Zum Inhalt springen

Elefanten

Aus MOOCsWiki Staging
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

Elefanten



Einleitung

Elefanten ist ein Naturdokumentarfilm von Disneynature aus dem Jahr 2020. Im Mittelpunkt stehen die afrikanische Elefantenkuh Shani, ihr einjähriger Sohn Jomo und die erfahrene Leitkuh Gaia. Gemeinsam mit ihrer Herde wandern sie vom Okavangodelta durch die trockene Kalahari in Richtung Sambesi und Victoriafälle. Auf dem Weg brauchen sie Wasser, Nahrung, sichere Wege und vor allem den Zusammenhalt ihrer Familie.

Der Film dauert etwa 1 Stunde und 29 Minuten. Er zeigt echte Tiere und Landschaften, erzählt ihre Reise aber wie eine Geschichte. Für diesen aiMOOC gilt deshalb: Wir schauen genau hin, vergleichen Filmszenen mit gesichertem Wissen über afrikanische Elefanten und unterscheiden zwischen beobachtbarem Verhalten und einer erzählerischen Deutung.

Für Dich ab 6 Jahren: Du lernst, wie Elefantenfamilien zusammenleben, warum sie wandern, wie sie miteinander „sprechen“, wie sie Wasser und Futter finden und warum Menschen ihren Lebensraum schützen müssen. Im Film gibt es auch spannende Gefahrensituationen sowie Abschied und Tod. Wenn Dich eine Szene traurig oder unruhig macht, sprich mit einer erwachsenen Person darüber.


Der Film „Elefanten“

Der Film begleitet eine Herde von Savannenelefanten im südlichen Afrika. Gaia ist die erfahrene Matriarchin der Familie. Ihre jüngere Schwester Shani kümmert sich um Jomo. Für Jomo ist die große Wanderung neu. Für Gaia dagegen sind alte Wege, Wasserstellen und Gefahren Teil eines Wissens, das über viele Jahre gewachsen ist.

Die Reise führt vom wasserreichen Okavangodelta durch trockene Gebiete der Kalahari bis in die Nähe des Sambesi und der Victoriafälle. Wenn Wasserstellen austrocknen, muss die Herde weiterziehen. Später kehrt das Wasser wieder in das Delta zurück, und die Elefanten machen sich auf den Rückweg. Der Film verbindet damit eine Tiergeschichte mit den großen Themen Wasser, Jahreszeiten, Familie, Erfahrung und Überleben.


Wer sind Shani, Jomo und Gaia?

Shani ist eine erwachsene Elefantenkuh und Jomos Mutter. Sie schützt ihr Jungtier, hält Kontakt zur Familie und übernimmt auf der Reise immer mehr Verantwortung.

Jomo ist ein junges Elefantenkalb. Er ist neugierig, verspielt und muss erst lernen, mit seiner Familie mitzuhalten, Gefahren zu erkennen und Nahrung zu finden.

Gaia ist die ältere und sehr erfahrene Matriarchin. Eine Matriarchin ist eine erfahrene weibliche Elefantin, die in einer Familiengruppe eine wichtige Führungsrolle hat. Besonders wertvoll ist ihr Wissen darüber, wo Nahrung und Wasser zu finden sind und wie sich die Herde in schwierigen Situationen verhält.


Film und Wirklichkeit

Ein Naturfilm kann echte Beobachtungen zeigen und trotzdem mit Musik, Schnitt, Namen und Erzählstimme Spannung erzeugen. Wenn der Film etwa sagt, ein Elefant „denke“ etwas ganz Bestimmtes, ist das eine erzählerische Deutung. Sicher beobachten kann man dagegen zum Beispiel: Ein Elefant berührt einen anderen mit dem Rüssel, die Herde rückt eng zusammen, Tiere folgen einer Leitkuh oder sie graben nach Wasser.

Merksatz: Ein guter Naturfilm kann uns neugierig machen. Wissenschaft beginnt dort, wo wir genau beobachten, vergleichen und Fragen stellen.


Elefantenfamilien

Afrikanische Savannenelefanten leben in komplexen sozialen Beziehungen. Eine typische Familiengruppe besteht vor allem aus miteinander verwandten Weibchen und ihren Jungtieren. Eine erfahrene Elefantenkuh kann als Matriarchin eine besondere Rolle spielen. Sie führt nicht jede einzelne Bewegung allein an, aber ihr Wissen kann für Entscheidungen der Gruppe sehr wichtig sein.

