Zum Inhalt springen

Jugend und Gesellschaft - Gemeinschaftskunde

Aus MOOCsWiki Staging
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

Jugend und Gesellschaft - Gemeinschaftskunde




Einleitung

Jugend ist eine Lebensphase zwischen Kindheit und Erwachsensein. In dieser Zeit entwickelst Du Deine Identität, übernimmst mehr Verantwortung und entscheidest zunehmend selbst. Gleichzeitig beeinflussen Dich Familie, Freundeskreis, Schule, Medien, Vereine, Ausbildung und Politik.

Gesellschaft bedeutet, dass Menschen zusammenleben, Regeln aushandeln, Aufgaben verteilen und Konflikte lösen. Jugendliche sind dabei nicht nur Zuschauerinnen und Zuschauer. Sie gestalten Schule, Freizeit, Kultur, digitale Räume und politische Diskussionen mit.

Dieser aiMOOC zeigt Dir, wie Jugend und Gesellschaft zusammenhängen. Du lernst wichtige Begriffe kennen, untersuchst Chancen und Ungleichheiten und entwickelst Ideen für eigene Beteiligung.


Jugend als Lebensphase


Übergang und Entwicklung

Jugend ist keine überall gleich festgelegte Altersstufe. Sie ist vor allem eine Phase des Übergangs. Körper, Denken, Gefühle und soziale Beziehungen verändern sich. Häufig entstehen neue Freiheiten, aber auch neue Erwartungen.

Du setzt Dich stärker mit Fragen auseinander wie: Wer bin ich? Was ist mir wichtig? Zu welcher Gruppe gehöre ich? Welchen Beruf möchte ich erlernen? Wie will ich leben?


Unterschiedliche Lebenslagen

Es gibt nicht „die eine Jugend“. Jugendliche unterscheiden sich zum Beispiel durch Familie, Einkommen, Wohnort, Geschlecht, Bildung, Religion, Interessen, Gesundheit und Erfahrungen mit Migration oder Diskriminierung.

Diese Unterschiede können Chancen eröffnen, aber auch Benachteiligungen verursachen. Gemeinschaftskunde fragt deshalb, wie gesellschaftliche Teilhabe möglichst gerecht gestaltet werden kann.


Sozialisation und Identität


Was ist Sozialisation?

Sozialisation bezeichnet den Prozess, in dem Menschen Werte, Regeln, Fähigkeiten und Verhaltensweisen lernen. Dabei wirkst Du selbst aktiv mit: Du übernimmst nicht einfach alles, sondern prüfst, veränderst und entwickelst eigene Positionen.

Wichtige Sozialisationsorte sind Familie, Schule, Freundeskreis, Medien, Vereine, Religionsgemeinschaften und Arbeitswelt.


Familie, Peergroup und Schule

Die Familie vermittelt oft erste Regeln, Sprache und Werte. Die Peergroup ist eine Gruppe ähnlich alter Menschen. In ihr erprobst Du Zugehörigkeit, Freundschaft, Stil und Selbstständigkeit.

Die Schule vermittelt Wissen und bereitet auf Ausbildung und Beruf vor. Sie ist zugleich ein sozialer und politischer Lernort: Du kannst diskutieren, Regeln mitgestalten, Verantwortung übernehmen und Konflikte demokratisch lösen.


Identität und Rollen

Menschen übernehmen unterschiedliche soziale Rollen, etwa als Schülerin oder Schüler, Freundin oder Freund, Familienmitglied, Vereinsmitglied oder Auszubildende beziehungsweise Auszubildender.

Rollen enthalten Erwartungen. Diese können zusammenpassen, aber auch in Konflikt geraten. Identität entsteht, wenn Du Erfahrungen, Werte, Beziehungen und Zukunftsvorstellungen zu einem eigenen Selbstbild verbindest.


Jugendkulturen und Medien


Jugendkulturen

Jugendkulturen entstehen durch gemeinsame Musik, Kleidung, Sprache, Sport, Kunst, Spiele oder politische Ziele. Sie können Zugehörigkeit schaffen und neue Ausdrucksformen entwickeln.

Jugendkulturen sind vielfältig und verändern sich. Sie dürfen nicht mit starren Vorurteilen über „die Jugend“ verwechselt werden.


Digitale Lebenswelt

Digitale Medien ermöglichen Information, Unterhaltung, Lernen, Freundschaft und politische Beteiligung. Gleichzeitig entstehen Risiken wie Desinformation, Cybermobbing, sozialer Druck, Datenmissbrauch und einseitige Informationsräume.

Medienkompetenz bedeutet, Quellen zu prüfen, Privatsphäre zu schützen, respektvoll zu kommunizieren und unterschiedliche Meinungen auszuhalten.


Chancen und soziale Ungleichheit


Bildung und Zukunft

Bildung beeinflusst berufliche Möglichkeiten, Einkommen und gesellschaftliche Teilhabe. Chancen hängen jedoch nicht nur von persönlicher Leistung ab. Auch familiäre Unterstützung, finanzielle Mittel, Wohnort, Gesundheit und Zugänge zu Beratung spielen eine Rolle.

Eine gerechte Gesellschaft versucht, Barrieren abzubauen und Jugendlichen passende Unterstützung zu bieten.


Armut, Ausgrenzung und Diskriminierung

Armut kann die Teilnahme an Freizeit, Kultur, digitaler Bildung oder Klassenfahrten erschweren. Diskriminierung entsteht, wenn Menschen wegen zugeschriebener Merkmale benachteiligt oder abgewertet werden.

Gleichberechtigung bedeutet nicht, dass alle Menschen identisch behandelt werden müssen. Sie bedeutet, dass alle gleiche Würde, Rechte und faire Teilhabechancen besitzen.


Mitbestimmung und Demokratie


Formen der Beteiligung

Partizipation bedeutet Beteiligung an Entscheidungen. Jugendliche können sich in der Schülervertretung, in Jugendgemeinderäten, Vereinen, Initiativen, Parteien, Gewerkschaften oder sozialen Projekten engagieren. Weitere Möglichkeiten sind Petitionen, Demonstrationen, Gespräche mit Verantwortlichen und Wahlen, sobald die jeweilige Altersgrenze erreicht ist.

Beteiligung ist besonders glaubwürdig, wenn Jugendliche früh informiert werden, eigene Vorschläge einbringen und nachvollziehen können, was aus ihren Ideen wird.


Jugendparlamente und Schülervertretung

In Jugendparlamenten beraten junge Menschen über Themen ihrer Gemeinde oder Region. In der Schülervertretung können sie Interessen der Lernenden bündeln und gegenüber Schulleitung oder anderen Gremien vertreten.

Solche Formen ersetzen keine gewählten Parlamente. Sie schaffen jedoch Räume, in denen Jugendliche politische Urteilsbildung, Kompromisse und Verantwortung praktisch einüben.


Protest und Engagement

Demonstrationen machen Forderungen öffentlich sichtbar. In einer Demokratie müssen Proteste friedlich bleiben und die Rechte anderer achten.

Ehrenamtliches Engagement stärkt das Zusammenleben. Jugendliche können etwa in Sport, Kultur, Rettungsdiensten, Umweltprojekten, Nachbarschaftshilfe oder politischer Bildung aktiv werden.


Konflikte, Regeln und Verantwortung

Konflikte gehören zu einer vielfältigen Gesellschaft. Sie entstehen, wenn Interessen, Werte oder Bedürfnisse aufeinandertreffen. Demokratische Konfliktlösung nutzt Gespräch, faire Verfahren, Kompromiss und geltendes Recht statt Gewalt.

Freiheit ist mit Verantwortung verbunden. Wer seine Meinung äußert, darf andere kritisieren, aber nicht bedrohen oder entmenschlichen. Wer digitale Inhalte teilt, trägt Verantwortung für Wirkung und Wahrheitsgehalt.

Jugendliche haben Rechte und zugleich Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen. Gesellschaftliche Regeln sind veränderbar, wenn sie in demokratischen Verfahren überprüft und neu beschlossen werden.


Zusammenfassung

Jugend ist eine vielfältige Lebensphase. Sozialisation, Identität, Bildung, Medien und soziale Lage prägen den Alltag. Jugendliche erleben gesellschaftliche Erwartungen, besitzen Rechte und können ihre Umgebung mitgestalten.

Demokratische Gesellschaften brauchen die Perspektiven junger Menschen. Gute Beteiligung verbindet Information, echte Einflussmöglichkeiten, Respekt und Verantwortung.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bezeichnet Sozialisation? (Das Lernen und Mitgestalten von Werten Regeln und Verhaltensweisen) (!Nur die körperliche Entwicklung) (!Nur den Schulabschluss) (!Die Mitgliedschaft in einer Partei)




Was ist eine Peergroup? (Eine Gruppe ähnlich alter Menschen) (!Eine staatliche Behörde) (!Ein Schulfach) (!Eine Form der Wahl)




Welche Aussage über Jugend ist richtig? (Jugendliche haben unterschiedliche Lebenslagen und Interessen) (!Alle Jugendlichen leben unter gleichen Bedingungen) (!Jugendliche werden nur durch Schule geprägt) (!Jugend ist in jeder Gesellschaft genau gleich)




Was bedeutet Partizipation? (Beteiligung an Entscheidungen) (!Verzicht auf eine eigene Meinung) (!Ausschluss aus einer Gruppe) (!Befolgung jeder Forderung)




Welche Möglichkeit gehört zur politischen Beteiligung? (Eine Petition einreichen) (!Gerüchte ungeprüft verbreiten) (!Andere Meinungen verbieten) (!Öffentliche Regeln ignorieren)




Was gehört zu Medienkompetenz? (Quellen prüfen und Privatsphäre schützen) (!Jede Nachricht sofort weiterleiten) (!Nur einer Quelle vertrauen) (!Passwörter mit anderen teilen)




Was kann soziale Ungleichheit beeinflussen? (Den Zugang zu Bildung und Teilhabe) (!Die Bedeutung der Menschenwürde) (!Die Gültigkeit der Naturgesetze) (!Die Länge eines Kalendermonats)




Welche Aufgabe kann eine Schülervertretung übernehmen? (Interessen der Lernenden bündeln und vertreten) (!Gerichtsurteile erlassen) (!Bundesgesetze beschließen) (!Alle Unterrichtsnoten festlegen)




Wie werden Konflikte demokratisch bearbeitet? (Durch Gespräch faire Verfahren und Kompromisse) (!Durch Drohungen) (!Durch körperliche Gewalt) (!Durch das Verbot jeder Kritik)




Was kennzeichnet ehrenamtliches Engagement? (Freiwilliger Einsatz für andere oder die Gemeinschaft) (!Eine verpflichtende Schulprüfung) (!Eine automatisch bezahlte Vollzeitstelle) (!Eine private Kaufentscheidung)





Memory

Sozialisation Lernen gesellschaftlicher Werte und Regeln
Peergroup Gruppe ähnlich alter Menschen
Partizipation Beteiligung an Entscheidungen
Ehrenamt Freiwilliger Einsatz für die Gemeinschaft
Identität Eigenes Selbstbild
Jugendkultur Gemeinsame Ausdrucksformen junger Menschen
Medienkompetenz Kritischer und verantwortlicher Medienumgang
Diskriminierung Benachteiligung wegen zugeschriebener Merkmale





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Familie Früher Ort für Sprache Werte und Regeln
Peergroup Freundeskreis mit ähnlichem Alter
Schule Lernort für Wissen Zusammenleben und Mitbestimmung
Medien Raum für Information Kommunikation und Unterhaltung
Jugendparlament Beteiligungsform für politische Anliegen junger Menschen
Ehrenamt Freiwillige Tätigkeit für andere






Kreuzworträtsel

Sozialisation Wie heißt der Prozess in dem Menschen gesellschaftliche Werte und Regeln lernen?
Peergruppe Wie heißt eine Gruppe ähnlich alter Freundinnen und Freunde?
Partizipation Wie nennt man die Beteiligung an Entscheidungen?
Ehrenamt Wie heißt ein freiwilliger Einsatz für die Gemeinschaft?
Identität Wie nennt man das eigene Selbstbild eines Menschen?
Demokratie Welche Herrschaftsform lebt von Mitbestimmung und freien Entscheidungen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Jugend ist eine Phase des

zwischen Kindheit und Erwachsensein.
Das Lernen gesellschaftlicher Werte und Regeln heißt

.
Eine Gruppe ähnlich alter Menschen nennt man

.
Das eigene Selbstbild wird als

bezeichnet.
Beteiligung an Entscheidungen heißt

.
Die kritische Prüfung von Quellen gehört zur

.
Unterschiedliche Zugänge zu Bildung können soziale

verstärken.
Eine gewählte Vertretung der Lernenden ist die

.
Freiwilliger Einsatz für die Gemeinschaft heißt

.
Demokratische Konflikte werden durch Gespräch und

bearbeitet.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Mein Jugendalltag: Erstelle eine Mindmap mit Orten Gruppen und Medien die Deinen Alltag prägen.
  2. Regeln im Zusammenleben: Sammle fünf Regeln aus Schule Familie oder Verein und erkläre ihren Zweck.
  3. Mediencheck: Vergleiche zwei Beiträge zum gleichen Thema und notiere Unterschiede bei Quelle Sprache und Aussage.
  4. Beteiligung vor Ort: Finde eine Möglichkeit für Jugendbeteiligung in Deiner Schule oder Gemeinde und stelle sie kurz vor.


Standard

  1. Umfrage zur Jugend: Entwickle fünf neutrale Fragen zu Interessen und Problemen Jugendlicher führe eine kleine Umfrage durch und werte sie anonym aus.
  2. Rollenkonflikt: Schreibe eine kurze Szene in der schulische familiäre und freundschaftliche Erwartungen aufeinandertreffen.
  3. Jugendkultur-Porträt: Untersuche eine Jugendkultur ohne Vorurteile und präsentiere Werte Ausdrucksformen und mögliche Konflikte.
  4. Schulprojekt zur Mitbestimmung: Entwickle einen realistischen Vorschlag zur Verbesserung Deiner Schule und plane den Weg bis zur Entscheidung.


Schwer

  1. Soziale Ungleichheit analysieren: Untersuche an einem Fallbeispiel wie Einkommen Bildung Wohnort und Diskriminierung zusammenwirken können.
  2. Jugendparlament simulieren: Plant eine Sitzung mit Antrag Redezeit Änderungsantrag Abstimmung und Ergebnisprotokoll.
  3. Digitale Öffentlichkeit: Produziere ein kurzes Erklärvideo über Chancen und Risiken politischer Kommunikation in sozialen Medien.
  4. Interview zur Beteiligung: Befrage eine Person aus Schülervertretung Jugendgemeinderat Verein oder Kommunalpolitik und werte Chancen sowie Grenzen der Beteiligung aus.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fallanalyse Sozialisation: Analysiere eine erfundene Alltagssituation und zeige wie Familie Peergroup Schule und Medien gemeinsam wirken.
  2. Urteil zur Beteiligung: Beurteile die Aussage „Jugendliche werden zwar angehört haben aber zu wenig Einfluss“ mit Kriterien für echte Partizipation.
  3. Konfliktlösung: Entwickle für einen Streit um einen Jugendtreff ein demokratisches Verfahren mit Beteiligten Regeln und Kompromissmöglichkeiten.
  4. Ungleichheit und Teilhabe: Erkläre an einem Beispiel wie finanzielle Benachteiligung politische oder kulturelle Teilhabe erschweren kann.
  5. Medienentscheidung: Prüfe einen fiktiven viralen Beitrag und begründe welche Schritte vor dem Teilen notwendig sind.
  6. Projektbewertung: Vergleiche Demonstration Petition Schülervertretung und Ehrenamt für ein konkretes Anliegen und entscheide welche Kombination am sinnvollsten ist.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du:

  1. Grundbegriffe: Jugend Sozialisation Identität Peergroup Partizipation und soziale Ungleichheit korrekt erklären kannst.
  2. Zusammenhänge: den Einfluss von Familie Schule Freundeskreis Medien und Lebenslage auf Jugendliche beschreiben kannst.
  3. Urteilsfähigkeit: Chancen und Risiken gesellschaftlicher Entwicklungen begründet abwägen kannst.
  4. Demokratische Beteiligung: verschiedene Beteiligungsformen vergleichen und passend auswählen kannst.
  5. Medienkompetenz: Quellen kritisch prüfen und verantwortliches digitales Handeln begründen kannst.
  6. Transfer: Erkenntnisse auf einen neuen Fall aus Schule Gemeinde oder digitaler Öffentlichkeit anwenden kannst.




OERs zum Thema



Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE




The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen