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KI-gestützte Schulentwicklung gestalten

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KI-gestützte Schulentwicklung gestalten




KI-gestützte Schulentwicklung gestalten

Mini-Beschreibung: Dieser aiMOOC zeigt Dir als Schulleitung, wie KI nicht als Einzeltool, sondern als Bestandteil einer langfristigen Schulentwicklungsstrategie gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt stehen klare Ziele, Beteiligung, Governance, Fortbildung, Pilotierung und Evaluation.


Einleitung

KI verändert Unterricht, Kommunikation, Verwaltung und Professionalisierung. Für Schulleitungen lautet die zentrale Frage deshalb nicht: Welches Tool sollen wir einführen? Sondern: Welches schulische Problem wollen wir lösen, welche Qualität wollen wir verbessern und unter welchen Bedingungen ist KI dafür geeignet?

Die KMK ordnet KI in schulischen Bildungsprozessen unter anderem den Feldern Lernen und Didaktik, Prüfungskultur, Professionalisierung, rechtliche Rahmenbedingungen und Chancengerechtigkeit zu. Die UNESCO betont einen menschenzentrierten Ansatz. Für die Organisation ist außerdem der Aufbau von KI-Kompetenz bedeutsam. Rechtslage, Datenschutzvorgaben und landesspezifische Regelungen müssen regelmäßig geprüft werden.

Orientierungsquellen:

  1. KMK: Handlungsempfehlung zum Umgang mit KI in schulischen Bildungsprozessen
  2. UNESCO: Guidance for Generative AI in Education and Research
  3. Europäische Kommission: Fragen und Antworten zur KI-Kompetenz
  4. OECD Digital Education Outlook 2026

Reflexionsimpuls: Wenn morgen alle KI-Dienste ausfallen würden: Welche Deiner Schulentwicklungsziele müssten trotzdem bestehen bleiben? Genau diese Ziele gehören in die Strategie.


Führungsperspektive: Vom Tool zur Strategie

Eine nachhaltige KI-Strategie verbindet fünf Ebenen:

Ebene Leitfrage für die Schulleitung
Pädagogik Welches Lernen und welche Unterrichtsqualität wollen wir stärken?
Organisation Welche Abläufe sollen sinnvoll unterstützt oder vereinfacht werden?
Menschen Welche Kompetenzen, Rollen und Freiräume braucht das Kollegium?
Governance Welche Regeln, Zuständigkeiten und Schutzmechanismen gelten?
Evaluation Woran erkennen wir Wirkung, Nebenwirkungen und Verbesserungsbedarf?

Merksatz: Erst Ziel und Problem klären, dann Prozesse gestalten, erst danach Werkzeuge auswählen.


Schaubild: Strategischer KI-Schulentwicklungszyklus

1. Ausgangslage 2. Zielbild 3. Pilot 4. Regeln 5. Qualifizierung 6. Evaluation 7. Skalierung
Bedarfe und Risiken Pädagogische Prioritäten Klein starten Zuständigkeiten klären Kompetenzen aufbauen Daten und Erfahrungen prüfen Bewährtes verstetigen

Der Zyklus folgt dem Gedanken kontinuierlicher Qualitätsentwicklung: planen, erproben, prüfen und anpassen. KI-Schulentwicklung ist damit kein einmaliges Digitalprojekt.


Schritt 1: Ausgangslage analysieren

Bevor Entscheidungen fallen, wird der Ist-Stand sichtbar gemacht.

Prüffeld Leitfrage Mögliche Evidenz
Unterricht Wo entstehen Lernprobleme oder hohe Differenzierungsbedarfe? Hospitationen, Fachkonferenzen, Lernstandsanalysen
Kollegium Welche KI-Erfahrungen und Unsicherheiten gibt es? Kurzbefragung, Fortbildungsbedarf
Organisation Welche Routinen binden unverhältnismäßig viel Zeit? Prozessanalyse, Aufgabeninventur
Infrastruktur Welche Zugänge, Geräte und Konten sind vorhanden? Bestandsaufnahme
Governance Welche Regeln fehlen? Datenschutz-, Prüfungs- und Kommunikationspraxis

Praxisauftrag: Führe mit Deinem Leitungsteam eine 20-minütige SWOT-Analyse durch. Nutze dabei nicht „KI allgemein“, sondern ein konkretes Entwicklungsziel, zum Beispiel „formatives Feedback verbessern“.


Schritt 2: Ein gemeinsames Zielbild formulieren

Ein gutes Zielbild beschreibt pädagogische Wirkung statt Technik.

