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Konsum und Konsumentscheidungen - AES

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Konsum und Konsumentscheidungen - AES



Konsum und Konsumentscheidungen - AES

Konsum gehört zu Deinem Alltag: Du kaufst Lebensmittel, Kleidung oder digitale Angebote, nutzt Verkehrsmittel und entscheidest über Freizeitaktivitäten. Unter Konsum versteht man den Verbrauch von Gütern und die Nutzung von Dienstleistungen. Jede Entscheidung wirkt sich auf Dich, Deinen Haushalt, andere Menschen und die Umwelt aus.

Im Fach AES – Alltagskultur, Ernährung und Soziales lernst Du, Konsumentscheidungen bewusst zu treffen. Dabei geht es nicht darum, immer das billigste oder „perfekte“ Produkt zu finden. Wichtig ist, Bedürfnisse zu erkennen, Informationen zu prüfen, Alternativen zu vergleichen und die Folgen einer Entscheidung abzuschätzen.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was Konsum und Konsumentscheidungen bedeuten. Du kannst Einflüsse auf Dein Kaufverhalten erkennen, Produkte anhand sinnvoller Kriterien vergleichen und ökologische, soziale, gesundheitliche sowie wirtschaftliche Folgen berücksichtigen. Außerdem entwickelst Du Strategien gegen unüberlegte Käufe.


Grundlagen des Konsums


Bedürfnisse und Wünsche

Eine Konsumentscheidung beginnt häufig mit einem Bedürfnis. Bedürfnisse sind Empfindungen eines Mangels, zum Beispiel Hunger, Schutz, Zugehörigkeit oder Erholung. Ein Wunsch beschreibt, wie Du ein Bedürfnis erfüllen möchtest. Hunger kann etwa durch ein belegtes Brot, Obst, einen Snack oder eine warme Mahlzeit gestillt werden.

Nicht jeder Wunsch muss sofort erfüllt werden. Vor einem Kauf helfen drei Fragen:

  1. Bedürfnis: Brauche ich das Produkt wirklich?
  2. Alternative: Kann ich etwas Vorhandenes nutzen, leihen, tauschen oder reparieren?
  3. Folgen: Welche Kosten und Auswirkungen entstehen durch Kauf, Nutzung und Entsorgung?


Güter und Dienstleistungen

Güter sind Dinge, die Du kaufen oder nutzen kannst, zum Beispiel Lebensmittel, Kleidung, Möbel oder ein Smartphone. Dienstleistungen sind Tätigkeiten, die für Dich erbracht werden, zum Beispiel ein Haarschnitt, ein Streaming-Abo, eine Busfahrt oder eine Reparatur.

Bei beiden Formen des Konsums lohnt sich ein Vergleich. Neben dem Preis können Qualität, Haltbarkeit, Vertragsdauer, Kündigungsmöglichkeiten, Datenschutz, Service und Folgekosten wichtig sein.


Konsumkompetenz

Konsumkompetenz bedeutet, dass Du Kaufentscheidungen selbstständig, informiert und verantwortungsvoll triffst. Dazu gehören:

  1. Informationen beschaffen und kritisch prüfen
  2. Preise, Qualität und Leistungen vergleichen
  3. Werbung und Verkaufsstrategien erkennen
  4. das eigene Budget einhalten
  5. gesundheitliche, ökologische und soziale Folgen beachten
  6. Rechte und Pflichten bei Verträgen kennen


Wie Konsumentscheidungen entstehen


Der Entscheidungsprozess

Eine überlegte Konsumentscheidung kann in sechs einfachen Schritten ablaufen:

Schritt Leitfrage
Bedarf erkennen Was brauche ich und warum?
Informationen suchen Welche Angebote und Alternativen gibt es?
Kriterien festlegen Was ist mir besonders wichtig?
Alternativen vergleichen Welches Angebot erfüllt meine Kriterien am besten?
Entscheiden und kaufen Passt die Entscheidung zu meinem Budget?
Nutzung bewerten Bin ich zufrieden und würde ich wieder so entscheiden?

Ein Kassenbon kann Dir helfen, Ausgaben zu kontrollieren, Preise nachzuvollziehen und einen Einkauf später auszuwerten.


Arten von Kaufentscheidungen

Nicht jeder Kauf wird gleich gründlich geplant.

Art Kennzeichen Beispiel
Gewohnheitskauf Du kaufst meist dasselbe Produkt. Deine übliche Brotsorte
Impulskauf Du entscheidest spontan durch einen Reiz. Süßigkeit an der Kasse
Begrenzte Entscheidung Du vergleichst einige bekannte Angebote. Neue Sportschuhe
Umfangreiche Entscheidung Du sammelst viele Informationen und wägt sorgfältig ab. Smartphone oder Fahrrad

Je teurer, langfristiger oder riskanter ein Kauf ist, desto wichtiger ist eine gründliche Prüfung.


Innere und äußere Einflüsse

Kaufentscheidungen entstehen aus einem Zusammenspiel vieler Faktoren.

Innere Einflüsse Äußere Einflüsse
Bedürfnisse, Gefühle und Erfahrungen Werbung und Produktplatzierung
Werte, Geschmack und Gewohnheiten Familie, Freundeskreis und soziale Medien
Wissen, Alter und Lebenssituation Preis, Verfügbarkeit und Zeitdruck
Einkommen und persönliches Budget Trends, Marken und Rabatte


Werbung und Verkaufsstrategien

Werbung informiert über Angebote, soll aber vor allem Aufmerksamkeit wecken und zum Kauf anregen. Dafür nutzt sie Bilder, Musik, bekannte Personen, Gefühle, Humor oder scheinbare Knappheit. Aussagen wie „nur heute“, „fast ausverkauft“ oder „exklusiv“ können Zeitdruck erzeugen.

Auch Influencerinnen und Influencer können Konsumentscheidungen beeinflussen. Eine Empfehlung wirkt oft persönlich, kann aber Werbung sein. Prüfe deshalb, wer von einer Empfehlung profitiert und ob Aussagen durch verlässliche Informationen gestützt werden.


Typische Einkaufsreize

  1. Sonderangebot: Ein Rabatt wirkt attraktiv, auch wenn das Produkt nicht benötigt wird.
  2. Produktplatzierung: Auffällige Waren werden in Augenhöhe oder im Kassenbereich angeboten.
  3. Großpackung: Eine größere Packung erscheint günstig, obwohl der Inhalt vielleicht nicht verbraucht wird.
  4. Kundenkarte: Vorteile werden mit der Sammlung persönlicher Einkaufsdaten verbunden.
  5. Soziale Bewährtheit: Hinweise wie „beliebt“ oder „Bestseller“ sollen Sicherheit vermitteln.

Eine einfache Schutzstrategie lautet: Einkaufszettel nutzen, Grundpreis vergleichen, Werbeaussagen prüfen und bei größeren Käufen eine Bedenkzeit einlegen.


Budget und Preisvergleich

Ein Budget ist der Geldbetrag, der Dir für einen bestimmten Zweck zur Verfügung steht. Wer sein Budget kennt, kann Ausgaben planen und Schulden vermeiden. Unterscheide zwischen regelmäßigen Ausgaben, notwendigen Ausgaben und frei verfügbaren Beträgen.

Der Verkaufspreis allein sagt nicht immer, welches Angebot günstiger ist. Der Grundpreis pro Kilogramm, Liter oder anderer Mengeneinheit erleichtert den Vergleich unterschiedlicher Packungsgrößen. Bei langlebigen Produkten solltest Du auch Stromverbrauch, Zubehör, Reparaturen und Nutzungsdauer berücksichtigen.


Entscheidungscheck für größere Käufe

Prüffrage Beispiel
Bedarf Welches Problem soll das Produkt lösen?
Budget Kann ich es bezahlen, ohne wichtige Ausgaben zu gefährden?
Qualität Ist es stabil, sicher und reparierbar?
Gesamtkosten Entstehen Kosten für Energie, Zubehör oder ein Abo?
Alternativen Gibt es Leih-, Tausch-, Gebraucht- oder Reparaturmöglichkeiten?
Bedenkzeit Würde ich mich morgen noch genauso entscheiden?


Konsumentscheidungen bei Lebensmitteln

Lebensmittelentscheidungen verbinden Genuss, Gesundheit, Preis, Alltag und Nachhaltigkeit. Eine sinnvolle Auswahl berücksichtigt nicht nur einzelne Werbeaussagen, sondern das gesamte Lebensmittel und Deine gesamte Ernährung.

Hilfreiche Informationen sind Zutatenverzeichnis, Nährwerttabelle, Füllmenge, Preis, Herkunftsangaben und Haltbarkeit. Der Nutri-Score kann den Nährwertvergleich ähnlicher Produkte erleichtern, ersetzt aber keine vollständige Bewertung eines Lebensmittels.


Siegel und Kennzeichnungen

Siegel können Orientierung geben, wenn Du weißt, welche Kriterien dahinterstehen. Ein Siegel beantwortet meist nur bestimmte Fragen und ist kein allgemeiner Beweis dafür, dass ein Produkt in jeder Hinsicht besser ist.

Das EU-Bio-Logo kennzeichnet verpackte Bio-Lebensmittel, die nach den Regeln der Europäischen Union für ökologische Produktion hergestellt wurden.

Fairtrade-Kennzeichnungen beziehen sich besonders auf soziale, wirtschaftliche und teilweise ökologische Standards in internationalen Lieferketten.

Das EU Ecolabel kennzeichnet ausgewählte Produkte und Dienstleistungen, die festgelegte Umweltkriterien erfüllen.


Nachhaltiger Konsum

Nachhaltiger Konsum versucht, Bedürfnisse so zu erfüllen, dass Umweltbelastungen und soziale Probleme verringert werden. Dabei werden mehrere Perspektiven verbunden:

Perspektive Leitfrage
Ökologisch Wie stark werden Klima, Rohstoffe, Wasser und Natur belastet?
Sozial Unter welchen Arbeits- und Lebensbedingungen wurde produziert?
Wirtschaftlich Ist die Entscheidung langfristig bezahlbar und sinnvoll?
Gesundheitlich Unterstützt das Produkt Wohlbefinden und Sicherheit?


Die Konsumstrategien

Für einen nachhaltigeren Alltag helfen fünf Strategien:

  1. Vermeiden: Nur kaufen, was wirklich gebraucht wird.
  2. Weniger nutzen: Mengen und Häufigkeit bewusst reduzieren.
  3. Anders wählen: Langlebige, regionale, saisonale oder fair gehandelte Angebote prüfen.
  4. Länger nutzen: Pflegen, reparieren, weitergeben und gebraucht kaufen.
  5. Richtig entsorgen: Wiederverwenden, trennen und recyceln.


Kleidung als Konsumbeispiel

Beim Kleidungskauf können Preis, Passform und Aussehen wichtig sein. Zusätzlich solltest Du Material, Verarbeitung, Pflegeaufwand, Nutzungsdauer und Produktionsbedingungen betrachten. Häufig getragene und lange genutzte Kleidung kann trotz eines höheren Kaufpreises wirtschaftlicher sein als ein sehr billiges Kleidungsstück, das schnell ersetzt wird.

Secondhand, Tauschen, Reparieren und bewusstes Kombinieren vorhandener Kleidung sind Alternativen zum Neukauf.


Energie und Folgekosten

Bei Elektrogeräten entstehen Kosten nicht nur beim Kauf, sondern auch während der Nutzung. Energieverbrauch, Lebensdauer, Reparierbarkeit und Ersatzteile beeinflussen die Gesamtbilanz.

Ein Energieetikett erleichtert den Vergleich bestimmter Geräte. Entscheidend bleibt, ob Größe und Leistung wirklich zum eigenen Bedarf passen.


Onlinekonsum und digitale Entscheidungen

Onlineangebote sind schnell erreichbar und leicht vergleichbar. Gleichzeitig können personalisierte Werbung, gespeicherte Zahlungsdaten, Countdown-Anzeigen und einfache Bestellvorgänge spontane Käufe fördern.

Prüfe vor einer Bestellung Anbieter, Gesamtpreis, Lieferkosten, Zahlungsart, Rückgabe- und Kündigungsbedingungen sowie Datenschutz. Bei Abonnements ist besonders wichtig, Laufzeit und wiederkehrende Kosten zu erkennen.


Einfache Stop-Regeln

  1. Lege Artikel zunächst auf eine Wunschliste statt sofort zu bestellen.
  2. Warte bei nicht notwendigen Käufen mindestens bis zum nächsten Tag.
  3. Vergleiche mindestens zwei Alternativen und die Gesamtkosten.
  4. Bezahle nicht unter Zeitdruck oder wegen einer Countdown-Anzeige.
  5. Lösche gespeicherte Zahlungsdaten, wenn sie Impulskäufe erleichtern.


Beispiel: Eine bewusste Konsumentscheidung

Du möchtest für die Schule eine neue Trinkflasche kaufen. Zuerst klärst Du Deinen Bedarf: Sie soll dicht, stabil und leicht zu reinigen sein. Danach setzt Du ein Budget fest. Du vergleichst Material, Größe, Gewicht, Ersatzteile, Bewertungen und Preis. Eine auffällige Marke ist für Dich weniger wichtig als Haltbarkeit. Am Ende entscheidest Du Dich für ein Modell, das Deine wichtigsten Kriterien erfüllt und lange genutzt werden kann.

Dieses Beispiel zeigt: Eine gute Entscheidung entsteht nicht durch ein einziges Merkmal, sondern durch das begründete Abwägen mehrerer Kriterien.


Merksätze

  1. Konsum beginnt mit Bedürfnissen, wird aber auch durch Wünsche und äußere Reize beeinflusst.
  2. Ein niedriger Preis ist nur ein Kriterium unter mehreren.
  3. Werbung möchte Aufmerksamkeit und Kaufbereitschaft erzeugen.
  4. Nachhaltige Entscheidungen berücksichtigen Umwelt, Gesellschaft, Gesundheit und Wirtschaftlichkeit.
  5. Kaufen, Nichtkaufen, Leihen, Tauschen, Reparieren und Gebrauchtkaufen sind mögliche Entscheidungen.
  6. Eine gute Konsumentscheidung passt zu Deinem Bedarf, Deinen Werten und Deinem Budget.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt Konsum? (Den Verbrauch von Gütern und die Nutzung von Dienstleistungen) (!Nur den Einkauf von Lebensmitteln) (!Nur das Bezahlen mit Bargeld) (!Das Herstellen von Werbung)




Womit beginnt eine überlegte Konsumentscheidung? (Mit dem Erkennen des eigenen Bedarfs) (!Mit der Wahl der bekanntesten Marke) (!Mit dem sofortigen Bezahlen) (!Mit dem Wegwerfen des alten Produkts)




Was ist ein Impulskauf? (Ein spontaner, vorher nicht geplanter Kauf) (!Ein langfristig geplanter Kauf) (!Ein Kauf ohne Bezahlung) (!Ein Einkauf nur mit Liste)




Wozu dient der Grundpreis? (Zum Vergleich unterschiedlicher Packungsgrößen) (!Zur Bewertung von Werbung) (!Zur Messung der Produktfarbe) (!Zur Bestimmung der Ladenöffnungszeit)




Welche Aussage über Werbung ist richtig? (Sie soll Aufmerksamkeit wecken und Kaufentscheidungen beeinflussen) (!Sie ist immer eine neutrale Verbraucherberatung) (!Sie nennt immer alle Nachteile eines Produkts) (!Sie verhindert spontane Käufe)




Was gehört zu einer nachhaltigen Konsumentscheidung? (Ökologische, soziale und wirtschaftliche Folgen abzuwägen) (!Nur die Verpackungsfarbe zu beachten) (!Immer das teuerste Produkt zu wählen) (!Grundsätzlich jedes Angebot abzulehnen)




Wobei kann der Nutri-Score helfen? (Beim Nährwertvergleich ähnlicher Lebensmittel) (!Bei der Berechnung des Mindestlohns) (!Bei der Wahl einer Kleidergröße) (!Bei der Bestimmung der Garantiezeit)




Welche Handlung kann einen Neukauf vermeiden? (Einen vorhandenen Gegenstand reparieren) (!Werbung häufiger ansehen) (!Eine größere Packung kaufen) (!Mehrere Abos abschließen)




Was sollte bei einem Online-Abo geprüft werden? (Laufzeit und wiederkehrende Kosten) (!Nur die Farbe der Internetseite) (!Nur die Zahl der Werbebilder) (!Nur die Geschwindigkeit des Bestellknopfs)




Welche Strategie schützt vor Impulskäufen? (Eine Bedenkzeit einlegen) (!Countdown-Anzeigen sofort folgen) (!Gespeicherte Zahlungsdaten immer nutzen) (!Jedes Sonderangebot kaufen)





Memory

Bedürfnis Empfundener Mangel
Budget Verfügbarer Geldrahmen
Grundpreis Preis je Mengeneinheit
Impulskauf Spontane Kaufentscheidung
Werbung Gezielte Kaufanregung
Fairtrade Standards für faireren Handel
Recycling Wiederverwertung von Materialien
Dienstleistung Tätigkeit für Kundinnen und Kunden





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Konsumentscheidung
Bedarf erkennen Klären, welches Problem gelöst werden soll
Informationen suchen Angebote und Eigenschaften untersuchen
Kriterien festlegen Wichtige Anforderungen bestimmen
Alternativen vergleichen Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen
Entscheidung bewerten Nutzung und Zufriedenheit überprüfen






Kreuzworträtsel

Budget Wie heißt der verfügbare Geldrahmen für Ausgaben?
Werbung Was soll Aufmerksamkeit für Produkte oder Dienstleistungen erzeugen?
Grundpreis Welcher Preis hilft beim Vergleich verschiedener Packungsgrößen?
Bedürfnis Wie heißt ein empfundener Mangel?
Fairtrade Welche Kennzeichnung steht für Standards eines faireren Handels?
Recycling Wie heißt die Wiederverwertung von Materialien?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Unter

versteht man den Verbrauch von Gütern und die Nutzung von Dienstleistungen. Eine überlegte Entscheidung beginnt mit dem Erkennen des

. Der verfügbare Geldrahmen wird als

bezeichnet. Der

hilft beim Vergleich verschiedener Packungsgrößen. Ein ungeplanter Kauf unter einem starken Reiz heißt

. Werbung versucht, Aufmerksamkeit und

zu erzeugen. Bei langlebigen Produkten sollten auch die

betrachtet werden. Der Nutri-Score kann ähnliche

hinsichtlich ihrer Nährwerte vergleichbar machen. Nachhaltiger Konsum berücksichtigt ökologische, soziale und

Folgen. Reparieren, Leihen und Tauschen sind mögliche

zum Neukauf.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Einkaufsbeobachtung: Notiere bei einem Einkauf drei Produkte, die besonders auffällig platziert sind. Beschreibe, wie sie Deine Aufmerksamkeit gewinnen.
  2. Werbeanalyse: Wähle eine Werbung aus und untersuche Bild, Sprache, Zielgruppe und versprochene Wirkung.
  3. Preisvergleich: Vergleiche bei drei Lebensmitteln Verkaufspreis und Grundpreis. Begründe, welches Angebot für Deinen Bedarf sinnvoll ist.
  4. Bedürfnis oder Wunsch: Erstelle eine Tabelle mit fünf eigenen Beispielen und ordne sie begründet als Bedürfnis oder Wunsch ein.


Standard

  1. Konsumtagebuch: Dokumentiere drei Tage lang ausgewählte Konsumentscheidungen und werte aus, welche Einflüsse besonders stark waren.
  2. Produktvergleich: Entwickle Kriterien für eine Trinkflasche, einen Rucksack oder Kopfhörer und vergleiche drei Angebote.
  3. Siegelcheck: Recherchiere drei Siegel auf Alltagsprodukten. Erkläre, was sie prüfen und was sie nicht aussagen.
  4. Lebensmittelentscheidung: Plane einen preisbewussten und ausgewogenen Pausensnack. Begründe Auswahl, Menge, Verpackung und Kosten.


Schwer

  1. Verkaufsstrategien im Supermarkt: Führe eine Beobachtungsexkursion durch und dokumentiere Wegführung, Platzierung, Düfte, Musik, Rabattaktionen und Kassenbereich.
  2. Nachhaltige Klassenaktion: Plane eine Tauschbörse, Reparaturaktion oder Leihstation für Deine Schule. Erstelle Ablauf, Regeln und Werbung.
  3. Interview zur Konsumkompetenz: Befrage Personen verschiedener Altersgruppen zu einer größeren Kaufentscheidung und vergleiche Informationswege und Kriterien.
  4. Erklärvideo Konsumentscheidung: Produziere ein kurzes Video, in dem Du an einem Beispiel einen vollständigen Entscheidungsprozess erklärst und kritisch bewertest.




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Lernkontrolle

  1. Fallanalyse Impulskauf: Eine Person kauft wegen einer Countdown-Anzeige spontan teure Kopfhörer. Analysiere die Einflüsse und entwickle eine bessere Entscheidungsstrategie.
  2. Zielkonflikt: Ein regionales Produkt ist teurer als ein weit transportiertes Produkt. Zeige verschiedene Entscheidungskriterien und begründe eine mögliche Wahl.
  3. Entscheidungsmatrix: Erstelle für drei Schulrucksäcke eine Matrix mit mindestens fünf gewichteten Kriterien. Werte das Ergebnis kritisch aus.
  4. Werbung und Wirklichkeit: Vergleiche ein Werbeversprechen mit Produktinformationen oder unabhängigen Tests. Erkläre mögliche Unterschiede.
  5. Lebenszyklus: Untersuche an einem Kleidungsstück die Stationen Rohstoff, Herstellung, Transport, Nutzung und Entsorgung. Leite Verbesserungen ab.
  6. Konsumalternative: Entwickle für einen geplanten Neukauf mindestens drei Alternativen und bewerte Nutzen, Kosten und Nachhaltigkeit.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du:

  1. zentrale Begriffe wie Konsum, Bedürfnis, Budget, Grundpreis und Impulskauf sicher verwendest
  2. einen Konsumentscheidungsprozess nachvollziehbar darstellen kannst
  3. innere und äußere Einflüsse an Beispielen erkennst
  4. Werbe- und Verkaufsstrategien kritisch untersuchst
  5. Produkte anhand selbst gewählter Kriterien vergleichst
  6. wirtschaftliche, gesundheitliche, ökologische und soziale Folgen abwägst
  7. eine eigene Entscheidung begründet und reflektiert vertrittst
  8. sinnvolle Alternativen zum Neukauf entwickelst




OERs zum Thema

  1. Verbraucherzentrale: Einkaufsfallen im Supermarkt
  2. Umweltbundesamt: Konsum und Umwelt
  3. Bundeszentrum für Ernährung



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