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Emojis und Sprachnachrichten bewusst verwenden

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Emojis und Sprachnachrichten bewusst verwenden



Einleitung

Emojis und Sprachnachrichten bewusst verwenden heißt: Du denkst nach, bevor Du etwas sendest.

In diesem aiMOOC lernst Du:

  1. Emojis können Gefühle zeigen.
  2. Sprachnachrichten können helfen.
  3. Manche Nachrichten können andere traurig machen.
  4. Privatsphäre ist wichtig.
  5. Vor dem Senden hilft eine kurze Pause.

Dieser Kurs ist für die Grundschule. Du kannst vieles allein bearbeiten. Lies langsam. Mache die kleinen Aufgaben.


Was ist digitale Kommunikation?

Digitale Kommunikation bedeutet: Menschen reden mit Geräten miteinander.

Zum Beispiel:

  1. Du schreibst eine kurze Nachricht.
  2. Du schickst ein Emoji.
  3. Du nimmst eine Sprachnachricht auf.
  4. Du telefonierst mit einem Smartphone.
  5. Du schreibst in einem Chat.

Wichtig: Auch am Bildschirm sprichst Du mit echten Menschen.


Was sind Emojis?

Emojis sind kleine Bilder. Sie stehen oft in Nachrichten.

Ein lachendes Gesicht kann zeigen: Ich freue mich.

Ein Herz kann zeigen: Ich mag dich.

Ein Daumen kann zeigen: Ich finde das gut.

Mini-Aufgabe: Schau auf das Bild. Welches Gefühl passt dazu? Sage es laut.

Aussprache: Emoji


Emojis können helfen

Manchmal sieht man beim Schreiben kein Gesicht. Man hört auch keine Stimme.

Dann kann ein Emoji helfen.

Beispiel:

  1. Danke 😊 klingt freundlich.
  2. Ich freue mich 😊 ist klar.
  3. Das war lustig 😄 passt zu Spaß.

Tipp: Schreibe wichtige Wörter dazu. Nur ein Emoji ist manchmal zu wenig.


Emojis können falsch verstanden werden

Ein Emoji bedeutet nicht für alle dasselbe.

Beispiel:

  1. Jemand schreibt: Na toll 😅
  2. Das kann lustig gemeint sein.
  3. Es kann aber auch genervt gemeint sein.

Merke: Wenn Du unsicher bist, frage nach.

Du kannst schreiben: Wie meinst Du das?


Gute Emoji-Regeln

  1. Freundlichkeit: Nutze Emojis, die nett sind.
  2. Klarheit: Schreibe Wörter dazu.
  3. Respekt: Lache niemanden mit Emojis aus.
  4. Sparsamkeit: Zu viele Emojis können nerven.
  5. Nachfragen: Frage, wenn Du etwas nicht verstehst.

Mini-Aufgabe: Welche Nachricht ist klarer?

Variante A: 😊

Variante B: Ich freue mich auf das Spiel 😊

Sprich mit einem Partner oder einer Partnerin darüber.


Was ist eine Sprachnachricht?

Eine Sprachnachricht ist eine kurze Aufnahme mit Deiner Stimme.

Du drückst auf das Mikrofon. Dann sprichst Du. Danach sendest Du die Aufnahme.

Aussprache: Sprachnachricht


Wann passt eine Sprachnachricht?

Eine Sprachnachricht passt, wenn:

  1. etwas schwer zu schreiben ist.
  2. Du viel erzählen musst.
  3. Deine Stimme freundlich helfen kann.
  4. die andere Person sie anhören kann.

Beispiel: Hallo Mia. Ich habe die Mathe-Seite nicht verstanden. Kannst Du mir bitte die Aufgabe erklären?


Wann passt eine Sprachnachricht nicht?

Eine Sprachnachricht passt nicht immer.

Sie passt nicht, wenn:

  1. die andere Person gerade Unterricht hat.
  2. die Nachricht sehr geheim ist.
  3. Du wütend bist.
  4. Du sehr lange redest.
  5. Du keine Erlaubnis hast.

Tipp: Wenn Du wütend bist, warte erst. Atme ruhig. Sprich später.


So wird eine gute Sprachnachricht

Eine gute Sprachnachricht ist:

  1. kurz
  2. freundlich
  3. klar
  4. leise genug
  5. nicht peinlich für andere

So kannst Du anfangen: Hallo. Ich bin es. Ich habe eine Frage.

So kannst Du aufhören: Danke. Bis später.


Die 5-Finger-Regel für Sprachnachrichten

Nutze Deine Hand als Hilfe.

  1. Daumen: Bin ich freundlich?
  2. Zeigefinger: Ist die Nachricht wichtig?
  3. Mittelfinger: Ist sie kurz?
  4. Ringfinger: Sind keine privaten Sachen drin?
  5. Kleiner Finger: Darf ich sie senden?

Wenn ein Finger Nein sagt, sende noch nicht.


Private Sachen bleiben privat

Private Daten gehören nicht in jede Nachricht.

Private Sachen sind zum Beispiel:

  1. Dein voller Name.
  2. Deine Adresse.
  3. Deine Telefonnummer.
  4. Dein Passwort.
  5. Der Ort, an dem Du gerade bist.
  6. Fotos von anderen Kindern.

Merke: Frage erst eine erwachsene Person, wenn Du unsicher bist.


Der Ampel-Test vor dem Senden

Stell Dir eine Ampel vor.

Grün: Die Nachricht ist freundlich. Sie ist klar. Du darfst senden.

Gelb: Du bist unsicher. Lies oder höre noch einmal.

Rot: Die Nachricht ist gemein. Sie ist geheim. Oder sie macht jemandem Angst. Sende nicht.


Beispiel aus dem Alltag: Hausaufgaben

Du willst fragen, welche Hausaufgabe dran ist.

Gut: Hallo Leo. Welche Seite sollen wir in Deutsch machen? Danke.

Mit Emoji: Hallo Leo. Welche Seite sollen wir in Deutsch machen? Danke 😊

Als Sprachnachricht: Hallo Leo. Ich finde die Hausaufgabe nicht. Kannst Du mir bitte sagen, welche Seite wir machen sollen? Danke.

Nicht gut: Schick jetzt sofort die Lösung!!!

Warum ist das nicht gut? Es klingt unfreundlich.


Beispiel aus dem Alltag: Streit im Chat

Jemand schreibt etwas Gemeines.

Du kannst:

  1. nicht sofort zurückschreiben.
  2. die Nachricht einer erwachsenen Person zeigen.
  3. freundlich sagen: Bitte schreib nicht so.
  4. die Gruppe verlassen, wenn es zu viel wird.
  5. Hilfe holen.

Wichtig: Beleidigungen sind nicht okay. Auch nicht mit Emojis.


Beispiel aus dem Alltag: Klassenchat

Ein Klassenchat kann nützlich sein.

Dort passen:

  1. Hausaufgaben.
  2. Termine.
  3. Fragen zur Schule.
  4. freundliche Hilfe.

Dort passen nicht:

  1. Beleidigungen.
  2. Kettenbriefe.
  3. peinliche Fotos.
  4. sehr viele Nachrichten am Abend.
  5. private Geheimnisse.


Video-Aufgabe: Handy bewusst nutzen

Schau Dir das Video an.

Achte auf diese Fragen:

  1. Wofür kann ein Handy helfen?
  2. Wann kann es stören?
  3. Welche Regel findest Du wichtig?


Hör-Aufgabe

Höre die drei Wörter an.

  1. Aussprache: Emoji
  2. Aussprache: Sprachnachricht
  3. Aussprache: Kommunikation

Sprich jedes Wort nach. Klatsche die Silben.

E-mo-ji

Sprach-nach-richt

Kom-mu-ni-ka-ti-on


Kleine Übung: Nachricht verbessern

Lies diese Nachricht:

Komm sofort! 😡

So wird sie besser:

Kannst Du bitte kommen? Ich brauche Hilfe.

Mini-Aufgabe: Verbessere diese Nachricht:

Du nervst!!!

Schreibe eine freundliche Nachricht in Dein Heft.


Meine Sendepause

Eine Sendepause ist ein kurzer Stopp.

Vor dem Senden fragst Du Dich:

  1. Ist das wahr?
  2. Ist das nett?
  3. Ist das wichtig?
  4. Darf ich das teilen?
  5. Versteht die andere Person mich?

Wenn Du alle Fragen mit Ja beantworten kannst, ist die Nachricht meistens gut.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wofür kann ein Emoji in einer Nachricht helfen? (Ein Emoji kann ein Gefühl zeigen) (!Ein Emoji ersetzt immer alle Wörter) (!Ein Emoji macht jede Nachricht geheim) (!Ein Emoji löscht eine Nachricht)




Was solltest Du vor dem Senden einer Nachricht tun? (Kurz nachdenken) (!Sofort alles abschicken) (!Immer viele Ausrufezeichen benutzen) (!Das Passwort mitschicken)




Wann ist eine Sprachnachricht besonders hilfreich? (Wenn etwas schwer zu schreiben ist) (!Wenn Du wütend schreien willst) (!Wenn die Nachricht geheim ist) (!Wenn niemand sie hören darf)




Welche Nachricht ist freundlich? (Kannst Du mir bitte helfen?) (!Du musst sofort helfen) (!Du bist doof) (!Schick mir jetzt alles)




Was gehört zu privaten Daten? (Das eigene Passwort) (!Ein Smiley) (!Ein Stundenplan ohne Namen) (!Ein Bleistift)




Was machst Du, wenn Du ein Emoji nicht verstehst? (Ich frage freundlich nach) (!Ich lache die Person aus) (!Ich schicke ein gemeines Emoji) (!Ich lösche alle Freunde)




Was ist eine gute Sprachnachricht? (Kurz und klar) (!Sehr lang und laut) (!Gemein und geheim) (!Ohne Sinn)




Was passt nicht in einen Klassenchat? (Beleidigungen) (!Hausaufgabenfrage) (!Schultermin) (!Freundliche Hilfe)




Was bedeutet die rote Ampel beim Senden? (Nicht senden) (!Immer senden) (!Lauter sprechen) (!Mehr Emojis nehmen)




Wen fragst Du, wenn Dir eine Nachricht Angst macht? (Eine erwachsene Vertrauensperson) (!Eine unbekannte Person im Internet) (!Niemanden) (!Alle Kinder im Chat)





Memory

Emoji Gefühl zeigen
Mikrofon Stimme aufnehmen
Chat Nachrichten schreiben
Ampel-Test Vor dem Senden prüfen
Datenschutz Private Dinge schützen
Respekt Freundlich bleiben





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Freund traurig Aufmunternd schreiben
Unbekannte Nachricht Erwachsene fragen
Lange Erklärung Sprachnachricht nutzen
Eigene Adresse Nicht senden
Wütende Antwort Erst Pause machen





Kreuzworträtsel

Emoji Kleines Bildzeichen für Gefühle im Chat
Stimme Das hört man in einer Sprachnachricht
Chat Ort für kurze digitale Nachrichten
Respekt Freundlicher Umgang mit anderen
Pause Kurzer Stopp vor dem Senden
Privat So sollen Adresse und Passwort bleiben





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Mit einem

kannst Du ein Gefühl zeigen. Eine

ist gut, wenn Schreiben zu lange dauert. Vor dem Senden machst Du eine

. Eine Nachricht soll

sein. Deinen Wohnort und Dein Passwort hältst Du

. Wenn Du unsicher bist, fragst Du eine

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Emoji-Gefühle: Zeichne fünf Emojis. Schreibe zu jedem Emoji ein Gefühl.
  2. Freundliche Nachricht: Schreibe eine nette Nachricht an ein Kind, das krank ist.
  3. Sendepause: Male eine Ampel. Schreibe zu Grün, Gelb und Rot je eine Regel.
  4. Sprachnachricht üben: Sprich einen freundlichen Satz laut. Achte auf eine ruhige Stimme.


Standard

  1. Emoji-Geschichte: Erzähle eine kleine Geschichte mit drei Emojis und kurzen Sätzen.
  2. Chat-Regeln: Erfinde fünf Regeln für einen Klassenchat.
  3. Nachricht verbessern: Mache aus drei unfreundlichen Sätzen freundliche Sätze.
  4. Hör-Vergleich: Sprich denselben Satz freundlich und genervt. Beschreibe den Unterschied.


Schwer

  1. Interview: Frage zwei Kinder und eine erwachsene Person: Welche Chat-Regel ist wichtig?
  2. Plakat: Gestalte ein Plakat mit dem Titel Erst denken, dann senden.
  3. Rollenspiel: Spiele mit einer Gruppe einen Streit im Chat. Zeigt danach eine gute Lösung.
  4. Medien-Projekt: Erstelle ein kurzes Erklärvideo über sichere Sprachnachrichten.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Emoji prüfen: Erkläre an einem Beispiel, warum ein Emoji falsch verstanden werden kann.
  2. Sprachnachricht planen: Entscheide, ob eine Sprachnachricht oder ein kurzer Text besser passt. Begründe Deine Wahl.
  3. Privatsphäre schützen: Lies eine Beispielnachricht und streiche alle privaten Daten.
  4. Chat-Streit lösen: Beschreibe drei gute Schritte, wenn jemand im Chat gemein ist.
  5. Klassenchat-Regel: Erfinde eine neue Regel für einen Klassenchat und erkläre, warum sie hilft.
  6. Ampel-Test anwenden: Prüfe eine eigene Nachricht mit Grün, Gelb oder Rot und verbessere sie.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis zeigst Du, dass Du bewusst digital kommunizieren kannst.

Wichtig ist:

  1. Du erklärst, was ein Emoji kann.
  2. Du erklärst, wann ein Emoji unklar sein kann.
  3. Du sprichst eine kurze und freundliche Sprachnachricht.
  4. Du nutzt den Ampel-Test vor dem Senden.
  5. Du schützt private Daten.
  6. Du kennst Regeln für einen Klassenchat.
  7. Du kannst eine unfreundliche Nachricht verbessern.
  8. Du holst Hilfe, wenn eine Nachricht Angst macht.




OERs zum Thema



Links

Zusammenfassung: Digitale Kommunikation ist Reden mit Geräten. Emojis zeigen Gefühle. Sprachnachrichten nutzen die Stimme. Beides soll freundlich, klar und sicher sein. Private Dinge bleiben privat.

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