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IM6 - KI für Arbeitsanweisungen nutzen und prüfen

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IM6 - KI für Arbeitsanweisungen nutzen und prüfen




IM6 - KI für Arbeitsanweisungen nutzen und prüfen

Wie wird aus ein paar Notizen eine klare, vollständige und sichere Anleitung? In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du KI als Schreib- und Denkwerkzeug nutzen kannst, ohne ihre Vorschläge einfach zu übernehmen. Du trainierst, aus Stichpunkten eine verständliche Arbeitsanweisung erstellen zu lassen, KI-Entwürfe zu vergleichen, Fehler zu finden und eine Anleitung vor der Nutzung fachlich zu prüfen.


Einleitung

Im Alltag, in der Schule und später im Beruf gibt es viele Aufgaben, die in einer bestimmten Reihenfolge erledigt werden müssen. Eine gute Anleitung sagt deshalb nicht nur, was getan werden soll, sondern auch womit, in welcher Reihenfolge, woran man das richtige Ergebnis erkennt und wann man stoppen und nachfragen muss.

In diesem aiMOOC verwenden wir das Wort Arbeitsanweisung in einem einfachen Sinn: eine klare Anleitung für eine Aufgabe. Im Berufsleben kann eine Arbeitsanweisung zusätzlich eine verbindliche betriebliche Regel sein. Arbeitsanweisungen helfen dabei, Tätigkeiten einheitlich, nachvollziehbar und möglichst fehlerarm auszuführen.

KI kann Dir dabei helfen, ungeordnete Notizen in einen ersten Entwurf zu verwandeln. Dieser Entwurf ist aber kein Beweis dafür, dass die Anleitung richtig oder sicher ist. Sprachmodelle können Informationen auslassen, missverstehen oder sogar plausibel klingende Angaben erfinden. Deshalb bleibt die Prüfung beim Menschen.

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Notizen in wichtige Angaben für eine Anleitung umwandeln.
  2. einen klaren Prompt für eine KI formulieren.
  3. verschiedene KI-Entwürfe vergleichen und verbessern.
  4. eine Anleitung auf Ziel, Reihenfolge, Vollständigkeit, Ergebnis und Sicherheit prüfen.
  5. Fehlerfälle erkennen, bei denen eine KI etwas erfindet, auslässt oder unsicher formuliert.
  6. bei unbekannten oder möglicherweise gefährlichen Situationen stoppen und eine Lehrkraft oder andere zuständige erwachsene Person fragen.
  7. für Geräte, Software, Projekte und Veranstaltungsaufbauten sichere Anleitungen im passenden Umfang erstellen.


Was KI kann – und was Du prüfen musst

Eine textgenerierende KI kann aus Deinen Eingaben neue Texte formulieren. Wenn Du ihr zum Beispiel fünf Stichpunkte gibst, kann sie daraus eine nummerierte Schrittfolge machen. Das ist praktisch, weil ein erster Entwurf schnell entsteht. Gleichzeitig kann die KI aber nicht automatisch wissen, ob Deine Notizen vollständig sind oder ob eine Regel an Deiner Schule anders gilt.

Ein überzeugend klingender KI-Text kann sachlich falsch sein. Solche falschen oder unbelegten KI-Ausgaben werden häufig als KI-Halluzinationen bezeichnet. Gerade bei Arbeitsanweisungen ist deshalb wichtig: Formulierungshilfe ja – ungeprüfte Übernahme nein.

Eine KI ist besonders nützlich, wenn Du sie mit guten Informationen versorgst und ihr einen klaren Auftrag gibst. Ein Prompt sollte deshalb möglichst enthalten: Aufgabe, Zielgruppe, vorhandene Notizen, gewünschte Form und Prüfkriterien.


Von Notizen zur brauchbaren Arbeitsanweisung

Stell Dir vor, in Deinem Heft steht nur:

„Datei öffnen – Namen ändern – speichern – kontrollieren“

Du weißt vielleicht, was damit gemeint ist. Eine andere Person weiß aber noch nicht:

  1. welche Datei gemeint ist,
  2. in welchem Programm gearbeitet wird,
  3. welchen neuen Namen die Datei erhalten soll,
  4. wo gespeichert werden soll,
  5. wie die Kontrolle aussieht.

Genau hier kann KI helfen. Sie kann fehlende Struktur sichtbar machen und aus vorhandenen Informationen eine verständlichere Fassung erzeugen.

Ein sinnvoller Ablauf ist:

Notizen → Prompt → KI-Entwurf → fachliche Prüfung → Sicherheitsprüfung → Test → Endfassung

Wichtig ist, dass Du fehlende Informationen nicht durch Raten ersetzt. Du kannst die KI ausdrücklich anweisen, Unklarheiten als Rückfrage zu markieren.


Eine Prompt-Vorlage für Klasse 6

Diese Vorlage kannst Du an viele harmlose Aufgaben anpassen:

„Erstelle aus den folgenden Notizen eine kurze Arbeitsanweisung für Schülerinnen und Schüler der Klasse 6. Verwende einfache Sprache und eine nummerierte Reihenfolge. Erfinde keine fehlenden Angaben. Wenn etwas unklar ist, schreibe stattdessen: Rückfrage nötig. Nenne am Anfang das Ziel und die benötigten Materialien. Nenne am Ende eine Ergebniskontrolle. Füge keine gefährlichen Tätigkeiten hinzu. Wenn eine Tätigkeit möglicherweise gefährlich ist oder Fachwissen erfordert, formuliere eine Stoppregel und verweise auf eine Lehrkraft oder zuständige erwachsene Person. Notizen: …“

Dieser Prompt zwingt die KI nicht dazu, die Wahrheit zu kennen. Er verbessert aber die Chance, dass sie Unsicherheiten sichtbar macht und den Entwurf gut strukturiert.


Der KLARS-Check

Für diesen aiMOOC verwenden wir den KLARS-Check. Damit kannst Du jeden KI-Entwurf Schritt für Schritt prüfen.

Buchstabe Prüffrage Woran Du es erkennst
K – Kontext und Ziel Ist klar, was am Ende erreicht werden soll? Ziel, Ausgangssituation und Aufgabe sind eindeutig.
L – Logische Reihenfolge Stehen die Schritte in einer sinnvollen Reihenfolge? Kein Schritt setzt etwas voraus, das erst später passiert.
A – Alles Nötige Fehlen Material, Voraussetzungen, Namen, Orte oder wichtige Zwischenschritte? Eine andere Person kann die Anleitung ohne Raten verstehen.
R – Resultat und Rückfragen Gibt es eine Kontrolle und werden Unklarheiten benannt? Das Ergebnis ist überprüfbar; fehlende Angaben werden nicht erfunden.
S – Sicherheit Ist jeder Schritt für die Zielgruppe sicher und erlaubt? Keine gefährlichen Eigenversuche, keine Umgehung von Regeln, klare Stoppregeln.

Der KLARS-Check ist besonders wichtig, weil eine sprachlich schöne Anleitung trotzdem lückenhaft oder unsicher sein kann.


Sicherheitsregeln für diesen aiMOOC

Wir üben nur mit harmlosen Tätigkeiten. Dazu gehören zum Beispiel Softwarebedienung, das Sortieren von Materialien, ein Projektablauf oder ein einfacher Veranstaltungsaufbau ohne Elektroarbeiten, Leitern, Werkzeuge oder andere gefährliche Tätigkeiten.

Für KI-Arbeitsanweisungen gelten hier fünf Grundregeln:

  1. Bei einem möglicherweise gefährlichen Schritt wird nicht ausprobiert, sondern gestoppt und nachgefragt.
  2. Herstellerhinweise, Schulregeln und Anweisungen einer zuständigen Lehrkraft stehen über einem KI-Vorschlag.
  3. Gehäuse, elektrische Anschlüsse, Schutzvorrichtungen oder unbekannte Gerätefunktionen werden nicht eigenmächtig verändert.
  4. Persönliche, vertrauliche oder unnötige Daten gehören nicht in einen KI-Prompt.
  5. Ein KI-Entwurf wird erst nach Prüfung als Arbeitsanweisung verwendet.


Vier konkrete Use-Cases

Die folgenden vier Beispiele zeigen jeweils denselben Lernweg: Notizen → Prompt → erster KI-Entwurf → Fehlerprüfung → verbesserter KI-Entwurf → Test.


Use-Case 1: Geräteablauf ohne gefährliche Tätigkeiten

Situation: Eine Dokumentenkamera im Klassenraum ist bereits fachgerecht angeschlossen und betriebsbereit. Du sollst nur erklären, wie ein Blatt unter der Kamera gezeigt wird. Es geht ausdrücklich nicht um Kabel, Gehäuse, Reparatur oder elektrische Arbeiten.

Notizen: Dokumentenkamera ist angeschlossen – einschalten – Blatt unter Kamera – Bild ausrichten – Schärfe prüfen – am Ende ausschalten – wenn kein Bild kommt Lehrkraft fragen.

Prompt an die KI:

„Erstelle aus diesen Notizen eine kurze Anleitung für Klasse 6. Beschreibe nur die normale Bedienung der bereits angeschlossenen Dokumentenkamera. Keine Kabelarbeiten, kein Öffnen des Geräts und keine Reparaturvorschläge. Wenn kein Bild erscheint, soll die Anleitung zum Stoppen und Fragen der Lehrkraft auffordern.“

KI-Entwurf A – absichtlich problematisch:

„1. Schalte die Kamera ein. 2. Wenn kein Bild erscheint, überprüfe alle Kabel und öffne notfalls die Abdeckung. 3. Lege das Blatt unter die Kamera. 4. Drücke verschiedene Tasten, bis das Bild scharf ist. 5. Schalte die Kamera aus.“

KLARS-Prüfung von Entwurf A:

Prüffeld Fund Bewertung
Kontext Das Ziel wird nicht erklärt. unvollständig
Logik Das Blatt wird erst nach einer Störungssuche erwähnt. verbesserungsbedürftig
Alles Nötige Das Ausrichten des Blatts fehlt. unvollständig
Resultat Keine klare Ergebniskontrolle. unvollständig
Sicherheit „Kabel überprüfen“ und „Abdeckung öffnen“ wurden erfunden und sind für diese Aufgabe nicht erlaubt. nicht verwenden

KI-Entwurf B – verbessert und geprüft:

Ziel: Ein Blatt soll gut lesbar über die bereits angeschlossene Dokumentenkamera angezeigt werden.

Voraussetzung: Die Dokumentenkamera ist von einer Lehrkraft oder zuständigen Person bereits korrekt angeschlossen.

  1. Schalte die Dokumentenkamera mit der vorgesehenen Ein-/Aus-Taste ein.
  2. Lege das Blatt flach unter die Kamera.
  3. Verschiebe oder drehe das Blatt so, dass der gewünschte Ausschnitt vollständig sichtbar ist.
  4. Nutze nur die vorgesehenen normalen Bedienelemente zum Scharfstellen, wenn dies nötig ist.
  5. Prüfe auf dem Bildschirm, ob Text oder Bild gut erkennbar sind.
  6. Wenn kein Bild erscheint oder etwas ungewöhnlich wirkt, stoppe und informiere die Lehrkraft.
  7. Schalte die Dokumentenkamera nach der Nutzung mit der vorgesehenen Taste aus.

Ergebniskontrolle: Das Blatt ist vollständig und lesbar zu sehen; es wurden keine Anschlüsse oder Abdeckungen verändert.

Fehlerfall: Eine KI schlägt plötzlich vor: „Drücke fünf Sekunden einen versteckten Reset-Knopf.“ Dieser Schritt steht weder in den Notizen noch ist klar, ob er für das Gerät passt. Die richtige Reaktion lautet: nicht ausprobieren, sondern als erfundene oder unbelegte Angabe markieren und nachfragen.


Use-Case 2: Softwareanleitung

Situation: Auf einem Schulcomputer soll für ein Projekt ein neuer Ordner angelegt und ein Textdokument darin gespeichert werden. Das verwendete Betriebssystem oder Programm kann unterschiedlich aussehen. Deshalb darf die KI keine erfundenen Schaltflächen behaupten, wenn sie nicht sicher bekannt sind.

Notizen: Projektordner – Name „Klassenprojekt“ – Textdokument öffnen – Datei „Ideen“ nennen – im Projektordner speichern – kontrollieren, ob Datei da ist.

KI-Entwurf A – zu ungenau:

„Erstelle einen Ordner. Schreibe den Text. Speichere alles irgendwo ab. Kontrolliere am Ende.“

Problem: „irgendwo“ ist keine brauchbare Ortsangabe. Außerdem fehlen der Ordnername, der Dateiname und eine klare Kontrolle.

Prompt zur Verbesserung:

„Überarbeite die Anleitung. Verwende nur Angaben aus den Notizen. Erfinde keine Schaltflächen oder Tastenkürzel. Wenn die genaue Bezeichnung eines Menüs je nach Programm verschieden sein kann, formuliere allgemein. Nenne Ordnername, Dateiname und eine konkrete Ergebniskontrolle.“

KI-Entwurf B – verbessert:

Ziel: Das Textdokument „Ideen“ soll im Ordner „Klassenprojekt“ gespeichert sein.

  1. Öffne den Bereich auf dem Schulcomputer, in dem Du Deine Projektdateien speichern darfst.
  2. Erstelle dort einen neuen Ordner mit dem Namen Klassenprojekt.
  3. Öffne das für die Aufgabe vorgesehene Textprogramm.
  4. Erstelle oder öffne das Textdokument, das Du für Deine Ideen verwenden möchtest.
  5. Speichere die Datei mit dem Namen Ideen im Ordner Klassenprojekt.
  6. Öffne den Ordner Klassenprojekt erneut und prüfe, ob die Datei Ideen dort angezeigt wird.

Ergebniskontrolle: Im vorgesehenen Speicherbereich gibt es den Ordner „Klassenprojekt“ und darin die Datei „Ideen“.

Fehlerfall: Eine KI schreibt: „Klicke immer auf Datei → Exportieren → PDF.“ Das stand nicht in den Notizen und kann für die Aufgabe falsch sein. Beim KLARS-Check fällt auf: Die KI hat eine zusätzliche Handlung erfunden.

