Handwerkskammern und berufliche Ausbildung - Schmied


Handwerkskammern und berufliche Ausbildung - Schmied
Handwerkskammern und berufliche Ausbildung - Schmied
Schmieden verbindet Werkstoffkunde, Gestaltung, Fertigungstechnik und körperlich-praktisches Können. In Deutschland ist „Schmied“ heute meist eine Tätigkeits- oder Selbstbezeichnung. Der einschlägige staatlich anerkannte Ausbildungsberuf im Handwerk heißt Metallbauerin beziehungsweise Metallbauer in der Fachrichtung Metallgestaltung. Die frühere Ausbildung zum Schmied wurde 1989 mit anderen Metallberufen im Ausbildungsberuf Metallbauer zusammengeführt.[1]

In diesem Lernkurs untersuchst Du den Ausbildungsweg, die Aufgaben der Handwerkskammer, zentrale Fachverfahren des Schmiedens, den betrieblichen Arbeitsschutz und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Du lernst außerdem, einen Kundenauftrag fachgerecht zu planen, auszuführen, zu prüfen und zu dokumentieren.
Berufsbezeichnung und Ausbildungsweg
Die reguläre Ausbildung zur Metallbauerin oder zum Metallbauer dauert 42 Monate, also dreieinhalb Jahre. Sie wird in den Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Metallgestaltung und Nutzfahrzeugbau angeboten. Für das klassische und zeitgemäße Schmieden ist vor allem die Fachrichtung Metallgestaltung einschlägig.[2]
Die Ausbildung ist dual organisiert. Der Ausbildungsbetrieb vermittelt berufliche Praxis und betriebliche Abläufe. Die Berufsschule vermittelt fachtheoretische, allgemeinbildende und berufsübergreifende Inhalte. Überbetriebliche Lehrgänge ergänzen die Ausbildung dort, wo ein einzelner Betrieb nicht alle vorgeschriebenen Verfahren, Maschinen oder Arbeitssituationen abdecken kann.
Ein bestimmter Schulabschluss ist rechtlich nicht vorgeschrieben. Der Ausbildungsbetrieb entscheidet jedoch, welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen er erwartet. Hilfreich sind handwerkliches Geschick, technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, Sorgfalt, Teamfähigkeit sowie Interesse an Mathematik, Physik, Gestaltung und Werkstoffen.
| Lernort oder Institution | Hauptaufgabe |
|---|---|
| Ausbildungsbetrieb | Kundenaufträge bearbeiten, Werkstücke herstellen, Maschinen bedienen, Arbeitsabläufe und Qualitätsanforderungen kennenlernen |
| Berufsschule | Technische Grundlagen, Werkstoffkunde, Fertigungsplanung, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie allgemeinbildende Kompetenzen vermitteln |
| Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung | Betriebliche Ausbildung durch standardisierte praktische Lehrgänge und zusätzliche Verfahren ergänzen |
| Handwerkskammer | Ausbildungsverhältnisse verwalten, Ausbildung überwachen, beraten und das Prüfungswesen organisieren |
Aufgaben der Handwerkskammer
Die Handwerkskammer ist im Handwerk die zuständige Stelle für viele rechtliche und organisatorische Aufgaben der Berufsausbildung. Sie führt die Lehrlingsrolle, in die Berufsausbildungsverträge eingetragen werden. Vor der Eintragung wird unter anderem geprüft, ob Vertrag, Ausbildungsstätte sowie persönliche und fachliche Eignung den Vorgaben entsprechen. Der Ausbildungsbetrieb muss die Eintragung nach Abschluss des Vertrages beantragen.[3]
Zu den Aufgaben der Handwerkskammer gehören außerdem die Ausbildungsberatung, die Überwachung der Durchführung, Informationen zu Rechten und Pflichten sowie Unterstützung bei Konflikten. Für die Gesellenprüfung errichtet die Handwerkskammer Prüfungsausschüsse; unter bestimmten Voraussetzungen kann sie auch eine Handwerksinnung dazu ermächtigen.[4]
- Vor Ausbildungsbeginn: Die Kammer informiert über Ausbildungsberufe, hilft bei der Suche nach Betrieben und prüft den Ausbildungsvertrag.
- Während der Ausbildung: Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberater unterstützen Betrieb und Auszubildende, erläutern Vorschriften und können bei Konflikten vermitteln.
- Bei Prüfungen: Die Kammer organisiert das Prüfungsverfahren, beruft Ausschüsse und dokumentiert den Abschluss.
- Nach der Gesellenprüfung: Sie informiert über Meistervorbereitung, Fortbildungen, Betriebsführung und Existenzgründung.
Eine Schmiedewerkstatt vereint Feuerstelle, Amboss, Handwerkzeuge, Maschinen, Lager- und Prüfbereiche. Für die Ausbildung muss sie geeignet sein und die vorgeschriebenen Inhalte ermöglichen.
Fachrichtung Metallgestaltung: berufliche Handlungsfähigkeit
In der Fachrichtung Metallgestaltung lernst Du, Arbeitsaufträge selbstständig und im Team zu bearbeiten. Dazu gehören das Lesen technischer Unterlagen, das Planen von Arbeitsschritten, die Auswahl geeigneter Werkstoffe und Verfahren, die Herstellung, Montage und Instandsetzung sowie die Kontrolle und Dokumentation der Ergebnisse. Die Ausbildungsordnung nennt unter anderem Prüfen und Messen, Fügen, manuelles und maschinelles Bearbeiten, Schweißen, thermisches Trennen, Oberflächenbehandlung, Transport und Montage.[5]
Für die Metallgestaltung kommen besondere Kompetenzen hinzu: Flächen und Körper durch Treiben herstellen, Schmiedefeuer handhaben, schmiedbare Werkstoffe auswählen, Schmiedeteile manuell oder maschinell fertigen, Schmiedewerkzeuge herstellen und instand setzen, Bauteile nach Vorgaben oder eigenen Entwürfen herstellen, Oberflächen gestalten und historische Bauteile restaurieren.
Werkzeuge, Einrichtungen und Fachverfahren

Der Amboss ist die zentrale Unterlage beim Freiformschmieden. Bahn, Horn, Rundloch und Vierkantloch unterstützen unterschiedliche Arbeitsgänge. Zum sicheren und kontrollierten Arbeiten gehören passend ausgewählte Hämmer, Zangen, Gesenke, Meißel, Dorne, Lochwerkzeuge und Messmittel. Das Werkstück wird in einer Kohleesse oder einem geeigneten Schmiedeofen erwärmt. Die konkrete Arbeitstemperatur richtet sich nach Werkstoff und Verfahren; Glühfarben können Hinweise geben, ersetzen aber weder Werkstoffkenntnis noch betriebliche Vorgaben.

Wichtige Umformverfahren sind:
- Strecken oder Recken: Der Querschnitt wird verringert und das Werkstück verlängert.
- Stauchen: Der Querschnitt wird vergrößert und das Werkstück verkürzt.
- Biegen: Das Werkstück erhält einen Winkel, Bogen oder räumlichen Verlauf.
- Absetzen: Ein Querschnitt wird an einer bestimmten Stelle stufenförmig verändert.
- Lochen und Dornen: Öffnungen werden hergestellt und auf Maß beziehungsweise Form gebracht.
- Spalten: Materialbereiche werden getrennt, ohne das gesamte Werkstück abzuschneiden.
- Treiben: Bleche oder Flächen werden durch gezielte Schläge zu räumlichen Formen umgeformt.
- Verdrehen: Stäbe oder Profile werden um ihre Längsachse gestaltet.
Maschinelles Schmieden mit einem Kraft- oder Federhammer erhöht die Umformleistung. Es verlangt klare Arbeitsabsprachen, sichere Werkzeugführung und besondere Beachtung der Gefährdungsbeurteilung.
Vom Entwurf zum geprüften Werkstück
Ein professioneller Auftrag beginnt nicht am Schmiedefeuer, sondern mit der Klärung von Funktion, Gestaltung, Maßen, Material, Oberfläche, Kosten und Termin. Technische Zeichnungen, Skizzen, Schablonen und Stücklisten übersetzen die Kundenanforderungen in eine fertigungsgerechte Planung.
Beispiel: Du sollst einen geschmiedeten Türgriff für ein öffentlich zugängliches Gebäude herstellen.
- Du klärst Nutzung, Maße, Befestigung, Gestaltung, Oberflächenwunsch und rechtliche beziehungsweise technische Anforderungen.
- Du erstellst Entwurf, Arbeitsplan, Materialbedarf und eine geeignete Reihenfolge der Fertigungs- und Prüfschritte.
- Du richtest den Arbeitsplatz ein, kontrollierst Werkzeuge und Schutzmaßnahmen und erwärmst das Werkstück passend zum Werkstoff.
- Du schmiedest Formelemente durch Strecken, Stauchen, Biegen oder Verdrehen und stellst erforderliche Verbindungen her.
- Du prüfst Maße, Symmetrie, Oberfläche, Befestigung und sichere Benutzbarkeit.
- Du dokumentierst Abweichungen, Nacharbeit, Materialeinsatz und Ergebnis und übergibst das Werkstück fachgerecht.
Qualität bedeutet nicht nur, dass ein Werkstück „gut aussieht“. Es muss maßhaltig, funktionssicher, montagegerecht, dauerhaft und entsprechend dem Auftrag gestaltet sein. Typische Prüfmittel sind Stahlmaß, Messschieber, Winkel, Schablonen und Lehren. Sichtprüfungen können Oberflächenfehler, Risse, Zunderreste oder mangelhafte Verbindungen erkennen lassen.
Arbeitsschutz in der Schmiede
Schmiedearbeit kann mit Hitze, Brandgefahr, Funken, abspringendem Zunder, Quetsch- und Schlagstellen, Lärm, Vibrationen, Rauch, Schweißrauchen, Schleifstaub, Gasen und schweren Lasten verbunden sein. Schutzmaßnahmen werden aus der Gefährdungsbeurteilung abgeleitet. Dabei gilt das TOP-Prinzip: technische Maßnahmen haben Vorrang vor organisatorischen Maßnahmen, diese wiederum vor personenbezogenen Maßnahmen.

Technische Schutzmaßnahmen sind beispielsweise wirksame Absaugung, sichere Maschinen, Schutzvorrichtungen und geeignete Lüftung. Organisatorische Maßnahmen umfassen Unterweisung, Wartung, klare Verkehrswege, Brandschutz und abgestimmte Arbeitsabläufe. Persönliche Schutzausrüstung kann je nach Tätigkeit Augen- oder Gesichtsschutz, Gehörschutz, Sicherheitsschuhe und geeignete Schutzkleidung umfassen. Handschuhe werden tätigkeitsbezogen ausgewählt; an rotierenden Maschinen können sie zusätzliche Einzugsgefahren verursachen. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung behandelt beim manuellen Schmieden insbesondere Schmiedeessen, kraftbetriebene Schmiedehämmer, Gasschmiedeöfen und Hufbeschlag als eigene Sicherheitsthemen.[6]

Feuerführung ist eine Fachaufgabe. Brennstoff, Luftzufuhr, Werkstücklage und Aufenthaltszeit beeinflussen Erwärmung, Zunderbildung, Energieverbrauch und Arbeitssicherheit.
Nachhaltigkeit und Restaurierung
Nachhaltiges Metallhandwerk beginnt bei der Planung. Materialgerechte Querschnitte, langlebige Konstruktionen, reparierbare Verbindungen, sortenreine Trennung von Reststoffen und eine bedarfsgerechte Erwärmung reduzieren Ressourcen- und Energieverbrauch. Korrosionsschutz verlängert die Nutzungsdauer, muss aber zum Werkstoff, zur Umgebung und zur späteren Instandhaltung passen.
Bei der Restaurierung historischer Metallarbeiten steht nicht eine möglichst neue Optik im Mittelpunkt. Zuerst werden Bestand, Schäden, frühere Reparaturen und Oberflächen untersucht und dokumentiert. Eingriffe sollen fachlich begründet, möglichst materialverträglich und nachvollziehbar sein. Historische Substanz wird erhalten, wo dies technisch und denkmalpflegerisch möglich ist.

Prüfungen, Berichtsheft und Abschluss
Die Ausbildung endet mit einer gestreckten Gesellenprüfung. Teil 1 soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden; Teil 2 wird am Ende der Ausbildung durchgeführt. Bewertet werden nicht nur einzelne Handgriffe, sondern berufliche Handlungskompetenz: Planen, Durchführen, Kontrollieren und fachliches Begründen gehören zusammen.[7]
Das Berichtsheft beziehungsweise der Ausbildungsnachweis dokumentiert betriebliche Tätigkeiten sowie Inhalte aus Berufsschule und überbetrieblicher Ausbildung. Es muss regelmäßig geführt und vom Ausbildungsbetrieb kontrolliert werden. Der ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweis ist eine Voraussetzung für die Zulassung zur Gesellenprüfung.[8]
| Ausbildungsphase | Schwerpunkt | Typischer Nachweis |
|---|---|---|
| Grundlagenphase | Messen, Prüfen, Trennen, Fügen, Umformen, Arbeitsschutz und Arbeitsplanung | Werkstücke, Lernaufträge und Ausbildungsnachweise |
| Fachrichtung Metallgestaltung | Schmiedefeuer, Werkstoffauswahl, manuelles und maschinelles Schmieden, Oberflächengestaltung, Montage und Restaurierung | Kundenaufträge, Zeichnungen, Prüfprotokolle und Dokumentation |
| Gesellenprüfung Teil 1 | Feststellung bereits erworbener beruflicher Kompetenzen | Praktische und schriftliche Prüfungsleistungen nach Prüfungsordnung |
| Gesellenprüfung Teil 2 | Ganzheitliche berufliche Handlungsfähigkeit am Ende der Ausbildung | Prüfungsaufträge, Fachgespräch und weitere Prüfungsbereiche |
Berufliche Entwicklung und Abgrenzung zum Hufbeschlag
Nach der Gesellenprüfung kannst Du in Metallgestaltungsbetrieben, Beschlag- und Kunstschmieden, Kunstschlossereien oder Restaurierungswerkstätten arbeiten. Mögliche Weiterbildungen führen beispielsweise zur Meisterprüfung im Metallbauer-Handwerk, zur Gestaltung im Handwerk, zur Restaurierung im Handwerk oder in technische und betriebswirtschaftliche Fachrichtungen. Nach bestandener Handwerksmeisterprüfung darf zusätzlich eine gesetzlich vorgesehene Bachelor-Professional-Bezeichnung mit Angabe des Handwerks geführt werden.
Der Hufbeschlagschmied ist davon zu unterscheiden. Hufbeschlag ist in Deutschland durch ein eigenes Gesetz und eine eigene Verordnung geregelt. Die staatliche Anerkennung folgt besonderen Voraussetzungen und ist nicht automatisch mit dem Gesellenabschluss Metallbauer – Fachrichtung Metallgestaltung verbunden.[9]
Quellen und Fachinformationen
- ↑ Das Handwerk: Berufsprofil Metallbauer/-in, abgerufen am 2. August 2026.
- ↑ Bundesinstitut für Berufsbildung: Metallbauer/Metallbauerin – Fachrichtung Metallgestaltung, abgerufen am 2. August 2026.
- ↑ Handwerksordnung: § 29 HwO und § 30 HwO, abgerufen am 2. August 2026.
- ↑ Handwerksordnung: § 33 HwO und § 91 HwO, abgerufen am 2. August 2026.
- ↑ Verordnung über die Berufsausbildung zum Metallbauer und zur Metallbauerin vom 25. Juli 2008: MetallbAusbV 2008, abgerufen am 2. August 2026.
- ↑ Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung: Themenfeld Manuelles Schmieden, abgerufen am 2. August 2026.
- ↑ Das Handwerk: Ablauf und Prüfung im Ausbildungsberuf Metallbauer/-in, abgerufen am 2. August 2026.
- ↑ Handwerkskammer Rheinhessen: Informationen für Auszubildende, abgerufen am 2. August 2026.
- ↑ Gesetz über den Beschlag von Hufen und Klauen: Hufbeschlaggesetz, abgerufen am 2. August 2026.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Wie heißt der einschlägige anerkannte Ausbildungsberuf für das Schmieden im deutschen Handwerk? (Metallbauerin oder Metallbauer Fachrichtung Metallgestaltung) (!Schmiedemechanikerin oder Schmiedemechaniker) (!Metallgießerin oder Metallgießer Fachrichtung Ambossbau) (!Werkzeugwartin oder Werkzeugwart Fachrichtung Feuertechnik)
Wie lange dauert die reguläre Ausbildung zur Metallbauerin oder zum Metallbauer? (Dreieinhalb Jahre) (!Zwei Jahre) (!Drei Jahre) (!Fünf Jahre)
Welches Verzeichnis führt die Handwerkskammer für Berufsausbildungsverhältnisse im Handwerk? (Lehrlingsrolle) (!Materialrolle) (!Schmiederolle) (!Kundenrolle)
Welche Kombination beschreibt die zentralen Lernorte der dualen Ausbildung? (Ausbildungsbetrieb und Berufsschule) (!Museum und Universität) (!Rathaus und Gericht) (!Lieferant und Kundschaft)
Welches Verfahren formt Bleche oder Flächen durch gezielte Schläge zu räumlichen Körpern? (Treiben) (!Bohren) (!Sägen) (!Kleben)
Was geschieht beim Stauchen eines Werkstücks hauptsächlich? (Der Querschnitt wird größer) (!Die Oberfläche wird lackiert) (!Das Werkstück wird gebohrt) (!Der Querschnitt wird ausschließlich poliert)
Wofür steht die Reihenfolge im TOP-Prinzip? (Technisch organisatorisch personenbezogen) (!Temperatur Oberfläche Prüfung) (!Treiben Ofen Polieren) (!Termin Ordnung Produktion)
Wann soll Teil 1 der Gesellenprüfung stattfinden? (Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres) (!Erst fünf Jahre nach Ausbildungsende) (!Vor Abschluss des Ausbildungsvertrages) (!Ausschließlich nach der Meisterprüfung)
Welche Funktion hat das Berichtsheft? (Es dokumentiert die vermittelten Ausbildungsinhalte) (!Es ersetzt den Ausbildungsvertrag) (!Es legt den Stahlpreis fest) (!Es dient nur als Werkzeugliste)
Welche Aussage zum Hufbeschlag ist richtig? (Er ist durch besondere gesetzliche Regeln und staatliche Anerkennung geprägt) (!Er ist automatisch Bestandteil jedes Metallbauerabschlusses) (!Er darf ohne Qualifikation immer gewerblich ausgeübt werden) (!Er gehört ausschließlich zur Fachrichtung Nutzfahrzeugbau)
Memory
| Lehrlingsrolle | Verzeichnis der Ausbildungsverträge |
| Amboss | Unterlage beim Freiformschmieden |
| Esse | Feuerstelle zum Erwärmen |
| Strecken | Verlängern durch Querschnittsverringerung |
| Stauchen | Verkürzen durch Querschnittsvergrößerung |
| Treiben | Räumliches Formen von Flächen |
| ÜLU | Ergänzende überbetriebliche Unterweisung |
| Berichtsheft | Dokumentation der Ausbildungsinhalte |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Ausbildungsvertrag prüfen und eintragen | Handwerkskammer |
| Kundenaufträge praktisch bearbeiten | Ausbildungsbetrieb |
| Fachtheorie und Allgemeinbildung vermitteln | Berufsschule |
| Werkstück verlängern und Querschnitt verringern | Strecken |
| Werkstück verkürzen und Querschnitt vergrößern | Stauchen |
| Ausbildungsinhalte fortlaufend dokumentieren | Berichtsheft |
Kreuzworträtsel
| Lehrlingsrolle | Wie heißt das Verzeichnis der Ausbildungsverhältnisse bei der Handwerkskammer? |
| Amboss | Auf welcher massiven Unterlage wird beim Freiformschmieden gearbeitet? |
| Schmiedefeuer | Worin wird ein Werkstück für das Warmumformen erhitzt? |
| Metallgestaltung | Wie heißt die einschlägige Fachrichtung des Metallbauerberufs? |
| Berichtsheft | Womit dokumentierst Du regelmäßig Deine Ausbildungsinhalte? |
| Arbeitsschutz | Welcher Oberbegriff umfasst Maßnahmen gegen berufliche Gefährdungen? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Werkzeug-Steckkarten: Erstelle für Amboss, Hammer, Zange und Dorn je eine Karte mit Funktion, sicherer Verwendung und einem typischen Fehler.
- Ausbildungsweg: Zeichne ein Schaubild, das Ausbildungsbetrieb, Berufsschule, überbetriebliche Unterweisung und Handwerkskammer miteinander verbindet.
- Sicherheitsplakat: Gestalte ein Plakat mit fünf konkreten Regeln für einen sicheren Schmiedearbeitsplatz und begründe jede Regel in einem Satz.
- Verfahrensvergleich: Erkläre Strecken, Stauchen, Biegen und Treiben anhand selbst gezeichneter Vorher-Nachher-Skizzen.
Standard
- Kammerrecherche: Ermittle bei Deiner regionalen Handwerkskammer, welche Ausbildungsberatung, Lehrstellenbörse und Prüfungsinformationen für Metallbauer angeboten werden, und dokumentiere die Ergebnisse.
- Interview: Befrage eine Auszubildende, einen Gesellen, eine Ausbilderin oder einen Meister zu Lernorten, Prüfungen, typischen Aufträgen und Erwartungen an Auszubildende.
- Werkstückplanung: Plane einen geschmiedeten Wandhaken mit Skizze, Maßen, Material, Arbeitsfolge, Werkzeugen, Prüfmerkmalen und Schutzmaßnahmen.
- Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video, das den Unterschied zwischen Berufsbezeichnung Schmied und Ausbildungsberuf Metallbauer Fachrichtung Metallgestaltung korrekt erklärt.
Schwer
- Gefährdungsanalyse: Analysiere einen fiktiven Schmiedearbeitsplatz nach Gefährdungen und entwickle Maßnahmen nach dem TOP-Prinzip.
- Restaurierungskonzept: Entwickle für ein beschädigtes historisches Gitter ein Konzept aus Bestandsaufnahme, Schadensbild, Materialprüfung, Eingriffsplanung und Dokumentation.
- Komplexer Kundenauftrag: Kalkuliere und plane ein kleines Metallgestaltungsprojekt von der Beratung über Fertigung und Qualitätsprüfung bis zur Montage und Übergabe.
- Curriculum-Mapping: Ordne einen selbst gewählten Kundenauftrag den Kompetenzen der Ausbildungsordnung zu und zeige, welche Anteile Betrieb, Berufsschule und ÜLU vermitteln können.


Lernkontrolle
- Unsicherer Arbeitsplatz: Du beobachtest Funkenflug, schlechte Lüftung, unklare Laufwege und fehlende Abstimmung am Kraftschmiedehammer. Entwickle eine priorisierte Maßnahmenfolge nach dem TOP-Prinzip.
- Ausbildungskonflikt: Eine Auszubildende wird dauerhaft nur für Hilfsarbeiten eingesetzt. Erkläre, welche Unterlagen und Gesprächspartner zur Klärung beitragen und welche Rolle die Handwerkskammer übernehmen kann.
- Fehleranalyse: Ein geschmiedeter Türgriff ist optisch gelungen, passt aber nicht an die vorgesehene Befestigung. Analysiere den Fehler entlang der Schritte Planen, Durchführen, Kontrollieren und Dokumentieren.
- Variantenentscheidung: Vergleiche zwei Entwürfe eines Geländerelements hinsichtlich Materialeinsatz, Fertigungsenergie, Reparierbarkeit, Korrosionsschutz und Lebensdauer.
- Bildungswegberatung: Entwickle für eine Person mit Interesse an Gestaltung, Restaurierung und späterer Betriebsführung einen begründeten Bildungsweg von der Ausbildung bis zur passenden Fortbildung.
- Prüfplan: Erstelle für einen geschmiedeten Wandhaken einen Prüfplan mit Merkmal, Prüfmittel, Zeitpunkt, Toleranzentscheidung und Dokumentation.
Lernnachweis
Für einen aussagekräftigen Lernnachweis zu diesem Thema sind wichtig:
- Eine fachlich korrekte Darstellung des Ausbildungsberufs Metallbauerin oder Metallbauer in der Fachrichtung Metallgestaltung
- Eine verständliche Erklärung der Rollen von Betrieb, Berufsschule, überbetrieblicher Unterweisung und Handwerkskammer
- Die sichere Anwendung zentraler Fachbegriffe wie Strecken, Stauchen, Treiben, Fügen, Schmiedefeuer und Qualitätsprüfung
- Eine vollständige Arbeitsplanung für ein Werkstück einschließlich Zeichnung, Material, Werkzeug, Fertigungsfolge und Prüfmerkmalen
- Eine begründete Gefährdungsbeurteilung mit technischen, organisatorischen und personenbezogenen Maßnahmen
- Eine nachvollziehbare Dokumentation von Arbeitsprozess, Ergebnis, Abweichungen und Verbesserungen
- Eine Reflexion zu Nachhaltigkeit, Reparierbarkeit, Restaurierung und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten
OERs zum Thema
Verknüpfte Lernbereiche
aiMOOC-Projekte
Schulfach+


aiMOOCs



aiMOOC Projekte


THE MONKEY DANCE





|
LernweltNOAH fragen