Zum Inhalt springen

Grundlagen der Heizungstechnik - Handwerk

Aus MOOCsWiki Staging
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

Grundlagen der Heizungstechnik - Handwerk



Einleitung

Dieser aiMOOC vermittelt Dir die Grundlagen der Heizungstechnik für die Ausbildung im Handwerk. Du lernst die Funktionskette einer Warmwasserheizung, wichtige Bauteile, einfache Berechnungen, typische Fehlerbilder und sicheres Arbeiten kennen. Im Mittelpunkt stehen Tätigkeiten aus dem Bereich Anlagenmechanik SHK.

Du kannst danach … Praxisbezug
einen Heizkreis erklären Bauteile im Schema und an der Anlage zuordnen
Vorlauf, Rücklauf und Spreizung unterscheiden Messwerte fachgerecht deuten
Wärmeleistung und Volumenstrom verknüpfen einfache Auslegungsaufgaben bearbeiten
Regelung und hydraulischen Abgleich beschreiben Einstellungen begründen
Sicherheitsregeln anwenden Arbeiten vorbereiten und dokumentieren


Aufbau einer Heizungsanlage

Eine zentrale Warmwasserheizung arbeitet als Funktionskette: Der Wärmeerzeuger erwärmt Heizungswasser. Eine Umwälzpumpe bewegt es durch Rohrleitungen. Heizflächen geben Wärme an Räume ab. Regelung und Sicherheitseinrichtungen überwachen den Betrieb.

Anlagenteil Aufgabe Typische Bauteile
Wärmeerzeugung Heizungswasser erwärmen Wärmepumpe, Brennwertkessel, Biomassekessel, Fernwärmeübergabe
Wärmeverteilung Heizungswasser transportieren Rohrnetz, Umwälzpumpe, Armaturen, Verteiler
Wärmeübergabe Raum mit Wärme versorgen Heizkörper, Fußbodenheizung, Gebläsekonvektor
Regelung Leistung an den Bedarf anpassen Heizungsregler, Fühler, Thermostatventil
Sicherheit Unzulässige Zustände verhindern Sicherheitsventil, Ausdehnungsgefäß, Temperatur- und Drucküberwachung

Merksatz: Erzeugen – Verteilen – Übertragen – Regeln – Sichern.


Heizkreis, Vorlauf und Rücklauf

Der Vorlauf transportiert das erwärmte Heizungswasser zur Heizfläche. Der Rücklauf führt das abgekühlte Wasser zum Wärmeerzeuger zurück. Die Temperaturdifferenz heißt Spreizung:

Fehler beim Parsen (Syntaxfehler): {\displaystyle \Delta T = T_\mathrm{Vorlauf} - T_\mathrm{Rücklauf}}

Eine passende Spreizung ist anlagenspezifisch. Sie wird gemeinsam mit Heizlast, Heizfläche und Volumenstrom geplant.


Wärmeleistung und Volumenstrom

Für einen Wasserheizkreis gilt vereinfacht:

Q˙=m˙cpΔT

Für Wasser kann in der Ausbildung näherungsweise gerechnet werden:

Q˙[kW]1,163V˙[m3/h]ΔT[K]

Beispiel: Bei 0,50 m³/h und 10 K Spreizung werden etwa 5,8 kW übertragen. Der Volumenstrom muss zur benötigten Heizleistung passen.


Wärmeerzeuger

Wärmeerzeuger unterscheiden sich durch Energiequelle, Temperaturniveau, Regelverhalten und notwendige Sicherheitstechnik. Für die Praxis sind Herstellerunterlagen, Anlagenplanung und zulässige Betriebsbedingungen verbindlich.


Brennwerttechnik

Ein Brennwertkessel nutzt zusätzlich Wärme aus der Abkühlung des Abgases und der Kondensation von Wasserdampf. Niedrige Rücklauftemperaturen begünstigen die Kondensation. Deshalb sind passende Heizflächen, eine niedrige Heizkurve und ein hydraulischer Abgleich wichtig.


Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe hebt Umweltwärme auf ein nutzbares Temperaturniveau. Im Kältemittelkreislauf arbeiten Verdampfer, Verdichter, Verflüssiger und Expansionsorgan zusammen. Niedrige Vorlauftemperaturen verbessern meist die Betriebsbedingungen.


Weitere Wärmeerzeuger

System Kennzeichen für die Ausbildung
Biomasseheizung Brennstofflagerung, Verbrennung, Asche und Abgasweg beachten
Fernwärme Wärme wird über eine Übergabestation in die Gebäudeanlage übertragen
Solarthermie Kollektor, Solarkreis, Speicher und Regelung bilden ein Zusatzsystem
Elektrische Direktheizung Strom wird unmittelbar in Wärme umgewandelt; kein wasserführender Heizkreis nötig


Wärmeverteilung und Heizflächen

Rohrnetz, Pumpe und Armaturen bringen den benötigten Volumenstrom zu jeder Heizfläche. Rohrdimension, Druckverlust und Pumpenförderhöhe müssen zusammenpassen.


Heizkörper

Ein Heizkörper gibt Wärme durch Konvektion und Wärmestrahlung ab. Das Thermostatventil verändert den Volumenstrom durch den Heizkörper. Es ersetzt weder die zentrale Regelung noch den hydraulischen Abgleich.


Flächenheizung

Eine wassergeführte Fußbodenheizung arbeitet mit großen Wärmeübertragungsflächen und meist niedrigen Systemtemperaturen. Heizkreislängen, Verlegeabstand, Durchfluss und Bodenaufbau beeinflussen die Leistung.


Regelungstechnik

Eine witterungsgeführte Regelung ordnet der Außentemperatur eine passende Vorlauftemperatur zu. Die Heizkurve soll so niedrig wie möglich und so hoch wie nötig eingestellt werden. Raumfühler, Thermostatventile und Zeitprogramme ergänzen die zentrale Regelung.

Stellgröße Wirkung
Heizkurvenneigung verändert den Vorlauf besonders bei kalter Außentemperatur
Niveau verschiebt die Heizkurve insgesamt
Pumpenregelung passt den Differenzdruck oder die Drehzahl an
Thermostatventil begrenzt die Wärmeabgabe im einzelnen Raum
Zeitprogramm legt Betriebs- und Absenkzeiten fest


Hydraulischer Abgleich

Beim hydraulischen Abgleich erhält jede Heizfläche den vorgesehenen Volumenstrom. Ohne Abgleich können nahe Heizflächen überversorgt und entfernte unterversorgt sein.

Der fachliche Ablauf lautet vereinfacht: Heizlast bestimmen, Heizflächen prüfen, Soll-Volumenströme ermitteln, Ventile voreinstellen, Pumpe anpassen, Funktion kontrollieren und Werte dokumentieren.


Messen, Prüfen und Beurteilen

Messwerte sind nur zusammen mit Betriebszustand und Anlagenunterlagen aussagekräftig. Vor einer Bewertung prüfst Du deshalb Sollwerte, Fühlerpositionen, Ventilstellungen und aktuelle Lastbedingungen.

Beobachtung Mögliche Ursache Sinnvolle Prüfung
entfernter Heizkörper bleibt kühl Luft, klemmendes Ventil, zu geringer Volumenstrom oder fehlender Abgleich Entlüftungszustand, Ventilfunktion, Differenzdruck und Voreinstellung prüfen
Strömungsgeräusche zu hoher Differenzdruck oder Luft Pumpeneinstellung und Entlüftungszustand prüfen
hohe Rücklauftemperatur zu hoher Volumenstrom oder geringe Wärmeabgabe Spreizung, Ventile und Heizflächenleistung vergleichen
häufiges Takten geringe Wärmeabnahme, ungünstige Regelung oder unpassende Mindestleistung Laufzeiten, Sollwerte, Systemvolumen und Sensorwerte auswerten
wiederkehrender Druckverlust Undichtheit, Ausdehnungsgefäß oder Sicherheitsventil Anlage fachgerecht absuchen und Bauteile prüfen


Sicherheit im Handwerk

Heizungswasser kann heiß sein und unter Druck stehen. Arbeiten an Gaswegen, elektrischen Anlagen, Kältemittelkreisen und Abgasanlagen dürfen nur von entsprechend qualifizierten und berechtigten Fachkräften ausgeführt werden.

  1. Arbeitsschutz: Gefährdungen beurteilen, persönliche Schutzausrüstung verwenden und Arbeitsbereich sichern.
  2. Sicheres Freischalten: Anlage abschalten, gegen Wiedereinschalten sichern und Energiefreiheit feststellen.
  3. Druck und Temperatur: Nur an abgekühlten und erforderlichenfalls drucklosen Anlagenteilen arbeiten.
  4. Herstellerangaben: Montage-, Prüf- und Wartungsvorgaben einhalten.
  5. Dokumentation: Messwerte, Einstellungen, Mängel und ausgeführte Arbeiten nachvollziehbar festhalten.


Inbetriebnahme und Wartung

Bei der Inbetriebnahme wird nicht nur eingeschaltet. Die Fachkraft vergleicht den tatsächlichen Aufbau mit Planung und Herstellerangaben.

Arbeitsschritt Prüffrage
Sichtprüfung Sind Bauteile, Fließrichtung, Befestigung und Dämmung plausibel?
Füllen und Entlüften Wurden Wasserqualität, Fülldruck und Entlüftungsvorgaben eingehalten?
Funktionsprüfung Arbeiten Pumpe, Ventile, Fühler, Wärmeerzeuger und Sicherheitseinrichtungen?
Einstellung Sind Heizkurve, Pumpenmodus und Sollwerte an die Anlage angepasst?
Abgleich Erreichen die Heizflächen die vorgesehenen Volumenströme?
Übergabe Sind Betreiber eingewiesen und alle Werte dokumentiert?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Aufgabe hat der Vorlauf? (Er transportiert erwärmtes Heizungswasser zu den Heizflächen) (!Er führt Abgas zum Schornstein) (!Er füllt das Ausdehnungsgefäß mit Luft) (!Er misst die Außentemperatur)




Was bezeichnet die Spreizung? (Die Differenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur) (!Die Länge aller Rohrleitungen) (!Den Druck im Trinkwassernetz) (!Die Leistung des Brenners ohne Verluste)




Welches Bauteil bewegt Heizungswasser durch das Rohrnetz? (Die Umwälzpumpe) (!Der Außenfühler) (!Der Abgasfühler) (!Das Thermostatgehäuse)




Welche Größe wird beim hydraulischen Abgleich für jede Heizfläche angepasst? (Der Volumenstrom) (!Die Netzspannung) (!Der Brennstoffpreis) (!Die Raumhöhe)




Was begünstigt bei einem Brennwertkessel die Kondensation? (Eine niedrige Rücklauftemperatur) (!Eine dauerhaft geschlossene Heizfläche) (!Eine möglichst hohe Pumpendrehzahl) (!Ein abgeschalteter Temperaturfühler)




Welches Bauteil gehört zum Kältemittelkreislauf einer Wärmepumpe? (Der Verdichter) (!Der Heizkörperstopfen) (!Die Rücklaufverschraubung) (!Der Schlammabscheider)




Was bewirkt ein Thermostatventil am Heizkörper? (Es verändert den Heizwasserdurchfluss durch den Heizkörper) (!Es erzeugt die gesamte Wärme des Gebäudes) (!Es misst den Schornsteinzug) (!Es ersetzt das Sicherheitsventil)




Welche Aussage zur Heizkurve ist fachlich richtig? (Sie ordnet der Außentemperatur eine Vorlauftemperatur zu) (!Sie legt den Trinkwasserdruck fest) (!Sie bestimmt den Rohrdurchmesser automatisch) (!Sie entlüftet den Heizkreis)




Was ist vor Arbeiten an einem heißen druckbeaufschlagten Anlagenteil erforderlich? (Die Anlage fachgerecht abkühlen und erforderlichenfalls drucklos machen) (!Das Thermostat vollständig öffnen und sofort lösen) (!Die Pumpe auf höchste Stufe stellen) (!Den Außenfühler erwärmen)




Wozu dient die Dokumentation bei der Inbetriebnahme? (Sie macht Messwerte und Einstellungen nachvollziehbar) (!Sie ersetzt die Funktionsprüfung) (!Sie verhindert jeden späteren Verschleiß) (!Sie macht Herstellerangaben überflüssig)





Memory

Vorlauf Zuführung erwärmten Heizwassers
Rücklauf Rückführung abgekühlten Wärmeträgers
Umwälzpumpe Strömungserzeugung im Rohrnetz
Thermostatventil Durchflussregelung am Heizkörper
Heizkurve Zusammenhang von Außen- und Vorlauftemperatur
Verdichter Druckerhöhung im Kältekreis
Sicherheitsventil Begrenzung unzulässigen Überdrucks
Ausdehnungsgefäß Aufnahme thermischer Volumenänderung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Wärmeerzeuger Heizungswassererwärmung
Rohrnetz Wärmetransport
Heizfläche Raumwärmeübergabe
Regelung Bedarfsanpassung
Sicherheitseinrichtung Betriebszustandsbegrenzung




...


Kreuzworträtsel

Vorlauf Wie heißt die Leitung mit dem wärmeren Heizungswasser zur Heizfläche?
Rücklauf Wie heißt die Leitung zurück zum Wärmeerzeuger?
Spreizung Wie heißt die Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf und Rücklauf?
Verdichter Welches Bauteil erhöht den Druck im Wärmepumpenkreis?
Thermostat Welches Bauteil erfasst oder beeinflusst eine Temperaturregelung?
Umwälzpumpe Welches Bauteil bewegt das Heizungswasser im Rohrnetz?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der

bringt erwärmtes Heizungswasser zu den Heizflächen. Der Rückweg zum Wärmeerzeuger heißt

. Die Temperaturdifferenz zwischen beiden Leitungen wird

genannt. Eine

bewegt das Wasser durch das Rohrnetz. Das Thermostatventil verändert den

durch einen Heizkörper. Beim hydraulischen Abgleich erhält jede Heizfläche den geplanten

. Eine Wärmepumpe erhöht mit dem

Druck und Temperatur des Kältemittels. Eine witterungsgeführte Regelung arbeitet mit einer

. Vor dem Öffnen eines geeigneten Anlagenteils müssen Temperatur und

sicher beurteilt werden. Messwerte und Einstellungen gehören in die

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Bauteilkarte: Fotografiere oder skizziere fünf sichtbare Heizungsbauteile im Ausbildungsbetrieb und beschrifte ihre Aufgaben.
  2. Fließweg: Zeichne den Weg des Heizungswassers vom Wärmeerzeuger über eine Heizfläche zurück zum Wärmeerzeuger.
  3. Fachworttraining: Erstelle Karteikarten zu Vorlauf, Rücklauf, Spreizung und Volumenstrom.
  4. Sicherheitscheck: Formuliere eine kurze Checkliste für das sichere Vorbereiten einer Sichtprüfung.


Standard

  1. Messprotokoll: Entwickle eine Tabelle für Vorlauf-, Rücklauf-, Raum- und Außentemperatur samt Betriebszustand.
  2. Fehleranalyse: Untersuche das Fallbeispiel eines kalten entfernten Heizkörpers und ordne mögliche Prüfungen sinnvoll.
  3. Heizkurvenvergleich: Zeichne zwei Heizkurven und erkläre die Wirkung einer veränderten Neigung.
  4. Anlageninterview: Befrage eine Fachkraft zu Inbetriebnahme, hydraulischem Abgleich und Dokumentation.


Schwer

  1. Volumenstromberechnung: Berechne für drei Heizflächen die Volumenströme aus Leistung und vorgegebener Spreizung.
  2. Anlagenschema: Erstelle ein vollständiges Schema mit Wärmeerzeuger, Pumpe, Verteiler, Heizflächen, Fühlern und Sicherheitseinrichtungen.
  3. Optimierungsprojekt: Entwickle für eine Beispielanlage Maßnahmen gegen hohe Rücklauftemperatur und begründe die Reihenfolge.
  4. Erklärvideo Heizungstechnik: Produziere ein kurzes Lehrvideo, das Regelung, Hydraulik und Sicherheit miteinander verbindet.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Systemverständnis: Erkläre, wie Wärmeerzeuger, Pumpe, Heizfläche und Regelung zusammenwirken, wenn die Außentemperatur sinkt.
  2. Transfer Volumenstrom: Beurteile, wie sich ein zu geringer Volumenstrom auf Heizleistung und Raumtemperatur auswirken kann.
  3. Fehlerdiagnose: Entwickle für Strömungsgeräusche eine Prüfreihenfolge und begründe jeden Schritt.
  4. Systemvergleich: Vergleiche Heizkörper und Fußbodenheizung im Hinblick auf Temperaturniveau, Trägheit und Regelung.
  5. Effizienzbeurteilung: Erkläre den Zusammenhang zwischen Rücklauftemperatur, Brennwertnutzung und hydraulischem Abgleich.
  6. Arbeitssicherheit: Plane die sichere Vorbereitung einer Messung an einer Heizungsanlage, ohne unzulässige Eingriffe vorzunehmen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du:

  1. ein Heizungsanlagenschema lesen und erläutern kannst,
  2. Bauteile sicher benennst und ihre Aufgaben zuordnest,
  3. Vorlauf, Rücklauf, Spreizung, Leistung und Volumenstrom verknüpfst,
  4. Regelung und hydraulischen Abgleich fachlich begründest,
  5. Messwerte im Betriebszustand beurteilst,
  6. typische Fehlerbilder systematisch eingrenzt,
  7. Sicherheitsregeln, Herstellerangaben und Dokumentationspflichten beachtest,
  8. Ergebnisse verständlich in Fachsprache präsentierst.




OERs zum Thema



Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE




The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen