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Deutsch: Eine kleine Wattschnecken (Peringia_ulvae) kriecht hier über den sandigen Wattboden auf der Nordseeinsel Wangerooge.
Beachte, wie die Spur beidseitig einen kleinen aufgeschütteten Wall hat und dass sich in der Vertiefung Wasser angesammelt hat. Beachte auch die Sandkörner selbst als Vergleich für die Größe des kleinen Tierchens.
Auf Wikipedia ist diese Phase der Nahrungssuchen näher beschrieben: "Wattschnecken zeigen ein vom Wechsel der Gezeiten abhängiges Verhalten. Bei auflaufender Flut heften sich die Schnecken mit dem Fuß nach oben an die Wasseroberfläche, lassen sich treiben und bilden ein Schleimband, an dem ihre Nahrung kleben bleibt. Bei einsetzender Ebbe lassen sie sich fallen und bleiben auf dem Sand liegen, bis sie auf dem Trockenen sind. Dann beginnt eine zweite Phase der Nahrungssuche, diesmal vom sandigen Untergrund. Nach einiger Zeit graben sie sich dann in den Sand ein und warten auf die Flut.
Aufgrund ihres reichlichen Vorkommens wird sehr viel Kot und Schleim produziert, die den Sand verkleben. Dadurch kann er durch die Strömung weniger gut wegtransportiert werden. Außerdem wird die Ablagerung von neuem Sand auf der klebrigen Unterlage begünstigt."
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Kurzbeschreibungen
Eine lebende Wattschnecke hinterlässt eine Kriechspur in Sandwatt von Wangerooge