Ein Screenshot kann eine Softwareanleitung ergänzen. Er ersetzt aber nicht die Prüfung, ob die gezeigte Oberfläche tatsächlich zu Deiner Version der Software passt.


Use-Case 3: Projektprozess

Situation: Eine Gruppe erstellt ein Informationsplakat zum Thema „Wasser sparen“. Die KI soll aus Notizen einen übersichtlichen Projektablauf erstellen.

Notizen: Thema festlegen – drei Unterthemen – Aufgaben verteilen – Informationen aus geeigneten Quellen – Entwurf – gegenseitig prüfen – Plakat fertigstellen – Quellen nennen – präsentieren.

KI-Entwurf A – mit Lücken:

„1. Macht ein Plakat. 2. Sucht Informationen im Internet. 3. Präsentiert das Ergebnis.“

KLARS-Prüfung: Der Entwurf ist viel zu kurz. Rollen, Unterthemen, Quellenprüfung, Entwurf, gegenseitige Kontrolle und Quellenangaben fehlen.

Prompt zur Verbesserung:

„Erstelle aus den Notizen einen Projektprozess für eine Gruppe in Klasse 6. Formuliere acht bis zehn kurze Schritte. Jede Phase soll ein sichtbares Ergebnis haben. Erfinde keine zusätzlichen Fachinhalte zum Thema Wasser. Füge eine Prüfschleife vor der Fertigstellung ein.“

KI-Entwurf B – verbessert:

  1. Klärt gemeinsam das Thema Wasser sparen und schreibt das gemeinsame Ziel in einem Satz auf.
  2. Legt drei Unterthemen fest, die auf dem Plakat vorkommen sollen.
  3. Verteilt die Aufgaben so, dass jede Person weiß, wofür sie verantwortlich ist.
  4. Sammelt Informationen aus geeigneten Quellen und notiert, woher die Informationen stammen.
  5. Vergleicht wichtige Angaben und entscheidet gemeinsam, welche Informationen auf das Plakat gehören.
  6. Erstellt einen ersten Plakatentwurf mit Überschrift, Unterthemen, Bildern oder Symbolen und Quellenangaben.
  7. Tauscht den Entwurf innerhalb der Gruppe und prüft ihn auf Verständlichkeit, Vollständigkeit und richtige Zuordnung.
  8. Verbessert den Entwurf nach der Rückmeldung.
  9. Erstellt die Endfassung und kontrolliert die Quellenangaben.
  10. Plant kurz, wer bei der Präsentation welchen Teil erklärt.

Ergebniskontrolle: Das Plakat enthält die vereinbarten Unterthemen, nachvollziehbare Quellen und wurde vor der Präsentation von der Gruppe geprüft.

Fehlerfall: Wenn die KI selbst Fakten zum Thema „Wasser sparen“ ergänzt, müssen diese Fakten getrennt vom Projektablauf geprüft werden. Ein guter Projektplan macht eine Sachbehauptung nicht automatisch richtig.


Use-Case 4: Veranstaltungsaufbau

Situation: Für einen Lese-Nachmittag in der Schule werden Tische, Stühle, ein Büchertisch und Hinweisschilder vorbereitet. Keine Elektroarbeiten, keine Leitern, keine schweren Gegenstände und keine Tätigkeiten außerhalb der von der Lehrkraft freigegebenen Bereiche.

Die Abbildung zeigt unterschiedliche räumliche Anordnungen. Für eine Schulveranstaltung muss die tatsächliche Aufstellung aber immer zu Raum, Schulregeln und freigegebenem Plan passen.

Notizen: Raumplan ansehen – Wege frei – Büchertisch an markierte Stelle – Stühle nach Plan – Eingangsschild – Materialtisch – Abschlussrundgang mit Lehrkraft.

KI-Entwurf A – mit gefährlichem Fehler:

„Stellt die Stühle auf, hängt das Eingangsschild möglichst hoch auf und nehmt dafür einen Stuhl als Tritt. Verlegt danach die Stromkabel für die Beleuchtung und schiebt schwere Tische an die gewünschte Stelle.“

Prüfung: Dieser Entwurf darf nicht verwendet werden. Die KI hat mehrere Tätigkeiten erfunden, die nicht in den Notizen stehen und für die Aufgabe ausdrücklich ausgeschlossen sind.

