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D9 G - Wortbedeutungen aus dem Kontext erschließen

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D9 G - Wortbedeutungen aus dem Kontext erschließen




D9 G - Wortbedeutungen aus dem Kontext erschließen


Einleitung

Beim Lesen von Geschichten, Sachtexten, Nachrichten, Gebrauchstexten oder Prüfungsaufgaben triffst Du immer wieder auf Wörter, deren Bedeutung Du nicht sofort kennst. Dann musst Du nicht jedes Wort sofort nachschlagen. Oft enthält der Kontext bereits genügend Hinweise, um die Bedeutung eines unbekannten Wortes sinnvoll zu erschließen.

In diesem aiMOOC trainierst Du auf dem G-Niveau der Klasse 9, wie Du Wortbedeutungen aus dem Textzusammenhang ableitest. Dabei arbeitest Du besonders mit Synonymen, Antonymen, Oberbegriffen, Unterbegriffen und Wortfeldern. Außerdem lernst Du, wie Du Bedeutungen durch Beispiele, Gegensätze, Erklärungen, Folgen und die Stimmung eines Textes eingrenzen kannst.

Das Ziel ist nicht, jedes unbekannte Wort sofort vollständig zu definieren. Entscheidend ist, dass Du eine Bedeutung findest, die im konkreten Satz und im Gesamttext sinnvoll passt.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du unbekannte Wörter im Text markieren, wichtige Kontextsignale erkennen und eine passende Bedeutung formulieren. Du kannst Bedeutungsbeziehungen zwischen Wörtern nutzen und Deine Vermutung mit einer Ersatzprobe überprüfen. Außerdem kannst Du erklären, warum ein Wort in einem bestimmten Zusammenhang eine bestimmte Bedeutung hat.


Was bedeutet Kontext?

Der Kontext ist der sprachliche Zusammenhang, in dem ein Wort steht. Dazu gehören der Satz selbst, die Sätze davor und danach sowie das Thema des gesamten Textes.

Beispiel: „Nach drei Stunden Wanderung war Amir völlig erschöpft. Er setzte sich auf einen Stein, trank Wasser und konnte zunächst kaum weitergehen.“

Auch wenn Du das Wort „erschöpft“ nicht kennst, helfen Dir die Informationen „drei Stunden Wanderung“, „setzte sich“, „trank Wasser“ und „kaum weitergehen“. Du kannst daraus schließen: erschöpft bedeutet hier ungefähr sehr müde und kraftlos.


Die Kontext-Strategie in sechs Schritten

  1. Schlüsselwort markieren: Markiere das unbekannte Wort.
  2. Satzumfeld lesen: Lies mindestens den Satz davor und den Satz danach.
  3. Kontextsignal suchen: Achte auf Erklärungen, Beispiele, Gegensätze, Folgen oder ähnliche Wörter.
  4. Bedeutung vermuten: Formuliere die Bedeutung zunächst mit einfachen eigenen Worten.
  5. Ersatzprobe durchführen: Setze Deine vermutete Bedeutung gedanklich in den Satz ein.
  6. Gesamttext prüfen: Kontrolliere, ob die Bedeutung zum Thema und zur Situation passt.

Merksatz: Eine gute Bedeutungsvermutung muss nicht wie eine Wörterbuchdefinition klingen. Sie muss den Text verständlich machen und zum Zusammenhang passen.


Typische Kontextsignale

Ein Text kann Dir auf unterschiedliche Weise helfen.

  1. Erklärung: „Die Lage war prekär, also unsicher und problematisch.“
  2. Beispiel: „Viele Utensilien, etwa Schere, Kleber und Lineal, lagen auf dem Tisch.“
  3. Gegensatz: „Während Jana sehr gesprächig war, blieb Tom wortkarg.“
  4. Folge: „Der Weg war vereist. Deshalb gingen alle nur sehr behutsam.“
  5. Vergleich: „Wie ein Detektiv prüfte sie akribisch jedes Detail.“
  6. Wortfeld: Wörter wie „Gewitter“, „Blitz“, „Donner“ und „Wolkenbruch“ lenken die Bedeutung in den Bereich Wetter.


Synonyme nutzen

Synonyme sind Wörter mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung. Vollständig austauschbar sind Synonyme nicht immer, weil sich Stil, Stärke oder Nebenbedeutung unterscheiden können.

Beispiel: „Der Trainer war über die Leistung erfreut. Er war richtig froh über die Verbesserung.“

Das Wort „froh“ erklärt hier das unbekanntere Wort „erfreut“. Deshalb kannst Du die Bedeutung aus einem Synonym im Kontext erschließen.


Kontextübung: Synonyme erkennen

Lies die Sätze. Erschließe jeweils die Bedeutung des fett markierten Wortes und nenne das Wort im Umfeld, das Dir als Synonym hilft.

  1. „Der Vortrag war prägnant. Die Rednerin erklärte ihre wichtigsten Gedanken kurz und treffend.“
  2. „Nach der Entschuldigung wirkte er versöhnlich. Er war nicht mehr auf Streit aus, sondern zeigte sich friedlich.“
  3. „Die Erklärung des Zeugen klang plausibel. Seine Darstellung war nachvollziehbar und wirkte glaubwürdig.“
  4. „Mina arbeitete akribisch. Sie prüfte jede einzelne Zeile sehr sorgfältig.“
  5. „Der Hausmeister reagierte kulant. Obwohl die Frist vorbei war, zeigte er sich großzügig und ließ eine Ausnahme zu.“


Antonyme nutzen

Antonyme sind Wörter mit gegensätzlicher Bedeutung. Gegensätze sind besonders hilfreiche Kontextsignale. Wörter wie „aber“, „dagegen“, „während“, „jedoch“ oder „im Gegensatz dazu“ können auf einen Bedeutungsgegensatz hinweisen.

Beispiel: „Während die erste Hälfte des Films spannend war, wirkte der zweite Teil eintönig.“

Wenn „eintönig“ dem Wort „spannend“ gegenübergestellt wird, kannst Du erschließen: eintönig bedeutet hier ungefähr langweilig oder wenig abwechslungsreich.


Kontextübung: Gegensätze als Hinweis

Erschließe die fett markierten Wörter mithilfe des jeweiligen Gegensatzes.

  1. „Normalerweise redet Ben sehr leise, doch heute antwortete er vehement und mit großer Entschlossenheit.“
  2. „Die ersten Schritte gelangen nur zögerlich. Später bewegte sich die Gruppe souverän durch das Gelände.“
  3. „Während ihre Schwester verschwenderisch mit Geld umgeht, lebt Samira eher sparsam.“
  4. „Der alte Bericht war sehr ausführlich, die neue Zusammenfassung dagegen knapp.“
  5. „Anfangs war die Stimmung optimistisch. Nach der dritten Niederlage wirkten viele Spieler jedoch resigniert.“


Oberbegriffe und Unterbegriffe

Ein Oberbegriff fasst mehrere speziellere Begriffe zusammen. Ein Unterbegriff bezeichnet etwas Genaueres.

Beispiel: „Fahrzeug“ ist ein Oberbegriff zu „Fahrrad“, „Bus“ und „Auto“. „Bus“ ist ein Unterbegriff zu „Fahrzeug“.

In der Sprachwissenschaft heißen diese Beziehungen auch Hyperonymie und Hyponymie. Für das G-Niveau reicht es, wenn Du sicher mit den Begriffen Oberbegriff und Unterbegriff arbeiten kannst.

Eine gute Probe lautet: Ein X ist eine Art Y. Wenn der Satz sinnvoll ist, kann Y ein Oberbegriff von X sein. Beispiel: „Ein Apfel ist eine Art Obst.“


Kontextübung: Ober- und Unterbegriffe

Bestimme jeweils den passenden Oberbegriff und nutze ihn, um das fett markierte Wort zu verstehen.

  1. „Auf dem Markt lagen Mangos, Birnen, Pflaumen und Kakis. Das Obst war nach Sorten geordnet.“
  2. „Im Werkzeugkasten fanden sich Hammer, Zange, Feile und ein Stechbeitel.“
  3. „Im Biologieraum betrachteten wir Frosch, Salamander und Molch. Die Amphibien lebten in feuchten Lebensräumen.“
  4. „Zur Schutzausrüstung gehörten Helm, Handschuhe, Schutzbrille und Gehörschutz.“
  5. „Der Betrieb nutzt verschiedene Transportmittel: Lieferwagen, Lastenrad und Gabelstapler.“


Wortfelder nutzen

Ein Wortfeld ist eine Gruppe bedeutungsverwandter Wörter. Wortfelder helfen Dir, ein unbekanntes Wort einem Bedeutungsbereich zuzuordnen.

Beispiel Wortfeld „sprechen“: sagen, flüstern, rufen, murmeln, schreien, antworten, berichten.

Wenn in einem Text steht: „Er murmelte etwas, doch niemand verstand seine leise Stimme“, helfen Dir „leise Stimme“ und das Wortfeld „sprechen“. Du musst nicht jedes Merkmal des Wortes kennen. Es reicht zunächst zu erkennen: murmeln ist eine Art leises, undeutliches Sprechen.


Kontextübung: Wortfelder

Ordne das fett markierte Wort zunächst einem Wortfeld zu und formuliere anschließend seine ungefähre Bedeutung.

  1. „Sie schlenderte ohne Eile durch die Fußgängerzone und blieb immer wieder vor Schaufenstern stehen.“
  2. „Der Hund winselte leise vor der Tür und blickte erwartungsvoll zu seinem Besitzer.“
  3. „Der Sprecher räusperte sich, bevor er mit seiner Rede begann.“
  4. „Das Kind starrte minutenlang auf den Bildschirm und bemerkte kaum, was neben ihm geschah.“
  5. „Die Blätter raschelten im Wind, während die Äste leise knackten.“


Mehrdeutige Wörter nur im Kontext verstehen

Manche Wörter haben mehrere Bedeutungen. Der Kontext entscheidet dann, welche Bedeutung gemeint ist.

Beispiel „Bank“: „Wir setzten uns im Park auf eine Bank.“ Hier ist ein Sitzmöbel gemeint. In „Die Bank überweist das Geld“ ist ein Geldinstitut gemeint.

Auch Wörter wie „Schloss“, „Zug“, „Absatz“, „Ton“ oder „Flügel“ können je nach Kontext etwas anderes bedeuten. Deshalb ist es wichtig, nie nur das einzelne Wort zu betrachten.


Kontextübung: Welche Bedeutung passt?

Erkläre jeweils die Bedeutung des fett markierten Wortes im Satz.

  1. „Der Absatz des Schuhs war abgebrochen.“
  2. „Der letzte Absatz des Artikels fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.“
  3. „Der Zug hatte wegen einer Baustelle Verspätung.“
  4. „Mit einem kräftigen Zug öffnete sie die schwere Tür.“
  5. „Das alte Schloss lag auf einem Hügel.“
  6. „Das Schloss an meinem Fahrrad klemmt.“


Bedeutungsnuancen beachten

Bedeutungsähnliche Wörter sind nicht automatisch in jedem Satz gleich passend. „Gehen“, „schlendern“, „stapfen“ und „schleichen“ gehören zu einem ähnlichen Bedeutungsbereich, vermitteln aber unterschiedliche Vorstellungen.

„Schlendern“ wirkt langsam und entspannt. „Stapfen“ wirkt eher schwer und kräftig. „Schleichen“ bedeutet meist, sich leise und vorsichtig zu bewegen.


Kontextübung: Das genau passende Wort

Erkläre, welche Wirkung das fett markierte Verb im jeweiligen Satz erzeugt.

  1. „Nach dem Regen stapften wir durch den tiefen Matsch.“
  2. „Am freien Nachmittag schlenderten wir durch die Innenstadt.“
  3. „Der Einbrecher schlich durch den dunklen Flur.“
  4. „Als die Glocke klingelte, stürmten die Schülerinnen und Schüler aus dem Raum.“
  5. „Nach der langen Wanderung trottete die Gruppe müde zum Bus.“


Unbekannte Wörter aus längeren Textstellen erschließen

Bei längeren Texten solltest Du nicht nur nach einem einzelnen Hinweis suchen. Häufig ergeben mehrere kleine Hinweise zusammen die Bedeutung.

Text A: „Die Stimmung im Team war zunächst angespannt. Zwei Mitglieder stritten über die Aufgabenverteilung. Die Leiterin griff ein und sprach ruhig mit beiden. Nach dem Gespräch wurde die Atmosphäre deutlich gelöster, und alle konnten wieder gemeinsam arbeiten.“

Aufgabe: Erschließe „gelöster“. Nutze mindestens zwei Textstellen als Begründung.

Text B: „Der Weg zur Hütte war beschwerlich. Der Pfad führte steil bergauf, an mehreren Stellen lagen umgestürzte Bäume, und die schweren Rucksäcke machten jeden Schritt anstrengender.“

Aufgabe: Erschließe „beschwerlich“. Welche drei Hinweise liefert der Kontext?

Text C: „Die Schülerin reagierte zunächst skeptisch auf den Vorschlag. Sie fragte mehrmals nach, wollte Belege sehen und war noch nicht überzeugt. Erst nach der Erklärung stimmte sie zu.“

Aufgabe: Erschließe „skeptisch“. Welches Verhalten zeigt die Bedeutung?

Text D: „Im Sommer war der kleine Bach nur noch spärlich mit Wasser gefüllt. An manchen Stellen konnte man den Boden sehen, und nur ein dünner Wasserlauf blieb übrig.“

Aufgabe: Erschließe „spärlich“. Welche Formulierung kann das Wort im Text ersetzen?

Text E: „Der Plan wurde sukzessive umgesetzt. Zuerst renovierte die Schule zwei Klassenräume, danach folgte die Bibliothek und schließlich die Sporthalle.“

Aufgabe: Erschließe „sukzessive“. Welches Signal zeigt Dir die zeitliche Abfolge?

Text F: „Lina war nach der Nachricht konsterniert. Sie schwieg, blickte ihre Freundin überrascht an und brauchte einige Sekunden, bevor sie antworten konnte.“

Aufgabe: Erschließe „konsterniert“. Welche Gefühle oder Reaktionen passen zu diesem Wort?


Die Ersatzprobe

Die Ersatzprobe ist eine besonders wichtige Kontrolle. Ersetze das unbekannte Wort durch Deine vermutete Bedeutung. Der Satz sollte danach noch sinnvoll sein.

Beispiel: „Die Erklärung war plausibel.“ Vermutung: „plausibel“ bedeutet „nachvollziehbar“. Ersatzprobe: „Die Erklärung war nachvollziehbar.“ Der Satz bleibt sinnvoll.

Wenn Deine Ersatzprobe den Satz verändert oder unlogisch macht, musst Du Deine Vermutung noch einmal prüfen.


Training: Ersatzprobe

Finde für jedes fett markierte Wort eine einfache Ersatzformulierung.

  1. „Die Kritik war berechtigt, weil mehrere Fehler nachweisbar waren.“
  2. „Die Zuschauer reagierten empört, nachdem die Entscheidung bekannt wurde.“
  3. „Der Raum war nur notdürftig eingerichtet: zwei Stühle, ein Tisch und eine Lampe.“
  4. „Die Versorgungslage blieb prekär, denn wichtige Medikamente fehlten weiterhin.“
  5. „Der Schüler antwortete zögerlich und machte lange Pausen.“


Prüfungsstrategie für Klasse 9 G-Niveau

Wenn in einer Klassenarbeit oder Abschlussaufgabe nach einer Wortbedeutung gefragt wird, kannst Du so antworten:

1. Bedeutung nennen: „Das Wort bedeutet hier ungefähr …“

2. Kontextbeleg nennen: „Das erkennt man daran, dass im Text …“

3. Ersatzprobe denken: Prüfe, ob Deine Formulierung in den Satz passt.

Beispielantwort: „‚Resigniert‘ bedeutet hier ungefähr mutlos oder ohne Hoffnung. Das erkennt man daran, dass die Mannschaft nach mehreren Niederlagen nicht mehr optimistisch wirkt.“


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was hilft Dir beim Erschließen eines unbekannten Wortes am meisten? (Der sprachliche Zusammenhang des Wortes) (!Nur die Anzahl der Buchstaben) (!Nur die Großschreibung) (!Nur die Satzlänge)




Was ist ein Synonym? (Ein Wort mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung) (!Ein Wort mit gegensätzlicher Bedeutung) (!Ein Oberbegriff) (!Ein Satzzeichen)




Was ist ein Antonym? (Ein Wort mit gegensätzlicher Bedeutung) (!Ein Wort aus einer anderen Sprache) (!Ein besonders langes Wort) (!Ein Unterbegriff)




Welches Wort ist der Oberbegriff zu Bus, Fahrrad und Auto? (Fahrzeug) (!Straße) (!Motor) (!Reifen)




Welches Wort ist ein Unterbegriff von Obst? (Apfel) (!Lebensmittel) (!Ernährung) (!Geschmack)




Welche Wörter bilden ein Wortfeld? (Bedeutungsverwandte Wörter) (!Wörter mit gleicher Buchstabenanzahl) (!Nur Fremdwörter) (!Nur Nomen)




Welche Formulierung ist ein typisches Gegensatzsignal? (Im Gegensatz dazu) (!Zum Beispiel) (!Das bedeutet) (!Genauer gesagt)




Wozu dient die Ersatzprobe? (Sie prüft ob die vermutete Bedeutung in den Satz passt) (!Sie bestimmt die Wortart automatisch) (!Sie zählt unbekannte Wörter) (!Sie verbessert die Rechtschreibung automatisch)




Was bedeutet wortkarg im Satz Während Mia viel erzählte blieb Leon wortkarg? (Wenig sprechend) (!Sehr laut) (!Besonders fröhlich) (!Sehr schnell)




Warum muss bei mehrdeutigen Wörtern der Kontext beachtet werden? (Weil der Kontext zeigt welche Bedeutung gemeint ist) (!Weil jedes Wort nur im Plural verständlich ist) (!Weil mehrdeutige Wörter immer Fremdwörter sind) (!Weil die Satzlänge die Bedeutung festlegt)





Memory

Synonym ähnliche Bedeutung
Antonym gegensätzliche Bedeutung
Oberbegriff fasst mehrere speziellere Begriffe zusammen
Unterbegriff bezeichnet etwas Genaueres innerhalb einer Gruppe
Wortfeld Gruppe bedeutungsverwandter Wörter
Kontext sprachlicher Zusammenhang
Ersatzprobe vermutete Bedeutung im Satz prüfen
Mehrdeutigkeit mehrere mögliche Bedeutungen eines Wortes





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Synonym froh und erfreut
Antonym hell und dunkel
Oberbegriff Fahrzeug zu Bus
Unterbegriff Rose zu Blume
Wortfeld flüstern rufen schreien
Kontextsignal jedoch als Hinweis auf einen Gegensatz




...


Kreuzworträtsel

Kontext Wie heißt der sprachliche Zusammenhang, der beim Erschließen eines unbekannten Wortes hilft?
Synonym Wie heißt ein Wort mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung?
Antonym Wie heißt ein Wort mit gegensätzlicher Bedeutung?
Oberbegriff Wie heißt ein Begriff, der mehrere speziellere Begriffe zusammenfasst?
Unterbegriff Wie heißt ein genauerer Begriff innerhalb einer übergeordneten Gruppe?
Wortfeld Wie heißt eine Gruppe bedeutungsverwandter Wörter?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Der sprachliche Zusammenhang eines Wortes heißt

.
Ein Wort mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung nennt man

.
Ein Wort mit gegensätzlicher Bedeutung nennt man

.
Ein Begriff wie Fahrzeug, der Bus und Auto zusammenfasst, ist ein

.
Ein genauerer Begriff innerhalb einer Gruppe heißt

.
Eine Gruppe bedeutungsverwandter Wörter nennt man

.
Bei einem unbekannten Wort solltest Du zuerst das

lesen.
Wörter wie jedoch oder dagegen können auf einen

hinweisen.
Bei der

setzt Du Deine vermutete Bedeutung gedanklich in den Satz ein.
Bei einem mehrdeutigen Wort entscheidet der

darüber, welche Bedeutung gemeint ist.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Kontextmarker: Suche in einem kurzen Zeitungs- oder Sachtext fünf Wörter, deren Bedeutung sich aus dem Umfeld erschließen lässt. Markiere jeweils die hilfreichen Kontextstellen.
  2. Synonym-Sammlung: Erstelle zu fünf häufigen Wörtern wie „gut“, „sagen“ oder „gehen“ jeweils mindestens drei passende Synonyme und bilde Beispielsätze.
  3. Antonym-Paare: Sammle zehn Gegensatzpaare und schreibe zu drei Paaren kurze Sätze, in denen der Gegensatz durch „aber“, „während“ oder „dagegen“ deutlich wird.
  4. Oberbegriffsnetz: Erstelle eine kleine Mindmap mit einem Oberbegriff und mindestens acht passenden Unterbegriffen.


Standard

  1. Wortfeld gestalten: Erstelle ein Wortfeld zu „sprechen“, „gehen“ oder „Gefühle“ und ordne die Wörter nach ihrer Bedeutungsstärke.
  2. Kontext-Rätsel: Schreibe fünf Sätze mit eher unbekannten Wörtern. Baue genügend Hinweise ein, damit Mitschülerinnen und Mitschüler die Bedeutung erschließen können.
  3. Mehrdeutige Wörter: Finde fünf mehrdeutige Wörter und verfasse jeweils zwei Sätze, in denen unterschiedliche Bedeutungen klar werden.
  4. Textdetektiv: Untersuche einen Sachtext aus dem Unterricht. Wähle sechs anspruchsvolle Wörter und erkläre für jedes Wort, welche Kontextsignale beim Verstehen helfen.


Schwer

  1. Bedeutungsnuancen: Vergleiche fünf bedeutungsähnliche Verben eines Wortfeldes. Erkläre anhand eigener Sätze, warum sie nicht immer austauschbar sind.
  2. Kontext-Interview: Befrage drei Personen dazu, wie sie mit unbekannten Wörtern beim Lesen umgehen. Werte die Antworten aus und vergleiche sie mit der Sechs-Schritte-Strategie dieses aiMOOCs.
  3. Erklärvideo: Produziere ein zwei- bis dreiminütiges Lernvideo, in dem Du an einem selbst gewählten Beispiel zeigst, wie man ein unbekanntes Wort aus dem Kontext erschließt.
  4. Transferprojekt: Verfasse einen kurzen Sachtext zu einem Thema Deiner Wahl und integriere mindestens sechs anspruchsvolle Wörter. Baue für jedes Wort absichtlich unterschiedliche Kontextsignale ein.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Kontextbegründung: Lies einen unbekannten kurzen Sachtext und erkläre bei fünf anspruchsvollen Wörtern nicht nur die vermutete Bedeutung, sondern jeweils auch die Textstelle, die Deine Vermutung stützt.
  2. Bedeutungsbeziehungen anwenden: Ordne zehn Wörter nach Synonymie, Antonymie sowie Ober- und Unterbegriffen. Begründe zwei schwierige Zuordnungen mit eigenen Beispielsätzen.
  3. Wortfeld und Wirkung: Ersetze in einem kurzen Erzähltext drei allgemeine Verben durch passendere Wörter aus demselben Wortfeld. Erkläre, wie sich die Wirkung des Textes verändert.
  4. Mehrdeutigkeit im Transfer: Erkläre anhand eines selbst gewählten mehrdeutigen Wortes, wie zwei unterschiedliche Kontexte zu zwei unterschiedlichen Bedeutungen führen.
  5. Fehlinterpretation prüfen: Du erhältst eine falsche Bedeutungsvermutung zu einem unbekannten Wort. Zeige mithilfe des Textzusammenhangs, warum sie nicht passt, und entwickle eine bessere Erklärung.
  6. Strategievergleich: Vergleiche die Vorgehensweisen „sofort nachschlagen“ und „zuerst aus dem Kontext erschließen“. Erkläre, wann welche Strategie sinnvoll sein kann.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du zeigen kannst, wie Du zu einer Bedeutung gelangst. Nicht nur das Ergebnis zählt, sondern auch Deine Begründung.

  1. Du erkennst wichtige Kontextsignale in einem Text.
  2. Du formulierst die Bedeutung eines unbekannten Wortes mit eigenen Worten.
  3. Du belegst Deine Vermutung mit passenden Textstellen.
  4. Du unterscheidest Synonyme und Antonyme sicher.
  5. Du kannst Ober- und Unterbegriffe sinnvoll zuordnen.
  6. Du erkennst Wortfelder und nutzt sie zur Bedeutungserschließung.
  7. Du beachtest bei mehrdeutigen Wörtern den jeweiligen Satzzusammenhang.
  8. Du prüfst Bedeutungsvermutungen mit einer Ersatzprobe.
  9. Du erklärst Bedeutungsnuancen zwischen ähnlichen Wörtern.
  10. Du überträgst die Strategie auf neue Sachtexte, Erzähltexte und Prüfungssituationen.




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