Schwach: „Unsere Schule nutzt drei KI-Tools.“

Stärker: „Unsere Schule nutzt KI dort, wo sie Lernprozesse, professionelle Zusammenarbeit oder verlässliche Routinen verbessert, ohne pädagogische Verantwortung zu automatisieren.“

Leitfragen:

  1. Zielklarheit: Welches Problem soll kleiner werden?
  2. Lernwirksamkeit: Was soll für Lernende besser werden?
  3. Lehrkräftegesundheit: Wo kann Arbeit sinnvoll entlastet werden?
  4. Chancengerechtigkeit: Wer könnte profitieren oder benachteiligt werden?
  5. Nachhaltigkeit: Ist die Lösung auch in zwei Jahren organisatorisch tragfähig?


Schritt 3: Klein pilotieren statt flächig ausrollen

Ein Pilot ist ein begrenztes Lernexperiment mit klarer Fragestellung.

Pilot-Baustein Beispiel
Problem Rückmeldungen zu Schreibprozessen dauern zu lange.
Hypothese KI-gestützte Vorstrukturierung kann Lehrkräfte entlasten, wenn die finale Rückmeldung menschlich verantwortet bleibt.
Gruppe Zwei freiwillige Fachschaften.
Zeitraum Ein überschaubarer Erprobungszeitraum.
Erfolgskriterien Zeitgewinn, Qualität, Akzeptanz, Datenschutz, Lernwirkung.
Abbruchkriterium Unklare Datenflüsse, Qualitätsverlust oder Benachteiligung.

Grundsatz: Ein Pilot darf scheitern. Eine unkontrollierte Einführung darf es nicht.


Schritt 4: Governance und Verantwortung

KI-Governance bedeutet, dass Zuständigkeiten und Grenzen vor der breiten Nutzung geklärt werden.

Bereich Führungsentscheidung
Freigabe Wer entscheidet, welche Anwendungen schulisch genutzt werden?
Datenschutz Welche Daten dürfen niemals in externe KI-Dienste eingegeben werden?
Transparenz Wann muss KI-Nutzung kenntlich gemacht werden?
Menschliche Verantwortung Welche Entscheidungen bleiben zwingend bei Menschen?
Beschaffung Wer prüft Verträge, Kosten, Barrierefreiheit und Datenverarbeitung?
Vorfälle Wie werden Fehlfunktionen, Datenschutzprobleme oder diskriminierende Ausgaben gemeldet?

Leitungsregel: Keine personenbezogenen oder besonders schutzbedürftigen Daten in nicht freigegebene Systeme eingeben. Konkrete Vorgaben sind mit Schulträger, Datenschutzbeauftragten und zuständiger Schulaufsicht zu klären.


Entscheidungssituation 1: Darf ein neues KI-Tool in den Pilot?

Nutze vor jeder Freigabe eine Entscheidungsmatrix:

Kriterium Grün Gelb Rot
Pädagogischer Nutzen klarer Bezug zum Ziel plausibel, noch unklar kein erkennbarer Mehrwert
Datenschutz geprüft und dokumentiert offene Rückfrage ungeklärte oder problematische Datenflüsse
Menschliche Kontrolle jederzeit möglich teilweise unklar Entscheidung wird faktisch ausgelagert
Zugang fair und barrierearm Einschränkungen systematische Benachteiligung
Evaluation messbare Kriterien nur Erfahrungswerte keine Prüfmöglichkeit

Entscheidungslogik: Rot in einem kritischen Schutzbereich bedeutet: nicht starten, zuerst klären. Gelb bedeutet: begrenzen und prüfen. Grün bedeutet: Pilot kann vorbereitet werden.


Entscheidungssituation 2: KI für sensible schulische Entscheidungen?

Fall: Ein Anbieter verspricht, aus Leistungsdaten automatisch Förderbedarf zu priorisieren.

Fragen für das Leitungsteam:

  1. Welche Daten verarbeitet das System?
  2. Welche Folgen hat eine falsche Einstufung?
  3. Können Lehrkräfte die Empfehlung nachvollziehen und korrigieren?
  4. Gibt es Verzerrungen für bestimmte Gruppen?
  5. Ist diese Form der Automatisierung rechtlich und pädagogisch überhaupt zulässig?
  6. Gibt es eine weniger eingriffsintensive Alternative?

Führungshaltung: Je höher die mögliche Auswirkung auf einzelne Personen, desto höher müssen Transparenz, Prüfung und menschliche Kontrolle sein.


Schritt 5: KI-Kompetenz als Personalentwicklung

Fortbildung sollte nicht bei Prompt-Tipps enden. Sie braucht mehrere Kompetenzdimensionen:

Kompetenz Was Mitarbeitende können sollten
Verstehen Grundprinzipien, Grenzen und typische Fehler von KI erklären.
Anwenden KI zielgerichtet für pädagogische oder organisatorische Aufgaben einsetzen.
Prüfen Ergebnisse auf Richtigkeit, Bias, Quellenlage und Angemessenheit prüfen.
Schützen Datenschutz, Vertraulichkeit und Urheberrecht berücksichtigen.
Reflektieren Auswirkungen auf Lernen, Autorschaft, Leistung und Rollen diskutieren.
Gestalten gute Einsatzszenarien entwickeln und evaluieren.

Fortbildungsprinzip: Teams lernen an echten Aufgaben ihrer Schule. Ein 30-minütiges Format mit direkter Anwendung kann wertvoller sein als ein einmaliger Großvortrag ohne Transfer.


Schaubild: Drei Ebenen der Professionalisierung

Basis Praxis Gestaltung
Was ist KI? Wo liegen Grenzen? Wie nutze und prüfe ich KI im eigenen Arbeitsfeld? Wie entwickle ich Regeln, Szenarien und Evaluation mit?
KI-Kompetenz für alle Rollenbezogene Vertiefung Multiplikatorinnen und Multiplikatoren


Schritt 6: Unterricht, Organisation und Kommunikation zusammendenken

Ein technisches Grundverständnis hilft, Erwartungen zu begrenzen: Generative KI erzeugt Ausgaben auf Basis statistischer Muster. Sie verfügt nicht automatisch über schulischen Kontext, gesicherte Wahrheit oder pädagogische Urteilskraft.

Sinnvolle Suchfelder:

Feld Möglicher Nutzen Führungsfrage
Unterrichtsvorbereitung Ideen, Differenzierung, Materialentwürfe Wie wird fachliche Qualität gesichert?
Feedback Vorstrukturierung, Varianten, Sprachunterstützung Wer trägt die Verantwortung für die Rückmeldung?
Kommunikation Entwürfe, Übersetzung, verständliche Sprache Welche Daten dürfen verarbeitet werden?
Wissensmanagement Zusammenfassen freigegebener interner Dokumente Welche Quelle ist verbindlich?
Verwaltung Routineentwürfe und Strukturierung Welche Prozesse dürfen nicht automatisiert werden?


Praxisbeispiel A: KI-Sprechstunde im Kollegium

Fiktiv, aber realitätsnah: Eine Schule startet keine verpflichtende Tool-Offensive. Stattdessen gibt es vier Wochen lang eine wöchentliche 30-minütige KI-Sprechstunde.

Woche Fokus
1 Sichere Grundlagen und typische Fehler
2 Unterrichtsvorbereitung und Quellenprüfung
3 Feedback und Leistungsbewertung
4 Datenschutz, Regeln und nächste Piloten

Erfolgskriterium: Nicht Anzahl der Prompts, sondern Zahl der tragfähigen Anwendungsszenarien und geklärten Fragen.


Praxisbeispiel B: KI-gestützte Elternkommunikation

Fiktiv, aber realitätsnah: Das Sekretariat und die Schulleitung testen KI nur für Rohentwürfe allgemeiner Informationsschreiben.

Regeln:

  1. Keine personenbezogenen Daten in nicht freigegebene Systeme.
  2. Jeder Text wird von einer zuständigen Person geprüft.
  3. Rechtlich oder pädagogisch sensible Aussagen werden nicht automatisiert entschieden.
  4. Übersetzungen werden bei hoher Bedeutung zusätzlich kontrolliert.
  5. Nach vier Wochen werden Zeitgewinn und Fehler dokumentiert.


Praxisbeispiel C: Prüfungsformate weiterentwickeln

KI verändert nicht nur das Erstellen von Texten, sondern auch die Frage, wie Eigenleistung sichtbar wird.

Mögliche Entwicklungsrichtung: stärker prozessorientierte Aufgaben, mündliche Erläuterungen, dokumentierte Arbeitswege, Reflexion über KI-Nutzung und Aufgaben mit schulischem oder persönlichem Kontext.

Leitungsaufgabe: Fachschaften benötigen gemeinsame Orientierungen, damit Bewertung transparent und vergleichbar bleibt.


Entscheidungssituation 3: Ein Kollegium ist gespalten

Ein Teil fordert schnelle Freigaben, ein anderer Teil ein vollständiges Verbot.

Moderationsstruktur:

  1. Gemeinsame schulische Ziele benennen.
  2. Konkrete Risiken statt Grundsatzpositionen sammeln.
  3. Einen kleinen, freiwilligen und überprüfbaren Pilot definieren.
  4. Schutzregeln gemeinsam festlegen.
  5. Nach einem festen Termin mit Evidenz neu entscheiden.

Reflexionsfrage: Welche Konflikte an Deiner Schule sind eigentlich Technikfragen – und welche sind Fragen von Vertrauen, Rollen, Qualität oder Gerechtigkeit?


12-Monats-Roadmap für Schulleitungen

Phase Schwerpunkt Ergebnis
Monate 1–3 Ausgangslage, Zielbild, Steuergruppe Ein gemeinsames Problem- und Zielverständnis
Monate 4–6 Regeln, Fortbildung, erster Pilot Begrenzte Erprobung mit Schutzrahmen
Monate 7–9 Evaluation, Austausch, Anpassung Evidenz zu Nutzen, Risiken und Akzeptanz
Monate 10–12 Skalierung oder Stopp Verstetigte Praxis oder begründete Neuorientierung

Wichtig: Nicht jede erfolgreiche Einzelerfahrung muss skaliert werden. Entscheidend sind Übertragbarkeit, Ressourcen und Qualität.


Checkliste: Startklar für einen KI-Pilot?

Check Frage
Ist das pädagogische oder organisatorische Problem klar beschrieben?
Gibt es ein messbares Erfolgskriterium?
Ist geklärt, welche Daten verarbeitet werden?
Sind Zuständigkeiten festgelegt?
Ist menschliche Kontrolle gesichert?
Gibt es eine Alternative ohne KI?
Sind Zugang und Barrierefreiheit berücksichtigt?
Ist ein Evaluations- und Abbruchtermin festgelegt?


Checkliste: KI-Governance an der Schule

Check Baustein
Schulische Leitlinie zur KI-Nutzung
Verfahren zur Tool-Prüfung
Datenschutz- und Sicherheitsklärung
Regeln für Transparenz und Kennzeichnung
Orientierung für Leistungsbewertung
Fortbildungsplan
Meldeweg für Vorfälle
Jährlicher Review-Termin


Checkliste: Führungskommunikation

Vor einer Einführung sollte jede Führungskraft drei Sätze beantworten können:

  1. Warum? Welches Problem lösen wir?
  2. Wie? Unter welchen Regeln testen wir?
  3. Woran merken wir es? Wie prüfen wir Nutzen und Nebenwirkungen?

Wenn diese drei Sätze nicht klar sind, ist die Organisation noch nicht bereit für Skalierung.


Reflexionsboard für das Leitungsteam

Perspektive Reflexionsfrage
Lernende Welche Gruppen profitieren – und welche könnten ausgeschlossen werden?
Lehrkräfte Wo entsteht Entlastung, wo zusätzlicher Prüfaufwand?
Eltern Welche Transparenz ist nötig, um Vertrauen zu sichern?
Schulträger Welche Infrastruktur und Verträge müssen geklärt werden?
Schulaufsicht Welche Vorgaben sind verbindlich?
Schulkultur Fördert der Einsatz Kooperation oder nur individuelle Effizienz?


Fünf Führungsprinzipien

  1. Pädagogische Führung: Ziele vor Tools.
  2. Partizipation: Betroffene früh beteiligen.
  3. Datenschutz: Schutz und Klarheit vor Bequemlichkeit.
  4. Professionalisierung: Kompetenz kontinuierlich aufbauen.
  5. Evaluation: Pilotieren, prüfen, anpassen oder stoppen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was steht am Anfang einer nachhaltigen KI-Schulentwicklung? (Ein klar beschriebenes pädagogisches oder organisatorisches Ziel) (!Die Auswahl eines möglichst bekannten KI-Tools) (!Die flächendeckende Einführung für alle) (!Die Zahl der verfügbaren Lizenzen)




Wozu dient ein begrenzter KI-Pilot vor allem? (Dazu Nutzen Risiken und Bedingungen kontrolliert zu prüfen) (!Dazu sofort schulweit Standards durchzusetzen) (!Dazu Evaluation zu vermeiden) (!Dazu Zuständigkeiten offen zu lassen)




Welche Aussage beschreibt gute KI-Governance am besten? (Zuständigkeiten Regeln Schutzmechanismen und Kontrolle sind geklärt) (!Jede Lehrkraft entscheidet ohne gemeinsamen Rahmen) (!Nur die technische Funktion eines Tools wird betrachtet) (!Datenschutz wird erst nach der Einführung geprüft)




Was ist ein geeignetes Erfolgskriterium für einen KI-Pilot? (Messbare Verbesserung bezogen auf das vorher definierte Ziel) (!Möglichst viele erzeugte Texte) (!Möglichst viele verschiedene Tools) (!Möglichst schnelle flächendeckende Nutzung)




Welche Kompetenz gehört zur professionellen KI-Nutzung? (KI-Ergebnisse kritisch prüfen und einordnen) (!KI-Ausgaben grundsätzlich ungeprüft übernehmen) (!Persönliche Daten möglichst vollständig eingeben) (!Nur die Geschwindigkeit der Ausgabe bewerten)




Welche Rolle sollte menschliche Kontrolle bei folgenreichen Entscheidungen spielen? (Sie muss besonders stark und nachvollziehbar sein) (!Sie sollte möglichst vollständig entfallen) (!Sie ist nur bei technischen Problemen nötig) (!Sie ist für schulische Entscheidungen bedeutungslos)




Was ist bei einer gespaltenen Haltung im Kollegium sinnvoll? (Einen begrenzten Pilot mit gemeinsam vereinbarten Kriterien gestalten) (!Kritische Stimmen aus der Entwicklung ausschließen) (!Alle sofort zur Nutzung verpflichten) (!Jede Diskussion über Risiken vermeiden)




Was kennzeichnet ein gutes Zielbild? (Es beschreibt gewünschte pädagogische oder organisatorische Wirkung) (!Es nennt nur konkrete Produktnamen) (!Es zählt möglichst viele KI-Funktionen auf) (!Es ersetzt alle bestehenden Schulziele)




Wann sollte ein Pilot gestoppt oder pausiert werden? (Wenn kritische Schutzfragen ungeklärt bleiben) (!Wenn nicht jede Person sofort begeistert ist) (!Wenn die erste Ausgabe eines Systems lang ist) (!Wenn ein anderes Tool neu erscheint)




Was bedeutet Evaluation in der KI-Schulentwicklung? (Nutzen Nebenwirkungen Akzeptanz und Zielerreichung systematisch prüfen) (!Nur positive Rückmeldungen sammeln) (!Nach der Einführung keine Veränderungen mehr zulassen) (!Erfolg ausschließlich an der Nutzungszahl messen)





Memory

Zielbild gewünschte Wirkung
Pilotierung begrenzte Erprobung
Governance Regeln und Zuständigkeiten
Evaluation systematische Überprüfung
Partizipation Beteiligung der Betroffenen
Fortbildung Kompetenzentwicklung
Skalierung begründete Ausweitung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Ausgangslage Bedarfe und Risiken erkennen
Zielbild gewünschte Wirkung beschreiben
Pilotierung begrenzt erproben
Evaluation Ergebnisse und Nebenwirkungen prüfen
Skalierung Bewährtes nachhaltig ausweiten





Kreuzworträtsel

Governance Wie heißt der Ordnungsrahmen aus Regeln Zuständigkeiten und Kontrolle?
Pilotierung Wie heißt die begrenzte Erprobung einer neuen Praxis?
Evaluation Wie heißt die systematische Überprüfung von Wirkung und Zielerreichung?
Fortbildung Wie heißt organisierte berufliche Kompetenzentwicklung?
Datenschutz Welcher Schutzbereich betrifft personenbezogene Informationen?
Partizipation Wie heißt die Beteiligung betroffener Gruppen an Entwicklungsprozessen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Eine KI-Strategie beginnt mit einem klaren

für pädagogische oder organisatorische Wirkung.
Neue Anwendungen sollten zunächst in einer begrenzten

erprobt werden.
Regeln und Zuständigkeiten gehören zur schulischen

.
Die Wirkung eines Piloten wird durch

überprüft.
Der Aufbau von Fähigkeiten im Kollegium ist Aufgabe kontinuierlicher

.
Bei folgenreichen Entscheidungen ist menschliche

besonders wichtig.
Eine Strategie berücksichtigt auch

und Zugang.
Bewährte Ansätze werden erst nach Prüfung sinnvoll

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. KI-Bedarfscheck: Notiere drei wiederkehrende Probleme Deiner Schule, bei denen KI möglicherweise unterstützen könnte, und drei Probleme, die besser ohne KI gelöst werden.
  2. Zielbild: Formuliere einen Satz, der beschreibt, welche pädagogische Wirkung Deine Schule durch verantwortungsvolle KI-Nutzung erreichen möchte.
  3. Stakeholderanalyse: Erstelle eine Übersicht aus Lernenden, Lehrkräften, Eltern, Schulträger und Schulaufsicht und notiere je eine zentrale Frage dieser Gruppe.
  4. KI-Governance: Prüfe mit der Governance-Checkliste, welche drei Punkte an Deiner Schule bereits geklärt sind und welche drei fehlen.


Standard

  1. Pilotprojekt: Entwirf einen achtwöchigen KI-Pilot mit Ziel, Zielgruppe, Erfolgskriterien, Schutzregeln und Abbruchkriterium.
  2. Fortbildungskonzept: Plane drei kurze schulinterne Lernformate zu Verstehen, Anwenden und Prüfen von KI.
  3. Entscheidungsmatrix: Vergleiche zwei mögliche Lösungswege für ein Schulproblem nach pädagogischem Nutzen, Datenschutz, Zugang, Aufwand und Evaluation.
  4. Kommunikationsplan: Erstelle eine Information für Kollegium und Eltern, die Zweck, Grenzen und Evaluation eines KI-Piloten verständlich erklärt.


Schwer

  1. Schulentwicklungsstrategie: Entwickle eine einjährige KI-Roadmap mit Meilensteinen, Verantwortlichkeiten, Fortbildung und Evaluation.
  2. Prüfungskultur: Entwirf mit einer Fachschaft ein Leistungsformat, bei dem KI-Nutzung transparent möglich ist und Eigenleistung trotzdem sichtbar bleibt.
  3. Risikoanalyse: Untersuche ein geplantes KI-Szenario aus Sicht von Datenschutz, Bias, Barrierefreiheit, Fehlentscheidungen und Abhängigkeit von Anbietern.
  4. Evaluationsdesign: Entwickle ein Verfahren, das Zeitgewinn, Qualität, Akzeptanz und Lernwirkung eines Piloten mit mindestens zwei unterschiedlichen Datenquellen prüft.




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Lernkontrolle

  1. Strategietransfer: Eine Schule möchte sofort 300 KI-Lizenzen kaufen. Entwickle eine alternative Reihenfolge der Entscheidung und begründe jeden Schritt.
  2. Konfliktmoderation: Ein Kollegium ist zwischen Verbot und uneingeschränkter Nutzung gespalten. Entwirf einen moderierten Entscheidungsprozess, der beide Perspektiven einbindet.
  3. Fallanalyse Datenschutz: Ein Team möchte Schülertexte mit Namen in ein externes System eingeben. Analysiere die Situation und entwickle einen sichereren Arbeitsweg.
  4. Qualitätsentwicklung: Ein Pilot spart Zeit, verschlechtert aber nach Einschätzung der Lehrkräfte die Qualität von Rückmeldungen. Leite daraus eine Entscheidung und weitere Prüfaufträge ab.
  5. Chancengerechtigkeit: Eine KI-Anwendung funktioniert für einige Sprachgruppen deutlich schlechter. Entwickle Maßnahmen für den Pilot und Kriterien für eine mögliche Fortsetzung.
  6. Skalierungsentscheidung: Ein Pilot wird von drei engagierten Lehrkräften erfolgreich genutzt. Prüfe, welche zusätzlichen Informationen vor einer schulweiten Ausweitung benötigt werden.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema sollte erkennbar sein, dass Du KI-Schulentwicklung als Führungs- und Qualitätsaufgabe gestalten kannst.

  1. Ein nachvollziehbares schulisches Zielbild formulieren.
  2. Einen begrenzten Pilot mit Erfolgskriterien und Abbruchbedingungen planen.
  3. Zuständigkeiten, Datenschutz und menschliche Kontrolle berücksichtigen.
  4. Ein Fortbildungskonzept für unterschiedliche Kompetenzniveaus entwickeln.
  5. Eine Entscheidungsmatrix oder Risikoanalyse anwenden.
  6. Evaluationsergebnisse interpretieren und daraus Fortsetzung, Anpassung oder Stopp ableiten.
  7. Beteiligung von Kollegium, Lernenden, Eltern und Schulträger sinnvoll einplanen.
  8. Eine realistische Roadmap für Verstetigung und regelmäßige Überprüfung erstellen.




OERs zum Thema

Wikipedia: Schulentwicklung

Wikipedia: Künstliche Intelligenz



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