Prompt zur Korrektur:

„Erstelle nur aus den vorhandenen Notizen eine sichere Aufbauanleitung für Klasse 6. Keine Leitern oder Stühle als Tritt, keine Elektroarbeiten, kein Tragen schwerer Gegenstände. Wege müssen frei bleiben. Wenn etwas nicht leicht und sicher ausgeführt werden kann, soll die Lehrkraft übernehmen. Der Aufbau endet mit einem gemeinsamen Kontrollgang.“

KI-Entwurf B – verbessert:

  1. Sieh Dir gemeinsam mit Deiner Gruppe den freigegebenen Raumplan an.
  2. Markiere, welche Bereiche frei bleiben müssen, damit die vorgesehenen Wege nicht zugestellt werden.
  3. Stelle den Büchertisch nur an die im Raumplan markierte Stelle, sofern er leicht und sicher bewegt werden kann; sonst übernimmt die Lehrkraft.
  4. Stelle die vorgesehenen Stühle entsprechend dem Raumplan auf.
  5. Stelle den Materialtisch an die vereinbarte Stelle.
  6. Bringe das Eingangsschild nur an einer ohne Hilfsmittel sicher erreichbaren, freigegebenen Stelle an.
  7. Prüfe, ob Taschen, Kartons oder andere Gegenstände die vorgesehenen Wege blockieren.
  8. Führe am Ende zusammen mit der Lehrkraft einen Kontrollgang durch.

Ergebniskontrolle: Der Aufbau entspricht dem Plan, die vorgesehenen Wege sind frei und es wurden keine ausgeschlossenen Tätigkeiten durchgeführt.

Fehlerfall: Eine KI kann eine typische Veranstaltungsroutine kennen und trotzdem die falschen Schritte für Deine konkrete Schule vorschlagen. Deshalb gilt: lokaler Plan und Schulregeln zuerst, KI-Text danach.


KI-Entwürfe vergleichen

Ein guter Lerntrick ist, nicht nur einen Entwurf zu erzeugen. Lass die KI zwei oder drei Varianten erstellen und vergleiche sie mit dem KLARS-Check.

Beispielnotizen: „Namensschilder – alphabetisch – Tisch – vor Beginn – Kontrolle“

KI-Entwurf 1: „Lege die Namensschilder aus.“

KI-Entwurf 2: „Sortiere die Namensschilder alphabetisch und lege sie vor Beginn auf den vorgesehenen Tisch.“

KI-Entwurf 3: „Sortiere die Namensschilder alphabetisch, lege sie vor Beginn auf den vorgesehenen Tisch und prüfe anschließend, ob für jede erwartete Person ein Schild vorhanden ist.“

Entwurf 3 ist am nützlichsten, weil er Reihenfolge und Ergebniskontrolle nennt. Trotzdem müsste noch geklärt werden, ob die Liste der erwarteten Personen überhaupt vorliegt. Genau diese Frage gehört in die fachliche Prüfung.


Gleiche Notizen – unterschiedliche Prompts

Prompt Wahrscheinlicher Nutzen Prüffrage
„Mach eine Anleitung daraus.“ Die KI hat viel Freiheit und kann Lücken mit Vermutungen füllen. Welche Angaben wurden möglicherweise ergänzt?
„Erstelle fünf nummerierte Schritte nur aus meinen Notizen.“ Die Form ist klarer, aber fehlende Informationen können unbemerkt bleiben. Welche Information fehlt noch?
„Erstelle eine Anleitung aus meinen Notizen. Erfinde nichts. Markiere fehlende Angaben als Rückfrage nötig. Nenne Ziel und Ergebniskontrolle.“ Der Entwurf wird leichter prüfbar. Sind die markierten Rückfragen vollständig?
„Prüfe Deinen Entwurf zusätzlich auf sichere Ausführung für Klasse 6 und entferne Tätigkeiten, die Fachwissen oder gefährliche Handlungen erfordern.“ Der Sicherheitsfokus wird sichtbarer. Stimmt die Sicherheitsbewertung auch mit Schulregeln und Originalunterlagen überein?


KI-Fehlerwerkstatt: typische Fehler erkennen

Fehlerart Beispiel aus einem KI-Entwurf Was Du tun solltest
Erfundener Schritt „Drücke den Reset-Knopf“, obwohl er in den Notizen nicht vorkommt. Nicht übernehmen; Originalunterlage oder zuständige Person prüfen.
Fehlende Voraussetzung „Öffne die Datei“, obwohl nicht gesagt wurde, welche Datei. Voraussetzung ergänzen oder Rückfrage stellen.
Falsche Reihenfolge „Speichere die Datei“ steht vor „Erstelle das Dokument“. Schritte logisch neu ordnen.
Unklares Verb „Mach das Gerät fertig.“ Durch eine beobachtbare Handlung ersetzen.
Unsicherer Zusatz „Öffne die Abdeckung, wenn es nicht funktioniert.“ Stoppen; solchen Zusatz entfernen und zuständige erwachsene Person fragen.
Versteckte Annahme „Klicke auf die blaue Taste“, obwohl die Oberfläche unbekannt ist. Allgemeiner formulieren oder Version klären.
Keine Ergebniskontrolle Die Anleitung endet direkt nach dem letzten Arbeitsschritt. Prüfschritt ergänzen.
Zu viele Informationen Die KI erklärt lange Hintergrundtheorie mitten in einer kurzen Schrittfolge. Nur handlungsrelevante Informationen behalten.
Widerspruch zur Quelle Die KI nennt eine andere Reihenfolge als der freigegebene Plan. Quelle und zuständige Person haben Vorrang.
Unnötige persönliche Daten Die KI fordert Namen, Adresse oder Kontaktdaten, obwohl sie nicht gebraucht werden. Daten weglassen und Prompt datensparsam formulieren.