Junge Elefanten lernen nicht nur von ihrer Mutter. Auch Tanten, Schwestern und andere vertraute Weibchen können Kälber bewachen, ihnen helfen oder zwischen ihnen und einer Gefahr stehen. Dieses gemeinsame Aufpassen macht die Familie stark.

Junge Männchen verlassen mit zunehmendem Alter meist ihre Geburtsfamilie. Erwachsene Bullen leben häufig allein oder zeitweise mit anderen Männchen zusammen. Sie können dennoch andere Elefanten treffen und soziale Beziehungen pflegen.


Was macht eine Matriarchin?

Eine Matriarchin besitzt oft besonders viel Erfahrung. Sie kann sich an Wege, Wasserstellen, andere Elefanten und gefährliche Situationen erinnern. In trockenen Jahren kann solches Wissen für die ganze Familie wichtig sein. Im Film steht Gaia für diese Erfahrung. Später muss Shani Verantwortung übernehmen.

Dabei ist wichtig: Eine Elefantenfamilie funktioniert nicht wie eine Menschenfamilie mit festen „Ämtern“. Viele Entscheidungen entstehen durch Signale, Bewegungen und Reaktionen mehrerer Tiere. Die Matriarchin ist besonders wichtig, aber die Herde handelt als soziale Gruppe.


Warum brauchen Kälber die Familie?

Elefantenkälber werden über lange Zeit betreut. Sie müssen lernen, den Rüssel geschickt zu benutzen, passende Pflanzen zu erkennen, Wasser aufzunehmen, auf Warnsignale zu reagieren und in der Gruppe zu bleiben. Beim Spielen üben sie Bewegungen und soziale Regeln.

Wenn Gefahr droht, können erwachsene Weibchen die Jungen in die Mitte nehmen oder sich zwischen ein Kalb und die Gefahr stellen. Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum Zusammenhalt bei Elefanten überlebenswichtig sein kann.


Wanderungen: Auf der Suche nach Wasser und Nahrung

Elefanten brauchen große, miteinander verbundene Lebensräume. Sie bewegen sich je nach Region, Jahreszeit, Regen, Wasser und Nahrungsangebot über unterschiedlich große Entfernungen. Nicht jede Elefantenpopulation wandert auf dieselbe Weise. Der Film zeigt eine besonders lange, saisonale Reise durch das südliche Afrika.

Für eine Herde sind bekannte Wege wertvoll. Solche Wege werden oft über viele Jahre genutzt. Wenn Straßen, Zäune, Siedlungen oder andere Hindernisse einen Weg zerschneiden, kann das für Elefanten gefährlich werden. Deshalb sind Wanderkorridore wichtig: Das sind Verbindungen zwischen Lebensräumen, auf denen Tiere möglichst sicher wandern können.


Warum wandern Elefanten?

  1. Wasser: Wasserstellen können in der Trockenzeit kleiner werden oder ganz austrocknen.
  2. Nahrung: Pflanzen wachsen je nach Regenzeit an unterschiedlichen Orten besonders gut.
  3. Jahreszeiten: Regen und Trockenheit verändern die Landschaft.
  4. Erfahrung: Ältere Tiere kennen oft Wege und Orte, die in früheren Jahren wichtig waren.
  5. Sicherheit: Eine geeignete Route muss nicht nur Futter und Wasser bieten, sondern möglichst auch Gefahren vermeiden.


Die Route im Film

Der Ausgangspunkt ist das Okavangodelta in Botswana. Das Delta ist ein großes Feuchtgebiet im Inneren des südlichen Afrikas. Wasser aus dem Hochland Angolas erreicht das Gebiet mit zeitlicher Verzögerung und lässt große Flächen überfluten.

Wenn die Landschaft trockener wird, zieht die Filmherde durch die Kalahari weiter in Richtung Sambesi. Am Ende der Reise spielen auch die Victoriafälle eine wichtige Rolle. Die Route zeigt, wie stark Elefanten von Wasserlandschaften abhängen.


Was kann eine Wanderung gefährlich machen?

Hitze und Trockenheit kosten Kraft. Ein junges Kalb kann in Schlamm stecken bleiben oder in tiefem Wasser Schwierigkeiten bekommen. Raubtiere können besonders für Jungtiere gefährlich sein. Auch Menschen verändern Landschaften durch Straßen, Felder, Siedlungen und Zäune.

Ein wichtiges Lernziel ist deshalb: Ein Schutzgebiet allein reicht oft nicht. Elefanten brauchen auch sichere Verbindungen zwischen verschiedenen Gebieten.


Kommunikation: Wie „sprechen“ Elefanten?

Elefanten kommunizieren auf mehrere Arten gleichzeitig. Sie nutzen Laute, Körperhaltungen, Berührungen, Gerüche und sogar Schwingungen im Boden. Für Menschen ist besonders das laute Trompeten bekannt. Viel häufiger können Elefanten aber tiefe Grolllaute benutzen.

Ein Teil dieser tiefen Töne liegt so niedrig, dass Menschen ihn kaum oder gar nicht hören können. Solche sehr tiefen Schallanteile nennt man Infraschall. Elefanten können außerdem Vibrationen im Boden wahrnehmen. So kann Kommunikation auch über größere Entfernungen helfen, Kontakt zu halten.


Fünf Wege der Elefanten-Kommunikation

  1. Akustische Kommunikation: Grollen, Trompeten, Rufen und andere Laute.
  2. Körpersprache: Stellung von Kopf, Ohren, Rüssel, Beinen und Körper kann etwas anzeigen.
  3. Berührung: Rüsselkontakt kann begrüßen, beruhigen oder Kontakt halten.
  4. Geruch: Mit ihrem sehr guten Geruchssinn erhalten Elefanten Informationen über andere Tiere und ihre Umgebung.
  5. Seismische Kommunikation: Schwingungen können sich durch den Boden ausbreiten und über empfindliche Körperteile wahrgenommen werden.


Hör genau hin und schau genau hin

Wenn Du einen Elefantenfilm siehst, achte nicht nur auf Trompeten. Frage Dich: Wer steht bei wem? Wer berührt wen? Wer läuft zuerst los? Werden die Ohren ausgebreitet? Bleibt die Gruppe eng zusammen? Solche Beobachtungen helfen Dir, Verhalten zu beschreiben, ohne sofort menschliche Gedanken hineinzuinterpretieren.


Der Rüssel: Werkzeug, Nase und Kontaktorgan

Der Rüssel ist eine verlängerte Nase mit sehr vielen Muskeln. Ein Elefant kann damit riechen, atmen, Gegenstände greifen, Nahrung zum Mund führen, Wasser ansaugen und anschließend in den Mund spritzen. Er kann mit dem Rüssel auch andere Elefanten berühren.

Wichtig: Der Rüssel ist kein Trinkhalm, der direkt bis in den Magen führt. Das Wasser wird zunächst in den Rüssel aufgenommen und danach in den Mund gegeben.


Wasser suchen, trinken und sich abkühlen

Wasser ist für Elefanten lebenswichtig. Sie trinken regelmäßig große Mengen, baden und nutzen Wasser oder Schlamm auch zur Abkühlung. Bei Trockenheit können sie mit Füßen, Stoßzähnen oder Rüssel in sandigem Boden nach erreichbarem Wasser graben.

Im Film werden Wasserlöcher zu Treffpunkten vieler Tiere. Wenn ein Wasserloch austrocknet, steigt der Druck auf die Herde: Sie muss entscheiden, wann sie weiterzieht und wohin.


Warum ist Schlamm nützlich?

Ein Schlammbad kann beim Kühlen helfen. Getrockneter Schlamm kann außerdem die Haut teilweise vor Sonne und Insekten schützen. Für Kälber ist Schlamm zugleich ein Ort zum Spielen und Lernen. Zu tiefer oder zäher Schlamm kann jedoch gefährlich werden.


Nahrungssuche: Was fressen Elefanten?

Elefanten sind Pflanzenfresser. Afrikanische Savannenelefanten fressen je nach Jahreszeit unter anderem Gräser, Blätter, Zweige, Rinde, Wurzeln und Früchte. Mit dem Rüssel zupfen, greifen und sammeln sie Nahrung. Stoßzähne und Füße können beim Lösen von Rinde, Wurzeln oder Erde helfen.

Elefanten verbringen viele Stunden des Tages mit Nahrungssuche und Fressen. Weil ihr Körper sehr groß ist, brauchen sie sehr viel Pflanzenmaterial. Dabei verändern sie auch ihre Umwelt: Sie brechen Zweige, öffnen dichte Vegetation, verteilen Samen und können Wasserstellen vergrößern. Deshalb werden Elefanten oft als wichtige Schlüsselarten ihrer Lebensräume betrachtet.


Nahrung im Film

Im Film spielen verschiedene Pflanzen der trockenen Landschaft eine Rolle. Dazu gehören Mopane-Pflanzen, Affenbrotbäume und Palmen. Solche Pflanzen können je nach Ort und Jahreszeit Blätter, Früchte oder Feuchtigkeit bieten.


