geschmiedeten Torbands vor der Beschichtung.
  3. Werkstattinterview: Befrage eine Fachkraft, welche Oberflächenfehler im Betrieb am häufigsten auftreten und wie sie vermieden werden.
  4. Qualitätsprotokoll: Entwickle ein Prüfblatt mit Kriterien für Restrost, Zunder, Kanten, Riefen, Staub, Rauheit und Freigabe zum Folgeprozess.


Schwer

  1. Gefährdungsbeurteilung: Erstelle für einen Schleifarbeitsplatz eine strukturierte Gefährdungsbeurteilung mit technischen, organisatorischen und persönlichen Maßnahmen.
  2. Verfahrensvergleich: Vergleiche mechanisches Schleifen und Strahlen für ein ornamentiertes Schmiedebauteil. Begründe Deine Entscheidung anhand von Geometrie, Qualität, Sicherheit und Kosten.
  3. Fehleranalyse Korrosionsschutz: Untersuche einen Fall, in dem sich eine Beschichtung ablöst. Entwickle mehrere mögliche Ursachenketten von der Oberflächenvorbereitung bis zur Beschichtung.
  4. Unterweisungsvideo: Plane und produziere ein kurzes Ausbildungsvideo zur sicheren mechanischen Oberflächenvorbereitung. Zeige Vorbereitung, Werkzeugprüfung, Probefläche, Bearbeitung und Kontrolle.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Verfahrensentscheidung Stahlornament: Ein stark verzundertes Ornament besitzt viele Vertiefungen. Entscheide zwischen Fächerschleifscheibe, Handbürste, Nadelentroster und Strahlen. Begründe eine sinnvolle Verfahrenskombination.
  2. Transfer Edelstahl: Ein Edelstahlgeländer zeigt nach einigen Wochen Rostpunkte. Entwickle eine plausible Fehlerkette und beschreibe, wie die Werkstatt ihre Werkzeugorganisation ändern sollte.
  3. Arbeitsablauf planen: Ordne die Schritte Entfetten, Probefläche, Einspannen, mechanisches Bearbeiten, Reinigen, Prüfen und Beschichten. Begründe die Abhängigkeiten zwischen den Schritten.
  4. Sicherheitsfall Altbeschichtung: Auf einem alten Stahlbauteil befindet sich eine unbekannte rote Beschichtung. Erkläre, warum nicht sofort geschliffen werden darf und welche Klärungen erforderlich sind.
  5. Qualitätsbewertung: Eine Oberfläche ist metallisch glänzend, aber sehr glatt und noch staubig. Beurteile ihre Eignung für eine Beschichtung und leite notwendige Nacharbeiten ab.
  6. Werkzeugauswahl Dünnblech: Ein dünnes geschmiedetes Zierblech soll entrostet werden, ohne sich zu verziehen. Entwickle eine schonende Vorgehensweise und nenne Kontrollpunkte.




Lernnachweis

Für einen erfolgreichen Lernnachweis sollst Du zeigen, dass Du

  1. Oberflächenzustände mit den richtigen Fachbegriffen beschreiben kannst.
  2. das Ziel eines Folgeprozesses in die Verfahrenswahl einbeziehst.
  3. Werkstoff, Geometrie und Verschmutzungsart bei der Werkzeugauswahl berücksichtigst.
  4. eine Maschine und ihr Einsatzwerkzeug vor Arbeitsbeginn systematisch prüfst.
  5. Gefährdungen durch Scheibenbruch, Rückschlag, Funken, Staub, Lärm und Vibrationen beurteilst.
  6. Edelstahl- und Baustahlwerkzeuge sicher voneinander trennst.
  7. St 2, St 3 und die Sa-Grade grundlegend einordnen kannst.
  8. eine vorbereitete Oberfläche anhand nachvollziehbarer Kriterien bewertest.
  9. einen vollständigen Arbeits- und Prüfablauf dokumentierst.
  10. Deine Entscheidungen fachlich begründest und Verbesserungsmöglichkeiten ableitest.




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  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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