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Elektroinstallation in Gebäuden – Beleuchtungsanlagen nach Aufgabe beurteilen

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Elektroinstallation in Gebäuden – Beleuchtungsanlagen nach Aufgabe beurteilen

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Elektroinstallation in Gebäuden – Beleuchtungsanlagen nach Aufgabe beurteilen


Einleitung

In diesem aiMOOC beurteilst Du Beleuchtungsanlagen nicht nur danach, ob eine Leuchte funktioniert, sondern danach, ob sie zur Nutzung eines Raums passt. Im Mittelpunkt stehen Lichtbedarf, Sehaufgabe, Nutzungsbedingungen, Energie, Hygiene, Blendung, Wartung und Diagnose.

Zielgruppe: Ausbildung im Bereich Elektrotechnik / Elektronikerin bzw. Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik.

Ausbildungsfall: Ein kleiner Ausbildungsbetrieb modernisiert drei Bereiche:

  1. Büroarbeitsplatz: Schreiben, Lesen und Bildschirmarbeit.
  2. Flur: sichere Orientierung und Verkehrsweg.
  3. Waschraum: gute Sicht, Feuchte- und Hygienebedingungen.

Du erhältst Grundrisse, Messwerte und Störungsbilder. Deine Aufgabe ist es, Anforderungen zu erkennen, eine Beleuchtungsanlage fachlich zu beurteilen und Verbesserungen zu begründen.

Sicherheit: In diesem Kurs werden reale Elektroarbeiten nicht freigegeben. Praktische Übungen erfolgen nur in Simulationen oder an geeigneten berührungssicheren Schulungsmodellen. Arbeiten an realen elektrischen Anlagen dürfen nur entsprechend qualifizierte und beauftragte Personen unter Beachtung der betrieblichen Schutzmaßnahmen durchführen. Ein Quizresultat ersetzt niemals eine fachliche Freigabe.


Lernziele

Nach dem Kurs kannst Du:

  1. Beleuchtungsstärke und Lichtbedarf einer Nutzung zuordnen.
  2. Sehaufgabe, Raumfunktion und Umgebungsbedingungen unterscheiden.
  3. einfache Beleuchtungsschemata und Gebäudemodelle auswerten.
  4. Messwerte in Lux sinnvoll beurteilen.
  5. Blendung, ungünstige Verteilung, Energieverschwendung und Wartungsprobleme erkennen.
  6. für Büro, Flur und Waschraum begründete Verbesserungen vorschlagen.
  7. Grenzen zwischen fachlicher Beurteilung, Simulation und realer Elektroarbeit benennen.


Lerneinheit 1: Aufgabe vor Leuchte

Die erste Frage lautet nicht: Welche Leuchte ist eingebaut? Die erste Frage lautet: Welche Aufgabe muss das Licht unterstützen?

Ein Büro benötigt Licht für Lesen, Schreiben und Bildschirmarbeit. Ein Flur dient vor allem der Orientierung. In einem Waschraum kommen zusätzlich Feuchte, Reinigung und hygienische Anforderungen hinzu.

Die ASR A3.4 nennt für Arbeitsstätten Mindestwerte der Beleuchtungsstärke. Beispiele:

  1. Büroarbeitsplatz mit Schreiben, Lesen und Datenverarbeitung: 500 lx
  2. Waschraum, Bad, Toilette oder Umkleide: 200 lx
  3. Flur ohne Fahrzeugverkehr: 50 lx
  4. Treppe: 100 lx

Diese Werte sind keine vollständige Lichtplanung. Zusätzlich sind unter anderem Blendung, Gleichmäßigkeit, Farbwiedergabe, Tageslicht, Reflexionen und die konkrete Sehaufgabe zu beurteilen.


Merksatz

Beleuchtung wird von der Tätigkeit aus beurteilt, nicht vom Leuchtenkatalog aus.


Lerneinheit 2: Beleuchtungsstärke messen

Die Beleuchtungsstärke beschreibt, wie viel Licht auf eine Fläche trifft. Ihre Einheit ist Lux.

Ein Luxmeter hilft bei der orientierenden Beurteilung. Entscheidend ist nicht nur ein einzelner Messpunkt. Für eine fachlich sinnvolle Aussage werden mehrere Messpunkte auf der relevanten Bezugsfläche betrachtet.

Mini-Fall: Büro

Messwerte auf der Arbeitsfläche: 520 lx, 505 lx, 490 lx, 180 lx.

Die drei ersten Werte liegen nah beieinander. Der vierte Wert fällt deutlich ab. Die richtige Diagnose lautet deshalb nicht einfach „im Mittel hell genug“, sondern: Die Verteilung ist auffällig und der schwach beleuchtete Bereich muss untersucht werden.

Mögliche Ursachen:

  1. ungünstige Leuchtenanordnung
  2. Abschattung
  3. verschmutzte Abdeckung
  4. gealtertes oder ausgefallenes Leuchtmittel bzw. LED-Modul
  5. veränderte Möblierung


Lerneinheit 3: Gebäudemodell lesen

Ein Gebäudemodell verbindet Raumfunktion, Leuchtenposition und Bedienung.

Vereinfachtes Ausbildungsmodell:

Raum Nutzung Prüffrage
Büro Bildschirm, Lesen, Schreiben ausreichend, gleichmäßig und blendarm?
Flur Gehen und Orientierung Verkehrsweg sicher erkennbar?
Waschraum Reinigung, Körperpflege Licht ausreichend und Betriebsmittel für Umgebung geeignet?

Ein Plan zeigt wo Leuchten liegen. Ein Anlagenschema zeigt wie Funktionen zusammenhängen. Beides ist für eine Diagnose wichtig.


Lerneinheit 4: Anlagenschema beurteilen

Für die Beurteilung einer Beleuchtungsanlage sind besonders wichtig:

  1. Leuchte und Lichtverteilung
  2. Schalt- oder Steuerfunktion
  3. Raumaufteilung
  4. Tageslichteinfluss
  5. Sensorik
  6. Wartungszustand

Ein Schema kann zeigen, welche Leuchten gemeinsam geschaltet oder gesteuert werden. Es ersetzt aber keine Prüfung der realen Anlage.

Sicherheitsgrenze: Dieses Bild dient nur dem Lesen und Besprechen eines Schemas. Es ist keine Arbeitsanweisung zum Verdrahten einer realen Anlage.


Lerneinheit 5: Blendung und Sehkomfort

Eine Beleuchtungsanlage kann genügend Lux liefern und trotzdem ungeeignet sein.

Probleme entstehen zum Beispiel durch:

  1. direkte Sicht auf sehr helle Lichtquellen
  2. Spiegelungen auf Bildschirmen
  3. starke Helligkeitsunterschiede
  4. ungünstige Leuchtenpositionen

Bei Bildschirmarbeit ist deshalb nicht nur die Beleuchtungsstärke wichtig. Auch die Anordnung von Leuchten, Fenstern und Bildschirm entscheidet über den Sehkomfort.

Diagnosefrage: Dreht eine Person den Bildschirm regelmäßig weg oder schließt tagsüber ständig die Jalousie, obwohl Tageslicht vorhanden ist? Dann kann Reflexblendung Teil des Problems sein.


Lerneinheit 6: Lichtfarbe und Farbwiedergabe

Farbtemperatur beschreibt den Farbeindruck weißen Lichts. Farbwiedergabe beschreibt, wie natürlich Farben unter einer Lichtquelle erscheinen.

Für die Beurteilung gilt:

  1. Die Lichtfarbe soll zur Nutzung passen.
  2. Die Farbwiedergabe muss für die Sehaufgabe geeignet sein.
  3. Eine hohe Beleuchtungsstärke allein garantiert keine gute Wahrnehmung.


Lerneinheit 7: Energie beurteilen

Eine Beleuchtungsanlage ist energetisch ungünstig, wenn Licht erzeugt wird, obwohl es nicht benötigt wird.

Energiefall: Flur

Der Flur ist nur kurzzeitig belegt. Die Beleuchtung läuft während der gesamten Schicht.

Mögliche Verbesserungen:

  1. bedarfsgerechte Schaltung oder Steuerung
  2. Präsenz- oder Bewegungserfassung, wenn betrieblich sinnvoll
  3. Nutzung von Tageslicht
  4. geeignete effiziente Leuchten
  5. sinnvolle Zonierung

Eine energiesparende Lösung darf die notwendige Beleuchtung und Sicherheit nicht verschlechtern.


Sichere Simulation: Energievergleich

Vergleiche in einer Tabellenkalkulation oder Simulation zwei Varianten:

Variante A: 8 Leuchten × 25 W × 10 h pro Tag Variante B: 8 Leuchten × 25 W × 3 h pro Tag

Berechne die tägliche Energie:

Energie = Leistung × Zeit

Begründetes Feedback: Variante B benötigt bei gleichen Leuchten deutlich weniger Energie, weil die Betriebszeit sinkt. Die Rechnung allein beweist aber noch nicht, dass die Steuerung für den Raum geeignet ist. Dazu müssen Nutzung und Sicherheit geprüft werden.


Lerneinheit 8: Hygiene- und Feuchtefall

Fall: Waschraum

Im Waschraum werden 120 lx gemessen. Die Beleuchtung wirkt fleckig. Eine Leuchtenabdeckung ist stark verschmutzt.

Beurteilung:

  1. Für Waschräume nennt die ASR A3.4 als Beispiel 200 lx Mindestbeleuchtungsstärke.
  2. 120 lx sind deshalb ein deutlicher Hinweis auf unzureichende Beleuchtung.
  3. Verschmutzung kann den Lichtstrom auf der Nutzfläche reduzieren.
  4. Reinigung und Wartung gehören zur Beurteilung der Anlage.
  5. Die Eignung von Leuchten und Betriebsmitteln für die Umgebungsbedingungen muss fachgerecht geprüft werden.

Wichtig: Aus diesem Fall folgt keine Erlaubnis, Abdeckungen an einer realen elektrischen Anlage selbst zu öffnen.


Lerneinheit 9: Diagnosefall

Störung: Im Büro ist eine Arbeitsplatzreihe deutlich dunkler als der Rest.

Gehe gedanklich in dieser Reihenfolge vor:

  1. Nutzung und Sollanforderung klären.
  2. sichtbare Bedingungen prüfen: Tageslicht, Abschattung, Verschmutzung, Möblierung.
  3. Messbild erstellen.
  4. Plan und Leuchtenanordnung vergleichen.
  5. plausible Ursachen eingrenzen.
  6. geeignete Maßnahme vorschlagen.
  7. reale elektrische Prüfung nur durch qualifizierte und beauftragte Personen.


Ausbildungsfall: Drei Räume, eine Entscheidung

Du sollst eine Modernisierung fachlich vorbereiten.

Bereich Beobachtung Messwerte Erste Bewertung
Büro Bildschirmreflexe an zwei Plätzen 520–560 lx Menge plausibel, Blendung prüfen
Flur Licht läuft ständig 90–110 lx Licht vorhanden, Energiebedarf prüfen
Waschraum dunkle Randbereiche, verschmutzte Abdeckung 110–150 lx Lichtniveau und Wartung auffällig

Dein Auftrag: Erstelle für jeden Raum eine kurze Empfehlung aus Problem – Ursache – Maßnahme – Begründung.


Gestufte Hilfen

Hilfe 1: Beginne immer mit der Nutzung des Raums.

Hilfe 2: Vergleiche Messwerte erst danach mit dem für die Tätigkeit passenden Anforderungsniveau.

Hilfe 3: Prüfe dann Qualität: Gleichmäßigkeit, Blendung, Reflexionen, Tageslicht und Wartungszustand.

Hilfe 4: Trenne organisatorische, lichttechnische und elektrische Maßnahmen.

Hilfe 5: Formuliere bei elektrischen Arbeiten ausdrücklich: Durchführung nur durch entsprechend qualifizierte und beauftragte Personen.


Basis-, Anwendungs- und Transferaufgaben


Basis

  1. Lichtbedarf: Ordne Büro, Flur und Waschraum der jeweils dominierenden Seh- oder Nutzungsaufgabe zu. Feedback: Richtig ist eine Zuordnung über die Tätigkeit, nicht über die Raumgröße allein.
  2. Lux: Erkläre den Unterschied zwischen „Leuchte ist eingeschaltet“ und „Beleuchtungsstärke ist ausreichend“. Feedback: Eine eingeschaltete Leuchte sagt noch nichts darüber aus, wie viel Licht die relevante Fläche erreicht.
  3. Luxmeter: Begründe, warum mehrere Messpunkte sinnvoller sind als ein Einzelwert. Feedback: Mehrere Messpunkte zeigen Verteilung und lokale Schwachstellen.


Anwendung

  1. Blendung: Im Büro werden 530 lx gemessen, trotzdem klagen Beschäftigte über störende Spiegelungen auf Bildschirmen. Beurteile die Anlage. Feedback: Der Luxwert kann ausreichend sein und die Anlage trotzdem wegen Reflexblendung ungeeignet sein.
  2. Energieeffizienz: Im Flur brennt das Licht zehn Stunden, obwohl der Bereich nur kurz betreten wird. Entwickle zwei Verbesserungen. Feedback: Gute Lösungen senken unnötige Betriebszeit, ohne sichere Orientierung zu beeinträchtigen.
  3. Wartung: Im Waschraum sind Messwerte niedrig und Abdeckungen verschmutzt. Begründe eine sinnvolle Reihenfolge der Maßnahmen. Feedback: Wartungszustand und Messbild sollten zuerst bewertet werden; Änderungen an der elektrischen Anlage gehören anschließend in qualifizierte Hände.


Transfer

  1. Gebäudemodell: Entwickle für einen kleinen Betrieb ein Zonenkonzept für Büro, Flur, Lager und Waschraum. Feedback: Eine gute Lösung verbindet unterschiedliche Nutzungen mit unterschiedlichen Licht- und Steuerungsanforderungen.
  2. Diagnose: Zwei Räume besitzen denselben Leuchtentyp, werden aber unterschiedlich bewertet. Erkläre warum. Feedback: Die Eignung hängt von Sehaufgabe, Raumgeometrie, Nutzung, Umgebung und Anordnung ab, nicht allein vom Produkt.
  3. Modernisierung: Entscheide, ob bei einer Anlage zuerst mehr Leuchten, andere Leuchten, eine geänderte Anordnung oder eine neue Steuerung untersucht werden sollte. Feedback: Die Entscheidung muss aus dem diagnostizierten Problem folgen; pauschal „mehr Licht“ ist keine fachliche Begründung.


Mediengestützte Vertiefung

Das folgende Video zeigt exemplarisch eine Beleuchtungsplanung für einen Klassenraum in einer Lichtplanungssoftware. Nutze es als Beispiel für Simulation und Modellierung, nicht als Freigabe für reale Elektroarbeiten.

Achte beim Betrachten besonders auf:

  1. Raumgeometrie
  2. Position der Leuchten
  3. Berechnungsflächen
  4. Beleuchtungsverteilung
  5. Vergleich von Modell und Anforderung


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Größe wird in Lux angegeben? (Beleuchtungsstärke) (!Lichtfarbe) (!Leistung) (!Farbwiedergabe)




Was ist bei der Beurteilung einer Beleuchtungsanlage zuerst zu klären? (Die Nutzung und Sehaufgabe) (!Die Gehäusefarbe der Leuchte) (!Der Herstellername) (!Die Länge der Zuleitung)




Welcher Mindestwert wird in der ASR A3.4 für Schreiben Lesen und Datenverarbeitung im Büro genannt? (500 lx) (!50 lx) (!100 lx) (!200 lx)




Welcher Mindestwert wird in der ASR A3.4 für Waschräume genannt? (200 lx) (!20 lx) (!50 lx) (!750 lx)




Was kann trotz ausreichender Beleuchtungsstärke die Sehqualität verschlechtern? (Blendung) (!Ein Grundriss) (!Eine Messwerttabelle) (!Eine Raumbezeichnung)




Warum werden bei einer Beleuchtungsmessung mehrere Punkte betrachtet? (Um die Verteilung der Beleuchtungsstärke zu beurteilen) (!Um die Netzspannung zu erhöhen) (!Um die Raumtemperatur zu messen) (!Um den Leitungsschutz zu ersetzen)




Welche Beobachtung spricht für unnötigen Energieverbrauch? (Leuchten sind lange eingeschaltet obwohl der Bereich unbenutzt ist) (!Ein Luxmeter wird eingesetzt) (!Ein Grundriss liegt vor) (!Die Nutzung des Raums ist dokumentiert)




Welche Aussage zu einem dunklen Arbeitsplatzbereich ist fachlich sinnvoll? (Ursache mit Messbild Raumzustand und Leuchtenanordnung eingrenzen) (!Sofort irgendeine stärkere Lampe einsetzen) (!Den Messwert ignorieren) (!Nur den Hersteller wechseln)




Was gilt für reale Arbeiten an elektrischen Anlagen? (Sie dürfen nur entsprechend qualifizierte und beauftragte Personen ausführen) (!Ein bestandenes Quiz genügt als Freigabe) (!Jede lernende Person darf selbstständig arbeiten) (!Eine Simulation ersetzt die betriebliche Beauftragung)




Was ist ein sinnvoller Vorteil einer Lichtsimulation? (Varianten können ohne Eingriff in eine reale Anlage verglichen werden) (!Sie ersetzt jede Messung und Prüfung) (!Sie erteilt eine Arbeitsfreigabe) (!Sie macht Nutzungsanforderungen überflüssig)





Memory

Lux Beleuchtungsstärke
Sehaufgabe Lichtbedarf
Blendung Sehkomfort
Luxmeter Messgerät
Präsenzsteuerung bedarfsgerechter Betrieb
Verschmutzung Wartungsbedarf





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Büroarbeitsplatz Lesen Schreiben Bildschirm
Flur Orientierung Verkehrsweg
Waschraum Hygiene Feuchte Reinigung
Luxmeter Beleuchtungsstärke messen
Simulation Varianten gefahrlos vergleichen





Kreuzworträtsel

Luxmeter Welches Gerät misst die Beleuchtungsstärke?
Blendung Wie heißt eine störende Helligkeitswirkung im Gesichtsfeld?
Lichtstrom Welche lichttechnische Größe wird in Lumen angegeben?
Leuchte Wie heißt die komplette Einrichtung zur Lichterzeugung und Lichtverteilung?
Tageslicht Welche natürliche Lichtquelle kann den Bedarf an Kunstlicht beeinflussen?
Wartung Wie heißt die regelmäßige Pflege und Instandhaltung einer Beleuchtungsanlage?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Die Beleuchtungsstärke wird in

angegeben. Vor der Auswahl einer Beleuchtung muss die

geklärt werden. Für Messungen wird ein

verwendet. Eine ausreichende Beleuchtungsstärke kann durch störende

trotzdem zu einer schlechten Sehbedingung führen. Eine lange Einschaltzeit ohne Nutzung weist auf mögliches

hin. Verschmutzte Leuchten können einen erhöhten

anzeigen. Reale Arbeiten an elektrischen Anlagen gehören in die Hände entsprechend

und beauftragter Personen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Raumcheck: Fotografiere mit Erlaubnis einen Raum ohne Personen und markiere Bereiche mit vermutlich hohem und niedrigem Lichtbedarf.
  2. Sehaufgabe: Beschreibe für Büro, Flur und Waschraum jeweils die wichtigste Seh- oder Nutzungsaufgabe.
  3. Messplan: Zeichne für einen Beispielraum ein Raster mit sinnvollen Lux-Messpunkten.
  4. Medienanalyse: Untersuche ein Commons-Bild dieses Kurses und beschreibe, welche Informationen es für die Beurteilung einer Beleuchtungsanlage liefert.


Standard

  1. Luxmessung: Führe unter Aufsicht eine Messübung mit einem Luxmeter in einem sicheren Schulungsraum durch und stelle die Ergebnisse als Messbild dar.
  2. Gebäudemodell: Baue aus Karton oder in einer 3D-Software ein kleines Raummodell und vergleiche zwei Leuchtenpositionen.
  3. Energievergleich: Berechne für zwei Schaltstrategien die jährliche Betriebszeit und diskutiere die Grenzen Deiner Rechnung.
  4. Diagnoseprotokoll: Erstelle zu einem vorgegebenen Störungsbild ein Protokoll aus Beobachtung, Messung, Hypothese und Empfehlung.


Schwer

  1. Lichtkonzept: Entwickle für Büro, Flur und Waschraum ein begründetes Beleuchtungskonzept mit unterschiedlichen Anforderungen.
  2. Simulation: Vergleiche in einer geeigneten Lichtplanungssoftware zwei Varianten und dokumentiere Beleuchtungsverteilung und Schwachstellen.
  3. Interview: Befrage eine verantwortliche Elektrofachkraft oder Lichtplanerin bzw. einen Lichtplaner zu typischen Fehlern bei Beleuchtungsanlagen und dokumentiere die Aussagen.
  4. Transferprojekt: Entwickle einen Modernisierungsvorschlag für einen Bestandsraum, der Sehkomfort, Energie, Wartung und sichere Nutzung gemeinsam berücksichtigt.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Begründete Beurteilung: Ein Büro erreicht im Mittel 520 lx, einzelne Plätze liegen aber bei 220 lx. Erkläre, warum ein Mittelwert allein für die Beurteilung nicht genügt.
  2. Transfer Blendung: In einem Raum werden normgerechte Beleuchtungsstärken erreicht, gleichzeitig spiegeln sich Fenster und Leuchten in Monitoren. Entwickle zwei mögliche Verbesserungsansätze und begründe sie.
  3. Energie und Sicherheit: Eine Flurbeleuchtung soll stärker automatisiert werden. Erkläre, welche Informationen über Nutzung und Sicherheit vor der Entscheidung benötigt werden.
  4. Hygienefall: Im Waschraum sinken die Messwerte über mehrere Monate. Entwickle eine Diagnosekette, ohne unzulässige Elektroarbeiten vorauszusetzen.
  5. Systemvergleich: Zwei Räume haben dieselbe installierte Leistung, aber unterschiedliche Lichtqualität. Erkläre mindestens drei mögliche Ursachen.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen können, dass Du:

  1. Lichtbedarf aus einer Nutzung ableitest.
  2. Beleuchtungsstärke, Sehaufgabe und Beleuchtungsqualität voneinander unterscheidest.
  3. Messwerte und Messverteilungen begründet interpretierst.
  4. Blendung, Wartung, Tageslicht und Energiebedarf in eine Beurteilung einbeziehst.
  5. ein einfaches Gebäudemodell oder Anlagenschema auswertest.
  6. bei einem Diagnosefall zwischen Beobachtung, Ursache und Maßnahme unterscheidest.
  7. Sicherheitsgrenzen benennst und reale Elektroarbeiten nicht aus Lernaufgaben oder Quizresultaten ableitest.
  8. eine Verbesserung fachlich begründest statt nur ein Produkt zu nennen.




Fachliche Quellen und Medienrechte

Fachliche Grundlagen:

  1. ASR A3.4 Beleuchtung und Sichtverbindung, Ausgabe Mai 2023, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.
  2. DIN EN 12464-1:2021-11, Licht und Beleuchtung – Beleuchtung von Arbeitsstätten – Teil 1: Arbeitsstätten in Innenräumen.
  3. DIN EN 12464-1 Beiblatt 1:2024-05, Beleuchtungskonzepte für künstliche Beleuchtung.
  4. DGUV Grundsatz 315-201, Anforderungen an die Ausbildung fachkundiger Personen für die Überprüfung und Beurteilung der Beleuchtung von Arbeitsstätten.

Medienprüfung:

  1. Die eingebundenen Bilder stammen aus Wikimedia Commons. Die jeweiligen Dateibeschreibungsseiten nennen Urheber und Lizenz.
  2. Verwendete Dateien wie „Lux meter.jpg“ und „Luxmeter-Analog.jpg“ sind auf Commons als gemeinfrei veröffentlicht.
  3. „Ex-wiring-plan.svg“ ist auf Commons unter CC BY 3.0 verfügbar.
  4. „Colour-wiring 2switch 2lamp 1plug.svg“ ist eine auf Wikimedia Commons veröffentlichte Datei.
  5. Das eingebettete YouTube-Video wurde als tatsächlich vorhandenes DIALux-Lernvideo geprüft. Es wird nur eingebettet und nicht kopiert.


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