IM5 - Persönliche Daten schützen

IM5 - Persönliche Daten schützen
IM5 - Persönliche Daten schützen
Einleitung
Wenn Du im Internet spielst, chattest, lernst, Fotos teilst, Formulare ausfüllst oder eine KI benutzt, entstehen Daten. Einige davon sagen etwas über Dich als Person aus. Solche Informationen heißen persönliche oder personenbezogene Daten. Dazu können zum Beispiel Name, Alter, Adresse, E-Mail-Adresse, Fotos, Stimme, Standort, Schule, Hobbys oder ein Benutzername gehören. Auch mehrere scheinbar harmlose Angaben können zusammen verraten, wer jemand ist.
Wichtig für diesen aiMOOC: Alle Namen, Orte, Profile, E-Mail-Adressen, Fotoszenarien und sonstigen Angaben sind vollständig fiktiv. Nutze in den Übungen niemals echte persönliche Daten von Dir oder anderen Personen. Wenn Du ein Beispiel brauchst, erfinde Daten oder verwende Platzhalter.

Datenschutz bedeutet nicht, dass Du im Internet gar nichts mehr teilen darfst. Es bedeutet, bewusst zu entscheiden: Welche Information wird wofür gebraucht? Wer kann sie sehen? Wie lange wird sie benötigt? Ein besonders hilfreicher Grundsatz heißt Datenminimierung: Es sollen nur so viele personenbezogene Daten verarbeitet werden, wie für einen bestimmten Zweck wirklich nötig sind. Genau dieses Prinzip ist auch in der europäischen DSGVO verankert.
Beobachtungsauftrag zum Video: Notiere drei Hinweise zum Schutz persönlicher Daten. Ordne anschließend jeden Hinweis einem der Bereiche Profil, Foto, Standort, Formular oder KI zu. Verwende für Deine Notizen nur fiktive Beispiele.
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du persönliche Daten in Alltagssituationen erkennen, zwischen privat und öffentlich unterscheiden und erklären, warum Privatsphäre wichtig ist. Du kannst außerdem den Grundsatz der Datenminimierung auf ein Profil, ein Foto, eine Standortfreigabe, ein Onlineformular und die Nutzung von KI übertragen. Du übst, sichere Entscheidungen zu begründen, statt nur Regeln auswendig zu lernen.
Drei Grundideen: persönliche Daten, Privatsphäre und Datenminimierung
Persönliche Daten sind Informationen, die sich auf eine bestimmte oder bestimmbare Person beziehen. Für Klasse 5 kannst Du Dir merken: Wenn eine Information direkt oder zusammen mit anderen Informationen zeigt, um wen es geht, solltest Du sie als persönliche Information behandeln.
Privatsphäre ist der Bereich Deines Lebens, der nicht automatisch für alle offen ist. Du darfst mitentscheiden, wer welche Informationen über Dich kennt. Zur Privatsphäre gehören nicht nur geheime Dinge. Auch ganz normale Angaben wie ein Foto, Deine Stimme, Dein Tagesablauf oder Dein genauer Aufenthaltsort können privat sein.
Datenminimierung heißt: Gib nur das an, was für den konkreten Zweck notwendig ist. Wenn eine Mal-App nur einen Fantasienamen braucht, muss sie nicht zusätzlich Deine Wohnadresse kennen. Wenn eine Wetter-App nur ungefähr wissen muss, in welcher Region Du bist, ist ein dauerhaft freigegebener genauer Standort möglicherweise mehr als nötig.
| Begriff | Frage zum Nachdenken | Fiktives Beispiel |
|---|---|---|
| Persönliche Daten | Sagt die Information etwas über eine Person aus? | „Nila Nebel“ ist der erfundene Name einer Spielfigur. |
| Privatsphäre | Soll diese Information wirklich jede Person sehen können? | Das fiktive Tagebuch von Nila bleibt nur für Nila bestimmt. |
| Datenminimierung | Braucht der Dienst diese Angabe wirklich für seinen Zweck? | Für ein Quiz genügt der erfundene Nickname „NebelFuchs“ statt eines vollständigen Namens. |
Das Daten-Puzzle: Einzelne Angaben können zusammen mehr verraten
Ein einzelnes Hobby wirkt oft harmlos. Doch mehrere Angaben können gemeinsam ein sehr genaues Bild ergeben. Stell Dir das fiktive Profil „NebelFuchs“ vor: Hobby Klettern, Schule „Musterwald-Schule“, Trainingszeit Dienstag 17 Uhr, Wohnort „Beispielhausen“. Jede Angabe für sich wirkt vielleicht wenig wichtig. Zusammen entsteht aber ein Muster über Alltag, Ort und Zeiten.

Deshalb lautet eine gute Frage nicht nur: „Ist diese eine Angabe geheim?“ Besser ist: „Was kann jemand aus dieser Angabe zusammen mit anderen Informationen herausfinden?“
Ein einfacher Datenschutz-Check für den Alltag
Bevor Du etwas eingibst, hochlädst oder freigibst, kannst Du fünf Fragen stellen:
- Zweck: Wofür wird die Information gebraucht?
- Nötig: Ist sie wirklich erforderlich oder nur optional?
- Publikum: Wer kann sie sehen oder weitergeben?
- Dauer: Muss die Information dauerhaft verfügbar sein?
- Andere: Sind auf dem Foto, in der Nachricht oder im Text auch Daten anderer Personen enthalten?
Wenn Du unsicher bist, ist es sinnvoll, nicht sofort zu klicken. Frag eine erwachsene Vertrauensperson oder eine Lehrkraft und prüfe die Einstellungen gemeinsam.
Use-Case 1: Ein Profil erstellen
Ein Profil kann in einem Spiel, Lernangebot oder einer Community erscheinen. Viele Profile fragen nach mehr Informationen, als für die Nutzung unbedingt nötig sind. Nutze deshalb einen erfundenen Nickname, wenn ein echter Name nicht erforderlich ist, und fülle freiwillige Felder nur aus, wenn Du ihren Zweck verstehst.

Fiktives Profilmodell A – datensparsam
| Feld | Fiktive Eingabe | Entscheidung |
|---|---|---|
| Nutzername | PixelPanda | Sinnvoll: Fantasiename statt echtem Namen |
| Profilbild | Gezeichnete Wolke | Sinnvoll: kein echtes Gesicht nötig |
| Lieblingsfach | Kunst | Nur angeben, wenn Du das möchtest |
| Wohnadresse | bleibt leer | Für ein Spielprofil nicht nötig |
| Schule | bleibt leer | Für ein Spielprofil nicht nötig |
Fiktives Profilmodell B – zu viele Angaben
| Feld | Fiktive Eingabe | Warum problematisch? |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Lio Beispiel | Nicht nötig, wenn ein Nickname genügt |
| Schule | Fantasieschule Nord | Kann den Alltag genauer zuordnen |
| Klasse | 5Z | Zusätzliche Zuordnung ohne erkennbaren Zweck |
| Wohnort | Beispielhausen | Weitere Ortsinformation |
| Hobby und fester Termin | Zauberball jeden Dienstag | Verrät einen regelmäßigen Ablauf |
Entscheidung: Für ein reines Lernspiel wird nur ein Anzeigename verlangt. Welches Profil passt besser? Das datensparsame Profil A, denn es erfüllt den Zweck mit weniger persönlichen Angaben.
Use-Case 2: Ein Foto teilen
Ein Foto zeigt oft mehr als nur das eigentliche Motiv. Im Hintergrund können ein Haus, ein Namensschild, ein Stundenplan, ein Bildschirm, ein Schulname oder andere Personen zu sehen sein. Manche Bilddateien können außerdem Metadaten enthalten. Ob darin Standortinformationen stecken, hängt vom Gerät und den Einstellungen ab.


Vor dem Teilen helfen drei Schritte: Ansehen, Fragen, Begrenzen. Sieh Dir Vorder- und Hintergrund an. Frage andere abgebildete Personen, ob sie mit dem Teilen einverstanden sind. Begrenze dann das Publikum, wenn das möglich ist. Ein Foto muss nicht öffentlich sein, nur weil es digital ist.
Fiktive Alltagsszene: Im erfundenen Gruppenchat „Sternenklasse“ möchte Nila ein Foto ihres Papierdrachens teilen. Im Hintergrund liegt ein Zettel mit einem fiktiven Stundenplan und einem erfundenen Namen. Gute Entscheidung: Zettel aus dem Bild nehmen oder Bild zuschneiden, dann erst teilen.
Use-Case 3: Standort freigeben
Der Standort kann zeigen, wo sich ein Gerät gerade befindet. Manche Apps brauchen Standortdaten für eine konkrete Funktion, zum Beispiel eine Kartenansicht. Andere Funktionen benötigen keinen genauen oder dauerhaften Standort.

Fiktive Alltagsszene: Die App „Wolkenkarte“ soll das Wetter für die erfundene Region „Beispielwald“ anzeigen. Sie bietet drei Einstellungen: „nie“, „nur bei Nutzung“ und „immer“. Wenn die Wetteranzeige nur beim Öffnen der App gebraucht wird, passt „nur bei Nutzung“ meist besser zum Prinzip der Datenminimierung als eine dauerhafte Freigabe.
Denke außerdem daran: Ein live geteilter Standort kann verraten, wo jemand gerade ist oder wo sich jemand regelmäßig aufhält. Teile ihn nur für einen klaren Zweck und nur mit Personen, für die die Information wirklich bestimmt ist.
Use-Case 4: Ein Onlineformular ausfüllen
Onlineformulare begegnen Dir bei Anmeldungen, Umfragen, Wettbewerben oder Lernangeboten. Nicht jedes Feld ist automatisch notwendig. Pflichtfelder und freiwillige Felder sollten deshalb unterschieden werden.


Fiktives Formular „Bücherstern“
| Feld | Kennzeichnung | Datensparsame Entscheidung |
|---|---|---|
| Fantasiename | Pflicht | „Lesefuchs“ |
| Lieblingsgenre | Pflicht | „Abenteuer“ |
| Telefonnummer | freiwillig | leer lassen |
| Wohnadresse | freiwillig | leer lassen |
| Geburtsdatum | freiwillig | leer lassen |
Wenn ein Feld ungewöhnlich wirkt, frage Dich: „Warum braucht das Formular diese Angabe?“ Bei Unsicherheit füllst Du es nicht sofort aus, sondern prüfst die Seite gemeinsam mit einer erwachsenen Vertrauensperson oder Lehrkraft. Auch hier gilt: Der Zweck bestimmt, welche Daten nötig sind.
Use-Case 5: KI verwenden, ohne persönliche Daten preiszugeben
KI-Systeme können beim Erklären, Ideenfinden oder Formulieren helfen. Aber Eingaben in ein KI-System sind Daten. Je nach Dienst können Eingaben gespeichert oder weiterverarbeitet werden. Deshalb solltest Du keine echten persönlichen Daten eingeben, wenn sie für die Aufgabe nicht notwendig sind und der Dienst dafür nicht ausdrücklich vorgesehen oder freigegeben ist.

Ungünstiger fiktiver Auftrag: „Schreibe eine Nachricht über Lio Beispiel aus der Fantasieschule Nord, Klasse 5Z, und erwähne seinen genauen Tagesablauf.“ Obwohl die Daten hier erfunden sind, zeigt das Beispiel, welche Art echter Informationen Du nicht unnötig in ein KI-System kopieren solltest.
Besserer Auftrag: „Schreibe eine freundliche Nachricht an eine erfundene Person in Klasse 5, die ihr Heft vergessen hat.“ Der Zweck bleibt erhalten, aber echte Identitätsdaten werden nicht benötigt.
Für KI gilt deshalb eine besonders nützliche Regel: Ersetzen statt verraten. Ersetze reale Namen durch Fantasienamen, konkrete Orte durch erfundene Orte und echte Fälle durch neutrale Beispiele. Lade keine echten Fotos, Chatverläufe, Schulunterlagen oder andere persönliche Inhalte hoch, wenn das nicht ausdrücklich erlaubt und notwendig ist.
Profilmodell: Welche Angaben sind nötig?
Nutze dieses Modell, wenn Du ein fiktives Profil für eine Übung erstellen sollst:
| Kategorie | Datenarmes fiktives Beispiel | Warum? |
|---|---|---|
| Name | „SternenOtter“ | Ein Nickname reicht für die Aufgabe. |
| Bild | selbst gezeichnetes Symbol | Kein echtes Gesicht erforderlich. |
| Ort | „Fantasiewald“ | Kein echter Standort. |
| Kontakt | keine Angabe | Für die Übung nicht nötig. |
| Interesse | „Comics zeichnen“ | Nur so viel, wie für die Aufgabe hilfreich ist. |
Dieses Profil ist kein „geheimes Profil“. Es ist ein zweckgerechtes Profil mit möglichst wenigen Daten. Datenminimierung bedeutet nicht automatisch null Daten, sondern nur die Daten, die wirklich gebraucht werden.
Interaktive Entscheidungssituationen
Lies jede fiktive Situation und entscheide zuerst selbst. Begründe Deine Wahl mit den drei Begriffen Zweck, Privatsphäre und Datenminimierung.
- Profilentscheidung: Das fiktive Lernspiel „Rechenplanet“ verlangt einen Anzeigenamen und bietet zusätzlich freiwillige Felder für Adresse und Schule. Trage nur einen Fantasienamen ein und lasse die freiwilligen Felder leer.
- Fotoentscheidung: Auf einem fiktiven Foto vom Basteltisch ist im Hintergrund ein Namensschild sichtbar. Entferne oder verdecke es, bevor Du das Bild teilst.
- Standortentscheidung: Die fiktive Karten-App braucht den Standort nur während der Navigation. Wähle eine zeitlich begrenzte Freigabe statt „immer“.
- Formularentscheidung: Eine fiktive Umfrage zum Lieblingsbuch fragt freiwillig nach einer Telefonnummer. Lasse das Feld leer, weil es für die Umfrage nicht nötig ist.
- KI-Entscheidung: Du willst mit KI eine Geschichte verbessern. Verwende eine erfundene Figur und erfundene Orte statt echter Namen oder Erlebnisse mit identifizierbaren Personen.
Video-Check: Welche Risiken entstehen, wenn Daten oder Zugänge nicht geschützt werden? Formuliere danach zwei Schutzregeln mit erfundenen Situationen.
Warum „privat“ nicht dasselbe wie „geheim“ ist
Etwas Privates muss nicht peinlich oder geheim sein. Deine Lieblingsspeise kann privat sein, obwohl sie harmlos ist. Dein Standort kann privat sein, obwohl Du nichts Verbotenes tust. Datenschutz schützt deshalb nicht nur Geheimnisse, sondern die Möglichkeit, Informationen passend zur Situation zu teilen.
Auch die Daten anderer Personen gehören nicht Dir. Wenn auf einem Bild eine fiktive Mitschülerin abgebildet wäre, müsstest Du genauso an ihre Privatsphäre denken. Das gleiche gilt für Namen in Chatverläufen, Stimmen in Audioaufnahmen oder Informationen über Familienmitglieder.
Was tun, wenn Du schon zu viel geteilt hast?
Wenn Dir auffällt, dass Du etwas Unpassendes veröffentlicht oder verschickt hast, handle möglichst früh. Lösche den Beitrag, wenn das möglich ist, ändere Sichtbarkeitseinstellungen und bitte Empfängerinnen oder Empfänger, die Information nicht weiterzugeben. Sprich mit einer erwachsenen Vertrauensperson oder Lehrkraft, besonders wenn Dich etwas beunruhigt. Eine Löschung an einer Stelle garantiert allerdings nicht, dass keine Kopie existiert.
Transferfrage zum Video: Wo entstehen beim Nutzen des Internets Daten? Erfinde drei Beispiele und entscheide jeweils, welche Information für den Zweck tatsächlich nötig wäre.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was bedeutet Datenminimierung? (Nur die Daten angeben, die für den Zweck wirklich nötig sind) (!Möglichst viele Daten angeben, damit nichts fehlt) (!Jede Information öffentlich machen) (!Passwörter mit Freunden teilen)
Welche Angabe ist für ein einfaches Spielprofil meist datensparsamer? (Ein Fantasiename) (!Die vollständige Wohnadresse) (!Der genaue Schulweg) (!Die private Telefonnummer)
Was solltest Du vor dem Teilen eines Fotos prüfen? (Ob im Bild persönliche Informationen oder andere Personen zu sehen sind) (!Ob das Foto möglichst viele Ortsangaben enthält) (!Ob der Dateiname Deinen echten Namen zeigt) (!Ob das Bild automatisch öffentlich wird)
Welche Standortfreigabe passt am ehesten zur Datenminimierung, wenn eine App den Standort nur während der Navigation braucht? (Nur während der Nutzung) (!Immer und dauerhaft) (!Für alle Kontakte öffentlich) (!Zusammen mit der Wohnadresse)
Was ist bei einem freiwilligen Feld in einem Onlineformular sinnvoll? (Prüfen, ob die Angabe wirklich nötig ist) (!Es immer ausfüllen) (!Dort ein Passwort eintragen) (!Die Daten anderer Personen eintragen)
Wie kannst Du bei einer KI-Aufgabe persönliche Daten vermeiden? (Reale Namen und Orte durch erfundene Beispiele ersetzen) (!Echte Chatverläufe vollständig hochladen) (!Den eigenen Standort in jede Frage schreiben) (!Private Fotos immer mit hochladen)
Was beschreibt Privatsphäre am besten? (Ein Bereich, bei dem nicht automatisch alle alles über Dich wissen müssen) (!Eine Pflicht, alles geheim zu halten) (!Ein öffentlicher Bereich für jede Person) (!Eine Liste mit allen Passwörtern)
Warum können mehrere harmlose Angaben zusammen wichtig werden? (Sie können gemeinsam ein genaueres Bild einer Person ergeben) (!Sie löschen sich gegenseitig) (!Sie werden automatisch anonym) (!Sie sind dann keine Daten mehr)
Was gilt für die Daten anderer Personen? (Auch ihre Privatsphäre muss respektiert werden) (!Man darf sie ohne Nachfragen veröffentlichen) (!Sie sind automatisch frei nutzbar) (!Sie gehören immer der Person mit dem Smartphone)
Was ist sinnvoll, wenn Du bei einer Dateneingabe unsicher bist? (Nicht sofort absenden und eine Vertrauensperson fragen) (!Schnell alle Felder ausfüllen) (!Die Angaben öffentlich posten) (!Das gleiche Passwort überall verwenden)
Memory
| Privatsphäre | Bereich, den Du nicht automatisch mit allen teilen musst |
| Datenminimierung | Nur notwendige Angaben verwenden |
| Fantasiename | Datensparsame Alternative zum echten Namen |
| Standortfreigabe | Kann zeigen, wo sich ein Gerät befindet |
| Onlineformular | Fragt Daten in einzelnen Feldern ab |
| Profilbild | Kann Informationen über Aussehen oder Umgebung zeigen |
| KI-Eingabe | Sollte ohne unnötige echte Personendaten auskommen |
| Einwilligung | Zustimmung zu einer bestimmten Handlung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Fantasiename statt voller Name | Profil erstellen |
| Hintergrund auf private Hinweise prüfen | Foto teilen |
| Nur während der Nutzung erlauben | Standort freigeben |
| Freiwillige unnötige Felder leer lassen | Onlineformular ausfüllen |
| Reale Angaben durch erfundene Beispiele ersetzen | KI verwenden |
...
Kreuzworträtsel
| Privatsphäre | Wie heißt der Bereich Deines Lebens, der nicht automatisch für alle offen ist? |
| Passwort | Welches geheime Wort schützt häufig den Zugang zu einem Konto? |
| Standort | Welche Information kann verraten, wo sich ein Gerät befindet? |
| Profil | Wie heißt die Seite mit Angaben über eine Nutzerin oder einen Nutzer? |
| Einwilligung | Wie nennt man eine Zustimmung zu einer bestimmten Handlung? |
| Datenminimierung | Welcher Grundsatz fordert, nur notwendige personenbezogene Daten zu verwenden? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Datenschutz-Ampel: Erfinde zwölf fiktive Angaben und sortiere sie in „gut für ein öffentliches Übungsprofil“, „nur bei klarem Zweck“ und „besser nicht öffentlich“.
- Mini-Profil: Gestalte ein vollständig fiktives, datensparsames Profil für die erfundene Lernwelt „Rechenplanet“. Begründe drei ausgelassene Felder.
- Foto-Check: Zeichne ein fiktives Foto mit fünf Dingen im Hintergrund. Markiere, welche davon vor dem Teilen entfernt oder verdeckt werden sollten.
- Daten-Streichliste: Erfinde ein Onlineformular mit acht Feldern und streiche alle Angaben, die für den angegebenen Zweck nicht notwendig sind.
Standard
- Entscheidungskarten: Entwickle fünf Karten mit fiktiven Alltagssituationen und jeweils drei Handlungsoptionen. Kennzeichne die datensparsamste Lösung und begründe sie.
- Standort-Tagebuch ohne echte Orte: Erfinde drei App-Situationen und entscheide jeweils zwischen „nie“, „nur bei Nutzung“ und „dauerhaft“. Begründe die Auswahl.
- Formular-Werkstatt: Entwirf ein fiktives Anmeldeformular für einen digitalen Bücherclub. Kennzeichne Pflicht- und freiwillige Felder und erkläre die Datensparsamkeit.
- KI-Prompt-Umbau: Schreibe fünf problematische fiktive KI-Eingaben so um, dass keine echten oder unnötigen personenbezogenen Daten benötigt werden.
Schwer
- Datenschutz-Erklärcomic: Gestalte einen Comic mit einer vollständig erfundenen Figur, die nacheinander ein Profil erstellt, ein Foto teilen will und eine Standortfreigabe prüft.
- Rollenspiel-Interview: Entwirf Fragen für ein Rollenspiel, in dem eine Person eine fiktive Datenschutzfachkraft spielt. Alle Fälle, Namen und Daten müssen erfunden sein.
- Datenminimierungs-Test: Vergleiche drei selbst erfundene Apps. Lege für jede App einen Zweck fest und entscheide systematisch, welche Daten dafür notwendig, optional oder unnötig wären.
- KI-Datenschutzkodex: Formuliere sieben Klassenregeln für die Nutzung von KI mit fiktiven Beispielen. Begründe jede Regel mit Zweck, Privatsphäre oder Datenminimierung.


Lernkontrolle
- Profil-Transfer: Das fiktive Spiel „Mondgarten“ fragt nach Nutzername, Wohnadresse, Schule, Lieblingsfarbe und Telefonnummer. Der Zweck ist nur eine Rangliste mit Anzeigenamen. Entscheide, welche Angaben nötig sind und begründe jede Entscheidung.
- Foto-Transfer: Auf einem fiktiven Gruppenfoto sind drei erfundene Personen, ein Namensschild und ein Lageplan zu sehen. Entwickle eine Vorgehensweise, mit der das Bild möglichst datensparsam geteilt werden könnte.
- Standort-Transfer: Eine fiktive Wander-App benötigt während einer Tour einen Standort, aber nicht danach. Erkläre, welche Einstellung zum Zweck passt und warum eine dauerhafte Freigabe mehr Daten preisgeben würde.
- Formular-Transfer: Ein fiktives Gewinnspiel fragt neben einer Kontaktmöglichkeit auch nach Schule, Geburtstag, Hobbys und genauer Adresse. Untersuche, welche Fragen Du vor dem Absenden stellen würdest.
- KI-Transfer: Eine erfundene Schülerin möchte ein KI-System um Hilfe bei einer Geschichte bitten und kopiert dafür einen privaten Chat hinein. Formuliere eine datensparsame Alternative, die den Lernzweck trotzdem erfüllt.
- Perspektivwechsel: Erkläre, warum der Satz „Das ist doch nur eine einzige harmlose Angabe“ zu kurz greift. Verwende dazu ein selbst erfundenes Daten-Puzzle aus mindestens vier Angaben.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Begriffe nennen kannst, sondern sichere Entscheidungen begründest. Du solltest zeigen können, dass Du persönliche Daten erkennst, Privatsphäre von Öffentlichkeit unterscheidest, das Prinzip der Datenminimierung anwendest und die Folgen mehrerer kombinierter Angaben einschätzt.
- Du erklärst in eigenen Worten, was persönliche Daten, Privatsphäre und Datenminimierung bedeuten.
- Du analysierst mindestens drei vollständig fiktive Alltagssituationen.
- Du entwickelst für ein fiktives Profil eine datensparsame Lösung.
- Du begründest eine sichere Entscheidung beim Teilen eines Fotos oder Standorts.
- Du prüfst ein fiktives Onlineformular auf notwendige und unnötige Angaben.
- Du formulierst eine KI-Eingabe so um, dass keine echten personenbezogenen Daten benötigt werden.
- Du berücksichtigst auch die Privatsphäre anderer Personen.
OERs zum Thema
Zusätzlich eignen sich die Themen Personenbezogene Daten, Datenschutz-Grundverordnung, Privatsphäre, Medienkompetenz, Informationssicherheit und Künstliche Intelligenz zur Vertiefung.
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