M9 G - Zufallsexperimente, Ergebnisse und Ereignisse unterscheiden

M9 G - Zufallsexperimente, Ergebnisse und Ereignisse unterscheiden
M9 G - Zufallsexperimente, Ergebnisse und Ereignisse unterscheiden
Mini-Beschreibung: Du beschreibst Zufallsexperimente fachsprachlich und unterscheidest ein einzelnes Ergebnis von einem Ereignis. Du arbeitest mit Würfeln, Münzen, Glücksrädern, Karten und digitalen Simulationen. Dabei erstellst Du Ergebnislisten und Ereignistabellen.
Zielgruppe: Klasse 9, Mathematik, Baden-Württemberg, G-Niveau. Der Kurs ist kleinschrittig aufgebaut und unterstützt die Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss.

Kurzer Einstieg
Du würfelst einmal mit einem normalen Spielwürfel.
| Frage | Beispiel |
|---|---|
| Was wird durchgeführt? | ein Würfelwurf |
| Was ist ein einzelner möglicher Ausgang? | |
| Welche Ausgänge interessieren gemeinsam? | zum Beispiel alle geraden Zahlen |
Der Würfelwurf ist das Zufallsexperiment. Die gewürfelte 4 ist ein einzelnes Ergebnis. Die geraden Zahlen bilden zusammen ein Ereignis:
Merksatz: Ein Ergebnis ist ein einzelner möglicher Ausgang. Ein Ereignis fasst ein oder mehrere Ergebnisse zusammen.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du:
- Zufallsexperiment: ein Zufallsexperiment mit festen Bedingungen beschreiben.
- Ergebnis: ein einzelnes mögliches Ergebnis erkennen und benennen.
- Ergebnismenge: alle möglichen Ergebnisse vollständig auflisten.
- Ereignis: ein Ereignis als Auswahl von Ergebnissen darstellen.
- Ereignistabelle: Ergebnislisten und Ereignistabellen erstellen und lesen.
- Digitale Simulation: Simulationsergebnisse kritisch prüfen und mit einem realen Experiment vergleichen.
Vorwissen-Check
Bearbeite die vier Kurzfragen zuerst ohne Hilfe.
| Aussage | Deine Zuordnung |
|---|---|
| Beim Würfeln fällt eine 5. | Ergebnis |
| Beim Würfeln fällt eine gerade Zahl. | Ereignis |
| Eine Münze wird einmal geworfen. | Zufallsexperiment |
| Kopf oder Zahl sind möglich. | Ergebnisliste |
Hilfe 1: Frage Dich zuerst: Wird ein Vorgang beschrieben oder ein Ausgang?
Hilfe 2: Ein einzelner Ausgang ist ein Ergebnis. Mehrere passende Ausgänge können ein Ereignis bilden.
Feedback: Wenn Du mindestens drei Zuordnungen sicher erklären kannst, bist Du startklar.
Grundbegriffe
Zufallsexperiment
Ein Zufallsexperiment wird nach festgelegten Bedingungen durchgeführt. Vorher ist nicht sicher, welches Ergebnis eintritt.
Beispiele:
| Zufallsexperiment | mögliche Ergebnisse |
|---|---|
| einmal würfeln | |
| einmal Münze werfen | Kopf, Zahl |
| Glücksrad drehen | Rot, Blau, Grün, Gelb |
| eine Karte ziehen | eine bestimmte Karte |
Ergebnis und Ergebnismenge
Ein Ergebnis ist genau ein möglicher Ausgang eines Zufallsexperiments.
Beim Würfelwurf kann ein Ergebnis zum Beispiel
sein.
Alle möglichen Ergebnisse bilden die Ergebnismenge:
Wichtig: Die Ergebnismenge muss vollständig sein.
Ereignis
Ein Ereignis ist eine Menge von Ergebnissen, die zu einer Aussage passen.
Beispiel: „Es fällt eine Zahl größer als 4.“
Beispiel: „Es fällt eine ungerade Zahl.“
Ein Ereignis kann auch nur ein Ergebnis enthalten:
Dann spricht man von einem Elementarereignis.
Ergebnis oder Ereignis?
| Beschreibung | mathematische Darstellung | Begriff |
|---|---|---|
| Es fällt eine 2. | Ergebnis | |
| Es fällt eine gerade Zahl. | Ereignis | |
| Es fällt höchstens eine 2. | Ereignis | |
| Es fällt eine 6. | Ergebnis |
Prüfregel: Steht nur ein konkreter Ausgang da, ist es meist ein Ergebnis. Beschreibt die Aussage eine Bedingung, zu der mehrere Ausgänge passen können, ist es ein Ereignis.
Beispiel 1: Würfel

Ein normaler sechsseitiger Würfel wird einmal geworfen.
Schritt 1: Zufallsexperiment benennen
Experiment: Einmaliges Werfen eines sechsseitigen Würfels.
Schritt 2: Ergebnisliste erstellen
Schritt 3: Ereignisse bilden
| Ereignis | Beschreibung | passende Ergebnisse |
|---|---|---|
| gerade Zahl | ||
| Zahl kleiner als 3 | ||
| Zahl größer als 4 |
Interaktive Mini-Aufgabe
Ordne die Ergebnisse dem Ereignis = „gerade Zahl“ zu.
Hilfe: Gerade Zahlen sind ohne Rest durch teilbar.
Feedback: Richtig ist . Du hast aus einzelnen Ergebnissen ein Ereignis gebildet.
Beispiel 2: Münze

Für diesen Kurs betrachten wir zunächst einen Münzwurf.
Die Ergebnismenge besteht aus Kopf und Zahl.
Ein mögliches Ergebnis ist „Kopf“. Das Ereignis „Es erscheint Kopf“ enthält genau dieses eine Ergebnis.
| Aussage | Darstellung | Begriff |
|---|---|---|
| Kopf | Kopf | Ergebnis |
| Kopf tritt ein | Ereignismenge mit dem einzigen Ergebnis Kopf | Ereignis |
Achtung: Im Alltag sagt man oft nur „Kopf“. In der Mathematik musst Du aus dem Zusammenhang erkennen, ob der einzelne Ausgang oder das Ereignis gemeint ist.
Beispiel 3: Glücksrad
Ein Glücksrad hat vier gleich große Felder: Rot, Blau, Grün und Gelb.
Die Ergebnismenge lautet: Rot, Blau, Grün, Gelb.
Das Ereignis lautet: „Der Zeiger landet auf einer kalten Farbe.“
Zum Ereignis gehören die Ergebnisse Blau und Grün.
| Ergebnis | gehört zu ? |
|---|---|
| Rot | nein |
| Blau | ja |
| Grün | ja |
| Gelb | nein |
Denkfrage: Warum ist „Blau“ ein Ergebnis, aber „Blau oder Grün“ ein Ereignis?
Lösung: „Blau“ ist ein einzelner möglicher Ausgang. „Blau oder Grün“ umfasst zwei mögliche Ergebnisse und bildet deshalb ein Ereignis.
Beispiel 4: Karten

Wir betrachten ein übliches Kartenspiel mit vier Farben und 13 Karten pro Farbe, ohne Joker.
Die Ergebnismenge enthält jede einzelne Karte als mögliches Ergebnis. Insgesamt gibt es mögliche Karten.
Das Ereignis lautet: „Es wird eine rote Karte gezogen.“ Zum Ereignis gehören alle Herz- und Karo-Karten.
Das Ereignis lautet: „Es wird ein Ass gezogen.“ Dazu gehören Herz-Ass, Karo-Ass, Pik-Ass und Kreuz-Ass.
G-Niveau: Du musst in diesem Kurs vor allem sicher zwischen einzelner Karte als Ergebnis und einer Auswahl von Karten als Ereignis unterscheiden.
Beispiel 5: Digitale Simulation
Digitale Simulationen können Zufallsexperimente sehr oft wiederholen. Das ist nützlich, ersetzt aber nicht das Verständnis des mathematischen Modells.
Arbeitsauftrag:
- Stelle eine kleine Anzahl von Würfen ein und notiere ein einzelnes Simulationsergebnis.
- Wiederhole die Simulation mit mehr Würfen.
- Benenne ein Ereignis, zum Beispiel „Augenzahl 1 oder 2“.
- Prüfe, ob die digitale Darstellung wirklich das Experiment zeigt, das Du beschreiben möchtest.
- Gib keine Namen, Kontaktdaten oder andere personenbezogene Daten ein.
Kritische Prüfung: Ein Computer erzeugt Ergebnisse nach einem programmierten Verfahren. Prüfe deshalb Eingaben, Anzahl der Versuche, Darstellung und Bedeutung der ausgegebenen Werte.
KI-Hinweis: KI kann beim Formulieren oder Kontrollieren helfen. Eine KI-Ausgabe muss fachlich geprüft werden und ersetzt keine mathematische Begründung.
Fachsprache Schritt für Schritt
Nutze dieses Schema bei jeder Aufgabe:
| Schritt | Leitfrage | Beispiel Würfel |
|---|---|---|
| 1 | Was wird durchgeführt? | einmal würfeln |
| 2 | Was kann einzeln herauskommen? | |
| 3 | Wie lautet die Ergebnismenge? | |
| 4 | Welche Bedingung beschreibt das Ereignis? | gerade Zahl |
| 5 | Welche Ergebnisse erfüllen sie? |
Ergebnislisten entwickeln
Eine Ergebnisliste enthält alle möglichen Ergebnisse und jedes Ergebnis nur so, wie es im Experiment unterschieden werden soll.
Würfel
Münze
Die Ergebnismenge besteht aus Kopf und Zahl.
Glücksrad mit drei beschrifteten Feldern
Die Ergebnismenge besteht aus A, B und C.
Zwei verschiedenfarbige Würfel: nur die Farben betrachten
hängt davon ab, was als Ergebnis notiert wird.
Werden beide Augenzahlen notiert, kann ein Ergebnis zum Beispiel
sein.
Merke: Die Versuchsbedingungen und die Art der Aufzeichnung müssen klar sein.
Ereignistabellen entwickeln
Eine Ereignistabelle macht sichtbar, welche Ergebnisse zu welcher Aussage gehören.
| Ereignis | Bedingung | Ergebnismenge des Ereignisses |
|---|---|---|
| gerade Augenzahl | ||
| kleiner als 4 | ||
| mindestens 5 | ||
| genau 3 |
Übungen mit Hilfestufen und Feedback
Übung 1: Würfel
Ein Würfel wird einmal geworfen. Das Ereignis lautet „Zahl mindestens 4“.
Aufgabe: Schreibe als Ergebnismenge.
Hilfe 1: „mindestens 4“ bedeutet oder größer.
Hilfe 2: Prüfe die Zahlen bis nacheinander.
Lösung und Feedback: . Wenn Du alle drei Zahlen genannt hast, hast Du die Bedingung richtig in ein Ereignis übersetzt.
Übung 2: Münze
Eine Münze wird einmal geworfen.
Aufgabe: Gib die Ergebnismenge an.
Hilfe 1: Es gibt zwei Seiten.
Lösung und Feedback: Die Ergebnismenge besteht aus Kopf und Zahl. Eine vollständige Ergebnisliste enthält beide Möglichkeiten.
Übung 3: Glücksrad
Das Glücksrad besitzt die Felder Rot, Rot, Blau und Grün. Die Felder sind einzeln markiert.
Aufgabe: Entscheide zuerst, ob die beiden roten Felder als gleiches Ergebnis oder als zwei unterscheidbare Ergebnisse notiert werden sollen. Begründe Deine Entscheidung.
Hilfe 1: Entscheidend ist, was im Experiment beobachtet und notiert wird.
Hilfe 2: Sind die roten Felder mit R1 und R2 markiert und wird die Feldnummer notiert, können sie unterschieden werden.
Feedback: Beide Modellierungen können sinnvoll sein, wenn die Versuchsbedingungen klar angegeben sind.
Übung 4: Karten
Eine Karte wird aus einem vollständigen Kartenspiel ohne Joker gezogen.
Aufgabe: Ist „Herz-König“ ein Ergebnis oder ein Ereignis? Ist „eine Herz-Karte“ ein Ergebnis oder ein Ereignis?
Lösung: „Herz-König“ bezeichnet eine einzelne Karte und damit ein Ergebnis. „Eine Herz-Karte“ umfasst mehrere mögliche Karten und ist ein Ereignis.
Übung 5: Digitale Simulation
Eine Simulation meldet bei einem einzelnen Würfelwurf die Zahl .
Aufgabe: Formuliere das Ergebnis und ein Ereignis, zu dem dieses Ergebnis gehört.
Beispiel-Lösung: Ergebnis: . Mögliches Ereignis: „ungerade Zahl“ mit .
Feedback: Ein Ergebnis kann zu mehreren verschiedenen Ereignissen gehören.
Typische Fehler
| Fehler | Warum problematisch? | Besser |
|---|---|---|
| „Gerade Zahl ist ein Ergebnis.“ | Es sind mehrere Zahlen möglich. | Ereignis |
| beim normalen Würfel | Nicht alle Ergebnisse stehen in der Ergebnismenge. | |
| Ereignis nur als Satz nennen | Die enthaltenen Ergebnisse bleiben unklar. | Satz und Menge angeben |
| Simulation ungeprüft übernehmen | Einstellungen können falsch sein. | Experiment, Eingaben und Ausgabe prüfen |
Selbstkontrolle
Markiere für Dich: sicher, teilweise sicher oder noch üben.
| Ich kann ... | sicher | teilweise | noch üben |
|---|---|---|---|
| ein Zufallsexperiment beschreiben | □ | □ | □ |
| ein Ergebnis erkennen | □ | □ | □ |
| eine vollständige Ergebnismenge aufschreiben | □ | □ | □ |
| ein Ereignis als Ergebnismenge darstellen | □ | □ | □ |
| Ergebnis und Ereignis begründen | □ | □ | □ |
| eine digitale Simulation kritisch prüfen | □ | □ | □ |
HSA-Tipp: Schreibe nicht nur die Lösung hin. Nutze kurze Fachsätze wie: „Das ist ein Ereignis, weil mehrere Ergebnisse die Bedingung erfüllen.“
Transfer
Ein Fahrkartenautomat gibt nach einem Testlauf zufällig einen der Codes A, B oder C aus.
Das Ereignis bedeutet: „Der Code zeigt einen Fehler an.“ Angenommen, B und C stehen für Fehler. Dann gehören B und C zum Ereignis .
Transferfrage: Was ist hier das Zufallsexperiment, was ist ein Ergebnis und was ist ein Ereignis?
Musterantwort: Das Zufallsexperiment ist der Testlauf mit zufälliger Codeausgabe. Ein mögliches Ergebnis ist zum Beispiel B. Das Ereignis „Fehler“ besteht aus den Ergebnissen B und C.
Kompetenzcheck
Bearbeite ohne Hilfe.
- Ein Würfel wird einmal geworfen. Schreibe vollständig auf.
- Formuliere für denselben Würfel ein Ereignis mit genau zwei Ergebnissen.
- Erkläre den Unterschied zwischen dem Ergebnis und dem Ereignis mit der einzigen Möglichkeit 5.
- Eine Münze wird geworfen. Nenne Experiment, Ergebnismenge und ein Ereignis.
- Eine digitale Simulation zeigt 100 Würfe. Erkläre, warum ein einzelner angezeigter Wert ein Ergebnis ist, die Bedingung „größer als 4“ aber ein Ereignis beschreibt.
Kurzlösungen:
1.
2. Beispiel:
3. ist ein einzelner Ausgang; das Ereignis „Es fällt eine 5“ enthält genau diesen Ausgang.
4. Experiment: Münzwurf; mögliche Ergebnisse sind Kopf und Zahl; Beispiel-Ereignis: Kopf tritt ein.
5. Ein einzelner Simulationswert ist ein Ausgang; „größer als 4“ umfasst beim Würfel die Ergebnisse 5 und 6.
Reflexion
Beantworte drei Sätze in Deinem Heft:
- Ich erkenne ein Ergebnis daran, dass ...
- Ein Ereignis kann mehrere Ergebnisse enthalten, zum Beispiel ...
- Bei einer digitalen Simulation prüfe ich besonders ...
Folgekurs
Als nächster Schritt passt:
M9 G - Wahrscheinlichkeiten einfacher Ereignisse bestimmen
Dort wird aus der sicheren Unterscheidung von Ergebnis und Ereignis die Berechnung einfacher Wahrscheinlichkeiten entwickelt.
MSA-Brücke – nur zur Orientierung: Mehrstufige Zufallsexperimente und Baumdiagramme können später eine Rolle spielen. Sie sind nicht Schwerpunkt dieses G-Niveau-Kurses.
Medien zum Lernen
Das Video des Cornelsen Verlags erklärt die Begriffe Ergebnis und Ereignis an einfachen Zufallsexperimenten. Nutze es zur Wiederholung und pausiere an Beispielen, um die Ergebnismengen selbst aufzuschreiben.

Medienauftrag: Beschreibe bei jedem Medium zuerst das gezeigte Zufallsexperiment. Benenne danach mindestens ein einzelnes Ergebnis und ein Ereignis.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist beim einmaligen Würfeln ein einzelnes Ergebnis? (4) (!gerade Zahl) (!größer als 3) (!kleiner als 6)
Wie lautet die vollständige Ergebnismenge eines normalen Würfels? (1 2 3 4 5 6) (!1 2 3) (!2 4 6) (!0 1 2 3 4 5)
Was ist ein Ereignis beim Würfeln? (gerade Zahl) (!die Zahl 5 als einzelner Ausgang) (!der Würfel selbst) (!das Würfeln als Vorgang)
Welche Ergebnisse gehören zum Ereignis ungerade Zahl? (1 3 5) (!2 4 6) (!1 2 3) (!4 5 6)
Welche Ergebnismenge gehört zu einem einmaligen Münzwurf? (Kopf Zahl) (!Kopf Kopf) (!Zahl Zahl) (!Kopf Zahl Rand)
Was beschreibt ein Zufallsexperiment? (Einen Versuch mit festgelegten Bedingungen und nicht sicherem Ausgang) (!Nur eine Rechnung mit Brüchen) (!Immer genau sechs Möglichkeiten) (!Nur das Werfen eines Würfels)
Welche Aussage beschreibt beim Kartenziehen ein Ereignis? (Eine rote Karte wird gezogen) (!Herz König als einzelne gezogene Karte) (!Das Kartenspiel liegt auf dem Tisch) (!Die Karten werden gemischt)
Was muss eine Ergebnismenge enthalten? (Alle möglichen Ergebnisse des beschriebenen Experiments) (!Nur günstige Ergebnisse) (!Nur bereits beobachtete Ergebnisse) (!Nur zwei Ergebnisse)
Welche Menge beschreibt beim Würfeln das Ereignis Zahl größer als 4? (5 6) (!1 2 3 4) (!4 5 6) (!2 4 6)
Was ist bei einer digitalen Zufallssimulation wichtig? (Einstellungen und Ausgaben kritisch prüfen) (!Jede Ausgabe ungeprüft übernehmen) (!Personenbezogene Daten eingeben) (!Eine KI-Antwort als Beweis ansehen)
Memory
| Zufallsexperiment | Versuch mit nicht sicher vorhersagbarem Ausgang |
| Ergebnis | einzelner möglicher Ausgang |
| Ergebnismenge | Menge aller möglichen Ausgänge |
| Ereignis | Auswahl passender Ergebnisse |
| Würfel | mögliche Augenzahlen eins bis sechs |
| Simulation | digitale Wiederholung eines Zufallsversuchs |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Beschreibung |
|---|---|
| Zufallsexperiment | einmal würfeln |
| Ergebnis | Augenzahl fünf |
| Ergebnismenge | alle möglichen Augenzahlen |
| Ereignis | gerade Augenzahl |
| Simulation | viele digitale Würfe |
...
Kreuzworträtsel
| Ergebnis | Wie heißt ein einzelner möglicher Ausgang? |
| Ereignis | Wie heißt eine Auswahl von Ergebnissen mit gemeinsamer Bedingung? |
| Würfel | Welcher Zufallsgegenstand zeigt meist Augenzahlen? |
| Münze | Welcher Gegenstand liefert Kopf oder Zahl? |
| Glücksrad | Welches drehbare Zufallsgerät besitzt verschiedene Felder? |
| Simulation | Wie heißt die digitale Nachbildung vieler Zufallsversuche? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Würfel-Ergebnisliste: Würfle zehnmal. Notiere jeden Ausgang und schreibe zusätzlich die vollständige Ergebnismenge des Würfels auf.
- Münzexperiment: Wirf eine Münze zehnmal und formuliere drei verschiedene Ereignisse, die zu diesem Experiment passen.
- Glücksrad-Skizze: Zeichne ein Glücksrad mit vier Feldern. Beschrifte die Ergebnismenge und markiere ein Ereignis.
- Karten-Ereignis: Ziehe nacheinander Karten aus einem gemischten Kartenspiel und notiere für fünf Züge jeweils Ergebnis und ein dazu passendes Ereignis.
Standard
- Ereignistabelle erstellen: Entwickle für einen Würfel mindestens fünf Ereignisse und stelle sie mit Beschreibung und Ergebnismengen in einer Tabelle dar.
- Experiment erklären: Erstelle eine kurze Audio- oder Videoerklärung zum Unterschied zwischen Ergebnis und Ereignis. Verwende mindestens zwei Beispiele.
- Simulation vergleichen: Führe ein reales Würfelexperiment und eine digitale Simulation durch. Vergleiche Darstellung und beobachtete Ergebnisse.
- Fehler finden: Erfinde drei falsche Aussagen zu Ergebnismengen oder Ereignissen und formuliere jeweils eine verständliche Korrektur.
Schwer
- Eigenes Zufallsexperiment: Entwickle ein eigenes Zufallsexperiment mit mindestens sechs möglichen Ergebnissen. Beschreibe Bedingungen, Ergebnismenge und vier Ereignisse.
- Modellierungsentscheidung: Untersuche ein Glücksrad mit zwei gleichfarbigen Feldern. Zeige zwei verschiedene Möglichkeiten, die Ergebnisse zu unterscheiden, und begründe Deine Modellwahl.
- Digitale Quellenkritik: Vergleiche zwei digitale Zufallssimulationen. Prüfe, welche Eingaben möglich sind, welche Ergebnisse dargestellt werden und wo Fehlinterpretationen entstehen können.
- Lernprodukt Stochastik: Gestalte ein einseitiges Lernplakat oder eine digitale Lernkarte mit Fachbegriffen, Beispiel, Ergebnisliste, Ereignistabelle und einem selbst formulierten Merksatz.


Lernkontrolle
- Begriffe begründen: Ein Schüler sagt: „Eine 6 und das Ereignis Sechs sind dasselbe.“ Erkläre fachsprachlich, was an dieser Aussage richtig oder ungenau ist.
- Modell prüfen: Für einen Würfel wird angegeben. Erkläre, wann diese Menge ein Ereignis und warum sie normalerweise nicht die vollständige Ergebnismenge ist.
- Darstellung wechseln: Übersetze das Ereignis in eine passende sprachliche Bedingung und erfinde eine zweite sprachliche Bedingung mit derselben Ergebnismenge.
- Simulation beurteilen: Eine digitale Simulation zeigt nur die Ergebnisse 1, 2 und 3 für einen angeblichen sechsseitigen Würfel. Nenne mindestens zwei mögliche Erklärungen und beschreibe, was Du prüfen würdest.
- Transfer Karten: Formuliere beim Ziehen einer Karte jeweils ein Ergebnis, ein Ereignis mit genau vier möglichen Karten und ein Ereignis mit vielen möglichen Karten. Begründe die Unterschiede.
- Experiment präzisieren: Zwei rote und zwei blaue Felder eines Glücksrads sind nummeriert. Erkläre, wie sich die Ergebnismenge ändert, wenn nur Farben oder wenn Farbe und Nummer notiert werden.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen können:
- ein Zufallsexperiment eindeutig beschreiben
- die vollständige Ergebnismenge angeben
- ein einzelnes Ergebnis korrekt benennen
- ein Ereignis als Auswahl von Ergebnissen darstellen
- zwischen Ergebnis und Ereignis fachsprachlich unterscheiden
- eine Ergebnisliste und eine Ereignistabelle erstellen
- Entscheidungen zur Ergebnismenge begründen
- digitale Simulationsergebnisse kritisch prüfen
- Rechenweg, Darstellung und Begründung nachvollziehbar dokumentieren
OERs zum Thema
Weitere freie Lernressource: GeoGebra bietet interaktive Materialien zu Wahrscheinlichkeit und einstufigen Zufallsexperimenten. Beim Einsatz gilt: Aufgabenstellung und mathematische Aussage immer selbst prüfen.
Medien und rechtssichere Nutzung
Die eingebundenen Bilder stammen aus Wikimedia Commons und werden über ihre Commons-Dateiseiten mit Lizenz- und Urheberangaben bereitgestellt. Prüfe bei einer Weiterverwendung außerhalb des Wikis immer die jeweilige Lizenzangabe.
: Spielwürfel als Einstieg in Wahrscheinlichkeit.: Glücksräder und mögliche Ausgänge.
: vollständige Kartendarstellung.
: visuelle Darstellung von Münzwürfen.
: grafische Darstellung zum Münzwurf.
: Würfeldarstellung zur Wahrscheinlichkeit.
Datenschutz: Für diesen Kurs werden keine personenbezogenen Daten benötigt. Nutze in Simulationen, Lernapps und KI-Werkzeugen keine echten Namen, Adressen, Kontaktdaten oder andere personenbezogene Angaben.
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