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Den eigenen Medienkonsum beobachten - Medien Deutsch

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Den eigenen Medienkonsum beobachten - Medien Deutsch




Den eigenen Medienkonsum beobachten - Medien Deutsch


Einleitung

Du nutzt jeden Tag Medien. Dazu gehören Bücher, Musik, Fernsehen, Spiele, Apps und das Internet.

In diesem aiMOOC beobachtest Du Deinen Medienkonsum. Du führst ein Medientagebuch. Danach sprichst und schreibst Du über Deine Beobachtungen.


Lernziele

Du kannst Deinen Medienkonsum beobachten, beschreiben und einschätzen.

Du lernst Beispiel
Medien erkennen Buch, Handy, Spiel, Video
Dauer notieren von 16:00 bis 16:30 Uhr
Gründe nennen lernen, reden, spielen
Gefühle beschreiben ruhig, fröhlich, müde
Ziele setzen beim Essen bleibt das Handy weg


Was sind Medien?

Ein Medium überträgt Informationen oder Unterhaltung.

Medium Nutzung
Buch lesen
Radio hören
Fernsehen sehen und hören
Smartphone schreiben, spielen, schauen
Computer lernen, arbeiten, spielen


Was bedeutet Medienkonsum?

Medienkonsum bedeutet: Du nutzt Medien.

Wichtig ist nicht nur die Zeit. Wichtig sind auch der Inhalt, der Grund und Dein Gefühl.


Vier Fragen

  1. Medium: Was nutze ich?
  2. Dauer: Wie lange nutze ich es?
  3. Grund: Warum nutze ich es?
  4. Gefühl: Wie fühle ich mich danach?


Das Medientagebuch

Ein Medientagebuch hilft Dir, Gewohnheiten zu erkennen.


Ein einfacher Eintrag

Zeit Medium Dauer Grund Gefühl danach
Nachmittag Handy 25 Minuten Nachricht schreiben zufrieden
Abend Buch 20 Minuten Geschichte lesen ruhig

Notiere zuerst nur, was passiert. Bewerte es später.


Beobachten und beschreiben

Nutze klare Sätze.

Satzanfang Beispiel
Ich habe ... Ich habe ein Video gesehen.
Die Nutzung dauerte ... Die Nutzung dauerte 15 Minuten.
Ich nutzte das Medium, weil ... Ich nutzte das Medium, weil ich lernen wollte.
Danach fühlte ich mich ... Danach fühlte ich mich entspannt.
Mir ist aufgefallen, dass ... Mir ist aufgefallen, dass ich oft nebenbei schaue.


Auswerten

Betrachte mehrere Tage. Suche Muster.

Frage Dich:

  1. Welches Medium nutze ich oft?
  2. Wann nutze ich Medien?
  3. Was tut mir gut?
  4. Was lenkt mich ab?
  5. Wo wünsche ich mir eine Änderung?


Bewusste Mediennutzung

Eine bewusste Nutzung passt zu Deinem Alltag. Sie lässt auch Zeit für Schlaf, Bewegung, Freunde, Familie und Pausen.


Kleine Ziele

Ein gutes Ziel ist klar und machbar.

Unklares Ziel Klares Ziel
Weniger Handy Beim Essen bleibt das Handy in der Tasche.
Mehr lesen Ich lese vor dem Schlafen zehn Minuten.
Mehr Pause Nach einem Video stehe ich kurz auf.


Wenn Medien zu viel Raum bekommen

Manchmal fällt eine Pause schwer. Vielleicht leiden Schlaf, Schule, Bewegung oder Freundschaften.

Dann sprich mit einer Person, der Du vertraust.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beobachtest Du in einem Medientagebuch? (Welche Medien Du wie lange nutzt) (!Nur Deine Schulnoten) (!Nur das Wetter) (!Nur Deine Mahlzeiten)




Warum führst Du ein Medientagebuch? (Du erkennst Deine Gewohnheiten) (!Du musst alle Medien verbieten) (!Du sammelst nur Gerätenamen) (!Du schreibst eine Fantasiegeschichte)




Was gehört zu einem guten Eintrag? (Medium Dauer Grund und Gefühl) (!Nur der Name einer App) (!Nur eine Zeichnung) (!Nur das Datum)




Was bedeutet Dauer? (Wie lange eine Nutzung dauert) (!Wie laut ein Gerät ist) (!Wie teuer ein Gerät ist) (!Wie groß ein Bildschirm ist)




Wie beobachtest Du zuerst möglichst neutral? (Du notierst zuerst und bewertest später) (!Du nennst jede Nutzung sofort schlecht) (!Du lässt unangenehme Einträge weg) (!Du schätzt alles erst nach einem Monat)




Welche Frage zeigt den Grund der Nutzung? (Warum nutze ich dieses Medium) (!Welche Farbe hat das Gerät) (!Wem gehört der Tisch) (!Wie heißt meine Straße)




Was ist eine Medienpause? (Eine bewusste Zeit ohne Mediennutzung) (!Ein neues Computerspiel) (!Eine besonders lange Nachricht) (!Ein kaputter Bildschirm)




Was bedeutet Reflexion? (Über die eigene Nutzung nachdenken) (!Ein Gerät schneller machen) (!Ein Passwort weitersagen) (!Einen Bildschirm reinigen)




Wie wird eine Auswertung fairer? (Du beobachtest mehrere Tage) (!Du notierst nur einen kurzen Moment) (!Du erfindest fehlende Zeiten) (!Du vergleichst nur Gerätepreise)




Welches Ziel ist klar und machbar? (Beim Essen bleibt das Handy in der Tasche) (!Ich nutze nie wieder ein Medium) (!Alles wird sofort anders) (!Ich denke nicht mehr über Medien nach)





Memory

Medientagebuch Nutzungen notieren
Dauer Länge der Nutzung
Grund Warum ein Medium genutzt wird
Stimmung Gefühl nach der Nutzung
Pause Zeit ohne Medien
Reflexion Über Gewohnheiten nachdenken





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Beobachtung
Smartphone Medium
Zwanzig Minuten Dauer
Hausaufgabe Grund
Entspannt Gefühl
Abends Zeitpunkt






Kreuzworträtsel

Medium Was überträgt Informationen oder Unterhaltung?
Tagebuch Wo notierst Du Deine Mediennutzung?
Dauer Welches Wort beschreibt die Länge der Nutzung?
Pause Wie heißt eine bewusste Zeit ohne Medien?
Stimmung Was beschreibt Dein Gefühl nach der Nutzung?
Reflexion Wie heißt das Nachdenken über das eigene Handeln?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein

überträgt Informationen oder Unterhaltung.
In einem Medientagebuch notierst Du Deine

.
Die Länge einer Nutzung heißt

.
Der Anlass einer Nutzung wird als

beschrieben.
Nach der Nutzung kannst Du Dein

notieren.
Mehrere Einträge zeigen mögliche

.
Eine bewusste Zeit ohne Bildschirm ist eine

.
Das Nachdenken über die eigenen Einträge heißt

.
Ein gutes Ziel ist klar und

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Medien-Symbole: Zeichne vier Medien, die Du kennst. Schreibe den Namen darunter.
  2. Tagesbeobachtung: Notiere an einem Tag drei Mediennutzungen.
  3. Satzanfänge: Schreibe fünf Sätze mit „Ich habe ...“ oder „Danach fühlte ich mich ...“.
  4. Medienpause: Plane eine kurze Pause. Beschreibe danach Dein Gefühl.


Standard

  1. Drei-Tage-Medientagebuch: Führe drei Tage lang ein Medientagebuch.
  2. Diagramm: Stelle Deine Nutzungszeiten in einem einfachen Säulendiagramm dar.
  3. Interview: Frage eine Person nach ihren Mediengewohnheiten. Vergleicht Eure Antworten.
  4. Audio-Bericht: Nimm einen kurzen Bericht über Deine wichtigste Beobachtung auf.


Schwer

  1. Wochenanalyse: Werte eine ganze Woche aus. Suche zwei Muster und erkläre sie.
  2. Medienexperiment: Verändere eine Gewohnheit für drei Tage. Vergleiche vorher und nachher.
  3. Erklärvideo: Drehe ein kurzes Video über ein gutes Medientagebuch.
  4. Klassenvereinbarung: Entwickelt Regeln für eine bewusste Mediennutzung in der Klasse.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fallbeispiel Pausen: Lea schaut beim Lernen ständig auf ihr Handy. Erkläre zwei mögliche Folgen und schlage eine kleine Änderung vor.
  2. Vergleich: Zwei Kinder nutzen beide eine Stunde Medien. Ein Kind liest, das andere schaut kurze Videos. Erkläre, warum die Zeit allein wenig über die Nutzung sagt.
  3. Tagebuch auswerten: Untersuche erfundene Einträge. Finde ein Muster und formuliere eine passende Frage.
  4. Ziel prüfen: Beurteile das Ziel „Ich nutze mein Handy weniger“. Formuliere daraus ein klares Ziel.
  5. Perspektivwechsel: Erkläre, warum dieselbe Mediennutzung für eine Person hilfreich und für eine andere störend sein kann.
  6. Transfer: Entwickle eine Regel, die Mediennutzung, Schlaf und Freizeit sinnvoll verbindet.




Lernnachweis

Für Deinen Lernnachweis sind diese Punkte wichtig:

  1. Vollständigkeit: Du hast Medium, Dauer, Grund und Gefühl notiert.
  2. Sprache: Du schreibst klare und verständliche Sätze.
  3. Auswertung: Du erkennst mindestens ein Muster.
  4. Reflexion: Du erklärst, was Dir gutgetan oder Dich gestört hat.
  5. Ziel: Du formulierst eine kleine und machbare Änderung.
  6. Datenschutz: Du veröffentlichst keine privaten Daten anderer Personen.




OERs zum Thema

  1. Mediennutzung
  2. Bildschirmzeit
  3. Medienkompetenz
  4. Medienbildung
  5. Selbstbeobachtung



Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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