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M8 E - Äquivalente Terme erkennen und begründen

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M8 E - Äquivalente Terme erkennen und begründen



M8 E - Äquivalente Terme erkennen und begründen

Mini-Beschreibung: Entscheide, ob verschiedene Terme für alle zulässigen Variablenwerte denselben Wert besitzen, und begründe Deine Entscheidung durch eine gültige Umformung oder ein Gegenbeispiel.

Zielgruppe: Klasse 8, Mathematik, Baden-Württemberg, E-Niveau.

Leitidee: Eine Wertetabelle kann eine Vermutung stützen. Eine algebraische Umformung kann Gleichwertigkeit beweisen. Ein einziges Gegenbeispiel kann Gleichwertigkeit widerlegen.


Einleitung

Zwei Terme können völlig verschieden aussehen und trotzdem bei jeder zulässigen Einsetzung denselben Wert liefern. Genau das untersuchst Du in diesem Kurs.

Beispiel:

2(x+3)

und

2x+6

sehen verschieden aus. Durch das Distributivgesetz gilt jedoch für jeden zulässigen Wert von x:

2(x+3)=2x+6

Anders bei

2(x+3)

und

2x+3.

Setzt Du x=1, erhältst Du links 8 und rechts 5. Dieses eine Gegenbeispiel reicht aus: Die Terme sind nicht äquivalent.


Curriculare Einordnung

Der Kurs orientiert sich am Bildungsplan Mathematik Sekundarstufe I Baden-Württemberg für die Klassen 7/8/9, besonders an der Leitidee Zahl – Variable – Operation sowie an den prozessbezogenen Kompetenzen Mathematisch argumentieren, Mathematisch darstellen, Mathematisch kommunizieren und Mit Medien mathematisch arbeiten.

Bildungsplan Baden-Württemberg: Zahl – Variable – Operation

Bildungsplan Baden-Württemberg: Mathematik Sekundarstufe I


Lernziele

Nach dem Kurs kannst Du:

  1. Äquivalente Terme erkennen und die Entscheidung begründen.
  2. Wertetabellen gezielt zum Prüfen von Vermutungen einsetzen.
  3. Terme mit Distributivgesetz, Kommutativgesetz und Assoziativgesetz umformen.
  4. gleichartige Terme sicher zusammenfassen.
  5. ein Gegenbeispiel finden, wenn zwei Terme nicht äquivalent sind.
  6. zulässige Variablenwerte beachten und Definitionslücken erkennen.
  7. Termstrukturen mit Termbäumen lesen und darstellen.
  8. digitale Darstellungen kritisch prüfen und zwischen Hinweis, Vermutung und Beweis unterscheiden.


Vorwissen-Check

Prüfe Dich zuerst. Rechne ohne Taschenrechner.

Aufgabe Deine Antwort
Vereinfache 3x+5x. ______
Multipliziere aus: 4(x+2). ______
Berechne 2x−3 für x=5. ______
Nenne einen Wert, der für 1x−2 nicht zulässig ist. ______

Lösungen zum Vorwissen-Check

3x+5x=8x
4(x+2)=4x+8
Für x=5 gilt 2x−3=7.
Für 1x−2 ist x=2 nicht zulässig.


Grundidee: Was bedeutet äquivalent?

Merksatz: Zwei Terme sind in einem festgelegten Zahlenbereich äquivalent, wenn sie für jeden zulässigen Variablenwert denselben Wert besitzen.

Für

T1(x)=2(x+3)

und

T2(x)=2x+6

liefert eine Wertetabelle zunächst Hinweise:

x T1(x) T2(x)
−2 2 2
0 6 6
1 8 8
5 16 16

Die Werte stimmen hier überein. Das ist ein starker Hinweis, aber noch kein Beweis für alle zulässigen Werte.

Der Beweis ist die allgemeine Umformung:

2(x+3)=2⋅x+2⋅3=2x+6


Drei Prüfwege

Methode Wozu? Aussagekraft
Wertetabelle Vermutung prüfen mehrere Tests, kein allgemeiner Beweis
Umformung Gleichwertigkeit zeigen Beweis, wenn jeder Schritt gültig ist
Gegenbeispiel Gleichwertigkeit widerlegen ein Treffer genügt

E-Niveau: Wähle die Methode bewusst. Begründe, warum sie für Deine Entscheidung reicht oder nicht reicht.


Termstruktur sehen: Termbäume

Ein Termbaum zeigt, welche Rechenoperation zuletzt ausgeführt wird und welche Teilterme zusammengehören.

Beispiel:

3(x+2)+x

        +
       / \
      ·   x
     / \
    3   +
       / \
      x   2

Die Wurzel ist eine Addition. Links steht das Produkt 3(x+2), rechts die Variable x.

Aktivauftrag: Zeichne einen Termbaum zu 2(3x−4)−5. Markiere zuerst die äußerste Rechenoperation.

Hinweis

Die letzte Operation ist die Subtraktion von 5.


Umformen als Beweis

Beim Umformen darf sich der Wert des Terms nicht ändern.


Distributivgesetz

a(b+c)=ab+ac

und

a(b−c)=ab−ac

Das Rechteckmodell macht sichtbar: Dieselbe Gesamtfläche kann als ein großes Produkt oder als Summe zweier Teilflächen beschrieben werden.

Beispiel:

Schritt Term Begründung
Start 4(x+3) Klammerterm
Verteilen 4x+12 Distributivgesetz

Damit ist gezeigt:

4(x+3)=4x+12

für alle zulässigen Werte von x.


Gleichartige Terme zusammenfassen

Nur gleichartige Terme dürfen direkt zusammengefasst werden.

3x+5x=8x

aber

3x+5

kann nicht zu 8x zusammengefasst werden.

Die Algebra-Plättchen unterstützen die Vorstellung: Variable-Plättchen und Einheits-Plättchen sind unterschiedliche Arten von Bausteinen.


Mehrschrittige Umformung

Prüfe:

3(2x−1)+4x

und

10x−3.

Schritt Term Begründung
Start 3(2x−1)+4x Ausgangsterm
Ausmultiplizieren 6x−3+4x Distributivgesetz
Zusammenfassen 10x−3 gleichartige Terme

Also sind die Terme äquivalent.


Gegenbeispiele: Schnell und endgültig widerlegen

Um zu zeigen, dass zwei Terme nicht äquivalent sind, genügt ein zulässiger Wert mit verschiedenen Ergebnissen.

Prüfe:

x2+2x

und

3x2.

Für x=1 gilt:

12+2⋅1=3

und

3⋅12=3.

Ein gleicher Wert beweist noch nichts.

Für x=2 gilt:

22+2⋅2=8

aber

3⋅22=12.

Damit ist x=2 ein Gegenbeispiel. Die Terme sind nicht äquivalent.

Strategie: Probiere zuerst einfache zulässige Werte wie 0, 1, −1 oder 2. Achte aber auf ausgeschlossene Werte.


Zulässige Variablenwerte

Ein Term kann Werte ausschließen.

Beispiel:

xx

Für x=0 ist dieser Term nicht definiert. Der Term 1 ist dagegen auch für x=0 definiert.

Darum musst Du den betrachteten Bereich nennen.

Bereich Aussage
x≠0 xx=1
alle reellen Zahlen unterschiedliche Definitionsbereiche

Merksatz: Prüfe vor einer Gleichwertigkeitsbehauptung, ob beide Terme dieselben zulässigen Variablenwerte haben oder ob der Bereich ausdrücklich eingeschränkt wurde.


Wertetabellen richtig nutzen

Vergleiche

A(x)=2(x+3)

mit

B(x)=2x+3.

x A(x) B(x)
−1 4 1
0 6 3
2 10 7

Schon die erste Zeile ist ein Gegenbeispiel. Weitere Zeilen sind für die Widerlegung nicht nötig.

Denkfrage: Warum kann eine Tabelle mit hundert übereinstimmenden Zeilen trotzdem kein allgemeiner Beweis sein?

Feedback

Weil es noch weitere zulässige Werte geben kann. Ein endlicher Test prüft nur die eingesetzten Werte, nicht automatisch alle möglichen Werte.


Dynamische Darstellung

Nutze das folgende Werkzeug ohne Anmeldung. Gib nacheinander ein:

  1. y=2(x+3)
  2. y=2x+6
  3. y=2x+3

Beobachte:

  1. Die ersten beiden Graphen liegen vollständig übereinander.
  2. Der dritte Graph liegt anders.
  3. Ein Graph kann eine Vermutung sehr gut sichtbar machen.
  4. Ein sichtbares Übereinanderliegen ersetzt keinen algebraischen Beweis.

Digitaler Prüfauftrag: Verändere das sichtbare Fenster und teste zusätzlich Wertetabellen. Überlege, ob eine Definitionslücke im Graphen leicht übersehen werden könnte.


Interaktive Beispiele


Beispiel A: Äquivalent durch Ausmultiplizieren

Vergleiche:

4(x−2)+3(x+1)

und

7x−5.

Hilfe 1

Multipliziere beide Klammern getrennt aus.

Hilfe 2

4(x−2)=4x−8 und 3(x+1)=3x+3.

Feedback

4x−8+3x+3=7x−5. Die Terme sind äquivalent.


Beispiel B: Nicht äquivalent trotz eines Treffers

Vergleiche:

x2+2x

und

3x2.

Hilfe 1

Teste x=1 und danach einen weiteren Wert.

Hilfe 2

Bei x=1 stimmen beide Werte überein. Teste x=2.

Feedback

Bei x=2 entstehen 8 und 12. Das Gegenbeispiel zeigt: nicht äquivalent.


Beispiel C: Mehrschrittig untersuchen

Vergleiche:

2(x+1)+3(x−1)

und

5x−1.

Hilfe 1

Löse beide Klammern mit dem Distributivgesetz auf.

Hilfe 2

2x+2+3x−3

Feedback

2x+2+3x−3=5x−1. Die Terme sind äquivalent.


Beispiel D: Definitionsbereich mitdenken

Vergleiche:

x2x

und

x.

Hilfe 1

Frage zuerst: Für welchen Wert ist der Bruchterm nicht definiert?

Hilfe 2

Der Bruchterm ist bei x=0 nicht definiert.

Feedback

Für x≠0 gilt x2x=x. Ohne die Einschränkung haben die beiden Terme unterschiedliche Definitionsbereiche.


Übungen mit Hilfestufen und Feedback


Übung 1: Umformen

Entscheide und begründe:

5(2x−3)−x

und

9x−15.

Hilfe 1

Multipliziere zuerst 5 in die Klammer.

Hilfe 2

Du erhältst 10x−15−x.

Feedback

10x−15−x=9x−15. Äquivalent.


Übung 2: Gegenbeispiel finden

Entscheide und begründe:

3(x+4)

und

3x+4.

Hilfe 1

Ein einfacher Wert genügt, wenn die Ergebnisse verschieden sind.

Hilfe 2

Teste x=0.

Feedback

Für x=0 erhältst Du 12 und 4. Nicht äquivalent.


Übung 3: Verallgemeinern

Untersuche:

a(x+b)

und

ax+ab.

Erkläre, warum Deine Begründung nicht nur einzelne Zahlenwerte betrifft.

Hilfe 1

Nutze das Distributivgesetz als allgemeine Rechenregel.

Feedback

Das Distributivgesetz gilt allgemein in der hier verwendeten Zahlmenge. Daher ist die Umformung für alle zulässigen Werte von a, b und x gültig.


Übung 4: Modellieren

Ein Rechteck hat Seitenlängen a und b. Vergleiche die Umfangsterme

2(a+b)

und

2a+2b.

Begründe algebraisch und mit einer Skizze.

Hilfe 1

Der Umfang enthält jede Seitenlänge zweimal.

Feedback

Durch Ausmultiplizieren folgt 2(a+b)=2a+2b. Beide Terme beschreiben denselben Umfang.


Typische Fehler

Fehler Warum falsch? Korrektur
3(x+2)=3x+2 3 wurde nicht verteilt. 3x+6
2x+3=5x ungleichartige Terme nicht zusammenfassen
Ein Testwert stimmt. kein Beweis für alle Werte umformen oder weiter prüfen
Verbotenen Wert einsetzen. Term ist dort nicht definiert. Definitionsbereich prüfen
Graphen sehen gleich aus. Fenster oder Auflösung können täuschen. algebraisch begründen


Digitale Werkzeuge und KI kritisch prüfen

Taschenrechner, CAS, GeoGebra und KI können beim Erkunden helfen. Sie ersetzen keinen mathematischen Beweis.

  1. Gib Klammern und Vorzeichen exakt ein.
  2. Lege die zulässigen Variablenwerte fest.
  3. Prüfe Ergebnisse mit einer zweiten Darstellung, zum Beispiel Wertetabelle oder Umformung.
  4. Übernimm keine KI-Antwort ungeprüft.
  5. Verwende bei Online-Werkzeugen keine personenbezogenen Daten.
  6. Begründe selbst, warum eine Umformung gültig ist oder welches Gegenbeispiel die Behauptung widerlegt.

Prüffrage: Kannst Du jeden Schritt erklären, ohne Dich nur auf die Softwareausgabe zu berufen? Wenn nein, ist die Begründung noch nicht fertig.


Selbstkontrolle

Beurteile Dich nach jeder Aufgabe mit: sicher, fast sicher oder noch üben.

Kompetenz Selbstcheck
Ich erkenne gleichartige Terme. □
Ich nutze das Distributivgesetz sicher. □
Ich finde Gegenbeispiele. □
Ich beachte zulässige Werte. □
Ich unterscheide Test und Beweis. □

Mini-Test:

  1. Untersuche 6(x−1)+2x und 8x−6.
  2. Untersuche 2(x+5) und 2x+5.
  3. Erkläre, warum drei gleiche Tabellenwerte noch kein Beweis sind.

Kurzlösungen

Erstens: äquivalent, denn 6x−6+2x=8x−6.
Zweitens: nicht äquivalent, zum Beispiel bei x=0.
Drittens: Eine endliche Anzahl geprüfter Werte deckt nicht automatisch alle zulässigen Werte ab.


Transfer


Transfer 1: Geometrie

Ein Rechteck wird in zwei Teilrechtecke zerlegt. Eine Seite hat Länge a, die andere Gesamtlänge ist b+c.

Gesamtfläche:

a(b+c)

Summe der Teilflächen:

ab+ac

Beide Beschreibungen sind äquivalent. Das geometrische Modell erklärt das Distributivgesetz.


Transfer 2: Kostenmodell

Drei gleiche Eintrittspakete kosten jeweils p Euro plus 2 Euro Gebühr.

Modell A:

3(p+2)

Modell B:

3p+6

Die Umformung zeigt, dass beide Modelle für jeden zulässigen Preis p denselben Gesamtpreis liefern.


Transfer 3: Fehlerdiagnose

Eine KI behauptet:

4(x−3)+2=4x−10.

Prüfe die Aussage selbst.

Feedback

4(x−3)+2=4x−12+2=4x−10. Die Aussage ist richtig. Entscheidend ist aber Dein nachvollziehbarer Rechenweg, nicht die KI-Aussage.


Kompetenzcheck E-Niveau

Bearbeite die Aufgaben ohne vorgegebene Methode.

Auftrag Nachweis
Zwei Terme vergleichen Entscheidung plus Begründung
Gegenbeispiel konstruieren zulässiger Wert plus zwei Ergebnisse
Mehrschrittig umformen jeder Schritt mit Rechenregel
Darstellung wechseln Term, Tabelle, Graph oder Modell
Digital prüfen Softwareergebnis kritisch begründen

E-Aufgabe: Finde selbst zwei verschieden aussehende äquivalente Terme mit mindestens zwei Umformungsschritten. Erstelle zusätzlich einen dritten Term, der bei x=1 denselben Wert hat, aber nicht äquivalent ist. Beweise beides.


Reflexion

  1. Welche Methode ist zum Beweisen von Äquivalenz am stärksten?
  2. Wann ist ein Gegenbeispiel effizienter als vollständiges Umformen?
  3. Welche Information liefert eine Wertetabelle, welche nicht?
  4. Wo kann eine digitale Darstellung täuschen?
  5. Welche Rechenregel nutzt Du noch unsicher?
  6. Wie würdest Du jemandem den Unterschied zwischen „einmal gleich“ und „für alle zulässigen Werte gleich“ erklären?


Folgekurs

Als nächster Schritt bietet sich M8 E - Terme gezielt umformen und Gleichungen vorbereiten an. Dort nutzt Du äquivalente Umformungen systematisch, um Gleichungen und komplexere algebraische Modelle zu bearbeiten.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welcher Term ist zu 3(x+2) äquivalent? (3x + 6) (!3x + 2) (!6x + 2) (!3x + 5)




Welche Aussage reicht aus, um zwei Terme als nicht äquivalent zu erkennen? (Ein zulässiger Wert liefert verschiedene Ergebnisse) (!Zwei Werte liefern gleiche Ergebnisse) (!Die Terme sehen verschieden aus) (!Die Terme enthalten dieselbe Variable)




Welcher Term entsteht aus 5(x-4) durch Ausmultiplizieren? (5x - 20) (!5x - 4) (!x - 20) (!5x + 20)




Welcher Term ist zu 4x + 3x - 2 äquivalent? (7x - 2) (!7x - 5) (!12x - 2) (!7x + 2)




Was zeigt eine Wertetabelle mit einigen übereinstimmenden Werten? (Sie liefert einen Hinweis auf mögliche Äquivalenz) (!Sie beweist immer die Äquivalenz) (!Sie beweist immer die Nichtäquivalenz) (!Sie macht Umformungen ungültig)




Welcher Wert ist für den Term 1 geteilt durch x minus 3 nicht zulässig? (3) (!0) (!1) (!2)




Welcher Term ist zu 2(x+1)+3(x-1) äquivalent? (5x - 1) (!5x + 1) (!6x - 1) (!5x - 5)




Was ist die passende Begründung für a(b+c)=ab+ac? (Distributivgesetz) (!Kommutativgesetz) (!Potenzerhöhung) (!Gegenbeispiel)




Welche Aussage über einen Graphenvergleich ist richtig? (Er kann eine Vermutung stützen, ersetzt aber keinen algebraischen Beweis) (!Er beweist jede Termgleichheit automatisch) (!Er macht Definitionsbereiche unwichtig) (!Er ist immer genauer als eine Umformung)




Welche Vorgehensweise ist bei einer KI-Antwort zu einem Termvergleich sinnvoll? (Ergebnis selbst durch Umformung oder Gegenbeispiel prüfen) (!Antwort ungeprüft übernehmen) (!Nur auf die Formulierung der KI achten) (!Definitionsbereiche ignorieren)





Memory

Äquivalente Terme gleicher Wert für alle zulässigen Variablenwerte
Gegenbeispiel ein zulässiger Wert mit verschiedenen Ergebnissen
Distributivgesetz Faktor auf alle Summanden verteilen
Wertetabelle ausgewählte Einsetzungen vergleichen
Termbaum Struktur eines Terms sichtbar machen
Definitionsbereich Menge der zulässigen Variablenwerte





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Ausmultiplizieren Klammer mit Distributivgesetz auflösen
Zusammenfassen gleichartige Terme verbinden
Gegenbeispiel Nichtäquivalenz nachweisen
Wertetabelle ausgewählte Werte vergleichen
Termbaum Rechenstruktur darstellen






Kreuzworträtsel

Variable Welches Symbol kann unterschiedliche Zahlenwerte annehmen?
Distributivgesetz Welches Gesetz verteilt einen Faktor auf eine Summe?
Gegenbeispiel Wie heißt ein einzelner zulässiger Wert, der eine allgemeine Behauptung widerlegt?
Wertetabelle Wie heißt eine Darstellung, in der Eingaben und zugehörige Termwerte verglichen werden?
Termbaum Welche Darstellung zeigt die Rechenstruktur eines Terms als Baum?
Ausmultiplizieren Wie heißt das Auflösen einer Klammer mithilfe des Verteilungsgesetzes?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Zwei Terme heißen äquivalent, wenn sie für alle zulässigen Variablenwerte denselben

besitzen.
Eine Wertetabelle liefert bei übereinstimmenden Einsetzungen zunächst einen

.
Eine allgemeingültige Umformung kann die Äquivalenz

.
Ein einziger zulässiger Wert mit verschiedenen Ergebnissen ist ein

.
Beim Ausmultiplizieren nutzt Du das

.
Vor einem Termvergleich prüfst Du den

.
Ein Termbaum macht die innere

eines Terms sichtbar.
Digitale Ergebnisse müssen mathematisch

werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Wertetabelle: Erstelle für zwei vorgegebene Terme eine Tabelle mit mindestens fünf zulässigen Werten und formuliere eine Vermutung.
  2. Termbaum: Zeichne Termbäume zu 2(x+3) und 2x+6 und vergleiche die Strukturen.
  3. Gegenbeispiel: Erfinde zwei Terme, die bei x=0 verschiedene Werte haben, und dokumentiere das Gegenbeispiel.
  4. Fehleranalyse: Erkläre den Fehler in 3(x+4)=3x+4 mit einer Skizze oder Algebra-Plättchen.


Standard

  1. Distributivgesetz: Erstelle eine Bildfolge, die a(b+c)=ab+ac mit Rechtecksflächen erklärt.
  2. Termumformung: Entwickle drei Termpaare, von denen zwei äquivalent und eines nicht äquivalent sind. Gib Lösungen mit Begründung an.
  3. Digitale Mathematik: Vergleiche ein Termpaar in GeoGebra durch Graph und Tabelle. Erkläre anschließend, warum Du zusätzlich algebraisch begründest.
  4. Mathematisches Interview: Befrage eine Mitschülerin oder einen Mitschüler ohne personenbezogene Daten dazu, wie sie oder er Äquivalenz prüft, und vergleiche die Strategien.


Schwer

  1. Verallgemeinerung: Begründe allgemein, warum a(x+b)−a(x−b)=2ab gilt.
  2. Definitionsbereich: Erstelle ein Beispiel, bei dem zwei Terme nach Kürzen gleich aussehen, aber unterschiedliche zulässige Werte beachtet werden müssen.
  3. Modellierung: Entwickle eine Alltagssituation mit zwei verschieden aussehenden, aber äquivalenten Kosten- oder Flächentermen und begründe die Gleichwertigkeit.
  4. KI-Prüfung: Lass ein KI-System ohne personenbezogene Daten drei Termpaare beurteilen. Prüfe jede Ausgabe selbst, dokumentiere Fehler oder Unsicherheiten und ergänze einen eigenen mathematischen Beweis.




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Lernkontrolle

  1. Begründungsaufgabe: Untersuche 2(3x−4)−(x+5) und 5x−13. Entscheide und begründe jeden Umformungsschritt.
  2. Gegenbeispiel-Aufgabe: Zwei Terme stimmen für x=1 überein. Erkläre, warum das nicht genügt, und konstruiere ein Beispiel, bei dem ein zweiter Wert die Nichtäquivalenz zeigt.
  3. Darstellungswechsel: Stelle ein äquivalentes Termpaar als Term, Wertetabelle und Graph dar. Erkläre, welche Darstellung welche Information liefert.
  4. Definitionsbereich-Aufgabe: Vergleiche x2x und x. Formuliere eine korrekte Aussage mit zulässigem Wertebereich.
  5. Modellierungsaufgabe: Ein Rechteck mit Seiten a und b+c wird zerlegt. Leite zwei Flächenterme her und beweise ihre Äquivalenz.
  6. Digitale Prüfung: Prüfe eine von einem digitalen Werkzeug erzeugte Termumformung. Dokumentiere, wie Du Eingabe, Definitionsbereich und Rechenschritte kontrolliert hast.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zeigst Du:

  1. eine korrekte Entscheidung zu mehreren Termpaaren,
  2. mindestens einen vollständigen Umformungsbeweis,
  3. mindestens ein selbst gewähltes Gegenbeispiel,
  4. eine Wertetabelle mit sinnvoll ausgewählten Werten,
  5. einen Termbaum oder eine andere Struktur-Darstellung,
  6. die Beachtung zulässiger Variablenwerte,
  7. einen Wechsel zwischen mindestens zwei Darstellungen,
  8. eine nachvollziehbare Begründung jedes Rechenschritts,
  9. eine kritische Prüfung eines digitalen Ergebnisses,
  10. eine kurze Reflexion darüber, warum Stichproben kein allgemeiner Beweis sind.




OERs zum Thema

Freie Medien aus Wikimedia Commons:

  1. Balance scale.svg – CC0.
  2. Illustration of distributive property with rectangles.svg – CC0.
  3. Algebra tile physical attributes.jpg – CC BY-SA 4.0 beziehungsweise GFDL laut Dateiseite.
  4. A representation of an equation as a tree data structure.png – CC BY-SA 3.0 beziehungsweise GFDL laut Dateiseite.
  5. Simplifying an algebraic expression.jpg – CC0.

Medienkompetenz: Beim Weiterverwenden externer Medien prüfst Du immer Dateiseite, Urheberangabe und Lizenz. YouTube-Videos werden hier nur eingebettet, nicht kopiert oder neu hochgeladen.


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