Vier Mini-Entwürfe: Welcher Fehler steckt darin?

Mini-Entwurf A: „Schalte zuerst die Präsentation aus und öffne danach die Präsentationsdatei.“ Fehler: Die Reihenfolge ist unlogisch.

Mini-Entwurf B: „Wenn etwas nicht klappt, probiere alle Einstellungen durch.“ Fehler: Die Formulierung ist zu ungenau und kann zu unerwünschten Änderungen führen.

Mini-Entwurf C: „Stelle alle Stühle auf. Fertig.“ Fehler: Plan, Positionen und Abschlusskontrolle fehlen.

Mini-Entwurf D: „Speichere die Datei im Projektordner und prüfe danach, ob sie dort angezeigt wird.“ Bewertung: Dieser kurze Abschnitt ist sinnvoll, wenn vorher eindeutig geklärt wurde, welcher Projektordner und welche Datei gemeint sind.


Fachlich prüfen: Woher weißt Du, dass eine Anleitung stimmt?

Eine KI-Antwort ist keine Originalquelle. Für eine fachliche Prüfung brauchst Du die Informationen, die für die konkrete Aufgabe gelten.

Eine sinnvolle Reihenfolge lautet:

  1. Nutze zuerst die für die Aufgabe freigegebenen Originalinformationen, zum Beispiel Aufgabenblatt, Herstelleranleitung, Schulregel, Raumplan oder Projektauftrag.
  2. Kläre offene Punkte mit einer zuständigen Lehrkraft oder anderen verantwortlichen Person.
  3. Vergleiche danach den KI-Entwurf mit diesen Informationen.
  4. Markiere jede Stelle, die im KI-Text neu auftaucht, aber in den geprüften Informationen nicht belegt ist.
  5. Überarbeite erst dann die Endfassung.

Bei einer Softwareanleitung kann außerdem wichtig sein, welche Version oder Oberfläche tatsächlich verwendet wird. Eine KI kann sonst Menünamen nennen, die auf Deinem Gerät anders heißen.


Der Quellen-vor-KI-Grundsatz

Wenn eine verlässliche Originalquelle und ein KI-Entwurf sich widersprechen, wird nicht geraten. Prüfe die Originalquelle und frage bei Bedarf eine zuständige Person. Die KI kann anschließend beim verständlichen Formulieren helfen.


Testen ohne Risiko

Eine Anleitung ist besonders gut geprüft, wenn eine andere Person sie nachvollziehen kann. Für harmlose Aufgaben kannst Du eine Trockenprobe durchführen.

Beispiel: Deine Partnerin oder Dein Partner bekommt nur Deine Softwareanleitung und versucht, den Projektordner anzulegen. Du beobachtest, an welcher Stelle nachgefragt werden muss. Jede Rückfrage zeigt möglicherweise eine Lücke.

Für Geräte gilt: Nur normale, erlaubte Bedienhandlungen testen. Unbekannte, technische oder möglicherweise gefährliche Tätigkeiten werden nicht ausprobiert.


Testprotokoll für eine Arbeitsanweisung

Prüffrage Ja Noch verbessern
Ist das Ziel in einem Satz verständlich?
Sind Voraussetzungen und Material genannt?
Ist jeder Schritt eindeutig?
Ist die Reihenfolge logisch?
Wurden keine neuen unbelegten Angaben erfunden?
Gibt es eine Ergebniskontrolle?
Gibt es bei Unsicherheit eine klare Stoppregel?
Passt die Anleitung zu Originalquelle, Plan oder Schulregel?


Merksatz

KI kann Dir beim Formulieren helfen. Du bist dafür verantwortlich, den Entwurf zu prüfen.

Oder noch kürzer:

Notizen geben – Entwurf erhalten – KLARS prüfen – sicher testen – erst dann verwenden.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein KI-Text für eine Arbeitsanweisung zunächst? (Ein Entwurf, der geprüft werden muss) (!Eine automatisch gültige Regel) (!Eine Herstelleranleitung) (!Ein Beweis für die richtige Reihenfolge)




Was sollte eine gute Arbeitsanweisung am Anfang deutlich machen? (Ziel und Ausgangssituation) (!Nur die Schriftfarbe) (!Nur den Namen der KI) (!Nur die Anzahl der Wörter)




Wofür steht das S im KLARS-Check? (Sicherheit) (!Speicherplatz) (!Schriftgröße) (!Schnelligkeit)




Was soll die KI tun, wenn wichtige Informationen in den Notizen fehlen? (Die fehlende Information als Rückfrage markieren) (!Eine passende Angabe erfinden) (!Den Schritt heimlich weglassen) (!Eine zufällige Zahl einsetzen)




Was tust Du, wenn ein KI-Entwurf einen möglicherweise gefährlichen Schritt vorschlägt? (Stoppen und eine zuständige erwachsene Person fragen) (!Den Schritt sofort ausprobieren) (!Den Schritt schneller durchführen) (!Die Warnung löschen)




Welche Angabe gehört normalerweise nicht unnötig in einen KI-Prompt? (Persönliche oder vertrauliche Daten) (!Das Ziel der Aufgabe) (!Die vorhandenen Notizen) (!Die gewünschte Textform)




Warum braucht eine Anleitung eine Ergebniskontrolle? (Damit geprüft werden kann, ob das Ziel erreicht wurde) (!Damit der Text länger aussieht) (!Damit die KI gelobt wird) (!Damit alle Schritte rückwärts gelesen werden)




Welche Quelle hat bei einem Widerspruch Vorrang vor einem ungeprüften KI-Entwurf? (Die für die Aufgabe geltende Originalanleitung oder Schulregel) (!Ein zufälliger Chatbeitrag) (!Der längste KI-Satz) (!Die erste Vermutung)




Welche Formulierung ist für eine Anleitung am klarsten? (Öffne den Ordner Klassenprojekt und prüfe, ob die Datei Ideen darin liegt) (!Mach das mit dem Ordner irgendwie fertig) (!Klick ein bisschen herum) (!Mach alles wie immer)




Welcher Schritt ist beim sicheren Veranstaltungsaufbau ungeeignet? (Einen Stuhl als Tritt benutzen, um etwas hoch aufzuhängen) (!Den Raumplan ansehen) (!Vorgesehene Wege frei halten) (!Am Ende gemeinsam kontrollieren)





Memory

Notizen Rohinformationen
Prompt KI-Auftrag
Entwurf VorläufigeFassung
Vollständigkeit AlleAngaben
Reihenfolge LogischerAblauf
Sicherheitscheck Gefahrenprüfung
Ergebniskontrolle Zielprüfung
Rückfrage Informationslücke





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Materialprüfung Vor dem Start klären, was für die Aufgabe benötigt wird
Schrittfolge Tätigkeiten in eine sinnvolle Reihenfolge bringen
Stoppregel Bei einer unsicheren oder unklaren Situation nicht weiterarbeiten
Quellencheck KI-Angaben mit freigegebenen Originalinformationen vergleichen
Abschlusstest Prüfen, ob das gewünschte Ergebnis erreicht wurde






Kreuzworträtsel

Prompt Wie heißt der Auftrag, den Du einer KI gibst?
Entwurf Wie heißt eine vorläufige Fassung, die noch geprüft wird?
Checkliste Welches Hilfsmittel hilft Dir, Prüfpunkte nacheinander abzuhaken?
Sicherheit Welcher Bereich wird beim Buchstaben S im KLARS-Check geprüft?
Reihenfolge Was muss logisch sein, damit Arbeitsschritte aufeinander aufbauen?
Rückfrage Was ist nötig, wenn eine wichtige Angabe fehlt?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Eine KI-Arbeitsanweisung ist zunächst ein

und muss geprüft werden. Ein guter Prompt enthält die vorhandenen

und nennt die gewünschte Aufgabe. Wenn Informationen fehlen, soll die KI eine

markieren. Im KLARS-Check steht der Buchstabe L für die logische

. Eine vollständige Anleitung nennt auch wichtige

. Am Ende sollte eine

zeigen, ob das Ziel erreicht wurde. Ein gefährlicher oder unklarer Schritt führt zu einer

. Bei einem Widerspruch wird der KI-Text mit der passenden

verglichen. Persönliche oder vertrauliche Daten sollen nicht unnötig in einen

eingegeben werden. Erst nach fachlicher Prüfung und Sicherheitsprüfung entsteht eine brauchbare

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Notizen sortieren: Du erhältst zehn ungeordnete Stichpunkte für eine harmlose Aufgabe. Ordne sie in Ziel, Voraussetzungen, Arbeitsschritte und Ergebniskontrolle.
  2. Unklare Verben finden: Suche in drei kurzen KI-Entwürfen Wörter wie „machen“, „irgendwie“ oder „richtig einstellen“. Ersetze sie durch beobachtbare Handlungen.
  3. KLARS-Plakat: Gestalte ein Lernplakat zum KLARS-Check mit einem eigenen Beispiel zu jedem Buchstaben.
  4. Prompt-Baukasten: Formuliere aus fünf vorgegebenen Notizen einen Prompt, der die KI ausdrücklich auffordert, keine fehlenden Angaben zu erfinden.


Standard

  1. Softwareanleitung testen: Erstelle mit KI-Hilfe eine Anleitung zum Anlegen und Speichern einer Übungsdatei. Lass eine andere Person die Anleitung testen und dokumentiere jede Rückfrage.
  2. Sicherer Geräteablauf: Wähle zusammen mit der Lehrkraft einen ungefährlichen, bereits eingerichteten Geräteablauf. Erstelle Notizen, lasse einen KI-Entwurf formulieren und prüfe ihn mit KLARS.
  3. Veranstaltungsaufbau planen: Entwickle für einen kleinen Klassenraum-Leseabend einen Aufbauplan ohne elektrische Arbeiten, Leitern oder schwere Tätigkeiten. Erstelle danach eine passende Schrittfolge.
  4. Fehlerdetektiv: Lass zu denselben Notizen zwei KI-Entwürfe erstellen. Markiere Unterschiede und entscheide mit Begründung, welche Formulierungen übernommen werden können.


Schwer

  1. Projektprozess entwickeln: Plane mit einer Gruppe ein kleines Klassenprojekt. Nutze KI für drei verschiedene Prozessentwürfe und entwickelt daraus gemeinsam eine geprüfte Endfassung.
  2. Quellen-vor-KI-Audit: Vergleiche einen KI-Entwurf mit einem echten freigegebenen Aufgabenblatt, Raumplan oder einer Softwarehilfe. Notiere jede Abweichung und entscheide, was geändert werden muss.
  3. Barrierearme Anleitung: Überarbeite eine geprüfte Anleitung so, dass sie für Lernende mit unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen verständlich ist. Nutze kurze Sätze, eindeutige Begriffe und passende Symbole.
  4. Erklärvideo zum Prüfprozess: Produziere ein kurzes Video, in dem Du Notizen, Prompt, fehlerhaften KI-Entwurf, KLARS-Prüfung und verbesserte Endfassung an einem ungefährlichen Beispiel zeigst.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Notizen zu Prompt: Du erhältst ungeordnete Notizen für eine neue harmlose Aufgabe. Formuliere zuerst einen geeigneten KI-Prompt und begründe anschließend, welche Angaben Du bewusst in den Prompt aufgenommen hast.
  2. Fehleranalyse: In einem KI-Entwurf taucht ein Arbeitsschritt auf, der weder in den Notizen noch in der Originalanleitung steht. Erkläre, wie Du diesen Fund prüfst und warum Du ihn nicht sofort übernehmen darfst.
  3. Sicherheitsentscheidung: Ein Entwurf schlägt vor, bei einer Störung ein Gerät zu öffnen. Beschreibe, wie Du reagieren musst, obwohl der restliche Text sehr professionell klingt.
  4. Quellenkonflikt: Die KI nennt eine andere Reihenfolge als ein von der Lehrkraft freigegebener Ablaufplan. Erkläre, welche Information Vorrang hat und wie Du den KI-Entwurf sinnvoll weiterverwenden kannst.
  5. Qualitätsvergleich: Vergleiche zwei Arbeitsanweisungen zum selben Projekt. Eine ist sehr kurz, die andere sehr ausführlich. Entscheide nicht nach Länge, sondern nach Ziel, Logik, Vollständigkeit, Ergebniskontrolle und Sicherheit.
  6. Adressatengerechte Überarbeitung: Übertrage eine Anleitung für Erwachsene in eine Fassung für Klasse 6. Erkläre, welche sprachlichen und inhaltlichen Veränderungen Du vorgenommen hast, ohne fachliche Informationen zu verfälschen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur einen fertigen KI-Text abgibst, sondern Deinen Prüfprozess sichtbar machst.

  1. Du kannst Ausgangsnotizen in Ziel, Voraussetzungen, Schritte und Ergebniskontrolle gliedern.
  2. Du kannst einen Prompt formulieren, der Zielgruppe, Form, Notizen und Prüfregeln enthält.
  3. Du kannst einen KI-Entwurf mit dem KLARS-Check beurteilen.
  4. Du erkennst erfundene, fehlende, unklare oder unsichere Angaben.
  5. Du kannst begründen, warum Originalunterlagen und Schulregeln Vorrang vor einem ungeprüften KI-Text haben.
  6. Du kannst eine sichere Endfassung erstellen, die ohne unnötige persönliche Daten auskommt.
  7. Du kannst anhand eines Tests oder Peer-Feedbacks zeigen, dass eine andere Person die Anleitung versteht.
  8. Du kannst dokumentieren, welche Änderungen zwischen KI-Entwurf und geprüfter Endfassung vorgenommen wurden.
  9. Du kannst erklären, wann Du selbstständig weiterarbeiten kannst und wann eine Rückfrage an eine zuständige erwachsene Person nötig ist.




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