Elefanten schützen

Afrika hat heute zwei lebende Elefantenarten: den Afrikanischen Savannenelefanten und den Afrikanischen Waldelefanten. Der Film zeigt Savannenelefanten. Der Savannenelefant wird auf der Roten Liste der IUCN als stark gefährdet geführt; der Waldelefant als vom Aussterben bedroht.

Zu den wichtigsten Gefahren gehören Wilderei wegen des Elfenbeins, Verlust und Zerschneidung von Lebensräumen sowie Konflikte zwischen Menschen und Elefanten. Wenn Elefanten auf ihren Wanderwegen Felder oder Dörfer erreichen, können Ernten zerstört werden und gefährliche Situationen entstehen. Deshalb muss Naturschutz zugleich Menschen und Tiere mitdenken.


Was hilft Elefanten?

  1. Lebensraumschutz: Große, geeignete Lebensräume müssen erhalten werden.
  2. Wanderkorridore: Schutzgebiete brauchen sichere Verbindungen.
  3. Schutz vor Wilderei: Illegale Jagd und illegaler Handel mit Elfenbein müssen bekämpft werden.
  4. Zusammenleben: Gemeinden brauchen sichere und faire Lösungen, damit Menschen und Elefanten möglichst wenig in Konflikt geraten.
  5. Forschung: GPS-Ortung, Beobachtung und langfristige Studien helfen, wichtige Wege und Wasserstellen zu erkennen.
  6. Umweltbildung: Wissen hilft Menschen, Tiere respektvoll zu behandeln und Schutzmaßnahmen zu verstehen.


Was kannst Du tun?

Du musst keinen Elefanten „retten“, um etwas Sinnvolles zu tun. Du kannst lernen, Fragen stellen, anderen von Elefanten erzählen und darauf achten, dass Du Wildtiere niemals bedrängst. Wenn Deine Familie eine Naturschutzorganisation unterstützen möchte, sollte sie vorher prüfen, ob diese transparent, seriös und wissenschaftlich arbeitet.

Ganz wichtig: Nähere Dich wilden Elefanten niemals zu Fuß und versuche niemals, sie zu füttern oder anzufassen. Wildtiere brauchen Abstand.


Medienkompetenz: Naturfilm als Erzählung

Der Film „Elefanten“ macht aus Tierbeobachtungen eine zusammenhängende Geschichte. Musik kann Spannung erzeugen. Schnitt kann zwei Ereignisse nah hintereinander zeigen. Namen wie Shani, Jomo und Gaia helfen uns, einzelnen Tieren zu folgen.

Für kluges Filmschauen helfen drei Fragen:

  1. Was sehe oder höre ich wirklich? Beschreibe nur die sichtbare Handlung oder den hörbaren Laut.
  2. Was erzählt der Film dazu? Achte auf Musik und Erzählstimme.
  3. Was müsste ich überprüfen? Suche bei einer verlässlichen Quelle nach, wenn Du wissen willst, ob etwas allgemein für Elefanten gilt.


Wortschatz

  1. Matriarchin: Erfahrene weibliche Elefantin mit wichtiger Rolle in einer Familiengruppe.
  2. Herde: Gruppe von Tieren, die zeitweise oder dauerhaft zusammenlebt.
  3. Kalb: Jungtier eines Elefanten.
  4. Rüssel: Bewegliche verlängerte Nase des Elefanten.
  5. Stoßzahn: Stark verlängerter Schneidezahn.
  6. Wanderung: Regelmäßige oder weiträumige Bewegung zwischen Lebensräumen.
  7. Wildtierkorridor: Verbindung, durch die Tiere zwischen Lebensräumen wandern können.
  8. Infraschall: Sehr tiefer Schall, den Menschen nicht oder nur teilweise hören können.
  9. Wilderei: Illegale Jagd auf Wildtiere.
  10. Artenschutz: Maßnahmen, die Tier- und Pflanzenarten erhalten sollen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wer führt die Elefantenfamilie im Film als erfahrene Matriarchin? (Gaia) (!Jomo) (!Shani) (!Ein Krokodil)




Wie heißt Shanis junger Sohn? (Jomo) (!Gaia) (!Mopane) (!Sambesi)




Warum wandert die Herde im Film? (Sie sucht Wasser und Nahrung) (!Sie sucht Schnee) (!Sie sucht ein Haus) (!Sie fährt in den Urlaub)




Was ist eine Matriarchin bei Elefanten? (Eine erfahrene weibliche Elefantin mit wichtiger Führungsrolle) (!Ein junges Kalb) (!Ein Raubtier) (!Ein Mensch im Nationalpark)




Womit können Elefanten andere Elefanten berühren und Nahrung greifen? (Mit dem Rüssel) (!Mit einer Flosse) (!Mit einem Schnabel) (!Mit einer Pfote)




Welche Nahrung passt zu Savannenelefanten? (Gräser Blätter Rinde und Früchte) (!Nur Fleisch) (!Nur Fische) (!Nur Insekten)




Wie können Elefanten miteinander kommunizieren? (Mit Lauten Berührungen Körperhaltung und Schwingungen) (!Nur mit Farben) (!Nur mit Pfeifen) (!Nur mit den Augen)




Was ist ein Wildtierkorridor? (Eine Verbindung zwischen Lebensräumen) (!Ein Käfig für Wildtiere) (!Ein Futtereimer) (!Eine Filmkamera)




Welche Gefahr bedroht afrikanische Elefanten durch Menschen? (Wilderei und Verlust von Lebensraum) (!Zu viele Schneestürme) (!Zu viele Pinguine) (!Zu wenig Meereswasser)




Was solltest Du bei wilden Elefanten tun? (Großen Abstand halten und sie nicht füttern) (!Zu ihnen hinlaufen) (!Sie am Rüssel anfassen) (!Ihnen den Weg versperren)





Memory

Gaia erfahrene Matriarchin
Shani erwachsene Elefantenkuh
Jomo verspieltes Jungtier
Okavangodelta wasserreicher Ausgangsraum der Filmreise
Rüssel Greifen Riechen und Wasser aufnehmen
Grollen tiefer Elefantenlaut
Wildtierkorridor Verbindung zwischen Lebensräumen
Elfenbein Material der Stoßzähne





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Matriarchin erfahrene Leitkuh
Rüssel Greif- und Riechorgan
Grolllaut tiefe Lautkommunikation
Wasserloch Ort zum Trinken und Baden
Wanderkorridor Verbindung zwischen Lebensräumen
Wilderei illegale Jagd
Schlammbad Kühlung und Hautschutz






Kreuzworträtsel

Matriarchin Wie nennt man eine erfahrene weibliche Elefantin mit wichtiger Führungsrolle?
Okavango Wie heißt das Delta am Anfang der Filmreise mit einem Wort?
Kalahari Durch welche trockene Landschaft zieht die Herde?
Rüssel Welches Organ benutzt der Elefant zum Riechen Greifen und Wasseraufnehmen?
Elfenbein Aus welchem Material bestehen Elefantenstoßzähne?
Grollen Wie heißt ein tiefer typischer Elefantenlaut?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Im Film heißt die erfahrene Matriarchin

. Shanis junger Sohn heißt

. Die Reise beginnt im

. Die Herde zieht durch die

. Elefanten leben in sozialen

. Eine erfahrene Leitkuh nennt man

. Mit dem

können Elefanten riechen und greifen. Sehr tiefe Lautanteile heißen

. Elefanten fressen vor allem

. In trockenen Zeiten ist die Suche nach

besonders wichtig. Eine sichere Verbindung zwischen Lebensräumen heißt

. Illegale Jagd auf Tiere nennt man

. Der Schutz von Lebensräumen hilft dem

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Elefantenfamilie: Male Shani, Jomo und Gaia als Familie. Zeige mit Pfeilen, wer wem folgt oder hilft.
  2. Rüssel: Baue aus Papier oder Stoff ein Rüsselmodell und zeige drei Dinge, die ein echter Elefantenrüssel kann.
  3. Geräusche der Elefanten: Erfinde mit Stimme, Trommel oder Tisch drei verschiedene Elefanten-Signale und erkläre, was sie bedeuten könnten.
  4. Wasserstelle: Gestalte ein Bild von einem Wasserloch in Trockenzeit und Regenzeit. Erkläre die Unterschiede.


Standard

  1. Wanderroute: Zeichne eine einfache Karte mit Okavangodelta, Kalahari, Sambesi und Victoriafällen. Markiere Wasserstellen und Gefahren.
  2. Beobachtungsprotokoll: Wähle eine kurze Filmszene und notiere nur, was Du wirklich siehst und hörst. Trenne Beobachtung und Vermutung.
  3. Elefanten-Nahrung: Gestalte ein Futterplakat mit Gras, Blättern, Rinde, Wurzeln und Früchten. Erkläre, wie der Rüssel beim Fressen hilft.
  4. Tierkommunikation: Erstelle mit einer Partnerperson ein kleines Rollenspiel ohne Worte. Nutzt Abstand, Berührung und Körperhaltung und vergleicht anschließend mit Elefantenkommunikation.


Schwer

  1. Wildtierkorridor: Plane auf einer selbst gezeichneten Landschaftskarte einen sicheren Weg zwischen zwei Schutzgebieten. Berücksichtige Straße, Dorf, Feld und Wasserstelle.
  2. Mensch-Wildtier-Konflikt: Entwickle drei Ideen, wie Menschen ihre Ernten schützen und Elefanten trotzdem sichere Wege behalten können. Begründe jede Idee.
  3. Naturfilm: Produziere ein ein- bis zweiminütiges Tiervideo über ein heimisches Tier. Verwende eine Erzählstimme und kennzeichne klar, was Beobachtung und was Vermutung ist.
  4. Artenschutz: Gestalte eine kleine Ausstellung oder Präsentation mit dem Titel „Elefanten brauchen Platz“. Zeige Familie, Wanderung, Wasser, Nahrung, Gefahren und Schutz.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Familie und Überleben: Erkläre an einem Beispiel, warum ein Elefantenkalb in einer Familie bessere Chancen hat, eine schwierige Wanderung zu bewältigen.
  2. Wasser und Wanderung: Eine bekannte Wasserstelle trocknet zwei Monate früher aus als sonst. Beschreibe, welche Folgen das für die Herde und ihre Route haben könnte.
  3. Kommunikation und Gefahr: Eine Herde rückt eng zusammen, mehrere Tiere grollen und die Kälber stehen in der Mitte. Deute die Situation und nenne mindestens zwei beobachtbare Hinweise für Deine Deutung.
  4. Lebensraum und Straßenbau: Eine neue Straße soll einen alten Elefantenweg kreuzen. Entwirf eine Lösung, die Menschen mobil bleiben lässt und die Wanderroute der Elefanten möglichst sicher erhält.
  5. Film und Wissenschaft: Wähle eine Aussage aus einem Naturfilm, die wie ein Gedanke eines Tieres klingt. Formuliere daraus eine überprüfbare Beobachtungsfrage.
  6. Naturschutz und Menschen: Erkläre, warum Elefantenschutz nur dann langfristig funktionieren kann, wenn auch die Sicherheit und Lebensgrundlagen der Menschen vor Ort berücksichtigt werden.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu Elefanten ist wichtig, dass Du nicht nur einzelne Wörter kennst, sondern Zusammenhänge erklären kannst.

Du solltest zeigen können, dass Du:

  1. die Rollen von Gaia, Shani und Jomo im Film beschreiben kannst,
  2. erklären kannst, wie Familienverbände Elefantenkälber schützen und Lernen ermöglichen,
  3. den Zusammenhang zwischen Jahreszeit, Wasser, Nahrung und Wanderung erklären kannst,
  4. mehrere Formen der Elefantenkommunikation unterscheiden kannst,
  5. die Funktionen des Rüssels mit Beispielen erklären kannst,
  6. wichtige Gefahren für afrikanische Elefanten benennen und passende Schutzmaßnahmen begründen kannst,
  7. erklären kannst, warum Wanderkorridore für große Tiere wichtig sind,
  8. bei Naturfilmen zwischen Beobachtung und erzählerischer Deutung unterscheiden kannst.




OERs zum Thema

Zum Tierwissen über Elefanten:

Zum besonderen Schwerpunkt des Films:



Quellen und weiterführende Informationen

  1. Disney+: Elefanten – offizielle Filmbeschreibung mit Shani, Jomo, Gaia und der Reiseroute.
  2. IUCN: Gefährdungsstatus afrikanischer Elefanten – Savannenelefant stark gefährdet, Waldelefant vom Aussterben bedroht.
  3. ElephantVoices – Forschung zu Sozialverhalten, Lauten, Berührungen und Schwingungskommunikation.
  4. Save the Elephants – Forschung zu Wanderwegen, Schutz und Mensch-Elefant-Koexistenz.
  5. San Diego Zoo Wildlife Alliance: Elephant – Grundlagen zu Nahrung und Wasserbedarf.
  6. Wikipedia: Elefanten – Überblick zu Biologie und Systematik.
  7. Wikipedia: Afrikanischer Elefant – Vertiefung zum Savannenelefanten.


Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte