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Ladeinfrastruktur für Elektromobilität – Bidirektionale Infrastruktur prüfen

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Ladeinfrastruktur für Elektromobilität – Bidirektionale Infrastruktur prüfen

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Einleitung

Ladeinfrastruktur für Elektromobilität – Bidirektionale Infrastruktur prüfen

Zielgruppe: Auszubildende in Elektrotechnik, Energie- und Gebäudetechnik sowie Kfz-Mechatronik

Dauer: ca. 60–90 Minuten einschließlich Lernkontrolle

Lernziel: Du kannst die technischen Voraussetzungen einer bidirektionalen Ladeinfrastruktur beurteilen, erforderliche Freigaben unterscheiden und einfache Energie- und Diagnosefälle sicher im Modell bearbeiten.

Leitfrage: Wann darf ein Elektroauto Energie an ein Gebäude oder das öffentliche Stromnetz zurückgeben?

Beim bidirektionalen Laden fließt elektrische Energie nicht nur zum Fahrzeug, sondern unter bestimmten Voraussetzungen auch aus dem Fahrzeug zurück. Entscheidend sind die Eignung des gesamten Systems, seine sichere Netzanbindung und die jeweils erforderlichen Freigaben.

Sicherheitsgrenze des Kurses: Alle Schaltbilder sind vereinfachte Lernmodelle und keine Installationsanleitungen. Hochvoltsysteme, Traktionsbatterien, PV-Gleichspannungsbereiche und offene elektrische Anlagen werden ausschließlich theoretisch behandelt. Praktische Untersuchungen finden nur an geeigneten, sicheren Simulatoren statt. Der Kurs erteilt keine Fachkunde, Befähigung oder Arbeitsfreigabe.


Lernpfad

Lerneinheit Inhalt Richtzeit
1 Energiefluss und V2X verstehen 8 Minuten
2 Anlagen- und Gebäudemodelle lesen 10 Minuten
3 Technische Eignung untersuchen 10 Minuten
4 Vorschriften und Freigaben beurteilen 12 Minuten
5 Energieflüsse simulieren 10 Minuten
6 Fehler diagnostizieren und entscheiden 10 Minuten

Die Einheiten enthalten Bildaufgaben, Modellfälle, Kontrollfragen und gestufte Hilfen. Die Lösungen dienen der Selbstkontrolle.


Lerneinheit 1: Bidirektionales Laden verstehen


Vier Anwendungsmöglichkeiten

Kürzel Bedeutung Beispiel
V2L Vehicle-to-Load Einzelne elektrische Geräte über eine dafür vorgesehene Fahrzeugfunktion versorgen
V2H Vehicle-to-Home Energie aus der Fahrzeugbatterie im Haus nutzen
V2B Vehicle-to-Building Ein Gebäude oder eine Betriebsstätte mit Fahrzeugenergie unterstützen
V2G Vehicle-to-Grid Energie kontrolliert in das öffentliche Stromnetz zurückspeisen

Merke: V2L bedeutet nicht automatisch V2H. Eine Fahrzeugsteckdose berechtigt nicht zur Einspeisung in die Gebäudeinstallation.

Videolernen: ADAC – „E-Auto: So funktioniert bidirektionales Laden!“ (2023).

Beobachtungsauftrag: Notiere, was sich bei V2L, V2H und V2G am Ziel des Energieflusses ändert. Prüfe Aussagen über technische Verfügbarkeit immer anhand aktueller Herstellerunterlagen.


Bildaufgabe: Erkennen statt vermuten

Frage: Kannst Du allein am Aussehen dieser Ladestation erkennen, ob sie Energie zurückspeisen kann?

Feedback anzeigen

Nein. Das Bild zeigt eine Ladestation, aber keine nachgewiesene bidirektionale Funktion. Entscheidend sind Typenunterlagen, Fahrzeugkompatibilität, Softwarestand, Systemnachweise und zulässiger Betriebsmodus.


Lerneinheit 2: Anlagenschemata und Gebäudemodelle


Vom Solarmodul zur Gebäudeversorgung

Bildauftrag: Suche im Schema die PV-Quelle, den Wechselrichter, die Wechselstromverbraucher und das öffentliche Netz.

Eine Photovoltaikanlage erzeugt Gleichstrom. Ein geeigneter Wechselrichter wandelt diesen zur Nutzung im Wechselstromnetz um. Die Solarwechselrichterfunktion ist nicht automatisch eine Freigabe zum bidirektionalen Fahrzeugladen.

Vergleichsauftrag: Das Bild zeigt PV-Eigenverbrauch ohne Fahrzeugspeicher. Überlege, an welcher Stelle eine freigegebene bidirektionale Ladeeinrichtung das System ergänzen könnte.


Vereinfachtes Anlagenschema V2H

Didaktisches Funktionsschema – keine Verdrahtungsplanung
Energiequelle Funktionseinheit Energieziel
PV-Module → PV-Wechselrichter → AC-Verteilung des Gebäudes
Fahrzeugbatterie ↔ zugelassener bidirektionaler Lade- und Umrichterverbund ↔ AC-Verteilung des Gebäudes
Öffentliches Stromnetz ↔ Netzanschlusspunkt mit geeignetem Schutz- und Messkonzept ↔ AC-Verteilung des Gebäudes
Energiemanagementsystem ↔ Kommunikation und Leistungssteuerung ↔ Ladeeinrichtung und weitere freigegebene Komponenten

Wichtige Unterscheidung: Die Pfeile beschreiben Funktionen, keine vollständige technische Schaltung. Schutzmaßnahmen, Netztrennung, Anschlussbedingungen und die tatsächliche Gerätearchitektur sind projektspezifisch nachzuweisen.


Energie- und Kommunikationspfade

Bildauftrag: Unterscheide die eingezeichneten Informationsverbindungen von den Energieverbindungen. Die Abbildung zeigt eine allgemeine Ladeinfrastrukturarchitektur, keinen Nachweis für bidirektionale Eignung.


Ausbildungsfall: Lernzentrum Sonnenhof

Ein fiktives Ausbildungszentrum besitzt eine PV-Anlage und plant eine bidirektionale Ladeeinrichtung für ein Elektrofahrzeug.

Bauteil Gegebene Modelldaten Prüfauftrag
PV-Anlage 8 kWp Nennleistung Erzeugung und vorhandenen Wechselrichter einordnen
Gebäude Werkstatt, Büro und Schulungsraum Energiebedarf und Lastspitzen betrachten
Fahrzeug 60 kWh nutzbare Batteriekapazität Rückspeisefunktion und Herstellerfreigabe prüfen
Ladeeinrichtung Als bidirektional beworben Technische Daten und Systemnachweise anfordern
Energiemanagement Mindestladestand einstellbar Kommunikations- und Regelungsfunktion beurteilen
Netzanschluss Niederspannung Anschlussbedingungen, Schutz und Messung klären

Achtung: Sämtliche Werte sind didaktische Modellannahmen. Aus „bidirektional beworben“ folgt keine Eignung für dieses Fahrzeug oder diesen Netzanschluss.

Modellaufgabe: Zeichne das Gebäude mit PV, Fahrzeug, Ladeeinrichtung, Zähler, Netzanschlusspunkt und Energiemanagement. Markiere Energieflüsse mit durchgezogenen und Informationsflüsse mit gestrichelten Linien.

Gestufte Hilfen zum Gebäudemodell

Hilfe 1: Beginne mit drei Bereichen: Stromerzeugung, Stromverbrauch und Fahrzeug.

Hilfe 2: Ordne PV-Wechselrichter und bidirektionalen Ladeverbund den jeweiligen Energiepfaden zu.

Hilfe 3: Zeichne den Netzanschlusspunkt als Schnittstelle zum öffentlichen Netz. Ergänze Schutz, Messung und Steuerung nur als Funktionsblöcke.

Feedback: Ein geeignetes Schema macht Energiefluss, Informationsfluss und Systemgrenzen unterscheidbar. Ein Schaltplan ohne Schutz- und Messkonzept reicht für eine Freigabeprüfung nicht aus.


Lerneinheit 3: Technische Voraussetzungen prüfen


Das Fahrzeug-Lade-System als Einheit

Bildauftrag: Identifiziere den CCS-Combo-2-Stecker. Begründe, warum die Steckerausführung allein keine bidirektionale Fähigkeit nachweist.

Bildauftrag: Betrachte das dokumentierte V2G-Ladegerät. Welche zusätzlichen Informationen müsste eine Fachkraft für die Übertragung auf das Lernzentrum Sonnenhof erhalten?


Prüftabelle für die technische Eignung

Prüfbereich Erforderlicher Nachweis
Fahrzeug Herstellerfreigabe für den konkreten Rückspeisemodus, Fahrzeugtyp und Softwarestand
Ladeeinrichtung Eignung für die vorgesehene bidirektionale Betriebsart und das konkrete Fahrzeug
Umrichter Nachweis der erforderlichen elektrischen Eigenschaften im Gesamtsystem
Kommunikation Unterstützte Protokolle und nachgewiesene Interoperabilität
Batteriemanagement Zulässige Lade- und Entladegrenzen sowie Mindestladestand
Netzschutz Erforderlicher Netz- und Anlagenschutz sowie passende Schutzfunktionen
Messung Geeignetes und abgestimmtes Messkonzept für Bezug und gegebenenfalls Einspeisung
Steuerung Verhalten bei Kommunikationsverlust, Netzereignissen und Leistungsbegrenzungen
Software Freigegebene Versionen, dokumentierte Konfiguration und Aktualisierungsverfahren


AC- und DC-Rückspeisung

AC-bidirektional: Die Umwandlung der Batterie-Gleichspannung in netzgeeignete Wechselspannung erfolgt im dafür ausgelegten Fahrzeug.

DC-bidirektional: Die Umwandlung erfolgt üblicherweise in einer dafür ausgelegten externen Ladeeinrichtung.

Die konkrete technische Nachweisführung hängt von der Systemarchitektur ab. Besonders wichtig ist die Kombination aus Fahrzeug und stationärer Ladeeinrichtung.

Fachquelle: VDE FNN – VDE-AR-N 4105 und Hinweise zum bidirektionalen Laden.


Kommunikation ist nicht gleich Freigabe

Die ISO 15118-20 beschreibt unter anderem Kommunikationsnachrichten und Abläufe für den bidirektionalen Energietransfer zwischen Fahrzeug und Ladeeinrichtung.

OCPP 2.1 unterstützt unter anderem bidirektionales Laden und ISO 15118-20 auf der Ebene der Ladeinfrastrukturkommunikation mit übergeordneten Systemen.

Merke: Ein unterstütztes Protokoll ersetzt weder den Nachweis der Interoperabilität noch die Anschluss- oder Betriebsfreigabe.

Fachquellen: ISO 15118-20 und Open Charge Alliance – OCPP.


Lerneinheit 4: Vorschriften, Zuständigkeiten und Freigaben


Regelwerke im deutschen Niederspannungsnetz

Stand der Quellenprüfung: 9. Oktober 2026. Vor einer realen Maßnahme müssen die geltenden Normfassungen, die TAB des konkreten Netzbetreibers, Herstellerunterlagen und betriebliche Festlegungen erneut geprüft werden.

Grundlage Relevanz für die Prüfung
VDE-AR-N 4100:2026-04 Technische Anschlussregel für Kundenanlagen am Niederspannungsnetz
VDE-AR-N 4105:2026-03 Anforderungen und Nachweise unter anderem für rückspeisefähige Ladeeinrichtungen
DIN VDE 0100-722 Anforderungen an elektrische Anlagen zur Versorgung von Elektrofahrzeugen
DIN VDE 0100-600 Erstprüfung von Niederspannungsanlagen
DIN VDE 0105-100 Sicherer Betrieb elektrischer Anlagen
§ 13 NAV Verantwortlichkeit und Anforderungen an eingetragene Installationsunternehmen
§ 19 NAV Meldung von Ladeeinrichtungen und gegebenenfalls erforderliche Zustimmung
§ 14a EnWG Integration bestimmter steuerbarer Verbrauchseinrichtungen
DGUV Vorschrift 3 Elektrotechnische Sicherheit und Prüfungen
DGUV Information 209-093 Qualifizierung für Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen

Wichtig: Die genannten Regeln erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Ihre bloße Aufzählung ist keine Konformitätsbewertung. Die vollständigen Normtexte und die örtliche Situation sind von zuständigen Fachkräften zu bewerten.


Wer darf was prüfen oder freigeben?

Beteiligte Stelle Zuständigkeit
Fahrzeughersteller Fahrzeug- und funktionsbezogene Freigaben sowie Betriebsgrenzen
Ladegerätehersteller Produktunterlagen, Systemkompatibilität und notwendige Nachweise
Elektrofachkraft mit passendem Tätigkeitsbereich Fachliche Bewertung, erforderliche Prüfungen und Dokumentation
Eingetragenes Installationsunternehmen Nach § 13 NAV erforderliche Arbeiten an der Kundenanlage
Netzbetreiber Netzanschlussverfahren, technische Anschlussbedingungen und netzseitige Anforderungen
Messstellenbetreiber Abstimmung und Umsetzung des erforderlichen Messkonzepts
Anlagenbetreiber Betriebsorganisation und Einhaltung der festgelegten Nutzungsbedingungen
Arbeitgeber bzw. verantwortliche Organisation Gefährdungsbeurteilung, Aufgabenübertragung und Qualifikationsprüfung

Qualifikation ist tätigkeitsbezogen. Eine Ausbildung allein ersetzt nicht die Prüfung der tatsächlichen Fachkunde und betrieblichen Beauftragung. Für Arbeiten am Fahrzeug-Hochvoltsystem gelten andere Qualifikationsanforderungen als für Arbeiten an der stationären Gebäudeinstallation. Der Kurs vermittelt keine dieser Arbeitsberechtigungen.


Netzanschluss und Rückspeisung

Nach § 19 NAV sind Ladeeinrichtungen vor ihrer Inbetriebnahme dem Netzbetreiber mitzuteilen. Bei einer Summen-Bemessungsleistung von mehr als 12 kVA je elektrischer Anlage ist zusätzlich die vorherige Zustimmung nach dieser Regelung erforderlich.

Achtung: Dies ist keine pauschale Rückspeisefreigabe. Für einen rückspeisefähigen Systemverbund sind zusätzlich die einschlägigen Anschluss- und Nachweisanforderungen zu berücksichtigen.

Für bestimmte private steuerbare Verbrauchseinrichtungen mit einer Netzanschlussleistung von mehr als 4,2 kW gelten die Regeln nach § 14a EnWG. Diese Regelung für den Leistungsbezug ist nicht mit einer automatischen Genehmigung zur Netzeinspeisung gleichzusetzen.


Messung und Marktintegration

Bildauftrag: Unterscheide die Funktion eines Smart-Meter-Gateways von der eigentlichen Energiemessung. Das Bild beweist nicht, dass dieses Gerät für jedes Projekt vorgeschrieben oder ausreichend wäre.

Am 1. Oktober 2026 hat die Bundesnetzagentur die Festlegung MiSpeL zur Marktintegration von Speichern und Ladepunkten beschlossen.

Sie eröffnet neue energiewirtschaftliche Möglichkeiten für Speicher und bidirektionale Ladepunkte, insbesondere im Zusammenhang mit der Zuordnung und Abrechnung von Energiemengen. In der Übergangszeit bis Ende September 2027 ist für die Anwendung der MiSpeL-Optionen das Einverständnis von Netzbetreiber und Messstellenbetreiber erforderlich. Für die Pauschaloption muss außerdem die erforderliche beihilferechtliche Genehmigung abgewartet werden.

Folgerung: Eine neue regulatorische Möglichkeit bedeutet nicht automatisch, dass eine konkrete Ladeanlage technisch geeignet, angemeldet oder für den Betrieb freigegeben ist.

Quelle: Bundesnetzagentur – MiSpeL, 01.10.2026

Fachvideo: EnBW Energiegemeinschaft, Vortrag von Michael Rapp (Netze BW), „VDE-AR-N 4105: Was gilt JETZT für Bidirektionales Laden?“ (2026).

Arbeitsauftrag: Notiere drei Gründe, warum eine als bidirektional bezeichnete Anlage dennoch nicht freigegeben sein kann.


V2H ist nicht automatisch Ersatzstrom

Beim netzparallelen V2H-Betrieb kann Fahrzeugenergie den Gebäudeenergiebedarf unterstützen.

Für eine Versorgung bei öffentlichem Netzausfall wären dagegen eine ausdrücklich geeignete Inselbetriebs- oder Ersatzstromfunktion sowie die dafür vorgesehenen und nachgewiesenen Schutz- und Trennmaßnahmen erforderlich.

Verbotene Schlussfolgerung: „Das Auto kann Strom abgeben, also versorgt es bei Netzausfall automatisch das Haus.“


Lerneinheit 5: Interaktiver Energiefall


Simulation: Abendversorgung des Lernzentrums

Für diesen Modellfall nehmen wir an, dass alle technischen Freigaben grundsätzlich vorliegen. Es wird ausschließlich gerechnet und nicht an realer Lade- oder Batteriehardware gearbeitet.

Größe Modellwert
Nutzbare Batteriekapazität 60 kWh
Ladezustand zu Beginn 65 %
Mindestladestand für die nächste Fahrt 40 %
Gebäudeverbrauch am Abend 3 kW konstant
Simulationsdauer 3 Stunden
PV-Erzeugung am Abend 0 kW
Angenommener Wirkungsgrad des Entladepfades 90 %
Verfügbare Leistung des Rückspeisesystems mindestens 3 kW

Auftrag A – Basis: Berechne die Energie, die das Gebäude während der drei Stunden benötigt.

Auftrag B – Anwendung: Berechne die hierfür erforderliche Batterieenergie unter Berücksichtigung des Modellwirkungsgrads.

Auftrag C – Transfer: Entscheide, ob der Mindestladestand von 40 % gewahrt bleibt. Begründe Deine Entscheidung.

Gestufte Hilfen zum Energiefall

Hilfe 1: Energie = Leistung × Zeit.

Hilfe 2: Die abgegebene Gebäudeenergie wird durch den angenommenen Wirkungsgrad geteilt, um den Energiebedarf aus der Batterie zu bestimmen.

Hilfe 3: Berechne die Batterieenergie zu Beginn und ziehe die benötigte Batterieenergie ab. Vergleiche das Ergebnis mit der 40-Prozent-Grenze.

Lösung und begründetes Feedback

A: Das Gebäude benötigt 3 kW × 3 h = 9 kWh.

B: Die Batterie müsste 9 kWh ÷ 0,90 = 10 kWh bereitstellen.

C: Zu Beginn sind 60 kWh × 0,65 = 39 kWh gespeichert. Danach bleiben 29 kWh, entsprechend rund 48,3 %.

Entscheidung: Im vereinfachten Energiemodell ist die Entladung bis zum Mindestladestand möglich.

Begründung: Die modellierte Reserve bleibt erhalten. In einer realen Anlage können weitere Einschränkungen gelten, etwa zusätzliche Fahrzeugreserven, Entladeleistungsgrenzen, Temperaturbedingungen oder aktualisierte Herstellerfreigaben.


Zweiter Energiezustand: PV-Überschuss

Der Simulator zeigt mittags:

Größe Modellwert
Momentane PV-Leistung 5 kW
Gleichzeitiger Gebäudeverbrauch 2 kW
Betrachtungszeit 2 Stunden

Frage: Wie viel Energie steht im vereinfachten Modell während dieser Zeit vor Ladeverlusten zusätzlich zur Verfügung, wenn die Leistungen konstant bleiben?

Lösung und Feedback

5 kW − 2 kW = 3 kW Überschuss.

3 kW × 2 h = 6 kWh.

Warum ist das nicht automatisch die gespeicherte Energie? Ladeverluste, Ladeleistungsgrenzen, Batteriezustand und das Energiemanagement können die tatsächlich gespeicherte Energie verändern.


Lerneinheit 6: Diagnose- und Freigabefall


Digitale Diagnose am Ausbildungsfall

Der Lernsimulator meldet:

Beobachtung Status
Fahrzeug unterstützt eine bidirektionale Funktion Laut Werbung vorhanden
Herstellerfreigabe für das konkrete System Nicht dokumentiert
Ladeeinrichtung und Fahrzeugsoftware Versionsabgleich offen
Netzanschlussunterlagen zur Rückspeisung Noch nicht vollständig
EMS-Kommunikation Zeitüberschreitung protokolliert
Gebäude-Nulleinspeisung Im Simulator als gewünschter Modus eingestellt
Funktions- und Schutzprüfungsnachweise Nicht vorgelegt

Dein Auftrag: Entscheide, ob das Lernzentrum den realen Rückspeisebetrieb freigeben darf.

Verwende folgende Entscheidungsklassen:

Klasse Bedeutung
Nachgewiesen Ein erforderlicher Nachweis liegt vor und ist für diesen Anwendungsfall gültig
Offen Angaben fehlen oder müssen überprüft werden
Nicht freigabefähig Erforderliche Voraussetzungen fehlen oder eine sicherheitsrelevante Störung ist nicht geklärt

Gestufte Diagnosehilfen

Hilfe 1: Werbeaussagen sind keine dokumentierte Systemfreigabe.

Hilfe 2: Eine Zeitüberschreitung der Kommunikation kann verhindern, dass der vorgesehene Betriebszustand zuverlässig ausgeführt wird.

Hilfe 3: Vergleiche jede offene Position mit Herstellerunterlagen, Netzanforderungen, qualifizierter Fachprüfung und Betriebsdokumentation. Führe keine realen Versuche zur Umgehung einer Sperre aus.

Musterentscheidung und Feedback

Entscheidung: Keine Freigabe zum realen Rückspeisebetrieb.

Begründung: Es fehlen mehrere notwendige Nachweise. Zusätzlich liegt eine ungeklärte Kommunikationsstörung vor.

Eine korrekte Diagnose benennt nicht nur ein Fehlerbild, sondern auch den fehlenden Nachweis, die zuständige Stelle und den zulässigen nächsten Prüfschritt.

Sicheres weiteres Vorgehen: Dokumente anfordern, Softwarestände auf dem Papier vergleichen, die Störung anhand freigegebener Simulationsdaten eingrenzen und eine erneute Bewertung durch die zuständigen Fachverantwortlichen veranlassen.

Nicht zulässig: Schutzfunktionen versuchsweise deaktivieren, eine Rückspeisung erzwingen oder offene Hochvolt- beziehungsweise Netzkomponenten eigenständig untersuchen.


Zusatzfall: Unerwartete Einspeisung

In einem rein digitalen Modell soll am Netzanschlusspunkt eine Nulleinspeisung gelten. Das simulierte Zählerprotokoll zeigt dennoch einen positiven Exportwert.

Frage: Warum ist es fachlich falsch, die Messung ohne weitere Prüfung zu ignorieren?

Feedback

Die Beobachtung widerspricht dem vorgesehenen Betriebszustand. Ursachen könnten beispielsweise eine fehlerhafte Messwertzuordnung, ein Kommunikationsproblem oder eine nicht korrekt wirkende Leistungsbegrenzung sein.

Der Simulatorfall muss als Abweichung dokumentiert und bewertet werden. In der realen Praxis wäre die verantwortliche Fachstelle einzubeziehen; eine fehlende sichere Rückspeisebegrenzung darf nicht durch improvisierte Eingriffe kompensiert werden.

Vertiefung: EnBW Energiegemeinschaft – „Bidirektionales Laden einfach erklärt – V2H, V2G, Mieterstrom“ (2026). Besonders relevant ist der Abschnitt ab etwa Minute 31.

Reflexionsfrage: Warum müssen Messkonzept, Lastmanagement und Rückspeisefreigabe gemeinsam betrachtet werden?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Anwendung bezeichnet die Rückspeisung in das öffentliche Stromnetz? (V2G) (!V2L) (!V2H) (!Unidirektionales Laden)




Was beweist ein vorhandener CCS-Stecker über bidirektionales Laden? (Allein noch keine bidirektionale Eignung) (!Die vollständige Herstellerfreigabe) (!Die Zustimmung des Netzbetreibers) (!Die automatische Ersatzstromfähigkeit)




Welche Norm behandelt die Kommunikation für bidirektionalen Energietransfer zwischen Fahrzeug und Ladeeinrichtung? (ISO 15118-20) (!ISO 9001) (!DIN EN 12464) (!DIN 18040)




Welche technische Anschlussregel enthält seit 2026 Anforderungen für rückspeisefähige Ladeeinrichtungen am Niederspannungsnetz? (VDE-AR-N 4105) (!DIN 5008) (!DIN EN 1176) (!DIN 18065)




Was soll ein festgelegter Mindestladestand schützen? (Die verfügbare Fahrreserve der Batterie) (!Den Strompreis des Energieversorgers) (!Die Länge des Ladekabels) (!Die Geschwindigkeit der Internetverbindung)




Welche Aussage zur Ersatzstromversorgung ist richtig? (Sie erfordert eine dafür geeignete und freigegebene Systemfunktion) (!Jede bidirektionale Wallbox kann Ersatzstrom liefern) (!Ein CCS-Stecker genügt für den Inselbetrieb) (!Ein Smart Meter ersetzt die notwendige Netztrennung)




Wer muss die erforderlichen Fachqualifikationen für konkrete Tätigkeiten prüfen und die Aufgaben entsprechend zuweisen? (Die verantwortliche betriebliche Organisation) (!Die Fahrzeugwerbung) (!Die öffentliche Videoplattform) (!Der Stromzähler allein)




Was bedeutet Nulleinspeisung am Netzanschlusspunkt? (Es soll keine Wirkleistung in das öffentliche Netz abgegeben werden) (!Die Batterie ist vollständig entladen) (!Das Gebäude verbraucht grundsätzlich keinen Strom) (!Die Ladeeinrichtung besitzt keinen Netzanschluss)




Was ist bei einer fehlenden Herstellerfreigabe die richtige Entscheidung? (Die Freigabeprüfung offenlassen und Nachweise anfordern) (!Die Schutzfunktionen versuchsweise abschalten) (!Die Rückspeisung ohne Dokumentation testen) (!Die Werbeaussage als Nachweis akzeptieren)




Welche Aussage zur MiSpeL-Festlegung vom Oktober 2026 ist zutreffend? (Sie eröffnet neue Optionen mit zusätzlichen Voraussetzungen für ihre Anwendung) (!Sie ersetzt sämtliche technischen Anschlussregeln) (!Sie gibt alle Elektrofahrzeuge automatisch für V2G frei) (!Sie macht jedes bestehende Messkonzept ausreichend)




Begründetes Quiz-Feedback: Die richtigen Antworten unterscheiden stets zwischen einem technischen Merkmal und dessen nachgewiesener zulässiger Nutzung. Ein Steckverbinder, eine Produktangabe oder eine Softwarefunktion allein ist noch keine Betriebsfreigabe.


Memory

Finde die sieben zusammengehörigen Begriffspaare.

Vehicle-to-Grid Rückspeisung ins öffentliche Stromnetz
Vehicle-to-Home Energieversorgung eines Wohngebäudes
Mindestladestand Geschützte Fahrreserve
ISO 15118-20 Bidirektionale Fahrzeugkommunikation
Netz- und Anlagenschutz Schutz beim Netzparallelbetrieb
Energiemanagementsystem Koordination der Energieflüsse
Herstellerfreigabe Dokumentierte Produktkompatibilität





Drag and Drop

Ordne die Begriffe ihren passenden Zuständigkeiten oder Funktionen zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Funktion oder zuständige Stelle
Fahrzeugfunktion Automobilhersteller
Netzanschlussbedingungen Verteilnetzbetreiber
Messkonzept Messstellenbetreiber
Elektrische Fachprüfung Qualifizierte Elektrofachkraft
Batteriereserve Mindestladestand
Leistungsregelung Energiemanagementsystem




Feedback: Hersteller, Netzbetreiber, Messstellenbetreiber und ausführende Fachkräfte haben unterschiedliche Verantwortlichkeiten. Eine erfolgreiche Zuordnung erkennt diese Zuständigkeitsgrenzen.


Kreuzworträtsel

WECHSELRICHTER Welches Gerät wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um?
LASTMANAGEMENT Wie heißt die bedarfsgerechte Steuerung elektrischer Leistungen?
MESSKONZEPT Wie heißt die Planung der für einen Anwendungsfall erforderlichen Energiemessung?
NETZANSCHLUSS Wie heißt die Verbindung einer Kundenanlage mit dem öffentlichen Stromnetz?
INSELBETRIEB Wie heißt der Betrieb eines elektrischen Systems ohne Verbindung zum öffentlichen Versorgungsnetz?
FREIGABE Wie heißt die dokumentierte Zulassung für eine bestimmte Funktion oder Tätigkeit?





LearningApps

Über die folgende Suchansicht kannst Du zusätzliche Lernübungen zum Thema finden. Die Verfügbarkeit passender Übungen hängt vom Angebot der Plattform ab.


Lückentext

Vervollständige den Text.
Eine Rückspeisung in das öffentliche Stromnetz wird als

bezeichnet.
Bei der Versorgung eines Wohngebäudes durch das Elektrofahrzeug spricht man von

.
Die technische Eignung muss für das gesamte

nachgewiesen werden.
Eine einzelne Fahrzeugsteckdose für elektrische Verbraucher gehört zum Konzept

.
Die Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom erfolgt durch einen

.
Zur Koordination der Energieflüsse dient ein

.
Der geschützte Ladezustand für die nächste Fahrt heißt

.
Die Kommunikation beim bidirektionalen Energietransfer wird unter anderem in ISO

beschrieben.
Die technischen Anschlussanforderungen für rückspeisefähige Ladeeinrichtungen am Niederspannungsnetz behandelt die VDE-AR-N

.
Für die Verbindung zum öffentlichen Stromnetz ist der zuständige

einzubeziehen.
Die für die Abrechnung erforderliche Energiemessung wird in einem

geplant.
Ein fehlender erforderlicher Nachweis verhindert eine positive

.
Eine ungeklärte Kommunikationsstörung gehört in die technische

.
Ein Stromsystem, das unabhängig vom öffentlichen Netz arbeitet, befindet sich im

.
Die Tätigkeit an einem Fahrzeug-Hochvoltsystem setzt eine passende

voraus.




Offene Aufgaben

Bearbeite die Aufgaben ausschließlich mit Skizzen, Herstellerdokumenten, sicheren Modellen, freigegebenen Bildschirmansichten oder Simulationen.


Leicht – Basisaufgaben

  1. Energieflusskarte: Gestalte vier Bildkarten zu V2L, V2H, V2B und V2G. Erkläre jeweils das Ziel der abgegebenen Energie.
  2. Bauteile erkennen: Beschrifte eine Abbildung mit Fahrzeug, Ladeeinrichtung, Wechselrichter und Netzanschluss.
  3. PV-Modell: Zeichne ein Gebäude mit PV-Anlage und Elektrofahrzeug. Unterscheide Stromerzeugung und Verbrauch.
  4. Sicherheitsgrenzen: Erstelle ein Plakat mit Tätigkeiten, die Du in diesem Kurs nur theoretisch beziehungsweise im sicheren Simulator bearbeiten darfst.

Feedbackkriterien: Die Aufgaben sind gelungen, wenn die Energieflussrichtungen richtig dargestellt, die Bauteile sinnvoll eingeordnet und die Sicherheitsgrenzen eindeutig formuliert sind.


Standard – Anwendungsaufgaben

  1. Energierechnung: Berechne im Gebäudemodell den Energiebedarf für vier Stunden bei einer konstanten Leistungsaufnahme von 2 kW. Berücksichtige in einer zweiten Rechnung einen vorgegebenen Wirkungsgrad.
  2. Freigabematrix: Erstelle eine Tabelle mit den Spalten „Anforderung“, „Nachweis“, „zuständige Stelle“ und „Status“. Trage mindestens acht Prüfpunkte ein.
  3. Diagnosebericht: Analysiere ein fiktives EMS-Protokoll mit Kommunikationsausfall. Formuliere zwei mögliche Ursachen und die fehlenden Informationen, ohne eine reale Anlage zu bedienen.
  4. Herstellervergleich: Vergleiche veröffentlichte Unterlagen zweier Ladeeinrichtungen. Unterscheide nachgewiesene Funktionen, angekündigte Funktionen und fehlende Angaben.

Feedbackkriterien: Gute Lösungen rechnen mit korrekten Einheiten, nennen die Herkunft der Annahmen und ziehen keine weitergehenden Freigabeschlüsse aus unvollständigen Daten.


Schwer – Transferaufgaben

  1. Betriebskonzept: Entwickle ein simuliertes Lastmanagement für eine Ausbildungswerkstatt mit mehreren Elektrofahrzeugen. Berücksichtige Gebäudelasten und Fahrreserven.
  2. Netzvergleich: Untersuche den Unterschied zwischen netzparallelem V2H-Betrieb, V2G und einer ausdrücklich dafür ausgelegten Ersatzstromfunktion.
  3. Regulatorische Bewertung: Erstelle anhand aktueller Primärquellen eine Kurzbewertung zur MiSpeL-Festlegung und erkläre die Grenzen ihrer praktischen Anwendung im gewählten Fall.
  4. Fachgespräch: Führe ein Interview mit einer Elektrofachkraft oder einer für den Netzanschluss zuständigen Fachperson. Erfrage den Ablauf einer Freigabeprüfung, dokumentiere die Antworten und gleiche sie mit den Fachquellen ab. Es finden keine Eingriffe in elektrische Anlagen statt.

Feedbackkriterien: Eine starke Transferlösung verbindet technische Eignung, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Zuständigkeiten. Sie macht Unsicherheiten sichtbar und begründet, warum ohne vollständige Nachweise kein realer Betrieb freigegeben werden darf.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Bearbeite die folgenden sechs Aufgaben als schriftliche Fallanalyse. Eine bloße Wiedergabe von Fachbegriffen reicht nicht aus.

  1. Systementscheidung: Ein Fahrzeug unterstützt V2L und besitzt einen CCS-Anschluss. Erkläre, warum daraus noch keine V2G-Freigabe folgt und welche zusätzlichen Belege nötig wären.
  2. Energieplanung: Ein Gebäude möchte seinen Abendstrombedarf mit einem Elektrofahrzeug decken. Entwickle eine Rechenmethode unter Berücksichtigung von Leistung, Energie, Wirkungsgrad und Mindestladestand.
  3. Störungsszenario: Ein netzparallel betriebenes System verliert die Kommunikation zum Energiemanagement. Erläutere, welche Fragen zur vorgesehenen sicheren Systemreaktion gestellt werden müssen und warum Improvisation unzulässig ist.
  4. Abrechnungsfall: Vergleiche zwei Nutzungskonzepte mit und ohne Netzeinspeisung. Erkläre die möglichen Unterschiede bei Messung, Abstimmung und Marktintegration.
  5. Verantwortungsfall: Eine Auszubildende soll eine offene Hochvoltkomponente prüfen. Begründe anhand des Tätigkeitsbereichs und der Qualifikationsanforderungen, warum sie dies aufgrund dieses Lernkurses nicht eigenständig ausführen darf.
  6. Gesamtbewertung: Entwickle für das Lernzentrum Sonnenhof eine begründete Entscheidung „Freigabefähig“, „noch offen“ oder „nicht freigabefähig“. Benenne die fehlenden Nachweise und die jeweils zuständige Stelle.

Bewertungsmaßstab: Fachlich richtige Zusammenhänge, nachvollziehbare Berechnungen, klare Quellenbezüge, Erkennen von Systemgrenzen und sichere Entscheidungsfindung.




Lernnachweis

Für einen erfolgreichen Lernnachweis erstellst Du eine kurze digitale Projektmappe zum Ausbildungsfall Sonnenhof.

Sie enthält:

  1. Anlagenschema: Darstellung der wesentlichen Energie-, Mess- und Kommunikationsfunktionen.
  2. Freigabematrix: Dokumentierte Anforderungen mit Quellen, Zuständigkeiten und Prüfstatus.
  3. Energiebilanz: Nachvollziehbare Modellrechnung einschließlich Wirkungsgrad und Fahrreserve.
  4. Diagnoseprotokoll: Analyse einer simulierten Störung mit begründeter Bewertung.
  5. Sicherheitsbewertung: Abgrenzung zwischen Lernsimulation und qualifikationsgebundener Facharbeit.
  6. Schlussentscheidung: Verständlich begründeter Status der vorgesehenen bidirektionalen Nutzung.

Hinweis: Dieser schulische Lernnachweis bestätigt ausschließlich die Bearbeitung der Lernaufgaben. Er ist keine Elektrofachkraftqualifikation, keine Hochvolt-Fachkundebescheinigung, keine Anlagenprüfung und keine Berechtigung zur Inbetriebnahme.




OERs zum Thema

Wikipedia – Bidirektionales Laden

Weitere fachliche Ausgangspunkte:

  1. Bidirektionales Laden
  2. Vehicle-to-Grid
  3. Ladestation (Elektrofahrzeug)
  4. Photovoltaikanlage
  5. Wechselrichter
  6. Smart Grid
  7. Elektrofahrzeug
  8. Energiespeicher
  9. Arbeitssicherheit


Geprüfte Fachquellen

Die folgenden Quellen sind Ausgangspunkte für die fachliche Vertiefung. Maßgeblich sind bei einer realen Planung immer die aktuell gültigen Originaldokumente und die konkrete örtliche Situation.

  1. VDE FNN – VDE-AR-N 4105:2026-03: Anforderungen und Nachweisverfahren für den Netzparallelbetrieb, einschließlich rückspeisefähiger Ladeeinrichtungen.
  2. VDE FNN – VDE-AR-N 4100:2026-04: Technische Anforderungen an Kundenanlagen.
  3. ISO – ISO 15118-20: Kommunikationsanforderungen für bidirektionalen Energietransfer.
  4. Open Charge Alliance – OCPP: Funktionsumfang und Standards der Ladeinfrastrukturkommunikation.
  5. § 13 NAV: Elektrische Anlagen und Installationsunternehmen.
  6. § 19 NAV: Mitteilungen, Zustimmungen und Anschlussbedingungen.
  7. Bundesnetzagentur – § 14a EnWG: Steuerbare Verbrauchseinrichtungen.
  8. Bundesnetzagentur – MiSpeL: Beschluss vom 1. Oktober 2026 und Übergangsregelungen.
  9. DGUV Information 209-093: Qualifizierung für Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen.
  10. Technischer Leitfaden Ladeinfrastruktur Elektromobilität: Planung, Schutz und Qualifikation.


Medienrechte und Nachnutzung

Alle nachfolgend aufgeführten Bilddateien wurden als konkrete Wikimedia-Commons-Dateiseiten recherchiert. Die jeweils dort ausgewiesene Lizenz ist bei einer Weiterverwendung zu beachten. Die Bildunterschriften dieses Kurses ersetzen keine erforderlichen Urheber- und Lizenzhinweise.

Bilddatei Urheber laut Commons Lizenz
Electric car as storage battery for electricity grid - Vehicle-to-grid - V2G icon.png Tommaso.sansone91 CC0 1.0
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Roof with solar panel.jpg Demeester CC BY-SA 3.0
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Energiefluss PVA.svg Pedalito CC0 1.0
Electric vehicle charging infrastructure's general architecture.svg MarcoBalo CC0 1.0
Combined Charging System Typ 2 Combo connector-front PNr°0521a.jpg D-Kuru/Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0
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Smart-meter-gateway.jpg Pichiciago CC BY-SA 4.0

Lizenznachweise: Die zugehörigen Dateibeschreibungen, Urheberangaben und Lizenzbedingungen können direkt über die Dateiseiten auf Wikimedia Commons eingesehen werden. Bei Bearbeitungen gelten die jeweiligen Lizenzbedingungen einschließlich gegebenenfalls erforderlicher Kennzeichnung von Änderungen.

YouTube: Die drei Videos sind recherchierte externe Bildungsmedien von ADAC beziehungsweise EnBW Energiegemeinschaft. Sie werden hier eingebettet; für sie wird keine freie OER-Lizenz behauptet. Eine eigenständige Weiterverbreitung der Videodateien ist nicht Bestandteil dieses Kurses.

Fachliche Aktualität: Rechtslage, technische Anschlussregeln, Herstellerfreigaben, Marktprozesse und Softwarekompatibilität können sich ändern. Die fachliche Quellenprüfung des Kurses bezieht sich auf den 9. Oktober 2026.


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